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Potenzfunktionen - 3. Stufe: Unterschied zwischen den Versionen

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Main>Hans-Georg Weigand
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Wir betrachten hier Potenzfunktionen mit <math>f(x)=x^{\frac 1 n}</math> , <math>n \in \mathbb{N}.</math>
Wir betrachten hier Potenzfunktionen mit <math>f(x)=x^{\frac 1 n}</math> , <math>n \in \mathbb{N}.</math>


Da <math>x^{\frac{1}{n}}:=\sqrt[n]{x}</math> ist, nennt man diese speziellen Funktionen auch ''Wurzelfunktionen''. Ihr Definitionsbereich ID ist - wie die Aufgaben 1 und 2 gezeigt haben - in der Regel (näheres siehe unten) nicht negativ, also ID = IR<sup>+</sup><sub>0</sub>
Wegen <math>x^{\frac{1}{n}}:=\sqrt[n]{x}</math> nennt man diese Funktionen auch ''Wurzelfunktionen''. Ihr Definitionsbereich ID ist - wie die Aufgaben 1 und 2 gezeigt haben - nicht negativ (Nähere Erläuterungen hierzu: siehe unten) , also ID = IR<sup>+</sup><sub>0</sub>


Im Falle <math>n=2</math> nennt man die Wurzel "''Quadratwurzel''" und man schreibt:
Im Falle <math>n=2</math> nennt man die Wurzel "''Quadratwurzel''" und man schreibt:

Version vom 11. Februar 2009, 21:28 Uhr

Es sei stets IN0={0,1,2,...} und IN={1,2,3,..}.
Wir betrachten in diesem Abschnitt die Graphen solcher Funktionen, die einen (positiven) Stammbruch der Form 1n mit n als Exponenten haben. Während in Stufe 1 und 2 dieses Kurses die Exponenten stets ganzzahlig waren, gilt für die Stammbrüche: 0<1n1.

Die Graphen der Funktionen mit f(x) = x1/n, n IN

Funktionsgraph kennenlernen

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Vergleich mit Funktionen aus Stufe 2

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Bezeichungen: Potenzen und Wurzeln

Wir betrachten hier Potenzfunktionen mit f(x)=x1n , n.

Wegen x1n:=xn nennt man diese Funktionen auch Wurzelfunktionen. Ihr Definitionsbereich ID ist - wie die Aufgaben 1 und 2 gezeigt haben - nicht negativ (Nähere Erläuterungen hierzu: siehe unten) , also ID = IR+0

Im Falle n=2 nennt man die Wurzel "Quadratwurzel" und man schreibt:

x12=x2=:x


Im Falle n=3 nennt man die Wurzel "Kubikwurzel", i. Z.: x13 bzw. x3.


Beispiel: Quadratwurzeln

Datei:Diagonale.png
Datei:Diagonale3.png

Beispielsweise ergibt sich die Länge d der Diagonale in einem Quadrat der Seitenlänge a=1 über den Satz des Pythagoras (a2+a2=d2) zu:

a2+a2=2a2=212=2=d2d=±2=±212.

Die mathematisch richtige Lösung d=2 ist in dieser Situation nicht sinnvoll und kann vernachlässigt werden.


Auch die Länge der Raumdiagonale D im Einheitswürfel (das ist ein Würfel mit der Kantenlänge s=1) ergibt sich über eine analoge Rechnung aus dem Satz des Satz des Pythagoras (hier: d2+s2=D2) zu:

22+12=2+1=3=D2D=±3±312.

Auch hier wird man nur die physikalisch sinnvolle Lösung D=3 angeben.

Beispiel: Kubikwurzel

Das Volumen V eines Würfels (lat.: "cubus") der Kantenlänge s=5 ergibt sich über:

V=s3=555=53.

Umgekehrt erhält man die Kantenlänge eines Würfels mit Volumen V=27 durch ziehen der 3.-Wurzel:

273=3333=333=333=3.

Einfluss von Parametern

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*Zum Weiterdenken: Definitionsbereich der Wurzelfunktionen

Einschränkung auf IR+0

Offenbar ergibt die Wurzelfunktion f(x)=xn zumindest bei ungeradem n sowohl für positive als auch negative x Lösungen, wie folgendes Beispiel zeigt:

  • 273=3333=333=333=3,
  • 273=3333=333=333=3.


Allerdings kann die Definition der Wurzelfunktion auf ganz IR auch zu Wiedersprüchen führen. An einem Beispiel wird die Problematik klar:

2=83=(8)13=(8)26=((8)2)16=((8)2)16=(8)26=(8)13=83=2.


Um solche Fälle von Nicht-Eindeutigkeiten oder langen Fallunterscheidungen zu umgehen, schränkt man den Definitionsbereich ID der Wurzelfunktionen i.d.R. grundsätzlich auf die nicht-negativen reelle Zahlen ein, also:

f(x)=xn mit n und 𝔻=0+

Wurzelfunktion auf ganz IR

Will man eine Wurzelfunktion g dennoch auf ganz IR definieren (d.h. ID = IR), dann muss man sie - nach obiger Vorüberlegung - aus zwei einzelnen Wurzelfunktionen zusammensetzen. Man definiere etwa g derart, dass

g(x):={xn,x0xn,x<0.

Dann gilt: IDg = IR.