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	<title>Landleben im Mittelalter/Intensivierung der Landwirtschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-08T21:03:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in ZUM-Unterrichten</subtitle>
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		<title>Matthias Scharwies: N -Zwischenstand</title>
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		<updated>2019-12-18T13:35:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;N -Zwischenstand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;== Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion seit dem 11. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bedingungsfaktoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Klimaveränderung: Erwärmung der Lufttemperatur, Bevölkerungswachstum, erhöhte Nachfrage nach Nahrungsmitteln &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Vergrößerung der Anbaufläche und Kolonisierung neuer Gebiete&lt;br /&gt;
* Rodung von Wäldern&lt;br /&gt;
* Landgewinnung durch Deiche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einführung der Dreifelderwirtschaft  &lt;br /&gt;
* Höhere Produktivität (arbeitsteilige Wirtschaft) und Bodennutzung (Steigerung um 16%)  &lt;br /&gt;
* Risiko einer Hungersnot bei Ausbleiben einer von zwei Ernten pro Jahr reduziert   · &lt;br /&gt;
* Soziale Folgen: Dorfgemeinschaft; enger Zusammenschluss der Bauern (Organisation notwendig; Risiko für einzelnen Bauern reduziert sich) =&amp;gt; Soziale Folgen verhindern zunächst, dass sich die 3Felderwirtschaft schneller durchsetzt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbesserung der landwirtschaftlichen Technik ===&lt;br /&gt;
Räderpflug&lt;br /&gt;
* Zeit- und Kraftersparnis    &lt;br /&gt;
* Stabilität des Pfluges  &lt;br /&gt;
* Boden wird tiefer aufgelockert, die Unkrautbildung verringert, verbesserte Humusbildung  &lt;br /&gt;
* Die Arbeit geht schneller und mit weniger Aufwand &lt;br /&gt;
* Das Querpflügen entfällt  ·&lt;br /&gt;
* Nachteil: Pflugschar aus Eisen: Für ärmere Bauern zu teuer   -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsatz der Egge im 11. Jh. anstelle von Rechen und Hacke&lt;br /&gt;
* Schnellere Einebnung des unregelmäßig gelockerten Bodens  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Neue Anschirrmethode: Kummet und Stirnjoch   &lt;br /&gt;
* Die stärkeren Pferde können in der Landwirtschaft eingesetzt werden    &lt;br /&gt;
* Optimale Nutzung der Zugkräfte der Tiere   &lt;br /&gt;
* Steigerung der Leistung um das 4 - 5fache&lt;br /&gt;
* Ochsen zwar langsamer, jedoch genügsamer im Futter und weniger anfällig für Krankheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsatz der Sense anstatt der Sichel   &lt;br /&gt;
* Nutzung des Strohs im Stall (Fütterung)    &lt;br /&gt;
* Arbeitsersparnis; bequemeres Arbeiten  &lt;br /&gt;
* Nachteil: Ernteverluste gegenüber Sense (Körner sitzen locker in der Ähre); natürlicher Dung durch die stehen gebliebenen und schließlich untergepflügten langen Halme entfällt  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreschflegel   &lt;br /&gt;
* Vormals: Austreten des Getreides durch das Vieh, dann von Menschen geführte Schlagwerkzeuge, Vorteil des Dreschflegels: bequemeres Arbeiten. Drusch musste dennoch gereinigt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermehrter Düngereinsatz (Torf, Asche, Kalk......)   &lt;br /&gt;
* Dünger steigert die Erträge des Bodens   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hufeisen    &lt;br /&gt;
* Einsatz der Pferde in der Landwirtschaft   &lt;br /&gt;
* Steigerung der Leistung der Pferde und Beschleunigung der Feldarbeit  &lt;br /&gt;
* Anschaffung kostspielig; beschlagene Pferde waren zunächst selten   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windmühlen  &lt;br /&gt;
* Vormals: mörserähnliche Gefäße&lt;br /&gt;
* Verarbeitung von großen Getreidemengen unabhängig von Wasserläufen.    &amp;lt;ref&amp;gt;nach: F.-W. Henning, Landwirtschaft und ländliche Gesellschaft in Deutschland. UTB. Paderborn 1979, S. 80ff; Fonden, C., Der Wandel des bäuerlichen Lebens im Hochmittelalter (ab 1050)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Landleben im Mittelalter}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias Scharwies</name></author>
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