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	<id>https://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Parzival</id>
	<title>Parzival - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-08T21:53:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in ZUM-Unterrichten</subtitle>
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		<id>https://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Parzival&amp;diff=110646&amp;oldid=prev</id>
		<title>Matthias Scharwies: N - importiert</title>
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		<updated>2019-12-21T14:33:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;N - importiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parzival&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Wolfram von Eschenbach ist ein Versroman der [[Mittelalter#Literatur_des_Mittelalters|mittelhochdeutschen]] höfischen Literatur, der vermutlich im ersten Jahrzehnt des 13. Jahrhunderts entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textausschnitt (Übersetzung) ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
   »Ihr sollt so viel nicht fragen;&lt;br /&gt;
   Doch dürft ihr nicht versagen&lt;br /&gt;
   Bedachte Antwort, die gemeßen&lt;br /&gt;
20 Ziemet auf die Frage dessen,&lt;br /&gt;
   Der euch mit Worten will erspähn.&lt;br /&gt;
   Ihr möget hören, möget sehn,&lt;br /&gt;
   Erwittern, kosten, merken:&lt;br /&gt;
   Das wird den Sinn euch stärken.&lt;br /&gt;
25 »Laßt Erbarmung bei der Kühnheit sein:&lt;br /&gt;
   Dem Rathe sollt ihr Folge leihn.&lt;br /&gt;
   Wer im Kampf euch bietet Sicherheit,&lt;br /&gt;
   That er euch nicht solches Leid,&lt;br /&gt;
   Das Herzleid müste geben,&lt;br /&gt;
   Nehmt sie und laßt ihn leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
172&lt;br /&gt;
   »Ihr legt oft Harnisch an euch:&lt;br /&gt;
   Legt ihr ihn ab, so reinigt gleich&lt;br /&gt;
   Euch an Händen und Gesicht&lt;br /&gt;
   Vom Rost des Eisens, das ist Pflicht.&lt;br /&gt;
5  So schaut ihr wieder hell und klar:&lt;br /&gt;
   Des nehmen Frauenaugen wahr.&lt;br /&gt;
   »Seid mannlich und wohlgemuth,&lt;br /&gt;
   Das ist zu werthem Preise gut.&lt;br /&gt;
   Die Frauen haltet lieb und werth:&lt;br /&gt;
10 So wird ein junger Mann geehrt.&lt;br /&gt;
   Gebt keinem Wankelmuth euch hin:&lt;br /&gt;
   Das ist rechter Mannessinn.&lt;br /&gt;
   Wenn ihr sie thören wollt mit Lügen,&lt;br /&gt;
   Wohl mögt ihr ihrer viel betrügen:&lt;br /&gt;
15 Lohnt treuer Minne falsche List,&lt;br /&gt;
   Das bringt euch Lob gar kurze Frist.&lt;br /&gt;
   Da wird des Schleichers Klage&lt;br /&gt;
   Das dürre Holz im Hage,&lt;br /&gt;
   Denn es knistert und kracht,&lt;br /&gt;
20 Daß der Wächter erwacht.&lt;br /&gt;
   Strauchweg und verbotner Schlich&lt;br /&gt;
   Führen übeln Streit mit sich.&lt;br /&gt;
   Dieß meßet gegen wahre Minne.&lt;br /&gt;
   Die werthe hat auch kluge Sinne&lt;br /&gt;
25 Wider Falschheit und Betrug.&lt;br /&gt;
   Haßte sie euch je mit Fug,&lt;br /&gt;
   So müstet ihr geschändet sein&lt;br /&gt;
   Und immer dulden Scham und Pein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   »Dieß sollt ihr nah dem Herzen tragen:&lt;br /&gt;
   Ich will euch mehr von Frauen sagen.&lt;br /&gt;
173	&lt;br /&gt;
   Mann und Weib, die sind geeint&lt;br /&gt;
   Wie die Sonne, die heut scheint,&lt;br /&gt;
   Und der heut genannte Tag,&lt;br /&gt;
   Die beide Niemand scheiden mag.&lt;br /&gt;
5  Sie blühn hervor aus Einem Kern:&lt;br /&gt;
   Das merket und erwäget gern.«&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram lässt Parzival mit seiner Anwendung höfischer Sittenregeln total scheitern und betont damit den höheren Wert von Menschlichkeit gegenüber ritterlicher Tugend.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;|Ritter Gurnemans&amp;#039; höfische Lehre für Parzival in: Wolfram von Eschenbach: Parzival, in Verse übertragen von Karl Simrock}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{wpde|Parzival}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werke]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias Scharwies</name></author>
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