<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lazarus%2FVon_W%C3%BCrmern_und_Chaostheorie</id>
	<title>Lazarus/Von Würmern und Chaostheorie - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lazarus%2FVon_W%C3%BCrmern_und_Chaostheorie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Lazarus/Von_W%C3%BCrmern_und_Chaostheorie&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-08T22:13:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in ZUM-Unterrichten</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.39.15</generator>
	<entry>
		<id>https://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Lazarus/Von_W%C3%BCrmern_und_Chaostheorie&amp;diff=96909&amp;oldid=prev</id>
		<title>Matthias Scharwies: formatiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Lazarus/Von_W%C3%BCrmern_und_Chaostheorie&amp;diff=96909&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2019-08-10T06:39:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;== Die Logistische Gleichung als Modell für Populationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren war die Chaostheorie sehr in Mode. Und auch heute noch ist es spannend, wie ganz einfache Formeln komplizierte Folgen haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der bekanntesten Beispiele ist die so genannte [http://de.wikipedia.org/wiki/Logistische_Gleichung Logistische Gleichung]. Sie beschreibt in einem sehr sehr einfachen Modell die Menge von Modelltieren -- zum Beispiel irgendwelchen phantastischen Würmern -- die sich in Generationen vermehren. Die Gleichung beschreibt, wie die Anzahl der Tiere in einer Generation die Anzahl der Tiere in der nächsten Generation bestimmt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;x_{n+1} = r \cdot x_n \cdot (1-x_n)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;x_n&amp;lt;/math&amp;gt; : Anzahl der Tiere in einer Generation (dargestellt als reelle Zahl zwischen 0 und 1)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;x_ {n+1}&amp;lt;/math&amp;gt; : Anzahl der Tiere in der nächsten Generation (dargestellt als reelle Zahl zwischen 0 und 1)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;math&amp;gt;r&amp;lt;/math&amp;gt; : Wachstumrate, die beschreibt, wie schnell eine sehr kleine &amp;quot;Bevölkerung&amp;quot; wächst. &amp;lt;br&amp;gt; Sinnvolle Werte sind hier nur Werte &amp;lt;4. Für größere Werte kann es Computerfehler geben, weil die beträge der Zahlen immer riesiger werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dieser einfachen Gleichung entsteht das so genannte Feigenbaum-Diagramm, wenn man eine Variable der Gleichung langsam variiert. Diese Variable wird in nach rechts abgetragen. Nach oben werden die Anzahlen der Tiere abgetragen. Die Gleichung ist so vereinfacht, dass die &amp;quot;Anzahlen&amp;quot; der Tiere als Brüche zwischen 0 und 1 dargestellt wird, sozusagen als Werte zwischen &amp;quot;alles tot&amp;quot; (0.0) und &amp;quot;alles total überfüllt&amp;quot; (1.0).&lt;br /&gt;
Informiere Dich über diese Gleichung im Internet und versuche, ein Lazarus-Programm zu schreiben, das ein Feigenbaum-Diagramm zeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pd_lazarus_feigenbaum.png | 400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps zur Umsetzung ==&lt;br /&gt;
* Für ein und denselben Wert für &amp;lt;math&amp;gt;r&amp;lt;/math&amp;gt; müssen die Werte &amp;lt;math&amp;gt;x_n&amp;lt;/math&amp;gt; für viele verschiedene Werte von &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt; abgetragen werden und nicht nur einer.&lt;br /&gt;
* Damit das Feigenbaum-Diagramm schön wird, darf man nicht alle Werte &amp;lt;math&amp;gt;x_n&amp;lt;/math&amp;gt; abtragen, sondern erst die Werte ab einem gewissen Wert für &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;lt;/math&amp;gt;, z.B: &amp;lt;math&amp;gt;n&amp;gt;200&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Die Werte von &amp;lt;math&amp;gt;r&amp;lt;/math&amp;gt; sollten etwa zwischen 2.8 und 3.99 liegen, aber nicht den Wert 4 erreichen, weil dann sehr schnell extrem große Werte entstehen können und das Programm &amp;quot;abstürzen&amp;quot; kann.&lt;br /&gt;
* Als Startwert für &amp;lt;math&amp;gt;x_n; n=0&amp;lt;/math&amp;gt; sollte man nich 0 wählen, denn sonst bleibt nach der Gleichung der Wert auch bei 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:{{SUBPAGENAME}}}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lazarus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias Scharwies</name></author>
	</entry>
</feed>