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Sprache der Funktionen

Aus ZUM-Unterrichten
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Im Rahmen dieses Lernpfades solltes du gewisse Lernziele und Grundkompetenzen für die schriftliche Reifeprüfung erwerben.

  • Die Funktionen-Sprache kennen und anwenden können.
  • Die Funktionen-Sprache in Anwendungsbeispiele interpretieren können.
  • Formeln im Hinblick auf funktionale Aspekte untersuchen können.
  • Definitions- und Wertemenge einer Funktion bestimmen können.
  • FA 1.4: Aus Tabellen, Graphen und Gleichungen von Funktionen Werte(paare) ermitteln und im Kontext deuten können.
  • FA 1.7: Funktionen als mathematische Modelle verstehen und damit verständig arbeiten können.

Um den "Gültigkeitsbereich" einer Funktion anzugeben, verwendet man folgende Begriffe:

Definitions- und Wertemenge
Alle Werte, die die unabhängige Variable (Argument) annimmt, bilden zusammen die Definitionsmenge D der Funktion. Alle Werte, die die abhängige Variable annimmt, bilden die Wertemenge W

Bezeichnungen bei Funktionen
  • Die Elemente der Definitionsmenge D einer Funktion nennt man Argumente oder Stellen der Funktion.
  • Die Elemente der Wertemenge W nennt man Funktionswerte der Funktion.
  • f(x) ist der Funktionswert der Funktion f an der Stelle x.
  • Der Graph der Funktion f besteht aus den Punkten (x / f(x)).

Funktionenschreibweise
  • Funktion $ f:\mathbb {N} \ \rightarrow \mathbb {Z} $ mit $ f(x)=2x-3 $ ist eine normalerweise verwendete Funktionsschreibweise.
  • Auch $ f:\mathbb {N} \rightarrow \mathbb {Z} $mit $ y=2x-3 $ ist üblich.
  • "f" ist der Funktionsname. Für den Funktionsnamen verwendet man üblicherweise (nicht zwingend) Kleinbuchstaben.
  • "2x - 3" ist der Funktionsterm der Funktion f.
  • Die Schreibweise $ \mathbb {N\rightarrow } \mathbb {Z} $ legt für die Funktion f als Grundmenge $ \mathbb {N} $ und als Zielmenge $ \mathbb {Z} $ fest. Die Zielmenge gibt an, in welcher Menge die Funktionswerte der Funktion f liegen können. Die Wertemenge ist immer eine Teilmenge der Zielmenge. Die Grundmenge gibt an, in welcher Menge die Argumente der Funktion f liegen können. Die Definitionsmenge ist immer Teilmenge der Grundmenge.
  • Ist die Definitionsmenge und Wertemenge einer Funktion eine Teilmenge von $ \mathbb {R} $ so spricht man von einer reellen Funktion. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um reelle Funktionen.

Musterbeispiel
Bestimme die Definitions- und die Wertemenge der Funktion näherungsweise:


Lösung
  1. D = [0 ; 20] W = [0 ; 10]
  2. D = [2,5 ; 9,5] W = [0 ; 12,1]

Übung
Bestimme die Definitions- und die Wertemenge der Funktion näherungsweise: 


Lösung
  1. $ D= $ [-2 ; 6] $ W= $ [4]
  2. $ D= $[-1,5;0,8] $ W= $ [-0,2 ; 2,6]



Siehe auch