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	<title>ZUM-Unterrichten - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-08-07T14:41:50Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Angela_Davis&amp;diff=152592</id>
		<title>Angela Davis</title>
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		<updated>2026-05-05T12:11:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Angela Davis (geboren 1944 in Birmingham) ist eine amerikanische Philosophin. Ihre Themen sind: &lt;br /&gt;
[[Datei:Angela Davis in 2019.jpg|mini|Angela Davis, 2019]]&lt;br /&gt;
{{Box|Diskussion|&lt;br /&gt;
* Notiere dir wesentliche Stationen aus dem Leben von Angela Davis.&lt;br /&gt;
* Beschreibe Bereiche, wo Angela Davis für Freiheit kämpfte.&lt;br /&gt;
* Was bedeutet „abolitionistische Bewegung“?&lt;br /&gt;
* Erkläre in eigenen Worten: &amp;quot;Durch den Kampf für die Freiheit wird unser Verständnis von Freiheit immer breiter und tiefer.&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Meinung}}&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|JfcwSmbbkZo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Philosophinnen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekundarstufe 2]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthropologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
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	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=ZUM-Unterrichten:Datenschutz&amp;diff=148433</id>
		<title>ZUM-Unterrichten:Datenschutz</title>
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		<updated>2026-01-27T14:36:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit deinen personenbezogenen Daten passiert, wenn du unsere Website besuchst.&lt;br /&gt;
{{TOCright|Breite=20em}}&lt;br /&gt;
== VERANTWORTLICHER ==&lt;br /&gt;
Für die Verarbeitung personenbezogener Daten verantwortlich ist der&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V.&lt;br /&gt;
:Sitz: Schlossweg 11, 79249 Merzhausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Postalische Adresse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V.&lt;br /&gt;
:c/o Tina Neff&lt;br /&gt;
:Kirchstraße 60a&lt;br /&gt;
:48249 Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verantwortliche kann auch per E-Mail unter datenschutz@zum.de mit Fragen zur Verarbeitung personenbezogener Daten erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuständige Datenschutzbehörde ist der Landesdatenschutzbeauftragte Baden-Württemberg, Postfach 10 29 32 70025 Stuttgart; https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/kontakt/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BEGRIFFSBESTIMMUNGEN ==&lt;br /&gt;
Dieses Dokument verwendet Begriffe die sich aus der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union (Verordnung (EU) 2016/679) ergeben und verweisen auf deren Erklärung in Art. 4 derselben. Außerdem werden bestimmte Zusammenhänge mit einheitlichen Begriffen bezeichnet. Zur besseren Verständlichkeit werden diese Begriffe im Folgenden erläutert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* personenbezogene Daten&lt;br /&gt;
:sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.&lt;br /&gt;
* Betroffene Person&lt;br /&gt;
:ist jede identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, deren personenbezogene Daten von dem Verantwortlichen verarbeitet werden.&lt;br /&gt;
*Verantwortlicher&lt;br /&gt;
:ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet; sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so können der Verantwortliche beziehungsweise die bestimmten Kriterien seiner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden.&lt;br /&gt;
* Auftragsverarbeiter&lt;br /&gt;
:ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.&lt;br /&gt;
*Empfänger&lt;br /&gt;
:eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, denen personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger; die Verarbeitung dieser Daten durch die genannten Behörden erfolgt im Einklang mit den geltenden Datenschutzvorschriften gemäß den Zwecken der Verarbeitung.&lt;br /&gt;
* DSGVO&lt;br /&gt;
:Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union (Verordnung (EU) 2016/679)&lt;br /&gt;
* ZUM&lt;br /&gt;
:das sind wir, der „Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V.“&lt;br /&gt;
* Wiki&lt;br /&gt;
:eine Online-Kollaborationsplattform zur Erstellung und Veröffentlichung nutzergenerierter Inhalte im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VERARBEITUNGSVORGÄNGE ==&lt;br /&gt;
Im folgenden informieren wir dich über Verarbeitungsvorgänge bei denen deine personenbezogene Daten verarbeitet werden. Grundsätzlich berufen wir uns in der Verarbeitung auf unsere berechtigten Interessen nach Art. 6 Abs. 1 lit. f, zur Erfüllung von Verträgen mit dir inklusive Vorvertraglicher Maßnahmen aufgrund deiner Anfrage gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b oder zur Erfüllung rechtlicher Pflichten gemäß Art. 6 Abs. 1 lit c.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfüllung unserer Satzungsleistungen ===&lt;br /&gt;
Die ZUM verarbeitet die Daten seiner Mitglieder, Unterstützer, Interessenten, Kunden oder sonstiger Personen gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b. DSGVO, wenn wir vertragliche Leistungen ihnen gegenüber anbieten oder im Rahmen bestehender geschäftlicher Beziehung, z.B. gegenüber Mitgliedern, tätig werden oder wenn wir selbst Empfänger von Zuwendungen und Leistungen sind. Außerdem verarbeiten wir die Daten betroffener Personen gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, z.B. wenn es sich um administrative Aufgaben oder Öffentlichkeitsarbeit handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem zugrundeliegenden Vertragsverhältnis bestimmen sich Zweck, Art, Umfang, Erforderlichkeit und die Daten der Verarbeitung. Dazu gehören sowohl Bestands- und Stammdaten der Personen, als auch Kontaktdaten (z.B., E-Mailadresse, Telefon, etc.), weitere Vertragsdaten (z.B., Leistungen, mitgeteilte Inhalte und Informationen, Kontaktpersonen) und bei zahlungspflichtigen Leistungen oder Produkten die Zahlungsdaten (z.B., Bankverbindung, Zahlungshistorie, etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daten, die zur Erbringung unserer satzungs- und geschäftsmäßigen Zwecke nicht mehr erforderlich sind werden gelöscht. Das ist abhängig von den jeweiligen Aufgaben und Vertragsbeziehungen. Die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten werden berücksichtigkeit bei der Beurteilung der Erforderlichkeit der Speicherung bzw. Löschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinsmitgliedschaft ===&lt;br /&gt;
Wir sind als Verein verpflichtet ein Mitgliedsverzeichnis zu führen und verarbeiten damit zur Erfüllung rechtlicher Pflichten gem. Art. 6 Abs. 1 lit c DSGVO und aufgrund unseres berechtigten Interesses gem. Art. 6 Abs. 1 lit f DSGVO die personenbezogenen Daten der Vereinsmitglieder. Bei den erhobenen Daten handelt es sich um Namen, Geburtsdatum, Wohnadresse, E-Mail-Adresse und - sofern Lehrer/Lehrerin - die Schule und die Unterrichtsfächer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZUM benötigt die personenbezogenen Daten ihrer Mitglieder zur Erfüllung des in der Satzung niedergelegten Vereinszweckes. Die Mitglieder können so über Entwicklungen und Neuigkeiten informiert und zu Veranstaltungen wie z.B. Workshops und Mitglieder-Versammlungen eingeladen werden. Die unterschriebenen Beitrittserklärungen werden digital oder in Papierform aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Die ZUM führt unterschiedliche Veranstaltungen durch, wie z.B. ZUM-Workshop, Mitgliedertreffen, Workshops und Schulungen oder sonstige Veranstaltungen, die einer Anmeldung bedürfen. Zur Vorbereitung und Durchführung einer Veranstaltung (Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO), verarbeiten wir personenbezogene Daten der Interessenten und Teilnehmer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Anmeldeverfahrens, erheben wir von dir als Interessenten Name und Adresse sowie – falls bei Veranstaltungen gefordert – vorgangsbezogen deine Kontoinformationen. Wir fragen ebenfalls auch Kontaktmöglichkeiten wie Telefonnummer oder E-Mail-Adresse ab. Die zuvor genannten Daten benötigt die ZUM, um mit dir einen Vertrag schließen zu können, um die Zwecke Planung, Durchführung, Abrechnung und Auswertung einer Veranstaltung durchführen zu können. Um dir deine Anmeldung bestätigen zu können, bei Rückfragen oder um dir weitere Informationen zum Programm oder kurzfriste Änderungen mitzuteilen, erfassen wir von dir o.g. Kontaktmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir eine Veranstaltung mit einer externen Übernachtung anbieten, geben wir die Namen der Teilnehmenden an die Einrichtung, in der wir übernachten, weiter, damit diese dies hinterlegen kann. Auf die Weitergabe wird der Teilnehmer bei Anmeldung hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du an Veranstaltungen der ZUM teilnimmst, kann es zur Aufnahme von Bildern und/oder Videos kommen. Im Nachgang der Veranstaltungen werden die Bild und/oder Videodaten von uns gespeichert. Eine Auswahl von Bildern und/oder Videos nutzt die ZUM zum Zweck der Berichterstattung in ihren Online-Medien oder für Werbezwecke (z.B. für nächste Veranstaltungen). Wenn wir ein Bild oder Video veröffentlichen, wo du zu sehen bist, holen wir uns von dir deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO) ein, die du jederzeit widerrufen kannst siehe Widerrufsrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch des Webauftritts ===&lt;br /&gt;
ZUM verwendet zur Reichweitenanalyse das Werkzeug Matomo auf allen Seiten des Webauftritts. Aufgrund unserer berechtigten Interessen (d.h. Erstellung von Mediadaten, Optimierung unseres Onlineangebotes) nach Art.6 Abs 1 lit. f. DSGVO verarbeiten wir die folgenden Daten: Anzahl der Besuche, Zeitpunkt der Serveranfrage, Herkunftsland der Anfrage, deine Verweildauer, verwendete externe Links, Browsertyp, Browserversion, dein verwendetes Betriebssystem. Die IP-Adresse der Besucher wird anonymisiert bevor sie gespeichert wird. Matomo benötigt für die Reichweitenanalyse Cookies, welche auf dem Computer des Besuchers gespeichert werden. Aus den gesammelten Daten können pseudonyme Nutzungsprofile erstellt werden. Die gesammelten Informationen werde nicht an Dritte weitergegeben. Besucher können der anonymisierten Datenerhebung jederzeit widersprechen in dem sie die DO-NOT-TRACK Funktion deines Browsers verwenden. Die Logs mit den Besucherdaten werden nach 6 Monaten gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betrieb des Webauftritts ===&lt;br /&gt;
Zur Bereitstellung des Webangebotes der ZUM verwenden wir IT-Serviceanbieter die uns Infrastruktur, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbanken, E-Mail Server, Sicherheitsleistungen, Entwicklungs- sowie technische Wartungsleistungen bereitstellen die wir zum Betrieb dieses Onlineangebotes einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei verarbeiten wir, bzw. unsere IT-Serviceanbieter Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Kunden, Interessenten und Besuchern dieses Onlineangebotes um unserer berechtigtes Interessen an einer sicheren und effizienten Bereitstellung des Webangebotes nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zu ermöglichen. Dies geschieht im Rahmen einer Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugriffsdaten und Logfiles ===&lt;br /&gt;
Wir, bzw. unser IT-Serviceanbieter, erheben zur Durchsetzung unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO Daten über jeden Serverzugriff, auf dem sich dieser Dienst befindet (sogenannte Serverlogfiles). Dazu erfassen wir Datum und Uhrzeit des Abrufs, die abgerufenen Adresse, übertragene Datenmenge, Statusmeldung des Abrufs, IP-Adresse sowie die vom Besucher übermittelte Informationen zu Browsertyp und -version und Betriebssystem, Referrer URL. Logfile-Informationen werden aus Sicherheitsgründen (z.B. zur Aufklärung von Missbrauchs- oder Betrugshandlungen) für die Dauer von maximal 7 Tagen gespeichert und danach gelöscht. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht mit es sei denn es ist erforderlich zur Durchsetzung unserer Ansprüche oder aufgrund rechtlicher Verpflichtungen gemäß Ar. 6 Abs. 1 lit c DSGVO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benutzerkonten ===&lt;br /&gt;
Zum Zweck der Nutzung vieler Dienste der ZUM wird ein Benutzerkonto benötigt. Die notwendigen Pflichtangaben werden im Rahmen des Registrierungsprozess mitgeteilt und gem. Art. 6 Abs.1 lit. b. zur Bereitstellung des Benutzerkontos und Erfüllung des Zwecks des Benutzerkontos verarbeitet. Wenn du uns zusätzlich freiwillig dein Geschlecht und eine Rufnummer mitteilst, können wir dich auch richtig ansprechen und telefonischen Kontakt zu dir aufnehmen. Wir können dich über die von dir angegebenen Kontaktmöglichkeiten über relevante Informationen zu deinem Benutzerkonto (z.B. techn. Änderungen) informieren. Vorbehaltlich gesetzlicher Aufbewahrungsfristen werden deine Daten bei einer Kündigung gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezifische Informationen zu einzelnen Diensten der ZUM werden im weiteren Verlauf dieser Datenschutzerklärung dargelegt. Für manche Dienste kann es sein, dass das Anlegen des Benutzerkontos nicht durch dich erfolgte sondern z.B. deinem Lehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast die Möglichkeit, dein Benutzerkonto jederzeit wieder löschen zu lassen. Bitte verwende dazu die Möglichkeiten die der Dienst anbietet oder wende dich an den Verantwortlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzergenerierte Inhalte ===&lt;br /&gt;
Die meisten Angebote der ZUM erlauben das erstellen nutzergenerierte Inhalte (z.B. Kommentare, Wikiseiten, GrundschulWebQuests, ZUMPad). Da wir für widerrechtliche Inhalte selbst belangt werden können speichern wir deine IP-Adresse zur eventuell notwendigen Feststellung des Verfassers im Rahmen unserer berechtigten Interessen nach Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO. Desweiteren behalten wir uns vor die Inhalte zur Erkennung von Spam weiter zu verarbeiten. Die Daten nutzergenerierter Inhalte speichern wir dauerhaft bis zum Widerspruch des Nutzers. Sofern ein Dienst keine anderen Möglichkeiten bietet, sind die Nutzergenerierten Inhalte öffentlich sichtbar und verknüpft mit dem Benutzerkonto des Nutzers um die Kommunikation und Vernetzung innerhalb der Nutzerschaft zu befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wikis ===&lt;br /&gt;
Die ZUM betreibt neben dem „ZUM-Wiki“ bzw. dem „ZUM-Unterrichten“ verschiedene Wikis zu unterschiedlichen Themen. Dazu zählen Schulwikis, projektbezogene Wikis ebenso wie das „Grundschullernportal“, das „Grundschulwiki“ und das „Projektwiki“. Eine vollständige Liste aller Wikis der ZUM findet sich unter https://www.zum.de/portal/wikis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Ausrichtung und Schwerpunkt des einzelnen Wikis werden von folgenden Institutionen bzw. Personen Daten erhoben: Schulen, Institutionen (z.B. Universitäten), Nutzerinnen und Nutzern – im Speziellen: Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten. Die Daten werden mit Beginn der Projektarbeit gespeichert und bleiben für die Dauer der Laufzeit des jeweiligen Wikis gespeichert. Im Folgenden werden die Verfahren und Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten in den Wikis erhoben werden können, beschrieben. Dabei gilt es zu beachten, dass nicht in allen Wikis der ZUM alle u.g. Daten erhoben werden (in Wikis ohne Schüleraktivitäten entfallen z.B. Abschnitt c-e).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== a) Daten der Schulen ====&lt;br /&gt;
Der Name der Schule (und falls vorhanden die Webseite der Schule) wird erhoben und ggf. im Wiki veröffentlicht. Darüber hinaus wird die Schule ggf. als Partnerschule des Wikis u.a. in Infobroschüren genannt (z.B. beim Projektwiki oder Grundschullernportal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vor- und Nachname der Schulleitung sowie Anschrift der Schule, Telefonnummer und E-Mailadresse werden ausschließlich zu Kontaktzwecken erhoben (z.B. beim Projektwiki oder Grundschullernportal). Die Schulleitung unterzeichnet das Anmeldeformular und die Erklärung zur Teilnahme und stimmt der Datenschutzvereinbarung zu. Darüber hinaus werden die Vor- und Nachnamen und E-Mailadressen von mindestens einem Ansprechpartner bzw. einer Ansprechpartnerin (i.d.R. einer Lehrerin/ eines Lehrers bei Projekten mit Schülerinnen und Schülern) erhoben, damit Kontakt zur Schule aufgenommen werden kann. Diese Daten werden nicht im Wiki veröffentlicht sondern nur intern für die Kommunikation verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== b) Daten der Nutzerinnen und Nutzer (in Wiki-Projekten ohne Beteiligung von Schülerinnen und Schülern unter 16 Jahren) ====&lt;br /&gt;
Damit Nutzerinnen und Nutzer (z.B. Lehrerinnen und Lehrer) in einzelnen Wikis Accounts registrieren bzw. beantragen können, müssen sie einen selbst gewählten Benutzernamen, ein Passwort und ihre E-Mailadresse angeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den hinterlegten Benutzerdaten haben die Nutzerinnen und Nutzer Zugang zur aktiven Mitarbeit in Wikis, ihr Benutzername erscheint auf folgenden Seiten: Benutzerseite und Versionsverwaltung i.w.S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E-Mailadressen der Nutzerinnen und Nutzer werden bei der Erstellung der Accounts erfasst und im Wiki-System hinterlegt, damit bei Bedarf das Passwort wiederhergestellt werden kann. Die E-Mailadresse ist für Dritte nicht sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte, die die Nutzerinnen und Nutzer im Wiki erstellen – wie bspw. Steckbriefe, Lernmaterialien, Unterrichtseinheiten etc. – werden im Wiki gespeichert und veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== c) Daten der Lehrerinnen und Lehrer (in Wiki-Projekten mit Beteiligung von Schülerinnen und Schülern unter 16 Jahren) ====&lt;br /&gt;
Werden Schülerinnen und Schüler aktiv in die Arbeit im Wiki einbezogen, werden von den verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrern Vor- und Nachname erhoben und zur Erstellung der Accounts genutzt (z.B. beim Projektwiki oder Grundschullernportal). Damit haben die Lehrerinnen und Lehrer Zugang zur aktiven Nutzung des Wikis, ihr Benutzername erscheint auf folgenden Seiten: Benutzerseite und Versionsverwaltung i.w.S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Lehrerinnen und Lehrer über ein entsprechendes Anmeldeformular einen Admin-Account beantragt, können sie darüber selbstständig Schülerinnen und Schüler anmelden. Für die Erstellung der Schüler-Accounts gelten besondere Regelungen (siehe hierzu Abschnitt d und e).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hinweise zu E-Mailadressen und erstellten Inhalten von Lehrerinnen und Lehrern in Wiki-Projekten mit Beteiligung von Schülerinnen und Schülern unter 16 Jahren siehe Abschnitt b).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== d) Daten der Schülerinnen und Schüler (unter 16 Jahre) ====&lt;br /&gt;
Von Schülerinnen und Schülern, die aktiv in Wiki-Projekten mitarbeiten (z.B. beim Projektwiki oder Grundschullernportal), werden Pseudonyme erhoben und zur Erstellung der Accounts genutzt. Damit haben die Schülerinnen und Schüler Zugang zur aktiven Nutzung des Wikis, ihr Benutzername in Form von Pseudonymen erscheint auf folgenden Seiten: Benutzerseite und Versionsverwaltung i.w.S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte, die die Schülerinnen und Schüler im Wiki erstellen – wie bspw. Steckbriefe, Übungen etc. – werden im Wiki gespeichert und veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== e) Daten der Erziehungsberechtigten (bei Wiki-Projekten mit Beteiligung von Schülerinnen und Schülern unter 16 Jahren) ====&lt;br /&gt;
Von den Erziehungsberechtigten der teilnehmenden Schülerinnen und Schülern (s. Abschnitt d) werden Einverständniserklärung zur Nutzung des Wikis erhoben. Diese beinhalten die Vor- und Nachname der Erziehungsberechtigten, den Vor- und Nachname des Kindes und den Namen der Schule. Die Erziehungsberechtigten unterzeichnen die Erklärung zur Teilnahme und stimmen der Datenschutzvereinbarung zu. Die Daten werden nur intern verwendet und nicht im Wiki gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ZUM-Grundschulpost ===&lt;br /&gt;
Die ZUM bietet einen E-Mail-Dienst speziell für Kinder im Grundschulalter an. Um den Dienst für Kinder der o.g. Altersgruppe anbieten zu können, werden von den Erziehungsberechtigten der interessierten Kinder folgende personenbezogene Daten erhoben: Vor- und Nachname des Kindes, Geburtsdatum, Vor- und Nachname, Anschrift sowie E-Mailadresse der Erziehungsberechtigten. Die zuvor genannten Daten benötigt die ZUM zum Zusenden der Benutzerkonten bzw. zur Erstellung und Verwaltung von Benutzerkonten für die o.g. Zielgruppe. Um die Anmeldung bestätigen zu können, bei Rückfragen oder um weitere Informationen zum E-Maildienst oder kurzfristige Änderungen mitzuteilen, erfassen wir die o.g. Kontaktmöglichkeiten. Zur Erfüllung des Angebotes werden die E-Mailaddresse und der Vor- und Nachname zur Einrichtung und Betrieb des Benutzerkontos sowie Protokolldaten der Nutzung bei unserem IT Systemdienstleister verarbeitet (siehe Betrieb des Webauftritts und Zugriffsdaten und Logfiles).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GrundschulWebQuest ===&lt;br /&gt;
Die von der ZUM angebotenen GrundschulWebQuests können grundsätzlich ohne Registrierung oder Anmeldung genutzt werden. ZUM-GrundschulWebQuest bietet darüber hinaus einen Generator für PrimarWebQuests an, mit dem man eigene WebQuests erstellen kann. Dabei wird jeder PrimarWebQuest-Entwurf von erfahrenen Experten geprüft, gegebenenfalls werden Rückmeldung und Anregung zur Veränderung gegeben. Das Erstellen von WebQuests unter ZUM-GrundschulWebQuest ist kostenfrei, allerdings müssen die Hinweise zur Erstellung und spätere Hinweise zur Überarbeitung beachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Seite und den Service nutzen zu können, wird den Nutzerinnen und Nutzern ein Benutzername und ein Passwort zugeteilt. Über das Anmeldeformular werden folgende personenbezogene Daten erhoben: Vor- und Nachname, Anschrift, E-Mailadresse, gewünschter Benutzername und gewünschtes Passwort interessierter Nutzerinnen und Nutzer (i.d.R. Lehrerinnen und Lehrer). Die zuvor genannten Daten benötigt die ZUM zum Zusenden der Benutzerkonten bzw. zur Erstellung und Verwaltung von Benutzerkonten. Um die Anmeldung bestätigen zu können, bei Rückfragen oder um weitere Informationen zum E-Maildienst oder kurzfristige Änderungen mitzuteilen, erfassen wir die o.g. Kontaktmöglichkeiten..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenständige Autorenseiten ===&lt;br /&gt;
Die ZUM hostet verschiedene eigenständige Seiten für Mitglieder, auf denen diese als Autoren/Autorinnen Unterrichtsmaterial und Unterrichtsideen zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die personenbezogenen Daten der Autoren/Autorinnen sind im Mitglieder-Verzeichnis gesammelt, das Mitglieder-Verzeichnis wird von einem Mitglied des Vorstandes verwaltet. Bei den erhobenen Daten handelt es sich um Namen, Geburtsdatum, Wohnadresse, E-Mail-Adresse und - sofern Lehrer/Lehrerin - die Schule und die Unterrichtsfächer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren/Autorinnen müssen eine Verpflichtungserklärung abgeben. Die unterschriebenen „Verpflichtungserklärungen“ werden in Papierform aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ZUM benötigt die personenbezogenen Daten von Autoren/Autorinnen, um sie über Entwicklungen und Neuigkeiten informieren und zu Veranstaltungen wie z.B. Workshops und Mitglieder-Versammlungen einladen zu können. Darüber hinaus können Anregungen und Einsprüche von Besuchern der gehosteten Seiten an die Autoren/Autorinnen weitergeleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ZUM-Portal ===&lt;br /&gt;
Das ZUM-Portal erlaubt das Hinterlegen von Kommentaren. Bei Kommentaren werden folgende Daten erhoben: selbstgewählter Name. Des weiteren verweisen wir auf die Beschreibungen im Abschnitt Besuch des Webauftritts sowie Zugriffsdaten und Logfiles. Der vom Nutzer eingetragene Name ist öffentlich sichtbar. Der hinterlassene Kommentar wird ebenfalls veröffentlicht vgl. mit dem Abschnitt Nutzergenerierte Inhalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ZUM-News ===&lt;br /&gt;
Interessierte Personen können sich für den ZUM Newsletter “ZUM-News” anmelden. Eine automatische Anmeldung durch Nutzung andere ZUM Dienste findet nicht statt. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich und wird in jedem versendeten Newsletter aufgezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ZUM verwendet zum Versenden des Newsletters den Versanddienstleister „MailChimp“. Das ist ein Dienst der Rocket Science Group, LLC, 675 Ponce De Leon Ave NE #5000, Atlanta, GA 30308, USA. Dessen Datenschutzbestimmungen können Sie hier abrufen: https://mailchimp.com/legal/privacy/. The Rocket Science Group LLC ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, dem europäischen Datenschutzniveau zu entsprechen (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000TO6hAAG&amp;amp;status=Active).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versanddienstleister wird auf Grundlage unserer berechtigten Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO und mit einem Auftragsverarbeitungsvertrages gem. Art. 28 Abs. 3 S. 1 DSGVO verwendet. Der Versanddienstleister nutzt die Daten unserer Newsletterempfänger nicht, um diese selbst anzuschreiben oder um die Daten an Dritte weiterzugeben. Er kann die Empfängerdaten in pseudonymer Form zur Optimierung und Verbesserung seines Dienstes nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlungsdienstleister ===&lt;br /&gt;
Auf unserer Website bieten wir u.a. die Möglichkeit zu Spendenzahlungen aufgrund unseres berechtigten Interesses nach Art 6. Abs. 1 lit. f (z.B. Deckung unserer Kosten, Diversifizierung der Einnahmequellen) an. Dies geschieht über externe Zahlungsdienstleister an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zahlungsdienstleister verarbeitet die von dir eingegebenen Zahlungsdaten sowie Bestandsdaten um die Transaktion durchzuführen. Üblicherweise werden diese Daten auch zu weiteren Prüfungen z.B. Bonitätsprüfung an weitere Dienstleister weitergegeben. Es gelten die Geschäftsbedingungen und Datenschutzhinweise des Zahlungsanbieters, welche während der Transaktionsabwicklung einsehbar sind. Informationen bezüglich deiner Rechte insbesondere Widerrufs-, Auskunfts- oder Betroffenenrechte findest du beim Zahlungsanbieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter dieses Zahlungsdienstes ist die PayPal (Europe) S.à.r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxembourg (im Folgenden “PayPal”). Die Datenschutzerklärung von PayPal kann eingesehen werden unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Google AdSense ===&lt;br /&gt;
Wir nutzen zur Generierung von Einnahmen und wirtschaftlichen Betrieb im Rahmen unserer berechtigten Interessen nach Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) die Dienste der Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, („Google“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Google ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und garantiert damit ein europäisches Datenschutzniveau (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&amp;amp;status=Active).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nutzen Google AdSense, das uns hilft Anzeigen in unsere Webseite einzublenden und für deren Einblendung oder anderer Nutzung eine Entlohnung zu erhalten. Dazu werden Nutzungsdaten, wie z.B. der Klick auf eine Anzeige und die IP-Adresse der Nutzer verarbeitet, wobei die IP-Adresse um die letzten beiden Stellen gekürzt wird. Daher erfolgt die Verarbeitung der Daten der Nutzer pseudonymisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir setzen Adsense mit personalisierten Anzeigen ein. Dabei zieht Google Rückschlüsse auf deine Interessen aus den Nutzerprofilen die erstellt wurden auf Grundlage der von Nutzern besuchten Websites oder verwendeten Apps. Werbetreibende können damit ihre Kapmpagnen an deinen Interessen ausrichten. Zur Erstellung der Nutzerprofile verwendet Google frühere Suchanfragen, Aktivitäten, Webseitenbesuche, demografische und Standortinformationen. Im Einzelnen umfasst dies: demografisches Targeting, Targeting auf Interessenkategorien, Remarketing sowie Targeting auf Listen zum Kundenabgleich und Zielgruppenlisten, die in DoubleClick Bid Manager oder Campaign Manager hochgeladen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datenschutzerklärung von Google https://policies.google.com/technologies/ads sowie in den Einstellung zur Darstellung von Werbung durch Google https://adssettings.google.com/authenticated findest du weitere Informationen zur Datenverarbeitung. Insbesondere sind dort die Einstellungs- und Widerspruchsmöglichkeiten erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einbindung von externen Inhalten ===&lt;br /&gt;
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Du haben gemäß Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Stand: Mai 2018&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Wald_(Literatur)&amp;diff=148139</id>
		<title>Wald (Literatur)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Wald_(Literatur)&amp;diff=148139"/>
		<updated>2026-01-17T14:00:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Wald-Ansichten==&lt;br /&gt;
{{Box|Wald &amp;amp; Romantik|&lt;br /&gt;
:„Zur Lebensweise der Intellektuellen des frühen 19. Jahrhunderts gehörte die räumliche und geistige Distanzierung von den Unbilden der Natur ... Es bedurfte erst der Sicherheit der Städte, um das Gefühl romantischer Natursehnsucht zu empfinden. Dazu gehörte von Anfang an die Erfahrung des Verlustes: des persönlichen lebensgeschichtlichen Verlustes eines Erfahrungsraumes, aber auch des Verlustes eines Teils der natürlichen Umwelt. Die Wälder der romantischen Dichter und Maler waren Seelenlandschaften, Erinnerungswälder, die diesen städtischen Intellektuellen bereits als Wohnort verloren gegangen waren. [...] &lt;br /&gt;
:Dabei waren die Wälder in Mitteleuropa damals längst keine unberührten Naturlandschaften mehr, sondern wirtschaftlich intensiv genutzte Flächen. Infolge wirtschaftlicher Übernutzung befand sich der Wald an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert in einer erbärmlichen ökologischen Situation. Die heutigen Waldzustände nehmen sich im Vergleich dazu idyllisch aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Albrecht Lehmann: &#039;&#039;Mythos Deutscher Wald&#039;&#039; [http://www.buergerimstaat.de/1\_01/wald01.htm DER BÜRGER IM STAAT] Hrsg: Landeszentrale der politischen Bildung Baden-Württemberg, Heft 1/2001: Der deutsche Wald&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
{{Box|Wald &amp;amp; Heer|[[File:Forest on San Juan Island.jpg|rechts|320px]]&lt;br /&gt;
:„Das Massensymbol der Deutschen war das Heer. Aber das Heer war mehr als das Heer: es war der marschierende Wald. In keinem modernen Land der Welt ist das Waldgefühl so lebendig geblieben wie in Deutschland. Das Rigide und Parallele der aufrechtstehenden Bäume, ihre Dichte und ihre Zahl erfüllt das Herz des Deutschen mit tiefer und geheimnisvoller Freude. Er sucht den Wald, in dem seine Vorfahren gelebt haben, noch heute gern auf und fühlt sich ein mit Bäumen.&lt;br /&gt;
[[File:Cloud forest Ecuador.jpg|rechts|320px|Cloud forest Ecuador]]&lt;br /&gt;
:Ihre Sauberkeit und Abgegrenztheit gegeneinander, die Betonung der Vertikalen, unterscheidet diesen Wald von dem tropischen, wo Schlinggewächse in jeder Richtung durcheinanderwachsen. Im tropischen Wald verliert sich das Auge in der Nähe, es ist eine chaotische, ungegliederte Masse, auf eine bunteste Weise belebt, die jedes Gefühl von Regel und gleichmäßiger Wiederholung ausschließt. Der Wald der gemäßigten Zone hat seinen anschaulichen Rhythmus. Das Auge verliert sich, an sichtbaren Stämmen entlang, in eine immer gleiche Ferne. Der einzelne Baum aber ist größer als der einzelne Mensch und wächst immer weiter ins Reckenhafte. Seine Standhaftigkeit hat viel von derselben Tugend des Kriegers. [...]&lt;br /&gt;
:Der Knabe, den es aus der Enge zu Hause in den Wald hinaustrieb, um, wie er glaubte, zu träumen und allein zu sein, erlebte dort die Aufnahme ins Heer voraus. Im Wald standen schon die anderen bereit, die treu und wahr und aufrecht waren, wie er sein wollte, einer wie der andere, weil jeder gerade wächst, und doch ganz verschieden an Höhe und Stärke. Man soll die Wirkung dieser frühen Waldromantik auf den Deutschen nicht unterschätzen, in hundert Liedern und Gedichten nahm er sie auf, und der Wald, der in ihnen vorkam, hieß oft deutsch.“&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Elias Canetti: Masse und Macht, Fischer 1980 (1960) S. 190f&amp;lt;/small&amp;gt;|Zitat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klassisch - romantisch - nationalistisch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Friedrich Hölderlin (1770-1843)===&lt;br /&gt;
Die Eichbäume: Noch nicht der enge deutsche Wald der Romantik, sondern das Zusammenstehen souveräner Individuen außerhalb der von liebebedürftigen Menschen bewohnten Kulturlandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;DIE EICHBÄUME&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[File:Eichenblatt (74045215).jpeg|rechts|320px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Gärten komm ich zu euch, ihr Söhne des Berges!&lt;br /&gt;
Aus den Gärten, da lebt die Natur geduldig und häuslich, &lt;br /&gt;
Pflegend und wieder gepflegt mit dem fleißigen Menschen zusammen. &lt;br /&gt;
Aber ihr, ihr Herrlichen! steht, wie ein Volk von Titanen &lt;br /&gt;
In der zahmeren Welt und gehört nur euch und dem Himmel,&lt;br /&gt;
Der euch nährt` und erzog, und der Erde, die euch geboren. &lt;br /&gt;
Keiner von euch ist noch in die Schule der Menschen gegangen,&lt;br /&gt;
Und ihr drängt euch fröhlich und frei, aus der kräftigen Wurzel,&lt;br /&gt;
Unter einander herauf und ergreift, wie der Adler die Beute,&lt;br /&gt;
Mit gewaltigem Arme den Raum, und gegen die Wolken&lt;br /&gt;
Ist euch heiter und groß die sonnige Krone gerichtet.&lt;br /&gt;
Eine Welt ist jeder von euch, wie die Sterne des Himmels&lt;br /&gt;
Lebt ihr, jeder ein Gott, in freiem Bunde zusammen.&lt;br /&gt;
Könnt ich die Knechtschaft nur erdulden, ich neidete nimmer&lt;br /&gt;
Diesen Wald und schmiegte mich gern ans gesellige Leben.&lt;br /&gt;
Fesselte nur nicht mehr ans gesellige Leben das Herz mich,&lt;br /&gt;
Das von Liebe nicht läßt, wie gern würd ich unter euch wohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(1796/8)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretationsauftrag|&lt;br /&gt;
#Überlege zuerst, was Dir zum Begriff &amp;quot;Eiche&amp;quot; einfällt.&lt;br /&gt;
#Lies das Gedicht langsam durch und vergleiche es mit Deinen Vorüberlegungen.&lt;br /&gt;
#Gliedere das Gedicht jetzt in Sinn-Einheiten.&lt;br /&gt;
#Markiere die Stellen, in denen die Lebenswelt der Menschen und die Existenzform der Eichen dargestellt werden. Benutze dazu zwei Farben.&lt;br /&gt;
#Entwickle daraus, den Aussage-Gehalt dieses Gedichtes.&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;[http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/naturlyrik/eichbaeume.htm Mehr dazu hier]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Friedrich Schlegel (1772-1829)===&lt;br /&gt;
Der deutsche Wald der Nationalromantik: Ort der Erinnerung und dunkler Ahnungen urdeutscher Kraft und Freiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{3Spalten|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Spesshart, 1806&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegrüßt sei du, viellieber Wald!&lt;br /&gt;
Es rührt mit wilder Lust,&lt;br /&gt;
Wenn abends fern das Alphorn schallt,&lt;br /&gt;
Erinnrung mir die Brust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrtausende standst du schon,&lt;br /&gt;
O Wald, so dunkel kühn,&lt;br /&gt;
Sprachst allen Menschenkünsten Hohn&lt;br /&gt;
Und webtest fort dein Grün.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie mächtig dieser Äste Bug&lt;br /&gt;
Und das Gebüsch wie dicht,&lt;br /&gt;
Was golden spielend kaum durchschlug&lt;br /&gt;
Der Sonne funkelnd Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach oben strecken sie den Lauf,&lt;br /&gt;
Die Stämme grad und stark;&lt;br /&gt;
Es strebt zur blauen Luft hinauf&lt;br /&gt;
Der Erde Trieb und Mark.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch des Gebildes Adern quillt&lt;br /&gt;
Geheimes Lebensblut,&lt;br /&gt;
Der Blätterschmuck der Krone schwillt&lt;br /&gt;
In grüner Frühlingsglut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natur, hier fühl ich deine Hand&lt;br /&gt;
Und atme deinen Hauch,&lt;br /&gt;
Beklemmend dringt und doch bekannt&lt;br /&gt;
Dein Herz in meines auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann denk ich wie vor alter Zeit,&lt;br /&gt;
Du dunkle Waldesnacht!&lt;br /&gt;
Der Freiheit Sohn sich dein gefreut&lt;br /&gt;
Und was er hier gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du warst der Alten Haus und Burg;&lt;br /&gt;
Zu diesem grünen Zelt&lt;br /&gt;
Drang keines Feindes Ruf hindurch,&lt;br /&gt;
Frei war noch da die Welt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Quelle: Friedrich von Schlegel: Dichtungen, München u.a. 1962, S. 363-364. Zitiert nach [http://www.zeno.org/Literatur/M/Schlegel,+Friedrich/Gedichte/Romanzen+und+Lieder/Im+Spesshart Zeno.org]&lt;br /&gt;
|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===J.F.v.Eichendorff (1788-1857)===&lt;br /&gt;
Der Wald der Eichendorff-Romantik:&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td width=&amp;quot;50%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein geheimnisvoller Ort &#039;&#039;&#039;wohlig-grausigen Schauderns&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Walde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es zog eine Hochzeit den Berg entlang,&lt;br /&gt;
ich hörte die Vögel schlagen,&lt;br /&gt;
da blitzten viel Reiter, das Waldhorn klang,&lt;br /&gt;
das war ein lustiges Jagen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eh ichs gedacht, war alles verhallt,&lt;br /&gt;
die Nacht bedecket die Runde,&lt;br /&gt;
nur von den Bergen noch rauschet der Wald&lt;br /&gt;
und mich schauert im Herzensgrunde.&lt;br /&gt;
  (1836)&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;[http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/naturlyrik/eichend_1.htm Mehr dazu bei K. Dautel]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oder: Eine Heimat und Gegenwelt zur Geschäftigkeit der Welt &#039;&#039;„da draußen&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Täler weit, o Höhen,&lt;br /&gt;
O schöner, grüner Wald,&lt;br /&gt;
Du meiner Lust und Wehen&lt;br /&gt;
Andächt`ger Aufenthalt.&lt;br /&gt;
Da draußen, stets betrogen,&lt;br /&gt;
Saust die geschäft`ge Welt,&lt;br /&gt;
Schlag noch einmal die Bogen&lt;br /&gt;
Um mich, du grünes Zelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Zitiert nach [http://gutenberg.spiegel.de/eichndrf/gedichte/eichen22.htm Projekt Gutenberg]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ludwig Ganghofer (1855-1920)===&lt;br /&gt;
{{Box|Der Wald als Metapher für mannhafte Stärke|&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wie still dieser Wald! Wie schön in seinem Schweigen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Zwischen den Wurzeln einer mächtigen Fichte ließ sich der Einsame zur Ruhe nieder. So saß er, den Kopf an den Stamm gelehnt, die Hände um das Knie geschlungen. Lächelnd, als wäre die Ruhe und das Nimmerdenken über ihn gekommen, staunte er träumend hinein in die wundersame Stille. Kein Halm zu seinen Füßen und kein Zweig zu seinen Häupten bewegte sich. Auch nicht der leiseste Lufthauch atmete durch den Wald. Stark und ruhig stiegen die hundertjährigen Bäume zum Himmel auf, jeder ein König in seiner sturmerprobten Kraft. Alle kleinen, niederen Gewächse waren verkümmert und gestorben im Schatten dieser Großen; sie allein bestanden, und bescheidenes Moos nur webte zwischen ihren weitgespannten Wurzeln seinen grünen Samt über Grund und Steine. Sogar vom eigenen Leibe hatten die Riesen alle niedrigstehenden Äste abgestoßen und gesundes, saftiges Leben nur den strebenden Zweigen bewahrt, die sich aufwärts streckten bis zur Höhe des Lichtes. Das flutete goldleuchtend um die Wipfel her, ließ selten einen verlorenen Schimmer niedergleiten in den Schatten, der zwischen den braunen Stämmen lag, und dort nur, wo der Grund zu steigen anfing, brach es, einer Lichtung folgend, mit breiter brennender Welle quer durch den Wald. &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wer das so könnte wie der Wald: alles Schwächliche und Niedrige von sich abstoßen, nur bestehen lassen, was stark ist und gesund! So stolz und aufrecht hinaussteigen über den Schatten der Tiefe und die Helle suchen, die hohen, reinen Lüfte! Wer das so könnte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://gutenberg.spiegel.de/buch/2144/2 Das Schweigen im Walde (1899), 1. Kapitel]|Zitat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hermann Hesse (1877-1962)===&lt;br /&gt;
Der Wald, Ort sehnsuchtsvoller Erinnerung an die Kindheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{3Spalten|&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;SCHWARZWALD&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltsam schöne Hügelfluchten,&lt;br /&gt;
Dunkle Berge, helle Matten,&lt;br /&gt;
Rote Felsen, braune Schluchten,&lt;br /&gt;
Überflort von Tannenschatten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn darüber eines Turmes&lt;br /&gt;
Frommes Läuten mit dem Rauschen&lt;br /&gt;
Sich vermischt des Tannensturmes,&lt;br /&gt;
Kann ich lange Stunden lauschen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ergreift wie eine Sage,&lt;br /&gt;
Nächtlich am Kamin gelesen,&lt;br /&gt;
Das Gedächtnis mich der Tage&lt;br /&gt;
Da ich hier zu Haus gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Fernen edler, weicher,&lt;br /&gt;
Da die tannenforstbekränzten&lt;br /&gt;
Berge seliger und reicher&lt;br /&gt;
Mir im Knabenauge glänzten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
Zitiert nach [https://wikisource.org/wiki/Page:Gedichte_Hesse_1919.djvu/12 Wikisource.org]&lt;br /&gt;
|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiner Kunze: Der Hochwald===&lt;br /&gt;
:Ein Wald-Gedicht, das in mehrfacher Hinsicht anders ist - und von einem DDR-Autor stammt (siehe unten).&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td width=&amp;quot;400&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reiner Kunze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der hochwald erzieht seine bäume&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hochwald erzieht seine bäume &lt;br /&gt;
Sie des lichtes entwöhnend, zwingt er sie &lt;br /&gt;
all ihr grün in die kronen zu schicken&lt;br /&gt;
Die fähigkeit, &lt;br /&gt;
mit allen zweigen zu atmen&lt;br /&gt;
das talent, &lt;br /&gt;
äste zu haben nur so aus freude, &lt;br /&gt;
verkümmern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den regen siebt er, vorbeugend&lt;br /&gt;
der leidenschaft des durstes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er läßt die bäume größer werden &lt;br /&gt;
wipfel an wipfel: &lt;br /&gt;
Keiner sieht mehr als der andere, &lt;br /&gt;
dem wind sagen alle das gleiche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
holz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Veröffentlicht 1969 in „sensible wege“ in der BRD (Rowohlt-Verlag). Unter dem Titel „Der hochwald“ erschien das Gedicht (ohne das letzte Wort „holz“) erst danach in „Brief mit blauem Siegel“ in der DDR. Das Gedicht datiert Kunze auf das Jahr 1962.&lt;br /&gt;
*Mehr zum Gedicht, der Gedichtsammlung und den Kontexten: [http://www.planetlyrik.de/reiner-kunzes-lyrik-vertraut-sensiblen-wegen-auch-wenn-oft-unbequemen-sind-sein-ton-ist-zurueckgenommen-aber-praezise-ist-leise-aber-nicht-ueberhoeren-politisches-schwingt-untersc/2015/09/ www.planetlyrik.de]&lt;br /&gt;
*Zum Begriff &amp;quot;Hochwald&amp;quot; siehe den Wikipedia-Artikel: [https://de.wikipedia.org/wiki/Hochwald_(Waldbau) Hochwald (Waldbau)]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landschaftsbeschreibungen in der Literatur]]&lt;br /&gt;
*[[Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]][[Kategorie:Lyrik]][[Kategorie:Motive in der Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Wald_(Literatur)&amp;diff=148138</id>
		<title>Wald (Literatur)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Wald_(Literatur)&amp;diff=148138"/>
		<updated>2026-01-17T13:55:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Wald-Ansichten==&lt;br /&gt;
{{Box|Wald &amp;amp; Romantik|&lt;br /&gt;
:„Zur Lebensweise der Intellektuellen des frühen 19. Jahrhunderts gehörte die räumliche und geistige Distanzierung von den Unbilden der Natur ... Es bedurfte erst der Sicherheit der Städte, um das Gefühl romantischer Natursehnsucht zu empfinden. Dazu gehörte von Anfang an die Erfahrung des Verlustes: des persönlichen lebensgeschichtlichen Verlustes eines Erfahrungsraumes, aber auch des Verlustes eines Teils der natürlichen Umwelt. Die Wälder der romantischen Dichter und Maler waren Seelenlandschaften, Erinnerungswälder, die diesen städtischen Intellektuellen bereits als Wohnort verloren gegangen waren. [...] &lt;br /&gt;
:Dabei waren die Wälder in Mitteleuropa damals längst keine unberührten Naturlandschaften mehr, sondern wirtschaftlich intensiv genutzte Flächen. Infolge wirtschaftlicher Übernutzung befand sich der Wald an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert in einer erbärmlichen ökologischen Situation. Die heutigen Waldzustände nehmen sich im Vergleich dazu idyllisch aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Albrecht Lehmann: &#039;&#039;Mythos Deutscher Wald&#039;&#039; [http://www.buergerimstaat.de/1\_01/wald01.htm DER BÜRGER IM STAAT] Hrsg: Landeszentrale der politischen Bildung Baden-Württemberg, Heft 1/2001: Der deutsche Wald&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
{{Box|Wald &amp;amp; Heer|[[File:Forest on San Juan Island.jpg|rechts|320px]]&lt;br /&gt;
:„Das Massensymbol der Deutschen war das Heer. Aber das Heer war mehr als das Heer: es war der marschierende Wald. In keinem modernen Land der Welt ist das Waldgefühl so lebendig geblieben wie in Deutschland. Das Rigide und Parallele der aufrechtstehenden Bäume, ihre Dichte und ihre Zahl erfüllt das Herz des Deutschen mit tiefer und geheimnisvoller Freude. Er sucht den Wald, in dem seine Vorfahren gelebt haben, noch heute gern auf und fühlt sich ein mit Bäumen.&lt;br /&gt;
[[File:Cloud forest Ecuador.jpg|rechts|320px|Cloud forest Ecuador]]&lt;br /&gt;
:Ihre Sauberkeit und Abgegrenztheit gegeneinander, die Betonung der Vertikalen, unterscheidet diesen Wald von dem tropischen, wo Schlinggewächse in jeder Richtung durcheinanderwachsen. Im tropischen Wald verliert sich das Auge in der Nähe, es ist eine chaotische, ungegliederte Masse, auf eine bunteste Weise belebt, die jedes Gefühl von Regel und gleichmäßiger Wiederholung ausschließt. Der Wald der gemäßigten Zone hat seinen anschaulichen Rhythmus. Das Auge verliert sich, an sichtbaren Stämmen entlang, in eine immer gleiche Ferne. Der einzelne Baum aber ist größer als der einzelne Mensch und wächst immer weiter ins Reckenhafte. Seine Standhaftigkeit hat viel von derselben Tugend des Kriegers. [...]&lt;br /&gt;
:Der Knabe, den es aus der Enge zu Hause in den Wald hinaustrieb, um, wie er glaubte, zu träumen und allein zu sein, erlebte dort die Aufnahme ins Heer voraus. Im Wald standen schon die anderen bereit, die treu und wahr und aufrecht waren, wie er sein wollte, einer wie der andere, weil jeder gerade wächst, und doch ganz verschieden an Höhe und Stärke. Man soll die Wirkung dieser frühen Waldromantik auf den Deutschen nicht unterschätzen, in hundert Liedern und Gedichten nahm er sie auf, und der Wald, der in ihnen vorkam, hieß oft deutsch.“&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Elias Canetti: Masse und Macht, Fischer 1980 (1960) S. 190f&amp;lt;/small&amp;gt;|Zitat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klassisch - romantisch - nationalistisch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Friedrich Hölderlin (1770-1843)===&lt;br /&gt;
Die Eichbäume: Noch nicht der enge deutsche Wald der Romantik, sondern das Zusammenstehen souveräner Individuen außerhalb der von liebebedürftigen Menschen bewohnten Kulturlandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;DIE EICHBÄUME&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[File:Eichenblatt (74045215).jpeg|rechts|320px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Gärten komm ich zu euch, ihr Söhne des Berges!&lt;br /&gt;
Aus den Gärten, da lebt die Natur geduldig und häuslich, &lt;br /&gt;
Pflegend und wieder gepflegt mit dem fleißigen Menschen zusammen. &lt;br /&gt;
Aber ihr, ihr Herrlichen! steht, wie ein Volk von Titanen &lt;br /&gt;
In der zahmeren Welt und gehört nur euch und dem Himmel,&lt;br /&gt;
Der euch nährt` und erzog, und der Erde, die euch geboren. &lt;br /&gt;
Keiner von euch ist noch in die Schule der Menschen gegangen,&lt;br /&gt;
Und ihr drängt euch fröhlich und frei, aus der kräftigen Wurzel,&lt;br /&gt;
Unter einander herauf und ergreift, wie der Adler die Beute,&lt;br /&gt;
Mit gewaltigem Arme den Raum, und gegen die Wolken&lt;br /&gt;
Ist euch heiter und groß die sonnige Krone gerichtet.&lt;br /&gt;
Eine Welt ist jeder von euch, wie die Sterne des Himmels&lt;br /&gt;
Lebt ihr, jeder ein Gott, in freiem Bunde zusammen.&lt;br /&gt;
Könnt ich die Knechtschaft nur erdulden, ich neidete nimmer&lt;br /&gt;
Diesen Wald und schmiegte mich gern ans gesellige Leben.&lt;br /&gt;
Fesselte nur nicht mehr ans gesellige Leben das Herz mich,&lt;br /&gt;
Das von Liebe nicht läßt, wie gern würd ich unter euch wohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(1796/8)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretationsauftrag|&lt;br /&gt;
#Überlege zuerst, was Dir zum Begriff &amp;quot;Eiche&amp;quot; einfällt.&lt;br /&gt;
#Lies das Gedicht langsam durch und vergleiche es mit Deinen Vorüberlegungen.&lt;br /&gt;
#Gliedere das Gedicht jetzt in Sinn-Einheiten.&lt;br /&gt;
#Markiere die Stellen, in denen die Lebenswelt der Menschen und die Existenzform der Eichen dargestellt werden. Benutze dazu zwei Farben.&lt;br /&gt;
#Entwickle daraus, den Aussage-Gehalt dieses Gedichtes.&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;[http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/naturlyrik/eichbaeume.htm Mehr dazu hier]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Friedrich Schlegel (1772-1829)===&lt;br /&gt;
Der deutsche Wald der Nationalromantik: Ort der Erinnerung und dunkler Ahnungen urdeutscher Kraft und Freiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{3Spalten|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Spesshart, 1806&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegrüßt sei du, viellieber Wald!&lt;br /&gt;
Es rührt mit wilder Lust,&lt;br /&gt;
Wenn abends fern das Alphorn schallt,&lt;br /&gt;
Erinnrung mir die Brust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrtausende standst du schon,&lt;br /&gt;
O Wald, so dunkel kühn,&lt;br /&gt;
Sprachst allen Menschenkünsten Hohn&lt;br /&gt;
Und webtest fort dein Grün.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie mächtig dieser Äste Bug&lt;br /&gt;
Und das Gebüsch wie dicht,&lt;br /&gt;
Was golden spielend kaum durchschlug&lt;br /&gt;
Der Sonne funkelnd Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach oben strecken sie den Lauf,&lt;br /&gt;
Die Stämme grad und stark;&lt;br /&gt;
Es strebt zur blauen Luft hinauf&lt;br /&gt;
Der Erde Trieb und Mark.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch des Gebildes Adern quillt&lt;br /&gt;
Geheimes Lebensblut,&lt;br /&gt;
Der Blätterschmuck der Krone schwillt&lt;br /&gt;
In grüner Frühlingsglut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natur, hier fühl ich deine Hand&lt;br /&gt;
Und atme deinen Hauch,&lt;br /&gt;
Beklemmend dringt und doch bekannt&lt;br /&gt;
Dein Herz in meines auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann denk ich wie vor alter Zeit,&lt;br /&gt;
Du dunkle Waldesnacht!&lt;br /&gt;
Der Freiheit Sohn sich dein gefreut&lt;br /&gt;
Und was er hier gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du warst der Alten Haus und Burg;&lt;br /&gt;
Zu diesem grünen Zelt&lt;br /&gt;
Drang keines Feindes Ruf hindurch,&lt;br /&gt;
Frei war noch da die Welt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Quelle: Friedrich von Schlegel: Dichtungen, München u.a. 1962, S. 363-364. Zitiert nach [http://www.zeno.org/Literatur/M/Schlegel,+Friedrich/Gedichte/Romanzen+und+Lieder/Im+Spesshart Zeno.org]&lt;br /&gt;
|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===J.F.v.Eichendorff (1788-1857)===&lt;br /&gt;
Der Wald der Eichendorff-Romantik:&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td width=&amp;quot;50%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein geheimnisvoller Ort &#039;&#039;&#039;wohlig-grausigen Schauderns&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Walde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es zog eine Hochzeit den Berg entlang,&lt;br /&gt;
ich hörte die Vögel schlagen,&lt;br /&gt;
da blitzten viel Reiter, das Waldhorn klang,&lt;br /&gt;
das war ein lustiges Jagen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eh ichs gedacht, war alles verhallt,&lt;br /&gt;
die Nacht bedecket die Runde,&lt;br /&gt;
nur von den Bergen noch rauschet der Wald&lt;br /&gt;
und mich schauert im Herzensgrunde.&lt;br /&gt;
  (1836)&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;[http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/naturlyrik/eichend_1.htm Mehr dazu bei K. Dautel]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oder: Eine Heimat und Gegenwelt zur Geschäftigkeit der Welt &#039;&#039;„da draußen&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Täler weit, o Höhen,&lt;br /&gt;
O schöner, grüner Wald,&lt;br /&gt;
Du meiner Lust und Wehen&lt;br /&gt;
Andächt`ger Aufenthalt.&lt;br /&gt;
Da draußen, stets betrogen,&lt;br /&gt;
Saust die geschäft`ge Welt,&lt;br /&gt;
Schlag noch einmal die Bogen&lt;br /&gt;
Um mich, du grünes Zelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Zitiert nach [http://gutenberg.spiegel.de/eichndrf/gedichte/eichen22.htm Projekt Gutenberg]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ludwig Ganghofer (1855-1920)===&lt;br /&gt;
{{Box|Der Wald als Metapher für mannhafte Stärke|&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wie still dieser Wald! Wie schön in seinem Schweigen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Zwischen den Wurzeln einer mächtigen Fichte ließ sich der Einsame zur Ruhe nieder. So saß er, den Kopf an den Stamm gelehnt, die Hände um das Knie geschlungen. Lächelnd, als wäre die Ruhe und das Nimmerdenken über ihn gekommen, staunte er träumend hinein in die wundersame Stille. Kein Halm zu seinen Füßen und kein Zweig zu seinen Häupten bewegte sich. Auch nicht der leiseste Lufthauch atmete durch den Wald. Stark und ruhig stiegen die hundertjährigen Bäume zum Himmel auf, jeder ein König in seiner sturmerprobten Kraft. Alle kleinen, niederen Gewächse waren verkümmert und gestorben im Schatten dieser Großen; sie allein bestanden, und bescheidenes Moos nur webte zwischen ihren weitgespannten Wurzeln seinen grünen Samt über Grund und Steine. Sogar vom eigenen Leibe hatten die Riesen alle niedrigstehenden Äste abgestoßen und gesundes, saftiges Leben nur den strebenden Zweigen bewahrt, die sich aufwärts streckten bis zur Höhe des Lichtes. Das flutete goldleuchtend um die Wipfel her, ließ selten einen verlorenen Schimmer niedergleiten in den Schatten, der zwischen den braunen Stämmen lag, und dort nur, wo der Grund zu steigen anfing, brach es, einer Lichtung folgend, mit breiter brennender Welle quer durch den Wald. &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wer das so könnte wie der Wald: alles Schwächliche und Niedrige von sich abstoßen, nur bestehen lassen, was stark ist und gesund! So stolz und aufrecht hinaussteigen über den Schatten der Tiefe und die Helle suchen, die hohen, reinen Lüfte! Wer das so könnte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://gutenberg.spiegel.de/buch/2144/2 Das Schweigen im Walde (1899), 1. Kapitel]|Zitat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hermann Hesse (1877-1962)===&lt;br /&gt;
Der Wald, Ort sehnsuchtsvoller Erinnerung an die Kindheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{3Spalten|&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;SCHWARZWALD&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltsam schöne Hügelfluchten,&lt;br /&gt;
Dunkle Berge, helle Matten,&lt;br /&gt;
Rote Felsen, braune Schluchten,&lt;br /&gt;
Überflort von Tannenschatten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn darüber eines Turmes&lt;br /&gt;
Frommes Läuten mit dem Rauschen&lt;br /&gt;
Sich vermischt des Tannensturmes,&lt;br /&gt;
Kann ich lange Stunden lauschen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ergreift wie eine Sage,&lt;br /&gt;
Nächtlich am Kamin gelesen,&lt;br /&gt;
Das Gedächtnis mich der Tage&lt;br /&gt;
Da ich hier zu Haus gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Fernen edler, weicher,&lt;br /&gt;
Da die tannenforstbekränzten&lt;br /&gt;
Berge seliger und reicher&lt;br /&gt;
Mir im Knabenauge glänzten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
Zitiert nach [https://wikisource.org/wiki/Page:Gedichte_Hesse_1919.djvu/12 Wikisource.org]&lt;br /&gt;
|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiner Kunze: Der Hochwald===&lt;br /&gt;
:Ein Wald-Gedicht, das in mehrfacher Hinsicht anders ist - und von einem DDR-Autor stammt (siehe unten).&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td width=&amp;quot;400&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reiner Kunze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der hochwald erzieht seine bäume&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hochwald erzieht seine bäume &lt;br /&gt;
Sie des lichtes entwöhnend, zwingt er sie &lt;br /&gt;
all ihr grün in die kronen zu schicken&lt;br /&gt;
Die fähigkeit, &lt;br /&gt;
mit allen zweigen zu atmen&lt;br /&gt;
das talent, &lt;br /&gt;
äste zu haben nur so aus freude, &lt;br /&gt;
verkümmern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den regen siebt er, vorbeugend&lt;br /&gt;
der leidenschaft des durstes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er läßt die bäume größer werden &lt;br /&gt;
wipfel an wipfel: &lt;br /&gt;
Keiner sieht mehr als der andere, &lt;br /&gt;
dem wind sagen alle das gleiche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
holz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Veröffentlicht 1969 in „sensible wege“ in der BRD (Rowohlt-Verlag). Unter dem Titel „Der hochwald“ erschien das Gedicht (ohne das letzte Wort „holz“) erst danach in „Brief mit blauem siegel“ in der DDR. Der Begriff Bückware hieß in der DDR, dass die Ware nur unter dem Ladentisch gehandelt wurde. Das Gedicht datiert Kunze auf 1962&lt;br /&gt;
*Mehr zum Gedicht, der Gedichtsammlung und den Kontexten: [http://www.planetlyrik.de/reiner-kunzes-lyrik-vertraut-sensiblen-wegen-auch-wenn-oft-unbequemen-sind-sein-ton-ist-zurueckgenommen-aber-praezise-ist-leise-aber-nicht-ueberhoeren-politisches-schwingt-untersc/2015/09/ www.planetlyrik.de]&lt;br /&gt;
*Zum Begriff &amp;quot;Hochwald&amp;quot; siehe den Wikipedia-Artikel: [https://de.wikipedia.org/wiki/Hochwald_(Waldbau) Hochwald (Waldbau)]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landschaftsbeschreibungen in der Literatur]]&lt;br /&gt;
*[[Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]][[Kategorie:Lyrik]][[Kategorie:Motive in der Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:X1mwfnk7mlwyql97&amp;topic_revId=z6hxydh7re94ddxu&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:X1mwfnk7mlwyql97</title>
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		<updated>2026-01-14T13:28:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:Klaus Dautel&quot;&gt;&lt;bdi&gt;Klaus Dautel&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Klaus Dautel&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Klaus Dautel&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; markierte das &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;http://zumunterrichten.idea-sketch.com/wiki/Thema:X1mwfnk7mlwyql97&quot;&gt;Thema&lt;/a&gt; „Texte aktiv lesen“ als erledigt (&lt;em&gt;als erledigt markiert&lt;/em&gt;)&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
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		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:Z6fidaudyjx2640i&amp;topic_postId=z6fidaudynv4e7yq&amp;topic_revId=z6fidaudynv4e7yq&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:Z6fidaudyjx2640i</title>
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		<updated>2026-01-13T11:15:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:Klaus Dautel&quot;&gt;&lt;bdi&gt;Klaus Dautel&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Klaus Dautel&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Klaus Dautel&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:Z6fidaudyjx2640i&amp;amp;topic_showPostId=z6fidaudynv4e7yq#flow-post-z6fidaudynv4e7yq&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Lieber Ukalina“ (&lt;em&gt;Sind Sie damit einverstanden, - dass ich im nächsten ZUM-Newsletter auf Ihren Lernpfad zu Quadratischen Funktionen hinweise? Ich bin - wie…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
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	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:Z6fho9uzwoia2z0y&amp;topic_postId=z6fho9uzwsgcb2z6&amp;topic_revId=z6fho9uzwsgcb2z6&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:Z6fho9uzwoia2z0y</title>
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		<updated>2026-01-13T11:03:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:Klaus Dautel&quot;&gt;&lt;bdi&gt;Klaus Dautel&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Klaus Dautel&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Klaus Dautel&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:Z6fho9uzwoia2z0y&amp;amp;topic_showPostId=z6fho9uzwsgcb2z6#flow-post-z6fho9uzwsgcb2z6&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Lieber Kwschneider“ (&lt;em&gt;Vielen Dank zunächst für Ihre Beiträge und das Projekt, das Sie hier in Angriff nehmen. Ohne mich inhaltich sehr weit hineinbegeben zu könn…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Wald_(Literatur)&amp;diff=147912</id>
		<title>Wald (Literatur)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Wald_(Literatur)&amp;diff=147912"/>
		<updated>2026-01-09T16:44:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Wald-Ansichten==&lt;br /&gt;
{{Box|Wald &amp;amp; Romantik|&lt;br /&gt;
:„Zur Lebensweise der Intellektuellen des frühen 19. Jahrhunderts gehörte die räumliche und geistige Distanzierung von den Unbilden der Natur ... Es bedurfte erst der Sicherheit der Städte, um das Gefühl romantischer Natursehnsucht zu empfinden. Dazu gehörte von Anfang an die Erfahrung des Verlustes: des persönlichen lebensgeschichtlichen Verlustes eines Erfahrungsraumes, aber auch des Verlustes eines Teils der natürlichen Umwelt. Die Wälder der romantischen Dichter und Maler waren Seelenlandschaften, Erinnerungswälder, die diesen städtischen Intellektuellen bereits als Wohnort verloren gegangen waren. [...] &lt;br /&gt;
:Dabei waren die Wälder in Mitteleuropa damals längst keine unberührten Naturlandschaften mehr, sondern wirtschaftlich intensiv genutzte Flächen. Infolge wirtschaftlicher Übernutzung befand sich der Wald an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert in einer erbärmlichen ökologischen Situation. Die heutigen Waldzustände nehmen sich im Vergleich dazu idyllisch aus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Albrecht Lehmann: &#039;&#039;Mythos Deutscher Wald&#039;&#039; [http://www.buergerimstaat.de/1\_01/wald01.htm DER BÜRGER IM STAAT] Hrsg: Landeszentrale der politischen Bildung Baden-Württemberg, Heft 1/2001: Der deutsche Wald&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
{{Box|Wald &amp;amp; Heer|[[File:Forest on San Juan Island.jpg|rechts|320px]]&lt;br /&gt;
:„Das Massensymbol der Deutschen war das Heer. Aber das Heer war mehr als das Heer: es war der marschierende Wald. In keinem modernen Land der Welt ist das Waldgefühl so lebendig geblieben wie in Deutschland. Das Rigide und Parallele der aufrechtstehenden Bäume, ihre Dichte und ihre Zahl erfüllt das Herz des Deutschen mit tiefer und geheimnisvoller Freude. Er sucht den Wald, in dem seine Vorfahren gelebt haben, noch heute gern auf und fühlt sich ein mit Bäumen.&lt;br /&gt;
[[File:Cloud forest Ecuador.jpg|rechts|320px|Cloud forest Ecuador]]&lt;br /&gt;
:Ihre Sauberkeit und Abgegrenztheit gegeneinander, die Betonung der Vertikalen, unterscheidet diesen Wald von dem tropischen, wo Schlinggewächse in jeder Richtung durcheinanderwachsen. Im tropischen Wald verliert sich das Auge in der Nähe, es ist eine chaotische, ungegliederte Masse, auf eine bunteste Weise belebt, die jedes Gefühl von Regel und gleichmäßiger Wiederholung ausschließt. Der Wald der gemäßigten Zone hat seinen anschaulichen Rhythmus. Das Auge verliert sich, an sichtbaren Stämmen entlang, in eine immer gleiche Ferne. Der einzelne Baum aber ist größer als der einzelne Mensch und wächst immer weiter ins Reckenhafte. Seine Standhaftigkeit hat viel von derselben Tugend des Kriegers. [...]&lt;br /&gt;
:Der Knabe, den es aus der Enge zu Hause in den Wald hinaustrieb, um, wie er glaubte, zu träumen und allein zu sein, erlebte dort die Aufnahme ins Heer voraus. Im Wald standen schon die anderen bereit, die treu und wahr und aufrecht waren, wie er sein wollte, einer wie der andere, weil jeder gerade wächst, und doch ganz verschieden an Höhe und Stärke. Man soll die Wirkung dieser frühen Waldromantik auf den Deutschen nicht unterschätzen, in hundert Liedern und Gedichten nahm er sie auf, und der Wald, der in ihnen vorkam, hieß oft deutsch.“&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Elias Canetti: Masse und Macht, Fischer 1980 (1960) S. 190f&amp;lt;/small&amp;gt;|Zitat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klassisch - romantisch - nationalistisch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Friedrich Hölderlin (1770-1843)===&lt;br /&gt;
Die Eichbäume: Noch nicht der enge deutsche Wald der Romantik, sondern das Zusammenstehen souveräner Individuen außerhalb der von liebebedürftigen Menschen bewohnten Kulturlandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;DIE EICHBÄUME&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[File:Eichenblatt (74045215).jpeg|rechts|320px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus den Gärten komm ich zu euch, ihr Söhne des Berges!&lt;br /&gt;
Aus den Gärten, da lebt die Natur geduldig und häuslich, &lt;br /&gt;
Pflegend und wieder gepflegt mit dem fleißigen Menschen zusammen. &lt;br /&gt;
Aber ihr, ihr Herrlichen! steht, wie ein Volk von Titanen &lt;br /&gt;
In der zahmeren Welt und gehört nur euch und dem Himmel,&lt;br /&gt;
Der euch nährt` und erzog, und der Erde, die euch geboren. &lt;br /&gt;
Keiner von euch ist noch in die Schule der Menschen gegangen,&lt;br /&gt;
Und ihr drängt euch fröhlich und frei, aus der kräftigen Wurzel,&lt;br /&gt;
Unter einander herauf und ergreift, wie der Adler die Beute,&lt;br /&gt;
Mit gewaltigem Arme den Raum, und gegen die Wolken&lt;br /&gt;
Ist euch heiter und groß die sonnige Krone gerichtet.&lt;br /&gt;
Eine Welt ist jeder von euch, wie die Sterne des Himmels&lt;br /&gt;
Lebt ihr, jeder ein Gott, in freiem Bunde zusammen.&lt;br /&gt;
Könnt ich die Knechtschaft nur erdulden, ich neidete nimmer&lt;br /&gt;
Diesen Wald und schmiegte mich gern ans gesellige Leben.&lt;br /&gt;
Fesselte nur nicht mehr ans gesellige Leben das Herz mich,&lt;br /&gt;
Das von Liebe nicht läßt, wie gern würd ich unter euch wohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:(1796/8)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Interpretationsauftrag|&lt;br /&gt;
#Überlege zuerst, was Dir zum Begriff &amp;quot;Eiche&amp;quot; einfällt.&lt;br /&gt;
#Lies das Gedicht langsam durch und vergleiche es mit Deinen Vorüberlegungen.&lt;br /&gt;
#Gliedere das Gedicht jetzt in Sinn-Einheiten.&lt;br /&gt;
#Markiere die Stellen, in denen die Lebenswelt der Menschen und die Existenzform der Eichen dargestellt werden. Benutze dazu zwei Farben.&lt;br /&gt;
#Entwickle daraus, den Aussage-Gehalt dieses Gedichtes.&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;[http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/naturlyrik/eichbaeume.htm Mehr dazu hier]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Friedrich Schlegel (1772-1829)===&lt;br /&gt;
Der deutsche Wald der Nationalromantik: Ort der Erinnerung und dunkler Ahnungen urdeutscher Kraft und Freiheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{3Spalten|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Spesshart, 1806&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegrüßt sei du, viellieber Wald!&lt;br /&gt;
Es rührt mit wilder Lust,&lt;br /&gt;
Wenn abends fern das Alphorn schallt,&lt;br /&gt;
Erinnrung mir die Brust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrtausende standst du schon,&lt;br /&gt;
O Wald, so dunkel kühn,&lt;br /&gt;
Sprachst allen Menschenkünsten Hohn&lt;br /&gt;
Und webtest fort dein Grün.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie mächtig dieser Äste Bug&lt;br /&gt;
Und das Gebüsch wie dicht,&lt;br /&gt;
Was golden spielend kaum durchschlug&lt;br /&gt;
Der Sonne funkelnd Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach oben strecken sie den Lauf,&lt;br /&gt;
Die Stämme grad und stark;&lt;br /&gt;
Es strebt zur blauen Luft hinauf&lt;br /&gt;
Der Erde Trieb und Mark.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch des Gebildes Adern quillt&lt;br /&gt;
Geheimes Lebensblut,&lt;br /&gt;
Der Blätterschmuck der Krone schwillt&lt;br /&gt;
In grüner Frühlingsglut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natur, hier fühl ich deine Hand&lt;br /&gt;
Und atme deinen Hauch,&lt;br /&gt;
Beklemmend dringt und doch bekannt&lt;br /&gt;
Dein Herz in meines auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann denk ich wie vor alter Zeit,&lt;br /&gt;
Du dunkle Waldesnacht!&lt;br /&gt;
Der Freiheit Sohn sich dein gefreut&lt;br /&gt;
Und was er hier gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du warst der Alten Haus und Burg;&lt;br /&gt;
Zu diesem grünen Zelt&lt;br /&gt;
Drang keines Feindes Ruf hindurch,&lt;br /&gt;
Frei war noch da die Welt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Quelle: Friedrich von Schlegel: Dichtungen, München u.a. 1962, S. 363-364. Zitiert nach [http://www.zeno.org/Literatur/M/Schlegel,+Friedrich/Gedichte/Romanzen+und+Lieder/Im+Spesshart Zeno.org]&lt;br /&gt;
|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===J.F.v.Eichendorff (1788-1857)===&lt;br /&gt;
Der Wald der Eichendorff-Romantik:&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td width=&amp;quot;50%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein geheimnisvoller Ort &#039;&#039;&#039;wohlig-grausigen Schauderns&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Walde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es zog eine Hochzeit den Berg entlang,&lt;br /&gt;
ich hörte die Vögel schlagen,&lt;br /&gt;
da blitzten viel Reiter, das Waldhorn klang,&lt;br /&gt;
das war ein lustiges Jagen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eh ichs gedacht, war alles verhallt,&lt;br /&gt;
die Nacht bedecket die Runde,&lt;br /&gt;
nur von den Bergen noch rauschet der Wald&lt;br /&gt;
und mich schauert im Herzensgrunde.&lt;br /&gt;
  (1836)&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;[http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/naturlyrik/eichend_1.htm Mehr dazu bei K. Dautel]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oder: Eine Heimat und Gegenwelt zur Geschäftigkeit der Welt &#039;&#039;„da draußen&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschied&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
O Täler weit, o Höhen,&lt;br /&gt;
O schöner, grüner Wald,&lt;br /&gt;
Du meiner Lust und Wehen&lt;br /&gt;
Andächt`ger Aufenthalt.&lt;br /&gt;
Da draußen, stets betrogen,&lt;br /&gt;
Saust die geschäft`ge Welt,&lt;br /&gt;
Schlag noch einmal die Bogen&lt;br /&gt;
Um mich, du grünes Zelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Zitiert nach [http://gutenberg.spiegel.de/eichndrf/gedichte/eichen22.htm Projekt Gutenberg]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ludwig Ganghofer (1855-1920)===&lt;br /&gt;
{{Box|Der Wald als Metapher für mannhafte Stärke|&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wie still dieser Wald! Wie schön in seinem Schweigen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Zwischen den Wurzeln einer mächtigen Fichte ließ sich der Einsame zur Ruhe nieder. So saß er, den Kopf an den Stamm gelehnt, die Hände um das Knie geschlungen. Lächelnd, als wäre die Ruhe und das Nimmerdenken über ihn gekommen, staunte er träumend hinein in die wundersame Stille. Kein Halm zu seinen Füßen und kein Zweig zu seinen Häupten bewegte sich. Auch nicht der leiseste Lufthauch atmete durch den Wald. Stark und ruhig stiegen die hundertjährigen Bäume zum Himmel auf, jeder ein König in seiner sturmerprobten Kraft. Alle kleinen, niederen Gewächse waren verkümmert und gestorben im Schatten dieser Großen; sie allein bestanden, und bescheidenes Moos nur webte zwischen ihren weitgespannten Wurzeln seinen grünen Samt über Grund und Steine. Sogar vom eigenen Leibe hatten die Riesen alle niedrigstehenden Äste abgestoßen und gesundes, saftiges Leben nur den strebenden Zweigen bewahrt, die sich aufwärts streckten bis zur Höhe des Lichtes. Das flutete goldleuchtend um die Wipfel her, ließ selten einen verlorenen Schimmer niedergleiten in den Schatten, der zwischen den braunen Stämmen lag, und dort nur, wo der Grund zu steigen anfing, brach es, einer Lichtung folgend, mit breiter brennender Welle quer durch den Wald. &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Wer das so könnte wie der Wald: alles Schwächliche und Niedrige von sich abstoßen, nur bestehen lassen, was stark ist und gesund! So stolz und aufrecht hinaussteigen über den Schatten der Tiefe und die Helle suchen, die hohen, reinen Lüfte! Wer das so könnte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://gutenberg.spiegel.de/buch/2144/2 Das Schweigen im Walde (1899), 1. Kapitel]|Zitat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hermann Hesse (1877-1962)===&lt;br /&gt;
Der Wald, Ort sehnsuchtsvoller Erinnerung an die Kindheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{3Spalten|&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;SCHWARZWALD&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltsam schöne Hügelfluchten,&lt;br /&gt;
Dunkle Berge, helle Matten,&lt;br /&gt;
Rote Felsen, braune Schluchten,&lt;br /&gt;
Überflort von Tannenschatten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn darüber eines Turmes&lt;br /&gt;
Frommes Läuten mit dem Rauschen&lt;br /&gt;
Sich vermischt des Tannensturmes,&lt;br /&gt;
Kann ich lange Stunden lauschen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ergreift wie eine Sage,&lt;br /&gt;
Nächtlich am Kamin gelesen,&lt;br /&gt;
Das Gedächtnis mich der Tage&lt;br /&gt;
Da ich hier zu Haus gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Fernen edler, weicher,&lt;br /&gt;
Da die tannenforstbekränzten&lt;br /&gt;
Berge seliger und reicher&lt;br /&gt;
Mir im Knabenauge glänzten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
Zitiert nach [https://wikisource.org/wiki/Page:Gedichte_Hesse_1919.djvu/12 Wikisource.org]&lt;br /&gt;
|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reiner Kunze: Der Hochwald===&lt;br /&gt;
:Ein Wald-Gedicht, das in mehrfacher Hinsicht anders ist - und von einem DDR-Autor stammt (siehe unten).&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td width=&amp;quot;400&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reiner Kunze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der hochwald erzieht seine bäume&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hochwald erzieht seine bäume &lt;br /&gt;
Sie des lichtes entwöhnend, zwingt er sie &lt;br /&gt;
all ihr grün in die kronen zu schicken&lt;br /&gt;
Die fähigkeit, &lt;br /&gt;
mit allen zweigen zu atmen&lt;br /&gt;
das talent, &lt;br /&gt;
äste zu haben nur so aus freude, &lt;br /&gt;
verkümmern &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den regen siebt er, vorbeugend&lt;br /&gt;
der leidenschaft des durstes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er läßt die bäume größer werden &lt;br /&gt;
wipfel an wipfel: &lt;br /&gt;
Keiner sieht mehr als der andere, &lt;br /&gt;
dem wind sagen alle das gleiche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
holz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Aus Reiner Kunzes Gedichtsammlung „Brief mit blauem Siegel“ (DDR-Reclam 1973),  ein in der DDR sehr erfolgreicher Lyrik-Band -  der jedoch in den Buchläden nur als „Bückware“ zu erhalten war. Der Begriff Bückware hieß in der DDR, dass die Ware nur unter dem Ladentisch gehandelt wurde. Das Gedicht datiert Kunze auf 1962&lt;br /&gt;
*Mehr zum Gedicht, der Gedichtsammlung und den Kontexten: [http://www.planetlyrik.de/reiner-kunzes-lyrik-vertraut-sensiblen-wegen-auch-wenn-oft-unbequemen-sind-sein-ton-ist-zurueckgenommen-aber-praezise-ist-leise-aber-nicht-ueberhoeren-politisches-schwingt-untersc/2015/09/ www.planetlyrik.de]&lt;br /&gt;
*Zum Begriff &amp;quot;Hochwald&amp;quot; siehe den Wikipedia-Artikel: [https://de.wikipedia.org/wiki/Hochwald_(Waldbau) Hochwald (Waldbau)]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Landschaftsbeschreibungen in der Literatur]]&lt;br /&gt;
*[[Naturlyrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]][[Kategorie:Lyrik]][[Kategorie:Motive in der Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
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		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:Z39vpnfj5fv26ssv&amp;topic_postId=z39vpnfj5jt4ewr3&amp;topic_revId=z39vpnfj5jt4ewr3&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:Z39vpnfj5fv26ssv</title>
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		<updated>2025-11-23T11:02:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:Klaus Dautel&quot;&gt;&lt;bdi&gt;Klaus Dautel&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Klaus Dautel&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Klaus Dautel&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:Z39vpnfj5fv26ssv&amp;amp;topic_showPostId=z39vpnfj5jt4ewr3#flow-post-z39vpnfj5jt4ewr3&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Materialien öffentlich machen?“ (&lt;em&gt;Lieber Erich Rueger, könnten Sie sich vorstellen, diese oder einige Materialien, die jetzt noch im &amp;quot;Benutzer-Raum&amp;quot; sind, demnächst öffentli…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
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		<title>Thema:Z39vi160b41fjrkf</title>
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		<updated>2025-11-23T10:58:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:Klaus Dautel&quot;&gt;&lt;bdi&gt;Klaus Dautel&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Klaus Dautel&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Klaus Dautel&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:Z39vi160b41fjrkf&amp;amp;topic_showPostId=z39vi160b7zhrvin#flow-post-z39vi160b7zhrvin&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Materialien &amp;#039;öffentlich&amp;#039; machen?“ (&lt;em&gt;Lieber Ukalina, Sie haben jetzt ja schon eine richtige Unterrichtsbibliothek angelegt und ich würde gerne einiges daraus im nächsten oder e…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
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		<title>Thema:Z39tcqtpnb8udnbj</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:Z39tcqtpnb8udnbj&amp;topic_postId=z39tcqtpnf6wlr9r&amp;topic_revId=z39tcqtpnf6wlr9r&amp;action=single-view"/>
		<updated>2025-11-23T10:20:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:Klaus Dautel&quot;&gt;&lt;bdi&gt;Klaus Dautel&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Klaus Dautel&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Klaus Dautel&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:Z39tcqtpnb8udnbj&amp;amp;topic_showPostId=z39tcqtpnf6wlr9r#flow-post-z39tcqtpnf6wlr9r&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Veröffentlichung angedacht?“ (&lt;em&gt;Liebe Franka Wulff, Du hast in Deinem Benutzerbereich sehr interessante Unterrichtsmaterialien erarbeitet und ich würde im nächsten ZUM-New…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Portfolio_im_Deutschunterricht&amp;diff=144307</id>
		<title>Portfolio im Deutschunterricht</title>
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		<updated>2025-09-23T18:04:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Portfolio - Portefeuille - Dokumentenmappe==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einem Portefeuille verstand man früher eine Brieftasche, unter einem &#039;&#039;&#039;Portfolio&#039;&#039;&#039; verstehen heutige Börsianer eine Zusammenstellung von Wertpapieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ausbildungs&#039;&#039;&#039;bereich&#039;&#039;&#039; ist das Portfolio oft eine geordnete Sammlung von Dokumenten unterschiedlicher Art (Bescheinigungen, Gutachten, Zeugnisse, persönliche Arbeiten), mit denen sich gegenüber anderen Institutionen nachweisen lässt, was im Laufe der Ausbildung gelernt und geleistet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ausbildungs&#039;&#039;&#039;prozess&#039;&#039;&#039; ermöglicht das Portfolio die Verbindung von Elementen &#039;&#039;offenen Unterrichts&#039;&#039; mit neuen &#039;&#039;Bewertungskonzepten&#039;&#039; und Anlässen zur &#039;&#039;Selbstdiagnose&#039;&#039; und &#039;&#039;diagnostischen Begleitung&#039;&#039; des Lernprozesses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Portfolio im Deutschunterricht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Portfolio im Zusammenhang mit dem Deutschunterricht ist ebenfalls eine Dokumentenmappe, die für den Besitzer wertvolle Schriftstücke enthält; wertvoll jedoch dadurch, dass sie von ihm selbst sind, weil er sich damit präsentieren, seine persönliche Entwicklung reflektieren und dokumentieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Idealerweise dokumentiert das Portfolio den Lernprozess des Schülers auf eine für den Schüler, die Eltern und die Lehrkraft sinnhafte Weise. (vgl. &#039;&#039;G.Eikenbusch: Qualität im Deutschunterricht, Cornelsen 2001, S. 224&#039;&#039;)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portfolio im Unterricht verlangt schülerorientierte und -aktivierende Unterrichtsformen. Das betrifft  &lt;br /&gt;
* die unterrichtlichen Anregungen zum Verfassen von Texten, &lt;br /&gt;
* die Zeitfenster, die zum Schreiben und Kommunizieren über Schreiben gegeben werden (Portfolio-Stunden und Portfolio-Gespräch)&lt;br /&gt;
* die Bereitschaft, den Schülern inhaltliche Frei- bzw. Spielräume zu gewähren und sie in ihrer Individualität zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was gehört mindestens hinein?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Portfolio wird vom Schüler über einen bestimmten Zeitraum hin weitgehend selbstständig  geführt und sollte (mindestens) enthalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# eine Selbstdarstellung des Schülers als Schreibender &lt;br /&gt;
# eine Auswahl eigener Texte (Pflichttexte und Kür)  &lt;br /&gt;
# eine Selbstbewertung dieser Texte (eventuell mit Hilfe eines Fragebogens) &lt;br /&gt;
# mindestens einen Lehrerkommentar bzw . Feedback. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer herkömmlichen Schreib- oder Dokumentenmappe unterscheidet sich das Portfolio dadurch, dass der Schreibende darin zur Reflexion seines Schreibens (Prozess und Produkt) verpflichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arten von Portfolios===&lt;br /&gt;
Unterscheidbar sind:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Produkt-Portfolio&#039;&#039;: Darin wer den Endfassungen gesammelt, die beispielhaft die Entwicklung des  Schreibenden über einen längeren Zeitraum dokumentieren. &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Schreibprozess-Portfolio&#039;&#039;: Darin werden Vorarbeiten, Entwürfe und weitere Fassungen von Texten zusammengestellt, deren Veränderungen auch über Wege beim Schreiben Aufschluss geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Typologie unterscheidet:&lt;br /&gt;
# Arbeitsportfolio&lt;br /&gt;
# Beurteilungsportfolio&lt;br /&gt;
# Vorzeigeportfolio&lt;br /&gt;
# Entwicklungsportfolio&lt;br /&gt;
# Fächerübergreifendes Portfolio&lt;br /&gt;
# Themaerschließendes-Portfolio&lt;br /&gt;
# Bewerbungsportfolio&lt;br /&gt;
# Präsentationsportfolio&lt;br /&gt;
(Genauere Erläuterungen hierzu bei [http://www.teachsam.de/arb/portfolio/portfolio_0.htm www.teachsam.de/] und [http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/PRAESENTATION/portfolio.shtml Stangl-Taller])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einsatzbereiche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Beispiele für Portfolio-Arbeit stammen nicht nur aus dem Deutschunterricht, sondern auch aus dem Kunst-, Biologie- oder Englischunterricht (siehe Ilse Brunner/Elfriede Schmidinger).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Portfolio-Ansatz kann im Deutschunterricht jedoch besonders fruchtbar gemacht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sind Portfolios denkbar im Bereich &lt;br /&gt;
* autobiografischen Schreibens: Erzählen, Schildern, Berichten, Stellung nehmen (Klasse 5/6) &lt;br /&gt;
* zur Einübung eines erweiterten Textsortenspektrums: fiktionales, sachliches und argumentierendes Schreiben (Klasse 7-9) &lt;br /&gt;
* als Praktikums-Portfolio (Berufsorientierung in Klasse 9 und 10) &lt;br /&gt;
* als Epochenmappe, Autoren oder Werk-Portrait-Mappe (Kursstufe)&lt;br /&gt;
* als Gleichwertige Feststellung von Schülerleistung (GFS) für einzelne Schüler (Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist - und darin unterscheidet sich das Portfolio von der Schreibmappe -  die Verpflichtung zur Selbstreflexion: Die Sammel-, Schreib- und Auswahlprozesse, die bei der Arbeit am Portfolio ablaufen, sollen mitbedacht und dokumentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Portfolio im Internet ==&lt;br /&gt;
*https://www.portfolio-inp.ch&lt;br /&gt;
*:„Diese Web-Seite ist ein Forum für einzelne Lehrerinnen und Lehrer sowie auch für ganze Schulen, die mit Portfolios arbeiten oder arbeiten wollen. Sie sollen sich hier über Portfolioarbeit informieren können und auch Erfahrungen austauschen. Die Seite soll dazu dienen, die Portfolioarbeit im deutschen Sprachraum bekannter zu machen und zu organisieren. Wir verstehen die Portfoliomethode als ein Instrument zur Reform des Unterrichts und der Leistungsbewertung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.teachsam.de/arb/portfolio/portfolio_0.htm Arbeitstechniken: Portfolio (teachsam.de)]&lt;br /&gt;
*:&amp;quot;In diesem Arbeitsbereich der  Arbeitstechniken können Sie sich mit der Entwicklung und Erstellung eines Portfolios befassen: Überblick	• Voraussetzungen erfolgreicher Portfolioarbeit • Arbeitsschritte •  Einzelne Portfoliotypen • Beurteilungskriterien&amp;quot; (www.teachsam.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.lehrer-online.de/url/portfolio-schule Portfolio Meine neue Schule] &lt;br /&gt;
*:Der Übergang in eine weiterführende Schule ist für Kinder ein großer Einschnitt in ihrer Schullaufbahn. Mit diesem Portfolio lernen Fünftklässler einander und die neue Schule am PC kennen. (Claudia Mutter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.buhv.de/schule/-in-Deutsch/Das-Portfolio-(5-6).html Das Portfolio (5/6). Lernkultur fördern], &lt;br /&gt;
*:in Deutsch 5/2009, Bergmoser + Höller Verlag AG, ISSN 1431-0716, [http://www.buhv.de/download/beispielseite/43-0905-b.pdf Arbeitsblatt zum kostenlosen Download]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Portfolio-Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerd Bräuer: Schreiben als reflexive Praxis - Tagebuch, Arbeitsjournal , Portfolio  Freiburg 2000, ISBN 3-931240-15-0,  200 Seiten&lt;br /&gt;
*:„Mit dieser Publikation möchte ich Tagebuch, Arbeitsjournal  und Portfolio für die Schulpraxis vorstellen und gleichzeitig Schreiben als Mittel, Mittler und Medium fächerübergreifenden Lernens weiter bekanntmachen. Das vorliegende Buch ist während meiner Unterrichtstätigkeit an Schulen und Universitäten in den USA und in Europa entstanden.“ (aus dem Vorwort)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jürgen Baurmann: Schreiben, Überarbeiten, Beurteilen - Ein Arbeitsbuch zur Schreibdidaktik. Kallmeyer Verlag 2002  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ders.: Schulisches Schreiben im Schnittpunkt von Schreibdidaktik und Schreibforschung, in: &#039;&#039;Kämper - van den Boogaart (Hrsg.): Deutsch-Didaktik, Leitfaden für die Sekundarstufe  I und II, Cornelsen 2003  S.249-262&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ders.: Schreibprozesse beurteilen - ist das nötig und möglich? in: &#039;&#039;Der Deutschunterricht 3/2003&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Shirley-Dale Easley, Kay Mitchell: Arbeiten mit Portfolios - Schüler fordern, fördern und fair beurteilen. Verlag an der Ruhr, Altersstufen: 6 – 19, 153 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stephanie Lüthgens: Zu einem Jugendbuch ein Portfolio erstellen, in: Deutschunterricht (Westermann) 1/2005 S. 52-57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ilse Brunner/Elfriede Schmidinger: Leistungsbeurteilung in der Praxis, Der Einsatz von Portfolios in  der Sekundarstufe I, &#039;&#039;Veritas Verlag Linz 2001&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerhard Eikenbusch: Qualität im Deutschunterricht, Cornelsen 2001 S.221 - 230: Portfolio im  Deutschunterricht, Journal-Folio, Sammelmappen-Portfolios, Portfolios als gemeinsames Vorhaben  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Thomas Häcker (2004). Selbstbestimmung fördern. Portfolioarbeit in Schreib- und Lesezentren. In Gerd Bräuer (Hrsg.),  Schreiben(d) lernen. Ideen und Projekte für die Schule.  (S.144-158). Hamburg: edition Körber-Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Thomas Häcker (2005). Mit der Portfoliomethode den Unterricht verändern. Pädagogik, 57 (3), 13-18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Margrit Köllbichler: Portfolio im Deutschunterricht. Themenportfolios für das 5. bis 9. Schuljahr. &#039;&#039;Veritas Verlag Linz 2006&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johanna Schwarz: Die eigenen Stärken veröffentlichen, Portfolios als Lernstrategie und alternative  Leistungsbeurteilung, &#039;&#039;Friedrich Jahresheft 2001 Thema: &amp;quot;Evaluieren&amp;quot;, S. 24-27&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Felix Winter: Person - Prozess - Produkt, Das Portfolio und der Zusammenhang der Aufgaben, in:  &#039;&#039;Friedrich Verlag Jahresheft 2003 &amp;quot;Aufgaben&amp;quot; S. 78-81&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ders.: Leistungsbewertung - Eine neue Lernkultur braucht einen anderen Umgang mit den Schülerleistungen, Schneider-Verlag 2004, &lt;br /&gt;
*: Kapitel 1.3: &amp;quot;Portfolios verbinden ein offenes Bildungskonzept mit einem neuen Bewertungskonzept.&amp;quot; (S.72)&lt;br /&gt;
*: und ausführlich Kapitel 4.1: &#039;&#039;Das Portfolio-Konzept&#039;&#039; (S. 187-214)&lt;br /&gt;
[[Bild:Dievier.jpg|300px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Portfolio-Projekt im Deutschunterricht| Portfolio-Projekt in Klasse 7]] &lt;br /&gt;
* [[Lesetagebuch]]&lt;br /&gt;
* [[Portfolio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Portfolio|Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Lernen_lernen&amp;diff=144306</id>
		<title>Lernen lernen</title>
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		<updated>2025-09-23T18:02:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lernen lernen&#039;&#039;&#039; bedeutet zu lernen, wie man grundsätzlich sinnvoll und effektiv zu Lernerfolgen kommt. Es geht also darum, nicht nur Inhalte eines einzelnen Themas zu lernen, sondern sich [[Arbeitstechniken|Techniken]] und Strategien anzueignen, die es ermöglichen, in Zukunft auch andere Lerninhalte schnell und einfach zu erfassen und zu behalten. Diese Variante wurde unter dem Begriff &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Life Long Learning&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Lebenslanges Lernen&#039;&#039;) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in das &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Lernen lernen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; investierte Zeit und Energie zahlt sich mittel- und langfristig dadurch aus, dass zukünftige Lernprozesse schneller und effektiver verlaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seiten in diesem [[Lernpfad]] sollen sich auf praktische Tipps für Lernende konzentrieren, wobei jeweils am Seitenende Links auf weiterführende Seiten zur Verfügung gestellt werden.&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Vokabeln lernen]]&lt;br /&gt;
*[[Kooperatives Lernen]]&lt;br /&gt;
*[[Lernen durch Lehren im Englischunterricht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.pohlw.de/lernen/index.htm &#039;&#039;&#039;Leitseite Unterricht und Lernen&#039;&#039;&#039;] (Wolfgang Pohl)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
**[https://web.archive.org/web/20120326153243/http://www.pohlw.de/lernen/kurs/lern-01.htm &#039;&#039;&#039;Kurs „Das Lernen lernen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Diese Textfolge zur Theorie und Praxis von Lernverfahren entstand im Zeitraum September 1995 bis April 1996 und erschien zunächst in zwei Newsgruppen. Der thematische Bogen spannt sich von der Lernbiologie bis hin zu Einzelaspekten schulischen und universitären Lernens.&amp;lt;br&amp;gt;(&amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/span&amp;gt; Die Seiten sind über web.archive.org einsehbar).&lt;br /&gt;
*[http://www.wissenschaft-online.de/artikel/913417 Dossier: Lernen - Wie wir Unbekanntes zu Wissen verarbeiten] (spektrumdirekt.de; 23.09.2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Kinder sind von Natur aus neugierig. Wer es ihnen ermöglicht, Erfahrungen zu sammeln, der staunt über die rasante Geschwindigkeit, mit der sich die Kleinen Neues zu eigen machen. Aber auch das erwachsene Gehirn ruht nicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.stangl-taller.at/lerntipp/default.shtml Benjamins &amp;amp; Werners Praktische Lerntipps] - &amp;quot;Auf dieser Seite findet sich eine in regelmäßigen Abständen wechselnde, erneuerte und ergänzte Auswahl an Lerntipps - die auf lernpsychologisch abgesichertem Wissen beruhen und von den beiden Autoren praktisch erprobt wurden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.teleunterricht.de/lerntipps.htm Lerntipps] von Claudius Mühlhäusler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine Liste mit fünf Lerntipps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.lernen-heute.de/ &#039;&#039;&#039;Lernen heute&#039;&#039;&#039;] - &amp;quot;Ihr Schlüssel zu leichterem und schnelleren Lernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine sehr umfangreiche Sammlung von Lerntechniken und weiterführenden Verweisen. Außerdem gibt es eine sehr umfangreiche Bücher- und Medienliste zum Thema Lernen. Sie Webseite wendet sich an alle Altersgruppen und bietet Informationen sowohl für Lernende als auch für Lehrende und Dozenten. Auch für Eltern von Schülern sind viele Informationen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*CHOTT Peter O.: Lernen lernen - Lernen lehren. Weiden 2002. ISBN 3-926931-43-4&lt;br /&gt;
*Arbinger, R.; Jäger, R.S. &amp;amp; Jäger-Flor, D. (2006). Lernen lernen. Ein Lehr- und Arbeitsbuch. Landau: Verlag Empirische Pädagogik. ISBN 978-3-033967-82-4&lt;br /&gt;
*F.K.J. Klaus: &#039;&#039;Papillon - Inspiration der Kreativität&#039;&#039; ISBN 3-8334-3991-2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Lernen_lernen&amp;diff=144305</id>
		<title>Lernen lernen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Lernen_lernen&amp;diff=144305"/>
		<updated>2025-09-23T18:01:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lernen lernen&#039;&#039;&#039; bedeutet zu lernen, wie man grundsätzlich sinnvoll und effektiv zu Lernerfolgen kommt. Es geht also darum, nicht nur Inhalte eines einzelnen Themas zu lernen, sondern sich [[Arbeitstechniken|Techniken]] und Strategien anzueignen, die es ermöglichen, in Zukunft auch andere Lerninhalte schnell und einfach zu erfassen und zu behalten. Diese Variante wurde unter dem Begriff &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Life Long Learning&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Lebenslanges Lernen&#039;&#039;) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in das &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Lernen lernen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; investierte Zeit und Energie zahlt sich mittel- und langfristig dadurch aus, dass zukünftige Lernprozesse schneller und effektiver verlaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seiten in diesem [[Lernpfad]] sollen sich auf praktische Tipps für Lernende konzentrieren, wobei jeweils am Seitenende Links auf weiterführende Seiten zur Verfügung gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lernen lernen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Vokabeln lernen]]&lt;br /&gt;
*[[Kooperatives Lernen]]&lt;br /&gt;
*[[Lernen durch Lehren im Englischunterricht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.pohlw.de/lernen/index.htm &#039;&#039;&#039;Leitseite Unterricht und Lernen&#039;&#039;&#039;] (Wolfgang Pohl)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
**[https://web.archive.org/web/20120326153243/http://www.pohlw.de/lernen/kurs/lern-01.htm &#039;&#039;&#039;Kurs „Das Lernen lernen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Diese Textfolge zur Theorie und Praxis von Lernverfahren entstand im Zeitraum September 1995 bis April 1996 und erschien zunächst in zwei Newsgruppen. Der thematische Bogen spannt sich von der Lernbiologie bis hin zu Einzelaspekten schulischen und universitären Lernens.&amp;lt;br&amp;gt;(&amp;lt;span style=&amp;quot;color:red&amp;quot;&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/span&amp;gt; Die Seiten sind über web.archive.org einsehbar).&lt;br /&gt;
*[http://www.wissenschaft-online.de/artikel/913417 Dossier: Lernen - Wie wir Unbekanntes zu Wissen verarbeiten] (spektrumdirekt.de; 23.09.2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Kinder sind von Natur aus neugierig. Wer es ihnen ermöglicht, Erfahrungen zu sammeln, der staunt über die rasante Geschwindigkeit, mit der sich die Kleinen Neues zu eigen machen. Aber auch das erwachsene Gehirn ruht nicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.stangl-taller.at/lerntipp/default.shtml Benjamins &amp;amp; Werners Praktische Lerntipps] - &amp;quot;Auf dieser Seite findet sich eine in regelmäßigen Abständen wechselnde, erneuerte und ergänzte Auswahl an Lerntipps - die auf lernpsychologisch abgesichertem Wissen beruhen und von den beiden Autoren praktisch erprobt wurden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.teleunterricht.de/lerntipps.htm Lerntipps] von Claudius Mühlhäusler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine Liste mit fünf Lerntipps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.lernen-heute.de/ &#039;&#039;&#039;Lernen heute&#039;&#039;&#039;] - &amp;quot;Ihr Schlüssel zu leichterem und schnelleren Lernen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine sehr umfangreiche Sammlung von Lerntechniken und weiterführenden Verweisen. Außerdem gibt es eine sehr umfangreiche Bücher- und Medienliste zum Thema Lernen. Sie Webseite wendet sich an alle Altersgruppen und bietet Informationen sowohl für Lernende als auch für Lehrende und Dozenten. Auch für Eltern von Schülern sind viele Informationen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*CHOTT Peter O.: Lernen lernen - Lernen lehren. Weiden 2002. ISBN 3-926931-43-4&lt;br /&gt;
*Arbinger, R.; Jäger, R.S. &amp;amp; Jäger-Flor, D. (2006). Lernen lernen. Ein Lehr- und Arbeitsbuch. Landau: Verlag Empirische Pädagogik. ISBN 978-3-033967-82-4&lt;br /&gt;
*F.K.J. Klaus: &#039;&#039;Papillon - Inspiration der Kreativität&#039;&#039; ISBN 3-8334-3991-2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=B%C3%BCcher&amp;diff=144304</id>
		<title>Bücher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=B%C3%BCcher&amp;diff=144304"/>
		<updated>2025-09-23T17:59:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Produktiver Umgang mit Büchern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Denkanstöße==&lt;br /&gt;
{{Box|Das Buch Google|&lt;br /&gt;
&amp;quot;... es gibt noch einen weiteren mächtigen Antrieb: Faulheit. Aus Bequemlichkeit geht man nicht mehr in die Bücherei oder zu einem Archivar, sondern an den Google-Suchschlitz. Die Informationen dort reichen oft nur bis in die siebziger oder achtziger Jahre zurück, die Geschichtsschreibung fängt also nicht im Jahr 5000 vor Christus an, sondern irgendwo im Jahr 1980, als jemand ein digitales Archiv angelegt hat. Google ist zum Inbegriff des Sofortwissens geworden. Digitale Wissensware ist komfortabel - von noch größerer Annehmlichkeit als Fischstäbchen, die man nur in den Herd zu schieben braucht.&lt;br /&gt;
[[Bild:Old book bindings.jpg|thumb|Alte Bücher]] &lt;br /&gt;
Nun ist der Witz von dem Mann, der nur &#039;&#039;ein&#039;&#039; Buch hat, Wirklichkeit geworden. Das Buch heißt Google, und es wird immer dicker. Seine Dienste bieten genug Komfort, dass ein Großteil der Netznutzer gar nicht erst nach Alternativen sucht - die durchaus vorhanden sind. Es gibt eine Menge Informationen, die einem keine Suchmaschine liefern wird.&lt;br /&gt;
:Peter Glaser: &amp;quot;Das Orakel unseres Universums - Google verändert die Welt&amp;quot;, in Stuttgarter Zeitung 10. Juni 2006|Zitat}}&lt;br /&gt;
{{Box|Fragen zur Diskussion|&lt;br /&gt;
* Welche Informationen liefert einem keine Suchmaschine?&lt;br /&gt;
* Wann lohnt sich noch ein Gang in die Bücherei oder die Buchhandlung?&lt;br /&gt;
* Ändert die [[wikipedia:de:|Wikipedia]] etwas an der beschriebenen Problematik?&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie die Aussagen ideologiekritisch. Welche Meinung vertritt der Autor? &lt;br /&gt;
|Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Die gnädige Frau ist krank|&lt;br /&gt;
»Hiervon, meine gnädigste Frau, bitte ich Sie, alle zwei Stunden einen halben Teelöffel voll nehmen zu wollen. Es wird Ihre Nerven beruhigen. Und worauf ich noch dringen möchte: keine geistigen Anstrengungen, keine Besuche, keine Lektüre.« Dabei wies er auf das neben ihr liegende Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Es ist Scott.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»Oh, dagegen ist nichts einzuwenden. Das beste sind Reisebeschreibungen. Ich spreche morgen wieder vor.«&lt;br /&gt;
|Zitat}}&lt;br /&gt;
Quelle: [http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&amp;amp;xid=677&amp;amp;kapitel=23#gb_found Theodor Fontane: Effi Briest, 23. Kapitel]&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
*Wer oder was ist mit &amp;quot;Scott&amp;quot; gemeint?&lt;br /&gt;
*Erläutere die Gefahren, die diesem Zitat nach von der Lektüre eines Buches ausgehen könnten. &lt;br /&gt;
*Bewerte diese Aussage und berücksichtige dabei, welche Unterhaltungsmedien es Ende des 19. Jahrhunderts gab und welche es heute gibt.&lt;br /&gt;
*Vergleiche diese Warnung vor schädlichen Wirkungen des Buches mit Warnungen vor den Wirkungen anderer Medien. |Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[File:DE Hey Fabeln 29.jpg|350px|rechts]]&lt;br /&gt;
*[http://www.ifla.org/IV/ifla61/61-gehh.htm &#039;&#039;Zur Geschichte des Buches in Deutschland (1450-1900) und zu ihrer Dokumentation&#039;&#039;] - &amp;quot;Es ist wahrlich ein recht gewagtes Unterfangen, die so überaus reiche Geschichte des Buches in Deutschland in einem Referat zusammenzufassen. Dennoch will ich es versuchen, die Zeit von der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Metallettern bis zum Jahre 1900 in groben Zügen nachzuzeichnen.&amp;quot; (Dr Hans-Peter Geh, Württembergische Landesbibliothek, Stuttgart, Germany)&lt;br /&gt;
*[http://www.gutenberg.de Das Gutenberg-Museum Mainz] &amp;quot;ist ein weltweit bekanntes und renommiertes Spezialmuseum der Schrift und der Druckkunst. Gegründet wurde es von Mainzer Bürgern im Jahre 1900 anlässlich des 500. Geburtstag Johannes Gutenbergs.&amp;quot; (www.gutenberg.de). Zu finden sind Informationen zu &amp;quot;Gutenberg und seine Zeit&amp;quot;, die Gutenberg Bibel, die Erfindung Gutenbergs, Gutenberg im Medienzeitalter.&lt;br /&gt;
*[http://www.literaturhaus.at/buch/fachbuch/rez/manguel/ Alberto Manguel: Eine Geschichte des Lesens, 1998] - Ausführliche Besprechung durch E. Polt-Heinzl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kritiker==&lt;br /&gt;
===Platon/Sokrates===&lt;br /&gt;
{{Box|Sokrates spricht|&lt;br /&gt;
Kein ernster Mensch wird sich je entschließen, über ernste Dinge zu schreiben und so seine Gedanken der Mißgunst und der Verständnislosigkeit preiszugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Platon, Briefe VII, 344C)&lt;br /&gt;
:Der nachfolgende Textausschnitt ist dem Dialog “Phaidros” (übersetzt von O. Apelt) entnommen. &#039;&#039;&#039;Sokrates&#039;&#039;&#039; erzählt die Geschichte von der Erfindung der Schrift durch den ägyptischen Gott Theut. Sokrates erläutert seinem Gesprächspartner Phaidros die Problematik dieser Erfindung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... diese Erfindung wird die Lernenden in ihrer Seele vergeßlich machen, weil sie dann das Gedächtnis nicht mehr üben; denn im Vertrauen auf die Schrift suchen sie sich durch fremde Zeichen außerhalb und nicht durch eigene Kraft im Innern zu erinnern. Also nicht ein Heilmittel fur das Gedachtnis, sondern eines für das Wiedererinnern hast du erfunden. Deinen Schülern verleihst du aber nur den Schein der Weisheit, nicht die Wahrheit selbst. Sie bekommen nun vieles zu hören ohne eigentliche Belehrung und meinen nun, vielwissend geworden zu sein,  während sie doch meistens unwissend sind und zudem schwierig zu behandeln, weil sie sich für weise halten, statt weise zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Platon: Phaidros 274-76)&lt;br /&gt;
|Zitat}}&lt;br /&gt;
*Mehr dazu siehe [http://www.capurro.de/ethikskript/kap8.htm#Platon INFORMATIONSETHIK - Eine Einführung] Online-Version des Buches von Rafael Capurro&lt;br /&gt;
*Ebenso: [http://www.linse.uni-essen.de/linse/esel/arbeiten/medienkritik.html &#039;&#039;Medienkritik bei Platon und Medienkritik heute&#039;&#039;] von Janßen, Barbara (1995), Essener Studienenzyklopädie Linguistik&lt;br /&gt;
*Zum Lesen: Jack Goody u.a., Entstehung und Folgen der Schriftkultur, suhrkamp taschenbuch wissenschaft 600 Frankfurt 2003, S.10ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ray Bradbury: Fahrenheit 451===&lt;br /&gt;
In Ray Bradburys Zukunftsroman ‘’Fahrenheit 451’’ (1953) erklärt Beatty, der Chef der Feuerwehr-Brigade, seinem zweifelnden Mitarbeiter Montag, warum die Feuerwehr Bücher verbrennen muss:&lt;br /&gt;
{{Box||&amp;quot;Yes, but what about the firemen, then?&amp;quot; asked Montag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“What more easily explained and natural? With school turning out more runners, jumpers, racers and swimmers instead of examiners, critics, knowers and imaginative creators, the word &amp;gt;intellectual&amp;lt;, of course, became the swear word it deserved to be. You always dread the unfamiliar. Surely you remember the boy in your own school class who was exceptionally &amp;gt;bright&amp;lt;, did most of the reciting and answering. And wasn`t it this bright boy you selected for beatings and tortures after hours? Of course it was. We must all be alike. Not everyone born free and equal, as the Constitution says, but everyone made equal. Each man the image of every other; then all are happy, for there are no mountains to make them cower, to judge themselves against. &#039;&#039;So! A book is a loaded gun in the house next door. Burn it.&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
:R. Bradbury, Fahrenheit 451, Cornelsen 1989, S. 58|Zitat}}&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
# Was ist Beatty&#039;s These? Formuliere sie in einem Satz.&lt;br /&gt;
# Hat er vielleicht sogar recht? Oder überhaupt nicht?&lt;br /&gt;
|Aufgabe}}&lt;br /&gt;
* Mehr zum Roman und zu Beatty&#039;s Argumentation, warum man Bücher besser verbrennen als lesen sollte: [[Fahrenheit_451]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Medium Buch==&lt;br /&gt;
===BOOK===&lt;br /&gt;
{{Box|Announcing the new device| &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Built-in Orderly Organized Knowledge (BOOK)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:The BOOK is a revolutionary breakthrough in technology: No wires, no electric circuits, no batteries, nothing to be connected or switched on. It&#039;s so easy to use even a child can operate it. Just lift its cover!&lt;br /&gt;
:Compact and portable, it can be used anywhere - even sitting in an armchair by the fire-yet it is powerful enough to hold as much information as a CD-ROM disc. Here&#039;s how it works:&lt;br /&gt;
:Each BOOK is constructed of sequentially numbered sheets of paper (recyclable), each capable of holding thousands of bits of information. These pages are locked together with a custom-fit device called a binder which keeps the sheets in their correct sequence.  &#039;&#039;Opaque Paper Technology&#039;&#039; (OPT) allows manufacturers to use both sides of the sheet, doubling the information density and cutting costs in half.&lt;br /&gt;
:Experts are divided on the prospects for further increases in information density; for now BOOKs with more information simply use more pages. This makes them thicker and harder to carry, and has drawn some criticism from the mobile computing crowd.&lt;br /&gt;
:Each sheet is scanned optically, registering information directly into your brain. A flick of the finger takes you to the next sheet. The BOOK may be taken up at any time and used by merely opening it. The BOOK never crashes and never needs rebooting, though like other display devices it can become unusable if dropped overboard. The &amp;quot;browse&amp;quot; feature allows you to move instantly to any sheet, and move forward or backward as you wish.&lt;br /&gt;
:Many come with an &amp;quot;index&amp;quot; feature, which pinpoints the exact location of any selected information for instant retrieval. An optional &amp;quot;BOOKmark&amp;quot; accessory allows you to open the BOOK to the exact place you left it in a previous session - even if the BOOK has been closed. BOOKmarks fit universal design standards; thus, a single BOOKmark can be used in BOOKs by various manufacturers. Conversely, numerous bookmarkers can be used in a single BOOK if the user wants to store numerous views at once. The number is limited only by the number of pages in the BOOK.&lt;br /&gt;
:You can also make personal notes next to BOOK text entries with an optional programming tool, the &#039;&#039;Portable Erasable Nib Cryptic Intercommunication Language Stylus&#039;&#039; (PENCILS).&lt;br /&gt;
:Portable, durable, and affordable, the BOOK is being hailed as the entertainment wave of the future. The BOOK&#039;s appeal seems so certain that thousands of content creators have committed to the platform. Look for a flood of new titles soon.&lt;br /&gt;
:Anm.: Dieser Text kursierte im vergangenen Jahrhundert als &#039;forwarded message&#039; im Internet.|Zitat}}&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
Dies ist ein reizvoller Text für anspruchsvolle Übersetzungs- und Stilübungen. Die Botschaft ist witzig, das Englisch anspruchsvoll und auf der Höhe des digitalen Zeitalters. Jetzt ist eine deutsche Übersetzung gefordert, die ohne allzu viel Denglish und anglophonen Technotalk auskommt. Eine echte Herausforderung!&lt;br /&gt;
|Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor- und Nachteile des Mediums Buch ===&lt;br /&gt;
{{Box|Zur Diskussion gestellt|&lt;br /&gt;
[[Datei:Buecher.jpg|rechts|250px]]&lt;br /&gt;
* Wägen Sie kritisch die Vor- und Nachteile eines Mediums &#039;&#039;BUCH&#039;&#039; ab. &lt;br /&gt;
* Schlagen Sie das &amp;quot;perfekte Medium zum Lagern von Wissen&amp;quot; vor und überlegen Sie sich, warum es nicht eingesetzt wird.&lt;br /&gt;
* Denkbare Kriterien und Stichwörter zur Diskussion:&lt;br /&gt;
** Haltbarkeit und Robustheit (Hält das Medium 1000 Jahre?) &lt;br /&gt;
** Reproduzierbarkeit (Kopierer vs. Copy-Paste)&lt;br /&gt;
** Abrufbarkeit, Zugänglichkeit (Bücherei oder Client-Server-Dienst)&lt;br /&gt;
** Lagerung (Regal, Serverraum)&lt;br /&gt;
** Bearbeitbarkeit (Bleistiftnotizen, Hevorhebungen, Skizzen...)&lt;br /&gt;
** Änderbarkeit (Fehlerteufel bei der Erstausgabe)&lt;br /&gt;
** Vielseitigkeit (ein Buch auch als Unterlage für den Monitor)&lt;br /&gt;
** Ökonomischer Nutzen (ein zu leicht zu reproduzierendes Medium hat kaum noch ökonomischen Nutzen)&lt;br /&gt;
** Ökologischer Schaden (Zellstoff vs. Energieverbrauch)&lt;br /&gt;
** Schönheit und Wirkung (Das Bücherregal bzw. -zimmer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erarbeiten Sie Ideen für das &amp;quot;perfekte Schulbuch&amp;quot;. (Senden Sie Ihre in der Klasse erarbeiteten Ideen an einen Schulbuchverlag mit der Frage, warum dies nicht umgesetzt wird.)&lt;br /&gt;
* Diskutieren Sie die Frage, ob das Buch der Zukunft nur noch eine Seite haben wird und wie sich damit das Leseverhalten ändern kann. Recherchieren Sie im Internet zum Entwicklungsstand des E-Papers.&lt;br /&gt;
|Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein neues Medium ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Buch. Hightec in Sachen Schriftspeicherung. Nur leider sind mache Ding nur sehr schwer zu bedienen aber man kann sich alles erklären lassen.&amp;quot; ([http://www.youtube.com/user/nostarix nostarix], 26.01.2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|5PgAEmvtG9U}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== It&#039;s a book / Das ist ein Buch ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|x4BK_2VULCU}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|nYl_nyuyn5Y}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Linkliste&lt;br /&gt;
;&#039;&#039;Die Bücher&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Lan Smith, It&#039;s a book. ISBN 1596436069&lt;br /&gt;
* Lan Smith, Das ist ein Buch. ISBN 3836302764&lt;br /&gt;
;&#039;&#039;Kommentare&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.der-englisch-blog.de/2011/01/21/its-a-book/ It’s a book (oder was heißt WLAN auf Englisch)] (der-englisch-blog.de, 21.01.2011)&lt;br /&gt;
* [http://www.literaturcafe.de/lane-smith-das-ist-ein-buch-aber-das-video-ist-besser/ Lane Smith: Das ist ein Buch! Aber das Video ist besser!] (literaturcafe.de, 17.01.2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zukünftige Entwicklungen des Buches==&lt;br /&gt;
===E-Papier===&lt;br /&gt;
[[Bild:E-Paper.jpg|thumb|E-Papier Beispiel: Die Wikipedia-Startseite]]&lt;br /&gt;
* Ein Buch ist zunächst einmal unabhängig vom Medium. Wie beim Telefon die Wählscheibe verschwunden ist könnte beim Buch das Blättern verschwinden. Erste Ansätze bietet das {{wpde|Elektronisches Papier|Elektronische Papier|10.10.06}}:&lt;br /&gt;
{{Zitat wpde|Elektronisches Papier, kurz E-Papier (englisch e-paper) genannt, ist eine papierähnliche Grundlage mit einer Beschichtung (Tinte). Das &#039;Papier&#039; besteht aus elektrisch leitendem Kunststoff, das kleine Kügelchen enthält, in denen Farbstoffpartikel auf elektrische Spannung reagieren. Dadurch kann die Darstellung auf dem E-Papier verändert werden.|Elektronisches Papier|10.10.06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===E-Book: Pro und Contra===&lt;br /&gt;
Eine interessante Stellungnahme zu dieser Frage findet man in dem Buch des US-amerikanischen Informatikers &#039;&#039;&#039;Jaron Lanier&#039;&#039;&#039;, Träger des Deutschen Friedenspreises 2014: [http://www.zum.de/buch/index.php?controller=front&amp;amp;action=view&amp;amp;id=962 &#039;&#039;Wem gehört die Zukunft. Du bist nicht der Kunde der Internetkonzerne, Du bist ihr Produkt.&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
{{Box|Kein Käufer erster Klasse|&lt;br /&gt;
Wenn wir Werte über ein Netzwerk bezahlen, beschreiten wir leider … einen wenig zukunftsträchtigen Weg. Nehmen wir eBooks: Der Erwerb eines eBooks ist für den Käufer etwas anderes als der Kauf eines „richtigen“ Buches aus Papier. Der Käufer eines eBooks gilt auf dem Markt nicht mehr als Bürger erster Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie ein gedrucktes Buch aus Papier kaufen, können Sie es nach Belieben wieder verkaufen oder weiter Ihre Freude daran haben [...]. Vielleicht wird es ja zum Sammlerstück und steigt im Wert, womöglich können Sie es irgendwann mit Gewinn weiterveräußern. Der Kauf eines altmodischen Buches eröffnet immer auch die Gelegenheit, Geld damit zu verdienen, indem man seine Herkunft hervorhebt. Vielleicht signiert der Autor es für Sie persönlich, verleiht ihm damit eine größere Bedeutung für Sie und steigert den Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem eBook sind Sie dagegen kein Käufer erster Klasse mehr. Stattdessen haben Sie bei einem Unternehmen eingeschränkte Rechte am Buch gekauft. Sie können es nicht weiterverkaufen und können auch sonst nichts tun, um das Buch zu einer Investition zu machen. Ihr Entscheidungsspielraum ist eingeschränkt. Wenn Sie ein anderes Lesegerät verwenden oder über eine andere Cloud die Verbindung herstellen wollen, verlieren Sie in den meisten Fällen sogar den Zugang zum Buch, obwohl Sie es „gekauft“ haben. Doch das war kein richtiger Kauf, sondern ein Vertrag, den Sie abgeschlossen haben, auch wenn weder Sie noch sonst jemand diese Verträge richtig liest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Jaron Lanier: Wem gehört die Zukunft? Hoffmann und Campe, 2014, S. 319&lt;br /&gt;
|Zitat}}&lt;br /&gt;
{{Box|Überlege|&lt;br /&gt;
Jaron Lanier behauptet in seinem Buch mehrfach: &#039;&#039;Auf die Herkunft kommt es an!&#039;&#039; Mit anderen Worten: Der &#039;&#039;Wert&#039;&#039; und die &#039;&#039;Herkunft&#039;&#039; einer Sache oder eines Angebotes oder einer Idee hängen zusammen?&lt;br /&gt;
# Worauf ist dieser Satz anwendbar?&lt;br /&gt;
# Warum könnte er besonders auf das Internet zutreffen?&lt;br /&gt;
|Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Google Buchsuche===&lt;br /&gt;
* [http://books.google.com/books?hl=de Google Buchsuche (http://books.google.com)]: &amp;quot;Durchsuchen Sie vollständige Buchtexte, um für Sie interessante Werke zu finden und Informationen darüber zu erhalten, wo diese gekauft bzw. ausgeliehen werden können.&amp;quot; - Tipp: Unter erweiterte Suche lässt sich einstellen, dass man nur &amp;quot;vollständige Werke&amp;quot; angezeigt bekommt. Ansonsten werden auch Bücher gezeigt, bei denen nur Probekapitel lesbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für vollständig abgebildete Werke bei Google&lt;br /&gt;
* [http://books.google.com/books?vid=ISBN0968910807&amp;amp;id=FLabRYnGrOcC&amp;amp;printsec=toc&amp;amp;dq=Roy+A.+Allan&amp;amp;hl=de  A History of the Personal Computer - The People and the Technology - Von Roy A. Allan]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.com/books?vid=0z7oR8gyV07J9CJkjZ&amp;amp;id=zKcO-qN0Mf0C&amp;amp;pg=PR1&amp;amp;dq=goethe&amp;amp;as_brr=1&amp;amp;hl=de Goethes Werke], Veröffentlichungsdatum: 1827&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bücher zum Mitmachen===&lt;br /&gt;
* [http://de.wikibooks.org/wiki/Hauptseite Wikibooks] - dort: &amp;quot;Wikibooks ist eine mehrsprachige Bibliothek mit Lehrbüchern und anderen Lern- und Lehrmaterialien, deren Inhalte frei nutzbar sind und es für immer bleiben werden. Bei Wikibooks kann sich jeder konstruktiv beteiligen und sein Wissen einbringen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Produktiver Umgang mit Büchern==&lt;br /&gt;
* Ein [[Lesetagebuch]] verfassen&lt;br /&gt;
* Ein [[Portfolio]] anlegen und gestalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]][[Kategorie:Englisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Lesetagebuch&amp;diff=144303</id>
		<title>Lesetagebuch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Lesetagebuch&amp;diff=144303"/>
		<updated>2025-09-23T17:58:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Warum ein LESETAGEBUCH führen lassen?==&lt;br /&gt;
{{Box||[[Datei:Junge+bleistift.jpg|rechts|150px]]&lt;br /&gt;
:Das LTB ermöglicht jedem Schüler seinen persönlichen Zugang zu einem Roman&lt;br /&gt;
:Es erlaubt ihm seine Lektürerfahrungen und -schwierigkeiten zu äußern.&lt;br /&gt;
:Es ermöglicht unterschiedliche Äußerungsformen: Schreiben, malen, suchen, sammeln, einkleben&lt;br /&gt;
:Es regt zur Produktion unterschiedlicher und selbst gewählter Textsorten an: Inhaltsangabe, Ich-Erzählung, Brief, Tagebucheintrag, Zitat&lt;br /&gt;
:Es ermöglicht jedem Schüler sein eigenes Arbeitstempo: Der Klassen-Gleichschritt wird zwar nicht ganz aufgehoben, es muss weiterhin Zielmarken geben (z.B. die ersten 10 Kapitel in zwei Wochen), aber es kann doch unabhängiger, individueller gelesen und gearbeitet werden.&lt;br /&gt;
:Es entsteht ein meistenteils liebevoll gestaltetes Produkt, welches den Schüler mit Zufriedenheit erfüllt und auch außerhalb der Schule und Jahre später noch vorzeigbar ist.&lt;br /&gt;
:Und schließlich: Die SchülerInnen können mittels des LTB untereinander über ihre Lektüre kommunizieren, die Einbahnstraße: Schüler liest vor, Lehrer kommentiert! wird zum Tummelplatz der Lektüren: Partnerlesen, Gruppenlesen, Bilder herumzeigen, gefundene Informationen austauschen (Fotos, Comics, Internet-Seiten).&lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
==Gebrauchsanweisung==&lt;br /&gt;
Eine Ideensammlung zum Einkleben ins Lesetagebuch:&lt;br /&gt;
{{Box| Ein LESETAGEBUCH hilft dir ...|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
    dich an einzelnen Stellen des Buches &amp;quot;einzumischen&amp;quot;&lt;br /&gt;
    deine Meinung über das Gelesene zu bilden und festzuhalten&lt;br /&gt;
    dich später einmal an den Inhalt und die Personen des Buches zu erinnern&lt;br /&gt;
    deinen Kindern und Enkeln zu beweisen, was du damals für schöne Hefte geführt hast! &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
In DIESEM Lesetagebuch zu &amp;quot;xyz&amp;quot; sollst du zu jedem Kapitel etwas schreiben, zeichnen oder auch einkleben. Du kannst zum Beispiel&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
    einzelne Kapitel kurz zusammenfassen oder nacherzählen;&lt;br /&gt;
    aufschreiben, was du beim Lesen gedacht oder gefühlt hast;&lt;br /&gt;
    Textstellen aufschreiben, die du besonders lustig, traurig oder spannend findest;&lt;br /&gt;
    an geeigneten Stellen im Buch den Text verändern oder weiterschreiben;&lt;br /&gt;
    Personen des Buches zeichnen oder Steckbriefe für sie entwerfen.&lt;br /&gt;
    an eine Person des Buches einen Brief schreiben;&lt;br /&gt;
    aus der Sicht einer Person des Buches eine Tagebucheintragung oder einen Brief entwerfen;&lt;br /&gt;
    aus einzelnen Textstellen eine Bildergeschichte oder einen Comic gestalten;&lt;br /&gt;
    wichtige Zusatzinformationen oder Erläuterungen einfügen (Landkarten, Lexikon-Definitionen, Fremdworterklärungen ...&lt;br /&gt;
    aufschreiben, was dir gut oder nicht so gut gefällt.&lt;br /&gt;
    einen Brief an die Autorin bzw. den Autor schreiben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
TIPPS:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
    Nimm ein DIN-A5-Heft als Lesetagebuch, weil du es dann zusammen mit dem Roman ins Bücherregal stellen kannst.&lt;br /&gt;
    Klebe diese Anweisungen in dein LTB ein (Innenumschlag).&lt;br /&gt;
    Gestalte die erste Seite als Titelseite und füge auch eine Datumsangabe mit hinzu, z.B. Sommer oder Juni 2001.&lt;br /&gt;
    Beginne jede Eintragung mit der Kapitelüberschrift.&lt;br /&gt;
    Nimm eine besondere Farbe, wenn du etwas wörtlich aus dem Buch abschreibst.&lt;br /&gt;
    Unterstreiche, was du besonders wichtig findest. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Merksatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(aus: [https://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/sutcliff/ltb.html Lesetagebuch zum R. Sutcliffs Roman &amp;quot;Adler der neunten Legion&amp;quot;])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele im Internet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{zum|https://grundschullernportal.zum.de/wiki/Lesetagebuch Grundschul-Lernportal: Lesetagebuch|}} - Mögliche Aufgabenstellungen - Fertige Vorlagen&lt;br /&gt;
*Ein Lesetagebuch führen zu {{zum|https://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/sutcliff/ltb.html M. Sutcliff: &amp;quot;Der Adler der neunten Legion&amp;quot;|}}  in einer 6. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.schmitt-kilian.de/Unterrichtsmat/Lesetagebuch_cool.pdf Lesetagebuch zu Jörg Schmitt-Kilian COOL UND KULTISCH Klasse 6/7] © Jens Arne Becker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://gesamtschule-halle.de/wp-content/uploads/Lesetagebuch_Andorra.pdf Lesetagebuch zu Max Frisch: Andorra] für Klasse 9 (gesamtschule-halle.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://lehrerfortbildung-bw.de/u_sprachlit/deutsch/bs/6bg/6bg1/2_episch/4welle/1erfahrung/ab1/ Lesetagebuch zu „Die Welle“ von Morton Rhue] - Lehrerfortbildungsserver Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.michaelseeger.de/tell/idee.htm Lesetagebuch und Schillers &#039;Wilhelm Tell&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Die Hauptmethode bei der ersten Texterschließung ist das Lesetagebuch, das wunderbare &amp;quot;Anverwandlungen&amp;quot; des literarischen Textes hervorbringt. Ausgehend von Leerstellen im literarischen Text erfassen die Schülerinnen und Schüler das Drama rezeptionsästhetisch. Der Reiz dieser Methode liegt im ständigen Perspektivenwechsel. Die so gestaltete multiperspektivische Interpretation erleichtert das Literaturverständnis&amp;quot; (www.michaelseeger.de).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturtipps zum Einsatz des Lesetagebuchs==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gisela Beste (Hrsg.): Deutsch-Methodik. Handbuch für die Sekundarstufe I und II. Cornelsen 2007 S. 30 ff: Kapitel &amp;quot;Leseprozesse stützen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Karl Schuster: Einführung in die Fachdidaktik Deutsch, Schneider Verlag Hohengehren 1999, S. 79)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Eine Möglichkeit, Spontanreaktionen bei einer Ganzschrift festzuhalten, ist das Lesetagebuch, mit dessen Hilfe sich der Leseprozess dokumentieren lässt. Und zwar sollten die Schüler ihre Gedanken, Gefühle, Deutungsansätze, Schwierigkeiten und Probleme nicht erst am Schluss niederschreiben, sondern jeweils nach einer Lesephase, so dass die Subjektivität des Schülers voll zum Tragen kommt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ingrid Hinz: Andere Bücher hab ich nur gelesen, bei diesem muss ich nachdenken - Methoden lernen und anwenden mit dem Lesetagebuch, in &amp;quot;Praxis Deutsch&amp;quot; 164 (Nov. 2000): &amp;quot;Methoden im Deutschunterricht&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Mit dem Einsatz des Lesetagebuchs im Deutschunterricht sind zwei Intentionen verbunden: Zum einen werden Methoden des vertieften Umgangs mit Büchern gelernt und angewendet, zum anderen wird die allgemeine Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler gestärkt und dadurch das selbstständige und eigenverantwortliche Lernen gefördert. Insgesamt wird die häufig vernachlässigte Frage nach dem &amp;quot;Wie des Lesens&amp;quot; gleichrangig neben die Frage nach dem &amp;quot;Was des Lesens&amp;quot; gestellt.&amp;quot; (S.35)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anja Ballis: Nachdenken über Gewalt, Ein Lesetagebuch zu Michael Cocketts &amp;quot;Die Narbe&amp;quot;. DeutschMagazin Oldenbourg 4/06 S.14-21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;In Michael Cocketts Jugendbuch &amp;quot;Die Narbe&amp;quot; werden verschiedene Spielarten von Gewalt dargestellt, denen Jugendliche im Alltag ausgesetzt sein können. Um eine möglichst intensive und nachhaltige Auseinandersetzung mit diesem Phänomen zu ermöglichen, wird hierzu die Form des Lesetagebuchs gewählt.&amp;quot; (S.14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Englisch: Reading Logs==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://classiclit.about.com/od/forstudents/ht/aa_readinglog.htm How to Keep a Reading Log or Book Journal] - Tips and Questions to Start Your Own Reading Journal&lt;br /&gt;
*[https://www.lehrer-online.de/nc/suche/?tx_losearch_search%5Bquery%5D=reading+log Arbeit mit Reading Logs] mit Bezug zu &amp;quot;The Great Gatsby&amp;quot; (lehrer-online.de) Hinweis: Voller Zugang setzt Premium-Mitgliedschaft voraus&lt;br /&gt;
*[http://www.joko-bremen.de/downloads/Reading_Log.pdf My Reading-Log] - Eine Hilfe beim Lesen von englischen Ganzschriften in der Schule (j.kothe 2002)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Portfolio]]&lt;br /&gt;
*[[Bücher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekundarstufe 1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lesetagebuch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:Yxnqz4cc39xtq7nu&amp;topic_postId=yzfus9ac86ou9glm&amp;topic_revId=yzfus9ac86ou9glm&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:Yxnqz4cc39xtq7nu</title>
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		<updated>2025-09-22T11:58:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:Klaus Dautel&quot;&gt;&lt;bdi&gt;Klaus Dautel&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Klaus Dautel&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Klaus Dautel&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:Yxnqz4cc39xtq7nu&amp;amp;topic_showPostId=yzfus9ac86ou9glm#flow-post-yzfus9ac86ou9glm&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Lob, Dank und eine kleine Korrektur“ (&lt;em&gt;Liebe Sabine, ich werde mich drum kümmern. Und vielen Dank für die Bilder, ich habe mich für den kleinen Engel entschieden und ihn Lehrer-O…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Recht_und_Gerechtigkeit&amp;diff=144178</id>
		<title>Recht und Gerechtigkeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Recht_und_Gerechtigkeit&amp;diff=144178"/>
		<updated>2025-09-22T09:37:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Denkanstöße */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Planung Unterrichtseinheit==&lt;br /&gt;
Rahmenbedingungen: Baden-Württemberg, Gymnasium, Kursstufe 2 (12. Klasse, G8), BP 2016&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Doppelstunde&lt;br /&gt;
!Thema&lt;br /&gt;
!Verlauf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Einführung, Grundbegriffe&lt;br /&gt;
|Wäre ein Bedingungsloses Grundeinkommen gerecht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Podcast [https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:8f0ee35ca2fec1e3/ &amp;quot;Mal angenommen: Bedingungsloses Grundeinkommen&amp;quot;]: gemeinsames Sammeln in einem ZUMPad: Vorteile, Nachteile, Rahmenbedingungen, Beispiele für die Umsetzung&lt;br /&gt;
*Diskussion, eigene Positionierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundbegriffe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Übung zu den Grundbegriffen: https://apps.zum.de/apps/21824&lt;br /&gt;
*Zuordnung von Beispielen zu den verschiedenen Gerechtigkeitsformeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Wie wird eine Gesellschaft gerecht?&lt;br /&gt;
|Gedankenexperiment John Rawls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Struktur des Urzustandes bei John Rawls ([https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/filosofix/was-ist-gerecht-gedankenexperiment-schleier-des-nichtwissens ca. 2:10 von diesem Film])&lt;br /&gt;
*anschließend: eigene Überlegungen, Diskussion in Gruppen oder stummen Schreibgespräch&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkanstöße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Idee|1=&lt;br /&gt;
Manchmal sind es ja gerade zunächst merkwürdig oder gar abwegig erscheinende Einstiege, die ermöglichen, in ein freies und offenes Gespräch über die anstehende Problematik zu gelangen. - So mag die &amp;quot;Weinberg-Posse&amp;quot; zunächst zumindest skurril wirken. Aber an ihr können sich sicherlich Fragen danach entzünden, was denn nun Recht und was gerecht ist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|1=&lt;br /&gt;
# Sieh dir den Videobeitrag &amp;quot;Weinberg-Posse: Buddeln gegen Bürokraten&amp;quot; an. Achte dabei darauf, um welches Problem es geht, wer beteiligt ist und was passiert.&lt;br /&gt;
# Notiere dir beim Zuschauen, danach oder bei einem zweiten Anschauen des Videos stichwortartig das Wichtigste zu folgenden Fragen:&lt;br /&gt;
## Was machen die Bürger in dem Film? Und warum machen sie es?&lt;br /&gt;
## Welche Maßnahme machen sie damit rückgängig? Wer hatte das warum gemacht?&lt;br /&gt;
## Warum muss diese Maßnahme jetzt rückgängig gemacht werden?&lt;br /&gt;
# Nimm kurz begründet Stellung zu den zwei folgenden Fragen:&lt;br /&gt;
## Hat sich die Stadtverwaltung richtig verhalten?&lt;br /&gt;
## Handeln die Bürger mit ihrer neuen Aktion richtig?&lt;br /&gt;
# Zusatzaufgabe: Informiere dich über die im Beitrag genannte EU-Richtlinie und sammle Argumente für und wider diese Richtlinie.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&#039;&#039;Material:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.spiegel.de/video/video-1122611.html Weinberg-Posse: Buddeln gegen Bürokraten] (Spiegel-Online, 18.04.2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Recht und Gerechtigkeit: im Einklang?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eine gerechte Strafe?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, welche Strafe gerecht ist oder sein kann und ob es eine gerechte Strafe überhaupt geben, ist sicherlich eine Themenstellung, die immer wieder zu vielen, engagierten und kontroversen Diskussionen führen kann. Und &amp;quot;klassische&amp;quot; Fragestellungen sind hierbei sicherlich u.a. folgende:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bestrafung eines Vergewaltigers&lt;br /&gt;
*Bestrafung einer Mörders&lt;br /&gt;
*Ist die Todesstrafe eine gerechte bzw. eine gerechtfertigte Strafe?&lt;br /&gt;
*Bestrafung wegen Kaufhausdiebstahls&lt;br /&gt;
*Strafen in der Schule&lt;br /&gt;
*Strafen im Elternhaus&lt;br /&gt;
*...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tötung Osama Bin Ladens===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Idee|1=Die Tötung Osama Bin Ladens (am 2. Mai 2011), der als Drahtzieher des internationalen Terrorismus galt und der sich selbst als verantwortlich für die Terroranschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001 bezeichnet hatte, löste nicht nur in den USA bei vielen Menschen Jubel aus. - Ist es aber gerechtfertigt, einen Menschen wie Bin Laden einfach zu töten? Oder wäre es nicht gerechter, ihn vor ein Gericht zu stellen?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|&lt;br /&gt;
* Informiere dich über die Umstände der Tötung Bin Ladens. Nutze zum Beispiel folgende Seiten:&lt;br /&gt;
** [http://www.spiegel.de/thema/osama_bin_laden/ Thema - Osama Bin Laden] (Spiegel-Online)&lt;br /&gt;
* Lies auch folgende Stellungnahmen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** [http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,760090,00.html Bin Ladens Tod: Auge um Auge, Zahn um Zahn] - Ein Kommentar von Roland Nelles (Spiegel-Online, 02.05.2011)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Osama Bin Ladens Tod ist ein Sieg für Amerika und für Präsident Obama. Sein Ende nährt die Hoffnung auf eine bessere Welt. Der Westen und speziell die USA dürfen diese Chance nicht verspielen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
** [http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,760244,00.html Tötung Bin Ladens: Gerechtigkeit auf Amerikanisch] - Eine Analyse von Thomas Darnstädt (Spiegel-Online, 02.05.2011)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Sieht so Gerechtigkeit aus? Qaida-Chef Bin Laden wurde in einer geheimen Kommandoaktion in seinem Wohnhaus getötet. Es gibt ernste Zweifel daran, ob das durch Völker- oder Kriegsrecht gedeckt ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
** [http://www.lto.de/de/html/nachrichten/3171/osama_bin_laden_getoetet_vom_problem_der_staatlichen_license_to_kill/ Osama bin Laden getötet: Vom Problem der staatlichen &amp;quot;License to kill&amp;quot;] - von Dr. Denis Basak (Legal Tribune Online, 03.05.2011)&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;In der Nacht zum Montag haben amerikanische Soldaten der Navy Seals mit zwei Hubschraubern ein Anwesen mitten in einer Stadt in Pakistan angegriffen und fünf Menschen erschossen, darunter den Terrorpaten bin Laden persönlich. Auch wenn die Welt nun aufatmet: Durften die USA ihren Staatsfeind Nr. 1 einfach so gezielt und ohne Prozess liquidieren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Um die Rolle Bin Ladens beurteilen zu können, solltest du dich natürlich auch über seine Person und die von ihm verantworteten Taten informieren:&lt;br /&gt;
** {{wpde|Osama bin Laden}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Materialien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Recht und Gerechtigkeit in der Literatur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/schiller-kleist/schiller-kleist1.html Friedrich Schillers „Räuber&amp;quot; und Heinrich von Kleists „Michael Kohlhaas&amp;quot; im Themenfeld von „Recht und Gerechtigkeit&amp;quot;] (Klaus Dautel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Planet Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planet Schule bietet mehrere thematische Reihen mit jeweils mehreren 30-minütigen Videos an, die über [http://www.edmond-nrw.de/ EDMOND-NRW] verfügbar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.planet-schule.de/sf/downloads/service/pdf/Planet%20Schule_Filmuebersicht_Klasse%2010_2010.pdf Zentrale Prüfungen in Klasse 10 in NRW: Vorbereitung mit Filmen von Planet Schule] - für Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch und Spanisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin enthalten sind folgende Angebote für das Prüfungsfeld Recht und Gerechtigkeit im Fach Deutsch. Die die Reihe beschreibenden Zitate stammen aus der oben verlinkten PDF-Datei von Planet Schule. - Im jeweiligen &amp;quot;Wissenspool&amp;quot; befinden sich neben den Videos der Sendungen auch Hintergrundinformationen, Hinweise für den Unterricht sowie Links und Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.planet-schule.de/wissenspool/eugens-welt/inhalt.html Eugens Welt]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Vier soap-artige Filme à 20 Minuten zu den Themen Rechte und Pflichten in Familie, Schule und Ge- meinde, Konfliktlösung und Grundkenntnisse demokratischer Organisationsformen. Die Bewohner der „Sackgasse 777“ müssen ihr Zusammenleben organisieren und Konflikte lösen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterrichtsidee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerechtigkeit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
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		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:Yxnqz4cc39xtq7nu&amp;topic_postId=yze9zyywkrmdsnd6&amp;topic_revId=yze9zyywkrmdsnd6&amp;action=single-view</id>
		<title>Thema:Yxnqz4cc39xtq7nu</title>
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		<updated>2025-09-21T18:58:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:Klaus Dautel&quot;&gt;&lt;bdi&gt;Klaus Dautel&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Klaus Dautel&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Klaus Dautel&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:Yxnqz4cc39xtq7nu&amp;amp;topic_showPostId=yze9zyywkrmdsnd6#flow-post-yze9zyywkrmdsnd6&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Lob, Dank und eine kleine Korrektur“ (&lt;em&gt;Liebe Sabine, das erreicht mich nur über Umwege: info@zum.de ist besser oder gleich klaus.dautel@zum.de&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
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		<updated>2025-09-15T14:37:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:Klaus Dautel&quot;&gt;&lt;bdi&gt;Klaus Dautel&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Klaus Dautel&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Klaus Dautel&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:Yxnqz4cc39xtq7nu&amp;amp;topic_showPostId=yz0iagr56wz1nlmy#flow-post-yz0iagr56wz1nlmy&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Lob, Dank und eine kleine Korrektur“ (&lt;em&gt;Liebe Sabine, ich verfolge Dein Weihnachtswissen-Projekt mit Interesse und habe deshalb eine Anfrage: Die ZUM kann im Newsletter von &amp;quot;lehre…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
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		<updated>2025-08-24T17:18:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;span class=&quot;plainlinks&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-userlink&quot; title=&quot;Benutzer:Klaus Dautel&quot;&gt;&lt;bdi&gt;Klaus Dautel&lt;/bdi&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class=&quot;mw-usertoollinks&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;/wiki/Benutzer_Diskussion:Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-talk&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Klaus Dautel&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Klaus_Dautel&quot; class=&quot;mw-usertoollinks-contribs&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Klaus Dautel&quot;&gt;Beiträge&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;a target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noreferrer noopener&quot; class=&quot;external text&quot; href=&quot;http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Thema:Yxnqz4cc39xtq7nu&amp;amp;topic_showPostId=yxnqz4cc3dvvybm2#flow-post-yxnqz4cc3dvvybm2&quot;&gt;kommentierte&lt;/a&gt; auf „Lob, Dank und eine kleine Korrektur“ (&lt;em&gt;Liebe Sabine, vielen Dank für Deine schönen Beiträge und die Arbeit, die dahinter steckt. Als Verantwortlicher für den ZUM-Newsletter nehme…&lt;/em&gt;).&lt;/span&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Islam/Entstehung&amp;diff=143742</id>
		<title>Islam/Entstehung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Islam/Entstehung&amp;diff=143742"/>
		<updated>2025-08-24T17:04:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Fragen zum Text */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Pilgermarkt an der Kaaba .jpg|mini|479x479px|&#039;&#039;Pilgermarkt an der Kaaba in vorislamischer Zeit&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Der Prophet Mohammed und die Entstehung des Islam &#039;&#039;(für Jhg. 5/6)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infotext ===&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Entstehung des Islam – der Prophet Mohammed&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mohammed wurde im Jahr 570 n. Chr. in Mekka geboren. Sein Vater starb noch vor seiner Geburt. Als er sechs Jahre alt war, starb seine Mutter. Er war nun Waise und lebte bei seinem Großvater, und nach dessen Tod bei seinem Onkel. Seine Sippe gehörte zum mächtigen Stamm der Kuraisch. Mohammed war Hirte und Kameltreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mekka war eine wichtige Handelsstadt und ein Pilgerort. Dort gab es ein bedeutendes Heiligtum, die Kaaba. In der Kaaba war ein Stein eingemauert, der vor langer Zeit vom Himmel gefallen sein sollte. In Mekka wurden verschiedene Gottheiten verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mohammed 20 Jahre alt war, kam er in den Dienst der reichen Frau Chadidscha. Sie vertraute ihm und im Jahr 595 heirateten die beiden. Chadidscha war 40 Jahre alt und Mohammed 25. Von ihren Kindern überlebte nur eine Tochter: Fatima. Als reicher Kaufmann reiste Mohammed nun mit seinen Karawanen in viele Gegenden und lernte viele Menschen, Sitten und Religionen kennen. Er war besonders von dem geschriebenen Gesetz der Juden und Christen beeindruckt. Unter den arabischen Stämmen gab es in dieser Zeit viele Konflikte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 40 Jahren erschien Mohammed zum ersten Mal der Engel Gabriel und offenbarte ihm eine Botschaft. Mohammed begann, in Mekka seine Botschaft zu predigen. Doch er wurde verspottet. Als dann im Jahr 619 seine Frau und sein Onkel starben, war der Prophet verzweifelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zwei Jahre später wurde er in die Oase Jathrib gerufen, um dort als Schlichter für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Im September 622 kam er in Jathrib an, dieses Ereignis wurde später der Beginn der islamischen Zeitrechnung. Er gründete eine neue Gemeinschaft namens „Umma“ und gab ihr Gesetze. Die Stadt wurde nun Medina genannt, das bedeutet &amp;quot;Stadt des Propheten&amp;quot;. Es gab Streit mit den Juden und Mohammed ließ viele Juden vertreiben. Auch änderte er die Gebetsrichtung: Statt wie anfangs nach Jerusalem wurde nun in Richtung Mekka gebetet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mohammed überfiel Karawanen aus Mekka, um seine Kampfgefährten zu versorgen. Damit sie jederzeit kampfbereit waren, verbot er Alkohol und Glücksspiel. Nach mehreren Kriegen eroberten die Muslime im Jahr 630 endgültig Mekka. Das war der Sieg des Islam in Arabien. Die Kaaba wurde zum Heiligtum für alle Muslime erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prophet war nun sehr anerkannt. Er hatte mehrere Frauen geheiratet. Doch er war auch alt geworden. Im Jahr 632, als er 62 Jahre alt war, starb er. Etwa 20 Jahre nach seinem Tod wurden seine Botschaften aufgeschrieben, so entstand der Koran.&lt;br /&gt;
| 1}}&lt;br /&gt;
Text (Copyright): Sabine Häcker &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Tipp&#039;&#039;&#039;:&#039;&#039; In dem - im open access veröffentlichten - Unterrichtsmaterial &amp;quot;Die Entstehung des Islam und gemeinsame Erzählungen der Buchreligionen&amp;quot; von Sabine Häcker (München 2025) findet sich eine sehr viel ausführlichere Biografie des Propheten (für Klasse 5/6). https://www.grin.com/document/1563601 &lt;br /&gt;
=== Aufgaben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lebenslauf ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schreibe einen kurzen Lebenslauf des Propheten Mohammed. Was geschah in welchem Jahr?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 570&lt;br /&gt;
* 576&lt;br /&gt;
* 590&lt;br /&gt;
* 595&lt;br /&gt;
* 610&lt;br /&gt;
* 622&lt;br /&gt;
* 630&lt;br /&gt;
* 632&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fragen zum Text ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Arabien in früheren Zeiten.jpg|mini|403x403px|Die Muslime, die nur noch an einen Gott glaubten, kämpften mit den Kriegern aus Mekka, die an mehrere Götter glaubten, um die Macht in Arabien. - &#039;&#039;Diese Abbildung zeigt ein Nomadenzelt in der Wüste.&#039;&#039; ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wie wuchs Mohammed als Kind auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mekka war bereits in vor-islamischer Zeit ein Pilgerort. Warum?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wie lernte Mohammed die jüdische und christliche Religion kennen?&lt;br /&gt;
* Was schätzte er an diesen Religionen besonders?&lt;br /&gt;
* Von wem, so berichtete er es, hat der Prophet seine Offenbarungen empfangen?&lt;br /&gt;
* Warum ging Mohammed nach Jathrib (Medina)?&lt;br /&gt;
* Was machten der Prophet und seine Anhänger in Jathrib (Medina)?&lt;br /&gt;
* Wie wurde die Stadt Mekka muslimisch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lückentext ====&lt;br /&gt;
{{LearningApp|app=p9idYnuvc25|width=100%|height=400px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reiseziele der Karawanen ====&lt;br /&gt;
{{LearningApp|app=ppxt1osgk25|width=100%|height=400px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Begriffe wiederholen ====&lt;br /&gt;
{{LearningApp|app=pawt8ueyc25|width=100%|height=400px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Für Lehrerinnen und Lehrer ===&lt;br /&gt;
Der Prophet Mohammed wurde in eine gesellschaftspolitisch unruhige Zeit in Arabien hineingeboren. Sie war ein Nährboden für Prophetentum, derer es in dieser Zeit viele gab. Das Konzept des Monotheismus und einheitlichen, für alle geltenden Gesetzen überzeugte schließlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wirken Mohammeds als Prophet wird in zwei Phasen unterteilt: Die mekkanische Periode von 613–622 und die medinische von 622–632. In Jathrib (Medina) kennzeichnen zwei grundsätzliche Konflikte das Wirken des Propheten: die Opposition der Juden innerhalb der Stadt und die kriegerische Auseinandersetzung mit den Polytheisten Mekkas. Die jüdische Ablehnung seiner Botschaft führte im Jahr 623/624 zur Änderung der Gebetsrichtung von zuvor Jerusalem zum Beten in Richtung Kaaba (vgl. Sure 2, 144). Dass der Prophet viele Juden vertreiben und auch töten ließ, begründete in der islamischen Geschichte lange Zeit keine Judenfeindlichkeit. Es gab viele jüdische Gemeinden in der islamischen Welt und man verwies auf die islamische Glaubensfreiheit (z. B. Sure 10, 99: &#039;&#039;Und wenn dein Herr gewollt hätte, so würden alle auf der Erde insgesamt gläubig werden. Willst du etwa die Leute zwingen, gläubig zu werden?&#039;&#039;) Erst im 20. Jahrhundert bekam Mohammeds Vorgehen vor dem Hintergrund des Israelkonflikts teilweise neue Symbolkraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Literatur ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Häcker, Sabine: Die Entstehung des Islam und gemeinsame Erzählungen der Buchreligionen. Religionskundliches Unterrichtsmaterial für Klasse 5/6. München 2025. https://www.grin.com/document/1563601&lt;br /&gt;
* Bobzin, Hartmut: Mohammed: München 2011.&lt;br /&gt;
* Bowersock, Glen W.: Die Wiege des Islam. Mohammed, der Koran und die antiken Kulturen. München 2019.&lt;br /&gt;
* Schöller, Marco: Mohammed. Frankfurt a/M 2008.&lt;br /&gt;
Weiteres Material zum Thema auf &#039;&#039;unterrichten.zum.de&#039;&#039;: [[David und Goliath in Bibel und Koran]] und [[Abraham/Ibrahim in Bibel und Koran]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interkulturelle Bildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekundarstufe 1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mohammed]]&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Islam Entstehung}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=7_Tods%C3%BCnden&amp;diff=140560</id>
		<title>7 Todsünden</title>
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		<updated>2025-03-29T16:38:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{box|Idee|Wähle eine der &#039;&#039;&#039;7 Todsünden&#039;&#039;&#039; aus und setze sie fotografisch um. Beziehe dabei bewusst den Symbolgehalt von Gegenständen und Farben mit ein.|Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umsetzung der 7 Todsünden in der Kunst==&lt;br /&gt;
[[Bild:Jérôme Bosch-Les 7 Péchés Capitaux .jpg|thumb|400px|Hieronymus Bosch (1450-1516): Die Sieben Todsünden.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hans Baldung Grien: Die sieben Todsünden&lt;br /&gt;
*Hieronymus Bosch (1450-1516): Die Sieben Todsünden.&lt;br /&gt;
*Otto Dix: Die sieben Todsünden (1933, Kunsthalle Karlsruhe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{wpde|Todsünde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;aktuelle Bezüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film {{wpde|Sieben (Film)|&amp;quot;Seven&amp;quot;}} mit Brad Pitt&lt;br /&gt;
*Magnum-Werbung (2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Eitelkeit: Vanilleeis mit Champagnersoße, umhüllt mit weißer Schokolade und silbernen Zuckerperlen&lt;br /&gt;
:*Völlerei: Schokoladeneis mit Schokosplits, doppelt umhüllt mit dunkler und weißer Schokolade&lt;br /&gt;
:*Wollust: Vanilleeis, umhüllt mit Erdbeerglasur&lt;br /&gt;
:*Habgier: Tiramisueis mit Kaffeesoße, Amarettini-Stücke in der Schokolade&lt;br /&gt;
:*Neid: Pistazieneis, Pistazienstücke in der Schokolade&lt;br /&gt;
:*Faulheit: Vanilleeis mit Karamellsoße, Erdnussstücke in der Schokolade&lt;br /&gt;
:*Rache: Vanilleeis mit Waldfruchtsoße, umhüllt mit Zartbitterschokolade&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;(Quelle der Eisaufstellung: {{wpde|Magnum (Eiscreme)}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterrichtsidee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Problemfelder der Moral]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthropologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kunst&amp;diff=140559</id>
		<title>Kunst</title>
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		<updated>2025-03-29T16:35:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;musisch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Titel&lt;br /&gt;
  |titel=Kunst&lt;br /&gt;
  |icon=hdg-painting&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
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== &amp;lt;span class=&amp;quot;brainy hdg-star&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; Highlights ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== ZUM-Classic ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ZUM-Logo.png|20px]] [https://www.zum.de/portal/fachportal-kunst/ ZUM-Fachportal Kunst]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Autorenbox|kategorie=Kunst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Portalseite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140547</id>
		<title>Kooperatives Schreiben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140547"/>
		<updated>2025-03-26T13:39:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Im Netz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:frueher.jpg|200px|rechts|Individuelles Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:interactivewriting.jpg|200px|rechts|interactive writing]]&lt;br /&gt;
[[Bild:groupwriting.jpg|200px|rechts|groupwriting]]&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kooperatives Schreiben&#039;&#039;&#039; (cooperative writing) hat im Gegensatz zum &#039;&#039;&#039;individuellen Schreiben&#039;&#039;&#039; das gemeinsame Erstellen von Texten aller Art zum Ziel. Zu unterscheiden ist dabei:&lt;br /&gt;
# das schrittweise kooperative Schreiben (interactive writing) und &lt;br /&gt;
# das gemeinsame kooperative Schreiben (group writing).&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;schrittweisen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben tritt der einzelne Schreibende bewusst in Interaktion mit anderen Personen, z.B. auch LehrerInnen, um die Textentwürfe in ihren verschiedenen Phasen lesen, kommentieren und auch überprüfen zu lassen. Dies ist für die Schulpraxis die wohl relevantere Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;gemeinsamen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben durchlaufen mehrere Schreibende gemeinsam und gleichzeitig den Prozess des Planens, Formulierens und Überarbeiten des Textes. Sie verantworten das Produkt auch gemeinsam. &lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
=Kooperatives Schreiben=&lt;br /&gt;
Kooperatives Schreiben - Schreiben im Team&lt;br /&gt;
* überwindet den Gegensatz von Leser und Schreiber,&lt;br /&gt;
* bindet die Beteiligten in einen kommunikativen Prozess vor und während des Schreibens ein,&lt;br /&gt;
* bietet Feedback-Möglichkeiten zur Korrektur und/oder Verbesserung eigener Texte&lt;br /&gt;
* motiviert und inspiriert den einzelnen Schreiber zu deren Überarbeitung,&lt;br /&gt;
* ermöglicht dem einzelnen, seine persönlichen Schreibstrategien zu erkennen, zu reflektieren und auszubilden,&lt;br /&gt;
* bereitet auf Schreibverfahren und Schreibsituationen im beruflichen Leben vor,&lt;br /&gt;
* fördert die Medienkompetenz durch den Einsatz digitaler Arbeitsformen und Produktionsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Traditionell: Off-line==&lt;br /&gt;
===Schreibkonferenz===&lt;br /&gt;
Eine Schreibkonferenz ist eine Form des Beratungsgesprächs, das sich mit einem Textentwurf beschäftigt. Hierzu bildet der/die Verfasser/in eines Textes eine Kleingruppe mit zwei oder drei Mitschülern seiner Wahl.&lt;br /&gt;
[[Bild:Schreibkonferenz.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
# Der Text wird vorgelesen.&lt;br /&gt;
# Die Mitschüler äußern sich spontan zum Inhalt oder verwenden einen Kriterienkatalog (siehe Bild).&lt;br /&gt;
# Sie stellen Fragen zu inhaltlichen Einzelheiten, die ihnen unklar sind. Der Verfasser macht sich gegebenenfalls Zeichen im Text, wo noch etwas verändert werden muss.&lt;br /&gt;
# Die Schüler gehen den Text durch und besprechen sprachliche wie inhaltliche Aspekte. Der Verfasser markiert Stellen, die es möglicherweise ändern will, und notiert Vorschläge.&lt;br /&gt;
# Der Text wird auf Rechtschreibung durchgelesen.&lt;br /&gt;
# Anschließend überarbeitet der Verfasser den Text inhaltlich, sprachlich und orthografisch und legt ihn zur Kontrolle der Lehrkraft vor.&lt;br /&gt;
# Der Text wird &#039;veröffentlicht&#039;, d.h. vorgelesen, gedruckt, gestaltet ....&lt;br /&gt;
Siehe auch &amp;amp;rarr; [[Writers%27_Conference|Writers Conference]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Textlupe===&lt;br /&gt;
Hier nehmen Mitschüler die von anderen verfassten Texte genauer unter die Lupe. Die von Schülern verfassten Textentwürfe werden in der Klasse verteilt. Jeder Text bekommt einen Rückmeldezettel (die &#039;Textlupe&#039;) mit auf den Weg, in Lesegruppen von max. 5 Schülern werden nun die Texte gelesen, auf dem Rückmeldezettel mit kurzen Kommentaren versehen und weitergereicht. Die Zettel werden zusammen mit dem Text an die Verfasser zurückgegeben für den Überarbeitungsprozess. Das Verfahren &#039;Textlupe&#039; hat den Vorteil, dass es eine ruhigere Form des Arbeitens darstellt und der Text durch das schriftliche Feedback intensiver bearbeitet wird. &lt;br /&gt;
[[Bild:Textlupe.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weiterlesen: &lt;br /&gt;
* Bobsin, Julia: Textlupe: neue Sicht aufs Schreiben. In PRAXIS Deutsch, 137/1995, 45-49.&lt;br /&gt;
* Baurmann, Jürgen: Schreiben, Überarbeiten, Beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Literaturdidaktik, Kallmeyer 2002 S.108 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über-den-Rand-hinaus-schreiben ===&lt;br /&gt;
Hier wird das Textblatt (möglichst größer als DIN-A3) selbst von den Lesern beschrieben. Die Leser ermitteln diejenigen Stellen, die ihnen in irgendeiner Hinsicht verbesserungswürdig erscheinen: Stilistisch und/oder inhaltlich. Der Textentwurf wird zum Text mit Leerstellen, die zu ergänzen sind. Diese werden nummeriert, die Teilnehmer der Gruppe wählen sich eine Nummer aus und erarbeiten Veränderungsvorschläge auf Zetteln, die dann an den Rand des Textblattes geheftet werden. Der Autor entscheidet dann, wie er bei der Textrevision mit diesen Vorschlägen umgehen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digital: Off- und Online==&lt;br /&gt;
===Kommentarlawine/Fragelawine===&lt;br /&gt;
Da in einem Weblog/Blog dem Leser im Allgemeinen lediglich die Rolle des Kommentators zugeschrieben ist, bietet sich die Weblog-Software besonders für spontanere Reaktionsweisen an. Die Lehrkraft/der Blogger stellt einen Text (journalistisch, lyrisch, prosaisch) in den Blog und fordert die Leser zu Kommentaren auf. Es können auch gezielt Fragen gestellt werden, um die Kommentatoren nicht völlig im Offenen zu lassen (obwohl dies zuweilen auch ganz reiz- und sinnvoll sein kann). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkbar ist dieses Verfahren z.B. zur Formulierung von ersten Eindrücken zu einem Gedicht oder einer Kurzprosa. Da die Kommentarfunktion des Weblogs keine logische Beziehungen der Kommentare untereinander erzwingt, sondern diese lediglich nach der zeitlichen Reihenfolge ihrer Entstehung geordnet sind, ist  dann eine Sichtung und Ordnung der Kommentare unter inhaltlichen Gesichtspunkten dann der nächste Arbeitsschritt (von der &#039;&#039;&#039;Assoziation&#039;&#039;&#039; zur &#039;&#039;&#039;Interpretation&#039;&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Normalunterricht, wo meistens nur einzelne Stellungnahmen vorgelesen bzw. abgegeben werden, haben durch das Internet alle Schüler die Möglichkeit, alle Kommentare zu lesen, auch zu Hause und in Ruhe. Das sind günstige Voraussetzungen für die weiteren Schreibphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommentar-Funktionen in Office-Anwendungen: Off- und Online===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentarfunktionen&#039;&#039; bieten heute alle aktuellen Office-Programme, mit denen &amp;quot;off-line&amp;quot; auf dem Computer gearbeitet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile gibt es auch immer komfortablere Office-Pakete, mit denen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; gearbeitet werden kann (z.B. GoogleDrive, Zoho, Basecamp, Thinkfree ... siehe unten). Hier lassen sich ausgewählte Textstellen markieren und mit einem Kommentar versehen, der dann am Rande steht und selbst wiederum kommentiert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Googledrive-kommentare.jpg‎ |right|600]]&lt;br /&gt;
Eine solche Funktion lässt sich in schulischen Schreib-Kontexten produktiv als Feedback-Instrument einsetzen: Mitschüler (auch Lehrkräfte) weisen den Verfasser eines Textes mittels Kommentaren / Randnotizen auf Verbesserungsmöglichkeiten, alternative Formulierungen und Schreibfehler hin, ohne in den Text selbst einzugreifen. Hier das Beispiel einer kommentierten Textinterpretation (mit GoogleDocs). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anonym&#039;&#039; bedeutet hier: Der Kommentator hat kein Google-Konto, besitzt aber dennoch Schreibrechte (weil vom Besitzer des Dokumentes erlaubt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{clear}}&lt;br /&gt;
=== Die Transklusion (Wiki-Feature)===&lt;br /&gt;
ist die Verkettung von mehreren Artikeln zu einem einzigen - das ist eine Option, die die aktuelle &#039;&#039;&#039;{{wpde|MediaWiki}}&#039;&#039;&#039;-Software zur Verfügung stellt! Dabei kann an jeder Einzelseite unabhängig von den anderen weitergeschrieben werden. Auf diese Weise aktualisiert und verbessert sich das Gesamtprodukt ständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beliebig viele Artikel zu einem gemeinsamen Text verketten, z.B. die separat erstellten Texte &amp;quot;Text 1&amp;quot;, &amp;quot;Text 2&amp;quot; und &amp;quot;Text 3&amp;quot; zu einem gemeinsamen &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;. Die Bezeichnungen sind dabei beliebig. Die Reihenfolge, in der die Artikel aufgeführt sind, legt aber die Reihenfolge ihrer Inhalte fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Syntax, mit der die einzelnen Artikel in einem neuen Artikel (z.B. &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) zusammengefügt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 1}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 2}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 3}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist dann die automatische Verkettung der drei Artikel (hier im Artikel &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) durch die Wiki-Software; das neue Inhaltsverzeichnis listet die übernommenen Überschriften korrekt auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit lassen sich einfallsreiche Schreibideen umsetzen, ganz im Sinne des &#039;kooperativen/kollaborativen Schreibens&#039;. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
* Gedichtinterpretationen nach dem Baukasten-Prinzip&lt;br /&gt;
* Textanalyse und Erörterung&lt;br /&gt;
* Fortsetzungsgeschichten&lt;br /&gt;
* Kommentar-Lawinen zu vorgegebenen Text-Impulsen&lt;br /&gt;
* Gesamtschau von (kreativen) Textvarianten&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kollaboratives Schreiben=&lt;br /&gt;
Der Begriff ist zu verstehen als Fortsetzung des &amp;quot;kooperativen&amp;quot; Schreiben durch die Möglichkeit der Echtzeit-Kommunikation auf digitalen Plattformen, die dies technisch ermöglichen. Der entsprechende Wikipedia-Artikel (übrigens auch eine Weiterleitung von &amp;quot;kooperativ&amp;quot; zu &amp;quot;kollaborativ&amp;quot;) beschreibt die &#039;&#039;&#039;Idee&#039;&#039;&#039; folgendermaßen: &lt;br /&gt;
:&amp;quot;In einer kollaborativen Gemeinschaft verfügt jeder Mitwirkende über die gleichen Möglichkeiten, Text hinzuzufügen, zu bearbeiten oder zu entfernen (egalitärer Ansatz). Der Prozess des Schreibens wird zu einer rekursiven Funktion, bei der jede Änderung des Textes Änderungen von den Mitgliedern der kollaborativen Gemeinschaft nach sich zieht. :Das kollaborative Schreiben setzt voraus, dass die Beteiligten einen regen Diskurs führen und sich über die Zielsetzung ihres Textes im Klaren sind.&lt;br /&gt;
:Kollaboratives Schreiben ermöglicht das gleichzeitige Bearbeiten eines Texts durch mehrere Teilnehmer. Hierfür bedarf es einer Software, die dies erleichtert. Die Beiträge der einzelnen Teilnehmer können gleichzeitig (in Echtzeit) erfolgen (etwa im Etherpad oder bei Google Docs), oder kurz nacheinander, in einem Wiki. Wichtig ist dabei die Möglichkeit, die früheren Versionen des Texts zurückverfolgen zu können.&amp;quot; ({{wpde|http://de.wikipedia.org/wiki/Kooperatives_Schreiben|Kollaboratives Schreiben}})  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Instrumente/Tools==&lt;br /&gt;
===Editoren für die lokale Festplatte===&lt;br /&gt;
Die Software, also der Editor, muss auf der eigenen Festplatte installiert und für den Datenaustausch via Internet eingerichtet werden. Die Arbeitsfläche besteht aus mehreren Fenstern, in denen die Mitschreibenden erkennbar und Informationen (eventuell auch über Chat) austauschbar sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [http://mateedit.sourceforge.net/ MateEdit]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;MateEdit is a collaborative editor, which lets you share your documents with friends who may be in the next room or all over the world. It features different colours and icons for each partcipant, a chat room to coordinate changes, and all changes made are colour highlighted to show contributions from other participants. MateEdit works over any network and can be used for quick idea exchanges, brain storming, programming, creative writing, role playing and any other task where two or more people share their thoughts and collaborate.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.codingmonkeys.de/subethaedit/ &#039;&#039;&#039;SubEthaEdit&#039;&#039;&#039;] - collaborative editing for Mac OS&lt;br /&gt;
[[Bild:subethaedit.png|thumb|500px|So kann das aussehen.]]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;SubEthaEdit is a great tool for showing, teaching and helping with any text based task from programming to writing essays. SubEthaEdit allows you to set collaborators in a &amp;quot;Read only&amp;quot; group, preventing them from writing anything, but ideal for showing something or working in turns. By using invitations students can ask for help on a specific problem.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gobby.github.io/ gobby]  &lt;br /&gt;
:Gobby is a free collaborative editor supporting multiple documents in one session and a multi-user chat. It runs on Microsoft Windows, Mac OS X, Linux and other Unix-like platforms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Online Office (Schreiben im Browser)===&lt;br /&gt;
Web-&#039;&#039;&#039;Office-Anwendungen&#039;&#039;&#039;  (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation ...) befinden sich auf einem Server bzw. Internet-Anbieter und die zu &#039;beschreibende Seite&#039; wird im Browser (Firefox, Chrome, InternetExplorer, Opera, Safari etc.) erstellt bzw. editiert. Das fertige Dokument kann dann direkt auf die eigene Festplatte gesichert werden - oder es wird im angebotenen Cloud-Space abgelegt, so dass es von überall wieder aufgerufen und weiterverarbeitet werden kann. Jeder Arbeitsschritt wird sofort (in der Cloud) gesichert, die vorausgegangenen Textversionen sind wieder abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dokumente können auch von anderen Nutzern bearbeitet werden, sofern sie vom &amp;quot;Besitzer&amp;quot; dazu die Berechtigung bekommen, also &amp;quot;geteilt&amp;quot; werden, z.B. durch mitteilen der URL-Adresse oder durch Mitgliedschaft in einer festgelegten Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um solche Internet-basierten Office-Programme benutzen zu können, muss man sich als Benutzer registrieren und dann zum Schreiben einloggen. Auf diese Weise sind auch die Schreibpartner bekannt. Manche Plattformen erlauben es auch nicht registrierten Menschen, die Dokumente sowohl zu lesen als auch zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:googledrive-textsorten.png|right|thumb|GoogleDrive-Auswahldialog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter dieser kooperativen Schreibwerkzeuge haben im allgemeinen auch kommerzielle Interessen. Diese Angebote sind dann nur bis zu einer bestimmten Gigabyte-Größe kostenlos oder nur für eine zeitlich begrenzte Test-Periode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am komfortabelsten und spendabelsten ist da zunächst Google mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://drive.google.com GoogleDrive] ehemals &#039;&#039;&#039;Writely&#039;&#039;&#039;, dann Google Texte&amp;amp;Tabellen, jetzt ein umfangreiches Office- und Cloud-Paket &lt;br /&gt;
: GoogleDrive verlangt die Registrierung, um Dokumente (GoogleDocs) zu erstellen und freizugeben. Zur Bearbeitung muss man aber kein Google-Konto besitzen, sofern der Besitzer des Dokumentes das Beschreiben seiner Dokumente erlaubt. Das hat den Vorteil, dass für Schüler kein Registrierzwang besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.zoho.com/docs/ &#039;&#039;&#039;ZohoDocs&#039;&#039; ] - &amp;quot;Create, manage, organize, share and collaborate on documents easily with Zoho Docs&amp;quot;&lt;br /&gt;
: ZohoDocs bietet bis zu 1 GB kostenlosen Workspace, Document Version History, File Sharing, eine komfortable Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und ein Präsentations-Tool. &lt;br /&gt;
:Eine Registrierung ist Voraussetzung für jeden, der Dokumente lesen oder bearbeiten will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://basecamp.com/write-together Basecamp] (ehemals &#039;&#039;Writeboard&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Take notes together. Brainstorm ideas together. Write a press release together. Collaborate on a blog post or a company newsletter. Basecamp text documents update when you save your draft. You’ll see what others have written as soon as they save a draft too. This way you can write together, not over each other.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Eine 60-Tage-Test-Periode ist kostenlos - danach von mindestens 20 Dollar/Jahr aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.thinkfree.com/ Thinkfree Cloud Office]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;ThinkFree Office is an office program that enables you to create documents, spreadsheets and presentations. Organized as three programs - Write, Calc, and Show - ...ThinkFree Office also offers a friendly user interface. However, the strength of ThinkFree Office transcends these two points. It is different from ordinary office programs that must be installed in a PC before use. &lt;br /&gt;
:Using ThinkFree Online (web office), you can enjoy the office program through a web browser without installing a separate office program in your PC. ... The service is free, so you can use it without limit. Just register as a member and you will be given an online storage space called &#039;My Office.&#039;&amp;quot; (1 GB) Hier ein Screenshot der Aktionen, die an einem Dokument durchgeführt werden können:[[Bild:thinkfree-dok.png|right|thumb|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wikis, Blogs und Foren===&lt;br /&gt;
Hier tut sich ein weites Feld auf. Gemeinsam ist diesen drei Plattformen, dass auf ihnen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; geschrieben werden kann. Die unterschiedlichen Konzepte legen aber auch unterschiedliche Einsatzgebiete nahe: &lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Wikis&#039;&#039;&#039; entsteht - idealerweise - ein gemeinschaftlicher Text (&#039;Artikel&#039;) zu einem Thema, in das jeder seine fachliche Kompetenz einbringt. Es können allerdings nicht mehrere Personen gleichzeitig an einem Text schreiben.&lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Foren&#039;&#039;&#039; geht es vornehmlich um den Austausch von Meinungsäußerungen und Fragestellungen zu bestimmten Themen.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Weblogs&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Blogs&#039;&#039;) stellen meistens persönliche Äußerungsplattformen von Einzelpersonen dar: Tagebücher, Reiseberichte ... Andere Beiträge sind lediglich als &#039;Kommentare&#039; zu den Darstellungen oder Vorgaben des Blog-Betreibers (&#039;Blogger&#039;) möglich.&lt;br /&gt;
DISKUSSIONSFOREN sind mittlerweile überall zu finden und oft integrierter Bestandteil eines Virtuellen Klassenzimmers, einer Website oder eines Content Management Systems (CMS). FOREN erlauben Meinungsäußerungen und andere Beiträge zu vorher festgelegten &amp;quot;Themen&amp;quot;. Diese Beiträge (&#039;Postings&#039;) sind allen zugänglich und ermöglichen die direkte Bezugnahme aufeinander. Sie eignen sich für Meinungsumfragen, mit Einschränkungen auch für Unterrichts-Protokolle und schriftliche Hausaufgaben. Korrekturmöglichkeiten sind allerdings (ohne Sonderrechte) nicht möglich. Dafür sind WIKIS besser geeignet, wo allen Benutzern von Anfang an (fast) alle Rechte gewährt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chats&#039;&#039;&#039; sind zwar eine schriftliche Form der Kommunikation, die Regeln dieser Kommunikation sind jedoch stark dem mündlichen Gespräch angenähert. Die Motivationen und die Verhaltensformen der Chatter sind oft so auseinanderstrebend, dass dies zu sehr undurchsichtigen, sich überkreuzenden Gesprächssträngen führt, die zwar über das Protokoll wieder entwirrt, im Allgemeinen aber weder kooperativ noch ergebnisorientiert genannt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann allerdings anders sein in &#039;&#039;Virtuellen Klassenzimmern&#039;&#039;, die ebenfalls einen Chat anbieten, um damit die gemeinsamen Lern- und Schreibaktivitäten zu koordinieren. Hier sind interessante Prozesse denkbar, z.B. die Einigung über Ziele und Vorgehensweisen auf dem Whiteboard, also der gemeinsam beschreibbaren Tafel, die Kommentierung der Zwischenergebnisse, die Vereinbarung weiterer Termine oder Hausaufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etherpads und ZUMPad ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;EtherPads&#039;&#039;&#039; sind Texteditoren für das Web. &#039;&#039;&#039;Mehrer Teilnehmer&#039;&#039;&#039; (bis zu 15 je nach Installation) können &#039;&#039;&#039;gleichzeitig&#039;&#039;&#039; auf das Textdokument zugreifen und es verändern. Das Besondere dabei ist, dass jeder in Echtzeit sofort die Änderungen der anderen Teilnehmer sieht. Ein weiterentwickeltes Etherpad ist das &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; &#039;&#039;&#039;[https://zumpad.zum.de ZUMPad]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ZUMpad ist ein Online-Textverarbeitungsprogramm, das von der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V. (ZUM) zur Verfügung gestellt wird. Es ist ein Etherpad, das sehr einfach und schnell erstellt und von mehreren Nutzern bearbeitet werden kann. Jedes &amp;quot;Pad&amp;quot; hat einen eindeutig zuordbaren Link und ist über diese eindeutige Webadresse zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblicks- und Vertiefungswissen==&lt;br /&gt;
===Im Netz===&lt;br /&gt;
* https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/307347/bildnerinnen-und-bildner-empfehlen-tools-fuer-kollaboratives-arbeiten/ - Bildnerinnen und Bildner empfehlen … &#039;&#039;&#039;Tools für&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kollaboratives&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Arbeiten:&#039;&#039;&#039;  Nicht nur in Zeiten von Schulschließungen können digitale Tools kollaboratives Arbeiten von Lernenden erleichtern und Unterricht digital ergänzen oder sogar ermöglichen. Wir haben drei Bildnerinnen und Bildner nach ihren Empfehlungen gefragt: &lt;br /&gt;
** Nele Hirsch empfiehlt: CodiMD&lt;br /&gt;
** Nina Toller empfiehlt: &#039;&#039;&#039;ZUMpad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Bob Blume empfiehlt: Wordpress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{zum|http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/kollaborativ/index.html|Kollaboratives Schreiben mit Web 2.0}} - Ein Workflow für Etherpads und/oder GoogleDocs (Klaus Dautel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auch interessant: https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/505742/kooperatives-online-lernen-teil-2-integrierte-whiteboards-in-zoom-ms-teams-big-blue-button/ :  &#039;&#039;&#039;Kooperatives Online-Lernen, Integrierte Whiteboards in Zoom, MS Teams, Big Blue Button  (&#039;&#039;&#039;Kai Obermüller) Es gibt zahlreiche Anbieter für Online-Whiteboards. Diese bringen umfangreiche Funktionen mit, haben aber den Nachteil, dass die Teilnehmenden zusätzlich zu dem Videokonferenz-Tool ein weiteres Tool nutzen und sich dort zurechtfinden müssen.Viele Videokonferenz-Tools bietet integrierte Online-Whiteboards an. Diese haben den Vorteil, dass die Teilnehmenden nicht in ein anderes Tool wechseln müssen. In diesem Artikel geht es um solche integrierte Whiteboards. Wir schauen uns drei Beispiele genauer an und stellen mögliche Einsatzzwecke vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
*Jürgen Baurmann: Schreiben, überarbeiten, beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Schreibdidaktik, Kallmeyer 2002 S. 53 ff&lt;br /&gt;
*Michael Becker-Mrotzek/Ingrid Böttcher: Schreibkompetenz entwickeln und beurteilen, Cornelsen 2006 S.39-51&lt;br /&gt;
*Katrin Lehnen: Kooperative Textproduktion. In: Kruse/Jakobs/Ruhmann (Hrsg.), Schlüsselkompetenz Schreiben. Konzepte, Methoden, Projekte für Schreibberatung und Schreibdidaktik an der Hochschule, Luchterhand 2002, S. 147-170&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitschriften===&lt;br /&gt;
*Peter König: Teamwork im Netz, weltweit und gleichzeitig an denselben Dokumenten arbeiten, c&#039;t 2006 Heft 20&lt;br /&gt;
*Dorothee Wiegand: Und jetzt alle! Office-Dateien im Web gemeinsam bearbeiten, c&#039;t 2012, Heft 10&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: „Mit Wikis arbeiten“ - Prozessorientiertes Schreiben und medienorientiertes Unterrichten. In: DeutschMagazin (Cornelsen) 4/09&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: Fliegenpapiere mit GoogleDrive und Etherpads analysieren. Gemeinsames Editieren im Netz. In: Deutschunterricht (Westermann) 2013 Heft 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Portfolio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kooperatives Lernen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]][[Kategorie: Englisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140546</id>
		<title>Kooperatives Schreiben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140546"/>
		<updated>2025-03-26T13:11:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Etherpads */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:frueher.jpg|200px|rechts|Individuelles Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:interactivewriting.jpg|200px|rechts|interactive writing]]&lt;br /&gt;
[[Bild:groupwriting.jpg|200px|rechts|groupwriting]]&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kooperatives Schreiben&#039;&#039;&#039; (cooperative writing) hat im Gegensatz zum &#039;&#039;&#039;individuellen Schreiben&#039;&#039;&#039; das gemeinsame Erstellen von Texten aller Art zum Ziel. Zu unterscheiden ist dabei:&lt;br /&gt;
# das schrittweise kooperative Schreiben (interactive writing) und &lt;br /&gt;
# das gemeinsame kooperative Schreiben (group writing).&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;schrittweisen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben tritt der einzelne Schreibende bewusst in Interaktion mit anderen Personen, z.B. auch LehrerInnen, um die Textentwürfe in ihren verschiedenen Phasen lesen, kommentieren und auch überprüfen zu lassen. Dies ist für die Schulpraxis die wohl relevantere Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;gemeinsamen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben durchlaufen mehrere Schreibende gemeinsam und gleichzeitig den Prozess des Planens, Formulierens und Überarbeiten des Textes. Sie verantworten das Produkt auch gemeinsam. &lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
=Kooperatives Schreiben=&lt;br /&gt;
Kooperatives Schreiben - Schreiben im Team&lt;br /&gt;
* überwindet den Gegensatz von Leser und Schreiber,&lt;br /&gt;
* bindet die Beteiligten in einen kommunikativen Prozess vor und während des Schreibens ein,&lt;br /&gt;
* bietet Feedback-Möglichkeiten zur Korrektur und/oder Verbesserung eigener Texte&lt;br /&gt;
* motiviert und inspiriert den einzelnen Schreiber zu deren Überarbeitung,&lt;br /&gt;
* ermöglicht dem einzelnen, seine persönlichen Schreibstrategien zu erkennen, zu reflektieren und auszubilden,&lt;br /&gt;
* bereitet auf Schreibverfahren und Schreibsituationen im beruflichen Leben vor,&lt;br /&gt;
* fördert die Medienkompetenz durch den Einsatz digitaler Arbeitsformen und Produktionsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Traditionell: Off-line==&lt;br /&gt;
===Schreibkonferenz===&lt;br /&gt;
Eine Schreibkonferenz ist eine Form des Beratungsgesprächs, das sich mit einem Textentwurf beschäftigt. Hierzu bildet der/die Verfasser/in eines Textes eine Kleingruppe mit zwei oder drei Mitschülern seiner Wahl.&lt;br /&gt;
[[Bild:Schreibkonferenz.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
# Der Text wird vorgelesen.&lt;br /&gt;
# Die Mitschüler äußern sich spontan zum Inhalt oder verwenden einen Kriterienkatalog (siehe Bild).&lt;br /&gt;
# Sie stellen Fragen zu inhaltlichen Einzelheiten, die ihnen unklar sind. Der Verfasser macht sich gegebenenfalls Zeichen im Text, wo noch etwas verändert werden muss.&lt;br /&gt;
# Die Schüler gehen den Text durch und besprechen sprachliche wie inhaltliche Aspekte. Der Verfasser markiert Stellen, die es möglicherweise ändern will, und notiert Vorschläge.&lt;br /&gt;
# Der Text wird auf Rechtschreibung durchgelesen.&lt;br /&gt;
# Anschließend überarbeitet der Verfasser den Text inhaltlich, sprachlich und orthografisch und legt ihn zur Kontrolle der Lehrkraft vor.&lt;br /&gt;
# Der Text wird &#039;veröffentlicht&#039;, d.h. vorgelesen, gedruckt, gestaltet ....&lt;br /&gt;
Siehe auch &amp;amp;rarr; [[Writers%27_Conference|Writers Conference]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Textlupe===&lt;br /&gt;
Hier nehmen Mitschüler die von anderen verfassten Texte genauer unter die Lupe. Die von Schülern verfassten Textentwürfe werden in der Klasse verteilt. Jeder Text bekommt einen Rückmeldezettel (die &#039;Textlupe&#039;) mit auf den Weg, in Lesegruppen von max. 5 Schülern werden nun die Texte gelesen, auf dem Rückmeldezettel mit kurzen Kommentaren versehen und weitergereicht. Die Zettel werden zusammen mit dem Text an die Verfasser zurückgegeben für den Überarbeitungsprozess. Das Verfahren &#039;Textlupe&#039; hat den Vorteil, dass es eine ruhigere Form des Arbeitens darstellt und der Text durch das schriftliche Feedback intensiver bearbeitet wird. &lt;br /&gt;
[[Bild:Textlupe.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weiterlesen: &lt;br /&gt;
* Bobsin, Julia: Textlupe: neue Sicht aufs Schreiben. In PRAXIS Deutsch, 137/1995, 45-49.&lt;br /&gt;
* Baurmann, Jürgen: Schreiben, Überarbeiten, Beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Literaturdidaktik, Kallmeyer 2002 S.108 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über-den-Rand-hinaus-schreiben ===&lt;br /&gt;
Hier wird das Textblatt (möglichst größer als DIN-A3) selbst von den Lesern beschrieben. Die Leser ermitteln diejenigen Stellen, die ihnen in irgendeiner Hinsicht verbesserungswürdig erscheinen: Stilistisch und/oder inhaltlich. Der Textentwurf wird zum Text mit Leerstellen, die zu ergänzen sind. Diese werden nummeriert, die Teilnehmer der Gruppe wählen sich eine Nummer aus und erarbeiten Veränderungsvorschläge auf Zetteln, die dann an den Rand des Textblattes geheftet werden. Der Autor entscheidet dann, wie er bei der Textrevision mit diesen Vorschlägen umgehen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digital: Off- und Online==&lt;br /&gt;
===Kommentarlawine/Fragelawine===&lt;br /&gt;
Da in einem Weblog/Blog dem Leser im Allgemeinen lediglich die Rolle des Kommentators zugeschrieben ist, bietet sich die Weblog-Software besonders für spontanere Reaktionsweisen an. Die Lehrkraft/der Blogger stellt einen Text (journalistisch, lyrisch, prosaisch) in den Blog und fordert die Leser zu Kommentaren auf. Es können auch gezielt Fragen gestellt werden, um die Kommentatoren nicht völlig im Offenen zu lassen (obwohl dies zuweilen auch ganz reiz- und sinnvoll sein kann). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkbar ist dieses Verfahren z.B. zur Formulierung von ersten Eindrücken zu einem Gedicht oder einer Kurzprosa. Da die Kommentarfunktion des Weblogs keine logische Beziehungen der Kommentare untereinander erzwingt, sondern diese lediglich nach der zeitlichen Reihenfolge ihrer Entstehung geordnet sind, ist  dann eine Sichtung und Ordnung der Kommentare unter inhaltlichen Gesichtspunkten dann der nächste Arbeitsschritt (von der &#039;&#039;&#039;Assoziation&#039;&#039;&#039; zur &#039;&#039;&#039;Interpretation&#039;&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Normalunterricht, wo meistens nur einzelne Stellungnahmen vorgelesen bzw. abgegeben werden, haben durch das Internet alle Schüler die Möglichkeit, alle Kommentare zu lesen, auch zu Hause und in Ruhe. Das sind günstige Voraussetzungen für die weiteren Schreibphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommentar-Funktionen in Office-Anwendungen: Off- und Online===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentarfunktionen&#039;&#039; bieten heute alle aktuellen Office-Programme, mit denen &amp;quot;off-line&amp;quot; auf dem Computer gearbeitet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile gibt es auch immer komfortablere Office-Pakete, mit denen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; gearbeitet werden kann (z.B. GoogleDrive, Zoho, Basecamp, Thinkfree ... siehe unten). Hier lassen sich ausgewählte Textstellen markieren und mit einem Kommentar versehen, der dann am Rande steht und selbst wiederum kommentiert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Googledrive-kommentare.jpg‎ |right|600]]&lt;br /&gt;
Eine solche Funktion lässt sich in schulischen Schreib-Kontexten produktiv als Feedback-Instrument einsetzen: Mitschüler (auch Lehrkräfte) weisen den Verfasser eines Textes mittels Kommentaren / Randnotizen auf Verbesserungsmöglichkeiten, alternative Formulierungen und Schreibfehler hin, ohne in den Text selbst einzugreifen. Hier das Beispiel einer kommentierten Textinterpretation (mit GoogleDocs). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anonym&#039;&#039; bedeutet hier: Der Kommentator hat kein Google-Konto, besitzt aber dennoch Schreibrechte (weil vom Besitzer des Dokumentes erlaubt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{clear}}&lt;br /&gt;
=== Die Transklusion (Wiki-Feature)===&lt;br /&gt;
ist die Verkettung von mehreren Artikeln zu einem einzigen - das ist eine Option, die die aktuelle &#039;&#039;&#039;{{wpde|MediaWiki}}&#039;&#039;&#039;-Software zur Verfügung stellt! Dabei kann an jeder Einzelseite unabhängig von den anderen weitergeschrieben werden. Auf diese Weise aktualisiert und verbessert sich das Gesamtprodukt ständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beliebig viele Artikel zu einem gemeinsamen Text verketten, z.B. die separat erstellten Texte &amp;quot;Text 1&amp;quot;, &amp;quot;Text 2&amp;quot; und &amp;quot;Text 3&amp;quot; zu einem gemeinsamen &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;. Die Bezeichnungen sind dabei beliebig. Die Reihenfolge, in der die Artikel aufgeführt sind, legt aber die Reihenfolge ihrer Inhalte fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Syntax, mit der die einzelnen Artikel in einem neuen Artikel (z.B. &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) zusammengefügt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 1}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 2}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 3}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist dann die automatische Verkettung der drei Artikel (hier im Artikel &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) durch die Wiki-Software; das neue Inhaltsverzeichnis listet die übernommenen Überschriften korrekt auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit lassen sich einfallsreiche Schreibideen umsetzen, ganz im Sinne des &#039;kooperativen/kollaborativen Schreibens&#039;. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
* Gedichtinterpretationen nach dem Baukasten-Prinzip&lt;br /&gt;
* Textanalyse und Erörterung&lt;br /&gt;
* Fortsetzungsgeschichten&lt;br /&gt;
* Kommentar-Lawinen zu vorgegebenen Text-Impulsen&lt;br /&gt;
* Gesamtschau von (kreativen) Textvarianten&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kollaboratives Schreiben=&lt;br /&gt;
Der Begriff ist zu verstehen als Fortsetzung des &amp;quot;kooperativen&amp;quot; Schreiben durch die Möglichkeit der Echtzeit-Kommunikation auf digitalen Plattformen, die dies technisch ermöglichen. Der entsprechende Wikipedia-Artikel (übrigens auch eine Weiterleitung von &amp;quot;kooperativ&amp;quot; zu &amp;quot;kollaborativ&amp;quot;) beschreibt die &#039;&#039;&#039;Idee&#039;&#039;&#039; folgendermaßen: &lt;br /&gt;
:&amp;quot;In einer kollaborativen Gemeinschaft verfügt jeder Mitwirkende über die gleichen Möglichkeiten, Text hinzuzufügen, zu bearbeiten oder zu entfernen (egalitärer Ansatz). Der Prozess des Schreibens wird zu einer rekursiven Funktion, bei der jede Änderung des Textes Änderungen von den Mitgliedern der kollaborativen Gemeinschaft nach sich zieht. :Das kollaborative Schreiben setzt voraus, dass die Beteiligten einen regen Diskurs führen und sich über die Zielsetzung ihres Textes im Klaren sind.&lt;br /&gt;
:Kollaboratives Schreiben ermöglicht das gleichzeitige Bearbeiten eines Texts durch mehrere Teilnehmer. Hierfür bedarf es einer Software, die dies erleichtert. Die Beiträge der einzelnen Teilnehmer können gleichzeitig (in Echtzeit) erfolgen (etwa im Etherpad oder bei Google Docs), oder kurz nacheinander, in einem Wiki. Wichtig ist dabei die Möglichkeit, die früheren Versionen des Texts zurückverfolgen zu können.&amp;quot; ({{wpde|http://de.wikipedia.org/wiki/Kooperatives_Schreiben|Kollaboratives Schreiben}})  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Instrumente/Tools==&lt;br /&gt;
===Editoren für die lokale Festplatte===&lt;br /&gt;
Die Software, d.i. der Editor, muss auf der eigenen Festplatte installiert und für den Datenaustausch via Internet eingerichtet werden. Die Arbeitsfläche besteht aus mehreren Fenstern, in denen die Mitschreibenden erkennbar und Informationen (eventuell auch über Chat) austauschbar sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [http://mateedit.sourceforge.net/ MateEdit]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;MateEdit is a collaborative editor, which lets you share your documents with friends who may be in the next room or all over the world.&lt;br /&gt;
:It features different colours and icons for each partcipant, a chat room to coordinate changes, and all changes made are colour highlighted to show contributions from other participants.&lt;br /&gt;
:MateEdit works over any network and can be used for quick idea exchanges, brain storming, programming, creative writing, role playing and any other task where two or more people share their thoughts and collaborate.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.codingmonkeys.de/subethaedit/ &#039;&#039;&#039;SubEthaEdit&#039;&#039;&#039;] - collaborative editing for Mac OS&lt;br /&gt;
[[Bild:subethaedit.png|thumb|500px|So kann das aussehen.]]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;SubEthaEdit is a great tool for showing, teaching and helping with any text based task from programming to writing essays. SubEthaEdit allows you to set collaborators in a &amp;quot;Read only&amp;quot; group, preventing them from writing anything, but ideal for showing something or working in turns. By using invitations students can ask for help on a specific problem.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gobby.github.io/ gobby]  &lt;br /&gt;
:Gobby is a free collaborative editor supporting multiple documents in one session and a multi-user chat. It runs on Microsoft Windows, Mac OS X, Linux and other Unix-like platforms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Online Office (Schreiben im Browser)===&lt;br /&gt;
Web-&#039;&#039;&#039;Office-Anwendungen&#039;&#039;&#039;  (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation ...) befinden sich auf einem Server bzw. Internet-Anbieter und die zu &#039;beschreibende Seite&#039; wird im Browser (Firefox, Chrome, InternetExplorer, Opera, Safari etc.) erstellt bzw. editiert. Das fertige Dokument kann dann direkt auf die eigene Festplatte gesichert werden - oder es wird im angebotenen Cloud-Space abgelegt, so dass es von überall wieder aufgerufen und weiterverarbeitet werden kann. Jeder Arbeitsschritt wird sofort (in der Cloud) gesichert, die vorausgegangenen Textversionen sind wieder abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dokumente können auch von anderen Nutzern bearbeitet werden, sofern sie vom &amp;quot;Besitzer&amp;quot; dazu die Berechtigung bekommen, also &amp;quot;geteilt&amp;quot; werden, z.B. durch mitteilen der URL-Adresse oder durch Mitgliedschaft in einer festgelegten Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um solche Internet-basierten Office-Programme benutzen zu können, muss man sich als Benutzer registrieren und dann zum Schreiben einloggen. Auf diese Weise sind auch die Schreibpartner bekannt. Manche Plattformen erlauben es auch nicht registrierten Menschen, die Dokumente sowohl zu lesen als auch zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:googledrive-textsorten.png|right|thumb|GoogleDrive-Auswahldialog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter dieser kooperativen Schreibwerkzeuge haben im allgemeinen auch kommerzielle Interessen. Diese Angebote sind dann nur bis zu einer bestimmten Gigabyte-Größe kostenlos oder nur für eine zeitlich begrenzte Test-Periode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am komfortabelsten und spendabelsten ist da zunächst Google mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://drive.google.com GoogleDrive] ehemals &#039;&#039;&#039;Writely&#039;&#039;&#039;, dann Google Texte&amp;amp;Tabellen, jetzt ein umfangreiches Office- und Cloud-Paket &lt;br /&gt;
: GoogleDrive verlangt die Registrierung, um Dokumente (GoogleDocs) zu erstellen und freizugeben. Zur Bearbeitung muss man aber kein Google-Konto besitzen, sofern der Besitzer des Dokumentes das Beschreiben seiner Dokumente erlaubt. Das hat den Vorteil, dass für Schüler kein Registrierzwang besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.zoho.com/docs/ &#039;&#039;&#039;ZohoDocs&#039;&#039; ] - &amp;quot;Create, manage, organize, share and collaborate on documents easily with Zoho Docs&amp;quot;&lt;br /&gt;
: ZohoDocs bietet bis zu 1 GB kostenlosen Workspace, Document Version History, File Sharing, eine komfortable Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und ein Präsentations-Tool. &lt;br /&gt;
:Eine Registrierung ist Voraussetzung für jeden, der Dokumente lesen oder bearbeiten will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://basecamp.com/write-together Basecamp] (ehemals &#039;&#039;Writeboard&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Take notes together. Brainstorm ideas together. Write a press release together. Collaborate on a blog post or a company newsletter. Basecamp text documents update when you save your draft. You’ll see what others have written as soon as they save a draft too. This way you can write together, not over each other.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Eine 60-Tage-Test-Periode ist kostenlos - danach von mindestens 20 Dollar/Jahr aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.thinkfree.com/ Thinkfree Cloud Office]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;ThinkFree Office is an office program that enables you to create documents, spreadsheets and presentations. Organized as three programs - Write, Calc, and Show - ...ThinkFree Office also offers a friendly user interface. However, the strength of ThinkFree Office transcends these two points. It is different from ordinary office programs that must be installed in a PC before use. &lt;br /&gt;
:Using ThinkFree Online (web office), you can enjoy the office program through a web browser without installing a separate office program in your PC. ... The service is free, so you can use it without limit. Just register as a member and you will be given an online storage space called &#039;My Office.&#039;&amp;quot; (1 GB) Hier ein Screenshot der Aktionen, die an einem Dokument durchgeführt werden können:&lt;br /&gt;
:[[Bild:thinkfree-dok.png|right|thumb|600px]]&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Thinkfree basiert auf Java und reagiert anfänglich mit Verzögerung. Zum Erstellen oder Bearbeiten eines Dokumentes öffnet sich dann ein eigenes Fenster, das an OpenOffice erinnert. Es wird also nicht im Browser gearbeitet, aber in ein Cloud-Verzeichnis &amp;quot;My Office&amp;quot; gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wikis, Blogs und Foren===&lt;br /&gt;
Hier öffnet sich ein weites Feld. Gemeinsam ist diesen drei Plattformen, dass auf ihnen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; geschrieben werden kann. Die unterschiedlichen Konzepte legen aber auch unterschiedliche Einsatzgebiete nahe: &lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Wikis&#039;&#039;&#039; entsteht - idealerweise - ein gemeinschaftlicher Text (&#039;Artikel&#039;) zu einem Thema, in das jeder seine fachliche Kompetenz einbringt. Es können allerdings nicht mehrere Personen gleichzeitig an einem Text schreiben.&lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Foren&#039;&#039;&#039; geht es vornehmlich um den Austausch von Meinungsäußerungen und Fragestellungen zu bestimmten Themen.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Weblogs&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Blogs&#039;&#039;) stellen meistens persönliche Äußerungsplattformen von Einzelpersonen dar: Tagebücher, Reiseberichte ... Andere Beiträge sind lediglich als &#039;Kommentare&#039; zu den Darstellungen oder Vorgaben des Blog-Betreibers (&#039;Blogger&#039;) möglich.&lt;br /&gt;
DISKUSSIONSFOREN sind mittlerweile überall zu finden und oft integrierter Bestandteil eines Virtuellen Klassenzimmers, einer Website oder eines Content Management Systems (CMS). FOREN erlauben Meinungsäußerungen und andere Beiträge zu vorher festgelegten &amp;quot;Themen&amp;quot;. Diese Beiträge (&#039;Postings&#039;) sind allen zugänglich und ermöglichen die direkte Bezugnahme aufeinander. Sie eignen sich für Meinungsumfragen, mit Einschränkungen auch für Unterrichts-Protokolle und schriftliche Hausaufgaben. Korrekturmöglichkeiten sind allerdings (ohne Sonderrechte) nicht möglich. Dafür sind WIKIS besser geeignet, wo allen Benutzern von Anfang an (fast) alle Rechte gewährt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chats&#039;&#039;&#039; sind zwar eine schriftliche Form der Kommunikation, die Regeln dieser Kommunikation sind jedoch stark dem mündlichen Gespräch angenähert. Die Motivationen und die Verhaltensformen der Chatter sind oft so auseinanderstrebend, dass dies zu sehr undurchsichtigen, sich überkreuzenden Gesprächssträngen führt, die zwar über das Protokoll wieder entwirrt, im Allgemeinen aber weder kooperativ noch ergebnisorientiert genannt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann allerdings anders sein in &#039;&#039;Virtuellen Klassenzimmern&#039;&#039;, die ebenfalls einen Chat anbieten, um damit die gemeinsamen Lern- und Schreibaktivitäten zu koordinieren. Hier sind interessante Prozesse denkbar, z.B. die Einigung über Ziele und Vorgehensweisen auf dem Whiteboard, also der gemeinsam beschreibbaren Tafel, die Kommentierung der Zwischenergebnisse, die Vereinbarung weiterer Termine oder Hausaufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etherpads und ZUMPad ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;EtherPads&#039;&#039;&#039; sind Texteditoren für das Web. Mehrer Teilnehmer (bis zu 15 je nach Installation) können gleichzeitig auf das Textdokument zugreifen und es verändern. Das Besondere dabei ist, dass jeder in Echtzeit sofort die Änderungen der anderen Teilnehmer sieht. Ein entwickeltes Etherpad ist das &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; &#039;&#039;&#039;[https://zumpad.zum.de ZUMPad]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ZUMpad ist ein Online-Textverarbeitungsprogramm, das von der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V. (ZUM) zur Verfügung gestellt wird. Es ist ein Etherpad, das sehr einfach und schnell erstellt und von mehreren Nutzern bearbeitet werden kann. Jedes &amp;quot;Pad&amp;quot; hat einen eindeutig zuordbaren Link und ist über diese eindeutige Webadresse zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblicks- und Vertiefungswissen==&lt;br /&gt;
===Im Netz===&lt;br /&gt;
* https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/307347/bildnerinnen-und-bildner-empfehlen-tools-fuer-kollaboratives-arbeiten/ - Bildnerinnen und Bildner empfehlen … &#039;&#039;&#039;Tools für&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kollaboratives&#039;&#039;&#039; Arbeiten - Nicht nur in Zeiten von Schulschließungen können digitale Tools kollaboratives Arbeiten von Lernenden erleichtern und Unterricht digital ergänzen oder sogar ermöglichen. Wir haben drei Bildnerinnen und Bildner nach ihren Empfehlungen gefragt: &lt;br /&gt;
** Nele Hirsch empfiehlt: CodiMD&lt;br /&gt;
** Nina Toller empfiehlt: &#039;&#039;&#039;ZUMpad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Bob Blume empfiehlt: Wordpress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{zum|http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/kollaborativ/index.html|Kollaboratives Schreiben mit Web 2.0}} - Ein Workflow für Etherpads und/oder GoogleDocs (Klaus Dautel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auch interessant: https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/505742/kooperatives-online-lernen-teil-2-integrierte-whiteboards-in-zoom-ms-teams-big-blue-button/ :  &#039;&#039;&#039;Kooperatives Online-Lernen, Integrierte Whiteboards in Zoom, MS Teams, Big Blue Button  (&#039;&#039;&#039;Kai Obermüller) Es gibt zahlreiche Anbieter für Online-Whiteboards. Diese bringen umfangreiche Funktionen mit, haben aber den Nachteil, dass die Teilnehmenden zusätzlich zu dem Videokonferenz-Tool ein weiteres Tool nutzen und sich dort zurechtfinden müssen.Viele Videokonferenz-Tools bietet integrierte Online-Whiteboards an. Diese haben den Vorteil, dass die Teilnehmenden nicht in ein anderes Tool wechseln müssen. In diesem Artikel geht es um solche integrierte Whiteboards. Wir schauen uns drei Beispiele genauer an und stellen mögliche Einsatzzwecke vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
*Jürgen Baurmann: Schreiben, überarbeiten, beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Schreibdidaktik, Kallmeyer 2002 S. 53 ff&lt;br /&gt;
*Michael Becker-Mrotzek/Ingrid Böttcher: Schreibkompetenz entwickeln und beurteilen, Cornelsen 2006 S.39-51&lt;br /&gt;
*Katrin Lehnen: Kooperative Textproduktion. In: Kruse/Jakobs/Ruhmann (Hrsg.), Schlüsselkompetenz Schreiben. Konzepte, Methoden, Projekte für Schreibberatung und Schreibdidaktik an der Hochschule, Luchterhand 2002, S. 147-170&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitschriften===&lt;br /&gt;
*Peter König: Teamwork im Netz, weltweit und gleichzeitig an denselben Dokumenten arbeiten, c&#039;t 2006 Heft 20&lt;br /&gt;
*Dorothee Wiegand: Und jetzt alle! Office-Dateien im Web gemeinsam bearbeiten, c&#039;t 2012, Heft 10&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: „Mit Wikis arbeiten“ - Prozessorientiertes Schreiben und medienorientiertes Unterrichten. In: DeutschMagazin (Cornelsen) 4/09&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: Fliegenpapiere mit GoogleDrive und Etherpads analysieren. Gemeinsames Editieren im Netz. In: Deutschunterricht (Westermann) 2013 Heft 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Portfolio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kooperatives Lernen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]][[Kategorie: Englisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140545</id>
		<title>Kooperatives Schreiben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140545"/>
		<updated>2025-03-26T13:02:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Sicherheitsfragen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:frueher.jpg|200px|rechts|Individuelles Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:interactivewriting.jpg|200px|rechts|interactive writing]]&lt;br /&gt;
[[Bild:groupwriting.jpg|200px|rechts|groupwriting]]&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kooperatives Schreiben&#039;&#039;&#039; (cooperative writing) hat im Gegensatz zum &#039;&#039;&#039;individuellen Schreiben&#039;&#039;&#039; das gemeinsame Erstellen von Texten aller Art zum Ziel. Zu unterscheiden ist dabei:&lt;br /&gt;
# das schrittweise kooperative Schreiben (interactive writing) und &lt;br /&gt;
# das gemeinsame kooperative Schreiben (group writing).&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;schrittweisen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben tritt der einzelne Schreibende bewusst in Interaktion mit anderen Personen, z.B. auch LehrerInnen, um die Textentwürfe in ihren verschiedenen Phasen lesen, kommentieren und auch überprüfen zu lassen. Dies ist für die Schulpraxis die wohl relevantere Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;gemeinsamen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben durchlaufen mehrere Schreibende gemeinsam und gleichzeitig den Prozess des Planens, Formulierens und Überarbeiten des Textes. Sie verantworten das Produkt auch gemeinsam. &lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
=Kooperatives Schreiben=&lt;br /&gt;
Kooperatives Schreiben - Schreiben im Team&lt;br /&gt;
* überwindet den Gegensatz von Leser und Schreiber,&lt;br /&gt;
* bindet die Beteiligten in einen kommunikativen Prozess vor und während des Schreibens ein,&lt;br /&gt;
* bietet Feedback-Möglichkeiten zur Korrektur und/oder Verbesserung eigener Texte&lt;br /&gt;
* motiviert und inspiriert den einzelnen Schreiber zu deren Überarbeitung,&lt;br /&gt;
* ermöglicht dem einzelnen, seine persönlichen Schreibstrategien zu erkennen, zu reflektieren und auszubilden,&lt;br /&gt;
* bereitet auf Schreibverfahren und Schreibsituationen im beruflichen Leben vor,&lt;br /&gt;
* fördert die Medienkompetenz durch den Einsatz digitaler Arbeitsformen und Produktionsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Traditionell: Off-line==&lt;br /&gt;
===Schreibkonferenz===&lt;br /&gt;
Eine Schreibkonferenz ist eine Form des Beratungsgesprächs, das sich mit einem Textentwurf beschäftigt. Hierzu bildet der/die Verfasser/in eines Textes eine Kleingruppe mit zwei oder drei Mitschülern seiner Wahl.&lt;br /&gt;
[[Bild:Schreibkonferenz.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
# Der Text wird vorgelesen.&lt;br /&gt;
# Die Mitschüler äußern sich spontan zum Inhalt oder verwenden einen Kriterienkatalog (siehe Bild).&lt;br /&gt;
# Sie stellen Fragen zu inhaltlichen Einzelheiten, die ihnen unklar sind. Der Verfasser macht sich gegebenenfalls Zeichen im Text, wo noch etwas verändert werden muss.&lt;br /&gt;
# Die Schüler gehen den Text durch und besprechen sprachliche wie inhaltliche Aspekte. Der Verfasser markiert Stellen, die es möglicherweise ändern will, und notiert Vorschläge.&lt;br /&gt;
# Der Text wird auf Rechtschreibung durchgelesen.&lt;br /&gt;
# Anschließend überarbeitet der Verfasser den Text inhaltlich, sprachlich und orthografisch und legt ihn zur Kontrolle der Lehrkraft vor.&lt;br /&gt;
# Der Text wird &#039;veröffentlicht&#039;, d.h. vorgelesen, gedruckt, gestaltet ....&lt;br /&gt;
Siehe auch &amp;amp;rarr; [[Writers%27_Conference|Writers Conference]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Textlupe===&lt;br /&gt;
Hier nehmen Mitschüler die von anderen verfassten Texte genauer unter die Lupe. Die von Schülern verfassten Textentwürfe werden in der Klasse verteilt. Jeder Text bekommt einen Rückmeldezettel (die &#039;Textlupe&#039;) mit auf den Weg, in Lesegruppen von max. 5 Schülern werden nun die Texte gelesen, auf dem Rückmeldezettel mit kurzen Kommentaren versehen und weitergereicht. Die Zettel werden zusammen mit dem Text an die Verfasser zurückgegeben für den Überarbeitungsprozess. Das Verfahren &#039;Textlupe&#039; hat den Vorteil, dass es eine ruhigere Form des Arbeitens darstellt und der Text durch das schriftliche Feedback intensiver bearbeitet wird. &lt;br /&gt;
[[Bild:Textlupe.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weiterlesen: &lt;br /&gt;
* Bobsin, Julia: Textlupe: neue Sicht aufs Schreiben. In PRAXIS Deutsch, 137/1995, 45-49.&lt;br /&gt;
* Baurmann, Jürgen: Schreiben, Überarbeiten, Beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Literaturdidaktik, Kallmeyer 2002 S.108 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über-den-Rand-hinaus-schreiben ===&lt;br /&gt;
Hier wird das Textblatt (möglichst größer als DIN-A3) selbst von den Lesern beschrieben. Die Leser ermitteln diejenigen Stellen, die ihnen in irgendeiner Hinsicht verbesserungswürdig erscheinen: Stilistisch und/oder inhaltlich. Der Textentwurf wird zum Text mit Leerstellen, die zu ergänzen sind. Diese werden nummeriert, die Teilnehmer der Gruppe wählen sich eine Nummer aus und erarbeiten Veränderungsvorschläge auf Zetteln, die dann an den Rand des Textblattes geheftet werden. Der Autor entscheidet dann, wie er bei der Textrevision mit diesen Vorschlägen umgehen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digital: Off- und Online==&lt;br /&gt;
===Kommentarlawine/Fragelawine===&lt;br /&gt;
Da in einem Weblog/Blog dem Leser im Allgemeinen lediglich die Rolle des Kommentators zugeschrieben ist, bietet sich die Weblog-Software besonders für spontanere Reaktionsweisen an. Die Lehrkraft/der Blogger stellt einen Text (journalistisch, lyrisch, prosaisch) in den Blog und fordert die Leser zu Kommentaren auf. Es können auch gezielt Fragen gestellt werden, um die Kommentatoren nicht völlig im Offenen zu lassen (obwohl dies zuweilen auch ganz reiz- und sinnvoll sein kann). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkbar ist dieses Verfahren z.B. zur Formulierung von ersten Eindrücken zu einem Gedicht oder einer Kurzprosa. Da die Kommentarfunktion des Weblogs keine logische Beziehungen der Kommentare untereinander erzwingt, sondern diese lediglich nach der zeitlichen Reihenfolge ihrer Entstehung geordnet sind, ist  dann eine Sichtung und Ordnung der Kommentare unter inhaltlichen Gesichtspunkten dann der nächste Arbeitsschritt (von der &#039;&#039;&#039;Assoziation&#039;&#039;&#039; zur &#039;&#039;&#039;Interpretation&#039;&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Normalunterricht, wo meistens nur einzelne Stellungnahmen vorgelesen bzw. abgegeben werden, haben durch das Internet alle Schüler die Möglichkeit, alle Kommentare zu lesen, auch zu Hause und in Ruhe. Das sind günstige Voraussetzungen für die weiteren Schreibphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommentar-Funktionen in Office-Anwendungen: Off- und Online===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentarfunktionen&#039;&#039; bieten heute alle aktuellen Office-Programme, mit denen &amp;quot;off-line&amp;quot; auf dem Computer gearbeitet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile gibt es auch immer komfortablere Office-Pakete, mit denen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; gearbeitet werden kann (z.B. GoogleDrive, Zoho, Basecamp, Thinkfree ... siehe unten). Hier lassen sich ausgewählte Textstellen markieren und mit einem Kommentar versehen, der dann am Rande steht und selbst wiederum kommentiert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Googledrive-kommentare.jpg‎ |right|600]]&lt;br /&gt;
Eine solche Funktion lässt sich in schulischen Schreib-Kontexten produktiv als Feedback-Instrument einsetzen: Mitschüler (auch Lehrkräfte) weisen den Verfasser eines Textes mittels Kommentaren / Randnotizen auf Verbesserungsmöglichkeiten, alternative Formulierungen und Schreibfehler hin, ohne in den Text selbst einzugreifen. Hier das Beispiel einer kommentierten Textinterpretation (mit GoogleDocs). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anonym&#039;&#039; bedeutet hier: Der Kommentator hat kein Google-Konto, besitzt aber dennoch Schreibrechte (weil vom Besitzer des Dokumentes erlaubt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{clear}}&lt;br /&gt;
=== Die Transklusion (Wiki-Feature)===&lt;br /&gt;
ist die Verkettung von mehreren Artikeln zu einem einzigen - das ist eine Option, die die aktuelle &#039;&#039;&#039;{{wpde|MediaWiki}}&#039;&#039;&#039;-Software zur Verfügung stellt! Dabei kann an jeder Einzelseite unabhängig von den anderen weitergeschrieben werden. Auf diese Weise aktualisiert und verbessert sich das Gesamtprodukt ständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beliebig viele Artikel zu einem gemeinsamen Text verketten, z.B. die separat erstellten Texte &amp;quot;Text 1&amp;quot;, &amp;quot;Text 2&amp;quot; und &amp;quot;Text 3&amp;quot; zu einem gemeinsamen &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;. Die Bezeichnungen sind dabei beliebig. Die Reihenfolge, in der die Artikel aufgeführt sind, legt aber die Reihenfolge ihrer Inhalte fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Syntax, mit der die einzelnen Artikel in einem neuen Artikel (z.B. &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) zusammengefügt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 1}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 2}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 3}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist dann die automatische Verkettung der drei Artikel (hier im Artikel &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) durch die Wiki-Software; das neue Inhaltsverzeichnis listet die übernommenen Überschriften korrekt auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit lassen sich einfallsreiche Schreibideen umsetzen, ganz im Sinne des &#039;kooperativen/kollaborativen Schreibens&#039;. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
* Gedichtinterpretationen nach dem Baukasten-Prinzip&lt;br /&gt;
* Textanalyse und Erörterung&lt;br /&gt;
* Fortsetzungsgeschichten&lt;br /&gt;
* Kommentar-Lawinen zu vorgegebenen Text-Impulsen&lt;br /&gt;
* Gesamtschau von (kreativen) Textvarianten&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kollaboratives Schreiben=&lt;br /&gt;
Der Begriff ist zu verstehen als Fortsetzung des &amp;quot;kooperativen&amp;quot; Schreiben durch die Möglichkeit der Echtzeit-Kommunikation auf digitalen Plattformen, die dies technisch ermöglichen. Der entsprechende Wikipedia-Artikel (übrigens auch eine Weiterleitung von &amp;quot;kooperativ&amp;quot; zu &amp;quot;kollaborativ&amp;quot;) beschreibt die &#039;&#039;&#039;Idee&#039;&#039;&#039; folgendermaßen: &lt;br /&gt;
:&amp;quot;In einer kollaborativen Gemeinschaft verfügt jeder Mitwirkende über die gleichen Möglichkeiten, Text hinzuzufügen, zu bearbeiten oder zu entfernen (egalitärer Ansatz). Der Prozess des Schreibens wird zu einer rekursiven Funktion, bei der jede Änderung des Textes Änderungen von den Mitgliedern der kollaborativen Gemeinschaft nach sich zieht. :Das kollaborative Schreiben setzt voraus, dass die Beteiligten einen regen Diskurs führen und sich über die Zielsetzung ihres Textes im Klaren sind.&lt;br /&gt;
:Kollaboratives Schreiben ermöglicht das gleichzeitige Bearbeiten eines Texts durch mehrere Teilnehmer. Hierfür bedarf es einer Software, die dies erleichtert. Die Beiträge der einzelnen Teilnehmer können gleichzeitig (in Echtzeit) erfolgen (etwa im Etherpad oder bei Google Docs), oder kurz nacheinander, in einem Wiki. Wichtig ist dabei die Möglichkeit, die früheren Versionen des Texts zurückverfolgen zu können.&amp;quot; ({{wpde|http://de.wikipedia.org/wiki/Kooperatives_Schreiben|Kollaboratives Schreiben}})  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Instrumente/Tools==&lt;br /&gt;
===Editoren für die lokale Festplatte===&lt;br /&gt;
Die Software, d.i. der Editor, muss auf der eigenen Festplatte installiert und für den Datenaustausch via Internet eingerichtet werden. Die Arbeitsfläche besteht aus mehreren Fenstern, in denen die Mitschreibenden erkennbar und Informationen (eventuell auch über Chat) austauschbar sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [http://mateedit.sourceforge.net/ MateEdit]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;MateEdit is a collaborative editor, which lets you share your documents with friends who may be in the next room or all over the world.&lt;br /&gt;
:It features different colours and icons for each partcipant, a chat room to coordinate changes, and all changes made are colour highlighted to show contributions from other participants.&lt;br /&gt;
:MateEdit works over any network and can be used for quick idea exchanges, brain storming, programming, creative writing, role playing and any other task where two or more people share their thoughts and collaborate.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.codingmonkeys.de/subethaedit/ &#039;&#039;&#039;SubEthaEdit&#039;&#039;&#039;] - collaborative editing for Mac OS&lt;br /&gt;
[[Bild:subethaedit.png|thumb|500px|So kann das aussehen.]]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;SubEthaEdit is a great tool for showing, teaching and helping with any text based task from programming to writing essays. SubEthaEdit allows you to set collaborators in a &amp;quot;Read only&amp;quot; group, preventing them from writing anything, but ideal for showing something or working in turns. By using invitations students can ask for help on a specific problem.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gobby.github.io/ gobby]  &lt;br /&gt;
:Gobby is a free collaborative editor supporting multiple documents in one session and a multi-user chat. It runs on Microsoft Windows, Mac OS X, Linux and other Unix-like platforms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Online Office (Schreiben im Browser)===&lt;br /&gt;
Web-&#039;&#039;&#039;Office-Anwendungen&#039;&#039;&#039;  (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation ...) befinden sich auf einem Server bzw. Internet-Anbieter und die zu &#039;beschreibende Seite&#039; wird im Browser (Firefox, Chrome, InternetExplorer, Opera, Safari etc.) erstellt bzw. editiert. Das fertige Dokument kann dann direkt auf die eigene Festplatte gesichert werden - oder es wird im angebotenen Cloud-Space abgelegt, so dass es von überall wieder aufgerufen und weiterverarbeitet werden kann. Jeder Arbeitsschritt wird sofort (in der Cloud) gesichert, die vorausgegangenen Textversionen sind wieder abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dokumente können auch von anderen Nutzern bearbeitet werden, sofern sie vom &amp;quot;Besitzer&amp;quot; dazu die Berechtigung bekommen, also &amp;quot;geteilt&amp;quot; werden, z.B. durch mitteilen der URL-Adresse oder durch Mitgliedschaft in einer festgelegten Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um solche Internet-basierten Office-Programme benutzen zu können, muss man sich als Benutzer registrieren und dann zum Schreiben einloggen. Auf diese Weise sind auch die Schreibpartner bekannt. Manche Plattformen erlauben es auch nicht registrierten Menschen, die Dokumente sowohl zu lesen als auch zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:googledrive-textsorten.png|right|thumb|GoogleDrive-Auswahldialog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter dieser kooperativen Schreibwerkzeuge haben im allgemeinen auch kommerzielle Interessen. Diese Angebote sind dann nur bis zu einer bestimmten Gigabyte-Größe kostenlos oder nur für eine zeitlich begrenzte Test-Periode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am komfortabelsten und spendabelsten ist da zunächst Google mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://drive.google.com GoogleDrive] ehemals &#039;&#039;&#039;Writely&#039;&#039;&#039;, dann Google Texte&amp;amp;Tabellen, jetzt ein umfangreiches Office- und Cloud-Paket &lt;br /&gt;
: GoogleDrive verlangt die Registrierung, um Dokumente (GoogleDocs) zu erstellen und freizugeben. Zur Bearbeitung muss man aber kein Google-Konto besitzen, sofern der Besitzer des Dokumentes das Beschreiben seiner Dokumente erlaubt. Das hat den Vorteil, dass für Schüler kein Registrierzwang besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.zoho.com/docs/ &#039;&#039;&#039;ZohoDocs&#039;&#039; ] - &amp;quot;Create, manage, organize, share and collaborate on documents easily with Zoho Docs&amp;quot;&lt;br /&gt;
: ZohoDocs bietet bis zu 1 GB kostenlosen Workspace, Document Version History, File Sharing, eine komfortable Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und ein Präsentations-Tool. &lt;br /&gt;
:Eine Registrierung ist Voraussetzung für jeden, der Dokumente lesen oder bearbeiten will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://basecamp.com/write-together Basecamp] (ehemals &#039;&#039;Writeboard&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Take notes together. Brainstorm ideas together. Write a press release together. Collaborate on a blog post or a company newsletter. Basecamp text documents update when you save your draft. You’ll see what others have written as soon as they save a draft too. This way you can write together, not over each other.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Eine 60-Tage-Test-Periode ist kostenlos - danach von mindestens 20 Dollar/Jahr aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.thinkfree.com/ Thinkfree Cloud Office]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;ThinkFree Office is an office program that enables you to create documents, spreadsheets and presentations. Organized as three programs - Write, Calc, and Show - ...ThinkFree Office also offers a friendly user interface. However, the strength of ThinkFree Office transcends these two points. It is different from ordinary office programs that must be installed in a PC before use. &lt;br /&gt;
:Using ThinkFree Online (web office), you can enjoy the office program through a web browser without installing a separate office program in your PC. ... The service is free, so you can use it without limit. Just register as a member and you will be given an online storage space called &#039;My Office.&#039;&amp;quot; (1 GB) Hier ein Screenshot der Aktionen, die an einem Dokument durchgeführt werden können:&lt;br /&gt;
:[[Bild:thinkfree-dok.png|right|thumb|600px]]&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Thinkfree basiert auf Java und reagiert anfänglich mit Verzögerung. Zum Erstellen oder Bearbeiten eines Dokumentes öffnet sich dann ein eigenes Fenster, das an OpenOffice erinnert. Es wird also nicht im Browser gearbeitet, aber in ein Cloud-Verzeichnis &amp;quot;My Office&amp;quot; gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wikis, Blogs und Foren===&lt;br /&gt;
Hier öffnet sich ein weites Feld. Gemeinsam ist diesen drei Plattformen, dass auf ihnen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; geschrieben werden kann. Die unterschiedlichen Konzepte legen aber auch unterschiedliche Einsatzgebiete nahe: &lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Wikis&#039;&#039;&#039; entsteht - idealerweise - ein gemeinschaftlicher Text (&#039;Artikel&#039;) zu einem Thema, in das jeder seine fachliche Kompetenz einbringt. &lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Foren&#039;&#039;&#039; geht es vornehmlich um den Austausch von Meinungsäußerungen und Fragestellungen zu bestimmten Themen.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Weblogs&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Blogs&#039;&#039;) stellen meistens persönliche Äußerungsplattformen von Einzelpersonen dar: Tagebücher, Reiseberichte ... Andere Beiträge sind lediglich als &#039;Kommentare&#039; zu den Darstellungen oder Vorgaben des Blog-Betreibers (&#039;Blogger&#039;) möglich.&lt;br /&gt;
:*Zum Einsatz von Weblogs speziell im Deutschunterricht hat Norbert Tholen verdienstvolle Arbeit geleistet und auf http://www.lehrer-online.de/url/weblog-deutsch dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DISKUSSIONSFOREN sind mittlerweile überall zu finden und oft integrierter Bestandteil eines Virtuellen Klassenzimmers, einer Website oder eines Content Management Systems (CMS). FOREN erlauben Meinungsäußerungen und andere Beiträge zu vorher festgelegten &amp;quot;Themen&amp;quot;. Diese Beiträge (&#039;Postings&#039;) sind allen zugänglich und ermöglichen die direkte Bezugnahme aufeinander. Sie eignen sich für Meinungsumfragen, mit Einschränkungen auch für Unterrichts-Protokolle und schriftliche Hausaufgaben. Korrekturmöglichkeiten sind allerdings (ohne Sonderrechte) nicht möglich. Dafür sind WIKIS besser geeignet, wo allen Benutzern von Anfang an (fast) alle Rechte gewährt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chats&#039;&#039;&#039; sind zwar eine schriftliche Form der Kommunikation, die Regeln dieser Kommunikation sind jedoch stark dem mündlichen Gespräch angenähert. Die Motivationen und die Verhaltensformen der Chatter sind oft so auseinanderstrebend, dass dies zu sehr undurchsichtigen, sich überkreuzenden Gesprächssträngen führt, die zwar über das Protokoll wieder entwirrt, im Allgemeinen aber weder kooperativ noch ergebnisorientiert genannt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann allerdings anders sein in &#039;&#039;Virtuellen Klassenzimmern&#039;&#039;, die ebenfalls einen Chat anbieten, um damit die gemeinsamen Lern- und Schreibaktivitäten zu koordinieren. Hier sind interessante Prozesse denkbar, z.B. die Einigung über Ziele und Vorgehensweisen auf dem Whiteboard, also der gemeinsam beschreibbaren Tafel, die Kommentierung der Zwischenergebnisse, die Vereinbarung weiterer Termine oder Hausaufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etherpads ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;EtherPad&#039;&#039;&#039; ist ein Texteditor für das Web. Mehrer Teilnehmer (bis zu 15 je nach Installation) können gleichzeitig auf das Textdokument zugreifen und es verändern. Das Besondere dabei ist, dass jeder in Echtzeit sofort die Änderungen der anderen Teilnehmer sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Software steht als Webanwendung kostenlos zur Verfügung und kann von jedem, der sich auskennt, selbst gehostet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; &#039;&#039;&#039;[https://zumpad.zum.de ZUMPad]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblicks- und Vertiefungswissen==&lt;br /&gt;
===Im Netz===&lt;br /&gt;
* https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/307347/bildnerinnen-und-bildner-empfehlen-tools-fuer-kollaboratives-arbeiten/ - Bildnerinnen und Bildner empfehlen … &#039;&#039;&#039;Tools für&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kollaboratives&#039;&#039;&#039; Arbeiten - Nicht nur in Zeiten von Schulschließungen können digitale Tools kollaboratives Arbeiten von Lernenden erleichtern und Unterricht digital ergänzen oder sogar ermöglichen. Wir haben drei Bildnerinnen und Bildner nach ihren Empfehlungen gefragt: &lt;br /&gt;
** Nele Hirsch empfiehlt: CodiMD&lt;br /&gt;
** Nina Toller empfiehlt: &#039;&#039;&#039;ZUMpad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Bob Blume empfiehlt: Wordpress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{zum|http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/kollaborativ/index.html|Kollaboratives Schreiben mit Web 2.0}} - Ein Workflow für Etherpads und/oder GoogleDocs (Klaus Dautel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auch interessant: https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/505742/kooperatives-online-lernen-teil-2-integrierte-whiteboards-in-zoom-ms-teams-big-blue-button/ :  &#039;&#039;&#039;Kooperatives Online-Lernen, Integrierte Whiteboards in Zoom, MS Teams, Big Blue Button  (&#039;&#039;&#039;Kai Obermüller) Es gibt zahlreiche Anbieter für Online-Whiteboards. Diese bringen umfangreiche Funktionen mit, haben aber den Nachteil, dass die Teilnehmenden zusätzlich zu dem Videokonferenz-Tool ein weiteres Tool nutzen und sich dort zurechtfinden müssen.Viele Videokonferenz-Tools bietet integrierte Online-Whiteboards an. Diese haben den Vorteil, dass die Teilnehmenden nicht in ein anderes Tool wechseln müssen. In diesem Artikel geht es um solche integrierte Whiteboards. Wir schauen uns drei Beispiele genauer an und stellen mögliche Einsatzzwecke vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
*Jürgen Baurmann: Schreiben, überarbeiten, beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Schreibdidaktik, Kallmeyer 2002 S. 53 ff&lt;br /&gt;
*Michael Becker-Mrotzek/Ingrid Böttcher: Schreibkompetenz entwickeln und beurteilen, Cornelsen 2006 S.39-51&lt;br /&gt;
*Katrin Lehnen: Kooperative Textproduktion. In: Kruse/Jakobs/Ruhmann (Hrsg.), Schlüsselkompetenz Schreiben. Konzepte, Methoden, Projekte für Schreibberatung und Schreibdidaktik an der Hochschule, Luchterhand 2002, S. 147-170&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitschriften===&lt;br /&gt;
*Peter König: Teamwork im Netz, weltweit und gleichzeitig an denselben Dokumenten arbeiten, c&#039;t 2006 Heft 20&lt;br /&gt;
*Dorothee Wiegand: Und jetzt alle! Office-Dateien im Web gemeinsam bearbeiten, c&#039;t 2012, Heft 10&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: „Mit Wikis arbeiten“ - Prozessorientiertes Schreiben und medienorientiertes Unterrichten. In: DeutschMagazin (Cornelsen) 4/09&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: Fliegenpapiere mit GoogleDrive und Etherpads analysieren. Gemeinsames Editieren im Netz. In: Deutschunterricht (Westermann) 2013 Heft 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Portfolio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kooperatives Lernen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]][[Kategorie: Englisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140544</id>
		<title>Kooperatives Schreiben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140544"/>
		<updated>2025-03-26T13:00:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Im Netz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:frueher.jpg|200px|rechts|Individuelles Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:interactivewriting.jpg|200px|rechts|interactive writing]]&lt;br /&gt;
[[Bild:groupwriting.jpg|200px|rechts|groupwriting]]&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kooperatives Schreiben&#039;&#039;&#039; (cooperative writing) hat im Gegensatz zum &#039;&#039;&#039;individuellen Schreiben&#039;&#039;&#039; das gemeinsame Erstellen von Texten aller Art zum Ziel. Zu unterscheiden ist dabei:&lt;br /&gt;
# das schrittweise kooperative Schreiben (interactive writing) und &lt;br /&gt;
# das gemeinsame kooperative Schreiben (group writing).&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;schrittweisen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben tritt der einzelne Schreibende bewusst in Interaktion mit anderen Personen, z.B. auch LehrerInnen, um die Textentwürfe in ihren verschiedenen Phasen lesen, kommentieren und auch überprüfen zu lassen. Dies ist für die Schulpraxis die wohl relevantere Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;gemeinsamen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben durchlaufen mehrere Schreibende gemeinsam und gleichzeitig den Prozess des Planens, Formulierens und Überarbeiten des Textes. Sie verantworten das Produkt auch gemeinsam. &lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
=Kooperatives Schreiben=&lt;br /&gt;
Kooperatives Schreiben - Schreiben im Team&lt;br /&gt;
* überwindet den Gegensatz von Leser und Schreiber,&lt;br /&gt;
* bindet die Beteiligten in einen kommunikativen Prozess vor und während des Schreibens ein,&lt;br /&gt;
* bietet Feedback-Möglichkeiten zur Korrektur und/oder Verbesserung eigener Texte&lt;br /&gt;
* motiviert und inspiriert den einzelnen Schreiber zu deren Überarbeitung,&lt;br /&gt;
* ermöglicht dem einzelnen, seine persönlichen Schreibstrategien zu erkennen, zu reflektieren und auszubilden,&lt;br /&gt;
* bereitet auf Schreibverfahren und Schreibsituationen im beruflichen Leben vor,&lt;br /&gt;
* fördert die Medienkompetenz durch den Einsatz digitaler Arbeitsformen und Produktionsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Traditionell: Off-line==&lt;br /&gt;
===Schreibkonferenz===&lt;br /&gt;
Eine Schreibkonferenz ist eine Form des Beratungsgesprächs, das sich mit einem Textentwurf beschäftigt. Hierzu bildet der/die Verfasser/in eines Textes eine Kleingruppe mit zwei oder drei Mitschülern seiner Wahl.&lt;br /&gt;
[[Bild:Schreibkonferenz.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
# Der Text wird vorgelesen.&lt;br /&gt;
# Die Mitschüler äußern sich spontan zum Inhalt oder verwenden einen Kriterienkatalog (siehe Bild).&lt;br /&gt;
# Sie stellen Fragen zu inhaltlichen Einzelheiten, die ihnen unklar sind. Der Verfasser macht sich gegebenenfalls Zeichen im Text, wo noch etwas verändert werden muss.&lt;br /&gt;
# Die Schüler gehen den Text durch und besprechen sprachliche wie inhaltliche Aspekte. Der Verfasser markiert Stellen, die es möglicherweise ändern will, und notiert Vorschläge.&lt;br /&gt;
# Der Text wird auf Rechtschreibung durchgelesen.&lt;br /&gt;
# Anschließend überarbeitet der Verfasser den Text inhaltlich, sprachlich und orthografisch und legt ihn zur Kontrolle der Lehrkraft vor.&lt;br /&gt;
# Der Text wird &#039;veröffentlicht&#039;, d.h. vorgelesen, gedruckt, gestaltet ....&lt;br /&gt;
Siehe auch &amp;amp;rarr; [[Writers%27_Conference|Writers Conference]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Textlupe===&lt;br /&gt;
Hier nehmen Mitschüler die von anderen verfassten Texte genauer unter die Lupe. Die von Schülern verfassten Textentwürfe werden in der Klasse verteilt. Jeder Text bekommt einen Rückmeldezettel (die &#039;Textlupe&#039;) mit auf den Weg, in Lesegruppen von max. 5 Schülern werden nun die Texte gelesen, auf dem Rückmeldezettel mit kurzen Kommentaren versehen und weitergereicht. Die Zettel werden zusammen mit dem Text an die Verfasser zurückgegeben für den Überarbeitungsprozess. Das Verfahren &#039;Textlupe&#039; hat den Vorteil, dass es eine ruhigere Form des Arbeitens darstellt und der Text durch das schriftliche Feedback intensiver bearbeitet wird. &lt;br /&gt;
[[Bild:Textlupe.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weiterlesen: &lt;br /&gt;
* Bobsin, Julia: Textlupe: neue Sicht aufs Schreiben. In PRAXIS Deutsch, 137/1995, 45-49.&lt;br /&gt;
* Baurmann, Jürgen: Schreiben, Überarbeiten, Beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Literaturdidaktik, Kallmeyer 2002 S.108 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über-den-Rand-hinaus-schreiben ===&lt;br /&gt;
Hier wird das Textblatt (möglichst größer als DIN-A3) selbst von den Lesern beschrieben. Die Leser ermitteln diejenigen Stellen, die ihnen in irgendeiner Hinsicht verbesserungswürdig erscheinen: Stilistisch und/oder inhaltlich. Der Textentwurf wird zum Text mit Leerstellen, die zu ergänzen sind. Diese werden nummeriert, die Teilnehmer der Gruppe wählen sich eine Nummer aus und erarbeiten Veränderungsvorschläge auf Zetteln, die dann an den Rand des Textblattes geheftet werden. Der Autor entscheidet dann, wie er bei der Textrevision mit diesen Vorschlägen umgehen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digital: Off- und Online==&lt;br /&gt;
===Kommentarlawine/Fragelawine===&lt;br /&gt;
Da in einem Weblog/Blog dem Leser im Allgemeinen lediglich die Rolle des Kommentators zugeschrieben ist, bietet sich die Weblog-Software besonders für spontanere Reaktionsweisen an. Die Lehrkraft/der Blogger stellt einen Text (journalistisch, lyrisch, prosaisch) in den Blog und fordert die Leser zu Kommentaren auf. Es können auch gezielt Fragen gestellt werden, um die Kommentatoren nicht völlig im Offenen zu lassen (obwohl dies zuweilen auch ganz reiz- und sinnvoll sein kann). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkbar ist dieses Verfahren z.B. zur Formulierung von ersten Eindrücken zu einem Gedicht oder einer Kurzprosa. Da die Kommentarfunktion des Weblogs keine logische Beziehungen der Kommentare untereinander erzwingt, sondern diese lediglich nach der zeitlichen Reihenfolge ihrer Entstehung geordnet sind, ist  dann eine Sichtung und Ordnung der Kommentare unter inhaltlichen Gesichtspunkten dann der nächste Arbeitsschritt (von der &#039;&#039;&#039;Assoziation&#039;&#039;&#039; zur &#039;&#039;&#039;Interpretation&#039;&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Normalunterricht, wo meistens nur einzelne Stellungnahmen vorgelesen bzw. abgegeben werden, haben durch das Internet alle Schüler die Möglichkeit, alle Kommentare zu lesen, auch zu Hause und in Ruhe. Das sind günstige Voraussetzungen für die weiteren Schreibphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommentar-Funktionen in Office-Anwendungen: Off- und Online===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentarfunktionen&#039;&#039; bieten heute alle aktuellen Office-Programme, mit denen &amp;quot;off-line&amp;quot; auf dem Computer gearbeitet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile gibt es auch immer komfortablere Office-Pakete, mit denen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; gearbeitet werden kann (z.B. GoogleDrive, Zoho, Basecamp, Thinkfree ... siehe unten). Hier lassen sich ausgewählte Textstellen markieren und mit einem Kommentar versehen, der dann am Rande steht und selbst wiederum kommentiert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Googledrive-kommentare.jpg‎ |right|600]]&lt;br /&gt;
Eine solche Funktion lässt sich in schulischen Schreib-Kontexten produktiv als Feedback-Instrument einsetzen: Mitschüler (auch Lehrkräfte) weisen den Verfasser eines Textes mittels Kommentaren / Randnotizen auf Verbesserungsmöglichkeiten, alternative Formulierungen und Schreibfehler hin, ohne in den Text selbst einzugreifen. Hier das Beispiel einer kommentierten Textinterpretation (mit GoogleDocs). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anonym&#039;&#039; bedeutet hier: Der Kommentator hat kein Google-Konto, besitzt aber dennoch Schreibrechte (weil vom Besitzer des Dokumentes erlaubt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{clear}}&lt;br /&gt;
=== Die Transklusion (Wiki-Feature)===&lt;br /&gt;
ist die Verkettung von mehreren Artikeln zu einem einzigen - das ist eine Option, die die aktuelle &#039;&#039;&#039;{{wpde|MediaWiki}}&#039;&#039;&#039;-Software zur Verfügung stellt! Dabei kann an jeder Einzelseite unabhängig von den anderen weitergeschrieben werden. Auf diese Weise aktualisiert und verbessert sich das Gesamtprodukt ständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beliebig viele Artikel zu einem gemeinsamen Text verketten, z.B. die separat erstellten Texte &amp;quot;Text 1&amp;quot;, &amp;quot;Text 2&amp;quot; und &amp;quot;Text 3&amp;quot; zu einem gemeinsamen &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;. Die Bezeichnungen sind dabei beliebig. Die Reihenfolge, in der die Artikel aufgeführt sind, legt aber die Reihenfolge ihrer Inhalte fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Syntax, mit der die einzelnen Artikel in einem neuen Artikel (z.B. &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) zusammengefügt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 1}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 2}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 3}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist dann die automatische Verkettung der drei Artikel (hier im Artikel &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) durch die Wiki-Software; das neue Inhaltsverzeichnis listet die übernommenen Überschriften korrekt auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit lassen sich einfallsreiche Schreibideen umsetzen, ganz im Sinne des &#039;kooperativen/kollaborativen Schreibens&#039;. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
* Gedichtinterpretationen nach dem Baukasten-Prinzip&lt;br /&gt;
* Textanalyse und Erörterung&lt;br /&gt;
* Fortsetzungsgeschichten&lt;br /&gt;
* Kommentar-Lawinen zu vorgegebenen Text-Impulsen&lt;br /&gt;
* Gesamtschau von (kreativen) Textvarianten&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kollaboratives Schreiben=&lt;br /&gt;
Der Begriff ist zu verstehen als Fortsetzung des &amp;quot;kooperativen&amp;quot; Schreiben durch die Möglichkeit der Echtzeit-Kommunikation auf digitalen Plattformen, die dies technisch ermöglichen. Der entsprechende Wikipedia-Artikel (übrigens auch eine Weiterleitung von &amp;quot;kooperativ&amp;quot; zu &amp;quot;kollaborativ&amp;quot;) beschreibt die &#039;&#039;&#039;Idee&#039;&#039;&#039; folgendermaßen: &lt;br /&gt;
:&amp;quot;In einer kollaborativen Gemeinschaft verfügt jeder Mitwirkende über die gleichen Möglichkeiten, Text hinzuzufügen, zu bearbeiten oder zu entfernen (egalitärer Ansatz). Der Prozess des Schreibens wird zu einer rekursiven Funktion, bei der jede Änderung des Textes Änderungen von den Mitgliedern der kollaborativen Gemeinschaft nach sich zieht. :Das kollaborative Schreiben setzt voraus, dass die Beteiligten einen regen Diskurs führen und sich über die Zielsetzung ihres Textes im Klaren sind.&lt;br /&gt;
:Kollaboratives Schreiben ermöglicht das gleichzeitige Bearbeiten eines Texts durch mehrere Teilnehmer. Hierfür bedarf es einer Software, die dies erleichtert. Die Beiträge der einzelnen Teilnehmer können gleichzeitig (in Echtzeit) erfolgen (etwa im Etherpad oder bei Google Docs), oder kurz nacheinander, in einem Wiki. Wichtig ist dabei die Möglichkeit, die früheren Versionen des Texts zurückverfolgen zu können.&amp;quot; ({{wpde|http://de.wikipedia.org/wiki/Kooperatives_Schreiben|Kollaboratives Schreiben}})  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Instrumente/Tools==&lt;br /&gt;
===Editoren für die lokale Festplatte===&lt;br /&gt;
Die Software, d.i. der Editor, muss auf der eigenen Festplatte installiert und für den Datenaustausch via Internet eingerichtet werden. Die Arbeitsfläche besteht aus mehreren Fenstern, in denen die Mitschreibenden erkennbar und Informationen (eventuell auch über Chat) austauschbar sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [http://mateedit.sourceforge.net/ MateEdit]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;MateEdit is a collaborative editor, which lets you share your documents with friends who may be in the next room or all over the world.&lt;br /&gt;
:It features different colours and icons for each partcipant, a chat room to coordinate changes, and all changes made are colour highlighted to show contributions from other participants.&lt;br /&gt;
:MateEdit works over any network and can be used for quick idea exchanges, brain storming, programming, creative writing, role playing and any other task where two or more people share their thoughts and collaborate.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.codingmonkeys.de/subethaedit/ &#039;&#039;&#039;SubEthaEdit&#039;&#039;&#039;] - collaborative editing for Mac OS&lt;br /&gt;
[[Bild:subethaedit.png|thumb|500px|So kann das aussehen.]]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;SubEthaEdit is a great tool for showing, teaching and helping with any text based task from programming to writing essays. SubEthaEdit allows you to set collaborators in a &amp;quot;Read only&amp;quot; group, preventing them from writing anything, but ideal for showing something or working in turns. By using invitations students can ask for help on a specific problem.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gobby.github.io/ gobby]  &lt;br /&gt;
:Gobby is a free collaborative editor supporting multiple documents in one session and a multi-user chat. It runs on Microsoft Windows, Mac OS X, Linux and other Unix-like platforms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Online Office (Schreiben im Browser)===&lt;br /&gt;
Web-&#039;&#039;&#039;Office-Anwendungen&#039;&#039;&#039;  (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation ...) befinden sich auf einem Server bzw. Internet-Anbieter und die zu &#039;beschreibende Seite&#039; wird im Browser (Firefox, Chrome, InternetExplorer, Opera, Safari etc.) erstellt bzw. editiert. Das fertige Dokument kann dann direkt auf die eigene Festplatte gesichert werden - oder es wird im angebotenen Cloud-Space abgelegt, so dass es von überall wieder aufgerufen und weiterverarbeitet werden kann. Jeder Arbeitsschritt wird sofort (in der Cloud) gesichert, die vorausgegangenen Textversionen sind wieder abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dokumente können auch von anderen Nutzern bearbeitet werden, sofern sie vom &amp;quot;Besitzer&amp;quot; dazu die Berechtigung bekommen, also &amp;quot;geteilt&amp;quot; werden, z.B. durch mitteilen der URL-Adresse oder durch Mitgliedschaft in einer festgelegten Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um solche Internet-basierten Office-Programme benutzen zu können, muss man sich als Benutzer registrieren und dann zum Schreiben einloggen. Auf diese Weise sind auch die Schreibpartner bekannt. Manche Plattformen erlauben es auch nicht registrierten Menschen, die Dokumente sowohl zu lesen als auch zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:googledrive-textsorten.png|right|thumb|GoogleDrive-Auswahldialog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter dieser kooperativen Schreibwerkzeuge haben im allgemeinen auch kommerzielle Interessen. Diese Angebote sind dann nur bis zu einer bestimmten Gigabyte-Größe kostenlos oder nur für eine zeitlich begrenzte Test-Periode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am komfortabelsten und spendabelsten ist da zunächst Google mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://drive.google.com GoogleDrive] ehemals &#039;&#039;&#039;Writely&#039;&#039;&#039;, dann Google Texte&amp;amp;Tabellen, jetzt ein umfangreiches Office- und Cloud-Paket &lt;br /&gt;
: GoogleDrive verlangt die Registrierung, um Dokumente (GoogleDocs) zu erstellen und freizugeben. Zur Bearbeitung muss man aber kein Google-Konto besitzen, sofern der Besitzer des Dokumentes das Beschreiben seiner Dokumente erlaubt. Das hat den Vorteil, dass für Schüler kein Registrierzwang besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.zoho.com/docs/ &#039;&#039;&#039;ZohoDocs&#039;&#039; ] - &amp;quot;Create, manage, organize, share and collaborate on documents easily with Zoho Docs&amp;quot;&lt;br /&gt;
: ZohoDocs bietet bis zu 1 GB kostenlosen Workspace, Document Version History, File Sharing, eine komfortable Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und ein Präsentations-Tool. &lt;br /&gt;
:Eine Registrierung ist Voraussetzung für jeden, der Dokumente lesen oder bearbeiten will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://basecamp.com/write-together Basecamp] (ehemals &#039;&#039;Writeboard&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Take notes together. Brainstorm ideas together. Write a press release together. Collaborate on a blog post or a company newsletter. Basecamp text documents update when you save your draft. You’ll see what others have written as soon as they save a draft too. This way you can write together, not over each other.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Eine 60-Tage-Test-Periode ist kostenlos - danach von mindestens 20 Dollar/Jahr aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.thinkfree.com/ Thinkfree Cloud Office]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;ThinkFree Office is an office program that enables you to create documents, spreadsheets and presentations. Organized as three programs - Write, Calc, and Show - ...ThinkFree Office also offers a friendly user interface. However, the strength of ThinkFree Office transcends these two points. It is different from ordinary office programs that must be installed in a PC before use. &lt;br /&gt;
:Using ThinkFree Online (web office), you can enjoy the office program through a web browser without installing a separate office program in your PC. ... The service is free, so you can use it without limit. Just register as a member and you will be given an online storage space called &#039;My Office.&#039;&amp;quot; (1 GB) Hier ein Screenshot der Aktionen, die an einem Dokument durchgeführt werden können:&lt;br /&gt;
:[[Bild:thinkfree-dok.png|right|thumb|600px]]&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Thinkfree basiert auf Java und reagiert anfänglich mit Verzögerung. Zum Erstellen oder Bearbeiten eines Dokumentes öffnet sich dann ein eigenes Fenster, das an OpenOffice erinnert. Es wird also nicht im Browser gearbeitet, aber in ein Cloud-Verzeichnis &amp;quot;My Office&amp;quot; gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wikis, Blogs und Foren===&lt;br /&gt;
Hier öffnet sich ein weites Feld. Gemeinsam ist diesen drei Plattformen, dass auf ihnen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; geschrieben werden kann. Die unterschiedlichen Konzepte legen aber auch unterschiedliche Einsatzgebiete nahe: &lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Wikis&#039;&#039;&#039; entsteht - idealerweise - ein gemeinschaftlicher Text (&#039;Artikel&#039;) zu einem Thema, in das jeder seine fachliche Kompetenz einbringt. &lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Foren&#039;&#039;&#039; geht es vornehmlich um den Austausch von Meinungsäußerungen und Fragestellungen zu bestimmten Themen.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Weblogs&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Blogs&#039;&#039;) stellen meistens persönliche Äußerungsplattformen von Einzelpersonen dar: Tagebücher, Reiseberichte ... Andere Beiträge sind lediglich als &#039;Kommentare&#039; zu den Darstellungen oder Vorgaben des Blog-Betreibers (&#039;Blogger&#039;) möglich.&lt;br /&gt;
:*Zum Einsatz von Weblogs speziell im Deutschunterricht hat Norbert Tholen verdienstvolle Arbeit geleistet und auf http://www.lehrer-online.de/url/weblog-deutsch dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DISKUSSIONSFOREN sind mittlerweile überall zu finden und oft integrierter Bestandteil eines Virtuellen Klassenzimmers, einer Website oder eines Content Management Systems (CMS). FOREN erlauben Meinungsäußerungen und andere Beiträge zu vorher festgelegten &amp;quot;Themen&amp;quot;. Diese Beiträge (&#039;Postings&#039;) sind allen zugänglich und ermöglichen die direkte Bezugnahme aufeinander. Sie eignen sich für Meinungsumfragen, mit Einschränkungen auch für Unterrichts-Protokolle und schriftliche Hausaufgaben. Korrekturmöglichkeiten sind allerdings (ohne Sonderrechte) nicht möglich. Dafür sind WIKIS besser geeignet, wo allen Benutzern von Anfang an (fast) alle Rechte gewährt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chats&#039;&#039;&#039; sind zwar eine schriftliche Form der Kommunikation, die Regeln dieser Kommunikation sind jedoch stark dem mündlichen Gespräch angenähert. Die Motivationen und die Verhaltensformen der Chatter sind oft so auseinanderstrebend, dass dies zu sehr undurchsichtigen, sich überkreuzenden Gesprächssträngen führt, die zwar über das Protokoll wieder entwirrt, im Allgemeinen aber weder kooperativ noch ergebnisorientiert genannt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann allerdings anders sein in &#039;&#039;Virtuellen Klassenzimmern&#039;&#039;, die ebenfalls einen Chat anbieten, um damit die gemeinsamen Lern- und Schreibaktivitäten zu koordinieren. Hier sind interessante Prozesse denkbar, z.B. die Einigung über Ziele und Vorgehensweisen auf dem Whiteboard, also der gemeinsam beschreibbaren Tafel, die Kommentierung der Zwischenergebnisse, die Vereinbarung weiterer Termine oder Hausaufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etherpads ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;EtherPad&#039;&#039;&#039; ist ein Texteditor für das Web. Mehrer Teilnehmer (bis zu 15 je nach Installation) können gleichzeitig auf das Textdokument zugreifen und es verändern. Das Besondere dabei ist, dass jeder in Echtzeit sofort die Änderungen der anderen Teilnehmer sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Software steht als Webanwendung kostenlos zur Verfügung und kann von jedem, der sich auskennt, selbst gehostet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; &#039;&#039;&#039;[https://zumpad.zum.de ZUMPad]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sicherheitsfragen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe, darauf zu achten, in welchem Land die entsprechenden Cloud-Server und Online-Office-Anbieter angesiedelt sind, an welche nationalen Datenschutzbestimmungen sie sich gebunden sehen und wie bereitwillig sie mit den Geheimdiensten kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sind alle vier oben genannten Online-Office-Anbieter in den USA angesiedelt, und damit nicht auf europäische oder deutsche Datenschutzrichtlinien verpflichtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basecamp.com weist in seiner [http://37signals.com/privacy Privacy Policy] hin auf eine  „compliance within the US-EU and US-Swiss Safe Harbor Framework as set forth by the US Department of Commerce regarding the collection, use and retention or personal data from the European Union and Switzerland.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Informationen sind auf der Seite des [https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20100723-safe-harbor.htm Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein] zu finden. Aus der &amp;quot;P R E S S E M I T T E I L U N G: 10 Jahre Safe Harbor – viele Gründe zum Handeln, kein Grund zum Feiern&amp;quot; (23.07.2010) ist zu entnehmen, dass die Einhaltung dieses Abkommen gar nicht kontrolliert wird. Der Wikipedia-Artikel zum Safe-Harbor-Abkommen bringt seine Kritik es so auf den Punkt: &amp;quot;Da im Rahmen des US Patriot Act US-Sicherheitsbehörden unter Umständen auch ohne Benachrichtigung der Dateninhaber Zugriff auf die in US-Clouds gespeicherten Daten gewährt werden muss, gerät das Safe Harbor Abkommen immer mehr in Kritik und ist nach Meinung des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz in Schleswig-Holstein &amp;quot;das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht&amp;quot;.&amp;quot; {{wpde|http://de.wikipedia.org/wiki/Safe_Harbor|Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bliebe in letzter Konsequenz - unter datenschutzrechtlichen Sicherheitsaspekten - nur das Arbeiten mit selbst installierten Plattformen wie Wikis und Blogs oder Etherpad-Angeboten wie [http://edupad.ch Edupad.ch] oder das &#039;&#039;&#039;{{zum|https://www.zum.de/zumpad/|ZUMPad}}&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblicks- und Vertiefungswissen==&lt;br /&gt;
===Im Netz===&lt;br /&gt;
* https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/307347/bildnerinnen-und-bildner-empfehlen-tools-fuer-kollaboratives-arbeiten/ - Bildnerinnen und Bildner empfehlen … &#039;&#039;&#039;Tools für&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kollaboratives&#039;&#039;&#039; Arbeiten - Nicht nur in Zeiten von Schulschließungen können digitale Tools kollaboratives Arbeiten von Lernenden erleichtern und Unterricht digital ergänzen oder sogar ermöglichen. Wir haben drei Bildnerinnen und Bildner nach ihren Empfehlungen gefragt: &lt;br /&gt;
** Nele Hirsch empfiehlt: CodiMD&lt;br /&gt;
** Nina Toller empfiehlt: &#039;&#039;&#039;ZUMpad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Bob Blume empfiehlt: Wordpress&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{zum|http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/kollaborativ/index.html|Kollaboratives Schreiben mit Web 2.0}} - Ein Workflow für Etherpads und/oder GoogleDocs (Klaus Dautel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auch interessant: https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/505742/kooperatives-online-lernen-teil-2-integrierte-whiteboards-in-zoom-ms-teams-big-blue-button/ :  &#039;&#039;&#039;Kooperatives Online-Lernen, Integrierte Whiteboards in Zoom, MS Teams, Big Blue Button  (&#039;&#039;&#039;Kai Obermüller) Es gibt zahlreiche Anbieter für Online-Whiteboards. Diese bringen umfangreiche Funktionen mit, haben aber den Nachteil, dass die Teilnehmenden zusätzlich zu dem Videokonferenz-Tool ein weiteres Tool nutzen und sich dort zurechtfinden müssen.Viele Videokonferenz-Tools bietet integrierte Online-Whiteboards an. Diese haben den Vorteil, dass die Teilnehmenden nicht in ein anderes Tool wechseln müssen. In diesem Artikel geht es um solche integrierte Whiteboards. Wir schauen uns drei Beispiele genauer an und stellen mögliche Einsatzzwecke vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
*Jürgen Baurmann: Schreiben, überarbeiten, beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Schreibdidaktik, Kallmeyer 2002 S. 53 ff&lt;br /&gt;
*Michael Becker-Mrotzek/Ingrid Böttcher: Schreibkompetenz entwickeln und beurteilen, Cornelsen 2006 S.39-51&lt;br /&gt;
*Katrin Lehnen: Kooperative Textproduktion. In: Kruse/Jakobs/Ruhmann (Hrsg.), Schlüsselkompetenz Schreiben. Konzepte, Methoden, Projekte für Schreibberatung und Schreibdidaktik an der Hochschule, Luchterhand 2002, S. 147-170&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitschriften===&lt;br /&gt;
*Peter König: Teamwork im Netz, weltweit und gleichzeitig an denselben Dokumenten arbeiten, c&#039;t 2006 Heft 20&lt;br /&gt;
*Dorothee Wiegand: Und jetzt alle! Office-Dateien im Web gemeinsam bearbeiten, c&#039;t 2012, Heft 10&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: „Mit Wikis arbeiten“ - Prozessorientiertes Schreiben und medienorientiertes Unterrichten. In: DeutschMagazin (Cornelsen) 4/09&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: Fliegenpapiere mit GoogleDrive und Etherpads analysieren. Gemeinsames Editieren im Netz. In: Deutschunterricht (Westermann) 2013 Heft 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Portfolio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kooperatives Lernen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]][[Kategorie: Englisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140543</id>
		<title>Kooperatives Schreiben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140543"/>
		<updated>2025-03-26T11:18:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Im Netz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:frueher.jpg|200px|rechts|Individuelles Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:interactivewriting.jpg|200px|rechts|interactive writing]]&lt;br /&gt;
[[Bild:groupwriting.jpg|200px|rechts|groupwriting]]&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kooperatives Schreiben&#039;&#039;&#039; (cooperative writing) hat im Gegensatz zum &#039;&#039;&#039;individuellen Schreiben&#039;&#039;&#039; das gemeinsame Erstellen von Texten aller Art zum Ziel. Zu unterscheiden ist dabei:&lt;br /&gt;
# das schrittweise kooperative Schreiben (interactive writing) und &lt;br /&gt;
# das gemeinsame kooperative Schreiben (group writing).&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;schrittweisen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben tritt der einzelne Schreibende bewusst in Interaktion mit anderen Personen, z.B. auch LehrerInnen, um die Textentwürfe in ihren verschiedenen Phasen lesen, kommentieren und auch überprüfen zu lassen. Dies ist für die Schulpraxis die wohl relevantere Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;gemeinsamen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben durchlaufen mehrere Schreibende gemeinsam und gleichzeitig den Prozess des Planens, Formulierens und Überarbeiten des Textes. Sie verantworten das Produkt auch gemeinsam. &lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
=Kooperatives Schreiben=&lt;br /&gt;
Kooperatives Schreiben - Schreiben im Team&lt;br /&gt;
* überwindet den Gegensatz von Leser und Schreiber,&lt;br /&gt;
* bindet die Beteiligten in einen kommunikativen Prozess vor und während des Schreibens ein,&lt;br /&gt;
* bietet Feedback-Möglichkeiten zur Korrektur und/oder Verbesserung eigener Texte&lt;br /&gt;
* motiviert und inspiriert den einzelnen Schreiber zu deren Überarbeitung,&lt;br /&gt;
* ermöglicht dem einzelnen, seine persönlichen Schreibstrategien zu erkennen, zu reflektieren und auszubilden,&lt;br /&gt;
* bereitet auf Schreibverfahren und Schreibsituationen im beruflichen Leben vor,&lt;br /&gt;
* fördert die Medienkompetenz durch den Einsatz digitaler Arbeitsformen und Produktionsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Traditionell: Off-line==&lt;br /&gt;
===Schreibkonferenz===&lt;br /&gt;
Eine Schreibkonferenz ist eine Form des Beratungsgesprächs, das sich mit einem Textentwurf beschäftigt. Hierzu bildet der/die Verfasser/in eines Textes eine Kleingruppe mit zwei oder drei Mitschülern seiner Wahl.&lt;br /&gt;
[[Bild:Schreibkonferenz.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
# Der Text wird vorgelesen.&lt;br /&gt;
# Die Mitschüler äußern sich spontan zum Inhalt oder verwenden einen Kriterienkatalog (siehe Bild).&lt;br /&gt;
# Sie stellen Fragen zu inhaltlichen Einzelheiten, die ihnen unklar sind. Der Verfasser macht sich gegebenenfalls Zeichen im Text, wo noch etwas verändert werden muss.&lt;br /&gt;
# Die Schüler gehen den Text durch und besprechen sprachliche wie inhaltliche Aspekte. Der Verfasser markiert Stellen, die es möglicherweise ändern will, und notiert Vorschläge.&lt;br /&gt;
# Der Text wird auf Rechtschreibung durchgelesen.&lt;br /&gt;
# Anschließend überarbeitet der Verfasser den Text inhaltlich, sprachlich und orthografisch und legt ihn zur Kontrolle der Lehrkraft vor.&lt;br /&gt;
# Der Text wird &#039;veröffentlicht&#039;, d.h. vorgelesen, gedruckt, gestaltet ....&lt;br /&gt;
Siehe auch &amp;amp;rarr; [[Writers%27_Conference|Writers Conference]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Textlupe===&lt;br /&gt;
Hier nehmen Mitschüler die von anderen verfassten Texte genauer unter die Lupe. Die von Schülern verfassten Textentwürfe werden in der Klasse verteilt. Jeder Text bekommt einen Rückmeldezettel (die &#039;Textlupe&#039;) mit auf den Weg, in Lesegruppen von max. 5 Schülern werden nun die Texte gelesen, auf dem Rückmeldezettel mit kurzen Kommentaren versehen und weitergereicht. Die Zettel werden zusammen mit dem Text an die Verfasser zurückgegeben für den Überarbeitungsprozess. Das Verfahren &#039;Textlupe&#039; hat den Vorteil, dass es eine ruhigere Form des Arbeitens darstellt und der Text durch das schriftliche Feedback intensiver bearbeitet wird. &lt;br /&gt;
[[Bild:Textlupe.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weiterlesen: &lt;br /&gt;
* Bobsin, Julia: Textlupe: neue Sicht aufs Schreiben. In PRAXIS Deutsch, 137/1995, 45-49.&lt;br /&gt;
* Baurmann, Jürgen: Schreiben, Überarbeiten, Beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Literaturdidaktik, Kallmeyer 2002 S.108 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über-den-Rand-hinaus-schreiben ===&lt;br /&gt;
Hier wird das Textblatt (möglichst größer als DIN-A3) selbst von den Lesern beschrieben. Die Leser ermitteln diejenigen Stellen, die ihnen in irgendeiner Hinsicht verbesserungswürdig erscheinen: Stilistisch und/oder inhaltlich. Der Textentwurf wird zum Text mit Leerstellen, die zu ergänzen sind. Diese werden nummeriert, die Teilnehmer der Gruppe wählen sich eine Nummer aus und erarbeiten Veränderungsvorschläge auf Zetteln, die dann an den Rand des Textblattes geheftet werden. Der Autor entscheidet dann, wie er bei der Textrevision mit diesen Vorschlägen umgehen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digital: Off- und Online==&lt;br /&gt;
===Kommentarlawine/Fragelawine===&lt;br /&gt;
Da in einem Weblog/Blog dem Leser im Allgemeinen lediglich die Rolle des Kommentators zugeschrieben ist, bietet sich die Weblog-Software besonders für spontanere Reaktionsweisen an. Die Lehrkraft/der Blogger stellt einen Text (journalistisch, lyrisch, prosaisch) in den Blog und fordert die Leser zu Kommentaren auf. Es können auch gezielt Fragen gestellt werden, um die Kommentatoren nicht völlig im Offenen zu lassen (obwohl dies zuweilen auch ganz reiz- und sinnvoll sein kann). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkbar ist dieses Verfahren z.B. zur Formulierung von ersten Eindrücken zu einem Gedicht oder einer Kurzprosa. Da die Kommentarfunktion des Weblogs keine logische Beziehungen der Kommentare untereinander erzwingt, sondern diese lediglich nach der zeitlichen Reihenfolge ihrer Entstehung geordnet sind, ist  dann eine Sichtung und Ordnung der Kommentare unter inhaltlichen Gesichtspunkten dann der nächste Arbeitsschritt (von der &#039;&#039;&#039;Assoziation&#039;&#039;&#039; zur &#039;&#039;&#039;Interpretation&#039;&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Normalunterricht, wo meistens nur einzelne Stellungnahmen vorgelesen bzw. abgegeben werden, haben durch das Internet alle Schüler die Möglichkeit, alle Kommentare zu lesen, auch zu Hause und in Ruhe. Das sind günstige Voraussetzungen für die weiteren Schreibphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommentar-Funktionen in Office-Anwendungen: Off- und Online===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentarfunktionen&#039;&#039; bieten heute alle aktuellen Office-Programme, mit denen &amp;quot;off-line&amp;quot; auf dem Computer gearbeitet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile gibt es auch immer komfortablere Office-Pakete, mit denen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; gearbeitet werden kann (z.B. GoogleDrive, Zoho, Basecamp, Thinkfree ... siehe unten). Hier lassen sich ausgewählte Textstellen markieren und mit einem Kommentar versehen, der dann am Rande steht und selbst wiederum kommentiert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Googledrive-kommentare.jpg‎ |right|600]]&lt;br /&gt;
Eine solche Funktion lässt sich in schulischen Schreib-Kontexten produktiv als Feedback-Instrument einsetzen: Mitschüler (auch Lehrkräfte) weisen den Verfasser eines Textes mittels Kommentaren / Randnotizen auf Verbesserungsmöglichkeiten, alternative Formulierungen und Schreibfehler hin, ohne in den Text selbst einzugreifen. Hier das Beispiel einer kommentierten Textinterpretation (mit GoogleDocs). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anonym&#039;&#039; bedeutet hier: Der Kommentator hat kein Google-Konto, besitzt aber dennoch Schreibrechte (weil vom Besitzer des Dokumentes erlaubt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{clear}}&lt;br /&gt;
=== Die Transklusion (Wiki-Feature)===&lt;br /&gt;
ist die Verkettung von mehreren Artikeln zu einem einzigen - das ist eine Option, die die aktuelle &#039;&#039;&#039;{{wpde|MediaWiki}}&#039;&#039;&#039;-Software zur Verfügung stellt! Dabei kann an jeder Einzelseite unabhängig von den anderen weitergeschrieben werden. Auf diese Weise aktualisiert und verbessert sich das Gesamtprodukt ständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beliebig viele Artikel zu einem gemeinsamen Text verketten, z.B. die separat erstellten Texte &amp;quot;Text 1&amp;quot;, &amp;quot;Text 2&amp;quot; und &amp;quot;Text 3&amp;quot; zu einem gemeinsamen &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;. Die Bezeichnungen sind dabei beliebig. Die Reihenfolge, in der die Artikel aufgeführt sind, legt aber die Reihenfolge ihrer Inhalte fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Syntax, mit der die einzelnen Artikel in einem neuen Artikel (z.B. &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) zusammengefügt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 1}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 2}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 3}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist dann die automatische Verkettung der drei Artikel (hier im Artikel &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) durch die Wiki-Software; das neue Inhaltsverzeichnis listet die übernommenen Überschriften korrekt auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit lassen sich einfallsreiche Schreibideen umsetzen, ganz im Sinne des &#039;kooperativen/kollaborativen Schreibens&#039;. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
* Gedichtinterpretationen nach dem Baukasten-Prinzip&lt;br /&gt;
* Textanalyse und Erörterung&lt;br /&gt;
* Fortsetzungsgeschichten&lt;br /&gt;
* Kommentar-Lawinen zu vorgegebenen Text-Impulsen&lt;br /&gt;
* Gesamtschau von (kreativen) Textvarianten&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kollaboratives Schreiben=&lt;br /&gt;
Der Begriff ist zu verstehen als Fortsetzung des &amp;quot;kooperativen&amp;quot; Schreiben durch die Möglichkeit der Echtzeit-Kommunikation auf digitalen Plattformen, die dies technisch ermöglichen. Der entsprechende Wikipedia-Artikel (übrigens auch eine Weiterleitung von &amp;quot;kooperativ&amp;quot; zu &amp;quot;kollaborativ&amp;quot;) beschreibt die &#039;&#039;&#039;Idee&#039;&#039;&#039; folgendermaßen: &lt;br /&gt;
:&amp;quot;In einer kollaborativen Gemeinschaft verfügt jeder Mitwirkende über die gleichen Möglichkeiten, Text hinzuzufügen, zu bearbeiten oder zu entfernen (egalitärer Ansatz). Der Prozess des Schreibens wird zu einer rekursiven Funktion, bei der jede Änderung des Textes Änderungen von den Mitgliedern der kollaborativen Gemeinschaft nach sich zieht. :Das kollaborative Schreiben setzt voraus, dass die Beteiligten einen regen Diskurs führen und sich über die Zielsetzung ihres Textes im Klaren sind.&lt;br /&gt;
:Kollaboratives Schreiben ermöglicht das gleichzeitige Bearbeiten eines Texts durch mehrere Teilnehmer. Hierfür bedarf es einer Software, die dies erleichtert. Die Beiträge der einzelnen Teilnehmer können gleichzeitig (in Echtzeit) erfolgen (etwa im Etherpad oder bei Google Docs), oder kurz nacheinander, in einem Wiki. Wichtig ist dabei die Möglichkeit, die früheren Versionen des Texts zurückverfolgen zu können.&amp;quot; ({{wpde|http://de.wikipedia.org/wiki/Kooperatives_Schreiben|Kollaboratives Schreiben}})  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Instrumente/Tools==&lt;br /&gt;
===Editoren für die lokale Festplatte===&lt;br /&gt;
Die Software, d.i. der Editor, muss auf der eigenen Festplatte installiert und für den Datenaustausch via Internet eingerichtet werden. Die Arbeitsfläche besteht aus mehreren Fenstern, in denen die Mitschreibenden erkennbar und Informationen (eventuell auch über Chat) austauschbar sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [http://mateedit.sourceforge.net/ MateEdit]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;MateEdit is a collaborative editor, which lets you share your documents with friends who may be in the next room or all over the world.&lt;br /&gt;
:It features different colours and icons for each partcipant, a chat room to coordinate changes, and all changes made are colour highlighted to show contributions from other participants.&lt;br /&gt;
:MateEdit works over any network and can be used for quick idea exchanges, brain storming, programming, creative writing, role playing and any other task where two or more people share their thoughts and collaborate.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.codingmonkeys.de/subethaedit/ &#039;&#039;&#039;SubEthaEdit&#039;&#039;&#039;] - collaborative editing for Mac OS&lt;br /&gt;
[[Bild:subethaedit.png|thumb|500px|So kann das aussehen.]]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;SubEthaEdit is a great tool for showing, teaching and helping with any text based task from programming to writing essays. SubEthaEdit allows you to set collaborators in a &amp;quot;Read only&amp;quot; group, preventing them from writing anything, but ideal for showing something or working in turns. By using invitations students can ask for help on a specific problem.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gobby.github.io/ gobby]  &lt;br /&gt;
:Gobby is a free collaborative editor supporting multiple documents in one session and a multi-user chat. It runs on Microsoft Windows, Mac OS X, Linux and other Unix-like platforms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Online Office (Schreiben im Browser)===&lt;br /&gt;
Web-&#039;&#039;&#039;Office-Anwendungen&#039;&#039;&#039;  (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation ...) befinden sich auf einem Server bzw. Internet-Anbieter und die zu &#039;beschreibende Seite&#039; wird im Browser (Firefox, Chrome, InternetExplorer, Opera, Safari etc.) erstellt bzw. editiert. Das fertige Dokument kann dann direkt auf die eigene Festplatte gesichert werden - oder es wird im angebotenen Cloud-Space abgelegt, so dass es von überall wieder aufgerufen und weiterverarbeitet werden kann. Jeder Arbeitsschritt wird sofort (in der Cloud) gesichert, die vorausgegangenen Textversionen sind wieder abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dokumente können auch von anderen Nutzern bearbeitet werden, sofern sie vom &amp;quot;Besitzer&amp;quot; dazu die Berechtigung bekommen, also &amp;quot;geteilt&amp;quot; werden, z.B. durch mitteilen der URL-Adresse oder durch Mitgliedschaft in einer festgelegten Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um solche Internet-basierten Office-Programme benutzen zu können, muss man sich als Benutzer registrieren und dann zum Schreiben einloggen. Auf diese Weise sind auch die Schreibpartner bekannt. Manche Plattformen erlauben es auch nicht registrierten Menschen, die Dokumente sowohl zu lesen als auch zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:googledrive-textsorten.png|right|thumb|GoogleDrive-Auswahldialog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter dieser kooperativen Schreibwerkzeuge haben im allgemeinen auch kommerzielle Interessen. Diese Angebote sind dann nur bis zu einer bestimmten Gigabyte-Größe kostenlos oder nur für eine zeitlich begrenzte Test-Periode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am komfortabelsten und spendabelsten ist da zunächst Google mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://drive.google.com GoogleDrive] ehemals &#039;&#039;&#039;Writely&#039;&#039;&#039;, dann Google Texte&amp;amp;Tabellen, jetzt ein umfangreiches Office- und Cloud-Paket &lt;br /&gt;
: GoogleDrive verlangt die Registrierung, um Dokumente (GoogleDocs) zu erstellen und freizugeben. Zur Bearbeitung muss man aber kein Google-Konto besitzen, sofern der Besitzer des Dokumentes das Beschreiben seiner Dokumente erlaubt. Das hat den Vorteil, dass für Schüler kein Registrierzwang besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.zoho.com/docs/ &#039;&#039;&#039;ZohoDocs&#039;&#039; ] - &amp;quot;Create, manage, organize, share and collaborate on documents easily with Zoho Docs&amp;quot;&lt;br /&gt;
: ZohoDocs bietet bis zu 1 GB kostenlosen Workspace, Document Version History, File Sharing, eine komfortable Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und ein Präsentations-Tool. &lt;br /&gt;
:Eine Registrierung ist Voraussetzung für jeden, der Dokumente lesen oder bearbeiten will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://basecamp.com/write-together Basecamp] (ehemals &#039;&#039;Writeboard&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Take notes together. Brainstorm ideas together. Write a press release together. Collaborate on a blog post or a company newsletter. Basecamp text documents update when you save your draft. You’ll see what others have written as soon as they save a draft too. This way you can write together, not over each other.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Eine 60-Tage-Test-Periode ist kostenlos - danach von mindestens 20 Dollar/Jahr aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.thinkfree.com/ Thinkfree Cloud Office]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;ThinkFree Office is an office program that enables you to create documents, spreadsheets and presentations. Organized as three programs - Write, Calc, and Show - ...ThinkFree Office also offers a friendly user interface. However, the strength of ThinkFree Office transcends these two points. It is different from ordinary office programs that must be installed in a PC before use. &lt;br /&gt;
:Using ThinkFree Online (web office), you can enjoy the office program through a web browser without installing a separate office program in your PC. ... The service is free, so you can use it without limit. Just register as a member and you will be given an online storage space called &#039;My Office.&#039;&amp;quot; (1 GB) Hier ein Screenshot der Aktionen, die an einem Dokument durchgeführt werden können:&lt;br /&gt;
:[[Bild:thinkfree-dok.png|right|thumb|600px]]&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Thinkfree basiert auf Java und reagiert anfänglich mit Verzögerung. Zum Erstellen oder Bearbeiten eines Dokumentes öffnet sich dann ein eigenes Fenster, das an OpenOffice erinnert. Es wird also nicht im Browser gearbeitet, aber in ein Cloud-Verzeichnis &amp;quot;My Office&amp;quot; gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wikis, Blogs und Foren===&lt;br /&gt;
Hier öffnet sich ein weites Feld. Gemeinsam ist diesen drei Plattformen, dass auf ihnen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; geschrieben werden kann. Die unterschiedlichen Konzepte legen aber auch unterschiedliche Einsatzgebiete nahe: &lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Wikis&#039;&#039;&#039; entsteht - idealerweise - ein gemeinschaftlicher Text (&#039;Artikel&#039;) zu einem Thema, in das jeder seine fachliche Kompetenz einbringt. &lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Foren&#039;&#039;&#039; geht es vornehmlich um den Austausch von Meinungsäußerungen und Fragestellungen zu bestimmten Themen.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Weblogs&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Blogs&#039;&#039;) stellen meistens persönliche Äußerungsplattformen von Einzelpersonen dar: Tagebücher, Reiseberichte ... Andere Beiträge sind lediglich als &#039;Kommentare&#039; zu den Darstellungen oder Vorgaben des Blog-Betreibers (&#039;Blogger&#039;) möglich.&lt;br /&gt;
:*Zum Einsatz von Weblogs speziell im Deutschunterricht hat Norbert Tholen verdienstvolle Arbeit geleistet und auf http://www.lehrer-online.de/url/weblog-deutsch dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DISKUSSIONSFOREN sind mittlerweile überall zu finden und oft integrierter Bestandteil eines Virtuellen Klassenzimmers, einer Website oder eines Content Management Systems (CMS). FOREN erlauben Meinungsäußerungen und andere Beiträge zu vorher festgelegten &amp;quot;Themen&amp;quot;. Diese Beiträge (&#039;Postings&#039;) sind allen zugänglich und ermöglichen die direkte Bezugnahme aufeinander. Sie eignen sich für Meinungsumfragen, mit Einschränkungen auch für Unterrichts-Protokolle und schriftliche Hausaufgaben. Korrekturmöglichkeiten sind allerdings (ohne Sonderrechte) nicht möglich. Dafür sind WIKIS besser geeignet, wo allen Benutzern von Anfang an (fast) alle Rechte gewährt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chats&#039;&#039;&#039; sind zwar eine schriftliche Form der Kommunikation, die Regeln dieser Kommunikation sind jedoch stark dem mündlichen Gespräch angenähert. Die Motivationen und die Verhaltensformen der Chatter sind oft so auseinanderstrebend, dass dies zu sehr undurchsichtigen, sich überkreuzenden Gesprächssträngen führt, die zwar über das Protokoll wieder entwirrt, im Allgemeinen aber weder kooperativ noch ergebnisorientiert genannt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann allerdings anders sein in &#039;&#039;Virtuellen Klassenzimmern&#039;&#039;, die ebenfalls einen Chat anbieten, um damit die gemeinsamen Lern- und Schreibaktivitäten zu koordinieren. Hier sind interessante Prozesse denkbar, z.B. die Einigung über Ziele und Vorgehensweisen auf dem Whiteboard, also der gemeinsam beschreibbaren Tafel, die Kommentierung der Zwischenergebnisse, die Vereinbarung weiterer Termine oder Hausaufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etherpads ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;EtherPad&#039;&#039;&#039; ist ein Texteditor für das Web. Mehrer Teilnehmer (bis zu 15 je nach Installation) können gleichzeitig auf das Textdokument zugreifen und es verändern. Das Besondere dabei ist, dass jeder in Echtzeit sofort die Änderungen der anderen Teilnehmer sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Software steht als Webanwendung kostenlos zur Verfügung und kann von jedem, der sich auskennt, selbst gehostet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; &#039;&#039;&#039;[https://zumpad.zum.de ZUMPad]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sicherheitsfragen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe, darauf zu achten, in welchem Land die entsprechenden Cloud-Server und Online-Office-Anbieter angesiedelt sind, an welche nationalen Datenschutzbestimmungen sie sich gebunden sehen und wie bereitwillig sie mit den Geheimdiensten kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sind alle vier oben genannten Online-Office-Anbieter in den USA angesiedelt, und damit nicht auf europäische oder deutsche Datenschutzrichtlinien verpflichtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basecamp.com weist in seiner [http://37signals.com/privacy Privacy Policy] hin auf eine  „compliance within the US-EU and US-Swiss Safe Harbor Framework as set forth by the US Department of Commerce regarding the collection, use and retention or personal data from the European Union and Switzerland.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Informationen sind auf der Seite des [https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20100723-safe-harbor.htm Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein] zu finden. Aus der &amp;quot;P R E S S E M I T T E I L U N G: 10 Jahre Safe Harbor – viele Gründe zum Handeln, kein Grund zum Feiern&amp;quot; (23.07.2010) ist zu entnehmen, dass die Einhaltung dieses Abkommen gar nicht kontrolliert wird. Der Wikipedia-Artikel zum Safe-Harbor-Abkommen bringt seine Kritik es so auf den Punkt: &amp;quot;Da im Rahmen des US Patriot Act US-Sicherheitsbehörden unter Umständen auch ohne Benachrichtigung der Dateninhaber Zugriff auf die in US-Clouds gespeicherten Daten gewährt werden muss, gerät das Safe Harbor Abkommen immer mehr in Kritik und ist nach Meinung des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz in Schleswig-Holstein &amp;quot;das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht&amp;quot;.&amp;quot; {{wpde|http://de.wikipedia.org/wiki/Safe_Harbor|Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bliebe in letzter Konsequenz - unter datenschutzrechtlichen Sicherheitsaspekten - nur das Arbeiten mit selbst installierten Plattformen wie Wikis und Blogs oder Etherpad-Angeboten wie [http://edupad.ch Edupad.ch] oder das &#039;&#039;&#039;{{zum|https://www.zum.de/zumpad/|ZUMPad}}&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblicks- und Vertiefungswissen==&lt;br /&gt;
===Im Netz===&lt;br /&gt;
* https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/307347/bildnerinnen-und-bildner-empfehlen-tools-fuer-kollaboratives-arbeiten/ - Bildnerinnen und Bildner empfehlen… Tools für kollaboratives Arbeiten - Nicht nur in Zeiten von Schulschließungen können digitale Tools kollaboratives Arbeiten von Lernenden erleichtern und Unterricht digital ergänzen oder sogar ermöglichen. Wir haben drei Bildnerinnen und Bildner nach ihren Empfehlungen gefragt: &lt;br /&gt;
** Nele Hirsch empfiehlt: CodiMD&lt;br /&gt;
** Nina Toller empfiehlt: &#039;&#039;&#039;ZUMpad&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Bob Blume empfiehlt: Wordpress&lt;br /&gt;
{{zum|http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/kollaborativ/index.html|Kollaboratives Schreiben mit Web 2.0}} - Ein Workflow für Etherpads und/oder GoogleDocs (Klaus Dautel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bücher===&lt;br /&gt;
*Jürgen Baurmann: Schreiben, überarbeiten, beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Schreibdidaktik, Kallmeyer 2002 S. 53 ff&lt;br /&gt;
*Michael Becker-Mrotzek/Ingrid Böttcher: Schreibkompetenz entwickeln und beurteilen, Cornelsen 2006 S.39-51&lt;br /&gt;
*Katrin Lehnen: Kooperative Textproduktion. In: Kruse/Jakobs/Ruhmann (Hrsg.), Schlüsselkompetenz Schreiben. Konzepte, Methoden, Projekte für Schreibberatung und Schreibdidaktik an der Hochschule, Luchterhand 2002, S. 147-170&lt;br /&gt;
*Will Richardson: Wikis, Blogs und Podcasts. Neue und nützliche Werkzeuge für den Unterricht. TibiaPress 2011 (Mehr zu diesem Buch in [http://www.zum.de/buch/index.php?controller=front&amp;amp;action=view&amp;amp;id=343 &#039;&#039;ZUM-Buch&#039;&#039;])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitschriften===&lt;br /&gt;
*Peter König: Teamwork im Netz, weltweit und gleichzeitig an denselben Dokumenten arbeiten, c&#039;t 2006 Heft 20&lt;br /&gt;
*Dorothee Wiegand: Und jetzt alle! Office-Dateien im Web gemeinsam bearbeiten, c&#039;t 2012, Heft 10&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: „Mit Wikis arbeiten“ - Prozessorientiertes Schreiben und medienorientiertes Unterrichten. In: DeutschMagazin (Cornelsen) 4/09&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: Fliegenpapiere mit GoogleDrive und Etherpads analysieren. Gemeinsames Editieren im Netz. In: Deutschunterricht (Westermann) 2013 Heft 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Portfolio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kooperatives Lernen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]][[Kategorie: Englisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140542</id>
		<title>Kooperatives Schreiben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140542"/>
		<updated>2025-03-26T11:09:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Sicherheitsfragen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:frueher.jpg|200px|rechts|Individuelles Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:interactivewriting.jpg|200px|rechts|interactive writing]]&lt;br /&gt;
[[Bild:groupwriting.jpg|200px|rechts|groupwriting]]&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kooperatives Schreiben&#039;&#039;&#039; (cooperative writing) hat im Gegensatz zum &#039;&#039;&#039;individuellen Schreiben&#039;&#039;&#039; das gemeinsame Erstellen von Texten aller Art zum Ziel. Zu unterscheiden ist dabei:&lt;br /&gt;
# das schrittweise kooperative Schreiben (interactive writing) und &lt;br /&gt;
# das gemeinsame kooperative Schreiben (group writing).&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;schrittweisen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben tritt der einzelne Schreibende bewusst in Interaktion mit anderen Personen, z.B. auch LehrerInnen, um die Textentwürfe in ihren verschiedenen Phasen lesen, kommentieren und auch überprüfen zu lassen. Dies ist für die Schulpraxis die wohl relevantere Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;gemeinsamen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben durchlaufen mehrere Schreibende gemeinsam und gleichzeitig den Prozess des Planens, Formulierens und Überarbeiten des Textes. Sie verantworten das Produkt auch gemeinsam. &lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
=Kooperatives Schreiben=&lt;br /&gt;
Kooperatives Schreiben - Schreiben im Team&lt;br /&gt;
* überwindet den Gegensatz von Leser und Schreiber,&lt;br /&gt;
* bindet die Beteiligten in einen kommunikativen Prozess vor und während des Schreibens ein,&lt;br /&gt;
* bietet Feedback-Möglichkeiten zur Korrektur und/oder Verbesserung eigener Texte&lt;br /&gt;
* motiviert und inspiriert den einzelnen Schreiber zu deren Überarbeitung,&lt;br /&gt;
* ermöglicht dem einzelnen, seine persönlichen Schreibstrategien zu erkennen, zu reflektieren und auszubilden,&lt;br /&gt;
* bereitet auf Schreibverfahren und Schreibsituationen im beruflichen Leben vor,&lt;br /&gt;
* fördert die Medienkompetenz durch den Einsatz digitaler Arbeitsformen und Produktionsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Traditionell: Off-line==&lt;br /&gt;
===Schreibkonferenz===&lt;br /&gt;
Eine Schreibkonferenz ist eine Form des Beratungsgesprächs, das sich mit einem Textentwurf beschäftigt. Hierzu bildet der/die Verfasser/in eines Textes eine Kleingruppe mit zwei oder drei Mitschülern seiner Wahl.&lt;br /&gt;
[[Bild:Schreibkonferenz.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
# Der Text wird vorgelesen.&lt;br /&gt;
# Die Mitschüler äußern sich spontan zum Inhalt oder verwenden einen Kriterienkatalog (siehe Bild).&lt;br /&gt;
# Sie stellen Fragen zu inhaltlichen Einzelheiten, die ihnen unklar sind. Der Verfasser macht sich gegebenenfalls Zeichen im Text, wo noch etwas verändert werden muss.&lt;br /&gt;
# Die Schüler gehen den Text durch und besprechen sprachliche wie inhaltliche Aspekte. Der Verfasser markiert Stellen, die es möglicherweise ändern will, und notiert Vorschläge.&lt;br /&gt;
# Der Text wird auf Rechtschreibung durchgelesen.&lt;br /&gt;
# Anschließend überarbeitet der Verfasser den Text inhaltlich, sprachlich und orthografisch und legt ihn zur Kontrolle der Lehrkraft vor.&lt;br /&gt;
# Der Text wird &#039;veröffentlicht&#039;, d.h. vorgelesen, gedruckt, gestaltet ....&lt;br /&gt;
Siehe auch &amp;amp;rarr; [[Writers%27_Conference|Writers Conference]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Textlupe===&lt;br /&gt;
Hier nehmen Mitschüler die von anderen verfassten Texte genauer unter die Lupe. Die von Schülern verfassten Textentwürfe werden in der Klasse verteilt. Jeder Text bekommt einen Rückmeldezettel (die &#039;Textlupe&#039;) mit auf den Weg, in Lesegruppen von max. 5 Schülern werden nun die Texte gelesen, auf dem Rückmeldezettel mit kurzen Kommentaren versehen und weitergereicht. Die Zettel werden zusammen mit dem Text an die Verfasser zurückgegeben für den Überarbeitungsprozess. Das Verfahren &#039;Textlupe&#039; hat den Vorteil, dass es eine ruhigere Form des Arbeitens darstellt und der Text durch das schriftliche Feedback intensiver bearbeitet wird. &lt;br /&gt;
[[Bild:Textlupe.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weiterlesen: &lt;br /&gt;
* Bobsin, Julia: Textlupe: neue Sicht aufs Schreiben. In PRAXIS Deutsch, 137/1995, 45-49.&lt;br /&gt;
* Baurmann, Jürgen: Schreiben, Überarbeiten, Beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Literaturdidaktik, Kallmeyer 2002 S.108 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über-den-Rand-hinaus-schreiben ===&lt;br /&gt;
Hier wird das Textblatt (möglichst größer als DIN-A3) selbst von den Lesern beschrieben. Die Leser ermitteln diejenigen Stellen, die ihnen in irgendeiner Hinsicht verbesserungswürdig erscheinen: Stilistisch und/oder inhaltlich. Der Textentwurf wird zum Text mit Leerstellen, die zu ergänzen sind. Diese werden nummeriert, die Teilnehmer der Gruppe wählen sich eine Nummer aus und erarbeiten Veränderungsvorschläge auf Zetteln, die dann an den Rand des Textblattes geheftet werden. Der Autor entscheidet dann, wie er bei der Textrevision mit diesen Vorschlägen umgehen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digital: Off- und Online==&lt;br /&gt;
===Kommentarlawine/Fragelawine===&lt;br /&gt;
Da in einem Weblog/Blog dem Leser im Allgemeinen lediglich die Rolle des Kommentators zugeschrieben ist, bietet sich die Weblog-Software besonders für spontanere Reaktionsweisen an. Die Lehrkraft/der Blogger stellt einen Text (journalistisch, lyrisch, prosaisch) in den Blog und fordert die Leser zu Kommentaren auf. Es können auch gezielt Fragen gestellt werden, um die Kommentatoren nicht völlig im Offenen zu lassen (obwohl dies zuweilen auch ganz reiz- und sinnvoll sein kann). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkbar ist dieses Verfahren z.B. zur Formulierung von ersten Eindrücken zu einem Gedicht oder einer Kurzprosa. Da die Kommentarfunktion des Weblogs keine logische Beziehungen der Kommentare untereinander erzwingt, sondern diese lediglich nach der zeitlichen Reihenfolge ihrer Entstehung geordnet sind, ist  dann eine Sichtung und Ordnung der Kommentare unter inhaltlichen Gesichtspunkten dann der nächste Arbeitsschritt (von der &#039;&#039;&#039;Assoziation&#039;&#039;&#039; zur &#039;&#039;&#039;Interpretation&#039;&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Normalunterricht, wo meistens nur einzelne Stellungnahmen vorgelesen bzw. abgegeben werden, haben durch das Internet alle Schüler die Möglichkeit, alle Kommentare zu lesen, auch zu Hause und in Ruhe. Das sind günstige Voraussetzungen für die weiteren Schreibphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommentar-Funktionen in Office-Anwendungen: Off- und Online===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentarfunktionen&#039;&#039; bieten heute alle aktuellen Office-Programme, mit denen &amp;quot;off-line&amp;quot; auf dem Computer gearbeitet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile gibt es auch immer komfortablere Office-Pakete, mit denen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; gearbeitet werden kann (z.B. GoogleDrive, Zoho, Basecamp, Thinkfree ... siehe unten). Hier lassen sich ausgewählte Textstellen markieren und mit einem Kommentar versehen, der dann am Rande steht und selbst wiederum kommentiert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Googledrive-kommentare.jpg‎ |right|600]]&lt;br /&gt;
Eine solche Funktion lässt sich in schulischen Schreib-Kontexten produktiv als Feedback-Instrument einsetzen: Mitschüler (auch Lehrkräfte) weisen den Verfasser eines Textes mittels Kommentaren / Randnotizen auf Verbesserungsmöglichkeiten, alternative Formulierungen und Schreibfehler hin, ohne in den Text selbst einzugreifen. Hier das Beispiel einer kommentierten Textinterpretation (mit GoogleDocs). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anonym&#039;&#039; bedeutet hier: Der Kommentator hat kein Google-Konto, besitzt aber dennoch Schreibrechte (weil vom Besitzer des Dokumentes erlaubt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{clear}}&lt;br /&gt;
=== Die Transklusion (Wiki-Feature)===&lt;br /&gt;
ist die Verkettung von mehreren Artikeln zu einem einzigen - das ist eine Option, die die aktuelle &#039;&#039;&#039;{{wpde|MediaWiki}}&#039;&#039;&#039;-Software zur Verfügung stellt! Dabei kann an jeder Einzelseite unabhängig von den anderen weitergeschrieben werden. Auf diese Weise aktualisiert und verbessert sich das Gesamtprodukt ständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beliebig viele Artikel zu einem gemeinsamen Text verketten, z.B. die separat erstellten Texte &amp;quot;Text 1&amp;quot;, &amp;quot;Text 2&amp;quot; und &amp;quot;Text 3&amp;quot; zu einem gemeinsamen &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;. Die Bezeichnungen sind dabei beliebig. Die Reihenfolge, in der die Artikel aufgeführt sind, legt aber die Reihenfolge ihrer Inhalte fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Syntax, mit der die einzelnen Artikel in einem neuen Artikel (z.B. &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) zusammengefügt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 1}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 2}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 3}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist dann die automatische Verkettung der drei Artikel (hier im Artikel &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) durch die Wiki-Software; das neue Inhaltsverzeichnis listet die übernommenen Überschriften korrekt auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit lassen sich einfallsreiche Schreibideen umsetzen, ganz im Sinne des &#039;kooperativen/kollaborativen Schreibens&#039;. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
* Gedichtinterpretationen nach dem Baukasten-Prinzip&lt;br /&gt;
* Textanalyse und Erörterung&lt;br /&gt;
* Fortsetzungsgeschichten&lt;br /&gt;
* Kommentar-Lawinen zu vorgegebenen Text-Impulsen&lt;br /&gt;
* Gesamtschau von (kreativen) Textvarianten&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kollaboratives Schreiben=&lt;br /&gt;
Der Begriff ist zu verstehen als Fortsetzung des &amp;quot;kooperativen&amp;quot; Schreiben durch die Möglichkeit der Echtzeit-Kommunikation auf digitalen Plattformen, die dies technisch ermöglichen. Der entsprechende Wikipedia-Artikel (übrigens auch eine Weiterleitung von &amp;quot;kooperativ&amp;quot; zu &amp;quot;kollaborativ&amp;quot;) beschreibt die &#039;&#039;&#039;Idee&#039;&#039;&#039; folgendermaßen: &lt;br /&gt;
:&amp;quot;In einer kollaborativen Gemeinschaft verfügt jeder Mitwirkende über die gleichen Möglichkeiten, Text hinzuzufügen, zu bearbeiten oder zu entfernen (egalitärer Ansatz). Der Prozess des Schreibens wird zu einer rekursiven Funktion, bei der jede Änderung des Textes Änderungen von den Mitgliedern der kollaborativen Gemeinschaft nach sich zieht. :Das kollaborative Schreiben setzt voraus, dass die Beteiligten einen regen Diskurs führen und sich über die Zielsetzung ihres Textes im Klaren sind.&lt;br /&gt;
:Kollaboratives Schreiben ermöglicht das gleichzeitige Bearbeiten eines Texts durch mehrere Teilnehmer. Hierfür bedarf es einer Software, die dies erleichtert. Die Beiträge der einzelnen Teilnehmer können gleichzeitig (in Echtzeit) erfolgen (etwa im Etherpad oder bei Google Docs), oder kurz nacheinander, in einem Wiki. Wichtig ist dabei die Möglichkeit, die früheren Versionen des Texts zurückverfolgen zu können.&amp;quot; ({{wpde|http://de.wikipedia.org/wiki/Kooperatives_Schreiben|Kollaboratives Schreiben}})  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Instrumente/Tools==&lt;br /&gt;
===Editoren für die lokale Festplatte===&lt;br /&gt;
Die Software, d.i. der Editor, muss auf der eigenen Festplatte installiert und für den Datenaustausch via Internet eingerichtet werden. Die Arbeitsfläche besteht aus mehreren Fenstern, in denen die Mitschreibenden erkennbar und Informationen (eventuell auch über Chat) austauschbar sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [http://mateedit.sourceforge.net/ MateEdit]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;MateEdit is a collaborative editor, which lets you share your documents with friends who may be in the next room or all over the world.&lt;br /&gt;
:It features different colours and icons for each partcipant, a chat room to coordinate changes, and all changes made are colour highlighted to show contributions from other participants.&lt;br /&gt;
:MateEdit works over any network and can be used for quick idea exchanges, brain storming, programming, creative writing, role playing and any other task where two or more people share their thoughts and collaborate.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.codingmonkeys.de/subethaedit/ &#039;&#039;&#039;SubEthaEdit&#039;&#039;&#039;] - collaborative editing for Mac OS&lt;br /&gt;
[[Bild:subethaedit.png|thumb|500px|So kann das aussehen.]]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;SubEthaEdit is a great tool for showing, teaching and helping with any text based task from programming to writing essays. SubEthaEdit allows you to set collaborators in a &amp;quot;Read only&amp;quot; group, preventing them from writing anything, but ideal for showing something or working in turns. By using invitations students can ask for help on a specific problem.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gobby.github.io/ gobby]  &lt;br /&gt;
:Gobby is a free collaborative editor supporting multiple documents in one session and a multi-user chat. It runs on Microsoft Windows, Mac OS X, Linux and other Unix-like platforms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Online Office (Schreiben im Browser)===&lt;br /&gt;
Web-&#039;&#039;&#039;Office-Anwendungen&#039;&#039;&#039;  (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation ...) befinden sich auf einem Server bzw. Internet-Anbieter und die zu &#039;beschreibende Seite&#039; wird im Browser (Firefox, Chrome, InternetExplorer, Opera, Safari etc.) erstellt bzw. editiert. Das fertige Dokument kann dann direkt auf die eigene Festplatte gesichert werden - oder es wird im angebotenen Cloud-Space abgelegt, so dass es von überall wieder aufgerufen und weiterverarbeitet werden kann. Jeder Arbeitsschritt wird sofort (in der Cloud) gesichert, die vorausgegangenen Textversionen sind wieder abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dokumente können auch von anderen Nutzern bearbeitet werden, sofern sie vom &amp;quot;Besitzer&amp;quot; dazu die Berechtigung bekommen, also &amp;quot;geteilt&amp;quot; werden, z.B. durch mitteilen der URL-Adresse oder durch Mitgliedschaft in einer festgelegten Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um solche Internet-basierten Office-Programme benutzen zu können, muss man sich als Benutzer registrieren und dann zum Schreiben einloggen. Auf diese Weise sind auch die Schreibpartner bekannt. Manche Plattformen erlauben es auch nicht registrierten Menschen, die Dokumente sowohl zu lesen als auch zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:googledrive-textsorten.png|right|thumb|GoogleDrive-Auswahldialog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter dieser kooperativen Schreibwerkzeuge haben im allgemeinen auch kommerzielle Interessen. Diese Angebote sind dann nur bis zu einer bestimmten Gigabyte-Größe kostenlos oder nur für eine zeitlich begrenzte Test-Periode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am komfortabelsten und spendabelsten ist da zunächst Google mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://drive.google.com GoogleDrive] ehemals &#039;&#039;&#039;Writely&#039;&#039;&#039;, dann Google Texte&amp;amp;Tabellen, jetzt ein umfangreiches Office- und Cloud-Paket &lt;br /&gt;
: GoogleDrive verlangt die Registrierung, um Dokumente (GoogleDocs) zu erstellen und freizugeben. Zur Bearbeitung muss man aber kein Google-Konto besitzen, sofern der Besitzer des Dokumentes das Beschreiben seiner Dokumente erlaubt. Das hat den Vorteil, dass für Schüler kein Registrierzwang besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.zoho.com/docs/ &#039;&#039;&#039;ZohoDocs&#039;&#039; ] - &amp;quot;Create, manage, organize, share and collaborate on documents easily with Zoho Docs&amp;quot;&lt;br /&gt;
: ZohoDocs bietet bis zu 1 GB kostenlosen Workspace, Document Version History, File Sharing, eine komfortable Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und ein Präsentations-Tool. &lt;br /&gt;
:Eine Registrierung ist Voraussetzung für jeden, der Dokumente lesen oder bearbeiten will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://basecamp.com/write-together Basecamp] (ehemals &#039;&#039;Writeboard&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Take notes together. Brainstorm ideas together. Write a press release together. Collaborate on a blog post or a company newsletter. Basecamp text documents update when you save your draft. You’ll see what others have written as soon as they save a draft too. This way you can write together, not over each other.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Eine 60-Tage-Test-Periode ist kostenlos - danach von mindestens 20 Dollar/Jahr aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.thinkfree.com/ Thinkfree Cloud Office]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;ThinkFree Office is an office program that enables you to create documents, spreadsheets and presentations. Organized as three programs - Write, Calc, and Show - ...ThinkFree Office also offers a friendly user interface. However, the strength of ThinkFree Office transcends these two points. It is different from ordinary office programs that must be installed in a PC before use. &lt;br /&gt;
:Using ThinkFree Online (web office), you can enjoy the office program through a web browser without installing a separate office program in your PC. ... The service is free, so you can use it without limit. Just register as a member and you will be given an online storage space called &#039;My Office.&#039;&amp;quot; (1 GB) Hier ein Screenshot der Aktionen, die an einem Dokument durchgeführt werden können:&lt;br /&gt;
:[[Bild:thinkfree-dok.png|right|thumb|600px]]&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Thinkfree basiert auf Java und reagiert anfänglich mit Verzögerung. Zum Erstellen oder Bearbeiten eines Dokumentes öffnet sich dann ein eigenes Fenster, das an OpenOffice erinnert. Es wird also nicht im Browser gearbeitet, aber in ein Cloud-Verzeichnis &amp;quot;My Office&amp;quot; gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wikis, Blogs und Foren===&lt;br /&gt;
Hier öffnet sich ein weites Feld. Gemeinsam ist diesen drei Plattformen, dass auf ihnen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; geschrieben werden kann. Die unterschiedlichen Konzepte legen aber auch unterschiedliche Einsatzgebiete nahe: &lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Wikis&#039;&#039;&#039; entsteht - idealerweise - ein gemeinschaftlicher Text (&#039;Artikel&#039;) zu einem Thema, in das jeder seine fachliche Kompetenz einbringt. &lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Foren&#039;&#039;&#039; geht es vornehmlich um den Austausch von Meinungsäußerungen und Fragestellungen zu bestimmten Themen.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Weblogs&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Blogs&#039;&#039;) stellen meistens persönliche Äußerungsplattformen von Einzelpersonen dar: Tagebücher, Reiseberichte ... Andere Beiträge sind lediglich als &#039;Kommentare&#039; zu den Darstellungen oder Vorgaben des Blog-Betreibers (&#039;Blogger&#039;) möglich.&lt;br /&gt;
:*Zum Einsatz von Weblogs speziell im Deutschunterricht hat Norbert Tholen verdienstvolle Arbeit geleistet und auf http://www.lehrer-online.de/url/weblog-deutsch dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DISKUSSIONSFOREN sind mittlerweile überall zu finden und oft integrierter Bestandteil eines Virtuellen Klassenzimmers, einer Website oder eines Content Management Systems (CMS). FOREN erlauben Meinungsäußerungen und andere Beiträge zu vorher festgelegten &amp;quot;Themen&amp;quot;. Diese Beiträge (&#039;Postings&#039;) sind allen zugänglich und ermöglichen die direkte Bezugnahme aufeinander. Sie eignen sich für Meinungsumfragen, mit Einschränkungen auch für Unterrichts-Protokolle und schriftliche Hausaufgaben. Korrekturmöglichkeiten sind allerdings (ohne Sonderrechte) nicht möglich. Dafür sind WIKIS besser geeignet, wo allen Benutzern von Anfang an (fast) alle Rechte gewährt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chats&#039;&#039;&#039; sind zwar eine schriftliche Form der Kommunikation, die Regeln dieser Kommunikation sind jedoch stark dem mündlichen Gespräch angenähert. Die Motivationen und die Verhaltensformen der Chatter sind oft so auseinanderstrebend, dass dies zu sehr undurchsichtigen, sich überkreuzenden Gesprächssträngen führt, die zwar über das Protokoll wieder entwirrt, im Allgemeinen aber weder kooperativ noch ergebnisorientiert genannt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann allerdings anders sein in &#039;&#039;Virtuellen Klassenzimmern&#039;&#039;, die ebenfalls einen Chat anbieten, um damit die gemeinsamen Lern- und Schreibaktivitäten zu koordinieren. Hier sind interessante Prozesse denkbar, z.B. die Einigung über Ziele und Vorgehensweisen auf dem Whiteboard, also der gemeinsam beschreibbaren Tafel, die Kommentierung der Zwischenergebnisse, die Vereinbarung weiterer Termine oder Hausaufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etherpads ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;EtherPad&#039;&#039;&#039; ist ein Texteditor für das Web. Mehrer Teilnehmer (bis zu 15 je nach Installation) können gleichzeitig auf das Textdokument zugreifen und es verändern. Das Besondere dabei ist, dass jeder in Echtzeit sofort die Änderungen der anderen Teilnehmer sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Software steht als Webanwendung kostenlos zur Verfügung und kann von jedem, der sich auskennt, selbst gehostet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; &#039;&#039;&#039;[https://zumpad.zum.de ZUMPad]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sicherheitsfragen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt gute Gründe, darauf zu achten, in welchem Land die entsprechenden Cloud-Server und Online-Office-Anbieter angesiedelt sind, an welche nationalen Datenschutzbestimmungen sie sich gebunden sehen und wie bereitwillig sie mit den Geheimdiensten kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sind alle vier oben genannten Online-Office-Anbieter in den USA angesiedelt, und damit nicht auf europäische oder deutsche Datenschutzrichtlinien verpflichtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basecamp.com weist in seiner [http://37signals.com/privacy Privacy Policy] hin auf eine  „compliance within the US-EU and US-Swiss Safe Harbor Framework as set forth by the US Department of Commerce regarding the collection, use and retention or personal data from the European Union and Switzerland.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nähere Informationen sind auf der Seite des [https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20100723-safe-harbor.htm Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein] zu finden. Aus der &amp;quot;P R E S S E M I T T E I L U N G: 10 Jahre Safe Harbor – viele Gründe zum Handeln, kein Grund zum Feiern&amp;quot; (23.07.2010) ist zu entnehmen, dass die Einhaltung dieses Abkommen gar nicht kontrolliert wird. Der Wikipedia-Artikel zum Safe-Harbor-Abkommen bringt seine Kritik es so auf den Punkt: &amp;quot;Da im Rahmen des US Patriot Act US-Sicherheitsbehörden unter Umständen auch ohne Benachrichtigung der Dateninhaber Zugriff auf die in US-Clouds gespeicherten Daten gewährt werden muss, gerät das Safe Harbor Abkommen immer mehr in Kritik und ist nach Meinung des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz in Schleswig-Holstein &amp;quot;das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht&amp;quot;.&amp;quot; {{wpde|http://de.wikipedia.org/wiki/Safe_Harbor|Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bliebe in letzter Konsequenz - unter datenschutzrechtlichen Sicherheitsaspekten - nur das Arbeiten mit selbst installierten Plattformen wie Wikis und Blogs oder Etherpad-Angeboten wie [http://edupad.ch Edupad.ch] oder das &#039;&#039;&#039;{{zum|https://www.zum.de/zumpad/|ZUMPad}}&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblicks- und Vertiefungswissen==&lt;br /&gt;
===Im Netz===&lt;br /&gt;
* [http://pb21.de/2010/11/kollaboratives-schreiben-i-uberblick/ Web 2.0 in der politischen Bildung] - ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Kollaboratives Schreiben bedeutet: gleichzeitig am selben Textdokument zu schreiben. Vor dem Internet war das nur schwer möglich. Online gibt es verschiedene Möglichkeiten, Menschen zeitgleich (oder zeitversetzt) am selben Inhalt arbeiten zu lassen.&lt;br /&gt;
:Für den Bildungsbereich ist das Arbeiten mit Texten auch im digitalen Zeitalter noch von zentraler Bedeutung. Das betrifft sowohl die konkrete Bildungsarbeit mit Teilnehmenden z.B. das gemeinsame Erstellen von Inhalten, aber auch die organisatorisch-koordinatorische Arbeit, z.B. das Verfassen von Konzepten, Protokollen und Berichten.&lt;br /&gt;
:In einer fünfteiligen Artikelreihe stellt pb21.de die wichtigsten Werkzeuge für kollaboratives Schreiben vor. Dabei schauen wir nicht nur auf die Funktionen und technischen Voraussetzungen, sondern auch auf mögliche Einsatzszenarien im Bildungszusammenhang.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Teil I: Überblick&lt;br /&gt;
:Teil II: Etherpad&lt;br /&gt;
:Teil III: Wikis&lt;br /&gt;
:Teil IV: Google Docs, Office Web Apps etc.&lt;br /&gt;
:Teil V: Fazit – Welche Werkzeuge für welche Aufgaben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{zum|http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/kollaborativ/index.html|Kollaboratives Schreiben mit Web 2.0}} - Ein Workflow für Etherpads und/oder GoogleDocs (Klaus Dautel, 2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bücher===&lt;br /&gt;
*Jürgen Baurmann: Schreiben, überarbeiten, beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Schreibdidaktik, Kallmeyer 2002 S. 53 ff&lt;br /&gt;
*Michael Becker-Mrotzek/Ingrid Böttcher: Schreibkompetenz entwickeln und beurteilen, Cornelsen 2006 S.39-51&lt;br /&gt;
*Katrin Lehnen: Kooperative Textproduktion. In: Kruse/Jakobs/Ruhmann (Hrsg.), Schlüsselkompetenz Schreiben. Konzepte, Methoden, Projekte für Schreibberatung und Schreibdidaktik an der Hochschule, Luchterhand 2002, S. 147-170&lt;br /&gt;
*Will Richardson: Wikis, Blogs und Podcasts. Neue und nützliche Werkzeuge für den Unterricht. TibiaPress 2011 (Mehr zu diesem Buch in [http://www.zum.de/buch/index.php?controller=front&amp;amp;action=view&amp;amp;id=343 &#039;&#039;ZUM-Buch&#039;&#039;])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitschriften===&lt;br /&gt;
*Peter König: Teamwork im Netz, weltweit und gleichzeitig an denselben Dokumenten arbeiten, c&#039;t 2006 Heft 20&lt;br /&gt;
*Dorothee Wiegand: Und jetzt alle! Office-Dateien im Web gemeinsam bearbeiten, c&#039;t 2012, Heft 10&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: „Mit Wikis arbeiten“ - Prozessorientiertes Schreiben und medienorientiertes Unterrichten. In: DeutschMagazin (Cornelsen) 4/09&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: Fliegenpapiere mit GoogleDrive und Etherpads analysieren. Gemeinsames Editieren im Netz. In: Deutschunterricht (Westermann) 2013 Heft 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Portfolio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kooperatives Lernen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]][[Kategorie: Englisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140541</id>
		<title>Kooperatives Schreiben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140541"/>
		<updated>2025-03-26T11:06:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:frueher.jpg|200px|rechts|Individuelles Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:interactivewriting.jpg|200px|rechts|interactive writing]]&lt;br /&gt;
[[Bild:groupwriting.jpg|200px|rechts|groupwriting]]&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kooperatives Schreiben&#039;&#039;&#039; (cooperative writing) hat im Gegensatz zum &#039;&#039;&#039;individuellen Schreiben&#039;&#039;&#039; das gemeinsame Erstellen von Texten aller Art zum Ziel. Zu unterscheiden ist dabei:&lt;br /&gt;
# das schrittweise kooperative Schreiben (interactive writing) und &lt;br /&gt;
# das gemeinsame kooperative Schreiben (group writing).&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;schrittweisen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben tritt der einzelne Schreibende bewusst in Interaktion mit anderen Personen, z.B. auch LehrerInnen, um die Textentwürfe in ihren verschiedenen Phasen lesen, kommentieren und auch überprüfen zu lassen. Dies ist für die Schulpraxis die wohl relevantere Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;gemeinsamen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben durchlaufen mehrere Schreibende gemeinsam und gleichzeitig den Prozess des Planens, Formulierens und Überarbeiten des Textes. Sie verantworten das Produkt auch gemeinsam. &lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
=Kooperatives Schreiben=&lt;br /&gt;
Kooperatives Schreiben - Schreiben im Team&lt;br /&gt;
* überwindet den Gegensatz von Leser und Schreiber,&lt;br /&gt;
* bindet die Beteiligten in einen kommunikativen Prozess vor und während des Schreibens ein,&lt;br /&gt;
* bietet Feedback-Möglichkeiten zur Korrektur und/oder Verbesserung eigener Texte&lt;br /&gt;
* motiviert und inspiriert den einzelnen Schreiber zu deren Überarbeitung,&lt;br /&gt;
* ermöglicht dem einzelnen, seine persönlichen Schreibstrategien zu erkennen, zu reflektieren und auszubilden,&lt;br /&gt;
* bereitet auf Schreibverfahren und Schreibsituationen im beruflichen Leben vor,&lt;br /&gt;
* fördert die Medienkompetenz durch den Einsatz digitaler Arbeitsformen und Produktionsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Traditionell: Off-line==&lt;br /&gt;
===Schreibkonferenz===&lt;br /&gt;
Eine Schreibkonferenz ist eine Form des Beratungsgesprächs, das sich mit einem Textentwurf beschäftigt. Hierzu bildet der/die Verfasser/in eines Textes eine Kleingruppe mit zwei oder drei Mitschülern seiner Wahl.&lt;br /&gt;
[[Bild:Schreibkonferenz.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
# Der Text wird vorgelesen.&lt;br /&gt;
# Die Mitschüler äußern sich spontan zum Inhalt oder verwenden einen Kriterienkatalog (siehe Bild).&lt;br /&gt;
# Sie stellen Fragen zu inhaltlichen Einzelheiten, die ihnen unklar sind. Der Verfasser macht sich gegebenenfalls Zeichen im Text, wo noch etwas verändert werden muss.&lt;br /&gt;
# Die Schüler gehen den Text durch und besprechen sprachliche wie inhaltliche Aspekte. Der Verfasser markiert Stellen, die es möglicherweise ändern will, und notiert Vorschläge.&lt;br /&gt;
# Der Text wird auf Rechtschreibung durchgelesen.&lt;br /&gt;
# Anschließend überarbeitet der Verfasser den Text inhaltlich, sprachlich und orthografisch und legt ihn zur Kontrolle der Lehrkraft vor.&lt;br /&gt;
# Der Text wird &#039;veröffentlicht&#039;, d.h. vorgelesen, gedruckt, gestaltet ....&lt;br /&gt;
Siehe auch &amp;amp;rarr; [[Writers%27_Conference|Writers Conference]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Textlupe===&lt;br /&gt;
Hier nehmen Mitschüler die von anderen verfassten Texte genauer unter die Lupe. Die von Schülern verfassten Textentwürfe werden in der Klasse verteilt. Jeder Text bekommt einen Rückmeldezettel (die &#039;Textlupe&#039;) mit auf den Weg, in Lesegruppen von max. 5 Schülern werden nun die Texte gelesen, auf dem Rückmeldezettel mit kurzen Kommentaren versehen und weitergereicht. Die Zettel werden zusammen mit dem Text an die Verfasser zurückgegeben für den Überarbeitungsprozess. Das Verfahren &#039;Textlupe&#039; hat den Vorteil, dass es eine ruhigere Form des Arbeitens darstellt und der Text durch das schriftliche Feedback intensiver bearbeitet wird. &lt;br /&gt;
[[Bild:Textlupe.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weiterlesen: &lt;br /&gt;
* Bobsin, Julia: Textlupe: neue Sicht aufs Schreiben. In PRAXIS Deutsch, 137/1995, 45-49.&lt;br /&gt;
* Baurmann, Jürgen: Schreiben, Überarbeiten, Beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Literaturdidaktik, Kallmeyer 2002 S.108 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über-den-Rand-hinaus-schreiben ===&lt;br /&gt;
Hier wird das Textblatt (möglichst größer als DIN-A3) selbst von den Lesern beschrieben. Die Leser ermitteln diejenigen Stellen, die ihnen in irgendeiner Hinsicht verbesserungswürdig erscheinen: Stilistisch und/oder inhaltlich. Der Textentwurf wird zum Text mit Leerstellen, die zu ergänzen sind. Diese werden nummeriert, die Teilnehmer der Gruppe wählen sich eine Nummer aus und erarbeiten Veränderungsvorschläge auf Zetteln, die dann an den Rand des Textblattes geheftet werden. Der Autor entscheidet dann, wie er bei der Textrevision mit diesen Vorschlägen umgehen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digital: Off- und Online==&lt;br /&gt;
===Kommentarlawine/Fragelawine===&lt;br /&gt;
Da in einem Weblog/Blog dem Leser im Allgemeinen lediglich die Rolle des Kommentators zugeschrieben ist, bietet sich die Weblog-Software besonders für spontanere Reaktionsweisen an. Die Lehrkraft/der Blogger stellt einen Text (journalistisch, lyrisch, prosaisch) in den Blog und fordert die Leser zu Kommentaren auf. Es können auch gezielt Fragen gestellt werden, um die Kommentatoren nicht völlig im Offenen zu lassen (obwohl dies zuweilen auch ganz reiz- und sinnvoll sein kann). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkbar ist dieses Verfahren z.B. zur Formulierung von ersten Eindrücken zu einem Gedicht oder einer Kurzprosa. Da die Kommentarfunktion des Weblogs keine logische Beziehungen der Kommentare untereinander erzwingt, sondern diese lediglich nach der zeitlichen Reihenfolge ihrer Entstehung geordnet sind, ist  dann eine Sichtung und Ordnung der Kommentare unter inhaltlichen Gesichtspunkten dann der nächste Arbeitsschritt (von der &#039;&#039;&#039;Assoziation&#039;&#039;&#039; zur &#039;&#039;&#039;Interpretation&#039;&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Normalunterricht, wo meistens nur einzelne Stellungnahmen vorgelesen bzw. abgegeben werden, haben durch das Internet alle Schüler die Möglichkeit, alle Kommentare zu lesen, auch zu Hause und in Ruhe. Das sind günstige Voraussetzungen für die weiteren Schreibphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommentar-Funktionen in Office-Anwendungen: Off- und Online===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentarfunktionen&#039;&#039; bieten heute alle aktuellen Office-Programme, mit denen &amp;quot;off-line&amp;quot; auf dem Computer gearbeitet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile gibt es auch immer komfortablere Office-Pakete, mit denen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; gearbeitet werden kann (z.B. GoogleDrive, Zoho, Basecamp, Thinkfree ... siehe unten). Hier lassen sich ausgewählte Textstellen markieren und mit einem Kommentar versehen, der dann am Rande steht und selbst wiederum kommentiert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Googledrive-kommentare.jpg‎ |right|600]]&lt;br /&gt;
Eine solche Funktion lässt sich in schulischen Schreib-Kontexten produktiv als Feedback-Instrument einsetzen: Mitschüler (auch Lehrkräfte) weisen den Verfasser eines Textes mittels Kommentaren / Randnotizen auf Verbesserungsmöglichkeiten, alternative Formulierungen und Schreibfehler hin, ohne in den Text selbst einzugreifen. Hier das Beispiel einer kommentierten Textinterpretation (mit GoogleDocs). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anonym&#039;&#039; bedeutet hier: Der Kommentator hat kein Google-Konto, besitzt aber dennoch Schreibrechte (weil vom Besitzer des Dokumentes erlaubt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{clear}}&lt;br /&gt;
=== Die Transklusion (Wiki-Feature)===&lt;br /&gt;
ist die Verkettung von mehreren Artikeln zu einem einzigen - das ist eine Option, die die aktuelle &#039;&#039;&#039;{{wpde|MediaWiki}}&#039;&#039;&#039;-Software zur Verfügung stellt! Dabei kann an jeder Einzelseite unabhängig von den anderen weitergeschrieben werden. Auf diese Weise aktualisiert und verbessert sich das Gesamtprodukt ständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beliebig viele Artikel zu einem gemeinsamen Text verketten, z.B. die separat erstellten Texte &amp;quot;Text 1&amp;quot;, &amp;quot;Text 2&amp;quot; und &amp;quot;Text 3&amp;quot; zu einem gemeinsamen &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;. Die Bezeichnungen sind dabei beliebig. Die Reihenfolge, in der die Artikel aufgeführt sind, legt aber die Reihenfolge ihrer Inhalte fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Syntax, mit der die einzelnen Artikel in einem neuen Artikel (z.B. &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) zusammengefügt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 1}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 2}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 3}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist dann die automatische Verkettung der drei Artikel (hier im Artikel &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) durch die Wiki-Software; das neue Inhaltsverzeichnis listet die übernommenen Überschriften korrekt auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit lassen sich einfallsreiche Schreibideen umsetzen, ganz im Sinne des &#039;kooperativen/kollaborativen Schreibens&#039;. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
* Gedichtinterpretationen nach dem Baukasten-Prinzip&lt;br /&gt;
* Textanalyse und Erörterung&lt;br /&gt;
* Fortsetzungsgeschichten&lt;br /&gt;
* Kommentar-Lawinen zu vorgegebenen Text-Impulsen&lt;br /&gt;
* Gesamtschau von (kreativen) Textvarianten&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kollaboratives Schreiben=&lt;br /&gt;
Der Begriff ist zu verstehen als Fortsetzung des &amp;quot;kooperativen&amp;quot; Schreiben durch die Möglichkeit der Echtzeit-Kommunikation auf digitalen Plattformen, die dies technisch ermöglichen. Der entsprechende Wikipedia-Artikel (übrigens auch eine Weiterleitung von &amp;quot;kooperativ&amp;quot; zu &amp;quot;kollaborativ&amp;quot;) beschreibt die &#039;&#039;&#039;Idee&#039;&#039;&#039; folgendermaßen: &lt;br /&gt;
:&amp;quot;In einer kollaborativen Gemeinschaft verfügt jeder Mitwirkende über die gleichen Möglichkeiten, Text hinzuzufügen, zu bearbeiten oder zu entfernen (egalitärer Ansatz). Der Prozess des Schreibens wird zu einer rekursiven Funktion, bei der jede Änderung des Textes Änderungen von den Mitgliedern der kollaborativen Gemeinschaft nach sich zieht. :Das kollaborative Schreiben setzt voraus, dass die Beteiligten einen regen Diskurs führen und sich über die Zielsetzung ihres Textes im Klaren sind.&lt;br /&gt;
:Kollaboratives Schreiben ermöglicht das gleichzeitige Bearbeiten eines Texts durch mehrere Teilnehmer. Hierfür bedarf es einer Software, die dies erleichtert. Die Beiträge der einzelnen Teilnehmer können gleichzeitig (in Echtzeit) erfolgen (etwa im Etherpad oder bei Google Docs), oder kurz nacheinander, in einem Wiki. Wichtig ist dabei die Möglichkeit, die früheren Versionen des Texts zurückverfolgen zu können.&amp;quot; ({{wpde|http://de.wikipedia.org/wiki/Kooperatives_Schreiben|Kollaboratives Schreiben}})  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Instrumente/Tools==&lt;br /&gt;
===Editoren für die lokale Festplatte===&lt;br /&gt;
Die Software, d.i. der Editor, muss auf der eigenen Festplatte installiert und für den Datenaustausch via Internet eingerichtet werden. Die Arbeitsfläche besteht aus mehreren Fenstern, in denen die Mitschreibenden erkennbar und Informationen (eventuell auch über Chat) austauschbar sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [http://mateedit.sourceforge.net/ MateEdit]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;MateEdit is a collaborative editor, which lets you share your documents with friends who may be in the next room or all over the world.&lt;br /&gt;
:It features different colours and icons for each partcipant, a chat room to coordinate changes, and all changes made are colour highlighted to show contributions from other participants.&lt;br /&gt;
:MateEdit works over any network and can be used for quick idea exchanges, brain storming, programming, creative writing, role playing and any other task where two or more people share their thoughts and collaborate.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.codingmonkeys.de/subethaedit/ &#039;&#039;&#039;SubEthaEdit&#039;&#039;&#039;] - collaborative editing for Mac OS&lt;br /&gt;
[[Bild:subethaedit.png|thumb|500px|So kann das aussehen.]]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;SubEthaEdit is a great tool for showing, teaching and helping with any text based task from programming to writing essays. SubEthaEdit allows you to set collaborators in a &amp;quot;Read only&amp;quot; group, preventing them from writing anything, but ideal for showing something or working in turns. By using invitations students can ask for help on a specific problem.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gobby.github.io/ gobby]  &lt;br /&gt;
:Gobby is a free collaborative editor supporting multiple documents in one session and a multi-user chat. It runs on Microsoft Windows, Mac OS X, Linux and other Unix-like platforms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Online Office (Schreiben im Browser)===&lt;br /&gt;
Web-&#039;&#039;&#039;Office-Anwendungen&#039;&#039;&#039;  (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation ...) befinden sich auf einem Server bzw. Internet-Anbieter und die zu &#039;beschreibende Seite&#039; wird im Browser (Firefox, Chrome, InternetExplorer, Opera, Safari etc.) erstellt bzw. editiert. Das fertige Dokument kann dann direkt auf die eigene Festplatte gesichert werden - oder es wird im angebotenen Cloud-Space abgelegt, so dass es von überall wieder aufgerufen und weiterverarbeitet werden kann. Jeder Arbeitsschritt wird sofort (in der Cloud) gesichert, die vorausgegangenen Textversionen sind wieder abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dokumente können auch von anderen Nutzern bearbeitet werden, sofern sie vom &amp;quot;Besitzer&amp;quot; dazu die Berechtigung bekommen, also &amp;quot;geteilt&amp;quot; werden, z.B. durch mitteilen der URL-Adresse oder durch Mitgliedschaft in einer festgelegten Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um solche Internet-basierten Office-Programme benutzen zu können, muss man sich als Benutzer registrieren und dann zum Schreiben einloggen. Auf diese Weise sind auch die Schreibpartner bekannt. Manche Plattformen erlauben es auch nicht registrierten Menschen, die Dokumente sowohl zu lesen als auch zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:googledrive-textsorten.png|right|thumb|GoogleDrive-Auswahldialog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter dieser kooperativen Schreibwerkzeuge haben im allgemeinen auch kommerzielle Interessen. Diese Angebote sind dann nur bis zu einer bestimmten Gigabyte-Größe kostenlos oder nur für eine zeitlich begrenzte Test-Periode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am komfortabelsten und spendabelsten ist da zunächst Google mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://drive.google.com GoogleDrive] ehemals &#039;&#039;&#039;Writely&#039;&#039;&#039;, dann Google Texte&amp;amp;Tabellen, jetzt ein umfangreiches Office- und Cloud-Paket &lt;br /&gt;
: GoogleDrive verlangt die Registrierung, um Dokumente (GoogleDocs) zu erstellen und freizugeben. Zur Bearbeitung muss man aber kein Google-Konto besitzen, sofern der Besitzer des Dokumentes das Beschreiben seiner Dokumente erlaubt. Das hat den Vorteil, dass für Schüler kein Registrierzwang besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.zoho.com/docs/ &#039;&#039;&#039;ZohoDocs&#039;&#039; ] - &amp;quot;Create, manage, organize, share and collaborate on documents easily with Zoho Docs&amp;quot;&lt;br /&gt;
: ZohoDocs bietet bis zu 1 GB kostenlosen Workspace, Document Version History, File Sharing, eine komfortable Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und ein Präsentations-Tool. &lt;br /&gt;
:Eine Registrierung ist Voraussetzung für jeden, der Dokumente lesen oder bearbeiten will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://basecamp.com/write-together Basecamp] (ehemals &#039;&#039;Writeboard&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Take notes together. Brainstorm ideas together. Write a press release together. Collaborate on a blog post or a company newsletter. Basecamp text documents update when you save your draft. You’ll see what others have written as soon as they save a draft too. This way you can write together, not over each other.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Eine 60-Tage-Test-Periode ist kostenlos - danach von mindestens 20 Dollar/Jahr aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.thinkfree.com/ Thinkfree Cloud Office]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;ThinkFree Office is an office program that enables you to create documents, spreadsheets and presentations. Organized as three programs - Write, Calc, and Show - ...ThinkFree Office also offers a friendly user interface. However, the strength of ThinkFree Office transcends these two points. It is different from ordinary office programs that must be installed in a PC before use. &lt;br /&gt;
:Using ThinkFree Online (web office), you can enjoy the office program through a web browser without installing a separate office program in your PC. ... The service is free, so you can use it without limit. Just register as a member and you will be given an online storage space called &#039;My Office.&#039;&amp;quot; (1 GB) Hier ein Screenshot der Aktionen, die an einem Dokument durchgeführt werden können:&lt;br /&gt;
:[[Bild:thinkfree-dok.png|right|thumb|600px]]&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Thinkfree basiert auf Java und reagiert anfänglich mit Verzögerung. Zum Erstellen oder Bearbeiten eines Dokumentes öffnet sich dann ein eigenes Fenster, das an OpenOffice erinnert. Es wird also nicht im Browser gearbeitet, aber in ein Cloud-Verzeichnis &amp;quot;My Office&amp;quot; gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wikis, Blogs und Foren===&lt;br /&gt;
Hier öffnet sich ein weites Feld. Gemeinsam ist diesen drei Plattformen, dass auf ihnen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; geschrieben werden kann. Die unterschiedlichen Konzepte legen aber auch unterschiedliche Einsatzgebiete nahe: &lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Wikis&#039;&#039;&#039; entsteht - idealerweise - ein gemeinschaftlicher Text (&#039;Artikel&#039;) zu einem Thema, in das jeder seine fachliche Kompetenz einbringt. &lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Foren&#039;&#039;&#039; geht es vornehmlich um den Austausch von Meinungsäußerungen und Fragestellungen zu bestimmten Themen.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Weblogs&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Blogs&#039;&#039;) stellen meistens persönliche Äußerungsplattformen von Einzelpersonen dar: Tagebücher, Reiseberichte ... Andere Beiträge sind lediglich als &#039;Kommentare&#039; zu den Darstellungen oder Vorgaben des Blog-Betreibers (&#039;Blogger&#039;) möglich.&lt;br /&gt;
:*Zum Einsatz von Weblogs speziell im Deutschunterricht hat Norbert Tholen verdienstvolle Arbeit geleistet und auf http://www.lehrer-online.de/url/weblog-deutsch dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DISKUSSIONSFOREN sind mittlerweile überall zu finden und oft integrierter Bestandteil eines Virtuellen Klassenzimmers, einer Website oder eines Content Management Systems (CMS). FOREN erlauben Meinungsäußerungen und andere Beiträge zu vorher festgelegten &amp;quot;Themen&amp;quot;. Diese Beiträge (&#039;Postings&#039;) sind allen zugänglich und ermöglichen die direkte Bezugnahme aufeinander. Sie eignen sich für Meinungsumfragen, mit Einschränkungen auch für Unterrichts-Protokolle und schriftliche Hausaufgaben. Korrekturmöglichkeiten sind allerdings (ohne Sonderrechte) nicht möglich. Dafür sind WIKIS besser geeignet, wo allen Benutzern von Anfang an (fast) alle Rechte gewährt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chats&#039;&#039;&#039; sind zwar eine schriftliche Form der Kommunikation, die Regeln dieser Kommunikation sind jedoch stark dem mündlichen Gespräch angenähert. Die Motivationen und die Verhaltensformen der Chatter sind oft so auseinanderstrebend, dass dies zu sehr undurchsichtigen, sich überkreuzenden Gesprächssträngen führt, die zwar über das Protokoll wieder entwirrt, im Allgemeinen aber weder kooperativ noch ergebnisorientiert genannt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann allerdings anders sein in &#039;&#039;Virtuellen Klassenzimmern&#039;&#039;, die ebenfalls einen Chat anbieten, um damit die gemeinsamen Lern- und Schreibaktivitäten zu koordinieren. Hier sind interessante Prozesse denkbar, z.B. die Einigung über Ziele und Vorgehensweisen auf dem Whiteboard, also der gemeinsam beschreibbaren Tafel, die Kommentierung der Zwischenergebnisse, die Vereinbarung weiterer Termine oder Hausaufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etherpads ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;EtherPad&#039;&#039;&#039; ist ein Texteditor für das Web. Mehrer Teilnehmer (bis zu 15 je nach Installation) können gleichzeitig auf das Textdokument zugreifen und es verändern. Das Besondere dabei ist, dass jeder in Echtzeit sofort die Änderungen der anderen Teilnehmer sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Software steht als Webanwendung kostenlos zur Verfügung und kann von jedem, der sich auskennt, selbst gehostet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; &#039;&#039;&#039;[https://zumpad.zum.de ZUMPad]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sicherheitsfragen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Edward Snowdens Enthüllungen über die US-amerikanischen und britischen Geheimdienstaktivitäten gibt es gute Gründe, darauf zu achten, in welchem Land die entsprechenden Cloud-Server und Online-Office-Anbieter tätig sind, an welche nationalen Datenschutzbestimmungen sie sich gebunden sehen und wie bereitwillig sie mit den Geheimdiensten kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sind alle vier oben genannten Online-Office-Anbieter in den USA angesiedelt, und damit nicht auf europäische oder deutsche Datenschutzrichtlinien verpflichtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basecamp.com weist in seiner [http://37signals.com/privacy Privacy Policy] hin auf eine  „compliance within the US-EU and US-Swiss Safe Harbor Framework as set forth by the US Department of Commerce regarding the collection, use and retention or personal data from the European Union and Switzerland.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was das bedeutet, bleibt zu erkunden. Nähere Informationen sind auf der Seite des [https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20100723-safe-harbor.htm Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein] zu finden. Aus der &amp;quot;P R E S S E M I T T E I L U N G: 10 Jahre Safe Harbor – viele Gründe zum Handeln, kein Grund zum Feiern&amp;quot; (23.07.2010) ist zu entnehmen, dass die Einhaltung dieses Abkommen gar nicht kontrolliert wird. Der Wikipedia-Artikel zum Safe-Harbor-Abkommen bringt seine Kritik es so auf den Punkt: &amp;quot;Da im Rahmen des US Patriot Act US-Sicherheitsbehörden unter Umständen auch ohne Benachrichtigung der Dateninhaber Zugriff auf die in US-Clouds gespeicherten Daten gewährt werden muss, gerät das Safe Harbor Abkommen immer mehr in Kritik und ist nach Meinung des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz in Schleswig-Holstein &amp;quot;das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht&amp;quot;.&amp;quot; {{wpde|http://de.wikipedia.org/wiki/Safe_Harbor|Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bliebe in letzter Konsequenz - unter datenschutzrechtlichen Sicherheitsaspekten - nur das Arbeiten mit selbst installierten Plattformen wie Wikis und Blogs oder Etherpad-Angeboten wie [http://edupad.ch Edupad.ch] oder das &#039;&#039;&#039;{{zum|https://www.zum.de/zumpad/|ZUMPad}}&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblicks- und Vertiefungswissen==&lt;br /&gt;
===Im Netz===&lt;br /&gt;
* [http://pb21.de/2010/11/kollaboratives-schreiben-i-uberblick/ Web 2.0 in der politischen Bildung] - ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Kollaboratives Schreiben bedeutet: gleichzeitig am selben Textdokument zu schreiben. Vor dem Internet war das nur schwer möglich. Online gibt es verschiedene Möglichkeiten, Menschen zeitgleich (oder zeitversetzt) am selben Inhalt arbeiten zu lassen.&lt;br /&gt;
:Für den Bildungsbereich ist das Arbeiten mit Texten auch im digitalen Zeitalter noch von zentraler Bedeutung. Das betrifft sowohl die konkrete Bildungsarbeit mit Teilnehmenden z.B. das gemeinsame Erstellen von Inhalten, aber auch die organisatorisch-koordinatorische Arbeit, z.B. das Verfassen von Konzepten, Protokollen und Berichten.&lt;br /&gt;
:In einer fünfteiligen Artikelreihe stellt pb21.de die wichtigsten Werkzeuge für kollaboratives Schreiben vor. Dabei schauen wir nicht nur auf die Funktionen und technischen Voraussetzungen, sondern auch auf mögliche Einsatzszenarien im Bildungszusammenhang.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Teil I: Überblick&lt;br /&gt;
:Teil II: Etherpad&lt;br /&gt;
:Teil III: Wikis&lt;br /&gt;
:Teil IV: Google Docs, Office Web Apps etc.&lt;br /&gt;
:Teil V: Fazit – Welche Werkzeuge für welche Aufgaben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{zum|http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/kollaborativ/index.html|Kollaboratives Schreiben mit Web 2.0}} - Ein Workflow für Etherpads und/oder GoogleDocs (Klaus Dautel, 2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bücher===&lt;br /&gt;
*Jürgen Baurmann: Schreiben, überarbeiten, beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Schreibdidaktik, Kallmeyer 2002 S. 53 ff&lt;br /&gt;
*Michael Becker-Mrotzek/Ingrid Böttcher: Schreibkompetenz entwickeln und beurteilen, Cornelsen 2006 S.39-51&lt;br /&gt;
*Katrin Lehnen: Kooperative Textproduktion. In: Kruse/Jakobs/Ruhmann (Hrsg.), Schlüsselkompetenz Schreiben. Konzepte, Methoden, Projekte für Schreibberatung und Schreibdidaktik an der Hochschule, Luchterhand 2002, S. 147-170&lt;br /&gt;
*Will Richardson: Wikis, Blogs und Podcasts. Neue und nützliche Werkzeuge für den Unterricht. TibiaPress 2011 (Mehr zu diesem Buch in [http://www.zum.de/buch/index.php?controller=front&amp;amp;action=view&amp;amp;id=343 &#039;&#039;ZUM-Buch&#039;&#039;])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitschriften===&lt;br /&gt;
*Peter König: Teamwork im Netz, weltweit und gleichzeitig an denselben Dokumenten arbeiten, c&#039;t 2006 Heft 20&lt;br /&gt;
*Dorothee Wiegand: Und jetzt alle! Office-Dateien im Web gemeinsam bearbeiten, c&#039;t 2012, Heft 10&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: „Mit Wikis arbeiten“ - Prozessorientiertes Schreiben und medienorientiertes Unterrichten. In: DeutschMagazin (Cornelsen) 4/09&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: Fliegenpapiere mit GoogleDrive und Etherpads analysieren. Gemeinsames Editieren im Netz. In: Deutschunterricht (Westermann) 2013 Heft 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Portfolio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kooperatives Lernen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]][[Kategorie: Englisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140524</id>
		<title>Kooperatives Schreiben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Kooperatives_Schreiben&amp;diff=140524"/>
		<updated>2025-03-25T22:03:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Editoren für die lokale Festplatte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:frueher.jpg|200px|rechts|Individuelles Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Bild:interactivewriting.jpg|200px|rechts|interactive writing]]&lt;br /&gt;
[[Bild:groupwriting.jpg|200px|rechts|groupwriting]]&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kooperatives Schreiben&#039;&#039;&#039; (cooperative writing) hat im Gegensatz zum &#039;&#039;&#039;individuellen Schreiben&#039;&#039;&#039; das gemeinsame Erstellen von Texten aller Art zum Ziel. Zu unterscheiden ist dabei:&lt;br /&gt;
# das schrittweise kooperative Schreiben (interactive writing) und &lt;br /&gt;
# das gemeinsame kooperative Schreiben (group writing).&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;schrittweisen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben tritt der einzelne Schreibende bewusst in Interaktion mit anderen Personen, z.B. auch LehrerInnen, um die Textentwürfe in ihren verschiedenen Phasen lesen, kommentieren und auch überprüfen zu lassen. Dies ist für die Schulpraxis die wohl relevantere Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &#039;&#039;&#039;gemeinsamen&#039;&#039;&#039; kooperativen Schreiben durchlaufen mehrere Schreibende gemeinsam und gleichzeitig den Prozess des Planens, Formulierens und Überarbeiten des Textes. Sie verantworten das Produkt auch gemeinsam. &lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
=Kooperatives Schreiben=&lt;br /&gt;
Kooperatives Schreiben - Schreiben im Team&lt;br /&gt;
* überwindet den Gegensatz von Leser und Schreiber,&lt;br /&gt;
* bindet die Beteiligten in einen kommunikativen Prozess vor und während des Schreibens ein,&lt;br /&gt;
* bietet Feedback-Möglichkeiten zur Korrektur und/oder Verbesserung eigener Texte&lt;br /&gt;
* motiviert und inspiriert den einzelnen Schreiber zu deren Überarbeitung,&lt;br /&gt;
* ermöglicht dem einzelnen, seine persönlichen Schreibstrategien zu erkennen, zu reflektieren und auszubilden,&lt;br /&gt;
* bereitet auf Schreibverfahren und Schreibsituationen im beruflichen Leben vor,&lt;br /&gt;
* fördert die Medienkompetenz durch den Einsatz digitaler Arbeitsformen und Produktionsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Traditionell: Off-line==&lt;br /&gt;
===Schreibkonferenz===&lt;br /&gt;
Eine Schreibkonferenz ist eine Form des Beratungsgesprächs, das sich mit einem Textentwurf beschäftigt. Hierzu bildet der/die Verfasser/in eines Textes eine Kleingruppe mit zwei oder drei Mitschülern seiner Wahl.&lt;br /&gt;
[[Bild:Schreibkonferenz.png|thumb|right]]&lt;br /&gt;
# Der Text wird vorgelesen.&lt;br /&gt;
# Die Mitschüler äußern sich spontan zum Inhalt oder verwenden einen Kriterienkatalog (siehe Bild).&lt;br /&gt;
# Sie stellen Fragen zu inhaltlichen Einzelheiten, die ihnen unklar sind. Der Verfasser macht sich gegebenenfalls Zeichen im Text, wo noch etwas verändert werden muss.&lt;br /&gt;
# Die Schüler gehen den Text durch und besprechen sprachliche wie inhaltliche Aspekte. Der Verfasser markiert Stellen, die es möglicherweise ändern will, und notiert Vorschläge.&lt;br /&gt;
# Der Text wird auf Rechtschreibung durchgelesen.&lt;br /&gt;
# Anschließend überarbeitet der Verfasser den Text inhaltlich, sprachlich und orthografisch und legt ihn zur Kontrolle der Lehrkraft vor.&lt;br /&gt;
# Der Text wird &#039;veröffentlicht&#039;, d.h. vorgelesen, gedruckt, gestaltet ....&lt;br /&gt;
Siehe auch &amp;amp;rarr; [[Writers%27_Conference|Writers Conference]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Textlupe===&lt;br /&gt;
Hier nehmen Mitschüler die von anderen verfassten Texte genauer unter die Lupe. Die von Schülern verfassten Textentwürfe werden in der Klasse verteilt. Jeder Text bekommt einen Rückmeldezettel (die &#039;Textlupe&#039;) mit auf den Weg, in Lesegruppen von max. 5 Schülern werden nun die Texte gelesen, auf dem Rückmeldezettel mit kurzen Kommentaren versehen und weitergereicht. Die Zettel werden zusammen mit dem Text an die Verfasser zurückgegeben für den Überarbeitungsprozess. Das Verfahren &#039;Textlupe&#039; hat den Vorteil, dass es eine ruhigere Form des Arbeitens darstellt und der Text durch das schriftliche Feedback intensiver bearbeitet wird. &lt;br /&gt;
[[Bild:Textlupe.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weiterlesen: &lt;br /&gt;
* Bobsin, Julia: Textlupe: neue Sicht aufs Schreiben. In PRAXIS Deutsch, 137/1995, 45-49.&lt;br /&gt;
* Baurmann, Jürgen: Schreiben, Überarbeiten, Beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Literaturdidaktik, Kallmeyer 2002 S.108 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über-den-Rand-hinaus-schreiben ===&lt;br /&gt;
Hier wird das Textblatt (möglichst größer als DIN-A3) selbst von den Lesern beschrieben. Die Leser ermitteln diejenigen Stellen, die ihnen in irgendeiner Hinsicht verbesserungswürdig erscheinen: Stilistisch und/oder inhaltlich. Der Textentwurf wird zum Text mit Leerstellen, die zu ergänzen sind. Diese werden nummeriert, die Teilnehmer der Gruppe wählen sich eine Nummer aus und erarbeiten Veränderungsvorschläge auf Zetteln, die dann an den Rand des Textblattes geheftet werden. Der Autor entscheidet dann, wie er bei der Textrevision mit diesen Vorschlägen umgehen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digital: Off- und Online==&lt;br /&gt;
===Kommentarlawine/Fragelawine===&lt;br /&gt;
Da in einem Weblog/Blog dem Leser im Allgemeinen lediglich die Rolle des Kommentators zugeschrieben ist, bietet sich die Weblog-Software besonders für spontanere Reaktionsweisen an. Die Lehrkraft/der Blogger stellt einen Text (journalistisch, lyrisch, prosaisch) in den Blog und fordert die Leser zu Kommentaren auf. Es können auch gezielt Fragen gestellt werden, um die Kommentatoren nicht völlig im Offenen zu lassen (obwohl dies zuweilen auch ganz reiz- und sinnvoll sein kann). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkbar ist dieses Verfahren z.B. zur Formulierung von ersten Eindrücken zu einem Gedicht oder einer Kurzprosa. Da die Kommentarfunktion des Weblogs keine logische Beziehungen der Kommentare untereinander erzwingt, sondern diese lediglich nach der zeitlichen Reihenfolge ihrer Entstehung geordnet sind, ist  dann eine Sichtung und Ordnung der Kommentare unter inhaltlichen Gesichtspunkten dann der nächste Arbeitsschritt (von der &#039;&#039;&#039;Assoziation&#039;&#039;&#039; zur &#039;&#039;&#039;Interpretation&#039;&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als im Normalunterricht, wo meistens nur einzelne Stellungnahmen vorgelesen bzw. abgegeben werden, haben durch das Internet alle Schüler die Möglichkeit, alle Kommentare zu lesen, auch zu Hause und in Ruhe. Das sind günstige Voraussetzungen für die weiteren Schreibphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommentar-Funktionen in Office-Anwendungen: Off- und Online===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommentarfunktionen&#039;&#039; bieten heute alle aktuellen Office-Programme, mit denen &amp;quot;off-line&amp;quot; auf dem Computer gearbeitet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile gibt es auch immer komfortablere Office-Pakete, mit denen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; gearbeitet werden kann (z.B. GoogleDrive, Zoho, Basecamp, Thinkfree ... siehe unten). Hier lassen sich ausgewählte Textstellen markieren und mit einem Kommentar versehen, der dann am Rande steht und selbst wiederum kommentiert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Googledrive-kommentare.jpg‎ |right|600]]&lt;br /&gt;
Eine solche Funktion lässt sich in schulischen Schreib-Kontexten produktiv als Feedback-Instrument einsetzen: Mitschüler (auch Lehrkräfte) weisen den Verfasser eines Textes mittels Kommentaren / Randnotizen auf Verbesserungsmöglichkeiten, alternative Formulierungen und Schreibfehler hin, ohne in den Text selbst einzugreifen. Hier das Beispiel einer kommentierten Textinterpretation (mit GoogleDocs). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anonym&#039;&#039; bedeutet hier: Der Kommentator hat kein Google-Konto, besitzt aber dennoch Schreibrechte (weil vom Besitzer des Dokumentes erlaubt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{clear}}&lt;br /&gt;
=== Die Transklusion (Wiki-Feature)===&lt;br /&gt;
ist die Verkettung von mehreren Artikeln zu einem einzigen - das ist eine Option, die die aktuelle &#039;&#039;&#039;{{wpde|MediaWiki}}&#039;&#039;&#039;-Software zur Verfügung stellt! Dabei kann an jeder Einzelseite unabhängig von den anderen weitergeschrieben werden. Auf diese Weise aktualisiert und verbessert sich das Gesamtprodukt ständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beliebig viele Artikel zu einem gemeinsamen Text verketten, z.B. die separat erstellten Texte &amp;quot;Text 1&amp;quot;, &amp;quot;Text 2&amp;quot; und &amp;quot;Text 3&amp;quot; zu einem gemeinsamen &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;. Die Bezeichnungen sind dabei beliebig. Die Reihenfolge, in der die Artikel aufgeführt sind, legt aber die Reihenfolge ihrer Inhalte fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Syntax, mit der die einzelnen Artikel in einem neuen Artikel (z.B. &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) zusammengefügt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 1}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 2}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{:Text 3}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist dann die automatische Verkettung der drei Artikel (hier im Artikel &amp;quot;Text 1/2/3&amp;quot;) durch die Wiki-Software; das neue Inhaltsverzeichnis listet die übernommenen Überschriften korrekt auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit lassen sich einfallsreiche Schreibideen umsetzen, ganz im Sinne des &#039;kooperativen/kollaborativen Schreibens&#039;. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
* Gedichtinterpretationen nach dem Baukasten-Prinzip&lt;br /&gt;
* Textanalyse und Erörterung&lt;br /&gt;
* Fortsetzungsgeschichten&lt;br /&gt;
* Kommentar-Lawinen zu vorgegebenen Text-Impulsen&lt;br /&gt;
* Gesamtschau von (kreativen) Textvarianten&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kollaboratives Schreiben=&lt;br /&gt;
Der Begriff ist zu verstehen als Fortsetzung des &amp;quot;kooperativen&amp;quot; Schreiben durch die Möglichkeit der Echtzeit-Kommunikation auf digitalen Plattformen, die dies technisch ermöglichen. Der entsprechende Wikipedia-Artikel (übrigens auch eine Weiterleitung von &amp;quot;kooperativ&amp;quot; zu &amp;quot;kollaborativ&amp;quot;) beschreibt die &#039;&#039;&#039;Idee&#039;&#039;&#039; folgendermaßen: &lt;br /&gt;
:&amp;quot;In einer kollaborativen Gemeinschaft verfügt jeder Mitwirkende über die gleichen Möglichkeiten, Text hinzuzufügen, zu bearbeiten oder zu entfernen (egalitärer Ansatz). Der Prozess des Schreibens wird zu einer rekursiven Funktion, bei der jede Änderung des Textes Änderungen von den Mitgliedern der kollaborativen Gemeinschaft nach sich zieht. :Das kollaborative Schreiben setzt voraus, dass die Beteiligten einen regen Diskurs führen und sich über die Zielsetzung ihres Textes im Klaren sind.&lt;br /&gt;
:Kollaboratives Schreiben ermöglicht das gleichzeitige Bearbeiten eines Texts durch mehrere Teilnehmer. Hierfür bedarf es einer Software, die dies erleichtert. Die Beiträge der einzelnen Teilnehmer können gleichzeitig (in Echtzeit) erfolgen (etwa im Etherpad oder bei Google Docs), oder kurz nacheinander, in einem Wiki. Wichtig ist dabei die Möglichkeit, die früheren Versionen des Texts zurückverfolgen zu können.&amp;quot; ({{wpde|http://de.wikipedia.org/wiki/Kooperatives_Schreiben|Kollaboratives Schreiben}})  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Instrumente/Tools==&lt;br /&gt;
===Editoren für die lokale Festplatte===&lt;br /&gt;
Die Software, d.i. der Editor, muss auf der eigenen Festplatte installiert und für den Datenaustausch via Internet eingerichtet werden. Die Arbeitsfläche besteht aus mehreren Fenstern, in denen die Mitschreibenden erkennbar und Informationen (eventuell auch über Chat) austauschbar sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [http://mateedit.sourceforge.net/ MateEdit]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;MateEdit is a collaborative editor, which lets you share your documents with friends who may be in the next room or all over the world.&lt;br /&gt;
:It features different colours and icons for each partcipant, a chat room to coordinate changes, and all changes made are colour highlighted to show contributions from other participants.&lt;br /&gt;
:MateEdit works over any network and can be used for quick idea exchanges, brain storming, programming, creative writing, role playing and any other task where two or more people share their thoughts and collaborate.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.codingmonkeys.de/subethaedit/ &#039;&#039;&#039;SubEthaEdit&#039;&#039;&#039;] - collaborative editing for Mac OS&lt;br /&gt;
[[Bild:subethaedit.png|thumb|500px|So kann das aussehen.]]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;SubEthaEdit is a great tool for showing, teaching and helping with any text based task from programming to writing essays. SubEthaEdit allows you to set collaborators in a &amp;quot;Read only&amp;quot; group, preventing them from writing anything, but ideal for showing something or working in turns. By using invitations students can ask for help on a specific problem.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gobby.github.io/ gobby]  &lt;br /&gt;
:Gobby is a free collaborative editor supporting multiple documents in one session and a multi-user chat. It runs on Microsoft Windows, Mac OS X, Linux and other Unix-like platforms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Online Office (Schreiben im Browser)===&lt;br /&gt;
Web-&#039;&#039;&#039;Office-Anwendungen&#039;&#039;&#039;  (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation ...) befinden sich auf einem Server bzw. Internet-Anbieter und die zu &#039;beschreibende Seite&#039; wird im Browser (Firefox, Chrome, InternetExplorer, Opera, Safari etc.) erstellt bzw. editiert. Das fertige Dokument kann dann direkt auf die eigene Festplatte gesichert werden - oder es wird im angebotenen Cloud-Space abgelegt, so dass es von überall wieder aufgerufen und weiterverarbeitet werden kann. Jeder Arbeitsschritt wird sofort (in der Cloud) gesichert, die vorausgegangenen Textversionen sind wieder abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dokumente können auch von anderen Nutzern bearbeitet werden, sofern sie vom &amp;quot;Besitzer&amp;quot; dazu die Berechtigung bekommen, also &amp;quot;geteilt&amp;quot; werden, z.B. durch mitteilen der URL-Adresse oder durch Mitgliedschaft in einer festgelegten Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um solche Internet-basierten Office-Programme benutzen zu können, muss man sich als Benutzer registrieren und dann zum Schreiben einloggen. Auf diese Weise sind auch die Schreibpartner bekannt. Manche Plattformen erlauben es auch nicht registrierten Menschen, die Dokumente sowohl zu lesen als auch zu beschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:googledrive-textsorten.png|right|thumb|GoogleDrive-Auswahldialog]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter dieser kooperativen Schreibwerkzeuge haben im allgemeinen auch kommerzielle Interessen. Diese Angebote sind dann nur bis zu einer bestimmten Gigabyte-Größe kostenlos oder nur für eine zeitlich begrenzte Test-Periode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am komfortabelsten und spendabelsten ist da zunächst Google mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://drive.google.com GoogleDrive] ehemals &#039;&#039;&#039;Writely&#039;&#039;&#039;, dann Google Texte&amp;amp;Tabellen, jetzt ein umfangreiches Office- und Cloud-Paket &lt;br /&gt;
: GoogleDrive verlangt die Registrierung, um Dokumente (GoogleDocs) zu erstellen und freizugeben. Zur Bearbeitung muss man aber kein Google-Konto besitzen, sofern der Besitzer des Dokumentes das Beschreiben seiner Dokumente erlaubt. Das hat den Vorteil, dass für Schüler kein Registrierzwang besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.zoho.com/docs/ &#039;&#039;&#039;ZohoDocs&#039;&#039; ] - &amp;quot;Create, manage, organize, share and collaborate on documents easily with Zoho Docs&amp;quot;&lt;br /&gt;
: ZohoDocs bietet bis zu 1 GB kostenlosen Workspace, Document Version History, File Sharing, eine komfortable Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und ein Präsentations-Tool. &lt;br /&gt;
:Eine Registrierung ist Voraussetzung für jeden, der Dokumente lesen oder bearbeiten will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://basecamp.com/write-together Basecamp] (ehemals &#039;&#039;Writeboard&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Take notes together. Brainstorm ideas together. Write a press release together. Collaborate on a blog post or a company newsletter. Basecamp text documents update when you save your draft. You’ll see what others have written as soon as they save a draft too. This way you can write together, not over each other.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Eine 60-Tage-Test-Periode ist kostenlos - danach von mindestens 20 Dollar/Jahr aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.thinkfree.com/ Thinkfree Cloud Office]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;ThinkFree Office is an office program that enables you to create documents, spreadsheets and presentations. Organized as three programs - Write, Calc, and Show - ...ThinkFree Office also offers a friendly user interface. However, the strength of ThinkFree Office transcends these two points. It is different from ordinary office programs that must be installed in a PC before use. &lt;br /&gt;
:Using ThinkFree Online (web office), you can enjoy the office program through a web browser without installing a separate office program in your PC. ... The service is free, so you can use it without limit. Just register as a member and you will be given an online storage space called &#039;My Office.&#039;&amp;quot; (1 GB) Hier ein Screenshot der Aktionen, die an einem Dokument durchgeführt werden können:&lt;br /&gt;
:[[Bild:thinkfree-dok.png|right|thumb|600px]]&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Thinkfree basiert auf Java und reagiert anfänglich mit Verzögerung. Zum Erstellen oder Bearbeiten eines Dokumentes öffnet sich dann ein eigenes Fenster, das an OpenOffice erinnert. Es wird also nicht im Browser gearbeitet, aber in ein Cloud-Verzeichnis &amp;quot;My Office&amp;quot; gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wikis, Blogs und Foren===&lt;br /&gt;
Hier öffnet sich ein weites Feld. Gemeinsam ist diesen drei Plattformen, dass auf ihnen &#039;&#039;&#039;online&#039;&#039;&#039; geschrieben werden kann. Die unterschiedlichen Konzepte legen aber auch unterschiedliche Einsatzgebiete nahe: &lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Wikis&#039;&#039;&#039; entsteht - idealerweise - ein gemeinschaftlicher Text (&#039;Artikel&#039;) zu einem Thema, in das jeder seine fachliche Kompetenz einbringt. &lt;br /&gt;
#In &#039;&#039;&#039;Foren&#039;&#039;&#039; geht es vornehmlich um den Austausch von Meinungsäußerungen und Fragestellungen zu bestimmten Themen.&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Weblogs&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Blogs&#039;&#039;) stellen meistens persönliche Äußerungsplattformen von Einzelpersonen dar: Tagebücher, Reiseberichte ... Andere Beiträge sind lediglich als &#039;Kommentare&#039; zu den Darstellungen oder Vorgaben des Blog-Betreibers (&#039;Blogger&#039;) möglich.&lt;br /&gt;
:*Zu schulischen Einsatzgebieten hat der schweizerische Telekommunikationsanbieter &#039;&#039;Swisscom&#039;&#039; einen informativen [http://www.swisscom.com/GHQ/content/Schule_Initiativen/Schulservice/Unterricht_online/SchoolNetGuides/SNG_09/ &#039;&#039;SchoolNetGuide&#039;&#039; (9/2006)] zum Thema &#039;&#039;Jeder Leser auch ein Autor: Blogs und Wikis&#039;&#039; herausgebracht. Er ist konzipiert als Leitfaden für Lehrer und stellt unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten vor. Auch Bedienungshinweise werden gegeben. Nicht-schweizerische Lehrkräfte können ihn sich als PDF herunterladen.&lt;br /&gt;
:*Zum Einsatz von Weblogs speziell im Deutschunterricht hat Norbert Tholen verdienstvolle Arbeit geleistet und auf http://www.lehrer-online.de/url/weblog-deutsch dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DISKUSSIONSFOREN sind mittlerweile überall zu finden und oft integrierter Bestandteil eines Virtuellen Klassenzimmers, einer Website oder eines Content Management Systems (CMS). FOREN erlauben Meinungsäußerungen und andere Beiträge zu vorher festgelegten &amp;quot;Themen&amp;quot;. Diese Beiträge (&#039;Postings&#039;) sind allen zugänglich und ermöglichen die direkte Bezugnahme aufeinander. Sie eignen sich für Meinungsumfragen, mit Einschränkungen auch für Unterrichts-Protokolle und schriftliche Hausaufgaben. Korrekturmöglichkeiten sind allerdings (ohne Sonderrechte) nicht möglich. Dafür sind WIKIS besser geeignet, wo allen Benutzern von Anfang an (fast) alle Rechte gewährt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chats&#039;&#039;&#039; sind zwar eine schriftliche Form der Kommunikation, die Regeln dieser Kommunikation sind jedoch stark dem mündlichen Gespräch angenähert. Die Motivationen und die Verhaltensformen der Chatter sind oft so auseinanderstrebend, dass dies zu sehr undurchsichtigen, sich überkreuzenden Gesprächssträngen führt, die zwar über das Protokoll wieder entwirrt, im Allgemeinen aber weder kooperativ noch ergebnisorientiert genannt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann allerdings anders sein in &#039;&#039;Virtuellen Klassenzimmern&#039;&#039;, die ebenfalls einen Chat anbieten, um damit die gemeinsamen Lern- und Schreibaktivitäten zu koordinieren. Hier sind interessante Prozesse denkbar, z.B. die Einigung über Ziele und Vorgehensweisen auf dem Whiteboard, also der gemeinsam beschreibbaren Tafel, die Kommentierung der Zwischenergebnisse, die Vereinbarung weiterer Termine oder Hausaufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etherpads ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;EtherPad&#039;&#039;&#039; ist ein Texteditor für das Web. Mehrer Teilnehmer (bis zu 15 je nach Installation) können gleichzeitig auf das Textdokument zugreifen und es verändern. Das Besondere dabei ist, dass jeder in Echtzeit sofort die Änderungen der anderen Teilnehmer sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Software steht als Webanwendung kostenlos zur Verfügung und kann von jedem, der sich auskennt, selbst gehostet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;rarr; &#039;&#039;&#039;[https://zumpad.zum.de ZUMPad]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sicherheitsfragen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Edward Snowdens Enthüllungen über die US-amerikanischen und britischen Geheimdienstaktivitäten gibt es gute Gründe, darauf zu achten, in welchem Land die entsprechenden Cloud-Server und Online-Office-Anbieter tätig sind, an welche nationalen Datenschutzbestimmungen sie sich gebunden sehen und wie bereitwillig sie mit den Geheimdiensten kooperieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sind alle vier oben genannten Online-Office-Anbieter in den USA angesiedelt, und damit nicht auf europäische oder deutsche Datenschutzrichtlinien verpflichtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basecamp.com weist in seiner [http://37signals.com/privacy Privacy Policy] hin auf eine  „compliance within the US-EU and US-Swiss Safe Harbor Framework as set forth by the US Department of Commerce regarding the collection, use and retention or personal data from the European Union and Switzerland.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was das bedeutet, bleibt zu erkunden. Nähere Informationen sind auf der Seite des [https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20100723-safe-harbor.htm Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein] zu finden. Aus der &amp;quot;P R E S S E M I T T E I L U N G: 10 Jahre Safe Harbor – viele Gründe zum Handeln, kein Grund zum Feiern&amp;quot; (23.07.2010) ist zu entnehmen, dass die Einhaltung dieses Abkommen gar nicht kontrolliert wird. Der Wikipedia-Artikel zum Safe-Harbor-Abkommen bringt seine Kritik es so auf den Punkt: &amp;quot;Da im Rahmen des US Patriot Act US-Sicherheitsbehörden unter Umständen auch ohne Benachrichtigung der Dateninhaber Zugriff auf die in US-Clouds gespeicherten Daten gewährt werden muss, gerät das Safe Harbor Abkommen immer mehr in Kritik und ist nach Meinung des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz in Schleswig-Holstein &amp;quot;das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht&amp;quot;.&amp;quot; {{wpde|http://de.wikipedia.org/wiki/Safe_Harbor|Wikipedia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bliebe in letzter Konsequenz - unter datenschutzrechtlichen Sicherheitsaspekten - nur das Arbeiten mit selbst installierten Plattformen wie Wikis und Blogs oder Etherpad-Angeboten wie [http://edupad.ch Edupad.ch] oder das &#039;&#039;&#039;{{zum|https://www.zum.de/zumpad/|ZUMPad}}&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Überblicks- und Vertiefungswissen==&lt;br /&gt;
===Im Netz===&lt;br /&gt;
* [http://pb21.de/2010/11/kollaboratives-schreiben-i-uberblick/ Web 2.0 in der politischen Bildung] - ein gemeinsames Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des DGB Bildungswerks&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Kollaboratives Schreiben bedeutet: gleichzeitig am selben Textdokument zu schreiben. Vor dem Internet war das nur schwer möglich. Online gibt es verschiedene Möglichkeiten, Menschen zeitgleich (oder zeitversetzt) am selben Inhalt arbeiten zu lassen.&lt;br /&gt;
:Für den Bildungsbereich ist das Arbeiten mit Texten auch im digitalen Zeitalter noch von zentraler Bedeutung. Das betrifft sowohl die konkrete Bildungsarbeit mit Teilnehmenden z.B. das gemeinsame Erstellen von Inhalten, aber auch die organisatorisch-koordinatorische Arbeit, z.B. das Verfassen von Konzepten, Protokollen und Berichten.&lt;br /&gt;
:In einer fünfteiligen Artikelreihe stellt pb21.de die wichtigsten Werkzeuge für kollaboratives Schreiben vor. Dabei schauen wir nicht nur auf die Funktionen und technischen Voraussetzungen, sondern auch auf mögliche Einsatzszenarien im Bildungszusammenhang.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Teil I: Überblick&lt;br /&gt;
:Teil II: Etherpad&lt;br /&gt;
:Teil III: Wikis&lt;br /&gt;
:Teil IV: Google Docs, Office Web Apps etc.&lt;br /&gt;
:Teil V: Fazit – Welche Werkzeuge für welche Aufgaben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{zum|http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/kollaborativ/index.html|Kollaboratives Schreiben mit Web 2.0}} - Ein Workflow für Etherpads und/oder GoogleDocs (Klaus Dautel, 2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bücher===&lt;br /&gt;
*Jürgen Baurmann: Schreiben, überarbeiten, beurteilen. Ein Arbeitsbuch zur Schreibdidaktik, Kallmeyer 2002 S. 53 ff&lt;br /&gt;
*Michael Becker-Mrotzek/Ingrid Böttcher: Schreibkompetenz entwickeln und beurteilen, Cornelsen 2006 S.39-51&lt;br /&gt;
*Katrin Lehnen: Kooperative Textproduktion. In: Kruse/Jakobs/Ruhmann (Hrsg.), Schlüsselkompetenz Schreiben. Konzepte, Methoden, Projekte für Schreibberatung und Schreibdidaktik an der Hochschule, Luchterhand 2002, S. 147-170&lt;br /&gt;
*Will Richardson: Wikis, Blogs und Podcasts. Neue und nützliche Werkzeuge für den Unterricht. TibiaPress 2011 (Mehr zu diesem Buch in [http://www.zum.de/buch/index.php?controller=front&amp;amp;action=view&amp;amp;id=343 &#039;&#039;ZUM-Buch&#039;&#039;])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitschriften===&lt;br /&gt;
*Peter König: Teamwork im Netz, weltweit und gleichzeitig an denselben Dokumenten arbeiten, c&#039;t 2006 Heft 20&lt;br /&gt;
*Dorothee Wiegand: Und jetzt alle! Office-Dateien im Web gemeinsam bearbeiten, c&#039;t 2012, Heft 10&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: „Mit Wikis arbeiten“ - Prozessorientiertes Schreiben und medienorientiertes Unterrichten. In: DeutschMagazin (Cornelsen) 4/09&lt;br /&gt;
*Klaus Dautel: Fliegenpapiere mit GoogleDrive und Etherpads analysieren. Gemeinsames Editieren im Netz. In: Deutschunterricht (Westermann) 2013 Heft 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Portfolio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Kooperatives Lernen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schreiben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]][[Kategorie: Englisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Webquest_Deutsch_Sachtexte/Botaniker*innen&amp;diff=137786</id>
		<title>Webquest Deutsch Sachtexte/Botaniker*innen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Webquest_Deutsch_Sachtexte/Botaniker*innen&amp;diff=137786"/>
		<updated>2024-05-27T15:59:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Passionsblume.jpg|mini]]Ihr seid [https://www.duden.de/rechtschreibung/Botanik Botaniker*innen], Wissenschaftler*innen, die sich mit der Pflanzenwelt der Erde beschäftigen. Eure Aufgabe ist es, euch über die Pflanzen am Amazonas zu informieren. An diesem Thema hat Dr. Sonnenschein in den letzten Wochen intensiv gearbeitet, weil die Pflanzenwelt am Amazonas ein Kapitel in ihrem neuen Buch mit dem Titel: &amp;quot;Die Geheimnisse Amazoniens&amp;quot; werden soll.[[Datei:Detektiv.jpg|mini|100x100px|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hier ist eure Mission:&#039;&#039;&#039; Der Regenwald ist in Gefahr und täglich sterben Pflanzenarten am Amazonas aus, weil der Regenwald Stück für Stück abgeholzt wird. &lt;br /&gt;
#Einen ersten Hinweis darauf, welche besonderen Pflanzen es am Amazonas gibt, findet ihr in der [https://dbildungscloud.de dBildungscloud]. Denkt daran, die Texte mit dem Lesekompass zu erarbeiten, damit ihr sie wirklich gut versteht!&lt;br /&gt;
#Sucht weitere Informationen zu eurem Spezialgebiet. Da ihr Naturwissenschaftler*innen seid, könnt ihr vielleicht auch in eurem Biologiebuch etwas zu dem Thema finden.&lt;br /&gt;
#An dieser Stelle findet ihr drei Internetseiten, mit denen ihr arbeiten solltet:&lt;br /&gt;
##[https://www.abenteuer-regenwald.de/wissen/pflanzen Abenteuer Regenwald]&lt;br /&gt;
##[https://www.regenwald-schuetzen.org/kids/wissen-ueber-den-regenwald/pflanzen-im-regenwald Oro Verde]&lt;br /&gt;
##[https://www.planet-wissen.de/natur/landschaften/regenwald/index.html Planet Wissen]&lt;br /&gt;
#Weitere Informationen könnt ihr  [https://www.helles-koepfchen.de/ hier] finden.&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
[[Datei:Einbrief.jpg|mini|100x100px|left]]Es ist ein [[geheimnisvoller Brief]] aufgetaucht, den Dr. Sonnenschein kurz vor ihrem Verschwinden an ihre Nichte Paula Regentag geschrieben hat. Er ist erst am 7.5. mit der Post bei ihr eingetroffen und könnte euch Hinweise darüber geben, warum Dr. Sonnenschein entführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Wenn ihr alle Informationen gesichtet habt, müsst ihr eine Präsentation vorbereiten. Diese Präsentation werdet ihr vor den Mitarbeiter*innen der „Gesellschaft zur Rettung des Urwaldes am Amazonas“ halten. (Dafür müsst ihr euch an diesem Tag professionell anziehen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Für die Präsentation bereitet ihr ein Poster vor. Hinweise zum Erstellen einer Präsentation findet ihr im Deutschbuch auf S. 321.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Denkt daran, wie ihr vor einem Publikum sprecht, und übt euren Vortrag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;9. Am Ende eures Vortrages sollt ihr begründen, ob ihr glaubt, dass Frau Dr. Sonnenschein wegen ihres Wissens über die Pflanzenwelt des Amazonas entführt worden sein könnte.&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Deutsch&amp;diff=136348</id>
		<title>Deutsch</title>
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		<updated>2023-12-13T10:07:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;sprachen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Titel&lt;br /&gt;
  |titel=Deutsch&lt;br /&gt;
  |icon=hdg-languages&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{{3Spalten|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Spotlight &lt;br /&gt;
  | link = &lt;br /&gt;
  | iconfile = &lt;br /&gt;
  | titel = &lt;br /&gt;
  | teaser = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Spotlight &lt;br /&gt;
  | link = &lt;br /&gt;
  | iconfile =&lt;br /&gt;
  | titel =&lt;br /&gt;
  | teaser =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{2Spalten|&lt;br /&gt;
== &amp;lt;span class=&amp;quot;brainy hdg-star&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; Zum Reinschauen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Highlight&lt;br /&gt;
  | iconfile = Zumpad-Icon.svg&lt;br /&gt;
  | link = Reisen&lt;br /&gt;
  | titel = Reisen &amp;amp; Literatur&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Highlight&lt;br /&gt;
  | iconfile = Mitmachen-Icon.svg&lt;br /&gt;
  | link = Rhetorik&lt;br /&gt;
  | titel = Reden planen und halten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Highlight&lt;br /&gt;
  | iconfile = Schueler-Icon.svg&lt;br /&gt;
  | link = Kooperatives Lernen&lt;br /&gt;
  | titel = Kooperatives Lernen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Lese- und Literaturquizze|&amp;lt;span class=&amp;quot;fa-3x brainy hdg-question&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; Lese- und Literaturquizze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Highlight&lt;br /&gt;
  | iconfile = Buch-Icon.svg&lt;br /&gt;
  | link = Schreibaufgaben&lt;br /&gt;
  | titel = Schreibanlässe und Textformen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rhetorik|&amp;lt;span class=&amp;quot;fa-3x brainy hdg-spech-bubbles&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; Reden planen und halten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Portalseite/BlockSuche|kategorie=Deutsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Portalseite/BlockThemenliste|kategorie=Deutsch}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Themen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;grid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Großthema|Unterrichtsfach=Deutsch|Großthema=Kinder- und Jugendliteratur}}&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Großthema|Unterrichtsfach=Deutsch|Großthema=Schreiben}}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Großthema|Unterrichtsfach=Deutsch|Großthema=Rechtschreibung}}&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Großthema|Unterrichtsfach=Deutsch|Großthema=Grammatik}}&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Großthema|Unterrichtsfach=Deutsch|Großthema=Textsorten}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Großthema|Unterrichtsfach=Deutsch|Großthema=Texte}}&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Großthema|Unterrichtsfach=Deutsch|Großthema=Reisen}}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Großthema|Unterrichtsfach=Deutsch|Großthema=Lyrik}}&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Großthema|Unterrichtsfach=Deutsch|Großthema=Wortschatz}}&lt;br /&gt;
{{Portalseite/Großthema|Unterrichtsfach=Deutsch|Großthema=Epochen der deutschen Literatur|Titel=Literaturgeschichte}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Autorenbox|kategorie=Deutsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Portalseite]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Sprachwandel&amp;diff=135627</id>
		<title>Sprachwandel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Sprachwandel&amp;diff=135627"/>
		<updated>2023-08-23T09:05:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Jugendsprache */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wir Mensa.jpg|miniatur|Alles klar?]]&lt;br /&gt;
Sprache wandelt sich und hat sich immer gewandelt. Als Instrument für soziale Interaktion, zwischenmenschliche Kommunikation und die handelnde und gedankliche Auseinandersetzung mit unserer Mit- und Umwelt ist sie notwendigerweise immer in Bewegung, nie &amp;quot;statisch&amp;quot;, und wird von den Sprachverwendern kontinuierlich an sich verändernde Umweltbedingungen, neue Redegegenstände und neue (technische) Möglichkeiten der Kommunikation angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Banalität. Dennoch oder gerade deswegen fallen einige Phänomene besonders stark auf. Das gilt unter anderem für  &lt;br /&gt;
#Veränderungen im &#039;&#039;&#039;Wortschatz&#039;&#039;&#039; (Bezeichnungen für Neues kommen hinzu, andere geraten im Lauf der Zeit außer Gebrauch),&lt;br /&gt;
#auf der Ebene der &#039;&#039;&#039;Bedeutung&#039;&#039;&#039; (Wörter verändern im Lauf der Zeit ihre Bedeutung bzw. gewinnen neue Bedeutungsfacetten hinzu) und &lt;br /&gt;
#im Bereich der &#039;&#039;&#039;Schreibung&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
#Schließlich gibt aber auch Veränderungen in der &#039;&#039;&#039;Grammatik&#039;&#039;&#039; (Vereinfachungen in Kasus-Gebrauch und Wortstellung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aspekte des Sprachwandels in der Gegenwart ==&lt;br /&gt;
=== Anglizismen / Denglisch ===&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Anglizismus&#039;&#039;&#039; ist ein aus der englischen Sprache übernommener Begriff bzw. eine andere vom Englischen beeinflusste sprachliche Form, z.B. in der Syntax, in der Rechtschreibung, Aussprache, Lexik oder Idiomatik.&lt;br /&gt;
* [[Anglizismen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss digitaler Medien ===&lt;br /&gt;
Die digitalen Medien ermöglichen Formen der zeitnahen dialogischen Kommunikation, bei denen die Schrift als Realisierungsmedium für sprachliche Äußerungen verwendet wird. Insbesondere bei der Nutzung im Freizeitbereich lassen sich in Chats, in Online-Foren, in Sozialen Netzwerken und in der SMS-Kommunikation (Simsen) verschiedene Auffälligkeiten beobachten, die auf eine Anpassung der (schrift-)sprachlichen Mittel an die besonderen Erfordernisse schriftlicher dialogischer Kommunikation im zeitlichen Nahbereich zurückzuführen sind. &lt;br /&gt;
* [[/Einfluss digitaler Medien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grammatische Veränderungen im heutigen Deutsch ===&lt;br /&gt;
* Bastian Sick: &amp;quot;Wem sein Brot ich ess, dem sein Lied ich sing.&amp;quot; ([http://www.youtube.com/watch?v=05iyRfnmGxU Video])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Falsch oder eine neue Regel? ===&lt;br /&gt;
{{Box|Meinung|&lt;br /&gt;
[[Datei:Wir Mensa - Ausschnitt.jpg|miniatur|Typisch türkisch?]]&lt;br /&gt;
„Ich geh&#039; Schulhof“ ist eine durchaus übliche Formulierung muttersprachlicher [!] deutscher SchülerInnen. - Bei türkischstämmigen SprecherInnen ist so etwas wie dies durchaus erklärlich, da die [[Türkisch|türkische Sprache]] keinen Artikel kennt. Somit ist dann auch erklärlich, warum so mancher, wenn er in der Heimat seiner Eltern Urlaub machen will, sagt: „Ich fahre Türkei.“ - Aber, wie gesagt, auch muttersprachige SchülerInnen unserer Schule fragen sich im Hinblick auf unser Ganztagsangebot: „Kommst du mit Disko?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, die Migranten können halt nicht so gut Deutsch, kann man jetzt denken. Und Jugendliche haben schon immer dazu geneigt, in eigenen Codes zu reden, ohne dass dies die Sprache gleich grundlegend geändert hätte. Aber halt: Heißt es nicht auch in der „Tagesschau“ in Untertiteln zu Fotos „Präsident USA“? Und im Beitrag kann dann durchaus auch von der „Wirtschaft in USA“ die Rede sein, vermute ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen wie in zahlreichen anderen Fällen frage ich mich immer wieder, ob ich mit meinen Vorstellungen von den Regeln der deutschen Sprache richtig liege, gegen Windmühlenflügel ankämpfe oder bereits hoffnungslos veralteten Vorstellungen nachhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir steht immer noch vor Augen, wie in meiner Schulzeit in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts einer meiner damaligen Deutschlehrer uns (durchaus mit gewissem Erfolg) beizubringen suchte, dass zweimal „würde“ nebeneinander stilistisch absolut unmöglich sei: Wenn dieser Kollege heute noch leben würde (!), würde (!) er sich wohl so häufig im Grab umdrehen müssen, dass diese Rotation der gegenwärtigen Erderwärmung durchaus entgegenwirken könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ehrenwert die Vorstellungen meines damaligen Deutschlehrers waren, so sehr sind sie zumindest mittlerweile heute von der Sprachrealität überholt. - Welche meiner eigenen Vorstellungen müsste ich denn heute über Bord werfen? Soll ich z.B. akzeptieren, dass ein Großteil meiner SchülerInnen behauptet, „bei Herr [!] Kirst“ Unterricht zu haben? --[[Benutzer:Karl Kirst|Karl Kirst]] 11:29, 20. Apr 2007 (CEST)|Meinung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Debatte um &amp;quot;Sprachverfall&amp;quot;==&lt;br /&gt;
*Rudi Keller (2004): &#039;&#039;&#039;[https://www.germanistik.hhu.de/fileadmin/redaktion/Fakultaeten/Philosophische_Fakultaet/Germanistik/Germanistische_Sprachwissenschaft/Dateien/Keller/Sprachverfall.pdf Ist die deutsche Sprache vom Verfall bedroht?]&#039;&#039;&#039; (pdf).&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„Was wir als Sprachverfall wahrnehmen ist der Sprachwandel, aus der Froschperspektive betrachtet. Wir beobachten die Sprache durch ein schmales Zeitfenster und erkennen in diesem kleinen Ausschnitt jede Menge Fehler und Barbarismen. Aber die Fehler von heute sind wahrscheinlich die neuen Regeln von morgen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
== Jugendsprache ==&lt;br /&gt;
Ausgehend von den Interessen und Lebensgewohnheiten von Jugendlichen kann man vermuten, dass ihre Sprache und ihr Sprachverhalten besonders stark [[Sprachwandel/Einfluss neuer Medien|durch die Nutzung neuer Medien beeinflusst]] ist. Und Jugendliche sind vermutlich aufgrund der bestehenden demographischen Strukturen sowie ihrer Offenheit für Neues stärker von Einflüssen der Mehrsprachigkeit geprägt als Erwachsene.  &lt;br /&gt;
* [[Sprachwandel/Einfluss neuer Medien]]&lt;br /&gt;
* [[Anglizismen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kiezdeutsch==&lt;br /&gt;
Kiezdeutsch, das Deutsch Jugendlicher im Berliner Kiez, wird sprachwissenschaftlich untersucht und von Sprachwissenschaftlern als neuer deutscher Dialekt bzw. als Ethnolekt angesehen. Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heike Wiese, Kiezdeutsch. Ein neuer Dialekt entsteht. 2012. 280 S.: mit 18 Abbildungen. C.H.BECK 12,95 Euro.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Anhand zahlreicher Beispiele zeigt die renommierte Sprachwissenschaftlerin Heike Wiese, dass Kiezdeutsch keine „Kanak Sprak“ ist, kein Anzeichen mangelnder Integration und auch keine Gefahr für das Deutsche, sondern ein neuer, in dynamischer Entwicklung befindlicher Dialekt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kiezdeutsch.de/ kiezdeutsch - Ein Infoportal] zu Jugendsprache in urbanen Wohngebieten mit hohem Migrantenanteil: Informationen für Interessierte und Handreichungen für Schulen. Dieses Infoportal ist ein Projekt des Lehrstuhls für Deutsche Sprache der Gegenwart (Prof. Dr. Heike Wiese) der Universität Potsdam, unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.kiezdeutsch.de/kiezdeutschimunterricht.html Kiezdeutsch im Unterricht]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Weil Kiezdeutsch viele interessante grammatische Merkmale besitzt, kann diese Jugendsprache ein sinnvolles Thema im Deutschunterricht sein. Schülerprojekte zu Kiezdeutsch können den Grammatikunterricht unterstützen und auch zur Sprachförderung beitragen, gerade in Schulen mit einem hohem Anteil von Schüler/innen nicht-deutscher Herkunft. [...] Im Folgenden haben wir einige Anregungen zu grammatischen und lexikalischen Themen aufgeführt, die man im Deutschunterricht in Form von Schülerprojekten bearbeiten kann.&amp;quot; (kiezdeutsch.de)&lt;br /&gt;
{{Box|Zur Diskussion: Verstümmelung oder Bereicherung?|&lt;br /&gt;
Ein Video und ein Artikel als Vorbereitung:&lt;br /&gt;
#Arbeitet die Informationen heraus (Notizen)&lt;br /&gt;
#ordnet sie nach Pro und Kontra (Tabelle) und &lt;br /&gt;
#erarbeitet eine eigene Position (Stellungnahme)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/video/video-1181174.html Sprachentwicklung: Kiezdeutsch wird gesellschaftsfähig] (Video) (Spiegel-Online)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;27.02.2012 - Kiezdeutsch nennt sich die rhetorische Mutation der Neuzeit - eingeführt von jungen Migranten, kopiert von allen, die lieber Macker als Memme sind, lieber Digga als doof. Die Unplugged-Version der deutschen Sprache macht mit wenigen Worten viel her und ist deshalb - allen Oberlehrern und pensionierten Studienräten zum Trotz - auch keine Verstümmelung, sondern eine Bereicherung unseres Wortschatzes.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/professorin-heike-wiese-verteidigt-den-jugendslang-kiezdeutsch-a-824386.html Plädoyer einer Professorin - Kiezdeutsch rockt, ischwör!] (Spiegel-Online, 29.03.2012)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Sprachbewahrer kämpfen verbissen gegen Kiezdeutsch. Der Schulhof-Slang verhunzt unsere Sprache, meinen sie. Alles Quatsch, sagt die Sprachforscherin Heike Wiese. Denn Kiezdeutsch sei genauso ein Dialekt wie Bayerisch und Schwäbisch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelne Phänomene des Sprachwandels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit oder ohne Apostroph? ===&lt;br /&gt;
* [[Der Apostroph]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit oder ohne Bindestrich? ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Neue-Eroeffnung.jpg|thumb|Wie war wohl die „alte“?]]&lt;br /&gt;
* {{wpde|Leerzeichen in Komposita#Abweichungen vom aktuellen deutschen Schreibstandard}}&lt;br /&gt;
* [http://commons.wikimedia.org/wiki/Erg%C3%A4nzungsstrich#Fehlender_Erg%C3%A4nzungsstrich Fehlender Ergänzungsstrich - Bildbelege auf Wikimedia Commons]&lt;br /&gt;
* [http://www.deppenleerzeichen.de/ Deppen Leer Zeichen] (Martin Pittelkow): Der Titel beschreibt das Problem&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/post-an-den-zwiebelfisch-dem-wahn-sinn-eine-luecke-a-334066.html Dem Wahn Sinn eine Lücke] (Zwiebelfisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkürzung / unvollständige Sätze ===&lt;br /&gt;
Ist es ein Phänomen allgemein der [[#Jugendsprache|Jugendsprache]], bedingt durch [[#Kanak Sprak und andere Mischsprachen|Kanak Sprak und andere Mischsprachen]], wenn Jugendliche sagen &amp;quot;Ich geh&#039; Schulhof.&amp;quot; statt &amp;quot;Ich gehe auf den Schulhof.&amp;quot;? - Siehe hierzu auch unter [[#Falsch oder eine neue Regel? |Falsch oder eine neue Regel?]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.teachersnews.net/artikel/nachrichten/beruf/014505.php Frau, ich hab Dings!] - Gabriele Frydrych auf TeachersNews&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Als es klingelt, fragt Mandy im Rausgehen ihre Freundin Sarah: „Gehst du U-Bahn?“ – „Nein, erst Mensa, Päckchen. Außerdem bin ich Fahrrad.“ Niemand fragt nach. Alle wissen, was das bedeutet: „Gehst du zur U-Bahn?“ – „Nein, erst in die Mensa. Ich will mir noch ein Trinkpäckchen holen. Außerdem bin ich heute mit dem Fahrrad unterwegs.“&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf was oder worauf? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über Pronominaladverbien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/unispiegel/schule/0,1518,376735,00.html ZWIEBELFIBEL: An was erkennt man schlechten Stil?] - Von Bastian Sick (Spiegel-Online, 27.09.2005)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Auf was kommt es beim Sprechen besonders an? Über was sollte man sich mehr Gedanken machen? Gegen was sollte man sich wehren? Das sind Fragen, die es in sich haben! Menschliches Sagen und Ver-sagen spielt dabei eine entscheidende Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ss oder ß? ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Masshemden.jpg|150px|rechts]]&lt;br /&gt;
Eigentlich gibt es eine ganz klare &#039;&#039;&#039;[[Dass-Regel]]&#039;&#039;&#039;, die eindeutig festlegt, wann „ß“ (nach langem Vokal) und wann „ss“ (nach kurzem Vokal) zu schreiben ist. Oder ist es doch nicht so einfach mit dem &#039;&#039;das&#039;&#039; und &#039;&#039;dass&#039;&#039;?&lt;br /&gt;
* [[Dass-Regel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== n-Deklination: dem Mensch oder dem Menschen ===&lt;br /&gt;
{{Box|Finde die Fehler|&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Zuvor war Merkel bei ihrem ersten Besuch in Afghanistan in Kabul mit dem afghanischen Präsident Hamid Karsai zusammengetroffen. (Spiegel-Online, 03.11.2007)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Die Polizei hatte den Student am Dienstagabend festgenommen. Gegen den 35-Jährigen wird ermittelt.&amp;quot; (Spiegel-Online, 08.02.2016)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Können wir (bitte) Herr Müller sprechen?&amp;quot; (SchülerInnen vor dem LehrerInnenzimmer)&lt;br /&gt;
|Zitat}}&lt;br /&gt;
* [[n-Deklination]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Binnenmajuskeln oder CamelCases ===&lt;br /&gt;
Offensichtlich gibt es eine zunehmend häufigere Verwendung von Binnenmajuskeln, z.B. bei Markennamen und in der Werbung. &lt;br /&gt;
 Beispiele: DaimlerChrysler, iPhone, eMail ... (oder E-Mail / Email / E-mail ???)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wortgeschichten: Sprich-, Fremd-, Un- und bedrohte Wörter==&lt;br /&gt;
* [http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/ &#039;&#039;Essigs Essenzen&#039;&#039;] - Was Sie schon immer über die Herkunft von Redensarten wissen wollten&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Welche kuriosen Geschichten stecken hinter den Redewendungen und Sprichwörtern, die wir täglich verwenden? Wenn es um die Herkunft unserer Sprachbilder geht, verstehen wir meist nur Bahnhof, haben Tomaten auf den Augen oder stehen total auf dem Schlauch.Der Literaturwissenschaftler, Historiker und Autor des Buches &amp;quot;Wie die Kuh aufs Eis kam. Wundersames aus der Welt der Worte&amp;quot; Dr. Rolf-Bernhard Essig schafft auf amüsante Weise Abhilfe: Jeden Freitag um 11:07 Uhr im Radiofeuilleton beantwortet er Fragen von Hörerinnen und Hörern rund um Kuhhäute, Deadlines und Hempels Sofa.&amp;quot; Ein Angebot von www.dradio.de 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.stiftung-deutsche-sprache.de/eindeutschungen.php &#039;&#039;Was uns gefällt und was nicht&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
:Beispiele für schöne, erfolgreiche, misslungene und hässliche Eindeutschungen - nach Ansicht der &amp;quot;Stiftung deutsche Sprache&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 11. Juni 2007: [http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,487770,00.html &amp;quot;Kleinod besiegt Schlüpfer&amp;quot;] (spiegel.de)&lt;br /&gt;
: &amp;quot;Der internationale Wettbewerb &amp;quot;Das bedrohte Wort&amp;quot; ist entschieden. Aus tausenden Vorschlägen prämierte ein unabhängiges Expertengremium zehn Begriffe.&amp;quot; Die Jury hat das Wort &#039;&#039;&#039;Kleinod&#039;&#039;&#039; zum schönsten bedrohten Wort gekürt und mit dem Sprachpreis &amp;quot;Käseigel&amp;quot; prämiert.&lt;br /&gt;
:Siehe auch das [http://www.bedrohte-woerter.de/ &amp;quot;Lexikon der bedrohten Wörter&amp;quot;] (www.bedrohte-woerter.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.deutscher-sprachrat.de/dsdw/index.html &#039;&#039;Das schönste deutsche Wort&#039;&#039;] Mit einer Fülle von Einsendungen schöner Wörter und begleitet von einem großen, internationalen Medienecho ist der vom Deutschen Sprachrat und dem Goethe-Institut initiierte, internationale Wettbewerb »Das schönste deutsche Wort«  am 1. August 2004 zu Ende gegangen. Insgesamt 22.838 Wörter nebst Begründungen aus 111 Ländern gingen bei den Veranstaltern des Wettbewerbs ein. Der Gewinner des Wettbewerbs »Das schönste deutsche Wort« war »Habseligkeiten«. Auf diesen Seiten finden Sie die siegreichen Wörter und die mehr oder weniger einleuchtenden Begründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- 2 Container nebeneinander --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;99%&amp;quot;&lt;br /&gt;
 | style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- linke Spalte --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin: 0; margin-right:10px; border: 2px solid #dfdfdf; padding: 0em 1em 1em 1em; background-color:#eeeeee; align:left;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die meistgenannten Wörter - Inland&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebe&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Gemütlichkeit&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sehnsucht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heimat&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kindergarten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freiheit&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemütlich &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Frieden &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sonnenschein &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schmetterling&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- rechte Spalte --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;50%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- rechter Container ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin:0;  border:2px solid #dfdfdf; padding: 0em 1em 1em 1em; background-color:#eeeeee; align:left;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das meistgenannte Wort - Ausland&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
USA - Gemütlichkeit&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schweiz  -  Liebe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Österreich -  Liebe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Polen - Vergissmeinnicht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Italien -  Sehnsucht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Slowenien -  Liebe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bulgarien -  Liebe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
UK -  Schmetterling&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Finnland -  Vergissmeinnicht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Südkorea -  Mutter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Frankreich - Sehnsucht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Niederlande -  Fingerspitzengefühl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gfds.de/aktionen/wort-des-jahres/ Wort des Jahres] auf den Seiten der Gesellschaft für deutsche Sprache (GDFS)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Jedes Jahr wählen wir das »Wort des Jahres« und veröffentlichen einen sprachlichen Jahresrückblick. Erstmals 1971 und seit 1977 regelmäßig küren wir damit Wörter und Wendungen, die das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben eines Jahres sprachlich in besonderer Weise bestimmt haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Die Bewertung von Sprachwandelphänomenen in Sprachwissenschaft und sprachinteressierter Öffentlichkeit ist z.T. kontrovers. → Zum Weiterlesen: &#039;&#039;&amp;quot;[http://www.joern.de/tipsn133.htm Der so genannte Sprachverfall]&amp;quot;; Vortragsmanuskript des Linguisten Rudi Keller, 2008&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/sprachwissenschaft-vollkommen-nutzlos-fuer-den-unterricht-1844279.html Sprachwissenschaft: Vollkommen nutzlos für den Unterricht?] von WOLFGANG KRISCHE, 27.08.2009 (FAZ.net)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich geh Schule: In der Linguistik gibt es einen Exotismus der grammatischen Fehler. Die Erwartung, Regeln sollten eingehalten werden, wird als Diskriminierung von Unterschichten und Migranten betrachtet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Uwe Hinrichs: Multi Kulti Deutsch. Wie Migration die deutsche Sprache verändert, C.H.Beck 2013, 294 Seiten&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Die Zuwanderung hat die deutsche Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten wesentlich geprägt. Wie sich auch die deutsche Sprache unter dem Einfluss der Migranten-Sprache(n) verändert hat, untersucht Uwe Hinrichs in seinem Buch zum ersten Mal eingehend. Die deutsche Sprache ist im Wandel begriffen. Vor allem in der gesprochenen Sprache sind die Einflüsse von Migration und Globalisierung deutlich zu spüren. Nicht nur das inzwischen omnipräsente Englische, sondern auch die Sprachen der Zuwanderer, das Türkische, Polnische oder Russische, prägen die deutsche Alltagssprache in zunehmendem Maße. Während Sprachpuristen den Niedergang der deutschen Sprache beklagen, geht es Hinrichs in seinem Buch um eine unvoreingenommene Bestandsaufnahme&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bastian Sick: &#039;&#039;&#039;Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod&#039;&#039;&#039;. 240 Seiten, Taschenbuch. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, 2004. &lt;br /&gt;
* Bastian Sick: &#039;&#039;&#039;Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, Folge 2&#039;&#039;&#039;. Neues aus dem Irrgarten der deutschen Sprache. Die Zwiebelfisch-Kolumnen. ISBN 3-462-03606-8. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch. 272 Seiten | KiWi 900 | Taschenbuch. Euro (D) 8,90 | SFr 16,50 | Euro (A) 9,10&lt;br /&gt;
:* Parallel zum Buch erscheint die Fortsetzung auch als Hörbuch - vom Autor selbst gelesen. Der Audio Verlag, 2 CDs, ISBN 3-89813-445-8, 19,95 Euro&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;&amp;quot;Kann man sich mit Interpunktion, gutem Stil, Grammatik und den Zweifelsfällen deutscher Rechtschreibung amüsieren? Eine Million Leser sagen &amp;quot;Ja&amp;quot;: Der Überraschungserfolg &amp;quot;Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod&amp;quot; entlarvt nicht nur sprachliche Ungenauigkeiten, er unterhält auch aufs köstlichste. Dieses Hörbuch führt sicher durch den Irrgarten der deutschen Sprache. Der Autor Bastian Sick liest selbst aus seinen neuen, herrlich witzigen Kolumnen über den traurigen Konjunktiv, das gefühlte Komma und viele weitere große und kleine Sprachvergehen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterrichtsmodelle ==&lt;br /&gt;
* Frank Schneider, EinFach Deutsch Unterrichtsmodelle. Sprachursprung - Sprachskepsis - Sprachwandel: Diskussionen über die Sprache von Herder bis heute. Gymnasiale Oberstufe. Schöningh. ISBN 3140224559 - umfangreiches Material, gut aufbereitet; ermöglicht einen flexibel gestalteten Unterricht&lt;br /&gt;
* EinFach Deutsch: Sprache - Denken - Wirklichkeit (Schöningh). ISBN 978-3-14-022412-3&lt;br /&gt;
* [http://www.kiezdeutsch.de/kiezdeutschimunterricht.html Kiezdeutsch im Unterricht]&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Weil Kiezdeutsch viele interessante grammatische Merkmale besitzt, kann diese Jugendsprache ein sinnvolles Thema im Deutschunterricht sein. Schülerprojekte zu Kiezdeutsch können den Grammatikunterricht unterstützen und auch zur Sprachförderung beitragen, gerade in Schulen mit einem hohem Anteil von Schüler/innen nicht-deutscher Herkunft. [...] Im Folgenden haben wir einige Anregungen zu grammatischen und lexikalischen Themen aufgeführt, die man im Deutschunterricht in Form von Schülerprojekten bearbeiten kann.&amp;quot; (kiezdeutsch.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Materialien ==&lt;br /&gt;
* Der Wikipedia-Artikel {{wpde|Sprachwandel}} nennt u.a. [[wikipedia:de:Faktoren für Sprachwandel|Faktoren für Sprachwandel]] nach Peter von Polenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-49067625.html Deutsch for sale] - von Mathias Schreiber&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Die deutsche Sprache wird so schlampig gesprochen und geschrieben wie wohl nie zuvor. Auffälligstes Symptom der dramatischen Verlotterung ist die Mode, fast alles angelsächsisch &amp;quot;aufzupeppen&amp;quot;. Aber es gibt eine Gegenbewegung.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.lyrikmond.de/gedicht-56.php Interpretation Wünschelrute von Joseph von Eichendorff] - Interpretation unter Verwendung von Grimms Wörterbuch zeigt die Bedeutungsverschiebungen von zum Teil alltäglichen Wörtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gfds.de/publikationen/umfrage-broschueren-und-pdfs/ &amp;quot;Wie denken die Deutschen über ihre Muttersprache und über Fremdsprachen?&amp;quot;] (Pressemitteilung vom 13. Juni 2008)&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;Im Auftrag der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) sowie in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Sprachrat hat das Institut für Demoskopie Allensbach zwischen dem 4. und 17. April 2008 insgesamt 1.820 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählte Personen ab 16&amp;amp;nbsp;Jahre mündlich-persönlich zum Thema ‚deutsche Sprache’ im weitesten Sinne befragt.&amp;quot; Im Einzelnen geht es um die Einstellung der Deutschen zu&lt;br /&gt;
# dem »Sprachverfall«,&lt;br /&gt;
# der Rechtschreibreform und den Rechtschreibfähigkeiten,&lt;br /&gt;
# den Anglizismen,&lt;br /&gt;
# der Rolle der deutschen Sprache in Europa,&lt;br /&gt;
# den deutschen Dialekten,&lt;br /&gt;
# der Akzeptanz von Tabu-Wörtern,&lt;br /&gt;
# dem geschlechtergerechten Formulieren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
: Die Ergebnisse können auch als pdf heruntergeladen werden: [https://gfds.de/wp-content/uploads/2018/02/GfdS-Umfrage-Muttersprache-und-%C3%BCber-Fremdsprachen.pdf GfdS_Studie_Spracheinstellung.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Anglizismen]]&lt;br /&gt;
* [[Sprachwandel/Einfluss digitaler Medien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Autorenbox|mit_unterseiten=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekundarstufe 2]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Sprachwandel/Einfluss_digitaler_Medien&amp;diff=135626</id>
		<title>Sprachwandel/Einfluss digitaler Medien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Sprachwandel/Einfluss_digitaler_Medien&amp;diff=135626"/>
		<updated>2023-08-23T09:04:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Zur Debatte um &amp;quot;Sprachverfall&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Handynachricht.jpg|300px|rechts]]&lt;br /&gt;
==Sprache und &amp;quot;neue Medien&amp;quot;: Positionen und Befunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im öffentlichen Diskurs und auch in der journalistischen Behandlung des Themas &amp;quot;Sprache im Internet&amp;quot; wird häufig diskutiert, ob und inwiefern der (schriftliche) Sprachgebrauch in &amp;quot;neuen&amp;quot; Medien wie Internet und SMS die Alltagssprache sowie die Sprachkompetenz junger Leute beeinflusse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in der journalistischen Auseinandersetzung mit dem Thema wird dabei häufig der Eindruck erweckt, es gebe eine &amp;quot;Netz-Sprache&amp;quot;, die - in Form einer eigenen Varietät - für die Sprachverwendung im Internet charakteristisch sei. Von dieser &amp;quot;Netz-Sprache&amp;quot; wird angenommen, dass sie die Sprachverwendung im Alltag und insbesondere die Schreibfähigkeiten Jugendlicher bzw. die Kompetenz zu differenzierter, situationsangemessener Sprachverwendung negativ beeinflusse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem differenzierteren Blick auf die Sprachverwendung im Netz kann man allerdings schnell feststellen, dass diejenigen Merkmale, die häufig als &amp;quot;typisch netzsprachlich&amp;quot; und damit als &#039;&#039;&#039;Elemente einer &amp;quot;Netz-Sprache&amp;quot;&#039;&#039;&#039; aufgefasst werden, &#039;&#039;&#039;gar nicht in allen Bereichen des Netzes in gleicher Weise gebräuchlich sind&#039;&#039;&#039;. In weiten Bereichen des Internets kommen sie sogar überhaupt nicht und wenn, dann bestenfalls in Form von Zitaten, vor. Smileys, Aktionswörter wie *grins*, *knuddel*, *freu*, Akronyme wie &#039;&#039;LOL&#039;&#039; und &#039;&#039;ROFL&#039;&#039; sowie ein an der gesprochenen Umgangssprache orientierter sprachlicher Duktus sind bei genauerer Betrachtung vor allem in der internetbasierten Kommunikation &#039;&#039;im Freizeitbereich&#039;&#039; hochfrequent; in anderen Nutzungskontexten (z.B. Foren-Kommunikation im Bildungsbereich; Beratungs-Chats) kommen sie weit weniger häufig vor. Auf institutionellen Websites, in Wikipedia-Artikeln oder in Newslettern werden sie in der Regel überhaupt nicht verwendet. &#039;&#039;&#039;Empirische Befunde&#039;&#039;&#039; hierzu liefern z.B. die Untersuchungen in [http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Storrer_2007_Chat-kommunikation_in_beruf_und_weiterbildung.pdf Storrer (2007)] und [http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Zif-Netzwerke-storrer-preprint.pdf Storrer (2011)]. &#039;&#039;&#039;Datenbeispiele für die stilistische Variation in Abhängigkeit zu Nutzungskontexten&#039;&#039;&#039; bietet das &#039;&#039;&#039;[http://www.chatkorpus.tu-dortmund.de Dortmunder Chat-Korpus]&#039;&#039;&#039;, das Mitschnitte aus unterschiedlichsten Arten von Chats - neben Chats im Freizeitbereich auch Beratungschats, moderierte Chats mit Politikern und Chats im Bildungsbereich - per Mausklick zugänglich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwiefern das Auftreten der o.a. sprachlichen Auffälligkeiten in Formen der &#039;&#039;informellen&#039;&#039; Netzkommunikation sich auf die &#039;&#039;&#039;Schreibkompetenzen Jugendlicher&#039;&#039;&#039; auswirkt, ist eine andere Frage. Befunde einer Untersuchung an der Universität Zürich legen nahe, dass die Jugendlichen von heute sehr wohl zwischen dem Schreiben in informellen, dialogischen und dem mündlichen Gespräch angenäherten Settings im Netz und dem Schreiben &amp;quot;traditioneller&amp;quot; Textsorten zu unterscheiden wissen, bei denen es auf eine kontextunabhängige Verständlichkeit ankommt (vgl. Dürscheid/Wagner/Brommer 2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ &#039;&#039;s. Artikel &amp;quot;[http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Storrer-web2020-preprint.pdf Über die Auswirkungen des Internets auf unsere Sprache]&amp;quot; von A. Storrer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist festzustellen, &#039;&#039;&#039;dass heutzutage viel mehr schriftlich kommuniziert wird als früher&#039;&#039;&#039;. Die Schrift ist nicht mehr ein Medium fast ausschließlich für die Distanzkommunikation, sondern wird gerade in sozialen Netzwerken, ICQ, Foren und Chats auch häufig für die informelle Freizeitkommunikation verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt insgesamt zu einer &#039;&#039;&#039;Veränderung im kulturellen Stellenwert der Schrift&#039;&#039;&#039; und sollte im Deutschunterricht entsprechend aufgegriffen werden. Heute wie jeher ist es wichtig, Schülerinnen und Schüler dabei zu begleiten, ein Bewusstsein für funktionale Angemessenheit bei der Verwendung sprachlicher Mittel zu entwickeln (siehe z.B. den &#039;&#039;&#039;Bereich &amp;quot;Sprachen in der Sprache&amp;quot; im Lehrplan Deutsch/NRW&#039;&#039;&#039;). Dabei sollte es &#039;&#039;nicht&#039;&#039; darum gehen, den Sprachgebrauch der Jugendlichen in der Freizeit zu kritisieren. Ein ökonomischer, spontaner und an der Mündlichkeit orientierter Umgang mit der Schrift kann in Kontexten, in denen es gerade um Spontaneität und einen schnellen dialogischen Austausch geht, wesentlich zielführender sein als die Einhaltung aller Konventionen, die für die Verständnissicherung in schriftlicher Distanzkommunikation wichtig sind. Umgekehrt gibt es nach wie vor (und wird es auch weiterhin geben) diverse Situationen, in denen die Einhaltung der Konventionen von Orthographie und Interpunktion sowie einer auf maximale Verständlichkeit im Distanzbereich gerichteten Syntax und Textgrammatik wichtig und - mit Blick auf erfolgreiches kommnunikatives Handeln - zielführend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ressourcen und empirische Befunde zum Sprachgebrauch im Netz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[http://www.chatkorpus.tu-dortmund.de Dortmunder Chat-Korpus]&#039;&#039;&#039;: Umfangreiche &#039;&#039;&#039;Sammlung von Chat-Mitschnitten&#039;&#039;&#039; an der TU Dortmund: 140.000 Nutzerbeiträge aus Chats in unterschiedlichen sozialen Handlungsbereichen (Webchats und IRC-Chats im Freizeitbereich, Chats in Lehr-/Lernkontexten, in verschiedenen Formen institutioneller Beratung und in journalistischen Nutzungskontexten). Ein großer Teil der Mitschnitte kann in einer HTML-Version direkt per Browser eingesehen und für Unterrichtszwecke kopiert oder ausgedruckt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
* Dürscheid, Christa, Franc Wagner, Sarah Brommer (2010): &#039;&#039;&#039;Wie Jugendliche schreiben. Schreibkompetenz und neue Medien.&#039;&#039;&#039; Berlin und New York: de Gruyter.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Storrer, Angelika (2010): &#039;&#039;&#039;Über die Auswirkungen des Internets auf unsere Sprache.&#039;&#039;&#039; In: Burda, Hubert/Döpfner, Mathias/Hombach, Bodo/Rüttgers, Jürgen (Hg.): 2020 - Gedanken zur Zukunft des Internets. Essen: Klartext Verlag, S. 219-224. - Download: [http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Storrer-web2020-preprint.pdf PDF-Preprint]&lt;br /&gt;
* Storrer, Angelika (2011): &#039;&#039;&#039;Sprachstil und Sprachvariation in sozialen Netzwerken.&#039;&#039;&#039; In: In: Barbara Frank-Job, Alexander Mehler &amp;amp; Tilmann Sutter (Hrsg.): Die Dynamik sozialer und sprachlicher Netzwerke. Konzepte, Methoden und empirische Untersuchungen an Beispielen des WWW. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. - Download: [http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Zif-Netzwerke-storrer-preprint.pdf PDF-Preprint]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtskonzepte und -materialien==&lt;br /&gt;
* Verschiedene Unterrichtsideen und -konzepte zur didaktischen Behandlung der Sprachverwendung im Internet dokumentiert das &#039;&#039;&#039;Wiki-Projekt &amp;quot;[http://ibk.zum.de/wiki/Unterrichtskonzepte:_Reflexion_über_Sprache_im_Internet Internetbasierte Kommunikation im Deutschunterricht]&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der ZUM-Wiki-Family.&lt;br /&gt;
* Frank Schneider, EinFach Deutsch Unterrichtsmodelle. Sprachursprung - Sprachskepsis - Sprachwandel: Diskussionen über die Sprache von Herder bis heute. Gymnasiale Oberstufe. Schöningh. ISBN 3140224559  - umfangreiches Material, gut aufbereitet; ermöglicht einen flexibel gestalteten Unterricht&lt;br /&gt;
* [http://www.fachdidaktik-einecke.de/9_Diagnose_Bewertung/zentralabi_nrw2007-2009_deutsch_arbeitshilfen.htm#Sprache%20und%20Massenmedien Sprache und Massenmedien] - Linksammlung (Sprachdidaktik-Einecke.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Impulse zum Recherchieren und Erörtern==&lt;br /&gt;
===Macht Simsen dumm? Nein, aber ...===&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2011/09/C-Schreibkompetenz SCHREIBEN IN DER SCHULE: &amp;quot;Voll eklich wg schule *stöhn*&amp;quot; - Simsen macht Schüler nicht dumm. Aber ihre Texte sind heute fehlerhafter als früher.] - VON Wolfgang Krischke (DIE ZEIT, 24.2.2011 Nr. 09)&lt;br /&gt;
:Beitrag mit Ergebnissen von neuen Untersuchungen. Der Text bietet zahlreiche Ansatzpunkte für die Verwendung im Unterricht: klare Aussagen, die sicherlich auch Anlass zu Diskussionen bieten. - Eine Aussage: Zweisprachigkeit habe für sich genommen keinen messbaren Einfluss auf die Sprachleistung der untersuchten Grundschüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6_43S3lgq2Y&amp;amp;hl=de&amp;amp;gl=DE Jasper - Der HDL-Song - [original &amp;amp; live]]&lt;br /&gt;
:{{#ev:youtube|6_43S3lgq2Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschandeln SMS und Twitter die Sprache? ===&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgaben|&lt;br /&gt;
# Informiere Dich über unterschiedliche Positionen zu der oben genannten Fragestellung mit Hilfe des folgenden Artikels: &amp;lt;br&amp;gt; [http://www.derwesten.de/politik/verschandeln-sms-und-twitter-die-deutsche-sprache-id7417449.html Verschandeln SMS und Twitter die deutsche Sprache?] (DerWesten.de, 21.12.2012)&lt;br /&gt;
# Ergänzend kannst Du auch folgenden Artikel hinzuziehen: &amp;lt;br&amp;gt; [http://www.heise.de/newsticker/meldung/Rechtschreibrat-Chef-Twitter-und-SMS-schaden-der-Sprache-1773445.html Rechtschreibrat-Chef: Twitter und SMS schaden der Sprache] (heise-online.de, 21.12.2012)&lt;br /&gt;
# Analysiere den folgenden Kommentar zum selben Thema: &amp;lt;br&amp;gt; [http://www.derwesten.de/meinung/grenzen-des-sprachverfalls-cmt-id7418434.html Grenzen des Sprachverfalls - von Jens Dirksen] (DerWesten.de, 21.12.2012)&lt;br /&gt;
# Nimm selbst begründet Stellung zu der Fragestellung &amp;quot;Verschandeln SMS und Twitter die Sprache?&amp;quot;. Beziehe dabei sowohl die Positionen aus Deiner Analyse als auch eigene Erfahrungen mit ein.&lt;br /&gt;
|Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugendwort des Jahres ===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Jugendwort des Jahres&amp;quot; wird seit 2008 jährlich von einer Jury unter der Leitung des Langenscheidt-Verlags ausgewählt. Dem geht ein &#039;Netzvoting&#039; voraus. Die Jury muss sich aber nicht an das Voting-Ergebnis halten, wenn es ihrer Meinung nach eine Person oder Personengruppe abwertet, wie z.B. &#039;hartzen&#039; (2009) oder &#039;merkeln&#039; (2015).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste ausgewählte Wort war &#039;Gammelfleischparty&#039; (2008), 20017 war es &#039;I bims&#039;. Die Liste der bisherigen Wörter und ihre Bedeutung - die ja nicht für jeden selbsterklärend ist - findet sich in diesem [https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendwort_des_Jahres_(Deutschland) &#039;&#039;&#039;Wikipedia-Artikel&#039;&#039;&#039;]. Hier einige Beispiele: &lt;br /&gt;
* 2012: [http://www.spiegel.de/schulspiegel/jugendwort-des-jahres-2012-jury-kuert-yolo-a-869201.html Jugendsprache - Yolo, Alter] (Spiegel-Online, 25.11.2012)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ihre Eltern legten sich noch eine Fußmatte mit dem Aufdruck &amp;quot;Carpe Diem&amp;quot; vor die Tür, &amp;quot;Nutze den Tag&amp;quot;. Ihre Kinder können damit nichts anfangen. &amp;quot;Yolo&amp;quot; ist ihr Motto: &amp;quot;You only live once&amp;quot;. Meint in etwa das Gleiche - und ist das Jugendwort des Jahres.&amp;quot; - &amp;quot;Innerhalb der Jury war man sich einig: Der Wettbewerb zeige, dass der Einfluss des Internets auf den Sprachgebrauch weiter wachse.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 2015: [https://www.welt.de/kultur/article148804754/Nichts-da-merkeln-Smombie-ist-Jugendwort-des-Jahres.html &#039;&#039;&#039;Smombies&#039;&#039;&#039;] (Welt, 13.11.2015), eine Wortschöpfung aus Smartphone und Zombie&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe|&lt;br /&gt;
#Recherchiert im Internet die Liste der bisherigen &amp;quot;Jugendwörter des Jahres&amp;quot;.&lt;br /&gt;
#Untersucht, in wiefern sich in diesen Wörtern der zunehmende Einfluss der neuen Medien auf die Sprache erkennen lässt.&lt;br /&gt;
#Beurteilt, in welchem Umfang diese &#039;Jugendwörter&#039; eurem eigenen Sprachgebrauch entsprechen und begründet dies.&lt;br /&gt;
|Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Anglizismen]]&lt;br /&gt;
* [[Sprachwandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Sprachwandel/Einfluss_digitaler_Medien&amp;diff=135625</id>
		<title>Sprachwandel/Einfluss digitaler Medien</title>
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		<updated>2023-08-23T09:02:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Ressourcen und empirische Befunde zum Sprachgebrauch im Netz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Handynachricht.jpg|300px|rechts]]&lt;br /&gt;
==Sprache und &amp;quot;neue Medien&amp;quot;: Positionen und Befunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im öffentlichen Diskurs und auch in der journalistischen Behandlung des Themas &amp;quot;Sprache im Internet&amp;quot; wird häufig diskutiert, ob und inwiefern der (schriftliche) Sprachgebrauch in &amp;quot;neuen&amp;quot; Medien wie Internet und SMS die Alltagssprache sowie die Sprachkompetenz junger Leute beeinflusse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in der journalistischen Auseinandersetzung mit dem Thema wird dabei häufig der Eindruck erweckt, es gebe eine &amp;quot;Netz-Sprache&amp;quot;, die - in Form einer eigenen Varietät - für die Sprachverwendung im Internet charakteristisch sei. Von dieser &amp;quot;Netz-Sprache&amp;quot; wird angenommen, dass sie die Sprachverwendung im Alltag und insbesondere die Schreibfähigkeiten Jugendlicher bzw. die Kompetenz zu differenzierter, situationsangemessener Sprachverwendung negativ beeinflusse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem differenzierteren Blick auf die Sprachverwendung im Netz kann man allerdings schnell feststellen, dass diejenigen Merkmale, die häufig als &amp;quot;typisch netzsprachlich&amp;quot; und damit als &#039;&#039;&#039;Elemente einer &amp;quot;Netz-Sprache&amp;quot;&#039;&#039;&#039; aufgefasst werden, &#039;&#039;&#039;gar nicht in allen Bereichen des Netzes in gleicher Weise gebräuchlich sind&#039;&#039;&#039;. In weiten Bereichen des Internets kommen sie sogar überhaupt nicht und wenn, dann bestenfalls in Form von Zitaten, vor. Smileys, Aktionswörter wie *grins*, *knuddel*, *freu*, Akronyme wie &#039;&#039;LOL&#039;&#039; und &#039;&#039;ROFL&#039;&#039; sowie ein an der gesprochenen Umgangssprache orientierter sprachlicher Duktus sind bei genauerer Betrachtung vor allem in der internetbasierten Kommunikation &#039;&#039;im Freizeitbereich&#039;&#039; hochfrequent; in anderen Nutzungskontexten (z.B. Foren-Kommunikation im Bildungsbereich; Beratungs-Chats) kommen sie weit weniger häufig vor. Auf institutionellen Websites, in Wikipedia-Artikeln oder in Newslettern werden sie in der Regel überhaupt nicht verwendet. &#039;&#039;&#039;Empirische Befunde&#039;&#039;&#039; hierzu liefern z.B. die Untersuchungen in [http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Storrer_2007_Chat-kommunikation_in_beruf_und_weiterbildung.pdf Storrer (2007)] und [http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Zif-Netzwerke-storrer-preprint.pdf Storrer (2011)]. &#039;&#039;&#039;Datenbeispiele für die stilistische Variation in Abhängigkeit zu Nutzungskontexten&#039;&#039;&#039; bietet das &#039;&#039;&#039;[http://www.chatkorpus.tu-dortmund.de Dortmunder Chat-Korpus]&#039;&#039;&#039;, das Mitschnitte aus unterschiedlichsten Arten von Chats - neben Chats im Freizeitbereich auch Beratungschats, moderierte Chats mit Politikern und Chats im Bildungsbereich - per Mausklick zugänglich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwiefern das Auftreten der o.a. sprachlichen Auffälligkeiten in Formen der &#039;&#039;informellen&#039;&#039; Netzkommunikation sich auf die &#039;&#039;&#039;Schreibkompetenzen Jugendlicher&#039;&#039;&#039; auswirkt, ist eine andere Frage. Befunde einer Untersuchung an der Universität Zürich legen nahe, dass die Jugendlichen von heute sehr wohl zwischen dem Schreiben in informellen, dialogischen und dem mündlichen Gespräch angenäherten Settings im Netz und dem Schreiben &amp;quot;traditioneller&amp;quot; Textsorten zu unterscheiden wissen, bei denen es auf eine kontextunabhängige Verständlichkeit ankommt (vgl. Dürscheid/Wagner/Brommer 2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ &#039;&#039;s. Artikel &amp;quot;[http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Storrer-web2020-preprint.pdf Über die Auswirkungen des Internets auf unsere Sprache]&amp;quot; von A. Storrer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist festzustellen, &#039;&#039;&#039;dass heutzutage viel mehr schriftlich kommuniziert wird als früher&#039;&#039;&#039;. Die Schrift ist nicht mehr ein Medium fast ausschließlich für die Distanzkommunikation, sondern wird gerade in sozialen Netzwerken, ICQ, Foren und Chats auch häufig für die informelle Freizeitkommunikation verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt insgesamt zu einer &#039;&#039;&#039;Veränderung im kulturellen Stellenwert der Schrift&#039;&#039;&#039; und sollte im Deutschunterricht entsprechend aufgegriffen werden. Heute wie jeher ist es wichtig, Schülerinnen und Schüler dabei zu begleiten, ein Bewusstsein für funktionale Angemessenheit bei der Verwendung sprachlicher Mittel zu entwickeln (siehe z.B. den &#039;&#039;&#039;Bereich &amp;quot;Sprachen in der Sprache&amp;quot; im Lehrplan Deutsch/NRW&#039;&#039;&#039;). Dabei sollte es &#039;&#039;nicht&#039;&#039; darum gehen, den Sprachgebrauch der Jugendlichen in der Freizeit zu kritisieren. Ein ökonomischer, spontaner und an der Mündlichkeit orientierter Umgang mit der Schrift kann in Kontexten, in denen es gerade um Spontaneität und einen schnellen dialogischen Austausch geht, wesentlich zielführender sein als die Einhaltung aller Konventionen, die für die Verständnissicherung in schriftlicher Distanzkommunikation wichtig sind. Umgekehrt gibt es nach wie vor (und wird es auch weiterhin geben) diverse Situationen, in denen die Einhaltung der Konventionen von Orthographie und Interpunktion sowie einer auf maximale Verständlichkeit im Distanzbereich gerichteten Syntax und Textgrammatik wichtig und - mit Blick auf erfolgreiches kommnunikatives Handeln - zielführend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ressourcen und empirische Befunde zum Sprachgebrauch im Netz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[http://www.chatkorpus.tu-dortmund.de Dortmunder Chat-Korpus]&#039;&#039;&#039;: Umfangreiche &#039;&#039;&#039;Sammlung von Chat-Mitschnitten&#039;&#039;&#039; an der TU Dortmund: 140.000 Nutzerbeiträge aus Chats in unterschiedlichen sozialen Handlungsbereichen (Webchats und IRC-Chats im Freizeitbereich, Chats in Lehr-/Lernkontexten, in verschiedenen Formen institutioneller Beratung und in journalistischen Nutzungskontexten). Ein großer Teil der Mitschnitte kann in einer HTML-Version direkt per Browser eingesehen und für Unterrichtszwecke kopiert oder ausgedruckt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
* Dürscheid, Christa, Franc Wagner, Sarah Brommer (2010): &#039;&#039;&#039;Wie Jugendliche schreiben. Schreibkompetenz und neue Medien.&#039;&#039;&#039; Berlin und New York: de Gruyter.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Storrer, Angelika (2010): &#039;&#039;&#039;Über die Auswirkungen des Internets auf unsere Sprache.&#039;&#039;&#039; In: Burda, Hubert/Döpfner, Mathias/Hombach, Bodo/Rüttgers, Jürgen (Hg.): 2020 - Gedanken zur Zukunft des Internets. Essen: Klartext Verlag, S. 219-224. - Download: [http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Storrer-web2020-preprint.pdf PDF-Preprint]&lt;br /&gt;
* Storrer, Angelika (2011): &#039;&#039;&#039;Sprachstil und Sprachvariation in sozialen Netzwerken.&#039;&#039;&#039; In: In: Barbara Frank-Job, Alexander Mehler &amp;amp; Tilmann Sutter (Hrsg.): Die Dynamik sozialer und sprachlicher Netzwerke. Konzepte, Methoden und empirische Untersuchungen an Beispielen des WWW. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. - Download: [http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Zif-Netzwerke-storrer-preprint.pdf PDF-Preprint]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Debatte um &amp;quot;Sprachverfall&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rudi Keller (2004): &#039;&#039;&#039;[https://www.germanistik.hhu.de/fileadmin/redaktion/Fakultaeten/Philosophische_Fakultaet/Germanistik/Germanistische_Sprachwissenschaft/Dateien/Keller/Sprachverfall.pdf Ist die deutsche Sprache vom Verfall bedroht?]&#039;&#039;&#039; (pdf).&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„Was wir als Sprachverfall wahrnehmen ist der Sprachwandel, aus der Froschperspektive betrachtet. Wir beobachten die Sprache durch ein schmales Zeitfenster und erkennen in diesem kleinen Ausschnitt jede Menge Fehler und Barbarismen. Aber die Fehler von heute sind wahrscheinlich die neuen Regeln von morgen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtskonzepte und -materialien==&lt;br /&gt;
* Verschiedene Unterrichtsideen und -konzepte zur didaktischen Behandlung der Sprachverwendung im Internet dokumentiert das &#039;&#039;&#039;Wiki-Projekt &amp;quot;[http://ibk.zum.de/wiki/Unterrichtskonzepte:_Reflexion_über_Sprache_im_Internet Internetbasierte Kommunikation im Deutschunterricht]&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der ZUM-Wiki-Family.&lt;br /&gt;
* Frank Schneider, EinFach Deutsch Unterrichtsmodelle. Sprachursprung - Sprachskepsis - Sprachwandel: Diskussionen über die Sprache von Herder bis heute. Gymnasiale Oberstufe. Schöningh. ISBN 3140224559  - umfangreiches Material, gut aufbereitet; ermöglicht einen flexibel gestalteten Unterricht&lt;br /&gt;
* [http://www.fachdidaktik-einecke.de/9_Diagnose_Bewertung/zentralabi_nrw2007-2009_deutsch_arbeitshilfen.htm#Sprache%20und%20Massenmedien Sprache und Massenmedien] - Linksammlung (Sprachdidaktik-Einecke.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Impulse zum Recherchieren und Erörtern==&lt;br /&gt;
===Macht Simsen dumm? Nein, aber ...===&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2011/09/C-Schreibkompetenz SCHREIBEN IN DER SCHULE: &amp;quot;Voll eklich wg schule *stöhn*&amp;quot; - Simsen macht Schüler nicht dumm. Aber ihre Texte sind heute fehlerhafter als früher.] - VON Wolfgang Krischke (DIE ZEIT, 24.2.2011 Nr. 09)&lt;br /&gt;
:Beitrag mit Ergebnissen von neuen Untersuchungen. Der Text bietet zahlreiche Ansatzpunkte für die Verwendung im Unterricht: klare Aussagen, die sicherlich auch Anlass zu Diskussionen bieten. - Eine Aussage: Zweisprachigkeit habe für sich genommen keinen messbaren Einfluss auf die Sprachleistung der untersuchten Grundschüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6_43S3lgq2Y&amp;amp;hl=de&amp;amp;gl=DE Jasper - Der HDL-Song - [original &amp;amp; live]]&lt;br /&gt;
:{{#ev:youtube|6_43S3lgq2Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschandeln SMS und Twitter die Sprache? ===&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgaben|&lt;br /&gt;
# Informiere Dich über unterschiedliche Positionen zu der oben genannten Fragestellung mit Hilfe des folgenden Artikels: &amp;lt;br&amp;gt; [http://www.derwesten.de/politik/verschandeln-sms-und-twitter-die-deutsche-sprache-id7417449.html Verschandeln SMS und Twitter die deutsche Sprache?] (DerWesten.de, 21.12.2012)&lt;br /&gt;
# Ergänzend kannst Du auch folgenden Artikel hinzuziehen: &amp;lt;br&amp;gt; [http://www.heise.de/newsticker/meldung/Rechtschreibrat-Chef-Twitter-und-SMS-schaden-der-Sprache-1773445.html Rechtschreibrat-Chef: Twitter und SMS schaden der Sprache] (heise-online.de, 21.12.2012)&lt;br /&gt;
# Analysiere den folgenden Kommentar zum selben Thema: &amp;lt;br&amp;gt; [http://www.derwesten.de/meinung/grenzen-des-sprachverfalls-cmt-id7418434.html Grenzen des Sprachverfalls - von Jens Dirksen] (DerWesten.de, 21.12.2012)&lt;br /&gt;
# Nimm selbst begründet Stellung zu der Fragestellung &amp;quot;Verschandeln SMS und Twitter die Sprache?&amp;quot;. Beziehe dabei sowohl die Positionen aus Deiner Analyse als auch eigene Erfahrungen mit ein.&lt;br /&gt;
|Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugendwort des Jahres ===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Jugendwort des Jahres&amp;quot; wird seit 2008 jährlich von einer Jury unter der Leitung des Langenscheidt-Verlags ausgewählt. Dem geht ein &#039;Netzvoting&#039; voraus. Die Jury muss sich aber nicht an das Voting-Ergebnis halten, wenn es ihrer Meinung nach eine Person oder Personengruppe abwertet, wie z.B. &#039;hartzen&#039; (2009) oder &#039;merkeln&#039; (2015).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste ausgewählte Wort war &#039;Gammelfleischparty&#039; (2008), 20017 war es &#039;I bims&#039;. Die Liste der bisherigen Wörter und ihre Bedeutung - die ja nicht für jeden selbsterklärend ist - findet sich in diesem [https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendwort_des_Jahres_(Deutschland) &#039;&#039;&#039;Wikipedia-Artikel&#039;&#039;&#039;]. Hier einige Beispiele: &lt;br /&gt;
* 2012: [http://www.spiegel.de/schulspiegel/jugendwort-des-jahres-2012-jury-kuert-yolo-a-869201.html Jugendsprache - Yolo, Alter] (Spiegel-Online, 25.11.2012)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ihre Eltern legten sich noch eine Fußmatte mit dem Aufdruck &amp;quot;Carpe Diem&amp;quot; vor die Tür, &amp;quot;Nutze den Tag&amp;quot;. Ihre Kinder können damit nichts anfangen. &amp;quot;Yolo&amp;quot; ist ihr Motto: &amp;quot;You only live once&amp;quot;. Meint in etwa das Gleiche - und ist das Jugendwort des Jahres.&amp;quot; - &amp;quot;Innerhalb der Jury war man sich einig: Der Wettbewerb zeige, dass der Einfluss des Internets auf den Sprachgebrauch weiter wachse.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 2015: [https://www.welt.de/kultur/article148804754/Nichts-da-merkeln-Smombie-ist-Jugendwort-des-Jahres.html &#039;&#039;&#039;Smombies&#039;&#039;&#039;] (Welt, 13.11.2015), eine Wortschöpfung aus Smartphone und Zombie&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe|&lt;br /&gt;
#Recherchiert im Internet die Liste der bisherigen &amp;quot;Jugendwörter des Jahres&amp;quot;.&lt;br /&gt;
#Untersucht, in wiefern sich in diesen Wörtern der zunehmende Einfluss der neuen Medien auf die Sprache erkennen lässt.&lt;br /&gt;
#Beurteilt, in welchem Umfang diese &#039;Jugendwörter&#039; eurem eigenen Sprachgebrauch entsprechen und begründet dies.&lt;br /&gt;
|Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Anglizismen]]&lt;br /&gt;
* [[Sprachwandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Sprachwandel/Einfluss_digitaler_Medien&amp;diff=135624</id>
		<title>Sprachwandel/Einfluss digitaler Medien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Sprachwandel/Einfluss_digitaler_Medien&amp;diff=135624"/>
		<updated>2023-08-23T08:58:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Ressourcen und empirische Befunde zum Sprachgebrauch im Netz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Handynachricht.jpg|300px|rechts]]&lt;br /&gt;
==Sprache und &amp;quot;neue Medien&amp;quot;: Positionen und Befunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im öffentlichen Diskurs und auch in der journalistischen Behandlung des Themas &amp;quot;Sprache im Internet&amp;quot; wird häufig diskutiert, ob und inwiefern der (schriftliche) Sprachgebrauch in &amp;quot;neuen&amp;quot; Medien wie Internet und SMS die Alltagssprache sowie die Sprachkompetenz junger Leute beeinflusse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in der journalistischen Auseinandersetzung mit dem Thema wird dabei häufig der Eindruck erweckt, es gebe eine &amp;quot;Netz-Sprache&amp;quot;, die - in Form einer eigenen Varietät - für die Sprachverwendung im Internet charakteristisch sei. Von dieser &amp;quot;Netz-Sprache&amp;quot; wird angenommen, dass sie die Sprachverwendung im Alltag und insbesondere die Schreibfähigkeiten Jugendlicher bzw. die Kompetenz zu differenzierter, situationsangemessener Sprachverwendung negativ beeinflusse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem differenzierteren Blick auf die Sprachverwendung im Netz kann man allerdings schnell feststellen, dass diejenigen Merkmale, die häufig als &amp;quot;typisch netzsprachlich&amp;quot; und damit als &#039;&#039;&#039;Elemente einer &amp;quot;Netz-Sprache&amp;quot;&#039;&#039;&#039; aufgefasst werden, &#039;&#039;&#039;gar nicht in allen Bereichen des Netzes in gleicher Weise gebräuchlich sind&#039;&#039;&#039;. In weiten Bereichen des Internets kommen sie sogar überhaupt nicht und wenn, dann bestenfalls in Form von Zitaten, vor. Smileys, Aktionswörter wie *grins*, *knuddel*, *freu*, Akronyme wie &#039;&#039;LOL&#039;&#039; und &#039;&#039;ROFL&#039;&#039; sowie ein an der gesprochenen Umgangssprache orientierter sprachlicher Duktus sind bei genauerer Betrachtung vor allem in der internetbasierten Kommunikation &#039;&#039;im Freizeitbereich&#039;&#039; hochfrequent; in anderen Nutzungskontexten (z.B. Foren-Kommunikation im Bildungsbereich; Beratungs-Chats) kommen sie weit weniger häufig vor. Auf institutionellen Websites, in Wikipedia-Artikeln oder in Newslettern werden sie in der Regel überhaupt nicht verwendet. &#039;&#039;&#039;Empirische Befunde&#039;&#039;&#039; hierzu liefern z.B. die Untersuchungen in [http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Storrer_2007_Chat-kommunikation_in_beruf_und_weiterbildung.pdf Storrer (2007)] und [http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Zif-Netzwerke-storrer-preprint.pdf Storrer (2011)]. &#039;&#039;&#039;Datenbeispiele für die stilistische Variation in Abhängigkeit zu Nutzungskontexten&#039;&#039;&#039; bietet das &#039;&#039;&#039;[http://www.chatkorpus.tu-dortmund.de Dortmunder Chat-Korpus]&#039;&#039;&#039;, das Mitschnitte aus unterschiedlichsten Arten von Chats - neben Chats im Freizeitbereich auch Beratungschats, moderierte Chats mit Politikern und Chats im Bildungsbereich - per Mausklick zugänglich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwiefern das Auftreten der o.a. sprachlichen Auffälligkeiten in Formen der &#039;&#039;informellen&#039;&#039; Netzkommunikation sich auf die &#039;&#039;&#039;Schreibkompetenzen Jugendlicher&#039;&#039;&#039; auswirkt, ist eine andere Frage. Befunde einer Untersuchung an der Universität Zürich legen nahe, dass die Jugendlichen von heute sehr wohl zwischen dem Schreiben in informellen, dialogischen und dem mündlichen Gespräch angenäherten Settings im Netz und dem Schreiben &amp;quot;traditioneller&amp;quot; Textsorten zu unterscheiden wissen, bei denen es auf eine kontextunabhängige Verständlichkeit ankommt (vgl. Dürscheid/Wagner/Brommer 2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ &#039;&#039;s. Artikel &amp;quot;[http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Storrer-web2020-preprint.pdf Über die Auswirkungen des Internets auf unsere Sprache]&amp;quot; von A. Storrer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell ist festzustellen, &#039;&#039;&#039;dass heutzutage viel mehr schriftlich kommuniziert wird als früher&#039;&#039;&#039;. Die Schrift ist nicht mehr ein Medium fast ausschließlich für die Distanzkommunikation, sondern wird gerade in sozialen Netzwerken, ICQ, Foren und Chats auch häufig für die informelle Freizeitkommunikation verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt insgesamt zu einer &#039;&#039;&#039;Veränderung im kulturellen Stellenwert der Schrift&#039;&#039;&#039; und sollte im Deutschunterricht entsprechend aufgegriffen werden. Heute wie jeher ist es wichtig, Schülerinnen und Schüler dabei zu begleiten, ein Bewusstsein für funktionale Angemessenheit bei der Verwendung sprachlicher Mittel zu entwickeln (siehe z.B. den &#039;&#039;&#039;Bereich &amp;quot;Sprachen in der Sprache&amp;quot; im Lehrplan Deutsch/NRW&#039;&#039;&#039;). Dabei sollte es &#039;&#039;nicht&#039;&#039; darum gehen, den Sprachgebrauch der Jugendlichen in der Freizeit zu kritisieren. Ein ökonomischer, spontaner und an der Mündlichkeit orientierter Umgang mit der Schrift kann in Kontexten, in denen es gerade um Spontaneität und einen schnellen dialogischen Austausch geht, wesentlich zielführender sein als die Einhaltung aller Konventionen, die für die Verständnissicherung in schriftlicher Distanzkommunikation wichtig sind. Umgekehrt gibt es nach wie vor (und wird es auch weiterhin geben) diverse Situationen, in denen die Einhaltung der Konventionen von Orthographie und Interpunktion sowie einer auf maximale Verständlichkeit im Distanzbereich gerichteten Syntax und Textgrammatik wichtig und - mit Blick auf erfolgreiches kommnunikatives Handeln - zielführend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ressourcen und empirische Befunde zum Sprachgebrauch im Netz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[http://www.chatkorpus.tu-dortmund.de Dortmunder Chat-Korpus]&#039;&#039;&#039;: Umfangreiche &#039;&#039;&#039;Sammlung von Chat-Mitschnitten&#039;&#039;&#039; an der TU Dortmund: 140.000 Nutzerbeiträge aus Chats in unterschiedlichen sozialen Handlungsbereichen (Webchats und IRC-Chats im Freizeitbereich, Chats in Lehr-/Lernkontexten, in verschiedenen Formen institutioneller Beratung und in journalistischen Nutzungskontexten). Ein großer Teil der Mitschnitte kann in einer HTML-Version direkt per Browser eingesehen und für Unterrichtszwecke kopiert oder ausgedruckt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
* Dürscheid, Christa, Franc Wagner, Sarah Brommer (2010): &#039;&#039;&#039;Wie Jugendliche schreiben. Schreibkompetenz und neue Medien.&#039;&#039;&#039; Berlin und New York: de Gruyter.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Storrer, Angelika (2010): &#039;&#039;&#039;Über die Auswirkungen des Internets auf unsere Sprache.&#039;&#039;&#039; In: Burda, Hubert/Döpfner, Mathias/Hombach, Bodo/Rüttgers, Jürgen (Hg.): 2020 - Gedanken zur Zukunft des Internets. Essen: Klartext Verlag, S. 219-224. - Download: [http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Storrer-web2020-preprint.pdf PDF-Preprint]&lt;br /&gt;
* Storrer, Angelika (2011): &#039;&#039;&#039;Sprachstil und Sprachvariation in sozialen Netzwerken.&#039;&#039;&#039; In: In: Barbara Frank-Job, Alexander Mehler &amp;amp; Tilmann Sutter (Hrsg.): Die Dynamik sozialer und sprachlicher Netzwerke. Konzepte, Methoden und empirische Untersuchungen an Beispielen des WWW. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. - Download: [http://www.studiger.tu-dortmund.de/images/Zif-Netzwerke-storrer-preprint.pdf PDF-Preprint]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Debatte um &amp;quot;Sprachverfall&amp;quot; allgemein:&lt;br /&gt;
*Rudi Keller (2008): &#039;&#039;&#039;[https://www.germanistik.hhu.de/fileadmin/redaktion/Fakultaeten/Philosophische_Fakultaet/Germanistik/Germanistische_Sprachwissenschaft/Dateien/Keller/Sprachverfall.pdf Ist die deutsche Sprache vom Verfall bedroht?]&#039;&#039;&#039; (pdf).&lt;br /&gt;
: &#039;&#039;„Was wir als Sprachverfall wahrnehmen ist der Sprachwandel, aus der Froschperspektive betrachtet. Wir beobachten die Sprache durch ein schmales Zeitfenster und erkennen in diesem kleinen Ausschnitt jede Menge Fehler und Barbarismen. Aber die Fehler von heute sind wahrscheinlich die neuen Regeln von morgen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtskonzepte und -materialien==&lt;br /&gt;
* Verschiedene Unterrichtsideen und -konzepte zur didaktischen Behandlung der Sprachverwendung im Internet dokumentiert das &#039;&#039;&#039;Wiki-Projekt &amp;quot;[http://ibk.zum.de/wiki/Unterrichtskonzepte:_Reflexion_über_Sprache_im_Internet Internetbasierte Kommunikation im Deutschunterricht]&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in der ZUM-Wiki-Family.&lt;br /&gt;
* Frank Schneider, EinFach Deutsch Unterrichtsmodelle. Sprachursprung - Sprachskepsis - Sprachwandel: Diskussionen über die Sprache von Herder bis heute. Gymnasiale Oberstufe. Schöningh. ISBN 3140224559  - umfangreiches Material, gut aufbereitet; ermöglicht einen flexibel gestalteten Unterricht&lt;br /&gt;
* [http://www.fachdidaktik-einecke.de/9_Diagnose_Bewertung/zentralabi_nrw2007-2009_deutsch_arbeitshilfen.htm#Sprache%20und%20Massenmedien Sprache und Massenmedien] - Linksammlung (Sprachdidaktik-Einecke.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Impulse zum Recherchieren und Erörtern==&lt;br /&gt;
===Macht Simsen dumm? Nein, aber ...===&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2011/09/C-Schreibkompetenz SCHREIBEN IN DER SCHULE: &amp;quot;Voll eklich wg schule *stöhn*&amp;quot; - Simsen macht Schüler nicht dumm. Aber ihre Texte sind heute fehlerhafter als früher.] - VON Wolfgang Krischke (DIE ZEIT, 24.2.2011 Nr. 09)&lt;br /&gt;
:Beitrag mit Ergebnissen von neuen Untersuchungen. Der Text bietet zahlreiche Ansatzpunkte für die Verwendung im Unterricht: klare Aussagen, die sicherlich auch Anlass zu Diskussionen bieten. - Eine Aussage: Zweisprachigkeit habe für sich genommen keinen messbaren Einfluss auf die Sprachleistung der untersuchten Grundschüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6_43S3lgq2Y&amp;amp;hl=de&amp;amp;gl=DE Jasper - Der HDL-Song - [original &amp;amp; live]]&lt;br /&gt;
:{{#ev:youtube|6_43S3lgq2Y}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verschandeln SMS und Twitter die Sprache? ===&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgaben|&lt;br /&gt;
# Informiere Dich über unterschiedliche Positionen zu der oben genannten Fragestellung mit Hilfe des folgenden Artikels: &amp;lt;br&amp;gt; [http://www.derwesten.de/politik/verschandeln-sms-und-twitter-die-deutsche-sprache-id7417449.html Verschandeln SMS und Twitter die deutsche Sprache?] (DerWesten.de, 21.12.2012)&lt;br /&gt;
# Ergänzend kannst Du auch folgenden Artikel hinzuziehen: &amp;lt;br&amp;gt; [http://www.heise.de/newsticker/meldung/Rechtschreibrat-Chef-Twitter-und-SMS-schaden-der-Sprache-1773445.html Rechtschreibrat-Chef: Twitter und SMS schaden der Sprache] (heise-online.de, 21.12.2012)&lt;br /&gt;
# Analysiere den folgenden Kommentar zum selben Thema: &amp;lt;br&amp;gt; [http://www.derwesten.de/meinung/grenzen-des-sprachverfalls-cmt-id7418434.html Grenzen des Sprachverfalls - von Jens Dirksen] (DerWesten.de, 21.12.2012)&lt;br /&gt;
# Nimm selbst begründet Stellung zu der Fragestellung &amp;quot;Verschandeln SMS und Twitter die Sprache?&amp;quot;. Beziehe dabei sowohl die Positionen aus Deiner Analyse als auch eigene Erfahrungen mit ein.&lt;br /&gt;
|Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugendwort des Jahres ===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Jugendwort des Jahres&amp;quot; wird seit 2008 jährlich von einer Jury unter der Leitung des Langenscheidt-Verlags ausgewählt. Dem geht ein &#039;Netzvoting&#039; voraus. Die Jury muss sich aber nicht an das Voting-Ergebnis halten, wenn es ihrer Meinung nach eine Person oder Personengruppe abwertet, wie z.B. &#039;hartzen&#039; (2009) oder &#039;merkeln&#039; (2015).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste ausgewählte Wort war &#039;Gammelfleischparty&#039; (2008), 20017 war es &#039;I bims&#039;. Die Liste der bisherigen Wörter und ihre Bedeutung - die ja nicht für jeden selbsterklärend ist - findet sich in diesem [https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendwort_des_Jahres_(Deutschland) &#039;&#039;&#039;Wikipedia-Artikel&#039;&#039;&#039;]. Hier einige Beispiele: &lt;br /&gt;
* 2012: [http://www.spiegel.de/schulspiegel/jugendwort-des-jahres-2012-jury-kuert-yolo-a-869201.html Jugendsprache - Yolo, Alter] (Spiegel-Online, 25.11.2012)&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ihre Eltern legten sich noch eine Fußmatte mit dem Aufdruck &amp;quot;Carpe Diem&amp;quot; vor die Tür, &amp;quot;Nutze den Tag&amp;quot;. Ihre Kinder können damit nichts anfangen. &amp;quot;Yolo&amp;quot; ist ihr Motto: &amp;quot;You only live once&amp;quot;. Meint in etwa das Gleiche - und ist das Jugendwort des Jahres.&amp;quot; - &amp;quot;Innerhalb der Jury war man sich einig: Der Wettbewerb zeige, dass der Einfluss des Internets auf den Sprachgebrauch weiter wachse.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 2015: [https://www.welt.de/kultur/article148804754/Nichts-da-merkeln-Smombie-ist-Jugendwort-des-Jahres.html &#039;&#039;&#039;Smombies&#039;&#039;&#039;] (Welt, 13.11.2015), eine Wortschöpfung aus Smartphone und Zombie&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe|&lt;br /&gt;
#Recherchiert im Internet die Liste der bisherigen &amp;quot;Jugendwörter des Jahres&amp;quot;.&lt;br /&gt;
#Untersucht, in wiefern sich in diesen Wörtern der zunehmende Einfluss der neuen Medien auf die Sprache erkennen lässt.&lt;br /&gt;
#Beurteilt, in welchem Umfang diese &#039;Jugendwörter&#039; eurem eigenen Sprachgebrauch entsprechen und begründet dies.&lt;br /&gt;
|Unterrichtsidee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Anglizismen]]&lt;br /&gt;
* [[Sprachwandel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Unterrichtsvorbereitung-kreativ-mit-KI&amp;diff=135058</id>
		<title>Unterrichtsvorbereitung-kreativ-mit-KI</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Unterrichtsvorbereitung-kreativ-mit-KI&amp;diff=135058"/>
		<updated>2023-05-24T21:14:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Hier ist eine Beispielplanung für die Einheit &amp;quot;Politik in der Gemeinde&amp;quot;. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
===&#039;&#039;&#039;Kreativitätstechniken mit KI in der Unterrichtsvorbereitung&#039;&#039;&#039;===&lt;br /&gt;
In einer immer komplexer werdenden Welt ist die Fähigkeit zur effektiven Ideenfindung in kreativen Prozessen entscheidend. Eine innovative Möglichkeit ist die Kombination der &amp;quot;Sechs Denkhüte&amp;quot;-Methode mit Künstlicher Intelligenz (KI).&lt;br /&gt;
[[Datei:6Denkhuete de bono KI.jpg|alternativtext=man sieht hier farbige Hüte auf einem Berg von Kabeln|mini]]&lt;br /&gt;
{{Box|Kreativitätstechniken 6 Denkhüte von de Bono|https://kreativitätstechniken.info/ideen-generieren/die-6-denkhute-von-de-bono/|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Zugänge zu einer KI====&lt;br /&gt;
Künstliche Intelligenz (KI) ist ein schnell wachsendes Feld, das viele Möglichkeiten bietet. Es gibt verschiedene Zugänge zur KI, von der Programmierung bis hin zur Nutzung von vorgefertigten Tools und Plattformen. In diesem Abschnitt werden nur drei Beispiele, wie generell ein Zugang zu KI möglich ist, aufgezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr style=&amp;quot;background-color: #D3D3D3;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;th style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px; text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Plattform&amp;lt;/th&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;th style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px; text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Anmeldung&amp;lt;/th&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;th style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px; text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Benötigte Daten&amp;lt;/th&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;th style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px; text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;Kosten&amp;lt;/th&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px;&amp;quot;&amp;gt;ChatGPT&amp;lt;br&amp;gt;https://chat.openai.com/&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px;&amp;quot;&amp;gt;Registrierung und Anmeldung erforderlich&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px;&amp;quot;&amp;gt;E-Mail-Adresse, Handynummer&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px;&amp;quot;&amp;gt;In Version 3.5 kostenlos&lt;br /&gt;
ca 23€ /Monat für Version 4.0&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px;&amp;quot;&amp;gt;bing.com Chat&amp;lt;br&amp;gt;https://www.microsoft.com/de-de/edge/features/bing-chat&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px;&amp;quot;&amp;gt;Anmeldung mit Microsoft-Konto&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px;&amp;quot;&amp;gt;Microsoft-Konto&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px;&amp;quot;&amp;gt;Kostenlos, aber Edge Browser und MS Konto vorausgesetzt.&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px;&amp;quot;&amp;gt;gptSchule.de&amp;lt;br&amp;gt;https://gptschule.de&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px;&amp;quot;&amp;gt;Registrierung und Anmeldung erforderlich&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px;&amp;quot;&amp;gt;E-Mail-Adresse&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid black; padding: 5px;&amp;quot;&amp;gt;Kostenpflichtig, aber für Schüler:innen als DSGVO konfromes Zugangsportal möglich&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreativitätsprozess am Beispiel von einer Planung einer Unterrichtseinheit===&lt;br /&gt;
In der folgenden Darstellung wird gezeigt, wie eine Unterrichtseinheit entwickelt werden kann, die auf den Bildungsplan der Klasse 7 abgestimmt ist. Hier mit dem Beispiel &amp;quot;Politik und Gemeinde&amp;quot; - Klasse 7, Gemeinschaftskunde.&lt;br /&gt;
Als kreativen Ansatz nutze ich die &amp;quot;Sechs Denkhüte&amp;quot;-Methode von Edward de Bono, um verschiedene Perspektiven und Ansätze zu beleuchten. Diese Methode ermöglicht es, das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, wobei Fakten analysiert, emotionale Aspekte berücksichtigt, Kritik geübt, positive Aspekte hervorgehoben und kreative Lösungen erarbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ChaptGPT hat diesen Prozess hier einmal exemplarisch ausformuliert. Hier wurde die Ausgabe so formatiert, dass es leichter zugänglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hier ist eine Beispiel-Planung für die Einheit &amp;quot;Politik in der Gemeinde&amp;quot;.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ChatGPT hat diesen Prozess als Zwiegespräch dargestellt und schlägt einen Prompt vor, der eingegeben werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:95%; overflow:auto;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-toggle&amp;quot; text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;1. Prompt - wie beginnt man den Prozess:&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot; text-align: left;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ich möchte eine Unterrichtseinheit mit der &amp;quot;Sechs Hüte&amp;quot; Methode von de Bono planen. ChatGPT, ich möchte dass Du den Prozess mit dem blauen Hut beginnst. Unser Thema ist &#039;Politik in der Gemeinde&#039;. Können wir einmal den Prozess der &#039;Sechs Denkhüte&#039;-Methode durchgehen? Frage dann, welcher der Hüte momentan vertieft werden soll?&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:95%; overflow:auto;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-toggle&amp;quot; text-align: left;&amp;gt;Mögliche Antwort von ChatGPT&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot; text-align: left;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Natürlich! Gerne führe ich Sie durch den Prozess der &amp;quot;Sechs Hüte&amp;quot;-Methode von de Bono und unterstütze Sie bei der Planung Ihrer Unterrichtseinheit zum Thema &amp;quot;Politik in der Gemeinde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Sechs Hüte&amp;quot;-Methode ist eine Denktechnik, bei der verschiedene Denkrichtungen symbolisiert werden. Jeder Hut repräsentiert eine bestimmte Denkweise, die von den Teilnehmenden eingenommen werden kann. Indem Sie die Hüte wechseln, können Sie verschiedene Perspektiven einnehmen und so zu einem umfassenderen Denken gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Hut, den wir betrachten werden, ist der blaue Hut. Der blaue Hut steht für das Denken über den Denkprozess selbst. Es geht darum, den Überblick zu behalten, die Ziele zu klären und den Ablauf zu planen. Hier werden Fragen gestellt wie: &amp;quot;Was ist unser Ziel? Welche Fragen möchten wir beantworten? Wie viel Zeit haben wir zur Verfügung?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ihre Unterrichtseinheit zum Thema &amp;quot;Politik in der Gemeinde&amp;quot; können Sie mit dem blauen Hut beginnen, um den Rahmen der Lektion festzulegen. Fragen, die Sie dabei beantworten könnten, sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was ist das übergeordnete Ziel der Unterrichtseinheit?&lt;br /&gt;
*Welche spezifischen Fragen oder Themen möchten Sie behandeln?&lt;br /&gt;
*Wie viel Zeit steht Ihnen für den Unterricht zur Verfügung?&lt;br /&gt;
*Welche Ressourcen oder Materialien werden benötigt?&lt;br /&gt;
*Welche Aktivitäten oder Übungen könnten Sie einplanen, um das Thema zu erforschen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie den blauen Hut verwendet haben, können Sie den Schwerpunkt auf einen anderen Hut legen, je nachdem, welche Denkweise Sie vertiefen möchten. Jeder Hut ermöglicht es den Teilnehmenden, aus einer bestimmten Perspektive heraus zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welcher der Hüte soll nun vertieft werden?&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:95%; overflow:auto;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-toggle&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;&amp;gt;2. Prompten Sie einen neuen Hut:&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;sehr gut nun der weiße Hut.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich kann die KI auch zu den Fragen, die gestellt wurden direkt befragt werden und mit neuen Informationen gefüttert werden, um weitere Vertiefung im blauen Hut zu bekommen. Es macht vielleicht Sinn einmal die Liste der Hüte durchzugehen und sich die jeweiligen Fragen zu notieren, um selbst eine Gewichtung zu treffen.&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:95%; overflow:auto;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-toggle&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;&amp;gt;Mögliche Antwort von ChatGPT&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgezeichnet! Der weiße Hut steht für Fakten und Informationen. Wenn Sie den weißen Hut verwenden, geht es darum, objektiv und neutral zu sein und sich auf vorhandene Daten, Informationen und Fakten zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Ihre Unterrichtseinheit zum Thema &amp;quot;Politik in der Gemeinde&amp;quot; können Sie den weißen Hut verwenden, um die Schülerinnen und Schüler mit relevanten Informationen zu versorgen. Hier sind einige Schritte, die Sie unternehmen können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Recherchieren Sie im Voraus und sammeln Sie Fakten und Informationen über politische Strukturen, Entscheidungsprozesse und relevante Akteure in der Gemeinde.&lt;br /&gt;
*Stellen Sie den Schülerinnen und Schülern diese Informationen zur Verfügung, entweder in Form von Texten, Handouts, Grafiken oder Präsentationen.&lt;br /&gt;
*Ermutigen Sie die Schülerinnen und Schüler, die Informationen kritisch zu betrachten und Fragen zu stellen, um ein tieferes Verständnis des Themas zu entwickeln.&lt;br /&gt;
*Führen Sie gemeinsame Diskussionen durch, um die gesammelten Fakten zu besprechen und zu analysieren.&lt;br /&gt;
*Identifizieren Sie mögliche Lücken in den Informationen und ermutigen Sie die Schülerinnen und Schüler, weitere Quellen zu finden, um diese Lücken zu füllen.&lt;br /&gt;
*Während der Aktivitäten mit dem weißen Hut sollten die Schülerinnen und Schüler darauf achten, sich auf die vorliegenden Informationen zu konzentrieren, ohne voreilige Schlüsse zu ziehen oder Meinungen einzubringen. Das Ziel ist es, eine solide Wissensgrundlage zu schaffen, auf der die nachfolgenden Denkweisen aufbauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sie den weißen Hut verwendet haben, können Sie einen anderen Hut auswählen, um eine andere Denkweise zu vertiefen. Möchten Sie fortfahren und einen weiteren Hut auswählen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:95%; overflow:auto;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-toggle&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;&amp;gt;Beispielhafte Vertiefung eines Hutes&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Liebe KI, gib mir zum Punkt 3 &amp;quot;Teilen Sie die Schülerinnen und Schüler in Gruppen auf und geben Sie ihnen eine konkrete politische Herausforderung in der Gemeinde. Fordern Sie sie auf, innovative Lösungen zu erarbeiten und diese dann in der Gruppe zu präsentieren.&amp;quot; ein Beispiel:&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;toccolours mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;width:95%; overflow:auto;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-toggle&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;&amp;gt;ChatGPT antwortet&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible-content&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich! Hier ist ein Beispiel für Punkt 3, bei dem die Schülerinnen und Schüler in Gruppen aufgeteilt werden und eine konkrete politische Herausforderung in der Gemeinde erhalten, um innovative Lösungen zu erarbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenommen, die politische Herausforderung in der Gemeinde lautet: &amp;quot;Wie können wir die Beteiligung von jungen Menschen an politischen Entscheidungsprozessen erhöhen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Teilen Sie die Schülerinnen und Schüler in Gruppen von etwa vier bis sechs Personen auf.&lt;br /&gt;
Geben Sie jeder Gruppe die politische Herausforderung und erklären Sie, dass sie innovative Lösungen erarbeiten sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ermutigen Sie die Gruppen, Ideen zu sammeln und verschiedene Ansätze zu diskutieren. Sie können ihnen auch bestimmte Aspekte vorgeben, die sie berücksichtigen sollen, wie z.B. den Einsatz von Technologie, die Zusammenarbeit mit Schulen oder die Nutzung sozialer Medien.&lt;br /&gt;
*Die Gruppen können sich die Zeit nehmen, um ihre Lösungen zu entwickeln. Sie können Skizzen, Diagramme, schriftliche Beschreibungen oder andere kreative Mittel verwenden, um ihre Ideen zu veranschaulichen.&lt;br /&gt;
*Jede Gruppe präsentiert dann ihre innovative Lösung vor der gesamten Klasse. Hierbei sollten sie den anderen Gruppen erklären, wie ihre Lösung zur Erhöhung der Beteiligung von jungen Menschen beiträgt und warum sie effektiv sein könnte.&lt;br /&gt;
*Nach jeder Präsentation kann eine kurze Diskussion oder Feedback-Runde stattfinden, in der die Klasse Fragen stellt oder konstruktives Feedback zu den vorgestellten Lösungen gibt.&lt;br /&gt;
*Durch diese Aktivität haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre kreativen Denkfähigkeiten einzusetzen, um innovative Lösungen für eine konkrete politische Herausforderung zu entwickeln. Sie können Ideen austauschen, voneinander lernen und die Vielfalt der Ansätze erkunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte beachten Sie, dass dieses Beispiel nur als Ausgangspunkt dient und je nach den Bedürfnissen und Interessen Ihrer Schülerinnen und Schüler angepasst werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;Im Folgenden können die einzelnen Hüte durchgefragt werden. Sie können einfach im Gespräch einen anderen Hut ins Spiel bringen mit zB: Bitte nun den roten Hut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KI wird im Normalfall sich wieder an die Hüte erinnern und nun aus der jeweilig gewählten Perspektive antwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten an einem kreativen Projekt und suchen nach Inspiration und Ideen. Mit einer KI, die den &amp;quot;Sechs Denkhüte&amp;quot;-Prozess unterstützt, könnten Sie verschiedene Aspekte betrachten: Fakten und Informationen über Ihr Projekt, emotionale Reaktionen auf Ihre Ideen, mögliche Herausforderungen, positive Aspekte, kreative Ansätze und letztendlich einen strukturierten Aktionsplan. Dieser strukturierte Ansatz könnte Ihren kreativen Prozess effizienter und erfolgreicher gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination von KI und der &amp;quot;Sechs Denkhüte&amp;quot;-Methode kann die Ideenfindung in kreativen Prozessen auf ein neues Niveau heben. Sie ermöglicht fundiertere Entscheidungen und fördert innovative Lösungen. Nutzen Sie die Gelegenheit und erleben Sie die Vorteile dieser revolutionären Kombination!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Autorenbox}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Methode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Mit_Gedichten_arbeiten:_W-Fragen&amp;diff=134973</id>
		<title>Mit Gedichten arbeiten: W-Fragen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Mit_Gedichten_arbeiten:_W-Fragen&amp;diff=134973"/>
		<updated>2023-05-17T12:19:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:W-Fragen-W.png|250px|rechts|W-Fragen-W]]&lt;br /&gt;
==W-Fragen stellen==&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
Gedichte - aber auch weniger verdichtete Texte - erschließen sich dann am besten, wenn man die richtigen Fragen stellt. Dazu bieten sich die bewährten W-Fragen an, allerdings in angepasster Form, denn ein Gedicht ist nicht dasselbe wie eine Zeitungsnachricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn diese Fragen dann noch in einer sinnvollen Abfolge stehen, dann ergeben die Antworten fast schon von alleine eine  sinnvoll strukturierte Interpretation. Hier sind Vorschläge für eine Frage-Folge mit Hinweisen auf die damit verknüpften inhaltlichen Erwartungen - und einigen Formulierungsangeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Erfolg, [[Benutzer:Klaus Dautel|Klaus Dautel]]&lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
==Vorschlag==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. WAS&#039;n DAS?&#039;&#039;&#039;  Autor, Titel, Gedichttyp, Zeit, erster Eindruck, Stimmung, Leitfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwissen und Assoziationen abfragen: Was weiß ich bereits über den Autor, welchen Assoziationsraum eröffnet die Überschrift, welche Fragen wirft sie auf, welche Erwartungen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Das Gedicht „...“ von XY hinterlässt beim ersten Lesen den Eindruck/ das Gefühl/ von Schwermut /Verzweiflung/Weltverachtung/Lebensfreude...“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Schon der Titel deutet darauf hin/ lässt erkennen/ wirft Verständnisprobleme auf... / legt die Vermutung nahe...“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Gedicht ‚Blabla‘ des barocken/romantischen/klassischen/schwäbischen Dichters XY beschäftigt sich mit dem Thema/Problem/der Erfahrung ... Sein(e) Gedankengang/Botschaft/Inhalt erschließt sich dem Leser (nicht) auf den ersten Blick, ... die Sprache ist dunkel/bildreich/vieldeutig ..., helle/dunkle/schrille Klänge herrschen vor und prägen die Stimmung.“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. WER SPRICHT?&#039;&#039;&#039; Perspektive des lyrischen Ich: Aus welchem Anlass/in welcher Situation/für wen?                &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Das Gedicht ist aus der Perspektive eines lyrischen Ich geschrieben, welches .... (Situation)“&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. WOVON?&#039;&#039;&#039; Thema, Motive, Gedichttyp                       &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Von seiner Thematik/Überschrift/Form/geschichtlichem Hintergrund her  kann es als Naturgedicht/Liebesgedicht/Weltanschauungsgedicht/politisches Gedicht/Ballade bezeichnet werden .... die vorherrschenden Motive sind typisch für die Gedankenwelt des 17./18./19. ... Jhdts / klassischer/barocker/romantischer Dichtung. ..“&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. WIE?&#039;&#039;&#039;  Struktur, Metrum, Reim und sprachliche Besonderheiten: Wortwahl, Wortarten und Klangfarben, Bilder: Vergleiche (so als ob / wie / gleichwie ), Metaphern, Chiffren   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aussagen zu Form und Sprache sollten in wenigen Sätzen und zusammenfassend vorweggeschickt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Das Gedicht besteht aus drei Strophen zu je vier Zeilen, es ist sehr regelmäßig/streng/locker/formlos gebaut, ein Eindruck, der auch durch den Kreuz/Paar-Reim und das un/regelmäßige jambische Grundmetrum unterstützt wird ...&amp;quot; &lt;br /&gt;
:Oder: „Das Gedicht besitzt keine regelmäßige Struktur, die Strophen sind von unterschiedlicher Länge und bestehen aus freien Versen. Die Form ordnet sich dem freien Sprachfluss unter, die Emotionalität des lyrischen Ich will sich in keine feste Ordnung fügen.&amp;quot;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. WAS GEHT?&#039;&#039;&#039;  Grob und Feingliederung, Gedankengang, Handlung          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich, bei der endgültigen Abfassung der Interpretation das Augenmerk auf die Abfolge der Motive und die gedankliche Entwicklung im Gedicht zu richten und zwar anhand einer Betrachtung von Strophe zu Strophe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Das Gedicht beginnt mit einer Schilderung der ....&amp;quot;&lt;br /&gt;
„In den ersten Zeilen bereits wendet sich das lyrische Ich ...&lt;br /&gt;
„Die ersten beiden/drei ... Strophen/Zeilen bilden eine gedankliche Einheit, in welcher die Situation des lyrischen Ich ...  Dies drückt sich auch in der Sprache aus, z.B. ....&lt;br /&gt;
„In der dritten Strophe verändert sich dann die Sichtweise/Perspektive des ... ein neuer Ton/ ein neuer Gedanke/ eine höhere Abstraktionsstufe  ... wird erkennbar ...&lt;br /&gt;
„Während zuvor anschauliche Bilder/Vergleiche vorlagen, so wird nun ...&lt;br /&gt;
„Die letzte Strophe /letzten Zeilen fassen noch einmal ... /drücken ... aus / gipfeln in ...   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. WAS SOLL&#039;S?&#039;&#039;&#039; Einordnung und Wertung: historischer Zusammenhang, Intention des Autors, persönliche Meinung, z.B. &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„In seiner Thematik/Motivik/Bildhaftigkeit/Düsternis/Naturbeseeltheit ... und formalen Gestaltung kann/könnte dieses Gedicht in die ... eingeordnet werden.“&lt;br /&gt;
„Die Aussageabsicht des Gedichtes kommt vor allem in .... zum Ausdruck...“&lt;br /&gt;
„Dem Gedicht merkt man seine Herkunft aus dem .... Jahrhundert / aus der Zeit des ... deutlich/ kaum an: Es ist in seinem Gedankengang nur schwer/ mühelos nachvollziehbar und völlig / ziemlich veraltet / antiquiert ...“&lt;br /&gt;
„Seine  Thematik ist auch heute noch / nur bedingt/ kaum aktuell / bedenkenswert und für mich persönlich dadurch gelungen/ misslungen/ bemerkenswert/ gar nichts wert, dass ...“&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* * [[Datei:ZUM-Logo.png|30px]] [http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/dautel/analyse/lyrik.htm Interpretations-Hilfen]: W-Fragen - Wissen - Moderne Lyrik - Der rote I-Faden (K. Dautel)&lt;br /&gt;
* * [[Datei:ZUM-Logo.png|30px]] [http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/interpretation/index_6.htm Grundbegriffe der Textanalyse und Interpretation]: Aufsatzarten - Die Gedichtinterpretation (W. Winter)&lt;br /&gt;
* [http://teachsam.de/arb/arb_tinh1.htm Den Inhalt eines Textes erfassen: Die W-Fragen-Methode] - bei Gert Egle (teachsam.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Autor-Interview]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Umformen]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Wiederholen, verändern, fortsetzen]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Verdichten]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Vergleichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Autorenbox}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Deutsch]][[Kategorie: Lyrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Mit_Gedichten_arbeiten:_W-Fragen&amp;diff=134972</id>
		<title>Mit Gedichten arbeiten: W-Fragen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Mit_Gedichten_arbeiten:_W-Fragen&amp;diff=134972"/>
		<updated>2023-05-17T12:17:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:W-Fragen-W.png|250px|rechts|W-Fragen-W]]&lt;br /&gt;
==W-Fragen stellen==&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
Gedichte - aber auch weniger verdichtete Texte - erschließen sich dann am besten, wenn man die richtigen Fragen stellt. Dazu bieten sich die bewährten W-Fragen an, allerdings in angepasster Form, denn ein Gedicht ist nicht dasselbe wie eine Zeitungsnachricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn diese Fragen dann noch in einer sinnvollen Abfolge stehen, dann ergeben die Antworten fast schon von alleine eine  sinnvoll strukturierte Interpretation. Hier sind Vorschläge für eine Frage-Folge mit Hinweisen auf die damit verknüpften inhaltlichen Erwartungen - und einigen Formulierungsangeboten.&lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
==Vorschlag==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. WAS&#039;n DAS?&#039;&#039;&#039;  Autor, Titel, Gedichttyp, Zeit, erster Eindruck, Stimmung, Leitfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwissen und Assoziationen abfragen: Was weiß ich bereits über den Autor, welchen Assoziationsraum eröffnet die Überschrift, welche Fragen wirft sie auf, welche Erwartungen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Das Gedicht „...“ von XY hinterlässt beim ersten Lesen den Eindruck/ das Gefühl/ von Schwermut /Verzweiflung/Weltverachtung/Lebensfreude...“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Schon der Titel deutet darauf hin/ lässt erkennen/ wirft Verständnisprobleme auf... / legt die Vermutung nahe...“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Gedicht ‚Blabla‘ des barocken/romantischen/klassischen/schwäbischen Dichters XY beschäftigt sich mit dem Thema/Problem/der Erfahrung ... Sein(e) Gedankengang/Botschaft/Inhalt erschließt sich dem Leser (nicht) auf den ersten Blick, ... die Sprache ist dunkel/bildreich/vieldeutig ..., helle/dunkle/schrille Klänge herrschen vor und prägen die Stimmung.“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. WER SPRICHT?&#039;&#039;&#039; Perspektive des lyrischen Ich: Aus welchem Anlass/in welcher Situation/für wen?                &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Das Gedicht ist aus der Perspektive eines lyrischen Ich geschrieben, welches .... (Situation)“&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. WOVON?&#039;&#039;&#039; Thema, Motive, Gedichttyp                       &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Von seiner Thematik/Überschrift/Form/geschichtlichem Hintergrund her  kann es als Naturgedicht/Liebesgedicht/Weltanschauungsgedicht/politisches Gedicht/Ballade bezeichnet werden .... die vorherrschenden Motive sind typisch für die Gedankenwelt des 17./18./19. ... Jhdts / klassischer/barocker/romantischer Dichtung. ..“&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. WIE?&#039;&#039;&#039;  Struktur, Metrum, Reim und sprachliche Besonderheiten: Wortwahl, Wortarten und Klangfarben, Bilder: Vergleiche (so als ob / wie / gleichwie ), Metaphern, Chiffren   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aussagen zu Form und Sprache sollten in wenigen Sätzen und zusammenfassend vorweggeschickt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Das Gedicht besteht aus drei Strophen zu je vier Zeilen, es ist sehr regelmäßig/streng/locker/formlos gebaut, ein Eindruck, der auch durch den Kreuz/Paar-Reim und das un/regelmäßige jambische Grundmetrum unterstützt wird ...&amp;quot; &lt;br /&gt;
:Oder: „Das Gedicht besitzt keine regelmäßige Struktur, die Strophen sind von unterschiedlicher Länge und bestehen aus freien Versen. Die Form ordnet sich dem freien Sprachfluss unter, die Emotionalität des lyrischen Ich will sich in keine feste Ordnung fügen.&amp;quot;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. WAS GEHT?&#039;&#039;&#039;  Grob und Feingliederung, Gedankengang, Handlung          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich, bei der endgültigen Abfassung der Interpretation das Augenmerk auf die Abfolge der Motive und die gedankliche Entwicklung im Gedicht zu richten und zwar anhand einer Betrachtung von Strophe zu Strophe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Das Gedicht beginnt mit einer Schilderung der ....&amp;quot;&lt;br /&gt;
„In den ersten Zeilen bereits wendet sich das lyrische Ich ...&lt;br /&gt;
„Die ersten beiden/drei ... Strophen/Zeilen bilden eine gedankliche Einheit, in welcher die Situation des lyrischen Ich ...  Dies drückt sich auch in der Sprache aus, z.B. ....&lt;br /&gt;
„In der dritten Strophe verändert sich dann die Sichtweise/Perspektive des ... ein neuer Ton/ ein neuer Gedanke/ eine höhere Abstraktionsstufe  ... wird erkennbar ...&lt;br /&gt;
„Während zuvor anschauliche Bilder/Vergleiche vorlagen, so wird nun ...&lt;br /&gt;
„Die letzte Strophe /letzten Zeilen fassen noch einmal ... /drücken ... aus / gipfeln in ...   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. WAS SOLL&#039;S?&#039;&#039;&#039; Einordnung und Wertung: historischer Zusammenhang, Intention des Autors, persönliche Meinung, z.B. &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„In seiner Thematik/Motivik/Bildhaftigkeit/Düsternis/Naturbeseeltheit ... und formalen Gestaltung kann/könnte dieses Gedicht in die ... eingeordnet werden.“&lt;br /&gt;
„Die Aussageabsicht des Gedichtes kommt vor allem in .... zum Ausdruck...“&lt;br /&gt;
„Dem Gedicht merkt man seine Herkunft aus dem .... Jahrhundert / aus der Zeit des ... deutlich/ kaum an: Es ist in seinem Gedankengang nur schwer/ mühelos nachvollziehbar und völlig / ziemlich veraltet / antiquiert ...“&lt;br /&gt;
„Seine  Thematik ist auch heute noch / nur bedingt/ kaum aktuell / bedenkenswert und für mich persönlich dadurch gelungen/ misslungen/ bemerkenswert/ gar nichts wert, dass ...“&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* * [[Datei:ZUM-Logo.png|30px]] [http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/dautel/analyse/lyrik.htm Interpretations-Hilfen]: W-Fragen - Wissen - Moderne Lyrik - Der rote I-Faden (K. Dautel)&lt;br /&gt;
* * [[Datei:ZUM-Logo.png|30px]] [http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/interpretation/index_6.htm Grundbegriffe der Textanalyse und Interpretation]: Aufsatzarten - Die Gedichtinterpretation (W. Winter)&lt;br /&gt;
* [http://teachsam.de/arb/arb_tinh1.htm Den Inhalt eines Textes erfassen: Die W-Fragen-Methode] - bei Gert Egle (teachsam.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Autor-Interview]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Umformen]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Wiederholen, verändern, fortsetzen]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Verdichten]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Vergleichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Autorenbox}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Deutsch]][[Kategorie: Lyrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Mit_Gedichten_arbeiten:_W-Fragen&amp;diff=134971</id>
		<title>Mit Gedichten arbeiten: W-Fragen</title>
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		<updated>2023-05-17T12:05:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:W-Fragen-W.png|250px|rechts|W-Fragen-W]]&lt;br /&gt;
==W-Fragen stellen==&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
Gedichte - aber auch weniger verdichtete Texte - erschließen sich dann am besten, wenn man die richtigen Fragen stellt. Dazu bieten sich die bewährten W-Fragen an, allerdings in angepasster Form, denn ein Gedicht ist nicht dasselbe wie eine Zeitungsnachricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn diese Fragen dann noch in einer sinnvollen Abfolge stehen, dann ergeben die Antworten fast schon von alleine eine  sinnvoll strukturierte Interpretation. Hier sind Vorschläge für eine Frage-Folge mit Hinweisen auf die damit verknüpften inhaltlichen Erwartungen - und einigen Formulierungsangeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Erfolg, [[Klaus Dautel]]&lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
==Vorschlag==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. WAS&#039;n DAS?&#039;&#039;&#039;  Autor, Titel, Gedichttyp, Zeit, erster Eindruck, Stimmung, Leitfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwissen und Assoziationen abfragen: Was weiß ich bereits über den Autor, welchen Assoziationsraum eröffnet die Überschrift, welche Fragen wirft sie auf, welche Erwartungen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Das Gedicht „...“ von XY hinterlässt beim ersten Lesen den Eindruck/ das Gefühl/ von Schwermut /Verzweiflung/Weltverachtung/Lebensfreude...“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Schon der Titel deutet darauf hin/ lässt erkennen/ wirft Verständnisprobleme auf... / legt die Vermutung nahe...“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Gedicht ‚Blabla‘ des barocken/romantischen/klassischen/schwäbischen Dichters XY beschäftigt sich mit dem Thema/Problem/der Erfahrung ... Sein(e) Gedankengang/Botschaft/Inhalt erschließt sich dem Leser (nicht) auf den ersten Blick, ... die Sprache ist dunkel/bildreich/vieldeutig ..., helle/dunkle/schrille Klänge herrschen vor und prägen die Stimmung.“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. WER SPRICHT?&#039;&#039;&#039; Perspektive des lyrischen Ich: Aus welchem Anlass/in welcher Situation/für wen?                &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Das Gedicht ist aus der Perspektive eines lyrischen Ich geschrieben, welches .... (Situation)“&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. WOVON?&#039;&#039;&#039; Thema, Motive, Gedichttyp                       &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Von seiner Thematik/Überschrift/Form/geschichtlichem Hintergrund her  kann es als Naturgedicht/Liebesgedicht/Weltanschauungsgedicht/politisches Gedicht/Ballade bezeichnet werden .... die vorherrschenden Motive sind typisch für die Gedankenwelt des 17./18./19. ... Jhdts / klassischer/barocker/romantischer Dichtung. ..“&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. WIE?&#039;&#039;&#039;  Struktur, Metrum, Reim und sprachliche Besonderheiten: Wortwahl, Wortarten und Klangfarben, Bilder: Vergleiche (so als ob / wie / gleichwie ), Metaphern, Chiffren   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aussagen zu Form und Sprache sollten in wenigen Sätzen und zusammenfassend vorweggeschickt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Das Gedicht besteht aus drei Strophen zu je vier Zeilen, es ist sehr regelmäßig/streng/locker/formlos gebaut, ein Eindruck, der auch durch den Kreuz/Paar-Reim und das un/regelmäßige jambische Grundmetrum unterstützt wird ...&amp;quot; &lt;br /&gt;
:Oder: „Das Gedicht besitzt keine regelmäßige Struktur, die Strophen sind von unterschiedlicher Länge und bestehen aus freien Versen. Die Form ordnet sich dem freien Sprachfluss unter, die Emotionalität des lyrischen Ich will sich in keine feste Ordnung fügen.&amp;quot;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. WAS GEHT?&#039;&#039;&#039;  Grob und Feingliederung, Gedankengang, Handlung          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich, bei der endgültigen Abfassung der Interpretation das Augenmerk auf die Abfolge der Motive und die gedankliche Entwicklung im Gedicht zu richten und zwar anhand einer Betrachtung von Strophe zu Strophe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Das Gedicht beginnt mit einer Schilderung der ....&amp;quot;&lt;br /&gt;
„In den ersten Zeilen bereits wendet sich das lyrische Ich ...&lt;br /&gt;
„Die ersten beiden/drei ... Strophen/Zeilen bilden eine gedankliche Einheit, in welcher die Situation des lyrischen Ich ...  Dies drückt sich auch in der Sprache aus, z.B. ....&lt;br /&gt;
„In der dritten Strophe verändert sich dann die Sichtweise/Perspektive des ... ein neuer Ton/ ein neuer Gedanke/ eine höhere Abstraktionsstufe  ... wird erkennbar ...&lt;br /&gt;
„Während zuvor anschauliche Bilder/Vergleiche vorlagen, so wird nun ...&lt;br /&gt;
„Die letzte Strophe /letzten Zeilen fassen noch einmal ... /drücken ... aus / gipfeln in ...   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. WAS SOLL&#039;S?&#039;&#039;&#039; Einordnung und Wertung: historischer Zusammenhang, Intention des Autors, persönliche Meinung, z.B. &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„In seiner Thematik/Motivik/Bildhaftigkeit/Düsternis/Naturbeseeltheit ... und formalen Gestaltung kann/könnte dieses Gedicht in die ... eingeordnet werden.“&lt;br /&gt;
„Die Aussageabsicht des Gedichtes kommt vor allem in .... zum Ausdruck...“&lt;br /&gt;
„Dem Gedicht merkt man seine Herkunft aus dem .... Jahrhundert / aus der Zeit des ... deutlich/ kaum an: Es ist in seinem Gedankengang nur schwer/ mühelos nachvollziehbar und völlig / ziemlich veraltet / antiquiert ...“&lt;br /&gt;
„Seine  Thematik ist auch heute noch / nur bedingt/ kaum aktuell / bedenkenswert und für mich persönlich dadurch gelungen/ misslungen/ bemerkenswert/ gar nichts wert, dass ...“&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* * [[Datei:ZUM-Logo.png|30px]] [http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/dautel/analyse/lyrik.htm Interpretations-Hilfen]: W-Fragen - Wissen - Moderne Lyrik - Der rote I-Faden (K. Dautel)&lt;br /&gt;
* * [[Datei:ZUM-Logo.png|30px]] [http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/interpretation/index_6.htm Grundbegriffe der Textanalyse und Interpretation]: Aufsatzarten - Die Gedichtinterpretation (W. Winter)&lt;br /&gt;
* [http://teachsam.de/arb/arb_tinh1.htm Den Inhalt eines Textes erfassen: Die W-Fragen-Methode] - bei Gert Egle (teachsam.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Autor-Interview]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Umformen]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Wiederholen, verändern, fortsetzen]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Verdichten]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Vergleichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Deutsch]][[Kategorie: Lyrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
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		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Mit_Gedichten_arbeiten:_W-Fragen&amp;diff=134970</id>
		<title>Mit Gedichten arbeiten: W-Fragen</title>
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		<updated>2023-05-17T09:52:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:W-Fragen-W.png|250px|rechts|W-Fragen-W]]&lt;br /&gt;
==W-Fragen stellen==&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
Gedichte - aber auch weniger verdichtete Texte - erschließen sich dann am besten, wenn man die richtigen Fragen stellt. Dazu bieten sich die bewährten W-Fragen an, allerdings in angepasster Form, denn ein Gedicht ist nicht dasselbe wie eine Zeitungsnachricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn diese Fragen dann noch in einer sinnvollen Abfolge stehen, dann ergeben die Antworten fast schon von alleine eine  sinnvoll strukturierte Interpretation. Hier sind Vorschläge für eine Frage-Folge mit Hinweisen auf die damit verknüpften inhaltlichen Erwartungen - und einigen Formulierungsangeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Erfolg, Klaus Dautel&lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
==Vorschlag==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. WAS&#039;n DAS?&#039;&#039;&#039;  Autor, Titel, Gedichttyp, Zeit, erster Eindruck, Stimmung, Leitfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwissen und Assoziationen abfragen: Was weiß ich bereits über den Autor, welchen Assoziationsraum eröffnet die Überschrift, welche Fragen wirft sie auf, welche Erwartungen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Das Gedicht „...“ von XY hinterlässt beim ersten Lesen den Eindruck/ das Gefühl/ von Schwermut /Verzweiflung/Weltverachtung/Lebensfreude...“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Schon der Titel deutet darauf hin/ lässt erkennen/ wirft Verständnisprobleme auf... / legt die Vermutung nahe...“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Gedicht ‚Blabla‘ des barocken/romantischen/klassischen/schwäbischen Dichters XY beschäftigt sich mit dem Thema/Problem/der Erfahrung ... Sein(e) Gedankengang/Botschaft/Inhalt erschließt sich dem Leser (nicht) auf den ersten Blick, ... die Sprache ist dunkel/bildreich/vieldeutig ..., helle/dunkle/schrille Klänge herrschen vor und prägen die Stimmung.“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. WER SPRICHT?&#039;&#039;&#039; Perspektive des lyrischen Ich: Aus welchem Anlass/in welcher Situation/für wen?                &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Das Gedicht ist aus der Perspektive eines lyrischen Ich geschrieben, welches .... (Situation)“&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. WOVON?&#039;&#039;&#039; Thema, Motive, Gedichttyp                       &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Von seiner Thematik/Überschrift/Form/geschichtlichem Hintergrund her  kann es als Naturgedicht/Liebesgedicht/Weltanschauungsgedicht/politisches Gedicht/Ballade bezeichnet werden .... die vorherrschenden Motive sind typisch für die Gedankenwelt des 17./18./19. ... Jhdts / klassischer/barocker/romantischer Dichtung. ..“&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. WIE?&#039;&#039;&#039;  Struktur, Metrum, Reim und sprachliche Besonderheiten: Wortwahl, Wortarten und Klangfarben, Bilder: Vergleiche (so als ob / wie / gleichwie ), Metaphern, Chiffren   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aussagen zu Form und Sprache sollten in wenigen Sätzen und zusammenfassend vorweggeschickt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Das Gedicht besteht aus drei Strophen zu je vier Zeilen, es ist sehr regelmäßig/streng/locker/formlos gebaut, ein Eindruck, der auch durch den Kreuz/Paar-Reim und das un/regelmäßige jambische Grundmetrum unterstützt wird ...&amp;quot; &lt;br /&gt;
:Oder: „Das Gedicht besitzt keine regelmäßige Struktur, die Strophen sind von unterschiedlicher Länge und bestehen aus freien Versen. Die Form ordnet sich dem freien Sprachfluss unter, die Emotionalität des lyrischen Ich will sich in keine feste Ordnung fügen.&amp;quot;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. WAS GEHT?&#039;&#039;&#039;  Grob und Feingliederung, Gedankengang, Handlung          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich, bei der endgültigen Abfassung der Interpretation das Augenmerk auf die Abfolge der Motive und die gedankliche Entwicklung im Gedicht zu richten und zwar anhand einer Betrachtung von Strophe zu Strophe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Das Gedicht beginnt mit einer Schilderung der ....&amp;quot;&lt;br /&gt;
„In den ersten Zeilen bereits wendet sich das lyrische Ich ...&lt;br /&gt;
„Die ersten beiden/drei ... Strophen/Zeilen bilden eine gedankliche Einheit, in welcher die Situation des lyrischen Ich ...  Dies drückt sich auch in der Sprache aus, z.B. ....&lt;br /&gt;
„In der dritten Strophe verändert sich dann die Sichtweise/Perspektive des ... ein neuer Ton/ ein neuer Gedanke/ eine höhere Abstraktionsstufe  ... wird erkennbar ...&lt;br /&gt;
„Während zuvor anschauliche Bilder/Vergleiche vorlagen, so wird nun ...&lt;br /&gt;
„Die letzte Strophe /letzten Zeilen fassen noch einmal ... /drücken ... aus / gipfeln in ...   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. WAS SOLL&#039;S?&#039;&#039;&#039; Einordnung und Wertung: historischer Zusammenhang, Intention des Autors, persönliche Meinung, z.B. &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„In seiner Thematik/Motivik/Bildhaftigkeit/Düsternis/Naturbeseeltheit ... und formalen Gestaltung kann/könnte dieses Gedicht in die ... eingeordnet werden.“&lt;br /&gt;
„Die Aussageabsicht des Gedichtes kommt vor allem in .... zum Ausdruck...“&lt;br /&gt;
„Dem Gedicht merkt man seine Herkunft aus dem .... Jahrhundert / aus der Zeit des ... deutlich/ kaum an: Es ist in seinem Gedankengang nur schwer/ mühelos nachvollziehbar und völlig / ziemlich veraltet / antiquiert ...“&lt;br /&gt;
„Seine  Thematik ist auch heute noch / nur bedingt/ kaum aktuell / bedenkenswert und für mich persönlich dadurch gelungen/ misslungen/ bemerkenswert/ gar nichts wert, dass ...“&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* * [[Datei:ZUM-Logo.png|30px]] [http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/dautel/analyse/lyrik.htm Interpretations-Hilfen]: W-Fragen - Wissen - Moderne Lyrik - Der rote I-Faden (K. Dautel)&lt;br /&gt;
* * [[Datei:ZUM-Logo.png|30px]] [http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/interpretation/index_6.htm Grundbegriffe der Textanalyse und Interpretation]: Aufsatzarten - Die Gedichtinterpretation (W. Winter)&lt;br /&gt;
* [http://teachsam.de/arb/arb_tinh1.htm Den Inhalt eines Textes erfassen: Die W-Fragen-Methode] - bei Gert Egle (teachsam.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Autor-Interview]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Umformen]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Wiederholen, verändern, fortsetzen]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Verdichten]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Vergleichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Deutsch]][[Kategorie: Lyrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Mit_Gedichten_arbeiten:_W-Fragen&amp;diff=134969</id>
		<title>Mit Gedichten arbeiten: W-Fragen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Mit_Gedichten_arbeiten:_W-Fragen&amp;diff=134969"/>
		<updated>2023-05-17T09:51:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: Autorenbox&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:W-Fragen-W.png|250px|rechts|W-Fragen-W]]&lt;br /&gt;
==W-Fragen stellen==&lt;br /&gt;
{{Box||&lt;br /&gt;
Gedichte - aber auch weniger verdichtete Texte - erschließen sich dann am besten, wenn man die richtigen Fragen stellt. Dazu bieten sich die bewährten W-Fragen an, allerdings in angepasster Form, denn ein Gedicht ist nicht dasselbe wie eine Zeitungsnachricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn diese Fragen dann noch in einer sinnvollen Abfolge stehen, dann ergeben die Antworten fast schon von alleine eine  sinnvoll strukturierte Interpretation. Hier sind Vorschläge für eine Frage-Folge mit Hinweisen auf die damit verknüpften inhaltlichen Erwartungen - und einigen Formulierungsangeboten.&lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
==Vorschlag==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1. WAS&#039;n DAS?&#039;&#039;&#039;  Autor, Titel, Gedichttyp, Zeit, erster Eindruck, Stimmung, Leitfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwissen und Assoziationen abfragen: Was weiß ich bereits über den Autor, welchen Assoziationsraum eröffnet die Überschrift, welche Fragen wirft sie auf, welche Erwartungen?&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Das Gedicht „...“ von XY hinterlässt beim ersten Lesen den Eindruck/ das Gefühl/ von Schwermut /Verzweiflung/Weltverachtung/Lebensfreude...“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Schon der Titel deutet darauf hin/ lässt erkennen/ wirft Verständnisprobleme auf... / legt die Vermutung nahe...“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Gedicht ‚Blabla‘ des barocken/romantischen/klassischen/schwäbischen Dichters XY beschäftigt sich mit dem Thema/Problem/der Erfahrung ... Sein(e) Gedankengang/Botschaft/Inhalt erschließt sich dem Leser (nicht) auf den ersten Blick, ... die Sprache ist dunkel/bildreich/vieldeutig ..., helle/dunkle/schrille Klänge herrschen vor und prägen die Stimmung.“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. WER SPRICHT?&#039;&#039;&#039; Perspektive des lyrischen Ich: Aus welchem Anlass/in welcher Situation/für wen?                &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Das Gedicht ist aus der Perspektive eines lyrischen Ich geschrieben, welches .... (Situation)“&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3. WOVON?&#039;&#039;&#039; Thema, Motive, Gedichttyp                       &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Von seiner Thematik/Überschrift/Form/geschichtlichem Hintergrund her  kann es als Naturgedicht/Liebesgedicht/Weltanschauungsgedicht/politisches Gedicht/Ballade bezeichnet werden .... die vorherrschenden Motive sind typisch für die Gedankenwelt des 17./18./19. ... Jhdts / klassischer/barocker/romantischer Dichtung. ..“&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4. WIE?&#039;&#039;&#039;  Struktur, Metrum, Reim und sprachliche Besonderheiten: Wortwahl, Wortarten und Klangfarben, Bilder: Vergleiche (so als ob / wie / gleichwie ), Metaphern, Chiffren   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aussagen zu Form und Sprache sollten in wenigen Sätzen und zusammenfassend vorweggeschickt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Das Gedicht besteht aus drei Strophen zu je vier Zeilen, es ist sehr regelmäßig/streng/locker/formlos gebaut, ein Eindruck, der auch durch den Kreuz/Paar-Reim und das un/regelmäßige jambische Grundmetrum unterstützt wird ...&amp;quot; &lt;br /&gt;
:Oder: „Das Gedicht besitzt keine regelmäßige Struktur, die Strophen sind von unterschiedlicher Länge und bestehen aus freien Versen. Die Form ordnet sich dem freien Sprachfluss unter, die Emotionalität des lyrischen Ich will sich in keine feste Ordnung fügen.&amp;quot;&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;5. WAS GEHT?&#039;&#039;&#039;  Grob und Feingliederung, Gedankengang, Handlung          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich, bei der endgültigen Abfassung der Interpretation das Augenmerk auf die Abfolge der Motive und die gedankliche Entwicklung im Gedicht zu richten und zwar anhand einer Betrachtung von Strophe zu Strophe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„Das Gedicht beginnt mit einer Schilderung der ....&amp;quot;&lt;br /&gt;
„In den ersten Zeilen bereits wendet sich das lyrische Ich ...&lt;br /&gt;
„Die ersten beiden/drei ... Strophen/Zeilen bilden eine gedankliche Einheit, in welcher die Situation des lyrischen Ich ...  Dies drückt sich auch in der Sprache aus, z.B. ....&lt;br /&gt;
„In der dritten Strophe verändert sich dann die Sichtweise/Perspektive des ... ein neuer Ton/ ein neuer Gedanke/ eine höhere Abstraktionsstufe  ... wird erkennbar ...&lt;br /&gt;
„Während zuvor anschauliche Bilder/Vergleiche vorlagen, so wird nun ...&lt;br /&gt;
„Die letzte Strophe /letzten Zeilen fassen noch einmal ... /drücken ... aus / gipfeln in ...   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;6. WAS SOLL&#039;S?&#039;&#039;&#039; Einordnung und Wertung: historischer Zusammenhang, Intention des Autors, persönliche Meinung, z.B. &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;„In seiner Thematik/Motivik/Bildhaftigkeit/Düsternis/Naturbeseeltheit ... und formalen Gestaltung kann/könnte dieses Gedicht in die ... eingeordnet werden.“&lt;br /&gt;
„Die Aussageabsicht des Gedichtes kommt vor allem in .... zum Ausdruck...“&lt;br /&gt;
„Dem Gedicht merkt man seine Herkunft aus dem .... Jahrhundert / aus der Zeit des ... deutlich/ kaum an: Es ist in seinem Gedankengang nur schwer/ mühelos nachvollziehbar und völlig / ziemlich veraltet / antiquiert ...“&lt;br /&gt;
„Seine  Thematik ist auch heute noch / nur bedingt/ kaum aktuell / bedenkenswert und für mich persönlich dadurch gelungen/ misslungen/ bemerkenswert/ gar nichts wert, dass ...“&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* * [[Datei:ZUM-Logo.png|30px]] [http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/dautel/analyse/lyrik.htm Interpretations-Hilfen]: W-Fragen - Wissen - Moderne Lyrik - Der rote I-Faden (K. Dautel)&lt;br /&gt;
* * [[Datei:ZUM-Logo.png|30px]] [http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/interpretation/index_6.htm Grundbegriffe der Textanalyse und Interpretation]: Aufsatzarten - Die Gedichtinterpretation (W. Winter)&lt;br /&gt;
* [http://teachsam.de/arb/arb_tinh1.htm Den Inhalt eines Textes erfassen: Die W-Fragen-Methode] - bei Gert Egle (teachsam.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Autor-Interview]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Umformen]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Wiederholen, verändern, fortsetzen]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Verdichten]]&lt;br /&gt;
*[[Mit Gedichten arbeiten: Vergleichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Autorenbox|kategorie=Deutsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Deutsch]][[Kategorie: Lyrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=LearningApps&amp;diff=134520</id>
		<title>LearningApps</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=LearningApps&amp;diff=134520"/>
		<updated>2023-04-16T17:34:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;LearningApps&#039;&#039;&#039; sind interaktive Übungen, die auf der Website [https://learningapps.org/ LearningApps.org] kostenlos und einfach erstellt werden sowie entweder dort genutzt oder in eigene Seiten, z.B. in [[Hauptseite|ZUM-Unterrichten]] oder anderen Wikis auf ZUM.de, eingebunden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist LearningApps.org?==&lt;br /&gt;
{{Zitat|&lt;br /&gt;
LearningApps.org ist eine Web 2.0-Anwendung zur Unterstützung von Lern- und Lehrprozessen mit kleinen interaktiven Bausteinen. Bestehende Bausteine können direkt in Lerninhalte eingebunden, aber auch von den Nutzenden selbst online erstellt oder verändert werden. Ziel ist es, wiederverwendbare Bausteine zu sammeln und öffentlich zur Verfügung zu stellen. Bausteine (Apps genannt) enthalten aus diesem Grund keinen speziellen Rahmen oder ein konkretes Lernszenario, sondern beschränken sich ausschliesslich auf den interaktiven Teil. Die Bausteine für sich stellen also keine abgeschlossene Lerneinheit dar, sondern müssen in ein entsprechendes Unterrichtsszenario eingebettet werden.&lt;br /&gt;
|[http://learningapps.org/about.php LearningApps.org: Was ist LearningApps.org?], 09.11.11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vortragsfolien von Michael Hielscher für den &amp;quot;Kongress Digitale Didaktik 2012&amp;quot; am Schloss Neubeuern:&lt;br /&gt;
*:[[Datei:LearningApps_DigitaleDidaktik.pdf|Interaktive, multimediale und digitale Lernbausteine im Web 2.0|zentriert|700px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Herrn Emrich schreibt: [http://emrich.in/?p=475 Lernen mit digitalen Medien: learningapps.org] (29. Dezember 2015)&lt;br /&gt;
*Neue Medien - Neue Lernkultur 2012: Michael Hielscher: LearningApps.org:&lt;br /&gt;
*:{{#ev:youtube|f3QAU0Sic9k}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Andreas Kalt: Anleitung LearningApps: Einstieg und erste Schritte. Das Video gibt eine Einführung in die Benutzung von learningapps.org, einem Service, mit dem man Online-Übungen für den Unterricht oder andere Lernszenarien erstellen kann:&lt;br /&gt;
*:{{#ev:youtube|5ROqJDx2ybc}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Hilfe:Medien einbinden#LearningApps.org|Hilfe:Medien einbinden]]&lt;br /&gt;
*[[Hilfe:R-Quiz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://learningapps.org/index.php?category=1 Unterrichtswerkzeuge - bei LearningApps.org]&lt;br /&gt;
*[http://lernraumzeit.de/learningapps-org-in-der-digitalen-schule-34/ LearningApps.org in der digitalen Schule] (lernraumzeit.de, 17.03.2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LearningApps|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Evaluation&amp;diff=134398</id>
		<title>Evaluation</title>
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		<updated>2023-04-06T09:34:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Denkanstoß */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Evaluation&#039;&#039;&#039; heißt &amp;quot;Bewertung&amp;quot;, &amp;quot;Beurteilung&amp;quot;, und umfasst die Beschreibung, Analyse und Bewertung von Prozessen und Organisationseinheiten, insbesondere im Bildungsbereich, in den Bereichen Gesundheit und Entwicklungshilfe, der Verwaltung oder der Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkanstoß==&lt;br /&gt;
{{Box|Anekdote|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und am siebten Tag ruhte GOTT aus von seinem Werke.&lt;br /&gt;
:Sein Erzengel kam zu ihm und fragte ihn:&lt;br /&gt;
:„Gott, woher weißt du, dass das, was du geschaffen hast, &#039;wirklich gut&#039; ist und Qualität hat? &lt;br /&gt;
:Welche Beurteilungskriterien hast du? Auf welche Datengrundlage gründet sich deine Bewertung? &lt;br /&gt;
:Welche Ziele verfolgst du genau genommen mit welchen Ergebnissen?&lt;br /&gt;
:Und bist du nicht zu sehr mit der Sache verbunden um unabhängig und gerecht zu evaluieren?&amp;quot; &lt;br /&gt;
:Gott dachte über diese Fragen den ganzen siebten Tag nach und seine Ruhe war gründlich gestört. &lt;br /&gt;
:Am achten Tag sagte er: „Luzifer, fahr zu Hölle!&amp;quot; &lt;br /&gt;
:Das war die Erschaffung der Evaluation. &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Gefunden bei Gerhard Eikenbusch, Qualität im Deutschunterricht, Cornelsen 2001 S.92&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zitat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Ideen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;We must learn to measure what we value rather than value what we can easily measure.&amp;quot;&#039;&#039; [MacGilchrist/Reed/Myers 2004:24]&amp;lt;ref&amp;gt;MacGilchrist, Barbara/Reed, Jane/Myers, Kate (2004): The Intelligent school. London: SAGE.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Evaluieren:&#039;&#039;&#039; Erfahrungen und Beobachtungen zu bestimmten, bedeutungsvollen Fragestellungen sammeln und auswerten mit der Absicht, Vorgehensweisen zu bewerten und Entscheidungshilfen für das weitere Vorgehen zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Ländern wird Evaluation bereits konsequent genutzt, um schulisches Arbeiten zu überprüfen und weiter zu entwickeln. In der deutschen Bildungspolitik etabliert sich Evaluation inzwischen im Zusammenhang mit und als Reaktion auf aktuelle Schulstudien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evaluation ist - richtig eingesetzt - auch im Unterricht ausgesprochen hilfreich. Als &#039;&#039;&#039;gemeinsam angelegtes Verfahren&#039;&#039;&#039; macht Evaluation Beteiligte zu Mitverantwortlichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Lehrkräfte wirken aktiv an der Gestaltung ihrer Rolle, ihrer Ziele und ihres Arbeitsumfeldes mit.&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für das eigene Lernen.&lt;br /&gt;
:Eltern und andere Interessengruppen im Schulumfeld übernehmen Mitverantwortung bei der Gestaltung des Schullebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl viele dabei zunächst an Fragebögen denken, gibt es doch ein breites Spektrum von methodischen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Evaluation im Bildungsbereich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was fällt unter Evaluation im Bildungsbereich?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Evaluation im Bildungsbereich versteht man heute meistens die Evaluation einer Bildungseinrichtung mit dem Ziel der Qualitätssicherung. Es wird Selbstevaluation und Fremdevaluation unterschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch Fragen der Notenbildung bei SchülerInnen, Fragen der Leistungsmessung und neue Formen der Leistungsbeurteilung, die über die traditionellen Formen Klassenarbeit, Schularbeit, [[Facharbeit]], [[Referat]], Abschlussprüfung etc. hinausgehen, wie zum Beispiel GFS oder [[Portfolio]], werden unter den Begriff Evaluation gefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Leistungsbeurteilung von Lehrkräften fällt unter diesen Begriff.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;iframe src=&amp;quot;https://www.tutory.de/worksheet/60107ff0-4f79-11e6-b3a8-a1aa3739df66.jpg?width=230&amp;amp;height=326&amp;quot; width=&amp;quot;250&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; scrolling=&amp;quot;no&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
===Klassenarbeitsevaluation===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von: tutory&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.tutory.de/w/60107ff0 Auf tutory anschauen und bearbeiten]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beschreibung:&#039;&#039;&#039; Dieses Arbeitsblatt basiert auf einer Idee von Marcel Spitau und steht unter CC BY SA 4.0 http://herrspitau.de/2016/06/22/der-evaluationsbogen-fuer-klassenarbeiten/&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bildungsgang:&#039;&#039;&#039; Mittlere Reife, Allgemeine Hochschulreife, Hauptschulabschluss, Berufsschulabschluss, Fachhochschulreife&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klassenstufe:&#039;&#039;&#039; 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr, 3. Lehrjahr&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fachbereich:&#039;&#039;&#039; fächerverbindend&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsmethode:&#039;&#039;&#039; Klausur, Test, Leistungsmessung&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dieses Arbeitsblatt wurde mit dem Autorentool &#039;&#039;&#039;[https://www.tutory.de tutory]&#039;&#039;&#039; erstellt. Das Arbeitsblatt kann unter https://www.tutory.de/w/60107ff0 verändert und ausgedruckt werden.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tools zur Schulevaluation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.lehrer-online.de/schulportfolio-im-wiki.php Dokumentation des Schulportfolios mittels Wiki]&lt;br /&gt;
{{box|Schulportfolio|&amp;quot;Das [[Portfolio|Schulportfolio]] besteht nicht nur aus einer Fülle heterogener Dokumente. In der Regel hat es auch eine Vielzahl unterschiedlicher Autorinnen und Autoren. Um den komplizierten Abstimmungsprozess im Kollegium zu vereinfachen, bietet sich die Arbeit mit einem &#039;&#039;&#039;Wiki&#039;&#039;&#039; an.&amp;quot; (lehrer-online, 30.05.2013)|Zitat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.uni-ulm.de/paedagogik/schulevaluation/ Online-Umfragen für schulische Evaluationszwecke - Einführung in das kostenlose Tool „PHP Surveyor“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Projekt von Studentinnen und Studenten der Diplom-Medieninformatik der Universität Ulm in Zusammenarbeit mit dem Institut für Qualitätsentwicklung (IQSH), Schleswig Holstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.das-macht-schule.de/ &#039;&#039;Das macht Schule&#039;&#039;] Schulevaluation mit SEIS (=Selbstevaluation in Schulen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die {{wpde|Bertelsmann Stiftung}} hat aus der internationalen Praxis heraus ein Steuerungsinstrument erarbeitet, das Schulleitungen und Kollegien helfen soll, Schulentwicklungsprozesse mit Hilfe von Daten zu evaluieren und zu planen: Das Steuerungsinstrument ´SEIS´ (Selbstevaluation in Schulen) besteht aus einem international tragfähigen Qualitätsverständnis von guter Schule, aus Fragebögen zur Befragung von Schülern, Lehrern, Eltern, Ausbildern und sonstigen Mitarbeitern sowie einem vergleichenden Berichtswesen. (www.das-macht-schule.de)&lt;br /&gt;
:Die Bertelsmann Stiftung hat zudem eine &#039;&#039;&#039;Software&#039;&#039;&#039; entwickelt, die eine einfache Administration und kostengünstige Auswertung ermöglicht. Die Software ist über dieses Internetportal erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Selbstevaluation zum Klassenklima===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.grafstat.de/ &#039;&#039;&#039;GrafStat.de&#039;&#039;&#039;] Hilfe für Online-Befragungen zum Klassenklima&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:GrafStat - Das Fragebogenprogramm von Uwe W. Diener - unterstützt alle Phasen einer Befragung einfach und intuitiv.&lt;br /&gt;
:- Fragebogen erstellen, gestalten und drucken&lt;br /&gt;
:- Online Befragungen verwalten&lt;br /&gt;
:- Daten erfassen und verwalten&lt;br /&gt;
:- Daten auswerten, dokumentieren und online präsentieren&lt;br /&gt;
:Zur Teilnahme reicht eine formlose Anmeldung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.degeval.de/standards/standards.htm &#039;&#039;&#039;Deutsche Gesellschaft für Evaluation (DeGEval): Standards für Evaluation&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Nützlichkeit - Durchführbarkeit - Fairness - Genauigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Als Begleitmaterial zu den &#039;&#039;Standards für Evaluation&#039;&#039; gibt die DeGEval eine 50seitige Broschüre heraus (Bildschirmversion 682 Kb). Sie enthält neben Erläuterungen zu allen 25 Einzelstandards Angaben zur Zielsetzung, zur Entstehung und zum Anwendungsbereich der Standards, Definitionen von Schlüsselbegriffen, Planungshilfen, eine herausnehmbare Checkliste und eine Handkarte, Literaturnachweise sowie Einladung und Unterlagen zur Beteiligung am Revisionsverfahren...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.ifs.uni-dortmund.de/fobis/index.htm &amp;quot;Selbstevaluation  von Schule&amp;quot; und &amp;quot;Qualitätssicherung durch Evaluation&amp;quot;] - Evaluationsbereiche und Instrumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Die  Bund-Länder- Kommission hat in Zusammenarbeit mit den  Ländern Brandenburg, Bremen und Nordrhein- Westfalen  für das Schuljahr 1996/97 zwei dreijährige Modellversuche eingerichtet, die diese Problematik  aufgreifen: &amp;quot;Selbstevaluation von Schule&amp;quot;  (Brandenburg, NRW), &amp;quot;Qualitätssicherung durch  Evaluation&amp;quot; (Bremen). Ihr Ziel ist die Entwicklung  und Erprobung von Methoden, Instrumenten und Verfahren,  die der Unterstützung, Weiterentwicklung und  Qualitätssicherung der schulischen Arbeit dienen. Dabei  sind alle Bereiche des Unterrichts und des Schullebens  angesprochen als Gegenstand einer umfassenden  schulinternen Bestandsaufnahme und Bewertung - einer  Selbstevaluation.&amp;quot; (www.ifs.uni-dortmund.de/fobis/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=1262 Deutscher Bildungsserver: Bildungsqualität und Qualitätsforschung]&lt;br /&gt;
*[http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=2652 Schulevaluation und Schulinspektion in den &#039;&#039;&#039;Bundesländern&#039;&#039;&#039;] - Eine themenbezogene Länderübersicht beim Deutschen Bildungsserver&lt;br /&gt;
*[http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=1264 Deutscher Bildungsserver: Evaluation und Qualitätsforschung in der Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Evaluation des Unterrichts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.sefu-online.de SEfU - Schüler als Experten für Unterricht] ist ein Projekt der Uni Jena und bietet auf einer Webseite einen Online-Fragebogen inklusive einer ausführlichen Auswertung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Idee|&lt;br /&gt;
* Lass doch einfach mal deinen eigenen Unterricht evaluieren. Ideen für Fragen findest du unter folgenden Weblinks. Vielleicht hast du auch einen Fragebogen, den du hier einstellen kannst?&lt;br /&gt;
** [https://www.sefu-online.de/index.php/frageboegen Schülerfragebogen]&lt;br /&gt;
* Eine originelle Art der Evaluation ist es, seinen eigenen Unterricht von einem Schüler nachspielen zu lassen. Das erfordert allerdings Mut auf beiden Seiten.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Linkliste==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.evaluation.lars-balzer.name/links/_resources-sorted-by-topic/education/school/ Evaluation Portal] - Linksammlung zum Thema &amp;quot;Evaluation in der Schule&amp;quot;&lt;br /&gt;
*{{pdf|http://www.schulentwicklung-mfr.de/fileadmin/user_upload/vortrag_Heid.pdf|Qualität in der Unterrichtspraxis}} - Vortrag von Prof. em. Dr. Helmut Heid, Uni-Regensburg - aus: Schulentwicklungsportal Mittelfranken 2004 (PDF-Datei - 97 KB, 9 Seiten)&lt;br /&gt;
*[http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=2652 Schulevaluation und Schulinspektion in den Ländern] (Deutscher Bildungsserver)&lt;br /&gt;
*[http://www.ztr-rechenschwaeche.de/files/orientierungsarbeiten2004.pdf Auswertung der Orientierungsarbeiten 2.Klassen Mathematik: Berlin, Brandenburg, Bayern 2004] (PDF-Datei, 0,5 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{wpde|Evaluation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.eqs.ef.th.schule.de/pages/vorhab_eval/6meth_instr.htm Schulentwicklung konkret, KM Thüringen] mit Methoden und Instrumenten zur Evaluation&lt;br /&gt;
*[http://www.qis.at/qis.asp?Dokument=31 qis.at - Qualität in Schulen] zu offenen Evaluationsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*WDR (NRW kompakt, 31.01.2010): [http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2010/01/31/land_nrw_laesst_lehrer_bewerten.jhtml Land richtet Portal für Lehrerbewertungen ein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Das NRW-Schulministerium will künftig ein eigenes Portal zur Lehrerbewertung anbieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evaluation| !Evaluation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Evaluation&amp;diff=134397</id>
		<title>Evaluation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Evaluation&amp;diff=134397"/>
		<updated>2023-04-06T09:32:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: /* Evaluation des Unterrichts */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Evaluation&#039;&#039;&#039; heißt &amp;quot;Bewertung&amp;quot;, &amp;quot;Beurteilung&amp;quot;, und umfasst die Beschreibung, Analyse und Bewertung von Prozessen und Organisationseinheiten, insbesondere im Bildungsbereich, in den Bereichen Gesundheit und Entwicklungshilfe, der Verwaltung oder der Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkanstoß==&lt;br /&gt;
{{Box|Anekdote|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Und am siebten Tag ruhte Gott aus von seinem Werke.&lt;br /&gt;
:Sein Erzengel kam zu ihm und fragte ihn:&lt;br /&gt;
:„Gott, woher weißt du, dass das, was du geschaffen hast, &#039;wirklich gut&#039; ist und Qualität hat? &lt;br /&gt;
:Welche Beurteilungskriterien hast du? Auf welche Datengrundlage gründet sich deine Bewertung? &lt;br /&gt;
:Welche Ziele verfolgst du genau genommen mit welchen Ergebnissen?&lt;br /&gt;
:Und bist du nicht zu sehr mit der Sache verbunden um unabhängig und gerecht zu evaluieren?&amp;quot; &lt;br /&gt;
:Gott dachte über diese Fragen den ganzen siebten Tag nach und seine Ruhe war gründlich gestört. &lt;br /&gt;
:Am achten Tag sagte er: „Luzifer, fahr zu Hölle!&amp;quot; &lt;br /&gt;
:Das war die Erschaffung der Evaluation. &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;Gefunden bei Gerhard Eikenbusch, Qualität im Deutschunterricht, Cornelsen 2001 S.92&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zitat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Ideen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;We must learn to measure what we value rather than value what we can easily measure.&amp;quot;&#039;&#039; [MacGilchrist/Reed/Myers 2004:24]&amp;lt;ref&amp;gt;MacGilchrist, Barbara/Reed, Jane/Myers, Kate (2004): The Intelligent school. London: SAGE.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Evaluieren:&#039;&#039;&#039; Erfahrungen und Beobachtungen zu bestimmten, bedeutungsvollen Fragestellungen sammeln und auswerten mit der Absicht, Vorgehensweisen zu bewerten und Entscheidungshilfen für das weitere Vorgehen zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Ländern wird Evaluation bereits konsequent genutzt, um schulisches Arbeiten zu überprüfen und weiter zu entwickeln. In der deutschen Bildungspolitik etabliert sich Evaluation inzwischen im Zusammenhang mit und als Reaktion auf aktuelle Schulstudien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evaluation ist - richtig eingesetzt - auch im Unterricht ausgesprochen hilfreich. Als &#039;&#039;&#039;gemeinsam angelegtes Verfahren&#039;&#039;&#039; macht Evaluation Beteiligte zu Mitverantwortlichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Lehrkräfte wirken aktiv an der Gestaltung ihrer Rolle, ihrer Ziele und ihres Arbeitsumfeldes mit.&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für das eigene Lernen.&lt;br /&gt;
:Eltern und andere Interessengruppen im Schulumfeld übernehmen Mitverantwortung bei der Gestaltung des Schullebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl viele dabei zunächst an Fragebögen denken, gibt es doch ein breites Spektrum von methodischen Werkzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Evaluation im Bildungsbereich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was fällt unter Evaluation im Bildungsbereich?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Evaluation im Bildungsbereich versteht man heute meistens die Evaluation einer Bildungseinrichtung mit dem Ziel der Qualitätssicherung. Es wird Selbstevaluation und Fremdevaluation unterschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch Fragen der Notenbildung bei SchülerInnen, Fragen der Leistungsmessung und neue Formen der Leistungsbeurteilung, die über die traditionellen Formen Klassenarbeit, Schularbeit, [[Facharbeit]], [[Referat]], Abschlussprüfung etc. hinausgehen, wie zum Beispiel GFS oder [[Portfolio]], werden unter den Begriff Evaluation gefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Leistungsbeurteilung von Lehrkräften fällt unter diesen Begriff.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;iframe src=&amp;quot;https://www.tutory.de/worksheet/60107ff0-4f79-11e6-b3a8-a1aa3739df66.jpg?width=230&amp;amp;height=326&amp;quot; width=&amp;quot;250&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; scrolling=&amp;quot;no&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
===Klassenarbeitsevaluation===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;von: tutory&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[https://www.tutory.de/w/60107ff0 Auf tutory anschauen und bearbeiten]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beschreibung:&#039;&#039;&#039; Dieses Arbeitsblatt basiert auf einer Idee von Marcel Spitau und steht unter CC BY SA 4.0 http://herrspitau.de/2016/06/22/der-evaluationsbogen-fuer-klassenarbeiten/&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bildungsgang:&#039;&#039;&#039; Mittlere Reife, Allgemeine Hochschulreife, Hauptschulabschluss, Berufsschulabschluss, Fachhochschulreife&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Klassenstufe:&#039;&#039;&#039; 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr, 3. Lehrjahr&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fachbereich:&#039;&#039;&#039; fächerverbindend&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsmethode:&#039;&#039;&#039; Klausur, Test, Leistungsmessung&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dieses Arbeitsblatt wurde mit dem Autorentool &#039;&#039;&#039;[https://www.tutory.de tutory]&#039;&#039;&#039; erstellt. Das Arbeitsblatt kann unter https://www.tutory.de/w/60107ff0 verändert und ausgedruckt werden.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tools zur Schulevaluation===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.lehrer-online.de/schulportfolio-im-wiki.php Dokumentation des Schulportfolios mittels Wiki]&lt;br /&gt;
{{box|Schulportfolio|&amp;quot;Das [[Portfolio|Schulportfolio]] besteht nicht nur aus einer Fülle heterogener Dokumente. In der Regel hat es auch eine Vielzahl unterschiedlicher Autorinnen und Autoren. Um den komplizierten Abstimmungsprozess im Kollegium zu vereinfachen, bietet sich die Arbeit mit einem &#039;&#039;&#039;Wiki&#039;&#039;&#039; an.&amp;quot; (lehrer-online, 30.05.2013)|Zitat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.uni-ulm.de/paedagogik/schulevaluation/ Online-Umfragen für schulische Evaluationszwecke - Einführung in das kostenlose Tool „PHP Surveyor“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Projekt von Studentinnen und Studenten der Diplom-Medieninformatik der Universität Ulm in Zusammenarbeit mit dem Institut für Qualitätsentwicklung (IQSH), Schleswig Holstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.das-macht-schule.de/ &#039;&#039;Das macht Schule&#039;&#039;] Schulevaluation mit SEIS (=Selbstevaluation in Schulen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die {{wpde|Bertelsmann Stiftung}} hat aus der internationalen Praxis heraus ein Steuerungsinstrument erarbeitet, das Schulleitungen und Kollegien helfen soll, Schulentwicklungsprozesse mit Hilfe von Daten zu evaluieren und zu planen: Das Steuerungsinstrument ´SEIS´ (Selbstevaluation in Schulen) besteht aus einem international tragfähigen Qualitätsverständnis von guter Schule, aus Fragebögen zur Befragung von Schülern, Lehrern, Eltern, Ausbildern und sonstigen Mitarbeitern sowie einem vergleichenden Berichtswesen. (www.das-macht-schule.de)&lt;br /&gt;
:Die Bertelsmann Stiftung hat zudem eine &#039;&#039;&#039;Software&#039;&#039;&#039; entwickelt, die eine einfache Administration und kostengünstige Auswertung ermöglicht. Die Software ist über dieses Internetportal erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Selbstevaluation zum Klassenklima===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.grafstat.de/ &#039;&#039;&#039;GrafStat.de&#039;&#039;&#039;] Hilfe für Online-Befragungen zum Klassenklima&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:GrafStat - Das Fragebogenprogramm von Uwe W. Diener - unterstützt alle Phasen einer Befragung einfach und intuitiv.&lt;br /&gt;
:- Fragebogen erstellen, gestalten und drucken&lt;br /&gt;
:- Online Befragungen verwalten&lt;br /&gt;
:- Daten erfassen und verwalten&lt;br /&gt;
:- Daten auswerten, dokumentieren und online präsentieren&lt;br /&gt;
:Zur Teilnahme reicht eine formlose Anmeldung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Weblinks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.degeval.de/standards/standards.htm &#039;&#039;&#039;Deutsche Gesellschaft für Evaluation (DeGEval): Standards für Evaluation&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Nützlichkeit - Durchführbarkeit - Fairness - Genauigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Als Begleitmaterial zu den &#039;&#039;Standards für Evaluation&#039;&#039; gibt die DeGEval eine 50seitige Broschüre heraus (Bildschirmversion 682 Kb). Sie enthält neben Erläuterungen zu allen 25 Einzelstandards Angaben zur Zielsetzung, zur Entstehung und zum Anwendungsbereich der Standards, Definitionen von Schlüsselbegriffen, Planungshilfen, eine herausnehmbare Checkliste und eine Handkarte, Literaturnachweise sowie Einladung und Unterlagen zur Beteiligung am Revisionsverfahren...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.ifs.uni-dortmund.de/fobis/index.htm &amp;quot;Selbstevaluation  von Schule&amp;quot; und &amp;quot;Qualitätssicherung durch Evaluation&amp;quot;] - Evaluationsbereiche und Instrumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Die  Bund-Länder- Kommission hat in Zusammenarbeit mit den  Ländern Brandenburg, Bremen und Nordrhein- Westfalen  für das Schuljahr 1996/97 zwei dreijährige Modellversuche eingerichtet, die diese Problematik  aufgreifen: &amp;quot;Selbstevaluation von Schule&amp;quot;  (Brandenburg, NRW), &amp;quot;Qualitätssicherung durch  Evaluation&amp;quot; (Bremen). Ihr Ziel ist die Entwicklung  und Erprobung von Methoden, Instrumenten und Verfahren,  die der Unterstützung, Weiterentwicklung und  Qualitätssicherung der schulischen Arbeit dienen. Dabei  sind alle Bereiche des Unterrichts und des Schullebens  angesprochen als Gegenstand einer umfassenden  schulinternen Bestandsaufnahme und Bewertung - einer  Selbstevaluation.&amp;quot; (www.ifs.uni-dortmund.de/fobis/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=1262 Deutscher Bildungsserver: Bildungsqualität und Qualitätsforschung]&lt;br /&gt;
*[http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=2652 Schulevaluation und Schulinspektion in den &#039;&#039;&#039;Bundesländern&#039;&#039;&#039;] - Eine themenbezogene Länderübersicht beim Deutschen Bildungsserver&lt;br /&gt;
*[http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=1264 Deutscher Bildungsserver: Evaluation und Qualitätsforschung in der Schule]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Evaluation des Unterrichts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.sefu-online.de SEfU - Schüler als Experten für Unterricht] ist ein Projekt der Uni Jena und bietet auf einer Webseite einen Online-Fragebogen inklusive einer ausführlichen Auswertung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Idee|&lt;br /&gt;
* Lass doch einfach mal deinen eigenen Unterricht evaluieren. Ideen für Fragen findest du unter folgenden Weblinks. Vielleicht hast du auch einen Fragebogen, den du hier einstellen kannst?&lt;br /&gt;
** [https://www.sefu-online.de/index.php/frageboegen Schülerfragebogen]&lt;br /&gt;
* Eine originelle Art der Evaluation ist es, seinen eigenen Unterricht von einem Schüler nachspielen zu lassen. Das erfordert allerdings Mut auf beiden Seiten.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Linkliste==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.evaluation.lars-balzer.name/links/_resources-sorted-by-topic/education/school/ Evaluation Portal] - Linksammlung zum Thema &amp;quot;Evaluation in der Schule&amp;quot;&lt;br /&gt;
*{{pdf|http://www.schulentwicklung-mfr.de/fileadmin/user_upload/vortrag_Heid.pdf|Qualität in der Unterrichtspraxis}} - Vortrag von Prof. em. Dr. Helmut Heid, Uni-Regensburg - aus: Schulentwicklungsportal Mittelfranken 2004 (PDF-Datei - 97 KB, 9 Seiten)&lt;br /&gt;
*[http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=2652 Schulevaluation und Schulinspektion in den Ländern] (Deutscher Bildungsserver)&lt;br /&gt;
*[http://www.ztr-rechenschwaeche.de/files/orientierungsarbeiten2004.pdf Auswertung der Orientierungsarbeiten 2.Klassen Mathematik: Berlin, Brandenburg, Bayern 2004] (PDF-Datei, 0,5 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*{{wpde|Evaluation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.eqs.ef.th.schule.de/pages/vorhab_eval/6meth_instr.htm Schulentwicklung konkret, KM Thüringen] mit Methoden und Instrumenten zur Evaluation&lt;br /&gt;
*[http://www.qis.at/qis.asp?Dokument=31 qis.at - Qualität in Schulen] zu offenen Evaluationsmethoden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*WDR (NRW kompakt, 31.01.2010): [http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2010/01/31/land_nrw_laesst_lehrer_bewerten.jhtml Land richtet Portal für Lehrerbewertungen ein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;Das NRW-Schulministerium will künftig ein eigenes Portal zur Lehrerbewertung anbieten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Didaktik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evaluation| !Evaluation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Digiscreen&amp;diff=133720</id>
		<title>Digiscreen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Digiscreen&amp;diff=133720"/>
		<updated>2023-03-13T17:30:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: Kleine Korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;In vielen Schulen sind inzwischen digitale Tafeln mit ihren vielfältigen Möglichkeiten eingezogen. Diese Systeme bedürfen einer Einarbeitung in die spezielle zur Tafel passenden Software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wäre es, wenn es eine einfache Webanwendung gäbe, die das vereinheitlicht und sogar von zu Hause vorbereitet werden kann? Genau das bietet &#039;&#039;&#039;Digiscreen&#039;&#039;&#039;. Natürlich auf absolut DSGVO-konforme Weise.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zum.de/portal/das-schweizer-taschenmesser-fuer-den-unterricht/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war die Einleitung zu unserem Blogartikel zum Digiscreen, der mittlerweile die Kreidetafel in die Kreidezeit schicken kann. Mit dieser Software haben Nutzer:innen eine ganze Palette an Möglichkeiten auf einem Bildschirm versammelt, natürlich zur Unterstützung und Visualisierung des klassischen Frontalunterrichts, aber genauso um &amp;quot;Lernen sichtbar zu machen&amp;quot;. Auf diesem Screen können Arbeitsaufträge formuliert und Ergebnisse gesammelt werden, weiterhin kann Unterricht strukturiert und sichtbar in einem Sinnzusammenhang dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreichbar ist der Digiscreen unter: https://digiscreen.zum.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Überblick Digiscreen====&lt;br /&gt;
Der Digiscreen bietet eine Tool-Sammlung für den Unterricht gepaart mit der Möglichkeit, Elemente auf einer virtuellen Tafel individuell anzuordnen. So können beispielsweise ein Film (... auch aus Youtube) und ein Link zum dynamischen Erfassen von Ideen direkt nebeneinander präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bsp02.png|rahmenlos|600x600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel sieht man ein YouTube Video, welches mit einem Arbeitsauftrag und einer Möglichkeit der digitalen Zusammenarbeit (einer Brainstorming-Plattform) zu einem klar strukturierten Unterrichtsmedium werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untere Leiste enthält die momentan sichtbaren &amp;quot;apps&amp;quot;, die der Digiscreen mitbringt. Diese sind prinzipiell immer durch ein relativ eindeutiges Formular gut handhabbar. Es lohnt sich, diese Apps einmal auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Datenschutz=====&lt;br /&gt;
Da der Digiscreen in einer verschlüsselten Webseite läuft, keine Daten im Netz gespeichert werden können, sondern immer nur temporär vorhanden sind und dann auf dem eigenen PC gespeichert werden, kann man davon ausgehen, dass hier der Datenschutz absolut gewahrt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders schön ist, dass verlinkte YouTube Filme ganz ohne Werbung abgespielt werden. (Natürlich bleiben die Verbindungen zu YouTube dennoch bestehen, mit all ihren Konsequenzen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausgewählte Apps in Digiscreen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*QR Code erstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:01.png|rahmenlos|400x400px]][[Datei:02.png|rahmenlos|400x400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*iframe (für learningapps oder ZUM-Apps)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:03.png|rahmenlos|400x400px]][[Datei:04.png|rahmenlos|400x400px]][[Datei:05.png|rahmenlos|400x400px]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder auch ein ZUM-Pad:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:06.png|rahmenlos|400x400px]][[Datei:07.png|rahmenlos|400x400px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Screencast auf der Seite kann man die App &amp;quot;Raster&amp;quot; und das Annotationswerkzeug im Einsatz sehen. Beide Werkzeuge sind im Unterricht sehr hilfreich und man kann auf diese Weise ähnlich einer Kreidetafel arbeiten.[[Datei:Digiscreen-record.mov|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele findet man beim Code-Autor - La Digitale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ladigitale.dev/blog/digiscreen-un-fond-d-ecran-interactif-pour-la-classe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Digiscreen keine Daten im Netz speichert, kann mit dem eigens eingebauten Tool Bildschirmaufnahme direkt ein Bild des Digiscreens angefertigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bild ist allerdings dann eine Bitmap, also nicht weiter bearbeitbar. In vielen Fällen reicht dieser Screenshot um Schüler:innen, die z.B. krank sind, einen Einblick in das Geschehen in der Schule zu übermitteln. Für einen größer geplanten Unterrichtsgang ist es jedoch gut, wenn die im folgenden Beschriebenen Möglichkeiten genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Digiscreens speichern und aufrufen=====&lt;br /&gt;
Im Unterricht werden oft Ergebnisse produziert, mit welchen weitergearbetet werden soll. Ebenso werden bereits zuhause vorbereitete Digiscreens zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=24098|height=600}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digiscreen im strukturierten Unterricht (Lehrer:innen-zentriert)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bsp01.png|mini]]&lt;br /&gt;
Die Visualisierung der Unterrichtsstunde im Bsp rechts arbeitet natürlich damit, dass die Schüler:innen auf ein Gerät zugreifen können, welches QR-Codes lesen und interpretieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Felder sind auch nicht von Anfang an sichtbar, sondern wurden auf mehrere Folien verteilt, um als Lehrer:in selbst die Dynamik der Unterrichtsstunde aufzufangen bzw. um den Unterricht in kleinere Abschnitte einzuteilen.&lt;br /&gt;
[[Datei:08.png|mini]]&lt;br /&gt;
Ein Digiscreen kann mehrere Screens (bis zu 12) beinhalten, zwischen denen man hin- und herblättern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise können Screens langsam aufgebaut und zusätzliche Inhalte bereitgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digiscreen in kollaborativen Settings:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Online Software ist es schnell möglich, Prozesse im Klassenzimmer sichtbar zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bsp: Oncoo Placemat=====&lt;br /&gt;
[[Datei:09.png|rahmenlos|600x600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise wird es rasch möglich, den Arbeitsfortschritt des Teams sichtbar zu machen und ebenso noch weiterführende Links oder Hinweise zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Placemat-Methode wird hier im Wiki gut beschrieben: [[Placemat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bsp: ZUM-Pad und TaskCard=====&lt;br /&gt;
Es gibt eine große Menge an kollaborativen Tools, oft spielt aber der Datenschutz für Schulen nicht mit und diese Tools können/sollten nicht verwendet werden. Auf dem nächsten Screenshot sind zwei Tools zu sehen, die datenschutzkonform sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:10.png|rahmenlos|600x600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So können arbeitsteilige Gruppenarbeiten mit unterschiedlichen Tools und unterschiedlichem Ergebnis direkt nebeneinander stehen und diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Bsp: Excalidraw auf Digiscreen=====&lt;br /&gt;
https://excalidraw.com ist ein datensparsames, kollaboratives und quelloffenes Whiteboard, welches Schüler:innen per QR Code geteilt werden kann. Auch dieses Tool kann über eine iframe-Einbettung auf Digiscreen genutzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:11.png|rahmenlos|600x600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
=====Weiterführende Möglichkeiten kollaborativen Settings:=====&lt;br /&gt;
https://www.zum.de/portal/upgrade-kollaboratives-lernen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kollaboration im Unterricht, insbesondere auch in digitalen Settings, wird von Björn Nölte dargestellt und diskutiert. &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Methode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Digiscreen&amp;diff=133610</id>
		<title>Digiscreen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Digiscreen&amp;diff=133610"/>
		<updated>2023-02-26T14:38:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;In vielen Schulen sind inzwischen digitale Tafeln mit ihren vielfältigen Möglichkeiten eingezogen. Diese Systeme bedürfen einer Einarbeitung in die spezielle zur Tafel passenden Software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wäre es, wenn es eine einfache Webanwendung gäbe, die das vereinheitlicht und sogar von zu Hause vorbereitet werden kann? Genau das bietet &#039;&#039;&#039;Digiscreen&#039;&#039;&#039;. Natürlich auf absolut DSGVO-konforme Weise.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zum.de/portal/das-schweizer-taschenmesser-fuer-den-unterricht/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war die Einleitung zu unserem Blogartikel zum Digiscreen, der mittlerweile die Kreidetafel in die Kreidezeit schicken kann. Mit dieser Software haben Nutzer:innen eine ganze Palette an Möglichkeiten auf einem Bildschirm versammelt, natürlich zur Unterstützung und Visualisierung des klassischen Frontalunterrichts, aber genauso um &amp;quot;Lernen sichtbar zu machen&amp;quot;. Auf diesem Screen können Arbeitsaufträge formuliert und Ergebnisse gesammelt werden, weiterhin kann Unterricht strukturiert und sichtbar in einem Sinnzusammenhang dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Überblick Digiscreen====&lt;br /&gt;
Der Digiscreen bietet eine Toolsammlung für den Unterricht gepaart mit der Möglichkeit, Elemente auf einer virtuellen Tafel individuell anzuordnen. So kann beispielsweise ein Film (...auch aus Youtube) und ein Link zum dynamischen Erfassen von Ideen direkt nebeneinander präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bsp02.png|rahmenlos|600x600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel sieht man ein YouTube Video, welches mit einem Arbeitsauftrag und einer Möglichkeit der digitalen Zusammenarbeit (einer Brainstorming-Plattform) zu einem klar strukturierten Unterrichtsmedium werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untere Leiste enthält die momentan sichtbaren &amp;quot;apps&amp;quot;, die der Digiscreen mitbringt. Diese sind prinzipiell immer durch ein relativ eindeutiges Formular gut handhabbar. Es lohnt sich diese Apps einmal auszuprobieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Ausgewählte Apps in Digiscreen=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*QR Code erstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:01.png|rahmenlos|400x400px]][[Datei:02.png|rahmenlos|400x400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*iframe (für learningapps oder ZUM-Apps)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:03.png|rahmenlos|400x400px]][[Datei:04.png|rahmenlos|400x400px]][[Datei:05.png|rahmenlos|400x400px]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder auch ein ZUM-Pad:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:06.png|rahmenlos|400x400px]][[Datei:07.png|rahmenlos|400x400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele findet man beim Code-Autor - La Digitale:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://ladigitale.dev/blog/digiscreen-un-fond-d-ecran-interactif-pour-la-classe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...insbesondere auch die Anwendung des Annotationstools, welches als ein sehr mächtiges Werkzeug am Digiscreen betrachtet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Digiscreens speichern und aufrufen=====&lt;br /&gt;
Im Unterricht werden oft Ergebnisse produziert, mit welchen weitergearbetet werden soll. Ebenso werden bereits zuhause vorbereitete Digiscreens zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=24098|height=600}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digiscreen im strukturierten Unterricht (Lehrer:innen-zentriert)====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bsp01.png|mini]]&lt;br /&gt;
Die Visualisierung der Unterrichtsstunde im Bsp rechts arbeitet natürlich damit, dass die Schüler:innen auf ein Gerät zugreifen können, welches QR-Codes lesen und interpretieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Felder sind auch nicht von Anfang an sichtbar, sondern wurden auf mehrere Folien verteilt, um als Lehrer:in selbst die Dynamik der Unterrichtsstunde aufzufangen, bzw um den Unterricht in kleinere Abschnitte einzuteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Digiscreen in kollaborativen Settings:====&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Lernpfad_Weimarer_Republik&amp;diff=133593</id>
		<title>Lernpfad Weimarer Republik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Lernpfad_Weimarer_Republik&amp;diff=133593"/>
		<updated>2023-02-26T09:53:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klaus Dautel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Box|&lt;br /&gt;
Herzlich Willkommen auf dem Lernpfad &amp;quot;Weimarer Republik&amp;quot;|[[Datei:Weimarer Republik 500 M 1923 A 73.jpg|rechts|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Themenfeld Weimarer Republik behandeln wir eine kurze, aber zugleich einen spannenden Zeitabschnitt deutscher Geschichte. Denn einerseits folgte nach der Weimarer Republik direkt die Zeit der Nationalsozialisten, andererseits wirkte sie bis auf die Nachkriegsphase des 2. Weltkrieges nach und nahm Einfluss auf die Entstehung der Bundesrepublik.&lt;br /&gt;
|Lernpfad}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was wollen wir erreichen?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lernpfad soll Dir daher der Begleiter für das Thema sein. Mit diesem Lernpfad sollst du folgendes erreichen: &lt;br /&gt;
* Du gewinnst einen Einblick in die Etappen der Weimarer Republik. &lt;br /&gt;
* Du entwickelst die Fähigkeit Wahlplakate zu untersuchen. &lt;br /&gt;
* Du kannst Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik beurteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie funktioniert der Lernpfad &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du sollst hier 5 Stationen der Geschichte von der Weimarer Republik bearbeiten. In jeder Etappe findest du zahlreiches Material (schriftliche Quellen, Fotografien, Lernvideos, usw.) sowie unterschiedliche Übungen (meistens LearningApps). Wenn du eine neue Etappe beginnst:&lt;br /&gt;
# Verschaffe dir einen Überblick über die Seite, welche Inhalte sollen auf dein MemoFlip. &lt;br /&gt;
# Beginne von oben nach unten. &lt;br /&gt;
# Die Aufgabenstellungen zu den Übungen sind entweder in der LearningApp hinterlegt oder so gekennzeichnet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Auftrag|Hier steht die Aufgabenstellung|Unterrichtsidee }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das MemoryFlip &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bevor es losgeht, sollst du noch erfahren, wo Du dein erarbeitetes Wissen sicherst. Sobald du unten stehende Aufgabenstellung findest, sollst du die Lösungen in dein MemoryFlip (künftig kurz: MemoFlip) notieren, zeichnen, skizzieren. Am Anfang jedes Abschnitts steht kurz in einem Gelben Feld zusammengefasst, welche Inhalte in dein MemoryFlip sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Memo- oder Memoryflip ist ein kleines, am besten selbstgebasteltes Büchlein, in dem ihr Arbeitsergebnisse festhalten und das ihr gestalten könnt. Das Memoflip ermöglicht es, die wichtigsten Infos zu einem größeren Thema kompakt aufzuschreiben.&lt;br /&gt;
*Hier findet ihr eine [https://www.teamteaching.de/fileadmin/user_upload/Memoflip-Lernheft.pdf Bastelanleitung als Text]&lt;br /&gt;
*Und hier [https://www.youtube.com/watch?v=v0Qzaj5QECI als Video]&lt;br /&gt;
*Man kann auch [https://mindmaps-shop.de/produkte/lern-und-lehrmittel/memoflips/memoflip-blanko/ fertige Memoflips] kaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|&#039;&#039;&#039;MemoFlip&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier stehen die Aufgaben für das MemoFlip. &lt;br /&gt;
|Hervorhebung1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lernpfad Weimarer Republik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernpfad Weimarer Republik|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernpfad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekundarstufe 1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:20. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Klaus Dautel</name></author>
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