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	<title>ZUM-Unterrichten - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138935</id>
		<title>Stereochemie Kohlenhydrate</title>
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		<updated>2024-10-22T17:04:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eine &#039;&#039;&#039;Aldohexose&#039;&#039;&#039;, also ein Zucker mit einer Aldehyd-Gruppe und insgesamt sechs Kohlenstoffatomen, an denen fünf Hydroxy-Gruppen gebunden sind. Da diese Aldohexosen &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; enthalten, tritt eine besondere Form der Isomerie auf, die &#039;&#039;&#039;Stereoisomerie&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet, dass die Hydroxy-Gruppen an den vier mittleren Kohlenstoffatomen räumlich unterschiedlich angeordnet sind. Um die verschiedenen Aldohexosen unterscheiden zu können, zeichnet man sie in der &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Exkurs: Isomerie und Chiralität===&lt;br /&gt;
[[Datei:Butan Lewis.svg|alternativtext=Lewisformel von n-Butan|mini|n-Butan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isobutan.png|alternativtext=Lewisformel von 2-Methylpropan|mini|2-Methylpropan]]&lt;br /&gt;
Isomere sind Moleküle, die dieselbe Summenformel, aber unterschiedliche Strukturformeln haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Strukturisomerie====&lt;br /&gt;
Im Chemieunterricht lernt man das Phänomen der Isomerie normalerweise beim Thema &amp;quot;Alkane&amp;quot; kennen: Das einfachste Alkan, bei dem Isomere vorkommen, ist Butan (&amp;lt;chem&amp;gt;C4H10&amp;lt;/chem&amp;gt;): Das eine Isomer (n-Butan) besteht aus einer Kette aus vier Kohlenstoffatomen, beim anderen Isomer hängt eine Methyl-Gruppe an einer Kette aus drei Kohlenstoffatomen (2-Methylpropan). Die beiden Moleküle sind &#039;&#039;&#039;Strukturisomere&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Konstitutionsisomere&#039;&#039;&#039;): Um aus dem einen Isomer das andere zu machen, muss man Bindungen trennen und neu knüpfen. Weil die Molekülstrukturen der Isomere unterschiedlich sind, unterscheiden sich auch die Stoffeigenschaften, so hat beispielsweise n-Butan einen etwas höheren Siedpunkt als 2-Methylpropan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stereoisomerie====&lt;br /&gt;
Anders als bei Strukturisomeren sind bei den Stereoisomeren die Atome in derselben Reihenfolge verknüpft, aber der räumliche Aufbau der Moleküle ist unterschiedlich. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man verschiedene Varianten, von denen bei den Kohlenhydraten die beiden folgenden vorkommen: Verhalten sich zwei Stereoisomere wie Bild und Spiegelbild zueinander, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Spiegelbildisomere&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Enantiomere&#039;&#039;&#039; (aus dem Griechischen: enantios = entgegengesetzt). Verhalten sie sich nicht so, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Enantiomeren spricht man auch von &#039;&#039;&#039;Chiralität&#039;&#039;&#039; (von griech. cheir = Hand): Chirale Objekte sind zwar gleich aufgebaut, aber mit ihrem Spiegelbild nicht identisch, genau wie unsere Hände. Enantiomere sind also chiral.  &lt;br /&gt;
{{Box|Merke|&#039;&#039;&#039;Strukturisomere &#039;&#039;&#039;(Konstitutionsisomere) haben dieselbe Summenformel, aber die Atome sind in unterschiedlicher Reihenfolge miteinander verbunden. &#039;&#039;&#039;Stereoisomere &#039;&#039;&#039;weisen dieselbe Verknüpfung der Atome auf, aber unterscheiden sich in ihrem räumlichen Aufbau. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man &#039;&#039;&#039;Enantiomere &#039;&#039;&#039;(Spiegelbildisomere) und &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
| Klasse = Üben|Üben - Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
| 2 = Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
Falls du einen Molekülbaukasten hast, baue zwei Methanmoleküle (&amp;lt;chem&amp;gt;CH4&amp;lt;/chem&amp;gt;). Stelle sie einander wie Bild und Spiegelbild gegenüber und drehe anschließend eines der Modelle so, dass sie identisch aussehen.&lt;br /&gt;
Tausche nun bei beiden Modellen eines der Wasserstoffatome gegen ein anderes Atom aus (&amp;lt;chem&amp;gt;CH3X&amp;lt;/chem&amp;gt;) und wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Tausche nun das nächste Wasserstoffatom gegen ein anderes aus, so dass insgesamt drei verschiedene Atomsorten ( = Substituenten) am zentralen Kohlenstoffatom hängen (&amp;lt;chem&amp;gt;CH2XY&amp;lt;/chem&amp;gt;). Wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Wiederhole alles mit Molekülmodellen mit vier verschiedenen Substituenten (&amp;lt;chem&amp;gt;CHXYZ&amp;lt;/chem&amp;gt;).&lt;br /&gt;
Überlege: Was ist die Voraussetzung dafür, dass es Enantiomere gibt?&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Falls du keinen Molekülbaukasten hast, kannst du die beschriebene Übung in folgenden Video ansehen und Fragen dazu beantworten.&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=30824|height=200px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten wir fest: Spiegelbildisomere kann es nur dann geben, wenn es im Molekül mindestens ein Kohlenstoffatom mit vier unterschiedlichen Substituenten gibt. Ein Substituent ist hierbei definiert als alles, was mit einer Einfachbindung an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, also Atome wie Wasserstoff oder Chlor, funktionelle Gruppen wie Amino- oder Hydroxy-Gruppen oder größere Molekülteile, z. B. sind bei Glucose die Kohlenstoffatome C1 und C2 mit allem, was daran gebunden ist, ein Substituent von C3. Bei ringförmigen Strukturen ist &amp;quot;Ring in die eine Richtung&amp;quot; ebenso ein Substituent wie &amp;quot;Ring in die andere Richtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch wenn in einem Molekül Stereozentren vorhanden sind, muss es nicht in jedem Fall zwei enantiomere Formen geben: Enthält das Molekül eine Drehspiegelachse, ist also auf bestimmte Weise in sich symmetrisch, dann ist es nicht chiral. Ein typisches Beispiel ist die Weinsäure (2,3-Dihydroxybutandisäure): Die Kohlenstoffatome C2 und C3 sind Stereozentren, man würde also vier Stereoisomere erwarten. Tatsächlich gibt es nur drei davon, nämlich die beiden Enantiomere D-Weinsäure und L-Weinsäure, außerdem die meso-Weinsäure, die zu ihnen diastereomer ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Drei Weinsäure-Isomere.png|alternativtext=Drei Isomere von Weinsäure|mini|Oben links: L-Weinsäure, oben rechts: D-Weinsäure, unten: meso-Weinsäure]]&lt;br /&gt;
{{Box|Merke|Enantiomere können dann auftreten, wenn ein Molekül Kohlenstoffatome mit vier unterschiedlichen Substituenten hat. Solche Kohlenstoffatome nennt man &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Stereozentren&#039;&#039;&#039;.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box|Üben|Finde bei den folgenden Strukturformeln die Stereozentren und klicke sie an (Achtung, nicht alle Moleküle sind chiral!). Denke daran, dass alles, was durch eine Einfachbindung mit einem Kohlenstoffatom verbunden ist, ein Substituent ist, und dass &amp;quot;Ring in die eine Richtung&amp;quot; und &amp;quot;Ring in die andere Richtung&amp;quot; als verschiedene Substituenten gelten.|Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=26524|height=200px}}&lt;br /&gt;
====Die Fischer-Projektion oder &amp;quot;Wie zeichnet man Stereoisomere?&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Vielleicht hast du schon gemerkt, dass es schwierig ist, bei zweidimensionalen Zeichnungen von Strukturformeln den räumlichen Aufbau zu erkennen. Heute verwendet man dafür üblicherweise Formeln, bei denen für die Bindungen statt einfacher Striche Keile verwendet werden, und zwar breiter werdende Keile für Bindungen, die nach vorne zeigen, und gestrichelte Keile für Bindungen, die nach hinten zeigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keile sind allerdings schwieriger zu zeichnen als Striche, vor allem, wenn man noch keine modernen Computerprogramme zur Verfügung hat. Der Chemiker Emil Fischer, die unter anderem die räumliche Struktur der D-Glucose erforscht und aufgeklärt hat, entwickelte daher 1891 die nach ihm benannte &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. Diese ermöglicht es, dreidimensionale Moleküle so zu zeichnen, dass eindeutig erkennbar ist, welche Substituenten welche räumliche Anordnung haben. Somit kann man natürlich auch leichter erkennen, ob es sich bei zwei Molekülen um Diastereomere oder Enantiomere handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie funktioniert die Fischer-Projektion? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;&#039;Regeln für die Fischer-Projektion:&#039;&#039;&#039;   ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Kohlenstoffkette wird senkrecht geschrieben. Die Kohlenstoffatome müssen nicht als C hingeschrieben werden, sondern können weggelassen werden.&lt;br /&gt;
# Das am höchsten oxidierte Kohlenstoffatom steht (möglichst weit) oben.  Die Rangfolge ist: (am höchsten oxidiert) -COOH &amp;gt; -CHO / -CO- &amp;gt; -CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-OH (am wenigsten oxidiert) Bei Kohlenhydraten steht also die Aldehyd-Gruppe oben bzw. die Keto-Gruppe möglichst weit oben.&lt;br /&gt;
# Die senkrechten Bindungen zwischen den Kohlenstoffatomen der Kette zeigen jeweils nach hinten. &lt;br /&gt;
# Die waagerechten Bindungen zu den funktionellen Gruppen zeigen jeweils nach vorne. &lt;br /&gt;
# Die Bezeichnungen D- und L- wurden von den lateinischen Wörtern „dexter“ (= rechts) und „laevus“ (= links) abgeleitet. Sie beziehen sich auf die Stellung der funktionellen Gruppe an demjenigen asymmetrisch substituierten Kohlenstoffatom, das am weitesten unten steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Beispiel Glycerinaldehyd: ======&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glycerinaldehyd Molekülmodelle.jpg|Molekülmodelle von D- und L-Glycerinaldehyd&lt;br /&gt;
Datei:DL-Glycerinaldehyd Fischerprojektion.svg|Fischerprojektion von D- und L-Glycerinaldehyd&lt;br /&gt;
Datei:Glycerinaldehyd-Enantiomere Molekülmodelle.jpg|Molekülmodelle von D- und L-Glycerinaldehyd als Bild und Spiegelbild&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Im Foto links liegen die Molekülmodelle so da, wie man die Moleküle in der Fischer-Projektion zeichnet (Aldehyd-Gruppe oben, senkrechte Bindungen zeigen nach hinten, waagerechte nach vorne). Daraus ergeben sich die in der Mitte gezeigten Fischer-Projektionen. Dreht man bei den Modellen das oberste und unterste Kohlenstoffatom um je 180° (Foto rechts), so sieht man, dass sich die Moleküle wie Bild und Spiegelbild verhalten. Es handelt sich also um Spiegelbildisomere (= Enantiomere).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Fischerprojektion von D-Glucose ======&lt;br /&gt;
Im folgenden Video wird sehr anschaulich mithilfe eines Molekülmodells erklärt, wie man von der Struktur (also hier vom korrekt zusammengebauten Molekülmodell) zur Fischer-Projektion kommt.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|INqH2vzZXuA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob du alles verstanden hast und anwenden kannst, kannst du mit der folgenden Übung überprüfen, in der es um Isomeriearten bei Kohlenhydraten, die Fischer-Projektion und die räumliche Struktur der Glucose geht:&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=30845|height=200px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fortsetzung|&lt;br /&gt;
vorher=Was sind Kohlenhydrate?|&lt;br /&gt;
vorherlink=Definition Kohlenhydrate|&lt;br /&gt;
weiter=Wie unterscheidet man Enantiomere?|&lt;br /&gt;
weiterlink=Polarimetrie}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138934</id>
		<title>Stereochemie Kohlenhydrate</title>
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		<updated>2024-10-22T17:01:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eine &#039;&#039;&#039;Aldohexose&#039;&#039;&#039;, also ein Zucker mit einer Aldehyd-Gruppe und insgesamt sechs Kohlenstoffatomen, an denen fünf Hydroxy-Gruppen gebunden sind. Da diese Aldohexosen &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; enthalten, tritt eine besondere Form der Isomerie auf, die &#039;&#039;&#039;Stereoisomerie&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet, dass die Hydroxy-Gruppen an den vier mittleren Kohlenstoffatomen räumlich unterschiedlich angeordnet sind. Um die verschiedenen Aldohexosen unterscheiden zu können, zeichnet man sie in der &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Exkurs: Isomerie und Chiralität===&lt;br /&gt;
[[Datei:Butan Lewis.svg|alternativtext=Lewisformel von n-Butan|mini|n-Butan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isobutan.png|alternativtext=Lewisformel von 2-Methylpropan|mini|2-Methylpropan]]&lt;br /&gt;
Isomere sind Moleküle, die dieselbe Summenformel, aber unterschiedliche Strukturformeln haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Strukturisomerie====&lt;br /&gt;
Im Chemieunterricht lernt man das Phänomen der Isomerie normalerweise beim Thema &amp;quot;Alkane&amp;quot; kennen: Das einfachste Alkan, bei dem Isomere vorkommen, ist Butan (&amp;lt;chem&amp;gt;C4H10&amp;lt;/chem&amp;gt;): Das eine Isomer (n-Butan) besteht aus einer Kette aus vier Kohlenstoffatomen, beim anderen Isomer hängt eine Methyl-Gruppe an einer Kette aus drei Kohlenstoffatomen (2-Methylpropan). Die beiden Moleküle sind &#039;&#039;&#039;Strukturisomere&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Konstitutionsisomere&#039;&#039;&#039;): Um aus dem einen Isomer das andere zu machen, muss man Bindungen trennen und neu knüpfen. Weil die Molekülstrukturen der Isomere unterschiedlich sind, unterscheiden sich auch die Stoffeigenschaften, so hat beispielsweise n-Butan einen etwas höheren Siedpunkt als 2-Methylpropan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stereoisomerie====&lt;br /&gt;
Anders als bei Strukturisomeren sind bei den Stereoisomeren die Atome in derselben Reihenfolge verknüpft, aber der räumliche Aufbau der Moleküle ist unterschiedlich. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man verschiedene Varianten, von denen bei den Kohlenhydraten die beiden folgenden vorkommen: Verhalten sich zwei Stereoisomere wie Bild und Spiegelbild zueinander, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Spiegelbildisomere&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Enantiomere&#039;&#039;&#039; (aus dem Griechischen: enantios = entgegengesetzt). Verhalten sie sich nicht so, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Enantiomeren spricht man auch von &#039;&#039;&#039;Chiralität&#039;&#039;&#039; (von griech. cheir = Hand): Chirale Objekte sind zwar gleich aufgebaut, aber mit ihrem Spiegelbild nicht identisch, genau wie unsere Hände. Enantiomere sind also chiral.  &lt;br /&gt;
{{Box|Merke|&#039;&#039;&#039;Strukturisomere &#039;&#039;&#039;(Konstitutionsisomere) haben dieselbe Summenformel, aber die Atome sind in unterschiedlicher Reihenfolge miteinander verbunden. &#039;&#039;&#039;Stereoisomere &#039;&#039;&#039;weisen dieselbe Verknüpfung der Atome auf, aber unterscheiden sich in ihrem räumlichen Aufbau. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man &#039;&#039;&#039;Enantiomere &#039;&#039;&#039;(Spiegelbildisomere) und &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
| Klasse = Üben|Üben - Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
| 2 = Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
Falls du einen Molekülbaukasten hast, baue zwei Methanmoleküle (&amp;lt;chem&amp;gt;CH4&amp;lt;/chem&amp;gt;). Stelle sie einander wie Bild und Spiegelbild gegenüber und drehe anschließend eines der Modelle so, dass sie identisch aussehen.&lt;br /&gt;
Tausche nun bei beiden Modellen eines der Wasserstoffatome gegen ein anderes Atom aus (&amp;lt;chem&amp;gt;CH3X&amp;lt;/chem&amp;gt;) und wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Tausche nun das nächste Wasserstoffatom gegen ein anderes aus, so dass insgesamt drei verschiedene Atomsorten ( = Substituenten) am zentralen Kohlenstoffatom hängen (&amp;lt;chem&amp;gt;CH2XY&amp;lt;/chem&amp;gt;). Wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Wiederhole alles mit Molekülmodellen mit vier verschiedenen Substituenten (&amp;lt;chem&amp;gt;CHXYZ&amp;lt;/chem&amp;gt;).&lt;br /&gt;
Überlege: Was ist die Voraussetzung dafür, dass es Enantiomere gibt?&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Falls du keinen Molekülbaukasten hast, kannst du die beschriebene Übung in folgenden Video ansehen und Fragen dazu beantworten.&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=30824|height=200px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten wir fest: Spiegelbildisomere kann es nur dann geben, wenn es im Molekül mindestens ein Kohlenstoffatom mit vier unterschiedlichen Substituenten gibt. Ein Substituent ist hierbei definiert als alles, was mit einer Einfachbindung an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, also Atome wie Wasserstoff oder Chlor, funktionelle Gruppen wie Amino- oder Hydroxy-Gruppen oder größere Molekülteile, z. B. sind bei Glucose die Kohlenstoffatome C1 und C2 mit allem, was daran gebunden ist, ein Substituent von C3. Bei ringförmigen Strukturen ist &amp;quot;Ring in die eine Richtung&amp;quot; ebenso ein Substituent wie &amp;quot;Ring in die andere Richtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch wenn in einem Molekül Stereozentren vorhanden sind, muss es nicht in jedem Fall zwei enantiomere Formen geben: Enthält das Molekül eine Drehspiegelachse, ist also auf bestimmte Weise in sich symmetrisch, dann ist es nicht chiral. Ein typisches Beispiel ist die Weinsäure (2,3-Dihydroxybutandisäure): Die Kohlenstoffatome C2 und C3 sind Stereozentren, man würde also vier Stereoisomere erwarten. Tatsächlich gibt es nur drei davon, nämlich die beiden Enantiomere D-Weinsäure und L-Weinsäure, außerdem die meso-Weinsäure, die zu ihnen diastereomer ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Drei Weinsäure-Isomere.png|alternativtext=Drei Isomere von Weinsäure|mini|Oben links: L-Weinsäure, oben rechts: D-Weinsäure, unten: meso-Weinsäure]]&lt;br /&gt;
{{Box|Merke|Enantiomere können dann auftreten, wenn ein Molekül Kohlenstoffatome mit vier unterschiedlichen Substituenten hat. Solche Kohlenstoffatome nennt man &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Stereozentren&#039;&#039;&#039;.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box|Üben|Finde bei den folgenden Strukturformeln die Stereozentren und klicke sie an (Achtung, nicht alle Moleküle sind chiral!). Denke daran, dass alles, was durch eine Einfachbindung mit einem Kohlenstoffatom verbunden ist, ein Substituent ist, und dass &amp;quot;Ring in die eine Richtung&amp;quot; und &amp;quot;Ring in die andere Richtung&amp;quot; als verschiedene Substituenten gelten.|Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=26524|height=200px}}&lt;br /&gt;
====Die Fischer-Projektion oder &amp;quot;Wie zeichnet man Stereoisomere?&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Vielleicht hast du schon gemerkt, dass es schwierig ist, bei zweidimensionalen Zeichnungen von Strukturformeln den räumlichen Aufbau zu erkennen. Heute verwendet man dafür üblicherweise Formeln, bei denen für die Bindungen statt einfacher Striche Keile verwendet werden, und zwar breiter werdende Keile für Bindungen, die nach vorne zeigen, und gestrichelte Keile für Bindungen, die nach hinten zeigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keile sind allerdings schwieriger zu zeichnen als Striche, vor allem, wenn man noch keine modernen Computerprogramme zur Verfügung hat. Der Chemiker Emil Fischer, die unter anderem die räumliche Struktur der D-Glucose erforscht und aufgeklärt hat, entwickelte daher 1891 die nach ihm benannte &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. Diese ermöglicht es, dreidimensionale Moleküle so zu zeichnen, dass eindeutig erkennbar ist, welche Substituenten welche räumliche Anordnung haben. Somit kann man natürlich auch leichter erkennen, ob es sich bei zwei Molekülen um Diastereomere oder Enantiomere handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie funktioniert die Fischer-Projektion? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;&#039;Regeln für die Fischer-Projektion:&#039;&#039;&#039;   ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Kohlenstoffkette wird senkrecht geschrieben. Die Kohlenstoffatome müssen nicht als C hingeschrieben werden, sondern können weggelassen werden.&lt;br /&gt;
# Das am höchsten oxidierte Kohlenstoffatom steht (möglichst weit) oben.  Die Rangfolge ist: (am höchsten oxidiert) -COOH &amp;gt; -CHO / -CO- &amp;gt; -CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-OH (am wenigsten oxidiert) Bei Kohlenhydraten steht also die Aldehyd-Gruppe oben bzw. die Keto-Gruppe möglichst weit oben.&lt;br /&gt;
# Die senkrechten Bindungen zwischen den Kohlenstoffatomen der Kette zeigen jeweils nach hinten. &lt;br /&gt;
# Die waagerechten Bindungen zu den funktionellen Gruppen zeigen jeweils nach vorne. &lt;br /&gt;
# Die Bezeichnungen D- und L- wurden von den lateinischen Wörtern „dexter“ (= rechts) und „laevus“ (= links) abgeleitet. Sie beziehen sich auf die Stellung der funktionellen Gruppe an demjenigen asymmetrisch substituierten Kohlenstoffatom, das am weitesten unten steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Beispiel Glycerinaldehyd: ======&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glycerinaldehyd Molekülmodelle.jpg|Molekülmodelle von D- und L-Glycerinaldehyd&lt;br /&gt;
Datei:DL-Glycerinaldehyd Fischerprojektion.svg|Fischerprojektion von D- und L-Glycerinaldehyd&lt;br /&gt;
Datei:Glycerinaldehyd-Enantiomere Molekülmodelle.jpg|Molekülmodelle von D- und L-Glycerinaldehyd als Bild und Spiegelbild&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Im Foto links liegen die Molekülmodelle so da, wie man die Moleküle in der Fischer-Projektion zeichnet (Aldehyd-Gruppe oben, senkrechte Bindungen zeigen nach hinten, waagerechte nach vorne). Daraus ergeben sich die in der Mitte gezeigten Fischer-Projektionen. Dreht man bei den Modellen das oberste und unterste Kohlenstoffatom um je 180° (Foto rechts), so sieht man, dass sich die Moleküle wie Bild und Spiegelbild verhalten. Es handelt sich also um Spiegelbildisomere (= Enantiomere).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Fischerprojektion von D-Glucose ======&lt;br /&gt;
Im folgenden Video wird sehr anschaulich mithilfe eines Molekülmodells erklärt, wie man von der Struktur (also hier vom korrekt zusammengebauten Molekülmodell) zur Fischer-Projektion kommt.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|INqH2vzZXuA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob du alles verstanden hast und anwenden kannst, kannst du mit der folgenden Übung überprüfen, in der es um Isomeriearten bei Kohlenhydraten, die Fischer-Projektion und die räumliche Struktur der Glucose geht:&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=30845|height=200px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fortsetzung|&lt;br /&gt;
vorher=&amp;quot;Was sind Kohlenhydrate?&amp;quot;|&lt;br /&gt;
vorherlink=[[Definition_Kohlenhydrate]]|&lt;br /&gt;
weiter=&amp;quot;Wie unterscheidet man Enantiomere?&amp;quot;|&lt;br /&gt;
weiterlink=[[Polarimetrie]]}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
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		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138933</id>
		<title>Stereochemie Kohlenhydrate</title>
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		<updated>2024-10-22T17:00:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eine &#039;&#039;&#039;Aldohexose&#039;&#039;&#039;, also ein Zucker mit einer Aldehyd-Gruppe und insgesamt sechs Kohlenstoffatomen, an denen fünf Hydroxy-Gruppen gebunden sind. Da diese Aldohexosen &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; enthalten, tritt eine besondere Form der Isomerie auf, die &#039;&#039;&#039;Stereoisomerie&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet, dass die Hydroxy-Gruppen an den vier mittleren Kohlenstoffatomen räumlich unterschiedlich angeordnet sind. Um die verschiedenen Aldohexosen unterscheiden zu können, zeichnet man sie in der &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Exkurs: Isomerie und Chiralität===&lt;br /&gt;
[[Datei:Butan Lewis.svg|alternativtext=Lewisformel von n-Butan|mini|n-Butan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isobutan.png|alternativtext=Lewisformel von 2-Methylpropan|mini|2-Methylpropan]]&lt;br /&gt;
Isomere sind Moleküle, die dieselbe Summenformel, aber unterschiedliche Strukturformeln haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Strukturisomerie====&lt;br /&gt;
Im Chemieunterricht lernt man das Phänomen der Isomerie normalerweise beim Thema &amp;quot;Alkane&amp;quot; kennen: Das einfachste Alkan, bei dem Isomere vorkommen, ist Butan (&amp;lt;chem&amp;gt;C4H10&amp;lt;/chem&amp;gt;): Das eine Isomer (n-Butan) besteht aus einer Kette aus vier Kohlenstoffatomen, beim anderen Isomer hängt eine Methyl-Gruppe an einer Kette aus drei Kohlenstoffatomen (2-Methylpropan). Die beiden Moleküle sind &#039;&#039;&#039;Strukturisomere&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Konstitutionsisomere&#039;&#039;&#039;): Um aus dem einen Isomer das andere zu machen, muss man Bindungen trennen und neu knüpfen. Weil die Molekülstrukturen der Isomere unterschiedlich sind, unterscheiden sich auch die Stoffeigenschaften, so hat beispielsweise n-Butan einen etwas höheren Siedpunkt als 2-Methylpropan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stereoisomerie====&lt;br /&gt;
Anders als bei Strukturisomeren sind bei den Stereoisomeren die Atome in derselben Reihenfolge verknüpft, aber der räumliche Aufbau der Moleküle ist unterschiedlich. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man verschiedene Varianten, von denen bei den Kohlenhydraten die beiden folgenden vorkommen: Verhalten sich zwei Stereoisomere wie Bild und Spiegelbild zueinander, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Spiegelbildisomere&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Enantiomere&#039;&#039;&#039; (aus dem Griechischen: enantios = entgegengesetzt). Verhalten sie sich nicht so, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Enantiomeren spricht man auch von &#039;&#039;&#039;Chiralität&#039;&#039;&#039; (von griech. cheir = Hand): Chirale Objekte sind zwar gleich aufgebaut, aber mit ihrem Spiegelbild nicht identisch, genau wie unsere Hände. Enantiomere sind also chiral.  &lt;br /&gt;
{{Box|Merke|&#039;&#039;&#039;Strukturisomere &#039;&#039;&#039;(Konstitutionsisomere) haben dieselbe Summenformel, aber die Atome sind in unterschiedlicher Reihenfolge miteinander verbunden. &#039;&#039;&#039;Stereoisomere &#039;&#039;&#039;weisen dieselbe Verknüpfung der Atome auf, aber unterscheiden sich in ihrem räumlichen Aufbau. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man &#039;&#039;&#039;Enantiomere &#039;&#039;&#039;(Spiegelbildisomere) und &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
| Klasse = Üben|Üben - Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
| 2 = Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
Falls du einen Molekülbaukasten hast, baue zwei Methanmoleküle (&amp;lt;chem&amp;gt;CH4&amp;lt;/chem&amp;gt;). Stelle sie einander wie Bild und Spiegelbild gegenüber und drehe anschließend eines der Modelle so, dass sie identisch aussehen.&lt;br /&gt;
Tausche nun bei beiden Modellen eines der Wasserstoffatome gegen ein anderes Atom aus (&amp;lt;chem&amp;gt;CH3X&amp;lt;/chem&amp;gt;) und wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Tausche nun das nächste Wasserstoffatom gegen ein anderes aus, so dass insgesamt drei verschiedene Atomsorten ( = Substituenten) am zentralen Kohlenstoffatom hängen (&amp;lt;chem&amp;gt;CH2XY&amp;lt;/chem&amp;gt;). Wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Wiederhole alles mit Molekülmodellen mit vier verschiedenen Substituenten (&amp;lt;chem&amp;gt;CHXYZ&amp;lt;/chem&amp;gt;).&lt;br /&gt;
Überlege: Was ist die Voraussetzung dafür, dass es Enantiomere gibt?&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Falls du keinen Molekülbaukasten hast, kannst du die beschriebene Übung in folgenden Video ansehen und Fragen dazu beantworten.&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=30824|height=200px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten wir fest: Spiegelbildisomere kann es nur dann geben, wenn es im Molekül mindestens ein Kohlenstoffatom mit vier unterschiedlichen Substituenten gibt. Ein Substituent ist hierbei definiert als alles, was mit einer Einfachbindung an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, also Atome wie Wasserstoff oder Chlor, funktionelle Gruppen wie Amino- oder Hydroxy-Gruppen oder größere Molekülteile, z. B. sind bei Glucose die Kohlenstoffatome C1 und C2 mit allem, was daran gebunden ist, ein Substituent von C3. Bei ringförmigen Strukturen ist &amp;quot;Ring in die eine Richtung&amp;quot; ebenso ein Substituent wie &amp;quot;Ring in die andere Richtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch wenn in einem Molekül Stereozentren vorhanden sind, muss es nicht in jedem Fall zwei enantiomere Formen geben: Enthält das Molekül eine Drehspiegelachse, ist also auf bestimmte Weise in sich symmetrisch, dann ist es nicht chiral. Ein typisches Beispiel ist die Weinsäure (2,3-Dihydroxybutandisäure): Die Kohlenstoffatome C2 und C3 sind Stereozentren, man würde also vier Stereoisomere erwarten. Tatsächlich gibt es nur drei davon, nämlich die beiden Enantiomere D-Weinsäure und L-Weinsäure, außerdem die meso-Weinsäure, die zu ihnen diastereomer ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Drei Weinsäure-Isomere.png|alternativtext=Drei Isomere von Weinsäure|mini|Oben links: L-Weinsäure, oben rechts: D-Weinsäure, unten: meso-Weinsäure]]&lt;br /&gt;
{{Box|Merke|Enantiomere können dann auftreten, wenn ein Molekül Kohlenstoffatome mit vier unterschiedlichen Substituenten hat. Solche Kohlenstoffatome nennt man &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Stereozentren&#039;&#039;&#039;.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box|Üben|Finde bei den folgenden Strukturformeln die Stereozentren und klicke sie an (Achtung, nicht alle Moleküle sind chiral!). Denke daran, dass alles, was durch eine Einfachbindung mit einem Kohlenstoffatom verbunden ist, ein Substituent ist, und dass &amp;quot;Ring in die eine Richtung&amp;quot; und &amp;quot;Ring in die andere Richtung&amp;quot; als verschiedene Substituenten gelten.|Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=26524|height=200px}}&lt;br /&gt;
====Die Fischer-Projektion oder &amp;quot;Wie zeichnet man Stereoisomere?&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Vielleicht hast du schon gemerkt, dass es schwierig ist, bei zweidimensionalen Zeichnungen von Strukturformeln den räumlichen Aufbau zu erkennen. Heute verwendet man dafür üblicherweise Formeln, bei denen für die Bindungen statt einfacher Striche Keile verwendet werden, und zwar breiter werdende Keile für Bindungen, die nach vorne zeigen, und gestrichelte Keile für Bindungen, die nach hinten zeigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keile sind allerdings schwieriger zu zeichnen als Striche, vor allem, wenn man noch keine modernen Computerprogramme zur Verfügung hat. Der Chemiker Emil Fischer, die unter anderem die räumliche Struktur der D-Glucose erforscht und aufgeklärt hat, entwickelte daher 1891 die nach ihm benannte &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. Diese ermöglicht es, dreidimensionale Moleküle so zu zeichnen, dass eindeutig erkennbar ist, welche Substituenten welche räumliche Anordnung haben. Somit kann man natürlich auch leichter erkennen, ob es sich bei zwei Molekülen um Diastereomere oder Enantiomere handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie funktioniert die Fischer-Projektion? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;&#039;Regeln für die Fischer-Projektion:&#039;&#039;&#039;   ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Kohlenstoffkette wird senkrecht geschrieben. Die Kohlenstoffatome müssen nicht als C hingeschrieben werden, sondern können weggelassen werden.&lt;br /&gt;
# Das am höchsten oxidierte Kohlenstoffatom steht (möglichst weit) oben.  Die Rangfolge ist: (am höchsten oxidiert) -COOH &amp;gt; -CHO / -CO- &amp;gt; -CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-OH (am wenigsten oxidiert) Bei Kohlenhydraten steht also die Aldehyd-Gruppe oben bzw. die Keto-Gruppe möglichst weit oben.&lt;br /&gt;
# Die senkrechten Bindungen zwischen den Kohlenstoffatomen der Kette zeigen jeweils nach hinten. &lt;br /&gt;
# Die waagerechten Bindungen zu den funktionellen Gruppen zeigen jeweils nach vorne. &lt;br /&gt;
# Die Bezeichnungen D- und L- wurden von den lateinischen Wörtern „dexter“ (= rechts) und „laevus“ (= links) abgeleitet. Sie beziehen sich auf die Stellung der funktionellen Gruppe an demjenigen asymmetrisch substituierten Kohlenstoffatom, das am weitesten unten steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Beispiel Glycerinaldehyd: ======&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glycerinaldehyd Molekülmodelle.jpg|Molekülmodelle von D- und L-Glycerinaldehyd&lt;br /&gt;
Datei:DL-Glycerinaldehyd Fischerprojektion.svg|Fischerprojektion von D- und L-Glycerinaldehyd&lt;br /&gt;
Datei:Glycerinaldehyd-Enantiomere Molekülmodelle.jpg|Molekülmodelle von D- und L-Glycerinaldehyd als Bild und Spiegelbild&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Im Foto links liegen die Molekülmodelle so da, wie man die Moleküle in der Fischer-Projektion zeichnet (Aldehyd-Gruppe oben, senkrechte Bindungen zeigen nach hinten, waagerechte nach vorne). Daraus ergeben sich die in der Mitte gezeigten Fischer-Projektionen. Dreht man bei den Modellen das oberste und unterste Kohlenstoffatom um je 180° (Foto rechts), so sieht man, dass sich die Moleküle wie Bild und Spiegelbild verhalten. Es handelt sich also um Spiegelbildisomere (= Enantiomere).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Fischerprojektion von D-Glucose ======&lt;br /&gt;
Im folgenden Video wird sehr anschaulich mithilfe eines Molekülmodells erklärt, wie man von der Struktur (also hier vom korrekt zusammengebauten Molekülmodell) zur Fischer-Projektion kommt.&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|INqH2vzZXuA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob du alles verstanden hast und anwenden kannst, kannst du mit der folgenden Übung überprüfen, in der es um Isomeriearten bei Kohlenhydraten, die Fischer-Projektion und die räumliche Struktur der Glucose geht:&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=30845|height=200px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fortsetzung|&lt;br /&gt;
vorher=Was sind Kohlenhydrate?|&lt;br /&gt;
vorherlink=[[Definition_Kohlenhydrate]]|&lt;br /&gt;
weiter=Wie unterscheidet man Enantiomere?|&lt;br /&gt;
weiterlink=[[Polarimetrie]]}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138932</id>
		<title>Stereochemie Kohlenhydrate</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138932"/>
		<updated>2024-10-22T16:48:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eine &#039;&#039;&#039;Aldohexose&#039;&#039;&#039;, also ein Zucker mit einer Aldehyd-Gruppe und insgesamt sechs Kohlenstoffatomen, an denen fünf Hydroxy-Gruppen gebunden sind. Da diese Aldohexosen &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; enthalten, tritt eine besondere Form der Isomerie auf, die &#039;&#039;&#039;Stereoisomerie&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet, dass die Hydroxy-Gruppen an den vier mittleren Kohlenstoffatomen räumlich unterschiedlich angeordnet sind. Um die verschiedenen Aldohexosen unterscheiden zu können, zeichnet man sie in der &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Exkurs: Isomerie und Chiralität===&lt;br /&gt;
[[Datei:Butan Lewis.svg|alternativtext=Lewisformel von n-Butan|mini|n-Butan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isobutan.png|alternativtext=Lewisformel von 2-Methylpropan|mini|2-Methylpropan]]&lt;br /&gt;
Isomere sind Moleküle, die dieselbe Summenformel, aber unterschiedliche Strukturformeln haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Strukturisomerie====&lt;br /&gt;
Im Chemieunterricht lernt man das Phänomen der Isomerie normalerweise beim Thema &amp;quot;Alkane&amp;quot; kennen: Das einfachste Alkan, bei dem Isomere vorkommen, ist Butan (&amp;lt;chem&amp;gt;C4H10&amp;lt;/chem&amp;gt;): Das eine Isomer (n-Butan) besteht aus einer Kette aus vier Kohlenstoffatomen, beim anderen Isomer hängt eine Methyl-Gruppe an einer Kette aus drei Kohlenstoffatomen (2-Methylpropan). Die beiden Moleküle sind &#039;&#039;&#039;Strukturisomere&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Konstitutionsisomere&#039;&#039;&#039;): Um aus dem einen Isomer das andere zu machen, muss man Bindungen trennen und neu knüpfen. Weil die Molekülstrukturen der Isomere unterschiedlich sind, unterscheiden sich auch die Stoffeigenschaften, so hat beispielsweise n-Butan einen etwas höheren Siedpunkt als 2-Methylpropan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stereoisomerie====&lt;br /&gt;
Anders als bei Strukturisomeren sind bei den Stereoisomeren die Atome in derselben Reihenfolge verknüpft, aber der räumliche Aufbau der Moleküle ist unterschiedlich. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man verschiedene Varianten, von denen bei den Kohlenhydraten die beiden folgenden vorkommen: Verhalten sich zwei Stereoisomere wie Bild und Spiegelbild zueinander, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Spiegelbildisomere&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Enantiomere&#039;&#039;&#039; (aus dem Griechischen: enantios = entgegengesetzt). Verhalten sie sich nicht so, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Enantiomeren spricht man auch von &#039;&#039;&#039;Chiralität&#039;&#039;&#039; (von griech. cheir = Hand): Chirale Objekte sind zwar gleich aufgebaut, aber mit ihrem Spiegelbild nicht identisch, genau wie unsere Hände. Enantiomere sind also chiral.  &lt;br /&gt;
{{Box|Merke|&#039;&#039;&#039;Strukturisomere &#039;&#039;&#039;(Konstitutionsisomere) haben dieselbe Summenformel, aber die Atome sind in unterschiedlicher Reihenfolge miteinander verbunden. &#039;&#039;&#039;Stereoisomere &#039;&#039;&#039;weisen dieselbe Verknüpfung der Atome auf, aber unterscheiden sich in ihrem räumlichen Aufbau. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man &#039;&#039;&#039;Enantiomere &#039;&#039;&#039;(Spiegelbildisomere) und &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
| Klasse = Üben|Üben - Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
| 2 = Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
Falls du einen Molekülbaukasten hast, baue zwei Methanmoleküle (&amp;lt;chem&amp;gt;CH4&amp;lt;/chem&amp;gt;). Stelle sie einander wie Bild und Spiegelbild gegenüber und drehe anschließend eines der Modelle so, dass sie identisch aussehen.&lt;br /&gt;
Tausche nun bei beiden Modellen eines der Wasserstoffatome gegen ein anderes Atom aus (&amp;lt;chem&amp;gt;CH3X&amp;lt;/chem&amp;gt;) und wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Tausche nun das nächste Wasserstoffatom gegen ein anderes aus, so dass insgesamt drei verschiedene Atomsorten ( = Substituenten) am zentralen Kohlenstoffatom hängen (&amp;lt;chem&amp;gt;CH2XY&amp;lt;/chem&amp;gt;). Wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Wiederhole alles mit Molekülmodellen mit vier verschiedenen Substituenten (&amp;lt;chem&amp;gt;CHXYZ&amp;lt;/chem&amp;gt;).&lt;br /&gt;
Überlege: Was ist die Voraussetzung dafür, dass es Enantiomere gibt?&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Falls du keinen Molekülbaukasten hast, kannst du die beschriebene Übung in folgenden Video ansehen und Fragen dazu beantworten.&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=30824|height=200px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten wir fest: Spiegelbildisomere kann es nur dann geben, wenn es im Molekül mindestens ein Kohlenstoffatom mit vier unterschiedlichen Substituenten gibt. Ein Substituent ist hierbei definiert als alles, was mit einer Einfachbindung an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, also Atome wie Wasserstoff oder Chlor, funktionelle Gruppen wie Amino- oder Hydroxy-Gruppen oder größere Molekülteile, z. B. sind bei Glucose die Kohlenstoffatome C1 und C2 mit allem, was daran gebunden ist, ein Substituent von C3. Bei ringförmigen Strukturen ist &amp;quot;Ring in die eine Richtung&amp;quot; ebenso ein Substituent wie &amp;quot;Ring in die andere Richtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch wenn in einem Molekül Stereozentren vorhanden sind, muss es nicht in jedem Fall zwei enantiomere Formen geben: Enthält das Molekül eine Drehspiegelachse, ist also auf bestimmte Weise in sich symmetrisch, dann ist es nicht chiral. Ein typisches Beispiel ist die Weinsäure (2,3-Dihydroxybutandisäure): Die Kohlenstoffatome C2 und C3 sind Stereozentren, man würde also vier Stereoisomere erwarten. Tatsächlich gibt es nur drei davon, nämlich die beiden Enantiomere D-Weinsäure und L-Weinsäure, außerdem die meso-Weinsäure, die zu ihnen diastereomer ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Drei Weinsäure-Isomere.png|alternativtext=Drei Isomere von Weinsäure|mini|Oben links: L-Weinsäure, oben rechts: D-Weinsäure, unten: meso-Weinsäure]]&lt;br /&gt;
{{Box|Merke|Enantiomere können dann auftreten, wenn ein Molekül Kohlenstoffatome mit vier unterschiedlichen Substituenten hat. Solche Kohlenstoffatome nennt man &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Stereozentren&#039;&#039;&#039;.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box|Üben|Finde bei den folgenden Strukturformeln die Stereozentren und klicke sie an (Achtung, nicht alle Moleküle sind chiral!). Denke daran, dass alles, was durch eine Einfachbindung mit einem Kohlenstoffatom verbunden ist, ein Substituent ist, und dass &amp;quot;Ring in die eine Richtung&amp;quot; und &amp;quot;Ring in die andere Richtung&amp;quot; als verschiedene Substituenten gelten.|Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=26524|height=200px}}&lt;br /&gt;
====Die Fischer-Projektion oder &amp;quot;Wie zeichnet man Stereoisomere?&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Vielleicht hast du schon gemerkt, dass es schwierig ist, bei zweidimensionalen Zeichnungen von Strukturformeln den räumlichen Aufbau zu erkennen. Heute verwendet man dafür üblicherweise Formeln, bei denen für die Bindungen statt einfacher Striche Keile verwendet werden, und zwar breiter werdende Keile für Bindungen, die nach vorne zeigen, und gestrichelte Keile für Bindungen, die nach hinten zeigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keile sind allerdings schwieriger zu zeichnen als Striche, vor allem, wenn man noch keine modernen Computerprogramme zur Verfügung hat. Der Chemiker Emil Fischer, die unter anderem die räumliche Struktur der D-Glucose erforscht und aufgeklärt hat, entwickelte daher 1891 die nach ihm benannte &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. Diese ermöglicht es, dreidimensionale Moleküle so zu zeichnen, dass eindeutig erkennbar ist, welche Substituenten welche räumliche Anordnung haben. Somit kann man natürlich auch leichter erkennen, ob es sich bei zwei Molekülen um Diastereomere oder Enantiomere handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie funktioniert die Fischer-Projektion? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;&#039;Regeln für die Fischer-Projektion:&#039;&#039;&#039;   ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Kohlenstoffkette wird senkrecht geschrieben. Die Kohlenstoffatome müssen nicht als C hingeschrieben werden, sondern können weggelassen werden.&lt;br /&gt;
# Das am höchsten oxidierte Kohlenstoffatom steht (möglichst weit) oben.  Die Rangfolge ist: (am höchsten oxidiert) -COOH &amp;gt; -CHO / -CO- &amp;gt; -CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-OH (am wenigsten oxidiert) Bei Kohlenhydraten steht also die Aldehyd-Gruppe oben bzw. die Keto-Gruppe möglichst weit oben.&lt;br /&gt;
# Die senkrechten Bindungen zwischen den Kohlenstoffatomen der Kette zeigen jeweils nach hinten. &lt;br /&gt;
# Die waagerechten Bindungen zu den funktionellen Gruppen zeigen jeweils nach vorne. &lt;br /&gt;
# Die Bezeichnungen D- und L- wurden von den lateinischen Wörtern „dexter“ (= rechts) und „laevus“ (= links) abgeleitet. Sie beziehen sich auf die Stellung der funktionellen Gruppe an demjenigen asymmetrisch substituierten Kohlenstoffatom, das am weitesten unten steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Beispiel Glycerinaldehyd: ======&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glycerinaldehyd Molekülmodelle.jpg|Molekülmodelle von D- und L-Glycerinaldehyd&lt;br /&gt;
Datei:DL-Glycerinaldehyd Fischerprojektion.svg|Fischerprojektion von D- und L-Glycerinaldehyd&lt;br /&gt;
Datei:Glycerinaldehyd-Enantiomere Molekülmodelle.jpg|Molekülmodelle von D- und L-Glycerinaldehyd als Bild und Spiegelbild&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Im Foto links liegen die Molekülmodelle so da, wie man die Moleküle in der Fischer-Projektion zeichnet (Aldehyd-Gruppe oben, senkrechte Bindungen zeigen nach hinten, waagerechte nach vorne). Daraus ergeben sich die in der Mitte gezeigten Fischer-Projektionen. Dreht man bei den Modellen das oberste und unterste Kohlenstoffatom um je 180° (Foto rechts), so sieht man, dass sich die Moleküle wie Bild und Spiegelbild verhalten. Es handelt sich also um Spiegelbildisomere (= Enantiomere).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138931</id>
		<title>Stereochemie Kohlenhydrate</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138931"/>
		<updated>2024-10-22T16:46:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eine &#039;&#039;&#039;Aldohexose&#039;&#039;&#039;, also ein Zucker mit einer Aldehyd-Gruppe und insgesamt sechs Kohlenstoffatomen, an denen fünf Hydroxy-Gruppen gebunden sind. Da diese Aldohexosen &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; enthalten, tritt eine besondere Form der Isomerie auf, die &#039;&#039;&#039;Stereoisomerie&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet, dass die Hydroxy-Gruppen an den vier mittleren Kohlenstoffatomen räumlich unterschiedlich angeordnet sind. Um die verschiedenen Aldohexosen unterscheiden zu können, zeichnet man sie in der &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Exkurs: Isomerie und Chiralität===&lt;br /&gt;
[[Datei:Butan Lewis.svg|alternativtext=Lewisformel von n-Butan|mini|n-Butan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isobutan.png|alternativtext=Lewisformel von 2-Methylpropan|mini|2-Methylpropan]]&lt;br /&gt;
Isomere sind Moleküle, die dieselbe Summenformel, aber unterschiedliche Strukturformeln haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Strukturisomerie====&lt;br /&gt;
Im Chemieunterricht lernt man das Phänomen der Isomerie normalerweise beim Thema &amp;quot;Alkane&amp;quot; kennen: Das einfachste Alkan, bei dem Isomere vorkommen, ist Butan (&amp;lt;chem&amp;gt;C4H10&amp;lt;/chem&amp;gt;): Das eine Isomer (n-Butan) besteht aus einer Kette aus vier Kohlenstoffatomen, beim anderen Isomer hängt eine Methyl-Gruppe an einer Kette aus drei Kohlenstoffatomen (2-Methylpropan). Die beiden Moleküle sind &#039;&#039;&#039;Strukturisomere&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Konstitutionsisomere&#039;&#039;&#039;): Um aus dem einen Isomer das andere zu machen, muss man Bindungen trennen und neu knüpfen. Weil die Molekülstrukturen der Isomere unterschiedlich sind, unterscheiden sich auch die Stoffeigenschaften, so hat beispielsweise n-Butan einen etwas höheren Siedpunkt als 2-Methylpropan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stereoisomerie====&lt;br /&gt;
Anders als bei Strukturisomeren sind bei den Stereoisomeren die Atome in derselben Reihenfolge verknüpft, aber der räumliche Aufbau der Moleküle ist unterschiedlich. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man verschiedene Varianten, von denen bei den Kohlenhydraten die beiden folgenden vorkommen: Verhalten sich zwei Stereoisomere wie Bild und Spiegelbild zueinander, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Spiegelbildisomere&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Enantiomere&#039;&#039;&#039; (aus dem Griechischen: enantios = entgegengesetzt). Verhalten sie sich nicht so, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Enantiomeren spricht man auch von &#039;&#039;&#039;Chiralität&#039;&#039;&#039; (von griech. cheir = Hand): Chirale Objekte sind zwar gleich aufgebaut, aber mit ihrem Spiegelbild nicht identisch, genau wie unsere Hände. Enantiomere sind also chiral.  &lt;br /&gt;
{{Box|Merke|&#039;&#039;&#039;Strukturisomere &#039;&#039;&#039;(Konstitutionsisomere) haben dieselbe Summenformel, aber die Atome sind in unterschiedlicher Reihenfolge miteinander verbunden. &#039;&#039;&#039;Stereoisomere &#039;&#039;&#039;weisen dieselbe Verknüpfung der Atome auf, aber unterscheiden sich in ihrem räumlichen Aufbau. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man &#039;&#039;&#039;Enantiomere &#039;&#039;&#039;(Spiegelbildisomere) und &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
| Klasse = Üben|Üben - Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
| 2 = Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
Falls du einen Molekülbaukasten hast, baue zwei Methanmoleküle (&amp;lt;chem&amp;gt;CH4&amp;lt;/chem&amp;gt;). Stelle sie einander wie Bild und Spiegelbild gegenüber und drehe anschließend eines der Modelle so, dass sie identisch aussehen.&lt;br /&gt;
Tausche nun bei beiden Modellen eines der Wasserstoffatome gegen ein anderes Atom aus (&amp;lt;chem&amp;gt;CH3X&amp;lt;/chem&amp;gt;) und wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Tausche nun das nächste Wasserstoffatom gegen ein anderes aus, so dass insgesamt drei verschiedene Atomsorten ( = Substituenten) am zentralen Kohlenstoffatom hängen (&amp;lt;chem&amp;gt;CH2XY&amp;lt;/chem&amp;gt;). Wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Wiederhole alles mit Molekülmodellen mit vier verschiedenen Substituenten (&amp;lt;chem&amp;gt;CHXYZ&amp;lt;/chem&amp;gt;).&lt;br /&gt;
Überlege: Was ist die Voraussetzung dafür, dass es Enantiomere gibt?&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Falls du keinen Molekülbaukasten hast, kannst du die beschriebene Übung in folgenden Video ansehen und Fragen dazu beantworten.&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=30824|height=200px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten wir fest: Spiegelbildisomere kann es nur dann geben, wenn es im Molekül mindestens ein Kohlenstoffatom mit vier unterschiedlichen Substituenten gibt. Ein Substituent ist hierbei definiert als alles, was mit einer Einfachbindung an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, also Atome wie Wasserstoff oder Chlor, funktionelle Gruppen wie Amino- oder Hydroxy-Gruppen oder größere Molekülteile, z. B. sind bei Glucose die Kohlenstoffatome C1 und C2 mit allem, was daran gebunden ist, ein Substituent von C3. Bei ringförmigen Strukturen ist &amp;quot;Ring in die eine Richtung&amp;quot; ebenso ein Substituent wie &amp;quot;Ring in die andere Richtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch wenn in einem Molekül Stereozentren vorhanden sind, muss es nicht in jedem Fall zwei enantiomere Formen geben: Enthält das Molekül eine Drehspiegelachse, ist also auf bestimmte Weise in sich symmetrisch, dann ist es nicht chiral. Ein typisches Beispiel ist die Weinsäure (2,3-Dihydroxybutandisäure): Die Kohlenstoffatome C2 und C3 sind Stereozentren, man würde also vier Stereoisomere erwarten. Tatsächlich gibt es nur drei davon, nämlich die beiden Enantiomere D-Weinsäure und L-Weinsäure, außerdem die meso-Weinsäure, die zu ihnen diastereomer ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Drei Weinsäure-Isomere.png|alternativtext=Drei Isomere von Weinsäure|mini|Oben links: L-Weinsäure, oben rechts: D-Weinsäure, unten: meso-Weinsäure]]&lt;br /&gt;
{{Box|Merke|Enantiomere können dann auftreten, wenn ein Molekül Kohlenstoffatome mit vier unterschiedlichen Substituenten hat. Solche Kohlenstoffatome nennt man &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Stereozentren&#039;&#039;&#039;.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box|Üben|Finde bei den folgenden Strukturformeln die Stereozentren und klicke sie an (Achtung, nicht alle Moleküle sind chiral!). Denke daran, dass alles, was durch eine Einfachbindung mit einem Kohlenstoffatom verbunden ist, ein Substituent ist, und dass &amp;quot;Ring in die eine Richtung&amp;quot; und &amp;quot;Ring in die andere Richtung&amp;quot; als verschiedene Substituenten gelten.|Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=26524|height=200px}}&lt;br /&gt;
====Die Fischer-Projektion oder &amp;quot;Wie zeichnet man Stereoisomere?&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Vielleicht hast du schon gemerkt, dass es schwierig ist, bei zweidimensionalen Zeichnungen von Strukturformeln den räumlichen Aufbau zu erkennen. Heute verwendet man dafür üblicherweise Formeln, bei denen für die Bindungen statt einfacher Striche Keile verwendet werden, und zwar breiter werdende Keile für Bindungen, die nach vorne zeigen, und gestrichelte Keile für Bindungen, die nach hinten zeigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keile sind allerdings schwieriger zu zeichnen als Striche, vor allem, wenn man noch keine modernen Computerprogramme zur Verfügung hat. Der Chemiker Emil Fischer, die unter anderem die räumliche Struktur der D-Glucose erforscht und aufgeklärt hat, entwickelte daher 1891 die nach ihm benannte &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. Diese ermöglicht es, dreidimensionale Moleküle so zu zeichnen, dass eindeutig erkennbar ist, welche Substituenten welche räumliche Anordnung haben. Somit kann man natürlich auch leichter erkennen, ob es sich bei zwei Molekülen um Diastereomere oder Enantiomere handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie funktioniert die Fischer-Projektion? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== &#039;&#039;&#039;Regeln für die Fischer-Projektion:&#039;&#039;&#039;   ======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Kohlenstoffkette wird senkrecht geschrieben. Die Kohlenstoffatome müssen nicht als C hingeschrieben werden, sondern können weggelassen werden.&lt;br /&gt;
# Das am höchsten oxidierte Kohlenstoffatom steht (möglichst weit) oben.  Die Rangfolge ist: (am höchsten oxidiert) -COOH &amp;gt; -CHO / -CO- &amp;gt; -CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-OH (am wenigsten oxidiert) Bei Kohlenhydraten steht also die Aldehyd-Gruppe oben bzw. die Keto-Gruppe möglichst weit oben.&lt;br /&gt;
# Die senkrechten Bindungen zwischen den Kohlenstoffatomen der Kette zeigen jeweils nach hinten. &lt;br /&gt;
# Die waagerechten Bindungen zu den funktionellen Gruppen zeigen jeweils nach vorne. &lt;br /&gt;
# Die Bezeichnungen D- und L- wurden von den lateinischen Wörtern „dexter“ (= rechts) und „laevus“ (= links) abgeleitet. Sie beziehen sich auf die Stellung der funktionellen Gruppe an demjenigen asymmetrisch substituierten Kohlenstoffatom, das am weitesten unten steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====== Beispiel Glycerinaldehyd:&amp;lt;gallery&amp;gt; ======&lt;br /&gt;
Datei:Glycerinaldehyd Molekülmodelle.jpg|Molekülmodelle von D- und L-Glycerinaldehyd&lt;br /&gt;
Datei:DL-Glycerinaldehyd Fischerprojektion.svg|Fischerprojektion von D- und L-Glycerinaldehyd&lt;br /&gt;
Datei:Glycerinaldehyd-Enantiomere Molekülmodelle.jpg|Molekülmodelle von D- und L-Glycerinaldehyd als Bild und Spiegelbild&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;Im Foto links liegen die Molekülmodelle so da, wie man die Moleküle in der Fischer-Projektion zeichnet (Aldehyd-Gruppe oben, senkrechte Bindungen zeigen nach hinten, waagerechte nach vorne). Daraus ergeben sich die in der Mitte gezeigten Fischer-Projektionen. Dreht man bei den Modellen das oberste und unterste Kohlenstoffatom um je 180° (Foto rechts), so sieht man, dass sich die Moleküle wie Bild und Spiegelbild verhalten. Es handelt sich also um Spiegelbildisomere (= Enantiomere).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:DL-Glycerinaldehyd_Fischerprojektion.svg&amp;diff=138930</id>
		<title>Datei:DL-Glycerinaldehyd Fischerprojektion.svg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:DL-Glycerinaldehyd_Fischerprojektion.svg&amp;diff=138930"/>
		<updated>2024-10-22T16:45:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: ein Werk von NEUROtiker von https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DL-Glycerinaldehyd_num.svg mit dem Hochlade-Assistenten hochgeladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=={{int:filedesc}}==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|description={{de|1=D- und L-Glycerinaldehyd in der Fischerprojektion}}&lt;br /&gt;
|date=26.02.2007&lt;br /&gt;
|source=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DL-Glycerinaldehyd_num.svg&lt;br /&gt;
|author=NEUROtiker&lt;br /&gt;
|permission=&lt;br /&gt;
|other versions=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{int:license-header}}==&lt;br /&gt;
{{cc-zero}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strukturformel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stereochemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:Glycerinaldehyd_Molek%C3%BClmodelle.jpg&amp;diff=138929</id>
		<title>Datei:Glycerinaldehyd Molekülmodelle.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:Glycerinaldehyd_Molek%C3%BClmodelle.jpg&amp;diff=138929"/>
		<updated>2024-10-22T16:37:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: eigenes Werk mit dem Hochlade-Assistenten hochgeladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=={{int:filedesc}}==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|description={{de|1=Molekülmodelle von D- und L-Glycerinaldehyd, gebaut nach der Lewisformel in der Fischerprojektion}}&lt;br /&gt;
|date=2020-10-05 10:57:52&lt;br /&gt;
|source={{own}}&lt;br /&gt;
|author=[[User:Brockmann|Brockmann]]&lt;br /&gt;
|permission=&lt;br /&gt;
|other versions=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{int:license-header}}==&lt;br /&gt;
{{self|cc-by-4.0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stereochemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enantiomere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Molekül]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:Glycerinaldehyd-Enantiomere_Molek%C3%BClmodelle.jpg&amp;diff=138928</id>
		<title>Datei:Glycerinaldehyd-Enantiomere Molekülmodelle.jpg</title>
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		<updated>2024-10-22T16:37:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: eigenes Werk mit dem Hochlade-Assistenten hochgeladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=={{int:filedesc}}==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|description={{de|1=Molekülmodelle von D- und L-Glycerinaldehyd, C1 und C3 so gedreht, dass die Moleküle Bild und Spiegelbild sind}}&lt;br /&gt;
|date=2020-10-05 11:06:01&lt;br /&gt;
|source={{own}}&lt;br /&gt;
|author=[[User:Brockmann|Brockmann]]&lt;br /&gt;
|permission=&lt;br /&gt;
|other versions=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{int:license-header}}==&lt;br /&gt;
{{self|cc-by-4.0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Molekül]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stereochemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enantiomere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138927</id>
		<title>Stereochemie Kohlenhydrate</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138927"/>
		<updated>2024-10-22T16:26:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eine &#039;&#039;&#039;Aldohexose&#039;&#039;&#039;, also ein Zucker mit einer Aldehyd-Gruppe und insgesamt sechs Kohlenstoffatomen, an denen fünf Hydroxy-Gruppen gebunden sind. Da diese Aldohexosen &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; enthalten, tritt eine besondere Form der Isomerie auf, die &#039;&#039;&#039;Stereoisomerie&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet, dass die Hydroxy-Gruppen an den vier mittleren Kohlenstoffatomen räumlich unterschiedlich angeordnet sind. Um die verschiedenen Aldohexosen unterscheiden zu können, zeichnet man sie in der &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Exkurs: Isomerie und Chiralität===&lt;br /&gt;
[[Datei:Butan Lewis.svg|alternativtext=Lewisformel von n-Butan|mini|n-Butan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isobutan.png|alternativtext=Lewisformel von 2-Methylpropan|mini|2-Methylpropan]]&lt;br /&gt;
Isomere sind Moleküle, die dieselbe Summenformel, aber unterschiedliche Strukturformeln haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Strukturisomerie====&lt;br /&gt;
Im Chemieunterricht lernt man das Phänomen der Isomerie normalerweise beim Thema &amp;quot;Alkane&amp;quot; kennen: Das einfachste Alkan, bei dem Isomere vorkommen, ist Butan (&amp;lt;chem&amp;gt;C4H10&amp;lt;/chem&amp;gt;): Das eine Isomer (n-Butan) besteht aus einer Kette aus vier Kohlenstoffatomen, beim anderen Isomer hängt eine Methyl-Gruppe an einer Kette aus drei Kohlenstoffatomen (2-Methylpropan). Die beiden Moleküle sind &#039;&#039;&#039;Strukturisomere&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Konstitutionsisomere&#039;&#039;&#039;): Um aus dem einen Isomer das andere zu machen, muss man Bindungen trennen und neu knüpfen. Weil die Molekülstrukturen der Isomere unterschiedlich sind, unterscheiden sich auch die Stoffeigenschaften, so hat beispielsweise n-Butan einen etwas höheren Siedpunkt als 2-Methylpropan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stereoisomerie====&lt;br /&gt;
Anders als bei Strukturisomeren sind bei den Stereoisomeren die Atome in derselben Reihenfolge verknüpft, aber der räumliche Aufbau der Moleküle ist unterschiedlich. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man verschiedene Varianten, von denen bei den Kohlenhydraten die beiden folgenden vorkommen: Verhalten sich zwei Stereoisomere wie Bild und Spiegelbild zueinander, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Spiegelbildisomere&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Enantiomere&#039;&#039;&#039; (aus dem Griechischen: enantios = entgegengesetzt). Verhalten sie sich nicht so, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Enantiomeren spricht man auch von &#039;&#039;&#039;Chiralität&#039;&#039;&#039; (von griech. cheir = Hand): Chirale Objekte sind zwar gleich aufgebaut, aber mit ihrem Spiegelbild nicht identisch, genau wie unsere Hände. Enantiomere sind also chiral.  &lt;br /&gt;
{{Box|Merke|&#039;&#039;&#039;Strukturisomere &#039;&#039;&#039;(Konstitutionsisomere) haben dieselbe Summenformel, aber die Atome sind in unterschiedlicher Reihenfolge miteinander verbunden. &#039;&#039;&#039;Stereoisomere &#039;&#039;&#039;weisen dieselbe Verknüpfung der Atome auf, aber unterscheiden sich in ihrem räumlichen Aufbau. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man &#039;&#039;&#039;Enantiomere &#039;&#039;&#039;(Spiegelbildisomere) und &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
| Klasse = Üben|Üben - Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
| 2 = Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
Falls du einen Molekülbaukasten hast, baue zwei Methanmoleküle (&amp;lt;chem&amp;gt;CH4&amp;lt;/chem&amp;gt;). Stelle sie einander wie Bild und Spiegelbild gegenüber und drehe anschließend eines der Modelle so, dass sie identisch aussehen.&lt;br /&gt;
Tausche nun bei beiden Modellen eines der Wasserstoffatome gegen ein anderes Atom aus (&amp;lt;chem&amp;gt;CH3X&amp;lt;/chem&amp;gt;) und wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Tausche nun das nächste Wasserstoffatom gegen ein anderes aus, so dass insgesamt drei verschiedene Atomsorten ( = Substituenten) am zentralen Kohlenstoffatom hängen (&amp;lt;chem&amp;gt;CH2XY&amp;lt;/chem&amp;gt;). Wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Wiederhole alles mit Molekülmodellen mit vier verschiedenen Substituenten (&amp;lt;chem&amp;gt;CHXYZ&amp;lt;/chem&amp;gt;).&lt;br /&gt;
Überlege: Was ist die Voraussetzung dafür, dass es Enantiomere gibt?&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Falls du keinen Molekülbaukasten hast, kannst du die beschriebene Übung in folgenden Video ansehen und Fragen dazu beantworten.&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=30824|height=200px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten wir fest: Spiegelbildisomere kann es nur dann geben, wenn es im Molekül mindestens ein Kohlenstoffatom mit vier unterschiedlichen Substituenten gibt. Ein Substituent ist hierbei definiert als alles, was mit einer Einfachbindung an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, also Atome wie Wasserstoff oder Chlor, funktionelle Gruppen wie Amino- oder Hydroxy-Gruppen oder größere Molekülteile, z. B. sind bei Glucose die Kohlenstoffatome C1 und C2 mit allem, was daran gebunden ist, ein Substituent von C3. Bei ringförmigen Strukturen ist &amp;quot;Ring in die eine Richtung&amp;quot; ebenso ein Substituent wie &amp;quot;Ring in die andere Richtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch wenn in einem Molekül Stereozentren vorhanden sind, muss es nicht in jedem Fall zwei enantiomere Formen geben: Enthält das Molekül eine Drehspiegelachse, ist also auf bestimmte Weise in sich symmetrisch, dann ist es nicht chiral. Ein typisches Beispiel ist die Weinsäure (2,3-Dihydroxybutandisäure): Die Kohlenstoffatome C2 und C3 sind Stereozentren, man würde also vier Stereoisomere erwarten. Tatsächlich gibt es nur drei davon, nämlich die beiden Enantiomere D-Weinsäure und L-Weinsäure, außerdem die meso-Weinsäure, die zu ihnen diastereomer ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Drei Weinsäure-Isomere.png|alternativtext=Drei Isomere von Weinsäure|mini|Oben links: L-Weinsäure, oben rechts: D-Weinsäure, unten: meso-Weinsäure]]&lt;br /&gt;
{{Box|Merke|Enantiomere können dann auftreten, wenn ein Molekül Kohlenstoffatome mit vier unterschiedlichen Substituenten hat. Solche Kohlenstoffatome nennt man &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Stereozentren&#039;&#039;&#039;.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box|Üben|Finde bei den folgenden Strukturformeln die Stereozentren und klicke sie an (Achtung, nicht alle Moleküle sind chiral!). Denke daran, dass alles, was durch eine Einfachbindung mit einem Kohlenstoffatom verbunden ist, ein Substituent ist, und dass &amp;quot;Ring in die eine Richtung&amp;quot; und &amp;quot;Ring in die andere Richtung&amp;quot; als verschiedene Substituenten gelten.|Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=26524|height=200px}}&lt;br /&gt;
====Die Fischer-Projektion oder &amp;quot;Wie zeichnet man Stereoisomere?&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Vielleicht hast du schon gemerkt, dass es schwierig ist, bei zweidimensionalen Zeichnungen von Strukturformeln den räumlichen Aufbau zu erkennen. Heute verwendet man dafür üblicherweise Formeln, bei denen für die Bindungen statt einfacher Striche Keile verwendet werden, und zwar breiter werdende Keile für Bindungen, die nach vorne zeigen, und gestrichelte Keile für Bindungen, die nach hinten zeigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keile sind allerdings schwieriger zu zeichnen als Striche, vor allem, wenn man noch keine modernen Computerprogramme zur Verfügung hat. Der Chemiker Emil Fischer, die unter anderem die räumliche Struktur der D-Glucose erforscht und aufgeklärt hat, entwickelte daher 1891 die nach ihm benannte &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. Diese ermöglicht es, dreidimensionale Moleküle so zu zeichnen, dass eindeutig erkennbar ist, welche Substituenten welche räumliche Anordnung haben. Somit kann man natürlich auch leichter erkennen, ob es sich bei zwei Molekülen um Diastereomere oder Enantiomere handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie funktioniert die Fischer-Projektion? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Regeln für die Fischer-Projektion:&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Kohlenstoffkette wird senkrecht geschrieben. Die Kohlenstoffatome müssen nicht als C hingeschrieben werden, sondern können weggelassen werden.&lt;br /&gt;
# Das am höchsten oxidierte Kohlenstoffatom steht (möglichst weit) oben.  Die Rangfolge ist: (am höchsten oxidiert) -COOH &amp;gt; -CHO / -CO- &amp;gt; -CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-OH (am wenigsten oxidiert) Bei Kohlenhydraten steht also die Aldehyd-Gruppe oben bzw. die Keto-Gruppe möglichst weit oben.&lt;br /&gt;
# Die senkrechten Bindungen zwischen den Kohlenstoffatomen der Kette zeigen jeweils nach hinten. &lt;br /&gt;
# Die waagerechten Bindungen zu den funktionellen Gruppen zeigen jeweils nach vorne. &lt;br /&gt;
# Die Bezeichnungen D- und L- wurden von den lateinischen Wörtern „dexter“ (= rechts) und „laevus“ (= links) abgeleitet. Sie beziehen sich auf die Stellung der funktionellen Gruppe an demjenigen asymmetrisch substituierten Kohlenstoffatom, das am weitesten unten steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel Glycerinaldehyd:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138926</id>
		<title>Stereochemie Kohlenhydrate</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138926"/>
		<updated>2024-10-22T16:07:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eine &#039;&#039;&#039;Aldohexose&#039;&#039;&#039;, also ein Zucker mit einer Aldehyd-Gruppe und insgesamt sechs Kohlenstoffatomen, an denen fünf Hydroxy-Gruppen gebunden sind. Da diese Aldohexosen &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; enthalten, tritt eine besondere Form der Isomerie auf, die &#039;&#039;&#039;Stereoisomerie&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet, dass die Hydroxy-Gruppen an den vier mittleren Kohlenstoffatomen räumlich unterschiedlich angeordnet sind. Um die verschiedenen Aldohexosen unterscheiden zu können, zeichnet man sie in der &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Exkurs: Isomerie und Chiralität===&lt;br /&gt;
[[Datei:Butan Lewis.svg|alternativtext=Lewisformel von n-Butan|mini|n-Butan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isobutan.png|alternativtext=Lewisformel von 2-Methylpropan|mini|2-Methylpropan]]&lt;br /&gt;
Isomere sind Moleküle, die dieselbe Summenformel, aber unterschiedliche Strukturformeln haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Strukturisomerie====&lt;br /&gt;
Im Chemieunterricht lernt man das Phänomen der Isomerie normalerweise beim Thema &amp;quot;Alkane&amp;quot; kennen: Das einfachste Alkan, bei dem Isomere vorkommen, ist Butan (&amp;lt;chem&amp;gt;C4H10&amp;lt;/chem&amp;gt;): Das eine Isomer (n-Butan) besteht aus einer Kette aus vier Kohlenstoffatomen, beim anderen Isomer hängt eine Methyl-Gruppe an einer Kette aus drei Kohlenstoffatomen (2-Methylpropan). Die beiden Moleküle sind &#039;&#039;&#039;Strukturisomere&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Konstitutionsisomere&#039;&#039;&#039;): Um aus dem einen Isomer das andere zu machen, muss man Bindungen trennen und neu knüpfen. Weil die Molekülstrukturen der Isomere unterschiedlich sind, unterscheiden sich auch die Stoffeigenschaften, so hat beispielsweise n-Butan einen etwas höheren Siedpunkt als 2-Methylpropan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stereoisomerie====&lt;br /&gt;
Anders als bei Strukturisomeren sind bei den Stereoisomeren die Atome in derselben Reihenfolge verknüpft, aber der räumliche Aufbau der Moleküle ist unterschiedlich. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man verschiedene Varianten, von denen bei den Kohlenhydraten die beiden folgenden vorkommen: Verhalten sich zwei Stereoisomere wie Bild und Spiegelbild zueinander, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Spiegelbildisomere&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Enantiomere&#039;&#039;&#039; (aus dem Griechischen: enantios = entgegengesetzt). Verhalten sie sich nicht so, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Enantiomeren spricht man auch von &#039;&#039;&#039;Chiralität&#039;&#039;&#039; (von griech. cheir = Hand): Chirale Objekte sind zwar gleich aufgebaut, aber mit ihrem Spiegelbild nicht identisch, genau wie unsere Hände. Enantiomere sind also chiral.  &lt;br /&gt;
{{Box|Merke|&#039;&#039;&#039;Strukturisomere &#039;&#039;&#039;(Konstitutionsisomere) haben dieselbe Summenformel, aber die Atome sind in unterschiedlicher Reihenfolge miteinander verbunden. &#039;&#039;&#039;Stereoisomere &#039;&#039;&#039;weisen dieselbe Verknüpfung der Atome auf, aber unterscheiden sich in ihrem räumlichen Aufbau. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man &#039;&#039;&#039;Enantiomere &#039;&#039;&#039;(Spiegelbildisomere) und &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
| Klasse = Üben|Üben - Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
| 2 = Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
Falls du einen Molekülbaukasten hast, baue zwei Methanmoleküle (&amp;lt;chem&amp;gt;CH4&amp;lt;/chem&amp;gt;). Stelle sie einander wie Bild und Spiegelbild gegenüber und drehe anschließend eines der Modelle so, dass sie identisch aussehen.&lt;br /&gt;
Tausche nun bei beiden Modellen eines der Wasserstoffatome gegen ein anderes Atom aus (&amp;lt;chem&amp;gt;CH3X&amp;lt;/chem&amp;gt;) und wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Tausche nun das nächste Wasserstoffatom gegen ein anderes aus, so dass insgesamt drei verschiedene Atomsorten ( = Substituenten) am zentralen Kohlenstoffatom hängen (&amp;lt;chem&amp;gt;CH2XY&amp;lt;/chem&amp;gt;). Wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Wiederhole alles mit Molekülmodellen mit vier verschiedenen Substituenten (&amp;lt;chem&amp;gt;CHXYZ&amp;lt;/chem&amp;gt;).&lt;br /&gt;
Überlege: Was ist die Voraussetzung dafür, dass es Enantiomere gibt?&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Falls du keinen Molekülbaukasten hast, kannst du die beschriebene Übung in folgenden Video ansehen und Fragen dazu beantworten.&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=30824|height=200px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten wir fest: Spiegelbildisomere kann es nur dann geben, wenn es im Molekül mindestens ein Kohlenstoffatom mit vier unterschiedlichen Substituenten gibt. Ein Substituent ist hierbei definiert als alles, was mit einer Einfachbindung an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, also Atome wie Wasserstoff oder Chlor, funktionelle Gruppen wie Amino- oder Hydroxy-Gruppen oder größere Molekülteile, z. B. sind bei Glucose die Kohlenstoffatome C1 und C2 mit allem, was daran gebunden ist, ein Substituent von C3. Bei ringförmigen Strukturen ist &amp;quot;Ring in die eine Richtung&amp;quot; ebenso ein Substituent wie &amp;quot;Ring in die andere Richtung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch wenn in einem Molekül Stereozentren vorhanden sind, muss es nicht in jedem Fall zwei enantiomere Formen geben: Enthält das Molekül eine Drehspiegelachse, ist also auf bestimmte Weise in sich symmetrisch, dann ist es nicht chiral. Ein typisches Beispiel ist die Weinsäure (2,3-Dihydroxybutandisäure): Die Kohlenstoffatome C2 und C3 sind Stereozentren, man würde also vier Stereoisomere erwarten. Tatsächlich gibt es nur drei davon, nämlich die beiden Enantiomere D-Weinsäure und L-Weinsäure, außerdem die meso-Weinsäure, die zu ihnen diastereomer ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Drei Weinsäure-Isomere.png|alternativtext=Drei Isomere von Weinsäure|mini|Oben links: L-Weinsäure, oben rechts: D-Weinsäure, unten: meso-Weinsäure]]&lt;br /&gt;
{{Box|Merke|Enantiomere können dann auftreten, wenn ein Molekül Kohlenstoffatome mit vier unterschiedlichen Substituenten hat. Solche Kohlenstoffatome nennt man &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Stereozentren&#039;&#039;&#039;.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box|Üben|Stereozentren finden:|Üben}}&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=26524|height=200px}}&lt;br /&gt;
====Die Fischer-Projektion oder &amp;quot;Wie zeichnet man Stereoisomere?&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Die Fischer-Projektion ermöglicht es, dreidimensionale Moleküle so zu zeichnen, dass eindeutig erkennbar ist, welche Substituenten welche räumliche Anordnung haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kann man mit Hilfe der Fischer-Projektion leicht erkennen, ob es sich bei zwei Molekülen um Diastereomere oder Enantiomere handelt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:Drei_Weins%C3%A4ure-Isomere.png&amp;diff=138925</id>
		<title>Datei:Drei Weinsäure-Isomere.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:Drei_Weins%C3%A4ure-Isomere.png&amp;diff=138925"/>
		<updated>2024-10-22T16:03:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: ein Werk von Jü von https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Weins%C3%A4ure-Isomere_(drei).png mit dem Hochlade-Assistenten hochgeladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=={{int:filedesc}}==&lt;br /&gt;
{{Information&lt;br /&gt;
|description={{de|1=Drei Isomere von Weinsäure (Skelett-/Keilformeldarstellung)}}&lt;br /&gt;
|date=2009-10-11&lt;br /&gt;
|source=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Weins%C3%A4ure-Isomere_(drei).png&lt;br /&gt;
|author=Jü&lt;br /&gt;
|permission=&lt;br /&gt;
|other versions=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=={{int:license-header}}==&lt;br /&gt;
{{cc-zero}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strukturformel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138924</id>
		<title>Stereochemie Kohlenhydrate</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138924"/>
		<updated>2024-10-22T14:55:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eine &#039;&#039;&#039;Aldohexose&#039;&#039;&#039;, also ein Zucker mit einer Aldehyd-Gruppe und insgesamt sechs Kohlenstoffatomen, an denen fünf Hydroxy-Gruppen gebunden sind. Da diese Aldohexosen &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; enthalten, tritt eine besondere Form der Isomerie auf, die &#039;&#039;&#039;Stereoisomerie&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet, dass die Hydroxy-Gruppen an den vier mittleren Kohlenstoffatomen räumlich unterschiedlich angeordnet sind. Um die verschiedenen Aldohexosen unterscheiden zu können, zeichnet man sie in der &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Exkurs: Isomerie und Chiralität===&lt;br /&gt;
[[Datei:Butan Lewis.svg|alternativtext=Lewisformel von n-Butan|mini|n-Butan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isobutan.png|alternativtext=Lewisformel von 2-Methylpropan|mini|2-Methylpropan]]&lt;br /&gt;
Isomere sind Moleküle, die dieselbe Summenformel, aber unterschiedliche Strukturformeln haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Strukturisomerie====&lt;br /&gt;
Im Chemieunterricht lernt man das Phänomen der Isomerie normalerweise beim Thema &amp;quot;Alkane&amp;quot; kennen: Das einfachste Alkan, bei dem Isomere vorkommen, ist Butan (&amp;lt;chem&amp;gt;C4H10&amp;lt;/chem&amp;gt;): Das eine Isomer (n-Butan) besteht aus einer Kette aus vier Kohlenstoffatomen, beim anderen Isomer hängt eine Methyl-Gruppe an einer Kette aus drei Kohlenstoffatomen (2-Methylpropan). Die beiden Moleküle sind &#039;&#039;&#039;Strukturisomere&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Konstitutionsisomere&#039;&#039;&#039;): Um aus dem einen Isomer das andere zu machen, muss man Bindungen trennen und neu knüpfen. Weil die Molekülstrukturen der Isomere unterschiedlich sind, unterscheiden sich auch die Stoffeigenschaften, so hat beispielsweise n-Butan einen etwas höheren Siedpunkt als 2-Methylpropan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stereoisomerie====&lt;br /&gt;
Anders als bei Strukturisomeren sind bei den Stereoisomeren die Atome in derselben Reihenfolge verknüpft, aber der räumliche Aufbau der Moleküle ist unterschiedlich. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man verschiedene Varianten, von denen bei den Kohlenhydraten die beiden folgenden vorkommen: Verhalten sich zwei Stereoisomere wie Bild und Spiegelbild zueinander, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Spiegelbildisomere&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Enantiomere&#039;&#039;&#039; (aus dem Griechischen: enantios = entgegengesetzt). Verhalten sie sich nicht so, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Enantiomeren spricht man auch von Chiralität (von griech. cheir = Hand): Chirale Objekte sind zwar gleich aufgebaut, aber mit ihrem Spiegelbild nicht identisch, genau wie unsere Hände.  &lt;br /&gt;
{{Box|Merke|Strukturisomere (Konstitutionsisomre) haben dieselbe Summenformel, aber die Atome sind in unterschiedlicher Reihenfolge miteinander verbunden. Stereoisomere weisen dieselbe Verknüpfung der Atome auf, aber unterscheiden sich in ihrem räumlichen Aufbau. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man Enantiomere (Spiegelbildisomere) und Diastereomere.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box|Üben&lt;br /&gt;
| 2 = Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
Falls du einen Molekülbaukasten hast, baue zwei Methanmoleküle. Stelle sie einander wie Bild und Spiegelbild gegenüber und drehe anschließend eines der Modelle so, dass sie identisch aussehen.&lt;br /&gt;
Tausche nun bei beiden Modellen eines der Wasserstoffatome gegen ein anderes Atom aus und wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Tausche nun das nächste Wasserstoffatom gegen ein anderes aus, so dass insgesamt drei verschiedene Atomsorten ( = Substituenten) am zentralen Kohlenstoffatom hängen. Wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Wiederhole alles mit Molekülmodellen mit vier verschiedenen Substituenten.&lt;br /&gt;
Überlege: Wann kann man die spiegelbildlich aufgestellten Moleküle nicht mehr so drehen, dass sie identisch sind?&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Falls du keinen Molekülbaukasten hast, kannst du die beschriebene Übung in folgenden Video ansehen und Fragen dazu beantworten.&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=30824|height=200px}}&lt;br /&gt;
====Die Fischer-Projektion oder &amp;quot;Wie zeichnet man Stereoisomere?&amp;quot;====&lt;br /&gt;
Die Fischer-Projektion ermöglicht es, dreidimensionale Moleküle so zu zeichnen, dass eindeutig erkennbar ist, welche Substituenten welche räumliche Anordnung haben. Ein Substituent ist hierbei definiert als alles, was mit einer Einfachbindung an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, also Atome wie Wasserstoff oder Chlor, funktionelle Gruppen wie Amino- oder Hydroxy-Gruppen oder größere Molekülteile, z. B. sind bei Glucose die Kohlenstoffatome C1 und C2 mit allem, was daran gebunden ist, ein Substituent von C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kann man mit Hilfe der Fischer-Projektion leicht erkennen, ob es sich bei zwei Molekülen um Diastereomere oder Enantiomere handelt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138923</id>
		<title>Stereochemie Kohlenhydrate</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138923"/>
		<updated>2024-10-22T14:52:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eine &#039;&#039;&#039;Aldohexose&#039;&#039;&#039;, also ein Zucker mit einer Aldehyd-Gruppe und insgesamt sechs Kohlenstoffatomen, an denen fünf Hydroxy-Gruppen gebunden sind. Da diese Aldohexosen &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; enthalten, tritt eine besondere Form der Isomerie auf, die &#039;&#039;&#039;Stereoisomerie&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet, dass die Hydroxy-Gruppen an den vier mittleren Kohlenstoffatomen räumlich unterschiedlich angeordnet sind. Um die verschiedenen Aldohexosen unterscheiden zu können, zeichnet man sie in der &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Exkurs: Isomerie und Chiralität===&lt;br /&gt;
[[Datei:Butan Lewis.svg|alternativtext=Lewisformel von n-Butan|mini|n-Butan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isobutan.png|alternativtext=Lewisformel von 2-Methylpropan|mini|2-Methylpropan]]&lt;br /&gt;
Isomere sind Moleküle, die dieselbe Summenformel, aber unterschiedliche Strukturformeln haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Strukturisomerie====&lt;br /&gt;
Im Chemieunterricht lernt man das Phänomen der Isomerie normalerweise beim Thema &amp;quot;Alkane&amp;quot; kennen: Das einfachste Alkan, bei dem Isomere vorkommen, ist Butan (&amp;lt;chem&amp;gt;C4H10&amp;lt;/chem&amp;gt;): Das eine Isomer (n-Butan) besteht aus einer Kette aus vier Kohlenstoffatomen, beim anderen Isomer hängt eine Methyl-Gruppe an einer Kette aus drei Kohlenstoffatomen (2-Methylpropan). Die beiden Moleküle sind &#039;&#039;&#039;Strukturisomere&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Konstitutionsisomere&#039;&#039;&#039;): Um aus dem einen Isomer das andere zu machen, muss man Bindungen trennen und neu knüpfen. Weil die Molekülstrukturen der Isomere unterschiedlich sind, unterscheiden sich auch die Stoffeigenschaften, so hat beispielsweise n-Butan einen etwas höheren Siedpunkt als 2-Methylpropan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stereoisomerie====&lt;br /&gt;
Anders als bei Strukturisomeren sind bei den Stereoisomeren die Atome in derselben Reihenfolge verknüpft, aber der räumliche Aufbau der Moleküle ist unterschiedlich. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man verschiedene Varianten, von denen bei den Kohlenhydraten die beiden folgenden vorkommen: Verhalten sich zwei Stereoisomere wie Bild und Spiegelbild zueinander, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Spiegelbildisomere&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Enantiomere&#039;&#039;&#039; (aus dem Griechischen: enantios = entgegengesetzt). Verhalten sie sich nicht so, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Enantiomeren spricht man auch von Chiralität (von griech. cheir = Hand): Chirale Objekte sind zwar gleich aufgebaut, aber mit ihrem Spiegelbild nicht identisch, genau wie unsere Hände.  &lt;br /&gt;
{{Box|Merke|Strukturisomere (Konstitutionsisomre) haben dieselbe Summenformel, aber die Atome sind in unterschiedlicher Reihenfolge miteinander verbunden. Stereoisomere weisen dieselbe Verknüpfung der Atome auf, aber unterscheiden sich in ihrem räumlichen Aufbau. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man Enantiomere (Spiegelbildisomere) und Diastereomere.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box|Üben|Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
Falls du einen Molekülbaukasten hast, baue zwei Methanmoleküle. Stelle sie einander wie Bild und Spiegelbild gegenüber und drehe anschließend eines der Modelle so, dass sie identisch aussehen.&lt;br /&gt;
Tausche nun bei beiden Modellen eines der Wasserstoffatome gegen ein anderes Atom aus und wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Tausche nun das nächste Wasserstoffatom gegen ein anderes aus, so dass insgesamt drei verschiedene Atomsorten ( = Substituenten) am zentralen Kohlenstoffatom hängen. Wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Wiederhole alles mit Molekülmodellen mit vier verschiedenen Substituenten.&lt;br /&gt;
Überlege: Wann kann man die spiegelbildlich aufgestellten Moleküle nicht mehr so drehen, dass sie identisch sind?|Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Falls du keinen Molekülbaukasten hast, kannst du die beschriebene Übung in folgenden Video ansehen und Fragen dazu beantworten.&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=30824|height=200px}}&lt;br /&gt;
====Die Fischer-Projektion oder &amp;quot;Wie zeichnet man Stereoisomere?&amp;quot;====&lt;br /&gt;
Die Fischer-Projektion ermöglicht es, dreidimensionale Moleküle so zu zeichnen, dass eindeutig erkennbar ist, welche Substituenten welche räumliche Anordnung haben. Ein Substituent ist hierbei definiert als alles, was mit einer Einfachbindung an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, also Atome wie Wasserstoff oder Chlor, funktionelle Gruppen wie Amino- oder Hydroxy-Gruppen oder größere Molekülteile, z. B. sind bei Glucose die Kohlenstoffatome C1 und C2 mit allem, was daran gebunden ist, ein Substituent von C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kann man mit Hilfe der Fischer-Projektion leicht erkennen, ob es sich bei zwei Molekülen um Diastereomere oder Enantiomere handelt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138922</id>
		<title>Stereochemie Kohlenhydrate</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=138922"/>
		<updated>2024-10-22T14:51:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: weiterer Text&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eine &#039;&#039;&#039;Aldohexose&#039;&#039;&#039;, also ein Zucker mit einer Aldehyd-Gruppe und insgesamt sechs Kohlenstoffatomen, an denen fünf Hydroxy-Gruppen gebunden sind. Da diese Aldohexosen &#039;&#039;&#039;asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome&#039;&#039;&#039; enthalten, tritt eine besondere Form der Isomerie auf, die &#039;&#039;&#039;Stereoisomerie&#039;&#039;&#039;. Das bedeutet, dass die Hydroxy-Gruppen an den vier mittleren Kohlenstoffatomen räumlich unterschiedlich angeordnet sind. Um die verschiedenen Aldohexosen unterscheiden zu können, zeichnet man sie in der &#039;&#039;&#039;Fischer-Projektion&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Exkurs: Isomerie und Chiralität===&lt;br /&gt;
[[Datei:Butan Lewis.svg|alternativtext=Lewisformel von n-Butan|mini|n-Butan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isobutan.png|alternativtext=Lewisformel von 2-Methylpropan|mini|2-Methylpropan]]&lt;br /&gt;
Isomere sind Moleküle, die dieselbe Summenformel, aber unterschiedliche Strukturformeln haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Strukturisomerie====&lt;br /&gt;
Im Chemieunterricht lernt man das Phänomen der Isomerie normalerweise beim Thema &amp;quot;Alkane&amp;quot; kennen: Das einfachste Alkan, bei dem Isomere vorkommen, ist Butan (&amp;lt;chem&amp;gt;C4H10&amp;lt;/chem&amp;gt;): Das eine Isomer (n-Butan) besteht aus einer Kette aus vier Kohlenstoffatomen, beim anderen Isomer hängt eine Methyl-Gruppe an einer Kette aus drei Kohlenstoffatomen (2-Methylpropan). Die beiden Moleküle sind &#039;&#039;&#039;Strukturisomere&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;Konstitutionsisomere&#039;&#039;&#039;): Um aus dem einen Isomer das andere zu machen, muss man Bindungen trennen und neu knüpfen. Weil die Molekülstrukturen der Isomere unterschiedlich sind, unterscheiden sich auch die Stoffeigenschaften, so hat beispielsweise n-Butan einen etwas höheren Siedpunkt als 2-Methylpropan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stereoisomerie====&lt;br /&gt;
Anders als bei Strukturisomeren sind bei den Stereoisomeren die Atome in derselben Reihenfolge verknüpft, aber der räumliche Aufbau der Moleküle ist unterschiedlich. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man verschiedene Varianten, von denen bei den Kohlenhydraten die beiden folgenden vorkommen: Verhalten sich zwei Stereoisomere wie Bild und Spiegelbild zueinander, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Spiegelbildisomere&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Enantiomere&#039;&#039;&#039; (aus dem Griechischen: enantios = entgegengesetzt). Verhalten sie sich nicht so, so nennt man sie &#039;&#039;&#039;Diastereomere&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Enantiomeren spricht man auch von Chiralität (von griech. cheir = Hand): Chirale Objekte sind zwar gleich aufgebaut, aber mit ihrem Spiegelbild nicht identisch, genau wie unsere Hände.  &lt;br /&gt;
{{Box|Merke|Strukturisomere (Konstitutionsisomre) haben dieselbe Summenformel, aber die Atome sind in unterschiedlicher Reihenfolge miteinander verbunden. Stereoisomere weisen dieselbe Verknüpfung der Atome auf, aber unterscheiden sich in ihrem räumlichen Aufbau. Bei den Stereoisomeren unterscheidet man Enantiomere (Spiegelbildisomere) und Diastereomere.|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box|Üben| Wann sind Moleküle chiral?&lt;br /&gt;
Falls du einen Molekülbaukasten hast, baue zwei Methanmoleküle. Stelle sie einander wie Bild und Spiegelbild gegenüber und drehe anschließend eines der Modelle so, dass sie identisch aussehen.&lt;br /&gt;
Tausche nun bei beiden Modellen eines der Wasserstoffatome gegen ein anderes Atom aus und wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Tausche nun das nächste Wasserstoffatom gegen ein anderes aus, so dass insgesamt drei verschiedene Atomsorten ( = Substituenten) am zentralen Kohlenstoffatom hängen. Wiederhole das Aufstellen und Drehen der Modelle. &lt;br /&gt;
Wiederhole alles mit Molekülmodellen mit vier verschiedenen Substituenten.&lt;br /&gt;
Überlege: Wann kann man die spiegelbildlich aufgestellten Moleküle nicht mehr so drehen, dass sie identisch sind?|Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Falls du keinen Molekülbaukasten hast, kannst du die beschriebene Übung in folgenden Video ansehen und Fragen dazu beantworten.&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=30824|height=200px}}&lt;br /&gt;
====Die Fischer-Projektion oder &amp;quot;Wie zeichnet man Stereoisomere?&amp;quot;====&lt;br /&gt;
Die Fischer-Projektion ermöglicht es, dreidimensionale Moleküle so zu zeichnen, dass eindeutig erkennbar ist, welche Substituenten welche räumliche Anordnung haben. Ein Substituent ist hierbei definiert als alles, was mit einer Einfachbindung an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, also Atome wie Wasserstoff oder Chlor, funktionelle Gruppen wie Amino- oder Hydroxy-Gruppen oder größere Molekülteile, z. B. sind bei Glucose die Kohlenstoffatome C1 und C2 mit allem, was daran gebunden ist, ein Substituent von C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kann man mit Hilfe der Fischer-Projektion leicht erkennen, ob es sich bei zwei Molekülen um Diastereomere oder Enantiomere handelt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:Isobutan.png&amp;diff=138921</id>
		<title>Datei:Isobutan.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:Isobutan.png&amp;diff=138921"/>
		<updated>2024-10-22T14:02:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Hochgeladen mit VisualEditor Seite&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = Lewisformel von Isobutan (2-Methylpropan)&lt;br /&gt;
|source = Eigene Arbeit&lt;br /&gt;
|author = [[User:Brockmann|Brockmann]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-CC-by-sa/4.0/de}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
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		<title>Definition Kohlenhydrate</title>
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		<updated>2024-10-22T13:34:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|&lt;br /&gt;
#[[Definition_Kohlenhydrate]]&lt;br /&gt;
#[[Die_Struktur_von_Glucose]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Kohlenhydrate?==&lt;br /&gt;
Die Kohlenhydrate, auch Saccharide genannt, sind eine der wichtigsten Stoffklassen in der Biochemie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil viele Kohlenhydrate die Formel &amp;lt;chem&amp;gt;C_n(H2O)_m&lt;br /&gt;
_{}&amp;lt;/chem&amp;gt; aufweisen, prägte der Chemiker Carl Schmitt 1844 den Begriff Kohlehydrate für diese Art von Verbindungen. Die Bezeichnung &amp;quot;Saccharide&amp;quot; stammt vom griechischen Wort &#039;&#039;σάκχαρον&#039;&#039; (&#039;&#039;sákkharon&#039;&#039;) für Zucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Kohlenhydrate, z. B. Traubenzucker, Fruchtzucker, Rohrzucker, Stärke trifft diese Formel zu. Heute rechnet man aber auch Verbindungen, die von dieser Formel abweichen oder Atome wie Stickstoff enthalten, aufgrund ihrer Struktur und Eigenschaften zu den Kohlenhydraten, z. B. die Desoxyribose (&amp;lt;chem&amp;gt;C5H10O4&amp;lt;/chem&amp;gt;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind nicht alle Moleküle mit der oben genannten Formel Kohlenhydrate: Allgemein handelt es sich bei Kohlenhydraten Hydroxyaldehyde oder Hydroxyketone mit mindestens drei Kohlenstoffatomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Experiment, das gerne zum &amp;quot;Beweis&amp;quot; herangezogen wird, dass Kohlenhydrate aus Kohlenstoff und Wasser bestehen, ist die Herstellung von Zuckerkohle. Hierbei verrührt man konzentrierte Schwefelsäure mit Haushaltszucker. Es kommt zu einer heftigen Reaktion, bei der unter anderem Wasser freigesetzt wird und Kohlenstoff zurückbleibt. Im folgenden Film ist das gut zu sehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Rmd5Tmn4YRg|800|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fortsetzung|weiter=Die Struktur von Glucose|weiterlink=Die Struktur von Glucose|vorher=https://unterrichten.zum.de/wiki/Benutzer:Brockmann/Lernpfad_Kohlenhydrate_(Sek_2)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]] [[Kategorie:Biologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
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		<title>Definition Kohlenhydrate</title>
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		<updated>2024-10-22T13:33:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|&lt;br /&gt;
1) [[Definition_Kohlenhydrate]]&lt;br /&gt;
2) [[Die_Struktur_von_Glucose]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Kohlenhydrate?==&lt;br /&gt;
Die Kohlenhydrate, auch Saccharide genannt, sind eine der wichtigsten Stoffklassen in der Biochemie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil viele Kohlenhydrate die Formel &amp;lt;chem&amp;gt;C_n(H2O)_m&lt;br /&gt;
_{}&amp;lt;/chem&amp;gt; aufweisen, prägte der Chemiker Carl Schmitt 1844 den Begriff Kohlehydrate für diese Art von Verbindungen. Die Bezeichnung &amp;quot;Saccharide&amp;quot; stammt vom griechischen Wort &#039;&#039;σάκχαρον&#039;&#039; (&#039;&#039;sákkharon&#039;&#039;) für Zucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Kohlenhydrate, z. B. Traubenzucker, Fruchtzucker, Rohrzucker, Stärke trifft diese Formel zu. Heute rechnet man aber auch Verbindungen, die von dieser Formel abweichen oder Atome wie Stickstoff enthalten, aufgrund ihrer Struktur und Eigenschaften zu den Kohlenhydraten, z. B. die Desoxyribose (&amp;lt;chem&amp;gt;C5H10O4&amp;lt;/chem&amp;gt;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind nicht alle Moleküle mit der oben genannten Formel Kohlenhydrate: Allgemein handelt es sich bei Kohlenhydraten Hydroxyaldehyde oder Hydroxyketone mit mindestens drei Kohlenstoffatomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Experiment, das gerne zum &amp;quot;Beweis&amp;quot; herangezogen wird, dass Kohlenhydrate aus Kohlenstoff und Wasser bestehen, ist die Herstellung von Zuckerkohle. Hierbei verrührt man konzentrierte Schwefelsäure mit Haushaltszucker. Es kommt zu einer heftigen Reaktion, bei der unter anderem Wasser freigesetzt wird und Kohlenstoff zurückbleibt. Im folgenden Film ist das gut zu sehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Rmd5Tmn4YRg|800|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]] [[Kategorie:Biologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
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		<title>Definition Kohlenhydrate</title>
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		<updated>2024-10-22T13:32:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Was sind Kohlenhydrate?==&lt;br /&gt;
Die Kohlenhydrate, auch Saccharide genannt, sind eine der wichtigsten Stoffklassen in der Biochemie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil viele Kohlenhydrate die Formel &amp;lt;chem&amp;gt;C_n(H2O)_m&lt;br /&gt;
_{}&amp;lt;/chem&amp;gt; aufweisen, prägte der Chemiker Carl Schmitt 1844 den Begriff Kohlehydrate für diese Art von Verbindungen. Die Bezeichnung &amp;quot;Saccharide&amp;quot; stammt vom griechischen Wort &#039;&#039;σάκχαρον&#039;&#039; (&#039;&#039;sákkharon&#039;&#039;) für Zucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Kohlenhydrate, z. B. Traubenzucker, Fruchtzucker, Rohrzucker, Stärke trifft diese Formel zu. Heute rechnet man aber auch Verbindungen, die von dieser Formel abweichen oder Atome wie Stickstoff enthalten, aufgrund ihrer Struktur und Eigenschaften zu den Kohlenhydraten, z. B. die Desoxyribose (&amp;lt;chem&amp;gt;C5H10O4&amp;lt;/chem&amp;gt;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind nicht alle Moleküle mit der oben genannten Formel Kohlenhydrate: Allgemein handelt es sich bei Kohlenhydraten Hydroxyaldehyde oder Hydroxyketone mit mindestens drei Kohlenstoffatomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Experiment, das gerne zum &amp;quot;Beweis&amp;quot; herangezogen wird, dass Kohlenhydrate aus Kohlenstoff und Wasser bestehen, ist die Herstellung von Zuckerkohle. Hierbei verrührt man konzentrierte Schwefelsäure mit Haushaltszucker. Es kommt zu einer heftigen Reaktion, bei der unter anderem Wasser freigesetzt wird und Kohlenstoff zurückbleibt. Im folgenden Film ist das gut zu sehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]] [[Kategorie:Biologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
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		<title>Definition Kohlenhydrate</title>
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		<updated>2024-10-22T13:27:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Was sind Kohlenhydrate?==&lt;br /&gt;
Die Kohlenhydrate, auch Saccharide genannt, sind eine der wichtigsten Stoffklassen in der Biochemie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil viele Kohlenhydrate die Formel &amp;lt;chem&amp;gt;C_n(H2O)_m&lt;br /&gt;
_{}&amp;lt;/chem&amp;gt; aufweisen, prägte der Chemiker Carl Schmitt 1844 den Begriff Kohlehydrate für diese Art von Verbindungen. Die Bezeichnung &amp;quot;Saccharide&amp;quot; stammt vom griechischen Wort &#039;&#039;σάκχαρον&#039;&#039; (&#039;&#039;sákkharon&#039;&#039;) für Zucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Kohlenhydrate, z. B. Traubenzucker, Fruchtzucker, Rohrzucker, Stärke trifft diese Formel zu. Heute rechnet man aber auch Verbindungen, die von dieser Formel abweichen oder Atome wie Stickstoff enthalten, aufgrund ihrer Struktur und Eigenschaften zu den Kohlenhydraten, z. B. die Desoxyribose (&amp;lt;chem&amp;gt;C5H10O4&amp;lt;/chem&amp;gt;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind nicht alle Moleküle mit der oben genannten Formel Kohlenhydrate: Allgemein handelt es sich bei Kohlenhydraten Hydroxyaldehyde oder Hydroxyketone mit mindestens drei Kohlenstoffatomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Experiment, das gerne zum &amp;quot;Beweis&amp;quot; herangezogen wird, dass Kohlenhydrate aus Kohlenstoff und Wasser bestehen, ist die Herstellung von Zuckerkohle. Hierbei verrührt man konzentrierte Schwefelsäure mit Haushaltszucker. Es kommt zu einer heftigen Reaktion, bei der unter anderem Wasser freigesetzt wird und Kohlenstoff zurückbleibt. Im folgenden Film ist das gut zu sehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Rmd5Tmn4YRg|800|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]] [[Kategorie:Biologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
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		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:PVC_Monomer_und_Polymer.svg&amp;diff=138916</id>
		<title>Datei:PVC Monomer und Polymer.svg</title>
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		<updated>2024-10-22T13:03:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Brockmann lud eine neue Version von Datei:PVC Monomer und Polymer.svg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = Chlorethen in Lewisschreibweise, PVC als Kette mit 4 Repetiereinheiten und in abgekürzter Schreibweise&lt;br /&gt;
|source = Eigene Arbeit&lt;br /&gt;
|author = [[User:Brockmann|Brockmann]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-CC-by-sa/4.0/de}}[[Category:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Category:Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
[[Category:Polymerisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:PVC_Monomer_und_Polymer.svg&amp;diff=138915</id>
		<title>Datei:PVC Monomer und Polymer.svg</title>
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		<updated>2024-10-22T12:57:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Brockmann lud eine neue Version von Datei:PVC Monomer und Polymer.svg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = Chlorethen in Lewisschreibweise, PVC als Kette mit 4 Repetiereinheiten und in abgekürzter Schreibweise&lt;br /&gt;
|source = Eigene Arbeit&lt;br /&gt;
|author = [[User:Brockmann|Brockmann]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
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[[Category:Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
[[Category:Polymerisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
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	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Oberstufen-Chemiebuch_Kontextorientiert/Grundlagen_der_Polymer-Chemie&amp;diff=138914</id>
		<title>Oberstufen-Chemiebuch Kontextorientiert/Grundlagen der Polymer-Chemie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Oberstufen-Chemiebuch_Kontextorientiert/Grundlagen_der_Polymer-Chemie&amp;diff=138914"/>
		<updated>2024-10-22T12:48:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite ist sehr theorielastig. Es geht hier darum, die Grundprinzipien der Polymerchemie zu verstehen. Dazu werden die Grundbegriffe relativ knapp und kompakt eingeführt. Anhand von Beispielen mit alltäglichen Kunststoffen werden dann diese Grundbegriffe aber genauer erläutert und vertieft. Ein wichtiger Aspekt, der hier eine Rolle spielt ist die Auswirkung der inneren Struktur und der Aufbau des Makromoleküls und die Auswirkung auf die Eigenschaften des Werkstoffs, den wir in der Nutzung und Untersuchung erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundbegriff Polymer ==&lt;br /&gt;
Ein Polymer (von griechisch πολύ poly ‚viel‘ und μέρος méros ‚Teil‘) ist ein chemischer Stoff, der aus Makromolekülen besteht. Die &#039;&#039;&#039;Makromoleküle&#039;&#039;&#039; eines Stoffes sind aus einer oder mehreren Struktureinheiten, den sogenannten &#039;&#039;&#039;Repetiereinheiten&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Wiederholeinheiten&#039;&#039;&#039;, aufgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel sei das Polypropylen betrachtet:&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:200px;&amp;quot;| [[Datei:Polypropylene.svg|200px]] &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:600px;&amp;quot;| [[File:Polypropylene syndiotactic mini trp.png|500px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Repetiereinheit&#039;&#039;&#039; des Polypropylen || &#039;&#039;&#039;Polymerkette&#039;&#039;&#039; des Polypropylens: man erkennt an der Hauptkette anhängen Seitenketten (hier: Methyl-Gruppen), die auch in der Reptiereinheit zu sehen sind.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Adjektiv polymer&#039;&#039;&#039; bedeutet dementsprechend &#039;&#039;„aus vielen (gleichen) Teilen aufgebaut“&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Polymer besteht nie aus identischen Makromolekülen, da die Anzahl der Wiederholeinheiten und damit die Molekülmasse der Moleküle variiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung der Polymere aufgrund der Repetiereinheiten ==&lt;br /&gt;
Die Repetiereinheiten der Polymere entstehen aus den der Verknüpfung von &#039;&#039;&#039;Monomeren&#039;&#039;&#039;. Monomere sind relativ kleine, reaktionsfähige Moleküle, die sich zu den Polymeren zusammenschließen können. Die Bildung von Polymeren aus einzelnen Monomeren erfolgt dabei über verschiedene Arten von sogenannten Polyreaktionen, wie die &#039;&#039;&#039;Polymerisation, Polykondensation oder Polyaddition&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Polymere können nach der Anzahl der Monomere, aus denen sie aufgebaut sind, eingeteilt werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Homopolymere&#039;&#039;&#039; bestehen aus nur einer Monomerart wie das bei den wichtigen Polymeren wie Polyethylen, Polypropylen und Polyvinylchlorid. Ein natürliches Homopolymer ist Naturkautschuk als ein Polyisopren.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Copolymere&#039;&#039;&#039; sind aus verschiedenen Monomeren aufgebaut, wie Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer (ABS), Styrol-Acrylnitril (SAN) oder Butylkautschuk. Die meisten Biopolymere sind Copolymere. Bei Copolymeren lässt sich über Syntheseweg die Anordnung der Repetiereinheiten recht genau festlegen, was zur Einteilung der Copolymere in verschiedene Typen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;text-align:center; font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Statistical copolymer 3D.svg|270px|Statistisches Copolymer]]&amp;lt;br /&amp;gt; Statistisches Copolymer&lt;br /&gt;
| [[Datei:Gradient copolymer 3D.svg|270px|Gradientcopolymer]]&amp;lt;br /&amp;gt; Gradientcopolymer&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Graft copolymer 3D.svg|270px|Pfropfcopolymer]]&amp;lt;br /&amp;gt; Pfropfcopolymer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Alternating copolymer 3D.svg|270px|Alternierendes Copolymer]]&amp;lt;br /&amp;gt; Alternierendes Copolymer&lt;br /&gt;
| [[Datei:Block copolymer 3D.svg|250px|Blockcopolymer]]&amp;lt;br /&amp;gt; Blockcopolymer&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Polymerblends&#039;&#039;&#039; entstehen durch Mischen von unterschiedlichen Homopolymere und/oder Copolymeren. Hergestellt werden sie meist durch intensive mechanische Vermischung von geschmolzenen Polymeren, wobei sich ein homogenes Material ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|class=wikitable  style=&amp;quot;text-align:left; font-size:90%;&amp;quot; width=&amp;quot;80%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Beispiele Homo- und Copolymere und ihre Repetiereinheiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Polystyrene skeletal.svg|80px|zentriert]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Poly(dimethylsiloxan).svg|100px|zentriert]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Styrol-Butadien-Kautschuk.svg|180px|zentriert]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:PET.svg|200px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Homopolymer&#039;&#039;&#039; Polystyrol: Eine Repetiereinheit, die sich &#039;&#039;n&#039;&#039;-fach im Makromolekül wiederholt.&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Homopolymer&#039;&#039;&#039; Polydimethylsiloxan, ein Silikon. Die Hauptkette wird von Silicium- und Sauerstoffatomen gebildet.&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Copolymer&#039;&#039;&#039; Styrol-Butadien-Kautschuk: Die Monomeren Styrol und 1,3-Butadien bilden zwei Repetiereinheiten, die sich nach der Abbildung in beliebiger Reihenfolge in einem Makromolekül abwechseln können.&lt;br /&gt;
| Polyethylenterephthalat hat nur eine charakteristische Repetiereinheit, obwohl zur Synthese zwei Monomere eingesetzt werden müssen.&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Herstellung von Polymeren - die radikalische Polymerisation ==&lt;br /&gt;
Das Grundprinzip aller Herstellungsverfahren künstlichen Polymere ist die Herstellung eines Makromoleküls aus den Monomeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Variante ist die &#039;&#039;&#039;Polymerisation&#039;&#039;&#039;, international üblicherweise auch &#039;&#039;&#039;Kettenpolymerisation&#039;&#039;&#039; genannt. Es bezeichnet alle chemischen Reaktionen, bei denen sich fortlaufend gleiche oder unterschiedliche Monomere an ein wachsendes Polymer zusammensetzen. Dabei findet weder eine Abspaltung von Nebenprodukten, noch eine Wanderung von Molekülgruppen innerhalb der Reaktionspartner statt. &amp;lt;u&amp;gt;Keine&amp;lt;/u&amp;gt; Kettenpolymerisationen sind Polykondensationen (&#039;&#039;Abspaltung von kleinen Molekülen&#039;&#039;) und Polyadditionen (&#039;&#039;Umgruppierung&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Arten von Polymerisationen beruhen im Wesentlichen auf drei Teilschritten:&lt;br /&gt;
* Einer &#039;&#039;&#039;Startreaktion&#039;&#039;&#039;, bei der sich ein sogenanntes aktives Zentrum bildet, das der Ausgangspunkt für die Bildung des Makromoleküls ist.&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;Wachstumsreaktion&#039;&#039;&#039;, bei der die makromolekulare Kette durch wiederholte Anlagerung der Monomere immer länger wird. Dabei findet jedes Mal die gleiche Reaktion statt, wobei das aktive Zentrum sich in jedem Schritt an das bisherige &amp;quot;Ende&amp;quot; des Makromoleküls &amp;quot;verschiebt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;Abbruchreaktion&#039;&#039;&#039;, bei der das Wachstum der Kette durch verschiedene mögliche Reaktion beendet wird. Je nach Art des aktiven Zentrums sind verschiedene Abbruchreaktionen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art der Startreaktion und der Art des aktiven Zentrums unterscheidet man zwischen radikalischer, kationischer und anionischer Polymerisationen. Wir betrachten nur einen Typ davon. Der Ablauf bei den anderen ist fast identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mechanismus der radikalischen Polymerisation ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Elektronenvwerschiebung V1.svg|thumb|&amp;lt;small&amp;gt;Elektronenpaarverschiebung (links) und Einelektronenverschiebung (rechts)&amp;lt;/small&amp;gt;.]]Unter einem Reaktionsmechanismus versteht man in der Chemie einen Prozess, der von den Edukten bis zum zu den Produkten immer ähnlich verläuft und bei dem Zwischenprodukte und Übergangszustände eindeutig definiert werden können. Dabei ist der Verlauf unabhängig vom genauen Ausgangsstoff sondern hängt nur davon ab, das bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Meist sind das bestimmte Gruppierungen im Edukt oder zugesetzte Hilfschemikalien. Bei diesen Mechanismen spielen fast immer Elektronenbewegungen eine Rolle. Die Verschiebung und Umlagerung von einzelnen Elektronen oder Elektronenpaaren werden meist mit geschwungenen Pfeilen (↷) angedeutet (&#039;&#039;siehe auch rechts!&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum &#039;&#039;Kettenstart&#039;&#039; der Polymerisation wird ein Starter zugegeben, der sehr instabil ist und in zwei Radikale zerfällt. Ein solches Radikal greift die Mehrfachbindung an, indem das Elektronenpaar der Doppelbindung aufgespalten wird. Das Radikal R bindet sich mit Hilfe eines der Elektronen der Doppelbindung an das eine Kohlenstoff-Atom und dabei bleibt am zweiten Kohlenstoff-Atom der Doppelbindung ein einzelnes Elektron zurück. Dieses zweite Kohlenstoff-Atom ist damit nun selber ein Radikal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Datei:RadikalischeKettenpolymerisation Start.svg|rahmenlos|hochkant=1.7|Mechanismus der Startreaktion bei einer radikalischen Polymerisation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieses Ausgangsradikal lagern sich nun in einer &#039;&#039;Wachstumsreaktion&#039;&#039;, ohne das eine weitere Zufuhr von Aktivierunsenergie notwendig ist, ständig mehr Monomere an. Dabei findet, wie bei der Startreaktion, durch den Angriff des readikalischen Kohlenstoff-Atoms an ein Monomer, bei diesem immer eine Spaltung der Doppelbindung und Umlagerung der einzelnen Elektronen statt. Diese Reaktion kann theoretisch immer so weiter ablaufen, bis schließlich das Monomer aufgebraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Datei:RadikalischeKettenpolymerisation Wachstum.svg|rahmenlos|hochkant=3.1|Mechanismus der Wachstumsreaktion bei einer radikalischen Kettenpolymerisation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der radikalischen Polymerisation sind zwei einfache Reaktionen denkbar, bei denen zu einem &#039;&#039;Abbruch der Kettenreaktion&#039;&#039; ohne weiteres Zutun kommt. In beiden Fällen &amp;quot;verschwindet&amp;quot; das Radikal und somit kann die Wachstumsreaktion nicht mehr weiter ablaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1. Möglichkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Beim das Zusammentreffen zweier Radikale bilden beide einzelnen Atome zusammen eine Elektronenpaarbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Datei:RadikalischeKettenpolymerisation Abbruch Kombination.svg|rahmenlos|hochkant=3.1|Mechanismus der Abbruchsreaktion durch Disproportionierung bei einer radikalischen Kettenpolymerisation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2. Möglichkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Innerhalb eines der Radikale findet die Bildung einer Doppelbindung statt und das dabei freiwerdende Wasserstoff-Radikal bindet sich an ein anderes Radikal. Hier ist zu beachten, dass der eine Pfeil nicht nur einen Elektronenumlagerung sondern auch die Umlagerung des Wasserstoffs bewirkt, zu dem das Elektron gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Datei:RadikalischeKettenpolymerisation Abbruch Disproportionierung.svg|rahmenlos|hochkant=3.1|Mechanismus der Abbruchsreaktion durch Disproportionierung bei einer radikalischen Kettenpolymerisation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lang die Ketten werden, hängt im wesentlichen nicht davon ab, wieviel des Monomers man zur Verfügung stellt. Man kann die Kettenlänge aber steuern und das sollte leicht erklärbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe 1|Die Kettenlänge der Makromoleküle ist niemals bei allen Molekülen identisch. Allerdings kann man die durchschnittliche Länge der Ketten steuern, indem man die Menge an Radikal-Starter variiert. Daher die Frage:&lt;br /&gt;
* Wie wirkt sich die Zugabe einer größeren Menge an Radikalstarter auf die durchschittliche Kettenlänge der Makromoleküle aus? Werden sie länger oder kürzer?&lt;br /&gt;
Begründe deine Antwort!|Üben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch sogenannte Kettenüberträger, die gezielt zu bestimmten Zeitpunkten der Polymerisation zugegeben werden, um das aktive Zentrum einer wachsenden Polymerkette auf ein anderes Molekül zu übertragen.&lt;br /&gt;
:P• + XR → PX + R•&lt;br /&gt;
::&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;P = Polymerkette, XR = Kettenüberträger&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übungsaufgaben zu Monomeren und Polymeren ===&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die Art der Polymerisation für uns nicht von großer Bedeutung, denn welche Art der Polymerisation genutzt wird, ist eher ein praktisches Problem, das wir nicht nachvollziehen können und müssen. Es spielt für die Industrie natürlich schon ein Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir konzentrieren uns erst einmal auf mögliche Edukte und Produkte einer Polymerisation. Bei den folgenden Aufgaben geht es darum zu einem &#039;&#039;&#039;Monomer&#039;&#039;&#039; das passende &#039;&#039;&#039;Polymer&#039;&#039;&#039; zu suchen und umgekehrt, außerdem wird die &#039;&#039;&#039;Repetiereinheit&#039;&#039;&#039; betrachtet. Hier werden anhand des Polypropylens noch einmal die wichtigen Begriffe und ihr Zusammenhang gezeigt, damit klar ist, was ihr bei den folgenden Aufgaben bestimmen sollt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zusammenhang Monomer Polymer und Repetiereinheit beim Polypropylen.svg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe 2|Polyethylen wird aus dem Monomer Ethylen bzw. Ethen gebildet. Zeichne eine Polymerkette, die aus 5 Monomeren gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lösung versteckt|{{Box|LÖSUNG - AUFGABE 2|2=&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:PE-Polymer aus 5 Monomeren.svg|500px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|3=Lösung}}}}|Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe 3&lt;br /&gt;
| 2 = a.) &#039;&#039;&#039;PVC&#039;&#039;&#039; (= Polyvinychlorid) ist das drittwichtigste Polymer und ist besonders beständig gegen Sonnenlicht und andere Witterungseinflüsse. Es wird aus dem Monomer CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;=CHCl gebildet. &lt;br /&gt;
* Zeichne eine Polymerkette, die 4 Repetiereinheiten enthält und schreibe das Polymer kurz mit Hilfe der Repetiereinheit.&lt;br /&gt;
* Gib den Namen des Monomers an.&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;TIPP:&#039;&#039;&#039; Schreibe das Monomer erst einmal in die Lewisschreibweise um, statt in der gegebenen Halbstrukturschreibweise.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lösung versteckt|{{Box|LÖSUNG - AUFGABE 3a|2=&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:PVC Monomer Polymer.png|500x500px]]&amp;lt;/center&amp;gt;|3=Lösung}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Acrylamid.svg|right|150px]]&lt;br /&gt;
b.) Das Monomer &#039;&#039;&#039;Acrylamid&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(siehe rechts)&#039;&#039; bildet wasserlösliche Polymerketten. Es wird auch für die Herstellung von Superabsorbern in Windeln genutzt.&lt;br /&gt;
* Zeichne zunächst das Monomer in Lewisschreibweise so, dass die Doppelbindung waagerecht &amp;quot;liegt&amp;quot; und die andere Atome entsprechend daran hängen.&lt;br /&gt;
* Zeichne eine Polymerkette, die 4 Repetiereinheiten enthält und schreibe das Polymer kurz mit Hilfe der Repetiereinheit.&lt;br /&gt;
* Wie ist der Name des Polymers?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lösung versteckt|{{Box|LÖSUNG - AUFGABE 3b|2=|3=Lösung}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 3 = Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe 4|Schreibe die angegebenen Poylmerketten mit Hilfe einer Repetiereinheit auf und bestimme das Monomer dazu.&lt;br /&gt;
* Schreibe zuerst die angegebene Skelettschreibweise um, in die Lewisschreibweise (zumindest alle C-Atome aufschreiben) und zeichne die Hauptkette gerade/waagrecht ein. &lt;br /&gt;
* Markiere dann die Repetiereinheit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:PMMA-chain.png|300px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lösung versteckt|{{Box|LÖSUNG - AUFGABE 4|2=&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemischte Aufgabenstellungen zu den Polymeren Lösung PMMA.svg|500px]]&lt;br /&gt;
|3=Lösung}}}}&lt;br /&gt;
| 3 = Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe 5|Hier ist der Ausschnitt eines Co-Polymers zu sehen. Bestimme die Repetiereinheit und daraus die zwei Monomere. Gib deren Namen an.&lt;br /&gt;
{{Lösung versteckt|{{Box|LÖSUNG - AUFGABE 5|2=&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Gemischte Aufgabenstellungen zu den Polymeren Lösung Copolymer Buten und Propen 01.svg|500px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|3=Lösung}}}}&lt;br /&gt;
| 3 = Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe 6|Zu den zwei gegebenen Monomere soll die Polymerkette eines alternierenden Co-Polymers gezeichnet werden.&lt;br /&gt;
{{Lösung versteckt|{{Box|LÖSUNG - AUFGABE 6|2=|3=Lösung}}}}&lt;br /&gt;
| 3 = Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einsatz von Katalysatoren===&lt;br /&gt;
Von der Definition her, sind Katalysatoren sicherlich bekannt unter der folgenden Definition:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Katalysator|Als Katalysator bezeichnet man in der Chemie einen Stoff, der die Reaktionsgeschwindigkeit durch die Senkung der Aktivierungsenergie einer chemischen Reaktion erhöht, ohne dabei selbst verbraucht zu werden.|Hervorhebung1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Herstellung von Kunststoffen haben Katalysatoren üblicherweise zwei mögliche Einsatzgebiete:&lt;br /&gt;
*Durch die &#039;&#039;&#039;Senkung der Aktivierungsenergie&#039;&#039;&#039; kann die Polymerisation schon bei Normal-Temperatur stattfinden. Das führte zum Beispiel beim Polyethylen dazu, das man statt dem bisher bei hohen Temperatur erzeugten Polyethylen mit vielen größeren Seitenketten, mit Hilfe des &#039;&#039;&#039;Ziegler-Natta-Katalysators&#039;&#039;&#039; bei Raumtemperaturen ein nahezu ganz lineares Molekül erzeugen konnte.&lt;br /&gt;
:Der Katalysator hält das &amp;quot;Ende&amp;quot; der Polymerkette und ebenso ein Monomer &amp;quot;fest&amp;quot;, aktiviert sie bringt sie so in Kontakt und erleichtert so die Reaktion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Ziegler-Natta-Mechanismus.svg]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ist das Monomer unsymmetrisch können die Seitenketten der einzelnen Monomere räumlich unterschiedlich an der langen Kette hängen. Diese als &#039;&#039;&#039;Taktizität&#039;&#039;&#039; bezeichnete Eigenschaft des Molekül-Aufbaus hat eine durchaus große Auswirkung auf die Eigenschaften des Polymers. Das folgende Bild zeigt drei Varianten der Taktizität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Polystyrol-ais.jpg]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Katalysator sorgt nicht nur für eine vereinfachte Reaktion, sondern bewirkt auch eine regelmäßige Anordnung der Seitenketten, da die Monomere immer von der gleichen Seite an die Kette angefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Versuch: Herstellung von Plexiglas ===&lt;br /&gt;
Polymethylmethacrylat oder kurz PMMA ist auch unter dem Namen Acrylglas bekannt. Vom Chemiker Otto Röhm aus Darmstadt &#039;&#039;(heute die Firma Evonik/Röhm&#039;&#039;) wurde es 1933 unter dem Namen &#039;&#039;&#039;Plexiglas&#039;&#039;&#039; als Patent angemeldet. In der DDR verwendete man die Bezeichnung O-Glas (für „organisches Glas“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird Acrylglas auch industriell über eine radikalische Polymerisation mit Hilfe des Initiators Dibenzoylperoxid hergestellt. Die dadurch entstehende Makromoleküle sind völlig &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;ataktisch&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PMMA-chain.png|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dibenzolyperoxid ist ein organisches Peroxid, das schon bei geringster Wärmezufuhr in zwei gleiche Radikale zerfällt, die dann Kohlendioxid abspalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dibenzoylperoxid-Zerfall.svg|100%]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|EXPERIMENT Herstellung von Plexiglas|&#039;&#039;&#039;Material:&#039;&#039;&#039; {{Sicherheitsinfo|Schutzbrille|GHSBrennbar|GHSGesundheitsgefahr|GHSExplosiv}}&lt;br /&gt;
* Reagenzglas&lt;br /&gt;
* Becherglas mit Wasser auf Heizplatte&lt;br /&gt;
* Uhrglas, dass mit Alufolie ausgekleidet ist&lt;br /&gt;
* 5 ml Methacrylsäuremethylester&lt;br /&gt;
* 2 Spatelspiten Dibenzoylperoxid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Durchführung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# In das Reagenzglas werden etwa 5 ml Methacrylsäuremethylester und 2 Spatelspitzen Dibenzoylperoxid gegeben.&lt;br /&gt;
# Die Lösung wird im Wasserbad erwärmt. Sobald man eine Reaktion zu beobachten kann, wird das Reagenzglas aus dem Wasserbad herausgenommen und die Masse auf die Alufolie ausgegossen und man wartet, bis sich das Material verfestigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entsorgung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Das Reagenzglas kann nach dem Abkühlen in den Restmüll entsorgt werden.|Experimentieren&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Struktur der Polymere==&lt;br /&gt;
Ein sehr großen Einfluss auf die Eigenschaften des Polymers hat die Grundstruktur des Makromoleküls. Auch bei gleichem Monomer gibt es dabei verschiedene Varianten-&lt;br /&gt;
*Es können sich &#039;&#039;&#039;lineare Makromoleküle&#039;&#039;&#039; bilden, die nur aus einer Polymerkette bestehen. Im Fall von &#039;&#039;&#039;Polyethylen&#039;&#039;&#039; z.B. ist die Hauptkette ein langkettiges, unverzweigtes Alkan.&lt;br /&gt;
*Bei entsprechenden Reaktionsbedingungen bilden sich auch &#039;&#039;&#039;verzweigte Makromoleküle&#039;&#039;&#039; mit einer Hauptkette und Seitenketten, bei verzweigtem Polyethylen wären es dann Alkylreste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Kettenlänge bestimmt auch der &#039;&#039;&#039;Verzweigungsgrad&#039;&#039;&#039; Dichte, Festigkeit und Schmelzpunkt des Polymers. Je nach Anordnung der verschiedenen Molekülketten im Material kann es zu unterschiedlich starken Wechselwirkungen dazwischen kommen. Wenn nicht polare Gruppierungen enthalten sind, spielen nur die Van-der-Waals-Kräfte dabei eine Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeordnete und stark verzweigte Polymere sind &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039;, die Moleküle im Feststoff können nur ungeordnet miteinander wechselwirken. Unverzweigte Makromoleküle können als Feststoff eine &#039;&#039;&#039;teilkristalline Struktur&#039;&#039;&#039; ausbilden, bei der aufgrund einer parallelen Anordnung der Molekülketten relativ starke Van-der-Waals-Kräfte wirken können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während verzweigte und unverzweigte Polymere in der Regel sogenannte &#039;&#039;&#039;Thermoplaste&#039;&#039;&#039; sind, liegen bei den &#039;&#039;&#039;Elastomeren&#039;&#039;&#039; eine weitmaschige Vernetzung zwischen den „Hauptketten“ vor. Eine &#039;&#039;&#039;engmaschige Vernetzung&#039;&#039;&#039; führt hingegen zu Duroplasten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;190&amp;quot; heights=&amp;quot;170&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Polymerstruktur-linear.svg|lineares, unverzweigtes Makromolekül&lt;br /&gt;
Datei:Polymerstruktur-verzweigt.svg|verzweigtes Makromolekül&lt;br /&gt;
Datei:Polymerstruktur-teilkristallin.svg|teilkristalline Struktur linearer Polymere&lt;br /&gt;
Datei:Polymerstruktur-weitmaschig vernetzt.svg|weitmaschig vernetztes Polymer&lt;br /&gt;
Datei:Polymerstruktur-engmaschig vernetzt.svg|engmaschig vernetztes Polymer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Vernetzungen und Verzweigungen sind in den Abbildungen als rote Punkte dargestellt. Die roten, parallel liegenden Streifen sind die kristallinen Bereiche.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einteilung in Thermoplasten, Elastomere und Duroplasten===&lt;br /&gt;
Grob werden alle Polymere in drei Gruppen eingeteilt, mit denen ihre grundlegenden Eigenschaften beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;grid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Thermoplasten&#039;&#039;&#039; haben ihre Namen davon, dass sie bei &#039;&#039;&#039;Erwärmung plastisch&#039;&#039;&#039; werden, also verformt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dies möglich ist, darf es zwischen den einzelnen Kettenmolekülen keine stabilen Verbindungen in Form von Atombindungen geben. Besteht zwischen den einzelnen Kettenmolekülen nur eine Anziehung über Van-der-Waals-Kräfte oder Dipol-Dipol-Wechselwirkungen, so lösen sich diese beim Erwärmen, wenn die Ketten aus durch die Erwärmung in Schwingung geraten. Eine Atombindung kann dagegen bei &amp;quot;normalen&amp;quot; Temperaturen nicht gelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Thermoplasten gehören solche Kunststoffe wie das Polyethylen und das Polypropylen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-4&amp;quot;&amp;gt;[[File:Polymerstruktur-linear.svg]] &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nicht vernetzte Ketten, die einfach quer durcheinander liegen.&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-4&amp;quot;&amp;gt;[[File:Polymerstruktur-verzweigt.svg]]&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039; Auch Seitenketten ändern nichts daran, dass es keine feste Verbindungen gibt.&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;grid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;Bei den &#039;&#039;&#039;Elastomeren&#039;&#039;&#039; handelt es sich um formfeste (&#039;&#039;also nicht flüssige&#039;&#039;), aber &#039;&#039;&#039;elastisch verformbare&#039;&#039;&#039; Kunststoffe, die bei Normaltemperatur quasi noch nicht steif gefroren sind (&#039;&#039;Glasübergang&#039;&#039;). Als elastisch bezeichnet man ein Material, dass unter Zug- und Druckbelastung seine Form verändert und bei Wegfall der einwirkenden Kraft in seine ursprüngliche, unverformte, Gestalt zurückkehrt (&#039;&#039;Beispiele: Sprungfeder, Gummi&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache der Elastizität ist die typische Struktur von Elastomeren, bei denen es zwischen den einzelnen Kohlentoffketten in größeren Abständen Atombindungen gibt. Bei Krafteinwirkung kann der geknäulte, nicht verknüpfte Anteil der Polymerketten entflechtet und somit langgezogen werden. Nach Wegfall der Zugbelastung entspannen die Ketten und kehren in ihren bevorzugten, knäuelartigen, Zustand zurück. Man beachte, dass das nur geht, weil die Schmelztemperaturen der Elastomere niedriger sind als bei den Thermoplasten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[File:Polymerstruktur-weitmaschig vernetzt.svg]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch die weiträumige Vernetzung kann der Stoff zwar etwas verformt werden, aber nicht dauerhaft umgeformt werden.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[File:Polymerstruktur-weitmaschig vernetzt-gestreckt.svg]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;grid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Duroplaste&#039;&#039;&#039; sind Kunststoffe, die nach ihrer Aushärtung &#039;&#039;&#039;nicht mehr verformt werden können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also eine dauerhafte Struktur und sind nicht wie die Thermoplaste  durch Erwärmen verformbar. Außerdem sind sie meist hart und unlöslich in alle möglichen Lösungsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund dafür ist, dass die Polymer-Ketten über viele Atombindungen miteinander verknüpft sind. Damit man Werkstücke in einer ebstimmten Form bekommt, werden meist Vorprodukte verwendete, die noch schmelzbar oder löslich sind (&#039;&#039;meist sind es Kunstharze&#039;&#039;) weil sie noch nicht engmasching vernetzt sind, aber Vernetzungsmöglichkeiten haben. Mit Hilfe von Härtern und evtl. Katalysatoren oder auch hohe Temperaturen polymerisieren sie dann in ihrer Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Atombindungen stabil sind, können Sie nicht durch einfaches Erwärmen geschmolzen werden. Erst sehr hohe Temperaturen können die Atombindungen zerstören, wodurch aber die innere Struktur des Material unwiderbringbar zerstört wird und somit keine Umformung, wie bei den Thermoplasten möglich ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[File:Polymerstruktur-engmaschig vernetzt.svg]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Es gibt eine engmaschige Verknüpfung nebeneinanderliegender Polymerketten mit Atombindungen.&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe 7|&#039;&#039;&#039;Informiere dich über die Wiederverwertbarkeit/Recycling der verschiedenen Arten von Kunststoffen.&#039;&#039;&#039; Einige Informationen, die wichtig dafür sind, solltest du schon aus den Texten bekommen haben. Informiere dich zum Beispiel über die Möglichkeit, ob und wie man Elastomere dauerhaft in eine neue Form bringen kann. Begründe deine Antworten ausführlich, mit ganzen Sätzen.|Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilkristalline Polymere====&lt;br /&gt;
[[Datei:Polymerstruktur-teilkristallin.svg|right]]&lt;br /&gt;
Bei thermoplastischen Polymeren gibt es noch zwei Untervarianten. Denn auch wenn es keine Atombindungen zwischen den Makromolekülen gibt, so können sie sich doch stark anziehen, dass sich strukturierte Bereiche, mit parallel liegenden Ketten, bilden. Ist das der Fall, so hat man ein &#039;&#039;&#039;teilkristallines&#039;&#039;&#039; Polymer. Dem gegenüber stehen die &#039;&#039;&#039;amorphen&#039;&#039;&#039; Polymere, also solche, bei denen die Makromoleküle einfach ungeordnet durcheinander liegen. Das entspricht einem normalen Thermoplast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob ein Polymer teilkristallin ist oder amorph hat auf einige Eigenschaften eine wesentliche Auswirkung. Das werden wir an konkreten Beispielen dann genauer besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung von teilkristalline Bereichen hängt entweder von der Verarbeitung ab oder vom Molekülbau. Bei der Verarbeitung werden zum Beispiel für Fasern durch Verstreckung (&#039;&#039;also langziehen&#039;&#039;) die Molekülketten zum Teil parallel angeordnet. Beim Molekülbau können stark polare Seitenketten eine starke Anziehung bewirken, die dann zu einer parallelen Anordnung der Ketten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Transparenz von Kunststoffen===&lt;br /&gt;
Zu Beginn klären wir kurz zwei wichtige Begriffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|HINWEIS: Transparent und Opak|Ein Stoff ist &#039;&#039;&#039;transparent&#039;&#039;&#039;, wenn er durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Stoff ist ist &#039;&#039;&#039;opak&#039;&#039;&#039;, wenn er nicht durchscheinend ist.|Hervorhebung1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;grid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;Damit ein Stoff transparent sein kann, müssen Lichtstrahlen, ohne gebrochen zu werden, durch den Stoff hindurch kommen können. Nur dann ist ein &amp;quot;Bild&amp;quot; erkennbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn die Lichtstrahlen zwar durchkommen, aber nicht in geordneter Form, weil sich ihre Richtung chaotisch ändert, dann kann man vielleicht Helligkeitsunterschiede erkennen, aber nicht was genau dort zu sehen sein müsste.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Fénytörés.jpg|400px]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bekannter transparenter Stoff ist Glas. Gewöhnlich wird Glas durch Schmelzen erzeugt. Physikalisch wird Glas als gefrorene, unterkühlte Flüssigkeit bezeichnet, die sehr schnell abgekühlt wurde. Das bedeutet, dass sich bei der Erstarrung der Schmelze zum Glas zwar Kristallkeime bilden, für eine vollständige Kristallisation jedoch nicht genügend Zeit bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erstarrende Glas ist zu schnell fest, um noch eine Umordnung der Bausteine zu einem regelmäßig angeordneten Kristall zu erlauben. Vereinfachend entspricht somit der atomare Aufbau eines Glases in etwa dem einer Flüssigkeit. Glas ist daher eine amorphe Substanz, d.h. man hat keine geordnete Struktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300&amp;quot; widths=&amp;quot;300&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Piasek kwarcowy.jpg|Eines der Rohstoffe zur Glasgewinnung, Quarzsand SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Calcite.jpg|Das Mineral Calcit ist zwar transparent, aber durch eine doppelte Brechung an den Grenzflächen erscheint das Bild dahinter doppelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Polymer transparent ist, müssen wir also ähnliche Bedingungen wie im Glas haben, nämlich dass wir eine möglichst ungeordnete Struktur haben. Daher können nur amorphe Polymere transparent sein. Umgekehrt führen teilkristalline Bereiche dazu, dass ein Polymer nicht transparent ist. Als Begründung sollen die zwei folgenden Bilder dienen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300&amp;quot; widths=&amp;quot;300&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Polymerstruktur-teilkristallin mit Lichteinfall.svg|Im Bereich der Kristallite existieren Strukturen, die Lichtstrahlen reflektieren können können. Dies führt dazu, dass das Licht, wenn, dann nur gestreut, das Material durchdringen kann.&lt;br /&gt;
File:Polymerstruktur-amorph mit Lichteinfall.svg|Eine amorphe Anordnung bietet keine Stellen, an denen Lichtstrahlen reflektiert werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;grid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;So ist es nicht unbedingt die Art der Monomere, die bestimmt, ob ein Poylmere transparent ist oder nicht, sondern vor allem von der Anordnung der Polymerketten untereinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bild sieht man eine Probe von PET (Polyethylenterephthalat), dass man vor allem von Kunststoffflaschen kennt. Normalerweise transparent (&#039;&#039;also amorph&#039;&#039;) kann kruzfristiges Erhitzen an einer Stelle dazu führen dass dort ein Kristiallisationsprozess einsetzt, der bewirkt, dass PET nicht mehr transparent ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Grund dafür, dass teilkristalline Polymere nicht transparent sind ist, dass die zwischen den kristallinen Bereichen liegenden amorphen Gebieten eine andere optische Dichte  haben als, die ebenfalls zu einer Brechnung des Lichtstrahl führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;[[File:Pet plastic crystallisation.jpg]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch an transparenten Kunststoffen ist, dass ist meist Monomere mit sehr große und starre Seitenketten haben oder selber sehr groß sind. Dies kann dazu beitragen, dass die Anordnung der Ketten eher Dazu als Beispiel zwei Kunststoffe, die meist aufgrund ihrer Transparenz genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300&amp;quot; widths=&amp;quot;300&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Polystyrene linear.svg|&#039;&#039;&#039;Polystrol (PS)&#039;&#039;&#039; hat als Seitengruppe einen großen Benzolring. Die tatsächliche Anordnung der Kette und der Seitengruppen ist natürlich in Realität etwas anders.&lt;br /&gt;
Datei:Isotactic-polystyrene-chain-from-xtal-3D-balls.png|Die Benzolringe versuchen sich untereinander aus dem Weg zu gehen. Im Idealfall kann das ganz regelmäßig werden, aber nur wenn das Material langsam abkühlt. &lt;br /&gt;
Datei:Isotactic-polystyrene-chain-from-xtal-3D-vdW.png|Hier sieht man noch einmal im Kalottenmodell, wie viel Platz die Benzolringe einnehmen. &lt;br /&gt;
File:PET.svg|Das &#039;&#039;&#039;Polyethylenterephthalat (PET)&#039;&#039;&#039; hat eine Repetiereinheit, die aufgrund von vielen Benzol-Ringen recht unflexibel ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organische Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:PVC_Monomer_Polymer.png&amp;diff=138913</id>
		<title>Datei:PVC Monomer Polymer.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:PVC_Monomer_Polymer.png&amp;diff=138913"/>
		<updated>2024-10-22T12:47:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Hochgeladen mit VisualEditor Seite&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = Chlorethen in Lewisschreibweise, PVC als Kette mit 4 Repetiereinheiten und in abgekürzter Schreibweise&lt;br /&gt;
|source = Eigene Arbeit&lt;br /&gt;
|author = [[User:Brockmann|Brockmann]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-CC-by-sa/4.0/de}}[[Category:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Category:Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
[[Category:Polymerisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Oberstufen-Chemiebuch_Kontextorientiert/Grundlagen_der_Polymer-Chemie&amp;diff=138912</id>
		<title>Oberstufen-Chemiebuch Kontextorientiert/Grundlagen der Polymer-Chemie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Oberstufen-Chemiebuch_Kontextorientiert/Grundlagen_der_Polymer-Chemie&amp;diff=138912"/>
		<updated>2024-10-22T12:45:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Lösung zu Aufgabe 2 und 3a eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite ist sehr theorielastig. Es geht hier darum, die Grundprinzipien der Polymerchemie zu verstehen. Dazu werden die Grundbegriffe relativ knapp und kompakt eingeführt. Anhand von Beispielen mit alltäglichen Kunststoffen werden dann diese Grundbegriffe aber genauer erläutert und vertieft. Ein wichtiger Aspekt, der hier eine Rolle spielt ist die Auswirkung der inneren Struktur und der Aufbau des Makromoleküls und die Auswirkung auf die Eigenschaften des Werkstoffs, den wir in der Nutzung und Untersuchung erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundbegriff Polymer ==&lt;br /&gt;
Ein Polymer (von griechisch πολύ poly ‚viel‘ und μέρος méros ‚Teil‘) ist ein chemischer Stoff, der aus Makromolekülen besteht. Die &#039;&#039;&#039;Makromoleküle&#039;&#039;&#039; eines Stoffes sind aus einer oder mehreren Struktureinheiten, den sogenannten &#039;&#039;&#039;Repetiereinheiten&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Wiederholeinheiten&#039;&#039;&#039;, aufgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel sei das Polypropylen betrachtet:&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:200px;&amp;quot;| [[Datei:Polypropylene.svg|200px]] &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:600px;&amp;quot;| [[File:Polypropylene syndiotactic mini trp.png|500px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Repetiereinheit&#039;&#039;&#039; des Polypropylen || &#039;&#039;&#039;Polymerkette&#039;&#039;&#039; des Polypropylens: man erkennt an der Hauptkette anhängen Seitenketten (hier: Methyl-Gruppen), die auch in der Reptiereinheit zu sehen sind.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Adjektiv polymer&#039;&#039;&#039; bedeutet dementsprechend &#039;&#039;„aus vielen (gleichen) Teilen aufgebaut“&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Polymer besteht nie aus identischen Makromolekülen, da die Anzahl der Wiederholeinheiten und damit die Molekülmasse der Moleküle variiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung der Polymere aufgrund der Repetiereinheiten ==&lt;br /&gt;
Die Repetiereinheiten der Polymere entstehen aus den der Verknüpfung von &#039;&#039;&#039;Monomeren&#039;&#039;&#039;. Monomere sind relativ kleine, reaktionsfähige Moleküle, die sich zu den Polymeren zusammenschließen können. Die Bildung von Polymeren aus einzelnen Monomeren erfolgt dabei über verschiedene Arten von sogenannten Polyreaktionen, wie die &#039;&#039;&#039;Polymerisation, Polykondensation oder Polyaddition&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Polymere können nach der Anzahl der Monomere, aus denen sie aufgebaut sind, eingeteilt werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Homopolymere&#039;&#039;&#039; bestehen aus nur einer Monomerart wie das bei den wichtigen Polymeren wie Polyethylen, Polypropylen und Polyvinylchlorid. Ein natürliches Homopolymer ist Naturkautschuk als ein Polyisopren.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Copolymere&#039;&#039;&#039; sind aus verschiedenen Monomeren aufgebaut, wie Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer (ABS), Styrol-Acrylnitril (SAN) oder Butylkautschuk. Die meisten Biopolymere sind Copolymere. Bei Copolymeren lässt sich über Syntheseweg die Anordnung der Repetiereinheiten recht genau festlegen, was zur Einteilung der Copolymere in verschiedene Typen führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|style=&amp;quot;text-align:center; font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Statistical copolymer 3D.svg|270px|Statistisches Copolymer]]&amp;lt;br /&amp;gt; Statistisches Copolymer&lt;br /&gt;
| [[Datei:Gradient copolymer 3D.svg|270px|Gradientcopolymer]]&amp;lt;br /&amp;gt; Gradientcopolymer&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Graft copolymer 3D.svg|270px|Pfropfcopolymer]]&amp;lt;br /&amp;gt; Pfropfcopolymer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Alternating copolymer 3D.svg|270px|Alternierendes Copolymer]]&amp;lt;br /&amp;gt; Alternierendes Copolymer&lt;br /&gt;
| [[Datei:Block copolymer 3D.svg|250px|Blockcopolymer]]&amp;lt;br /&amp;gt; Blockcopolymer&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Polymerblends&#039;&#039;&#039; entstehen durch Mischen von unterschiedlichen Homopolymere und/oder Copolymeren. Hergestellt werden sie meist durch intensive mechanische Vermischung von geschmolzenen Polymeren, wobei sich ein homogenes Material ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|class=wikitable  style=&amp;quot;text-align:left; font-size:90%;&amp;quot; width=&amp;quot;80%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Beispiele Homo- und Copolymere und ihre Repetiereinheiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Polystyrene skeletal.svg|80px|zentriert]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Poly(dimethylsiloxan).svg|100px|zentriert]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Styrol-Butadien-Kautschuk.svg|180px|zentriert]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:PET.svg|200px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Homopolymer&#039;&#039;&#039; Polystyrol: Eine Repetiereinheit, die sich &#039;&#039;n&#039;&#039;-fach im Makromolekül wiederholt.&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Homopolymer&#039;&#039;&#039; Polydimethylsiloxan, ein Silikon. Die Hauptkette wird von Silicium- und Sauerstoffatomen gebildet.&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Copolymer&#039;&#039;&#039; Styrol-Butadien-Kautschuk: Die Monomeren Styrol und 1,3-Butadien bilden zwei Repetiereinheiten, die sich nach der Abbildung in beliebiger Reihenfolge in einem Makromolekül abwechseln können.&lt;br /&gt;
| Polyethylenterephthalat hat nur eine charakteristische Repetiereinheit, obwohl zur Synthese zwei Monomere eingesetzt werden müssen.&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Herstellung von Polymeren - die radikalische Polymerisation ==&lt;br /&gt;
Das Grundprinzip aller Herstellungsverfahren künstlichen Polymere ist die Herstellung eines Makromoleküls aus den Monomeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Variante ist die &#039;&#039;&#039;Polymerisation&#039;&#039;&#039;, international üblicherweise auch &#039;&#039;&#039;Kettenpolymerisation&#039;&#039;&#039; genannt. Es bezeichnet alle chemischen Reaktionen, bei denen sich fortlaufend gleiche oder unterschiedliche Monomere an ein wachsendes Polymer zusammensetzen. Dabei findet weder eine Abspaltung von Nebenprodukten, noch eine Wanderung von Molekülgruppen innerhalb der Reaktionspartner statt. &amp;lt;u&amp;gt;Keine&amp;lt;/u&amp;gt; Kettenpolymerisationen sind Polykondensationen (&#039;&#039;Abspaltung von kleinen Molekülen&#039;&#039;) und Polyadditionen (&#039;&#039;Umgruppierung&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Arten von Polymerisationen beruhen im Wesentlichen auf drei Teilschritten:&lt;br /&gt;
* Einer &#039;&#039;&#039;Startreaktion&#039;&#039;&#039;, bei der sich ein sogenanntes aktives Zentrum bildet, das der Ausgangspunkt für die Bildung des Makromoleküls ist.&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;Wachstumsreaktion&#039;&#039;&#039;, bei der die makromolekulare Kette durch wiederholte Anlagerung der Monomere immer länger wird. Dabei findet jedes Mal die gleiche Reaktion statt, wobei das aktive Zentrum sich in jedem Schritt an das bisherige &amp;quot;Ende&amp;quot; des Makromoleküls &amp;quot;verschiebt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;&#039;Abbruchreaktion&#039;&#039;&#039;, bei der das Wachstum der Kette durch verschiedene mögliche Reaktion beendet wird. Je nach Art des aktiven Zentrums sind verschiedene Abbruchreaktionen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Art der Startreaktion und der Art des aktiven Zentrums unterscheidet man zwischen radikalischer, kationischer und anionischer Polymerisationen. Wir betrachten nur einen Typ davon. Der Ablauf bei den anderen ist fast identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mechanismus der radikalischen Polymerisation ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Elektronenvwerschiebung V1.svg|thumb|&amp;lt;small&amp;gt;Elektronenpaarverschiebung (links) und Einelektronenverschiebung (rechts)&amp;lt;/small&amp;gt;.]]Unter einem Reaktionsmechanismus versteht man in der Chemie einen Prozess, der von den Edukten bis zum zu den Produkten immer ähnlich verläuft und bei dem Zwischenprodukte und Übergangszustände eindeutig definiert werden können. Dabei ist der Verlauf unabhängig vom genauen Ausgangsstoff sondern hängt nur davon ab, das bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Meist sind das bestimmte Gruppierungen im Edukt oder zugesetzte Hilfschemikalien. Bei diesen Mechanismen spielen fast immer Elektronenbewegungen eine Rolle. Die Verschiebung und Umlagerung von einzelnen Elektronen oder Elektronenpaaren werden meist mit geschwungenen Pfeilen (↷) angedeutet (&#039;&#039;siehe auch rechts!&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum &#039;&#039;Kettenstart&#039;&#039; der Polymerisation wird ein Starter zugegeben, der sehr instabil ist und in zwei Radikale zerfällt. Ein solches Radikal greift die Mehrfachbindung an, indem das Elektronenpaar der Doppelbindung aufgespalten wird. Das Radikal R bindet sich mit Hilfe eines der Elektronen der Doppelbindung an das eine Kohlenstoff-Atom und dabei bleibt am zweiten Kohlenstoff-Atom der Doppelbindung ein einzelnes Elektron zurück. Dieses zweite Kohlenstoff-Atom ist damit nun selber ein Radikal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Datei:RadikalischeKettenpolymerisation Start.svg|rahmenlos|hochkant=1.7|Mechanismus der Startreaktion bei einer radikalischen Polymerisation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieses Ausgangsradikal lagern sich nun in einer &#039;&#039;Wachstumsreaktion&#039;&#039;, ohne das eine weitere Zufuhr von Aktivierunsenergie notwendig ist, ständig mehr Monomere an. Dabei findet, wie bei der Startreaktion, durch den Angriff des readikalischen Kohlenstoff-Atoms an ein Monomer, bei diesem immer eine Spaltung der Doppelbindung und Umlagerung der einzelnen Elektronen statt. Diese Reaktion kann theoretisch immer so weiter ablaufen, bis schließlich das Monomer aufgebraucht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Datei:RadikalischeKettenpolymerisation Wachstum.svg|rahmenlos|hochkant=3.1|Mechanismus der Wachstumsreaktion bei einer radikalischen Kettenpolymerisation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der radikalischen Polymerisation sind zwei einfache Reaktionen denkbar, bei denen zu einem &#039;&#039;Abbruch der Kettenreaktion&#039;&#039; ohne weiteres Zutun kommt. In beiden Fällen &amp;quot;verschwindet&amp;quot; das Radikal und somit kann die Wachstumsreaktion nicht mehr weiter ablaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;1. Möglichkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Beim das Zusammentreffen zweier Radikale bilden beide einzelnen Atome zusammen eine Elektronenpaarbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Datei:RadikalischeKettenpolymerisation Abbruch Kombination.svg|rahmenlos|hochkant=3.1|Mechanismus der Abbruchsreaktion durch Disproportionierung bei einer radikalischen Kettenpolymerisation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;2. Möglichkeit:&amp;lt;/u&amp;gt; Innerhalb eines der Radikale findet die Bildung einer Doppelbindung statt und das dabei freiwerdende Wasserstoff-Radikal bindet sich an ein anderes Radikal. Hier ist zu beachten, dass der eine Pfeil nicht nur einen Elektronenumlagerung sondern auch die Umlagerung des Wasserstoffs bewirkt, zu dem das Elektron gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Datei:RadikalischeKettenpolymerisation Abbruch Disproportionierung.svg|rahmenlos|hochkant=3.1|Mechanismus der Abbruchsreaktion durch Disproportionierung bei einer radikalischen Kettenpolymerisation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lang die Ketten werden, hängt im wesentlichen nicht davon ab, wieviel des Monomers man zur Verfügung stellt. Man kann die Kettenlänge aber steuern und das sollte leicht erklärbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe 1|Die Kettenlänge der Makromoleküle ist niemals bei allen Molekülen identisch. Allerdings kann man die durchschnittliche Länge der Ketten steuern, indem man die Menge an Radikal-Starter variiert. Daher die Frage:&lt;br /&gt;
* Wie wirkt sich die Zugabe einer größeren Menge an Radikalstarter auf die durchschittliche Kettenlänge der Makromoleküle aus? Werden sie länger oder kürzer?&lt;br /&gt;
Begründe deine Antwort!|Üben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch sogenannte Kettenüberträger, die gezielt zu bestimmten Zeitpunkten der Polymerisation zugegeben werden, um das aktive Zentrum einer wachsenden Polymerkette auf ein anderes Molekül zu übertragen.&lt;br /&gt;
:P• + XR → PX + R•&lt;br /&gt;
::&amp;lt;small&amp;gt;&#039;&#039;P = Polymerkette, XR = Kettenüberträger&#039;&#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übungsaufgaben zu Monomeren und Polymeren ===&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist die Art der Polymerisation für uns nicht von großer Bedeutung, denn welche Art der Polymerisation genutzt wird, ist eher ein praktisches Problem, das wir nicht nachvollziehen können und müssen. Es spielt für die Industrie natürlich schon ein Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir konzentrieren uns erst einmal auf mögliche Edukte und Produkte einer Polymerisation. Bei den folgenden Aufgaben geht es darum zu einem &#039;&#039;&#039;Monomer&#039;&#039;&#039; das passende &#039;&#039;&#039;Polymer&#039;&#039;&#039; zu suchen und umgekehrt, außerdem wird die &#039;&#039;&#039;Repetiereinheit&#039;&#039;&#039; betrachtet. Hier werden anhand des Polypropylens noch einmal die wichtigen Begriffe und ihr Zusammenhang gezeigt, damit klar ist, was ihr bei den folgenden Aufgaben bestimmen sollt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zusammenhang Monomer Polymer und Repetiereinheit beim Polypropylen.svg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe 2|Polyethylen wird aus dem Monomer Ethylen bzw. Ethen gebildet. Zeichne eine Polymerkette, die aus 5 Monomeren gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lösung versteckt|{{Box|LÖSUNG - AUFGABE 2|2=&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:PE-Polymer aus 5 Monomeren.svg|500px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|3=Lösung}}}}|Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe 3&lt;br /&gt;
| 2 = a.) &#039;&#039;&#039;PVC&#039;&#039;&#039; (= Polyvinychlorid) ist das drittwichtigste Polymer und ist besonders beständig gegen Sonnenlicht und andere Witterungseinflüsse. Es wird aus dem Monomer CH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;=CHCl gebildet. &lt;br /&gt;
* Zeichne eine Polymerkette, die 4 Repetiereinheiten enthält und schreibe das Polymer kurz mit Hilfe der Repetiereinheit.&lt;br /&gt;
* Gib den Namen des Monomers an.&lt;br /&gt;
::&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;TIPP:&#039;&#039;&#039; Schreibe das Monomer erst einmal in die Lewisschreibweise um, statt in der gegebenen Halbstrukturschreibweise.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lösung versteckt|{{Box|LÖSUNG - AUFGABE 3a|2=&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:PVC Monomer und Polymer.svg|500px]]&amp;lt;/center&amp;gt;|3=Lösung}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Acrylamid.svg|right|150px]]&lt;br /&gt;
b.) Das Monomer &#039;&#039;&#039;Acrylamid&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(siehe rechts)&#039;&#039; bildet wasserlösliche Polymerketten. Es wird auch für die Herstellung von Superabsorbern in Windeln genutzt.&lt;br /&gt;
* Zeichne zunächst das Monomer in Lewisschreibweise so, dass die Doppelbindung waagerecht &amp;quot;liegt&amp;quot; und die andere Atome entsprechend daran hängen.&lt;br /&gt;
* Zeichne eine Polymerkette, die 4 Repetiereinheiten enthält und schreibe das Polymer kurz mit Hilfe der Repetiereinheit.&lt;br /&gt;
* Wie ist der Name des Polymers?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lösung versteckt|{{Box|LÖSUNG - AUFGABE 3b|2=|3=Lösung}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 3 = Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe 4|Schreibe die angegebenen Poylmerketten mit Hilfe einer Repetiereinheit auf und bestimme das Monomer dazu.&lt;br /&gt;
* Schreibe zuerst die angegebene Skelettschreibweise um, in die Lewisschreibweise (zumindest alle C-Atome aufschreiben) und zeichne die Hauptkette gerade/waagrecht ein. &lt;br /&gt;
* Markiere dann die Repetiereinheit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:PMMA-chain.png|300px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lösung versteckt|{{Box|LÖSUNG - AUFGABE 4|2=&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemischte Aufgabenstellungen zu den Polymeren Lösung PMMA.svg|500px]]&lt;br /&gt;
|3=Lösung}}}}&lt;br /&gt;
| 3 = Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe 5|Hier ist der Ausschnitt eines Co-Polymers zu sehen. Bestimme die Repetiereinheit und daraus die zwei Monomere. Gib deren Namen an.&lt;br /&gt;
{{Lösung versteckt|{{Box|LÖSUNG - AUFGABE 5|2=&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Gemischte Aufgabenstellungen zu den Polymeren Lösung Copolymer Buten und Propen 01.svg|500px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|3=Lösung}}}}&lt;br /&gt;
| 3 = Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe 6|Zu den zwei gegebenen Monomere soll die Polymerkette eines alternierenden Co-Polymers gezeichnet werden.&lt;br /&gt;
{{Lösung versteckt|{{Box|LÖSUNG - AUFGABE 6|2=|3=Lösung}}}}&lt;br /&gt;
| 3 = Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einsatz von Katalysatoren===&lt;br /&gt;
Von der Definition her, sind Katalysatoren sicherlich bekannt unter der folgenden Definition:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Katalysator|Als Katalysator bezeichnet man in der Chemie einen Stoff, der die Reaktionsgeschwindigkeit durch die Senkung der Aktivierungsenergie einer chemischen Reaktion erhöht, ohne dabei selbst verbraucht zu werden.|Hervorhebung1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Herstellung von Kunststoffen haben Katalysatoren üblicherweise zwei mögliche Einsatzgebiete:&lt;br /&gt;
*Durch die &#039;&#039;&#039;Senkung der Aktivierungsenergie&#039;&#039;&#039; kann die Polymerisation schon bei Normal-Temperatur stattfinden. Das führte zum Beispiel beim Polyethylen dazu, das man statt dem bisher bei hohen Temperatur erzeugten Polyethylen mit vielen größeren Seitenketten, mit Hilfe des &#039;&#039;&#039;Ziegler-Natta-Katalysators&#039;&#039;&#039; bei Raumtemperaturen ein nahezu ganz lineares Molekül erzeugen konnte.&lt;br /&gt;
:Der Katalysator hält das &amp;quot;Ende&amp;quot; der Polymerkette und ebenso ein Monomer &amp;quot;fest&amp;quot;, aktiviert sie bringt sie so in Kontakt und erleichtert so die Reaktion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Ziegler-Natta-Mechanismus.svg]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ist das Monomer unsymmetrisch können die Seitenketten der einzelnen Monomere räumlich unterschiedlich an der langen Kette hängen. Diese als &#039;&#039;&#039;Taktizität&#039;&#039;&#039; bezeichnete Eigenschaft des Molekül-Aufbaus hat eine durchaus große Auswirkung auf die Eigenschaften des Polymers. Das folgende Bild zeigt drei Varianten der Taktizität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Polystyrol-ais.jpg]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Katalysator sorgt nicht nur für eine vereinfachte Reaktion, sondern bewirkt auch eine regelmäßige Anordnung der Seitenketten, da die Monomere immer von der gleichen Seite an die Kette angefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Versuch: Herstellung von Plexiglas ===&lt;br /&gt;
Polymethylmethacrylat oder kurz PMMA ist auch unter dem Namen Acrylglas bekannt. Vom Chemiker Otto Röhm aus Darmstadt &#039;&#039;(heute die Firma Evonik/Röhm&#039;&#039;) wurde es 1933 unter dem Namen &#039;&#039;&#039;Plexiglas&#039;&#039;&#039; als Patent angemeldet. In der DDR verwendete man die Bezeichnung O-Glas (für „organisches Glas“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise wird Acrylglas auch industriell über eine radikalische Polymerisation mit Hilfe des Initiators Dibenzoylperoxid hergestellt. Die dadurch entstehende Makromoleküle sind völlig &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;ataktisch&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PMMA-chain.png|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dibenzolyperoxid ist ein organisches Peroxid, das schon bei geringster Wärmezufuhr in zwei gleiche Radikale zerfällt, die dann Kohlendioxid abspalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dibenzoylperoxid-Zerfall.svg|100%]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|EXPERIMENT Herstellung von Plexiglas|&#039;&#039;&#039;Material:&#039;&#039;&#039; {{Sicherheitsinfo|Schutzbrille|GHSBrennbar|GHSGesundheitsgefahr|GHSExplosiv}}&lt;br /&gt;
* Reagenzglas&lt;br /&gt;
* Becherglas mit Wasser auf Heizplatte&lt;br /&gt;
* Uhrglas, dass mit Alufolie ausgekleidet ist&lt;br /&gt;
* 5 ml Methacrylsäuremethylester&lt;br /&gt;
* 2 Spatelspiten Dibenzoylperoxid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Durchführung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# In das Reagenzglas werden etwa 5 ml Methacrylsäuremethylester und 2 Spatelspitzen Dibenzoylperoxid gegeben.&lt;br /&gt;
# Die Lösung wird im Wasserbad erwärmt. Sobald man eine Reaktion zu beobachten kann, wird das Reagenzglas aus dem Wasserbad herausgenommen und die Masse auf die Alufolie ausgegossen und man wartet, bis sich das Material verfestigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entsorgung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Das Reagenzglas kann nach dem Abkühlen in den Restmüll entsorgt werden.|Experimentieren&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Struktur der Polymere==&lt;br /&gt;
Ein sehr großen Einfluss auf die Eigenschaften des Polymers hat die Grundstruktur des Makromoleküls. Auch bei gleichem Monomer gibt es dabei verschiedene Varianten-&lt;br /&gt;
*Es können sich &#039;&#039;&#039;lineare Makromoleküle&#039;&#039;&#039; bilden, die nur aus einer Polymerkette bestehen. Im Fall von &#039;&#039;&#039;Polyethylen&#039;&#039;&#039; z.B. ist die Hauptkette ein langkettiges, unverzweigtes Alkan.&lt;br /&gt;
*Bei entsprechenden Reaktionsbedingungen bilden sich auch &#039;&#039;&#039;verzweigte Makromoleküle&#039;&#039;&#039; mit einer Hauptkette und Seitenketten, bei verzweigtem Polyethylen wären es dann Alkylreste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Kettenlänge bestimmt auch der &#039;&#039;&#039;Verzweigungsgrad&#039;&#039;&#039; Dichte, Festigkeit und Schmelzpunkt des Polymers. Je nach Anordnung der verschiedenen Molekülketten im Material kann es zu unterschiedlich starken Wechselwirkungen dazwischen kommen. Wenn nicht polare Gruppierungen enthalten sind, spielen nur die Van-der-Waals-Kräfte dabei eine Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeordnete und stark verzweigte Polymere sind &#039;&#039;&#039;amorph&#039;&#039;&#039;, die Moleküle im Feststoff können nur ungeordnet miteinander wechselwirken. Unverzweigte Makromoleküle können als Feststoff eine &#039;&#039;&#039;teilkristalline Struktur&#039;&#039;&#039; ausbilden, bei der aufgrund einer parallelen Anordnung der Molekülketten relativ starke Van-der-Waals-Kräfte wirken können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während verzweigte und unverzweigte Polymere in der Regel sogenannte &#039;&#039;&#039;Thermoplaste&#039;&#039;&#039; sind, liegen bei den &#039;&#039;&#039;Elastomeren&#039;&#039;&#039; eine weitmaschige Vernetzung zwischen den „Hauptketten“ vor. Eine &#039;&#039;&#039;engmaschige Vernetzung&#039;&#039;&#039; führt hingegen zu Duroplasten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;190&amp;quot; heights=&amp;quot;170&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Polymerstruktur-linear.svg|lineares, unverzweigtes Makromolekül&lt;br /&gt;
Datei:Polymerstruktur-verzweigt.svg|verzweigtes Makromolekül&lt;br /&gt;
Datei:Polymerstruktur-teilkristallin.svg|teilkristalline Struktur linearer Polymere&lt;br /&gt;
Datei:Polymerstruktur-weitmaschig vernetzt.svg|weitmaschig vernetztes Polymer&lt;br /&gt;
Datei:Polymerstruktur-engmaschig vernetzt.svg|engmaschig vernetztes Polymer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Vernetzungen und Verzweigungen sind in den Abbildungen als rote Punkte dargestellt. Die roten, parallel liegenden Streifen sind die kristallinen Bereiche.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einteilung in Thermoplasten, Elastomere und Duroplasten===&lt;br /&gt;
Grob werden alle Polymere in drei Gruppen eingeteilt, mit denen ihre grundlegenden Eigenschaften beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;grid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Thermoplasten&#039;&#039;&#039; haben ihre Namen davon, dass sie bei &#039;&#039;&#039;Erwärmung plastisch&#039;&#039;&#039; werden, also verformt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dies möglich ist, darf es zwischen den einzelnen Kettenmolekülen keine stabilen Verbindungen in Form von Atombindungen geben. Besteht zwischen den einzelnen Kettenmolekülen nur eine Anziehung über Van-der-Waals-Kräfte oder Dipol-Dipol-Wechselwirkungen, so lösen sich diese beim Erwärmen, wenn die Ketten aus durch die Erwärmung in Schwingung geraten. Eine Atombindung kann dagegen bei &amp;quot;normalen&amp;quot; Temperaturen nicht gelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Thermoplasten gehören solche Kunststoffe wie das Polyethylen und das Polypropylen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-4&amp;quot;&amp;gt;[[File:Polymerstruktur-linear.svg]] &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Nicht vernetzte Ketten, die einfach quer durcheinander liegen.&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-4&amp;quot;&amp;gt;[[File:Polymerstruktur-verzweigt.svg]]&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039; Auch Seitenketten ändern nichts daran, dass es keine feste Verbindungen gibt.&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;grid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;Bei den &#039;&#039;&#039;Elastomeren&#039;&#039;&#039; handelt es sich um formfeste (&#039;&#039;also nicht flüssige&#039;&#039;), aber &#039;&#039;&#039;elastisch verformbare&#039;&#039;&#039; Kunststoffe, die bei Normaltemperatur quasi noch nicht steif gefroren sind (&#039;&#039;Glasübergang&#039;&#039;). Als elastisch bezeichnet man ein Material, dass unter Zug- und Druckbelastung seine Form verändert und bei Wegfall der einwirkenden Kraft in seine ursprüngliche, unverformte, Gestalt zurückkehrt (&#039;&#039;Beispiele: Sprungfeder, Gummi&#039;&#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache der Elastizität ist die typische Struktur von Elastomeren, bei denen es zwischen den einzelnen Kohlentoffketten in größeren Abständen Atombindungen gibt. Bei Krafteinwirkung kann der geknäulte, nicht verknüpfte Anteil der Polymerketten entflechtet und somit langgezogen werden. Nach Wegfall der Zugbelastung entspannen die Ketten und kehren in ihren bevorzugten, knäuelartigen, Zustand zurück. Man beachte, dass das nur geht, weil die Schmelztemperaturen der Elastomere niedriger sind als bei den Thermoplasten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[File:Polymerstruktur-weitmaschig vernetzt.svg]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch die weiträumige Vernetzung kann der Stoff zwar etwas verformt werden, aber nicht dauerhaft umgeformt werden.&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[File:Polymerstruktur-weitmaschig vernetzt-gestreckt.svg]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;grid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Duroplaste&#039;&#039;&#039; sind Kunststoffe, die nach ihrer Aushärtung &#039;&#039;&#039;nicht mehr verformt werden können&#039;&#039;&#039;. Sie haben also eine dauerhafte Struktur und sind nicht wie die Thermoplaste  durch Erwärmen verformbar. Außerdem sind sie meist hart und unlöslich in alle möglichen Lösungsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund dafür ist, dass die Polymer-Ketten über viele Atombindungen miteinander verknüpft sind. Damit man Werkstücke in einer ebstimmten Form bekommt, werden meist Vorprodukte verwendete, die noch schmelzbar oder löslich sind (&#039;&#039;meist sind es Kunstharze&#039;&#039;) weil sie noch nicht engmasching vernetzt sind, aber Vernetzungsmöglichkeiten haben. Mit Hilfe von Härtern und evtl. Katalysatoren oder auch hohe Temperaturen polymerisieren sie dann in ihrer Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Atombindungen stabil sind, können Sie nicht durch einfaches Erwärmen geschmolzen werden. Erst sehr hohe Temperaturen können die Atombindungen zerstören, wodurch aber die innere Struktur des Material unwiderbringbar zerstört wird und somit keine Umformung, wie bei den Thermoplasten möglich ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[File:Polymerstruktur-engmaschig vernetzt.svg]]&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;Es gibt eine engmaschige Verknüpfung nebeneinanderliegender Polymerketten mit Atombindungen.&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|Aufgabe 7|&#039;&#039;&#039;Informiere dich über die Wiederverwertbarkeit/Recycling der verschiedenen Arten von Kunststoffen.&#039;&#039;&#039; Einige Informationen, die wichtig dafür sind, solltest du schon aus den Texten bekommen haben. Informiere dich zum Beispiel über die Möglichkeit, ob und wie man Elastomere dauerhaft in eine neue Form bringen kann. Begründe deine Antworten ausführlich, mit ganzen Sätzen.|Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Teilkristalline Polymere====&lt;br /&gt;
[[Datei:Polymerstruktur-teilkristallin.svg|right]]&lt;br /&gt;
Bei thermoplastischen Polymeren gibt es noch zwei Untervarianten. Denn auch wenn es keine Atombindungen zwischen den Makromolekülen gibt, so können sie sich doch stark anziehen, dass sich strukturierte Bereiche, mit parallel liegenden Ketten, bilden. Ist das der Fall, so hat man ein &#039;&#039;&#039;teilkristallines&#039;&#039;&#039; Polymer. Dem gegenüber stehen die &#039;&#039;&#039;amorphen&#039;&#039;&#039; Polymere, also solche, bei denen die Makromoleküle einfach ungeordnet durcheinander liegen. Das entspricht einem normalen Thermoplast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob ein Polymer teilkristallin ist oder amorph hat auf einige Eigenschaften eine wesentliche Auswirkung. Das werden wir an konkreten Beispielen dann genauer besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entstehung von teilkristalline Bereichen hängt entweder von der Verarbeitung ab oder vom Molekülbau. Bei der Verarbeitung werden zum Beispiel für Fasern durch Verstreckung (&#039;&#039;also langziehen&#039;&#039;) die Molekülketten zum Teil parallel angeordnet. Beim Molekülbau können stark polare Seitenketten eine starke Anziehung bewirken, die dann zu einer parallelen Anordnung der Ketten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Transparenz von Kunststoffen===&lt;br /&gt;
Zu Beginn klären wir kurz zwei wichtige Begriffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|HINWEIS: Transparent und Opak|Ein Stoff ist &#039;&#039;&#039;transparent&#039;&#039;&#039;, wenn er durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Stoff ist ist &#039;&#039;&#039;opak&#039;&#039;&#039;, wenn er nicht durchscheinend ist.|Hervorhebung1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;grid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;Damit ein Stoff transparent sein kann, müssen Lichtstrahlen, ohne gebrochen zu werden, durch den Stoff hindurch kommen können. Nur dann ist ein &amp;quot;Bild&amp;quot; erkennbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn wenn die Lichtstrahlen zwar durchkommen, aber nicht in geordneter Form, weil sich ihre Richtung chaotisch ändert, dann kann man vielleicht Helligkeitsunterschiede erkennen, aber nicht was genau dort zu sehen sein müsste.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Fénytörés.jpg|400px]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bekannter transparenter Stoff ist Glas. Gewöhnlich wird Glas durch Schmelzen erzeugt. Physikalisch wird Glas als gefrorene, unterkühlte Flüssigkeit bezeichnet, die sehr schnell abgekühlt wurde. Das bedeutet, dass sich bei der Erstarrung der Schmelze zum Glas zwar Kristallkeime bilden, für eine vollständige Kristallisation jedoch nicht genügend Zeit bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erstarrende Glas ist zu schnell fest, um noch eine Umordnung der Bausteine zu einem regelmäßig angeordneten Kristall zu erlauben. Vereinfachend entspricht somit der atomare Aufbau eines Glases in etwa dem einer Flüssigkeit. Glas ist daher eine amorphe Substanz, d.h. man hat keine geordnete Struktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300&amp;quot; widths=&amp;quot;300&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Piasek kwarcowy.jpg|Eines der Rohstoffe zur Glasgewinnung, Quarzsand SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Calcite.jpg|Das Mineral Calcit ist zwar transparent, aber durch eine doppelte Brechung an den Grenzflächen erscheint das Bild dahinter doppelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ein Polymer transparent ist, müssen wir also ähnliche Bedingungen wie im Glas haben, nämlich dass wir eine möglichst ungeordnete Struktur haben. Daher können nur amorphe Polymere transparent sein. Umgekehrt führen teilkristalline Bereiche dazu, dass ein Polymer nicht transparent ist. Als Begründung sollen die zwei folgenden Bilder dienen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300&amp;quot; widths=&amp;quot;300&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Polymerstruktur-teilkristallin mit Lichteinfall.svg|Im Bereich der Kristallite existieren Strukturen, die Lichtstrahlen reflektieren können können. Dies führt dazu, dass das Licht, wenn, dann nur gestreut, das Material durchdringen kann.&lt;br /&gt;
File:Polymerstruktur-amorph mit Lichteinfall.svg|Eine amorphe Anordnung bietet keine Stellen, an denen Lichtstrahlen reflektiert werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;grid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;So ist es nicht unbedingt die Art der Monomere, die bestimmt, ob ein Poylmere transparent ist oder nicht, sondern vor allem von der Anordnung der Polymerketten untereinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bild sieht man eine Probe von PET (Polyethylenterephthalat), dass man vor allem von Kunststoffflaschen kennt. Normalerweise transparent (&#039;&#039;also amorph&#039;&#039;) kann kruzfristiges Erhitzen an einer Stelle dazu führen dass dort ein Kristiallisationsprozess einsetzt, der bewirkt, dass PET nicht mehr transparent ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Grund dafür, dass teilkristalline Polymere nicht transparent sind ist, dass die zwischen den kristallinen Bereichen liegenden amorphen Gebieten eine andere optische Dichte  haben als, die ebenfalls zu einer Brechnung des Lichtstrahl führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;[[File:Pet plastic crystallisation.jpg]]&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch an transparenten Kunststoffen ist, dass ist meist Monomere mit sehr große und starre Seitenketten haben oder selber sehr groß sind. Dies kann dazu beitragen, dass die Anordnung der Ketten eher Dazu als Beispiel zwei Kunststoffe, die meist aufgrund ihrer Transparenz genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;300&amp;quot; widths=&amp;quot;300&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Polystyrene linear.svg|&#039;&#039;&#039;Polystrol (PS)&#039;&#039;&#039; hat als Seitengruppe einen großen Benzolring. Die tatsächliche Anordnung der Kette und der Seitengruppen ist natürlich in Realität etwas anders.&lt;br /&gt;
Datei:Isotactic-polystyrene-chain-from-xtal-3D-balls.png|Die Benzolringe versuchen sich untereinander aus dem Weg zu gehen. Im Idealfall kann das ganz regelmäßig werden, aber nur wenn das Material langsam abkühlt. &lt;br /&gt;
Datei:Isotactic-polystyrene-chain-from-xtal-3D-vdW.png|Hier sieht man noch einmal im Kalottenmodell, wie viel Platz die Benzolringe einnehmen. &lt;br /&gt;
File:PET.svg|Das &#039;&#039;&#039;Polyethylenterephthalat (PET)&#039;&#039;&#039; hat eine Repetiereinheit, die aufgrund von vielen Benzol-Ringen recht unflexibel ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organische Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:PVC_Monomer_und_Polymer.svg&amp;diff=138911</id>
		<title>Datei:PVC Monomer und Polymer.svg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:PVC_Monomer_und_Polymer.svg&amp;diff=138911"/>
		<updated>2024-10-22T12:40:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Brockmann lud eine neue Version von Datei:PVC Monomer und Polymer.svg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = Chlorethen in Lewisschreibweise, PVC als Kette mit 4 Repetiereinheiten und in abgekürzter Schreibweise&lt;br /&gt;
|source = Eigene Arbeit&lt;br /&gt;
|author = [[User:Brockmann|Brockmann]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-CC-by-sa/4.0/de}}[[Category:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Category:Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
[[Category:Polymerisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:PVC_Monomer_und_Polymer.svg&amp;diff=138910</id>
		<title>Datei:PVC Monomer und Polymer.svg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:PVC_Monomer_und_Polymer.svg&amp;diff=138910"/>
		<updated>2024-10-22T12:37:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Brockmann lud eine neue Version von Datei:PVC Monomer und Polymer.svg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = Chlorethen in Lewisschreibweise, PVC als Kette mit 4 Repetiereinheiten und in abgekürzter Schreibweise&lt;br /&gt;
|source = Eigene Arbeit&lt;br /&gt;
|author = [[User:Brockmann|Brockmann]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-CC-by-sa/4.0/de}}[[Category:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Category:Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
[[Category:Polymerisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:PVC_Monomer_und_Polymer.svg&amp;diff=138909</id>
		<title>Datei:PVC Monomer und Polymer.svg</title>
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		<updated>2024-10-22T12:34:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Brockmann lud eine neue Version von Datei:PVC Monomer und Polymer.svg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = Chlorethen in Lewisschreibweise, PVC als Kette mit 4 Repetiereinheiten und in abgekürzter Schreibweise&lt;br /&gt;
|source = Eigene Arbeit&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Brockmann</name></author>
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		<title>Datei:PVC Monomer und Polymer.svg</title>
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		<updated>2024-10-22T12:27:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Brockmann lud eine neue Version von Datei:PVC Monomer und Polymer.svg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = Chlorethen in Lewisschreibweise, PVC als Kette mit 4 Repetiereinheiten und in abgekürzter Schreibweise&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
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		<title>Datei:PVC Monomer und Polymer.svg</title>
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		<updated>2024-10-22T12:21:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Brockmann lud eine neue Version von Datei:PVC Monomer und Polymer.svg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
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== Lizenz ==&lt;br /&gt;
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[[Category:Kunststoffe]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Brockmann</name></author>
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		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:PVC_Monomer_und_Polymer.svg&amp;diff=138906</id>
		<title>Datei:PVC Monomer und Polymer.svg</title>
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		<updated>2024-10-22T12:18:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Hochgeladen mit VisualEditor Seite&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = Chlorethen in Lewisschreibweise, PVC als Kette mit 4 Repetiereinheiten und in abgekürzter Schreibweise&lt;br /&gt;
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[[Category:Polymerisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
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	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:PE-Polymer_aus_5_Monomeren.svg&amp;diff=138905</id>
		<title>Datei:PE-Polymer aus 5 Monomeren.svg</title>
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		<updated>2024-10-22T11:43:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Brockmann lud eine neue Version von Datei:PE-Polymer aus 5 Monomeren.svg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = PE-Polymer aus 5 Monomer-Einheiten in verschiedenen Strukturformelvarianten&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
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[[Category:Polymerisation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Kunststoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
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	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:PE-Polymer_aus_5_Monomeren.svg&amp;diff=138904</id>
		<title>Datei:PE-Polymer aus 5 Monomeren.svg</title>
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		<updated>2024-10-22T11:18:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Hochgeladen mit VisualEditor Seite&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = PE-Polymer aus 5 Monomer-Einheiten in verschiedenen Strukturformelvarianten&lt;br /&gt;
|source = Eigene Arbeit&lt;br /&gt;
|author = [[User:Brockmann|Brockmann]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-CC-by-sa/4.0/de}}[[Category:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Category:Polymerisation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Kunststoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=137252</id>
		<title>Stereochemie Kohlenhydrate</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Stereochemie_Kohlenhydrate&amp;diff=137252"/>
		<updated>2024-03-26T14:30:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Anfang Inhalt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eine &#039;&#039;&#039;Aldohexose&#039;&#039;&#039;, also ein Zucker mit einer Aldehyd-Gruppe und insgesamt sechs Kohlenstoffatomen, an denen fünf Hydroxy-Gruppen gebunden sind. Da diese Aldohexosen asymmetrisch substituierte Kohlenstoffatome enthalten, tritt eine besondere Form der Isomerie auf, die Stereoisomerie. Das bedeutet, dass die Hydroxy-Gruppen an den vier mittleren Kohlenstoffatomen räumlich unterschiedlich angeordnet sind. Um die verschiedenen Aldohexosen unterscheiden zu können, zeichnet man sie in der Fischer-Projektion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischer-Projektion ermöglicht es, dreidimensionale Moleküle so zu zeichnen, dass eindeutig erkennbar ist, welche Substituenten welche räumliche Anordnung haben. Ein Substituent ist hierbei definiert als alles, was mit einer Einfachbindung an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, also Atome wie Wasserstoff oder Chlor, funktionelle Gruppen wie Amino- oder Hydroxy-Gruppen oder größere Molekülteile, z. B. sind bei Glucose die Kohlenstoffatome C1 und C2 mit allem, was daran gebunden ist, ein Substituent von C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kann man mit Hilfe der Fischer-Projektion leicht erkennen, ob es sich bei zwei Molekülen um Diastereomere oder Enantiomere handelt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Oberstufen-Chemiebuch_Kontextorientiert/Zucker_chemisch_betrachtet&amp;diff=137250</id>
		<title>Oberstufen-Chemiebuch Kontextorientiert/Zucker chemisch betrachtet</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Oberstufen-Chemiebuch_Kontextorientiert/Zucker_chemisch_betrachtet&amp;diff=137250"/>
		<updated>2024-03-25T09:59:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Allgemein kann man sagen dass alle Zucker-Arten, neben Eiweiß und Fett der dritte wichtige Nahrungsbestandteil im Tier- und Pflanzenreich darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Zucker bzw. Kohlenhydraten verstand man lange Verbindungen, die neben Kohlenstoff noch Wasserstoff und Sauerstoff im Verhältnis 2:1 (also wie beim Wasser) enthält und die Summenformeln CnH2nOn hat. Inzwischen man allerdings andere natürliche Zuckersorten gefunden, bei denen diese Regeln nicht mehr gelten. Außerdem gibt es auch Verbindunge mit Schwefel, die man zu den Kohlenhydraten zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere/eindeutigere Definition für Kohlenhydrate wäre &#039;&#039;&#039;Oxidationsprodukte mehrwertiger Alkohole&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob unterteilt man alle Kohlenhydrate in drei Gruppen, denn kleinere Kohlenhydrate können sich durch eine Kondensationsreaktion verbinden und so größere Moleküle bilden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Monosaccharide (Einfache Zucker)&#039;&#039;&#039; ... meist Pentosen C&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;10&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt; (z.B. die Ribose) und Hexosen C&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt; (wie die Glucose und Fructose).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Oligosaccharide&#039;&#039;&#039; ... hier sind 2 bis 6 Monsaccharide mit einander verbunden. Speziell zu den Disacchariden sind gehören die Saccharose (Rohrzucker, Rübenzucker), Maltose (Malzzucker) und Lactose (Milchzucker).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Polysaccharide&#039;&#039;&#039; ... langkettige Polymere, im Prinzip die Fortführung der Verbindung bei den Oligosacchariden, allerdings ist das Verhalten dieser Polysaccharide nicht wirklich mit denen der Monosaccharide und Oligosaccharide vergleichbar. Wichtige Beispiele sind die Stärke, Cellulose und Glykogen &#039;&#039;(verzweigtes Poylsaccharid, das kurz- bis mittelfristigen Speicherung und Bereitstellung des Energieträgers Glucose dient)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der systematische Name eines &#039;&#039;&#039;Monosaccharids&#039;&#039;&#039; enthält immer die &#039;&#039;&#039;Endung &amp;quot;-ose&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Bei Oligo- und Polysaccharide gibt es teilweise Trivialnamen, ohne diese Endung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Monosaccharide ==&lt;br /&gt;
Wie schon erwähnt sind Kohlenhydrate Oxidationsprodukte mehrwertiger Alkohole. Je nachdem ob eine primäre oder sekundäre Alkohol-Gruppe oxidiert wird erhält man entweder eine ...&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Aldose&#039;&#039;&#039; ... wenn eine primäre Gruppe oxidiert wurde, enthält man eine Aldehyd-Gruppe.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ketose&#039;&#039;&#039; ... wenn eine sekundäre Gruppe oxidiert wurde, enthält man eine Keto-Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Bild ist links eine Aldose, rechts eine Ketose&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:D-Glucose vs. D-Fructose Structural Formulae V.1.svg]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einfachste mögliche Kohlenhydrat wäre ein oxidiertes Glykol, was dann eine &#039;&#039;&#039;Aldobiose&#039;&#039;&#039; ergäbe oder Glykolaldehyd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[File:Glycolaldehyde.svg|200px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optische Aktivität ==&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit, die bei fast allen Kohlenhydraten auftritt, ist die sogenannte &#039;&#039;&#039;optische Aktivität&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[File:Polarimeter (Optical rotation).svg]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht ist ja eine elektromagnetische Welle. Normalerweise enthält Licht Wellen, die in allen möglichen Richtungen/Ebenen schwingen&#039;&#039;&#039;(2)&#039;&#039;&#039;, also quasi durcheinander. Ein Polarimeter&#039;&#039;&#039;(3)&#039;&#039;&#039; sorgt dafür, dass nur Licht durchkommt, dass in einer bestimmten Ebene&#039;&#039;&#039;(4)&#039;&#039;&#039; schwingt. Einige Substanzen&#039;&#039;&#039;(5)&#039;&#039;&#039; haben eine Auswirkung auf die Schwingungsebene und zwar in dem Sinne, dass die Schwingungsebene verdreht wird&#039;&#039;&#039;(6)&#039;&#039;&#039;. Mit Hilfe von einem zweiten Polarimeter&#039;&#039;&#039;(7)&#039;&#039;&#039; kann man untersuchen, wie weit sich die Schwingungsebene verdreht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Optisch aktive Substanzen haben natürlich auch auf &amp;quot;normales&amp;quot;, also nicht polarisiertes Licht diese Auswirkung, nur wird es erst mit Hilfe von zwei Polarisationsfiltern sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LearningApp|app=13835824|width=100%|height=400px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Effekt der optischen Aktivität tritt nicht nur bei Zuckern auf, sondern bei vielen anderen Stoffen. Die Besonderheit ist, dass immer mindestens ein Atom vorkommen muss, das vier verschiedene Substituenten hat. Das ist hier im folgenden Molekül der Fall, wo das zentrale Kohlenstoff-Atom als Substitutenten eine Wasser-Atom, eine Methyl-Gruppe, ein Chlor- und eine Brom-Atom besitzt. Üblicherweise hebt man ein solches Kohlenstoff-Atom mit einem Sternchen hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[File:Carbone asymetrique.png|200px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man bezeichnet dieses Kohlenstoff-Atom asymmetrisch oder als Stereozentrum. Solche Verbindungen bezeichnet man auch als &#039;&#039;&#039;chiral&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das der Fall ist, kann es aufgrund der räumlichen Anordnung der vier Substituenten passieren, dass man Moleküle zusammenbaut, bei denen zwar die Atome identisch zusammengesetzt sind, die aber nicht zur Deckung gebracht werden können. Diese Moleküle verhalten sich dann wie Bild und Spiegelbild zueinander, wie es auch bei unseren beiden Händen der Fall ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Chirality with hands.svg|400px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=30824|height=200px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die rechtsdrehende Milchsäure ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine gewisse Zeit war es im Lebensmittelhandel, speziell in den Kühlregalen üblichen die Milchprodukte mit Beschriftungen zu versehen wie diese:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&#039;&#039;Dieser Naturjoghurt enthält vorwiegend rechtsdrehende Milchsäure L(+).&#039;&#039; &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Vorwissen oder Optische Aktivität ist sicher klar, dass es genau darum geht. Eines der einfachsten Moleküle, dass optisch aktiv ist, ist nämlich die Milchsäure. &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
D-Milchsäure.svg|&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Milchsäure &amp;lt;br /&amp;gt; oder (–)-Milchsäure&lt;br /&gt;
L-Milchsäure.svg|&amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-Milchsäure&amp;lt;br /&amp;gt; oder (+)-Milchsäure&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was die Benennung &#039;&#039;(also L bzw. D)&#039;&#039; betrifft, so schauen wir uns das noch später an. Die Richtung, in der die Schwingungsebene des polarisierten Lichtes verdreht wird, wird mit (+) für rechtsdrehend und (-) für linksdrehend bezeichnet. Der Drehwinkel ist übrigens eine Stoffeigenschaft. Der Winkel ist dabei abhängig von der Temperatur, von der Konzentration und dem Lösungsmittel. Der sogenannte spezifische Drehwinkel für D-Milchsäure ist &amp;lt;math&amp;gt; \left[ \alpha \right]_\text {D}^{20} = -2,6 \mathrm{ \ (\ H_2O) }&amp;lt;/math&amp;gt;. Dabei steht das hochgestellte 20 für die Temperatur, hintendran steht das Lösungmittel, dort wird oft auch die Konzentration in g pro 100 ml Lösungsmittel angegeben, das D steht für gelbes Natriumlicht &#039;&#039;(die Natrium-D-Linie)&#039;&#039;.  Für L-Milchsäure ist &amp;lt;math&amp;gt; \left[ \alpha \right]_\text {D}^{20} = +2,6&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehwinkel von zwei &#039;&#039;&#039;Enantiomeren&#039;&#039;&#039;, die zwei zueinander spiegelsymmetrischen Moleküle, sind vom Wert immer identisch, aber mit gegensätzlichem Vorzeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L-(+)-Milchsäure kommt in Schweiß, Blut, Speichel, im Muskelserum, in der Niere und Galle vor. Das &#039;&#039;&#039;Racemat&#039;&#039;&#039;, eine 1:1-Mischung aus D- und L-Milchsäure, findet sich z. B. in Sauermilch- und Molkeprodukten, Tomatensaft und Bier. Bei allen Produkten, die per Milchsäuregärung haltbar gemacht werden, ist der Anteil der beiden Enantiomere abhängig vom verwendeten Bakterienstamm und den Reaktionsbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher stand linksdrehende Milchsäure im Verdacht, vom Körper schlechter verwertet zu werden. Doch dies wurde inzwischen widerlegt. Der menschliche Körper produziert selbst beide Milchsäurearten und kann beide verwerten. Allerdings sollten Säuglinge und Kleinkinder in den ersten zwölf Monaten sowie Menschen, bei denen ein großer Teil des Dünndarms entfernt werden musste, mit linksdrehender Milchsäure vorsichtig sein. Sie können den Stoff wohl nicht gut abbauen, was zu einer Übersäuerung des Blutes führen kann. Für gesunde Kinder über zwölf Monate sowie Jugendliche und Erwachsene ist der Verzehr jedoch gesundheitlich unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonderfälle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch Sonderfälle, bei denen man trotz asymmetrisch besetzten C-Atomen keine optische Aktivität haben. Die Weinsäure etwa gibt es in drei Varianten. Zwei Varianten, die optisch aktiv sind und eine dritte, bei denen die Substituenten so angeordnet sind, dass das Molekül in sich symmetrische ist. Diese sogenannten Meso-Weinsäure ist optisch inaktiv.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:D-Weinsäure.svg|&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Weinsäure [Synonym: (&#039;&#039;2S&#039;&#039;,&#039;&#039;3S&#039;&#039;)-Weinsäure]&lt;br /&gt;
Datei:L-Weinsäure.svg|&amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Weinsäure [Synonym: (&#039;&#039;2R&#039;&#039;,&#039;&#039;3R&#039;&#039;)-Weinsäure]&lt;br /&gt;
Datei:meso-Weinsäure Spiegel.svg|&#039;&#039;meso&#039;&#039;-Weinsäure, die gestrichelte Linie ist die Spiegelebene&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Fischer-Projektion===&lt;br /&gt;
Wie bei anderen größeren Molekülen, haben wir auch bei Kohlenhydraten ja die Möglichkeit, dass man Atome unterschiedlich anordnen kann. Dies auf dem Papier darzustellen ist dann noch einfach, wenn die Atome ganz anders zusammen gesetzt sind. Man hat dann sogenannte &#039;&#039;&#039;Konstitutionsisomere&#039;&#039;&#039;. Bei den Kohlenhydrate kommt aber noch dazu, dass die Zusammensetzung identisch, es aber unterschiedliche räumliche Anordnungen gibt, die zur optischen Aktivität führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Fischer, der neben Killani und Tollens die Struktur der Kohlenhydrate geklärt hat, haben wir eine Möglichkeit zu verdanken, dies eigentlich recht einfach zu notieren. Dabei muss man die Kohlenstoff-Kette senkrecht von oben nach unten zeichnen, wobei das am stärksten oxidierte Atom oben steht. Statt den Kohlenstoff-Atomen zeichnet man dann einfach ein &amp;quot;Kreuz&amp;quot; bzw. eine Art &amp;quot;Kreuz-Skelett&amp;quot; bei mehr als vier C-Atomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Fischer Projection2.svg|400px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele zu der Triose Glycerinaldehyd:&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Glycerinaldehyd.svg|80%]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier Tetrosen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:ErythroseThreose.svg|80%]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weiterhin gilt:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Horizontale (waagerechte) Linien zeigen  auf den Betrachter zu.&lt;br /&gt;
* Vertikale (senkrechte) Linien laufen vom Betrachter weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Modell führt das zu einer gekrümmten Kette, wenn man diese Moleküle mit einem Molekülbaukasten nachbaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht man von dieser Art der Darstellung aus, ergeben sich verschiedene Anordnungen für die mittleren Kohlenstoff-Atome. Diese wiederum bestimmen den Namen der Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Family tree aldoses.svg|miniatur|none|hochkant=3.6|„Stammbaum“ der &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Aldosen. Durch Anhängen von (HC–OH)-Gruppen verlängert sich das Grundgerüst, so dass weitere Zucker abgeleitet werden können (von Triosen mit drei Kohlenstoffatomen bis Hexosen mit sechs Kohlenstoffatomen). Dabei ist die Drehrichtung polarisierten Lichtes mit (+) bzw. (−) angegeben.&amp;lt;br/&amp;gt;(&#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Glycerinaldehyd;&amp;lt;br/&amp;gt;(&#039;&#039;&#039;2a&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Erythrose; (&#039;&#039;&#039;2b&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Threose;&amp;lt;br/&amp;gt;(&#039;&#039;&#039;3a&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Ribose; (&#039;&#039;&#039;3b&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Arabinose; (&#039;&#039;&#039;3c&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Xylose; (&#039;&#039;&#039;3d&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Lyxose;&amp;lt;br/&amp;gt;(&#039;&#039;&#039;4a&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Allose; (&#039;&#039;&#039;4b&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Altrose; (&#039;&#039;&#039;4c&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Glucose; (&#039;&#039;&#039;4d&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Mannose; (&#039;&#039;&#039;4e&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Gulose; (&#039;&#039;&#039;4f&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Idose; (&#039;&#039;&#039;4g&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Galactose; (&#039;&#039;&#039;4h&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Talose]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir wieder, wie bei der Milchsäure und den anderen Beispielen, den Buchstaben &amp;quot;D&amp;quot;, der dem Namen vorangestellt wird. Entsprechend spiegelsymmetrisch sind dann die entsprechenden &amp;quot;L&amp;quot;-Varianten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:L-Glucose farbig V1.png|right|200px]]&lt;br /&gt;
Ob eine Variante L oder D ist hängt davon ab, auf welcher Seite der Substituent -OH in der Fischer-Projektion am untersten asymmetrischen C-Atom steht. Die beiden äußeren C-Atome sind übrigens immer asymmetrisch, da sie zwei H-Atome besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bild rechts hat man ein Glucose-Molekül und die OH-Gruppe am zweituntersten C-Atom steht auf der linken Seite. Daher ist es L-Glucose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buchstaben leiten sich folgendermaßen her:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039; von lateinisch &#039;&#039;&#039;leavus&#039;&#039;&#039; = links&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039; von lateinisch &#039;&#039;&#039;dexter&#039;&#039;&#039; = rechts ... im Französischen auch &amp;quot;a droit&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|2-β-D-Fructofuranosyl-1-α-D-glucopyranosid|2=&lt;br /&gt;
Von dem langen Namen für Saccharose können wir die ersten Abschnitte nun klären:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D-Fructo&#039;&#039;&#039; kommt von &#039;&#039;&#039;D-Fructose&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;D-gluco&#039;&#039;&#039; von &#039;&#039;&#039;D-Glucose&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben hier also ein Disaccharrid, das aus D-Fructose und D-Glucose zusammengesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|3=Hervorhebung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ringbildung ==&lt;br /&gt;
Um die weiteren Namensbestandteile von Saccharose zu klären, konzentrieren wir uns auf die D-Glucose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fischerprojekt ist ein Glucose-Molekül ja eine lange Kette. Tatsächlich aber liegt Glucose immer ringförmig vor. Dieser Ring kommt dadurch zustande, dass das Aldehyd-Gruppe mit einer OH-Gruppe reagiert. Das C-Atom der Aldehyd-Gruppe geht eine Bindung zum O, der OH-Gruppe ein. Dies wird Umlagerung eines H-Atoms möglich, von der OH-Gruppe zum O der Aldehyd-Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Glucose Fisher to Haworth.gif|300px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemisch betrachtet reagieren hier eine Alkohol-Gruppe mit einer Carbonyl-Gruppe C=O. Dabei enstehen sogenannte Halbacetale. Das H+ über dem Doppelpfeil deutet an, dass die Reaktion von Säure katalysiert wird. Außerdem ist die Reaktion eine Gleichgewichtsreaktion und kann in beide Richtungen stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Hemiacetale Formation V.1.svg|300px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Furanose und Pyranose ===&lt;br /&gt;
Je nachdem, welches der OH-Gruppen sich an dieser Ringbildung beteiligt, kann es zu verschiedengroßen Ringen kommen. Üblich sind eigentlich nur 5er-Ringe und 6er-Ringe, wobei man beachten muss, dass immer ein Sauerstoff-Atom in dem Ring enthalten ist. Grund dafür ist, dass diese Ringe am günstigsten sind, was die Winkel in der Kohlenstoffkette/-bzw. dem Kohlenstoffring betrifft. Bei einem 4er-Ring wäre der Winkel etwa 90° und dass zu weit vom typischen Tetraeder-Winkel von etwa 109° entfernt. Bei einem 5er hat man dagegen 108°, wenn die fünf C-Atome eben angeordnet sind. Beim 6er-Ring ordnen sich die C-Atome in verschiedenen verdrehten Varianten an, die wir später nach einmal kurz ansprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name für die jeweilige Variante des Zuckers leiten sich von den Namen von ringförmigen Verbindungen ab, die Suaerstoff-Atom im Ring haben, nämlich vom Furan und vom Pyran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; font-size:90%; border=1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Furan, Tetrahydrofuran und Furanose&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Name&lt;br /&gt;
| Furan || Tetrahydrofuran || α-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Altrofuranose&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Strukturformel&lt;br /&gt;
| [[Datei:Blue FURANE V.1.svg|85px|Furan]] || [[Datei:Blue THF V.1.svg|85px|Furan]] || [[Datei:Blue D-Altrose(alpha-FURANOSE) V.1.png|210px|α-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Altrofuranose]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Bemerkung&lt;br /&gt;
| Furan-Ring (&amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;blau&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;)&lt;br /&gt;
| Tetrahydrofuran-Ring (&amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;blau&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;)&lt;br /&gt;
| Tetrahydrofuran-Ring &amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;blau&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt; markiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; font-size:90%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Tetrahydropyrane (Pyrane)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Name&lt;br /&gt;
| Pyran || Tetrahydropyran || α-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Glucopyranose&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Strukturformel&lt;br /&gt;
| [[File:2H-Pyran.svg|85px|Pyran]] ||[[Datei:TetrahydroPYRANE V.1.svg|85px|Tetrahydropyran]] || [[Datei:TetrahydroPYRANE V.2.svg|210px|α-Glucopyranose]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Bemerkung&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| Tetrahydropyran-Ring (&amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;blau&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;)&lt;br /&gt;
| Tetrahydropyran-Ring &amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;blau&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt; markiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|2-β-D-Fructofuranosyl-1-α-D-glucopyranosid|2=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fructo&#039;&#039;&#039;furanosyl&#039;&#039;&#039; bedeutet, dass die Fructose einen 5er-Ring bildet&lt;br /&gt;
* Gluco&#039;&#039;&#039;pyranosid&#039;&#039;&#039; bedeutet, dass die Glucose einen 6er-Ring bildet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|3=Hervorhebung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haworth-Projektion ===&lt;br /&gt;
Bei der Ringbildung ist es ja so, dass bei der Aldehyd- bzw. Keto-Gruppe die Doppelbindung zum Sauerstoff geöffnet wird. Dadurch entsteht an dem C-Atom der ehemaligen Aldehyd- bzw. Keto-Gruppe ein weiteres asymmetrischen Kohlenstoff-Atom und somit kann es wiederum zwei verschiedene Varianten geben. Diese werden mit den griechischen Buchstaben α- bzw. β bezeichnet. Hier eine Übersicht zu den vier Möglichkeiten, die sich bei der Ringbildung von Glucose ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable centered&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFDEAD;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Verschiedene Formen und Darstellungen von &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Glucose im Vergleich&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Keilstrichformel&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Haworth-Projektion &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:D-Glucose Keilstrich.svg|100px]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Datei:Alpha-D-Glucofuranose.svg|120px]]&amp;lt;br /&amp;gt;α-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Glucofuranose&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Datei:Beta-D-Glucofuranose.svg|120px]]&amp;lt;br /&amp;gt;β-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Glucofuranose&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Datei:Alpha-D-Glucopyranose.svg|100px]]&amp;lt;br /&amp;gt;α-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Glucopyranose&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Datei:Beta-D-Glucopyranose.svg|100px]]&amp;lt;br /&amp;gt;β-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Glucopyranose&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Fischer-Projektion hier nicht mehr verwendbar ist, hat sich eine weitere, genau festgelegt Darstellungsart für die Ringe etabliert, die sogenannte Haworth-Projektion oder -Darstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül wird als ebenes Sechseck bzw. Fünfeck gezeichnet, obwohl der Ring tatsächlich nicht eben ist (wie es Benzol möglich ist). Mit diesen Anordnungen beschäftigen wir uns später noch einmal kurz, wie schon vorhin erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein im Ring enthaltenes Sauerstoff-Atom nimmt bei Ringen mit fünf Atomen die Position in jener Ecke ein, die vom Betrachter weg zeigt, sodass das Fünfeck mit der gegenüberliegenden Kante (Bindung) nach vorne weist. In einem Sechsring erhält der Sauerstoff die hintere rechte Ecke. Die Kohlenstoff-Atome folgen in ihrer Nummerierung dem Uhrzeigersinn, allerdings muss dabei dem ersten Kohlenstoff-Atom nicht notwendigerweise die Position 1 zukommen. Substituenten (und gelegentlich auch Wasserstoff-Atome) werden senkrecht ober- oder unterhalb der Ringatome gezeichnet. Substituenten, die in der Fischer-Projektion nach rechts weisen, stehen in der Haworth-Projektion unten (und umgekehrt), was die Einordnung eines Moleküls nach der Fischer-Nomenklatur ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merke: FLOH – was bei &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;ischer &#039;&#039;&#039;l&#039;&#039;&#039;inks ist, ist &#039;&#039;&#039;o&#039;&#039;&#039;ben bei &#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;aworth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch einmal etwas vergrößert, mit Nummerierung bei α-D-Glucopyranose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[File:Glucose Haworth.png|400px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kohlenstoff-Atom 1 ist das &amp;quot;neue&amp;quot; Asymmetrie-Zentrum und aufgrund der Anordnung der OH-Gruppe nach unten, ist es die α-Variante der D-Glucopyranose. Vergleiche mit den vier Varianten der Glucose weiter oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Oberstufen-Chemiebuch_Kontextorientiert/Zucker_chemisch_betrachtet&amp;diff=137249</id>
		<title>Oberstufen-Chemiebuch Kontextorientiert/Zucker chemisch betrachtet</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Oberstufen-Chemiebuch_Kontextorientiert/Zucker_chemisch_betrachtet&amp;diff=137249"/>
		<updated>2024-03-25T09:58:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: interaktive Übungen ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Allgemein kann man sagen dass alle Zucker-Arten, neben Eiweiß und Fett der dritte wichtige Nahrungsbestandteil im Tier- und Pflanzenreich darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Zucker bzw. Kohlenhydraten verstand man lange Verbindungen, die neben Kohlenstoff noch Wasserstoff und Sauerstoff im Verhältnis 2:1 (also wie beim Wasser) enthält und die Summenformeln CnH2nOn hat. Inzwischen man allerdings andere natürliche Zuckersorten gefunden, bei denen diese Regeln nicht mehr gelten. Außerdem gibt es auch Verbindunge mit Schwefel, die man zu den Kohlenhydraten zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere/eindeutigere Definition für Kohlenhydrate wäre &#039;&#039;&#039;Oxidationsprodukte mehrwertiger Alkohole&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob unterteilt man alle Kohlenhydrate in drei Gruppen, denn kleinere Kohlenhydrate können sich durch eine Kondensationsreaktion verbinden und so größere Moleküle bilden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Monosaccharide (Einfache Zucker)&#039;&#039;&#039; ... meist Pentosen C&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;10&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt; (z.B. die Ribose) und Hexosen C&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt; (wie die Glucose und Fructose).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Oligosaccharide&#039;&#039;&#039; ... hier sind 2 bis 6 Monsaccharide mit einander verbunden. Speziell zu den Disacchariden sind gehören die Saccharose (Rohrzucker, Rübenzucker), Maltose (Malzzucker) und Lactose (Milchzucker).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Polysaccharide&#039;&#039;&#039; ... langkettige Polymere, im Prinzip die Fortführung der Verbindung bei den Oligosacchariden, allerdings ist das Verhalten dieser Polysaccharide nicht wirklich mit denen der Monosaccharide und Oligosaccharide vergleichbar. Wichtige Beispiele sind die Stärke, Cellulose und Glykogen &#039;&#039;(verzweigtes Poylsaccharid, das kurz- bis mittelfristigen Speicherung und Bereitstellung des Energieträgers Glucose dient)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der systematische Name eines &#039;&#039;&#039;Monosaccharids&#039;&#039;&#039; enthält immer die &#039;&#039;&#039;Endung &amp;quot;-ose&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Bei Oligo- und Polysaccharide gibt es teilweise Trivialnamen, ohne diese Endung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Monosaccharide ==&lt;br /&gt;
Wie schon erwähnt sind Kohlenhydrate Oxidationsprodukte mehrwertiger Alkohole. Je nachdem ob eine primäre oder sekundäre Alkohol-Gruppe oxidiert wird erhält man entweder eine ...&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Aldose&#039;&#039;&#039; ... wenn eine primäre Gruppe oxidiert wurde, enthält man eine Aldehyd-Gruppe.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ketose&#039;&#039;&#039; ... wenn eine sekundäre Gruppe oxidiert wurde, enthält man eine Keto-Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Bild ist links eine Aldose, rechts eine Ketose&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:D-Glucose vs. D-Fructose Structural Formulae V.1.svg]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einfachste mögliche Kohlenhydrat wäre ein oxidiertes Glykol, was dann eine &#039;&#039;&#039;Aldobiose&#039;&#039;&#039; ergäbe oder Glykolaldehyd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[File:Glycolaldehyde.svg|200px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Optische Aktivität ==&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit, die bei fast allen Kohlenhydraten auftritt, ist die sogenannte &#039;&#039;&#039;optische Aktivität&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[File:Polarimeter (Optical rotation).svg]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Licht ist ja eine elektromagnetische Welle. Normalerweise enthält Licht Wellen, die in allen möglichen Richtungen/Ebenen schwingen&#039;&#039;&#039;(2)&#039;&#039;&#039;, also quasi durcheinander. Ein Polarimeter&#039;&#039;&#039;(3)&#039;&#039;&#039; sorgt dafür, dass nur Licht durchkommt, dass in einer bestimmten Ebene&#039;&#039;&#039;(4)&#039;&#039;&#039; schwingt. Einige Substanzen&#039;&#039;&#039;(5)&#039;&#039;&#039; haben eine Auswirkung auf die Schwingungsebene und zwar in dem Sinne, dass die Schwingungsebene verdreht wird&#039;&#039;&#039;(6)&#039;&#039;&#039;. Mit Hilfe von einem zweiten Polarimeter&#039;&#039;&#039;(7)&#039;&#039;&#039; kann man untersuchen, wie weit sich die Schwingungsebene verdreht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Optisch aktive Substanzen haben natürlich auch auf &amp;quot;normales&amp;quot;, also nicht polarisiertes Licht diese Auswirkung, nur wird es erst mit Hilfe von zwei Polarisationsfiltern sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LearningApp|app=13835824|width=100%|height=400px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Effekt der optischen Aktivität tritt nicht nur bei Zuckern auf, sondern bei vielen anderen Stoffen. Die Besonderheit ist, dass immer mindestens ein Atom vorkommen muss, das vier verschiedene Substituenten hat. Das ist hier im folgenden Molekül der Fall, wo das zentrale Kohlenstoff-Atom als Substitutenten eine Wasser-Atom, eine Methyl-Gruppe, ein Chlor- und eine Brom-Atom besitzt. Üblicherweise hebt man ein solches Kohlenstoff-Atom mit einem Sternchen hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[File:Carbone asymetrique.png|200px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man bezeichnet dieses Kohlenstoff-Atom asymmetrisch oder als Stereozentrum. Solche Verbindungen bezeichnet man auch als &#039;&#039;&#039;chiral&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das der Fall ist, kann es aufgrund der räumlichen Anordnung der vier Substituenten passieren, dass man Moleküle zusammenbaut, bei denen zwar die Atome identisch zusammengesetzt sind, die aber nicht zur Deckung gebracht werden können. Diese Moleküle verhalten sich dann wie Bild und Spiegelbild zueinander, wie es auch bei unseren beiden Händen der Fall ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Chirality with hands.svg|400px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{h5p-zum|id=30824|height=400px}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die rechtsdrehende Milchsäure ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine gewisse Zeit war es im Lebensmittelhandel, speziell in den Kühlregalen üblichen die Milchprodukte mit Beschriftungen zu versehen wie diese:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&#039;&#039;Dieser Naturjoghurt enthält vorwiegend rechtsdrehende Milchsäure L(+).&#039;&#039; &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Vorwissen oder Optische Aktivität ist sicher klar, dass es genau darum geht. Eines der einfachsten Moleküle, dass optisch aktiv ist, ist nämlich die Milchsäure. &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
D-Milchsäure.svg|&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Milchsäure &amp;lt;br /&amp;gt; oder (–)-Milchsäure&lt;br /&gt;
L-Milchsäure.svg|&amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-Milchsäure&amp;lt;br /&amp;gt; oder (+)-Milchsäure&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was die Benennung &#039;&#039;(also L bzw. D)&#039;&#039; betrifft, so schauen wir uns das noch später an. Die Richtung, in der die Schwingungsebene des polarisierten Lichtes verdreht wird, wird mit (+) für rechtsdrehend und (-) für linksdrehend bezeichnet. Der Drehwinkel ist übrigens eine Stoffeigenschaft. Der Winkel ist dabei abhängig von der Temperatur, von der Konzentration und dem Lösungsmittel. Der sogenannte spezifische Drehwinkel für D-Milchsäure ist &amp;lt;math&amp;gt; \left[ \alpha \right]_\text {D}^{20} = -2,6 \mathrm{ \ (\ H_2O) }&amp;lt;/math&amp;gt;. Dabei steht das hochgestellte 20 für die Temperatur, hintendran steht das Lösungmittel, dort wird oft auch die Konzentration in g pro 100 ml Lösungsmittel angegeben, das D steht für gelbes Natriumlicht &#039;&#039;(die Natrium-D-Linie)&#039;&#039;.  Für L-Milchsäure ist &amp;lt;math&amp;gt; \left[ \alpha \right]_\text {D}^{20} = +2,6&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drehwinkel von zwei &#039;&#039;&#039;Enantiomeren&#039;&#039;&#039;, die zwei zueinander spiegelsymmetrischen Moleküle, sind vom Wert immer identisch, aber mit gegensätzlichem Vorzeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L-(+)-Milchsäure kommt in Schweiß, Blut, Speichel, im Muskelserum, in der Niere und Galle vor. Das &#039;&#039;&#039;Racemat&#039;&#039;&#039;, eine 1:1-Mischung aus D- und L-Milchsäure, findet sich z. B. in Sauermilch- und Molkeprodukten, Tomatensaft und Bier. Bei allen Produkten, die per Milchsäuregärung haltbar gemacht werden, ist der Anteil der beiden Enantiomere abhängig vom verwendeten Bakterienstamm und den Reaktionsbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher stand linksdrehende Milchsäure im Verdacht, vom Körper schlechter verwertet zu werden. Doch dies wurde inzwischen widerlegt. Der menschliche Körper produziert selbst beide Milchsäurearten und kann beide verwerten. Allerdings sollten Säuglinge und Kleinkinder in den ersten zwölf Monaten sowie Menschen, bei denen ein großer Teil des Dünndarms entfernt werden musste, mit linksdrehender Milchsäure vorsichtig sein. Sie können den Stoff wohl nicht gut abbauen, was zu einer Übersäuerung des Blutes führen kann. Für gesunde Kinder über zwölf Monate sowie Jugendliche und Erwachsene ist der Verzehr jedoch gesundheitlich unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonderfälle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch Sonderfälle, bei denen man trotz asymmetrisch besetzten C-Atomen keine optische Aktivität haben. Die Weinsäure etwa gibt es in drei Varianten. Zwei Varianten, die optisch aktiv sind und eine dritte, bei denen die Substituenten so angeordnet sind, dass das Molekül in sich symmetrische ist. Diese sogenannten Meso-Weinsäure ist optisch inaktiv.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:D-Weinsäure.svg|&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Weinsäure [Synonym: (&#039;&#039;2S&#039;&#039;,&#039;&#039;3S&#039;&#039;)-Weinsäure]&lt;br /&gt;
Datei:L-Weinsäure.svg|&amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Weinsäure [Synonym: (&#039;&#039;2R&#039;&#039;,&#039;&#039;3R&#039;&#039;)-Weinsäure]&lt;br /&gt;
Datei:meso-Weinsäure Spiegel.svg|&#039;&#039;meso&#039;&#039;-Weinsäure, die gestrichelte Linie ist die Spiegelebene&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Fischer-Projektion===&lt;br /&gt;
Wie bei anderen größeren Molekülen, haben wir auch bei Kohlenhydraten ja die Möglichkeit, dass man Atome unterschiedlich anordnen kann. Dies auf dem Papier darzustellen ist dann noch einfach, wenn die Atome ganz anders zusammen gesetzt sind. Man hat dann sogenannte &#039;&#039;&#039;Konstitutionsisomere&#039;&#039;&#039;. Bei den Kohlenhydrate kommt aber noch dazu, dass die Zusammensetzung identisch, es aber unterschiedliche räumliche Anordnungen gibt, die zur optischen Aktivität führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emil Fischer, der neben Killani und Tollens die Struktur der Kohlenhydrate geklärt hat, haben wir eine Möglichkeit zu verdanken, dies eigentlich recht einfach zu notieren. Dabei muss man die Kohlenstoff-Kette senkrecht von oben nach unten zeichnen, wobei das am stärksten oxidierte Atom oben steht. Statt den Kohlenstoff-Atomen zeichnet man dann einfach ein &amp;quot;Kreuz&amp;quot; bzw. eine Art &amp;quot;Kreuz-Skelett&amp;quot; bei mehr als vier C-Atomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Fischer Projection2.svg|400px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele zu der Triose Glycerinaldehyd:&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Glycerinaldehyd.svg|80%]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier Tetrosen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:ErythroseThreose.svg|80%]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weiterhin gilt:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Horizontale (waagerechte) Linien zeigen  auf den Betrachter zu.&lt;br /&gt;
* Vertikale (senkrechte) Linien laufen vom Betrachter weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Modell führt das zu einer gekrümmten Kette, wenn man diese Moleküle mit einem Molekülbaukasten nachbaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht man von dieser Art der Darstellung aus, ergeben sich verschiedene Anordnungen für die mittleren Kohlenstoff-Atome. Diese wiederum bestimmen den Namen der Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Family tree aldoses.svg|miniatur|none|hochkant=3.6|„Stammbaum“ der &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Aldosen. Durch Anhängen von (HC–OH)-Gruppen verlängert sich das Grundgerüst, so dass weitere Zucker abgeleitet werden können (von Triosen mit drei Kohlenstoffatomen bis Hexosen mit sechs Kohlenstoffatomen). Dabei ist die Drehrichtung polarisierten Lichtes mit (+) bzw. (−) angegeben.&amp;lt;br/&amp;gt;(&#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Glycerinaldehyd;&amp;lt;br/&amp;gt;(&#039;&#039;&#039;2a&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Erythrose; (&#039;&#039;&#039;2b&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Threose;&amp;lt;br/&amp;gt;(&#039;&#039;&#039;3a&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Ribose; (&#039;&#039;&#039;3b&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Arabinose; (&#039;&#039;&#039;3c&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Xylose; (&#039;&#039;&#039;3d&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Lyxose;&amp;lt;br/&amp;gt;(&#039;&#039;&#039;4a&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Allose; (&#039;&#039;&#039;4b&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Altrose; (&#039;&#039;&#039;4c&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Glucose; (&#039;&#039;&#039;4d&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Mannose; (&#039;&#039;&#039;4e&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Gulose; (&#039;&#039;&#039;4f&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(−)-Idose; (&#039;&#039;&#039;4g&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Galactose; (&#039;&#039;&#039;4h&#039;&#039;&#039;) &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Talose]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir wieder, wie bei der Milchsäure und den anderen Beispielen, den Buchstaben &amp;quot;D&amp;quot;, der dem Namen vorangestellt wird. Entsprechend spiegelsymmetrisch sind dann die entsprechenden &amp;quot;L&amp;quot;-Varianten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:L-Glucose farbig V1.png|right|200px]]&lt;br /&gt;
Ob eine Variante L oder D ist hängt davon ab, auf welcher Seite der Substituent -OH in der Fischer-Projektion am untersten asymmetrischen C-Atom steht. Die beiden äußeren C-Atome sind übrigens immer asymmetrisch, da sie zwei H-Atome besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bild rechts hat man ein Glucose-Molekül und die OH-Gruppe am zweituntersten C-Atom steht auf der linken Seite. Daher ist es L-Glucose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buchstaben leiten sich folgendermaßen her:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039; von lateinisch &#039;&#039;&#039;leavus&#039;&#039;&#039; = links&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039; von lateinisch &#039;&#039;&#039;dexter&#039;&#039;&#039; = rechts ... im Französischen auch &amp;quot;a droit&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|2-β-D-Fructofuranosyl-1-α-D-glucopyranosid|2=&lt;br /&gt;
Von dem langen Namen für Saccharose können wir die ersten Abschnitte nun klären:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;D-Fructo&#039;&#039;&#039; kommt von &#039;&#039;&#039;D-Fructose&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;D-gluco&#039;&#039;&#039; von &#039;&#039;&#039;D-Glucose&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben hier also ein Disaccharrid, das aus D-Fructose und D-Glucose zusammengesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|3=Hervorhebung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ringbildung ==&lt;br /&gt;
Um die weiteren Namensbestandteile von Saccharose zu klären, konzentrieren wir uns auf die D-Glucose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fischerprojekt ist ein Glucose-Molekül ja eine lange Kette. Tatsächlich aber liegt Glucose immer ringförmig vor. Dieser Ring kommt dadurch zustande, dass das Aldehyd-Gruppe mit einer OH-Gruppe reagiert. Das C-Atom der Aldehyd-Gruppe geht eine Bindung zum O, der OH-Gruppe ein. Dies wird Umlagerung eines H-Atoms möglich, von der OH-Gruppe zum O der Aldehyd-Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Glucose Fisher to Haworth.gif|300px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemisch betrachtet reagieren hier eine Alkohol-Gruppe mit einer Carbonyl-Gruppe C=O. Dabei enstehen sogenannte Halbacetale. Das H+ über dem Doppelpfeil deutet an, dass die Reaktion von Säure katalysiert wird. Außerdem ist die Reaktion eine Gleichgewichtsreaktion und kann in beide Richtungen stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Datei:Hemiacetale Formation V.1.svg|300px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Furanose und Pyranose ===&lt;br /&gt;
Je nachdem, welches der OH-Gruppen sich an dieser Ringbildung beteiligt, kann es zu verschiedengroßen Ringen kommen. Üblich sind eigentlich nur 5er-Ringe und 6er-Ringe, wobei man beachten muss, dass immer ein Sauerstoff-Atom in dem Ring enthalten ist. Grund dafür ist, dass diese Ringe am günstigsten sind, was die Winkel in der Kohlenstoffkette/-bzw. dem Kohlenstoffring betrifft. Bei einem 4er-Ring wäre der Winkel etwa 90° und dass zu weit vom typischen Tetraeder-Winkel von etwa 109° entfernt. Bei einem 5er hat man dagegen 108°, wenn die fünf C-Atome eben angeordnet sind. Beim 6er-Ring ordnen sich die C-Atome in verschiedenen verdrehten Varianten an, die wir später nach einmal kurz ansprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name für die jeweilige Variante des Zuckers leiten sich von den Namen von ringförmigen Verbindungen ab, die Suaerstoff-Atom im Ring haben, nämlich vom Furan und vom Pyran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; font-size:90%; border=1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Furan, Tetrahydrofuran und Furanose&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Name&lt;br /&gt;
| Furan || Tetrahydrofuran || α-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Altrofuranose&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Strukturformel&lt;br /&gt;
| [[Datei:Blue FURANE V.1.svg|85px|Furan]] || [[Datei:Blue THF V.1.svg|85px|Furan]] || [[Datei:Blue D-Altrose(alpha-FURANOSE) V.1.png|210px|α-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Altrofuranose]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Bemerkung&lt;br /&gt;
| Furan-Ring (&amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;blau&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;)&lt;br /&gt;
| Tetrahydrofuran-Ring (&amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;blau&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;)&lt;br /&gt;
| Tetrahydrofuran-Ring &amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;blau&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt; markiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; font-size:90%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Tetrahydropyrane (Pyrane)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Name&lt;br /&gt;
| Pyran || Tetrahydropyran || α-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-(+)-Glucopyranose&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Strukturformel&lt;br /&gt;
| [[File:2H-Pyran.svg|85px|Pyran]] ||[[Datei:TetrahydroPYRANE V.1.svg|85px|Tetrahydropyran]] || [[Datei:TetrahydroPYRANE V.2.svg|210px|α-Glucopyranose]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Bemerkung&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| Tetrahydropyran-Ring (&amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;blau&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt;)&lt;br /&gt;
| Tetrahydropyran-Ring &amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;&#039;blau&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/span&amp;gt; markiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Box|2-β-D-Fructofuranosyl-1-α-D-glucopyranosid|2=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fructo&#039;&#039;&#039;furanosyl&#039;&#039;&#039; bedeutet, dass die Fructose einen 5er-Ring bildet&lt;br /&gt;
* Gluco&#039;&#039;&#039;pyranosid&#039;&#039;&#039; bedeutet, dass die Glucose einen 6er-Ring bildet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|3=Hervorhebung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haworth-Projektion ===&lt;br /&gt;
Bei der Ringbildung ist es ja so, dass bei der Aldehyd- bzw. Keto-Gruppe die Doppelbindung zum Sauerstoff geöffnet wird. Dadurch entsteht an dem C-Atom der ehemaligen Aldehyd- bzw. Keto-Gruppe ein weiteres asymmetrischen Kohlenstoff-Atom und somit kann es wiederum zwei verschiedene Varianten geben. Diese werden mit den griechischen Buchstaben α- bzw. β bezeichnet. Hier eine Übersicht zu den vier Möglichkeiten, die sich bei der Ringbildung von Glucose ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable centered&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFDEAD;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Verschiedene Formen und Darstellungen von &amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Glucose im Vergleich&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Keilstrichformel&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Haworth-Projektion &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:D-Glucose Keilstrich.svg|100px]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Datei:Alpha-D-Glucofuranose.svg|120px]]&amp;lt;br /&amp;gt;α-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Glucofuranose&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Datei:Beta-D-Glucofuranose.svg|120px]]&amp;lt;br /&amp;gt;β-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Glucofuranose&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Datei:Alpha-D-Glucopyranose.svg|100px]]&amp;lt;br /&amp;gt;α-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Glucopyranose&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Datei:Beta-D-Glucopyranose.svg|100px]]&amp;lt;br /&amp;gt;β-&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Glucopyranose&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Fischer-Projektion hier nicht mehr verwendbar ist, hat sich eine weitere, genau festgelegt Darstellungsart für die Ringe etabliert, die sogenannte Haworth-Projektion oder -Darstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Molekül wird als ebenes Sechseck bzw. Fünfeck gezeichnet, obwohl der Ring tatsächlich nicht eben ist (wie es Benzol möglich ist). Mit diesen Anordnungen beschäftigen wir uns später noch einmal kurz, wie schon vorhin erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein im Ring enthaltenes Sauerstoff-Atom nimmt bei Ringen mit fünf Atomen die Position in jener Ecke ein, die vom Betrachter weg zeigt, sodass das Fünfeck mit der gegenüberliegenden Kante (Bindung) nach vorne weist. In einem Sechsring erhält der Sauerstoff die hintere rechte Ecke. Die Kohlenstoff-Atome folgen in ihrer Nummerierung dem Uhrzeigersinn, allerdings muss dabei dem ersten Kohlenstoff-Atom nicht notwendigerweise die Position 1 zukommen. Substituenten (und gelegentlich auch Wasserstoff-Atome) werden senkrecht ober- oder unterhalb der Ringatome gezeichnet. Substituenten, die in der Fischer-Projektion nach rechts weisen, stehen in der Haworth-Projektion unten (und umgekehrt), was die Einordnung eines Moleküls nach der Fischer-Nomenklatur ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merke: FLOH – was bei &#039;&#039;&#039;F&#039;&#039;&#039;ischer &#039;&#039;&#039;l&#039;&#039;&#039;inks ist, ist &#039;&#039;&#039;o&#039;&#039;&#039;ben bei &#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;aworth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch einmal etwas vergrößert, mit Nummerierung bei α-D-Glucopyranose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[File:Glucose Haworth.png|400px]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kohlenstoff-Atom 1 ist das &amp;quot;neue&amp;quot; Asymmetrie-Zentrum und aufgrund der Anordnung der OH-Gruppe nach unten, ist es die α-Variante der D-Glucopyranose. Vergleiche mit den vier Varianten der Glucose weiter oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:CHBrClI-modelle.mp4&amp;diff=137248</id>
		<title>Datei:CHBrClI-modelle.mp4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:CHBrClI-modelle.mp4&amp;diff=137248"/>
		<updated>2024-03-25T09:09:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Hochgeladen mit VisualEditor Seite&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = Zwei Molekülmodelle von chiralen Molekülen können nicht zur Deckung gebracht werden&lt;br /&gt;
|source = Eigene Arbeit&lt;br /&gt;
|author = [[User:Brockmann|Brockmann]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-CC-by-sa/4.0/de}}[[Category:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Category:Stereochemie]]&lt;br /&gt;
[[Category:Kohlenhydrate]]&lt;br /&gt;
[[Category:Enantiomere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:CBrClH2-modelle.mp4&amp;diff=137246</id>
		<title>Datei:CBrClH2-modelle.mp4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:CBrClH2-modelle.mp4&amp;diff=137246"/>
		<updated>2024-03-25T09:08:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Hochgeladen mit VisualEditor Seite&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = Zwei Molekülmodelle werden als Bild und Spiegelbild gezeigt und dann zur Deckung gebracht&lt;br /&gt;
|source = Eigene Arbeit&lt;br /&gt;
|author = [[User:Brockmann|Brockmann]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-CC-by-sa/4.0/de}}[[Category:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Category:Stereochemie]]&lt;br /&gt;
[[Category:Kohlenhydrate]]&lt;br /&gt;
[[Category:Enantiomere]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:CBrClH2_-_keine_Enantiomere.mov&amp;diff=137243</id>
		<title>Datei:CBrClH2 - keine Enantiomere.mov</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Datei:CBrClH2_-_keine_Enantiomere.mov&amp;diff=137243"/>
		<updated>2024-03-25T08:41:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: Hochgeladen mit VisualEditor Seite&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Information&lt;br /&gt;
|description = Bromchlormethan-Molekülmodelle werden als Bild und Spiegelbild gezeigt und dann zur Deckung gebracht&lt;br /&gt;
|source = Eigene Arbeit&lt;br /&gt;
|author = [[User:Brockmann|Brockmann]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-CC-by-sa/4.0/de}}[[Category:Chemie]]&lt;br /&gt;
[[Category:Kohlenhydrate]]&lt;br /&gt;
[[Category:Stereochemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Definition_Kohlenhydrate&amp;diff=122707</id>
		<title>Definition Kohlenhydrate</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Definition_Kohlenhydrate&amp;diff=122707"/>
		<updated>2022-01-03T20:57:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation verstecken|{{Kohlenhydrate}}|Willkommen=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Kohlenhydrate?==&lt;br /&gt;
Die Kohlenhydrate, auch Saccharide genannt, sind eine der wichtigsten Stoffklassen in der Biochemie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil viele Kohlenhydrate die Formel &amp;lt;chem&amp;gt;C_n(H2O)_m&lt;br /&gt;
_{}&amp;lt;/chem&amp;gt; aufweisen, prägte der Chemiker Carl Schmitt 1844 den Begriff Kohlehydrate für diese Art von Verbindungen. Die Bezeichnung &amp;quot;Saccharide&amp;quot; stammt vom griechischen Wort &#039;&#039;σάκχαρον&#039;&#039; (&#039;&#039;sákkharon&#039;&#039;) für Zucker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Kohlenhydrate, z. B. Traubenzucker, Fruchtzucker, Rohrzucker, Stärke trifft diese Formel zu. Heute rechnet man aber auch Verbindungen, die von dieser Formel abweichen oder Atome wie Stickstoff enthalten, aufgrund ihrer Struktur und Eigenschaften zu den Kohlenhydraten, z. B. die Desoxyribose (&amp;lt;chem&amp;gt;C5H10O4&amp;lt;/chem&amp;gt;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich sind nicht alle Moleküle mit der oben genannten Formel Kohlenhydrate: Allgemein handelt es sich bei Kohlenhydraten Hydroxyaldehyde oder Hydroxyketone mit mindestens drei Kohlenstoffatomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Experiment, das gerne zum &amp;quot;Beweis&amp;quot; herangezogen wird, dass Kohlenhydrate aus Kohlenstoff und Wasser bestehen, ist die Herstellung von Zuckerkohle. Hierbei verrührt man konzentrierte Schwefelsäure mit Haushaltszucker. Es kommt zu einer heftigen Reaktion, bei der unter anderem Wasser freigesetzt wird und Kohlenstoff zurückbleibt. Im folgenden Film ist das gut zu sehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|Rmd5Tmn4YRg|800|center}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fortsetzung|weiter=Die Struktur von Glucose|weiterlink=Die Struktur von Glucose|vorher=https://unterrichten.zum.de/wiki/Benutzer:Brockmann/Lernpfad_Kohlenhydrate_(Sek_2)}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Die_Struktur_von_Glucose&amp;diff=122706</id>
		<title>Die Struktur von Glucose</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Die_Struktur_von_Glucose&amp;diff=122706"/>
		<updated>2022-01-03T20:56:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eines der wichtigsten Kohlenhydrate. Sie wurde 1792 von Tobias Lowitz als Bestandteil von Weintrauben entdeckt und daher von ihm Traubenzucker genannt, der Name „Glucose“ stammt aus dem 19. Jahrhundert, eine weitere Bezeichnung ist „Dextrose“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glucose kommt nicht nur in Weintrauben vor, sondern auch in anderen Früchten und in Honig. Außerdem spielt die Glucose bei allen Lebewesen eine wichtige Rolle und ist – teilweise in Verbindung mit anderen Molekülen – Lieferant für Energie und Kohlenstoff. Bei Tieren und beim Menschen kommt reine Glucose beispielsweise als Blutzucker vor, bei Pflanzen ist sie der Grundbaustein für den Aufbau von Stärke und Cellulose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|In der folgenden Learningapp erhältst du Informationen zur Glucose. Sortiere sie korrekt und ziehe die richtigen Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge ist egal, aber innerhalb einer Zeile muss alles zusammenpassen. Klicke die Kärtchen an, um den gesamten Text lesen zu können.&lt;br /&gt;
Zwei Felder bleiben leer.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LearningApp&lt;br /&gt;
| app = 21975203&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|Zeichne mithilfe der richtigen Schlussfolgerungen eine Strukturformel von Glucose. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte dabei die Erlenmeyer-Regel: An einem Kohlenstoffatom kann maximal eine Hydroxy-Gruppe gebunden sein, sonst ist das Molekül nicht stabil.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleiche anschließend dein Molekül mit den hier abgebildeten und mach die Übung, um deine Lösung zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{H5p-zum|id=17060|height=500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fortsetzung|vorher=Was sind Kohlenhydrate?|vorherlink=Definition Kohlenhydrate|weiter=So viele ähnliche Strukturen - welche genau ist Glucose?|weiterlink=Stereochemie Kohlenhydrate}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Die_Struktur_von_Glucose&amp;diff=122705</id>
		<title>Die Struktur von Glucose</title>
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		<updated>2022-01-03T20:55:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eines der wichtigsten Kohlenhydrate. Sie wurde 1792 von Tobias Lowitz als Bestandteil von Weintrauben entdeckt und daher von ihm Traubenzucker genannt, der Name „Glucose“ stammt aus dem 19. Jahrhundert, eine weitere Bezeichnung ist „Dextrose“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glucose kommt nicht nur in Weintrauben vor, sondern auch in anderen Früchten und in Honig. Außerdem spielt die Glucose bei allen Lebewesen eine wichtige Rolle und ist – teilweise in Verbindung mit anderen Molekülen – Lieferant für Energie und Kohlenstoff. Bei Tieren und beim Menschen kommt reine Glucose beispielsweise als Blutzucker vor, bei Pflanzen ist sie der Grundbaustein für den Aufbau von Stärke und Cellulose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|In der folgenden Learningapp erhältst du Informationen zur Glucose. Sortiere sie korrekt und ziehe die richtigen Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge ist egal, aber innerhalb einer Zeile muss alles zusammenpassen. Klicke die Kärtchen an, um den gesamten Text lesen zu können.&lt;br /&gt;
Zwei Felder bleiben leer.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LearningApp&lt;br /&gt;
| app = 21975203&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|Zeichne mithilfe der richtigen Schlussfolgerungen eine Strukturformel von Glucose. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte dabei die Erlenmeyer-Regel: An einem Kohlenstoffatom kann maximal eine Hydroxy-Gruppe gebunden sein, sonst ist das Molekül nicht stabil.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleiche anschließend dein Molekül mit den hier abgebildeten und mach die Übung, um deine Lösung zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{H5p-zum|id=17060|height=500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fortsetzung|vorher=Was sind Kohlenhydrate?|vorherlink=Kohlenhydrate Definition|weiter=So viele ähnliche Strukturen - welche genau ist Glucose?|weiterlink=Stereochemie Kohlenhydrate}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Die_Struktur_von_Glucose&amp;diff=122704</id>
		<title>Die Struktur von Glucose</title>
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		<updated>2022-01-03T20:54:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eines der wichtigsten Kohlenhydrate. Sie wurde 1792 von Tobias Lowitz als Bestandteil von Weintrauben entdeckt und daher von ihm Traubenzucker genannt, der Name „Glucose“ stammt aus dem 19. Jahrhundert, eine weitere Bezeichnung ist „Dextrose“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glucose kommt nicht nur in Weintrauben vor, sondern auch in anderen Früchten und in Honig. Außerdem spielt die Glucose bei allen Lebewesen eine wichtige Rolle und ist – teilweise in Verbindung mit anderen Molekülen – Lieferant für Energie und Kohlenstoff. Bei Tieren und beim Menschen kommt reine Glucose beispielsweise als Blutzucker vor, bei Pflanzen ist sie der Grundbaustein für den Aufbau von Stärke und Cellulose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|In der folgenden Learningapp erhältst du Informationen zur Glucose. Sortiere sie korrekt und ziehe die richtigen Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge ist egal, aber innerhalb einer Zeile muss alles zusammenpassen. Klicke die Kärtchen an, um den gesamten Text lesen zu können.&lt;br /&gt;
Zwei Felder bleiben leer.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LearningApp&lt;br /&gt;
| app = 21975203&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|Zeichne mithilfe der richtigen Schlussfolgerungen eine Strukturformel von Glucose. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte dabei die Erlenmeyer-Regel: An einem Kohlenstoffatom kann maximal eine Hydroxy-Gruppe gebunden sein, sonst ist das Molekül nicht stabil.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleiche anschließend dein Molekül mit den hier abgebildeten und mach die Übung, um deine Lösung zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{H5p-zum|id=17060|height=500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fortsetzung|vorher=Die Struktur von Glucose|vorherlink=Die_Struktur_von_Glucose|weiter=So viele ähnliche Strukturen - welche genau ist Glucose?|weiterlink=Stereochemie Kohlenhydrate}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
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	<entry>
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		<title>Die Struktur von Glucose</title>
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		<updated>2022-01-03T20:51:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eines der wichtigsten Kohlenhydrate. Sie wurde 1792 von Tobias Lowitz als Bestandteil von Weintrauben entdeckt und daher von ihm Traubenzucker genannt, der Name „Glucose“ stammt aus dem 19. Jahrhundert, eine weitere Bezeichnung ist „Dextrose“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glucose kommt nicht nur in Weintrauben vor, sondern auch in anderen Früchten und in Honig. Außerdem spielt die Glucose bei allen Lebewesen eine wichtige Rolle und ist – teilweise in Verbindung mit anderen Molekülen – Lieferant für Energie und Kohlenstoff. Bei Tieren und beim Menschen kommt reine Glucose beispielsweise als Blutzucker vor, bei Pflanzen ist sie der Grundbaustein für den Aufbau von Stärke und Cellulose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|In der folgenden Learningapp erhältst du Informationen zur Glucose. Sortiere sie korrekt und ziehe die richtigen Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge ist egal, aber innerhalb einer Zeile muss alles zusammenpassen. Klicke die Kärtchen an, um den gesamten Text lesen zu können.&lt;br /&gt;
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{{LearningApp&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|Zeichne mithilfe der richtigen Schlussfolgerungen eine Strukturformel von Glucose. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte dabei die Erlenmeyer-Regel: An einem Kohlenstoffatom kann maximal eine Hydroxy-Gruppe gebunden sein, sonst ist das Molekül nicht stabil.}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Vergleiche anschließend dein Molekül mit den hier abgebildeten und mach die Übung, um deine Lösung zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{H5p-zum|id=17060|height=500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fortsetzung|vorher=Die Struktur von Glucose|vorherlink=Die Struktur von Glucose}}&lt;br /&gt;
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		<updated>2022-01-03T20:50:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eines der wichtigsten Kohlenhydrate. Sie wurde 1792 von Tobias Lowitz als Bestandteil von Weintrauben entdeckt und daher von ihm Traubenzucker genannt, der Name „Glucose“ stammt aus dem 19. Jahrhundert, eine weitere Bezeichnung ist „Dextrose“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glucose kommt nicht nur in Weintrauben vor, sondern auch in anderen Früchten und in Honig. Außerdem spielt die Glucose bei allen Lebewesen eine wichtige Rolle und ist – teilweise in Verbindung mit anderen Molekülen – Lieferant für Energie und Kohlenstoff. Bei Tieren und beim Menschen kommt reine Glucose beispielsweise als Blutzucker vor, bei Pflanzen ist sie der Grundbaustein für den Aufbau von Stärke und Cellulose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|In der folgenden Learningapp erhältst du Informationen zur Glucose. Sortiere sie korrekt und ziehe die richtigen Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{LearningApp&lt;br /&gt;
| app = 21975203&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|Zeichne mithilfe der richtigen Schlussfolgerungen eine Strukturformel von Glucose. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte dabei die Erlenmeyer-Regel: An einem Kohlenstoffatom kann maximal eine Hydroxy-Gruppe gebunden sein, sonst ist das Molekül nicht stabil.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleiche anschließend dein Molekül mit den hier abgebildeten und mach die Übung, um deine Lösung zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{H5p-zum|id=17060|height=500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fortsetzung|weiter=Die Struktur von Glucose|weiterlink=Die Struktur von Glucose}}&lt;br /&gt;
{{Fortsetzung|weiter=So viele ähnliche Strukturen - welche genau ist Glucose?|weiterlink=Stereochemie Kohlenhydrate}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Benutzer:Brockmann/Lernpfad_Kohlenhydrate_(Sek_2)&amp;diff=122701</id>
		<title>Benutzer:Brockmann/Lernpfad Kohlenhydrate (Sek 2)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Benutzer:Brockmann/Lernpfad_Kohlenhydrate_(Sek_2)&amp;diff=122701"/>
		<updated>2022-01-03T20:46:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box|Herzlich Willkommen im Lernpfad &#039;&#039;Kohlenhydrate!| &lt;br /&gt;
Dieser [[Lernpfad]] richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die bereits über Vorwissen in der Organischen Chemie verfügen und sich speziell mit dem Thema Kohlenhydrate beschäftigen möchten. Neben dem Wissen zu Monosacchariden, Disacchariden und Polysacchariden gibt es auch eine Einführung in die Stereochemie. &lt;br /&gt;
Viel Spaß beim Lernen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite erfährst du, wie der Lernpfad aufgebaut ist und welche Zeichen dir auf den folgenden Seiten begegnen können.&lt;br /&gt;
|Lernpfad}}&amp;lt;noinclude&amp;gt;&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&amp;lt;includeonly&amp;gt;{{#cargo_store:_table=Lernpfad Kohlenhydrate (Sek 2)|1={{{1|}}}|2={{{2|}}} }}&lt;br /&gt;
==Willkommen==&lt;br /&gt;
{{#if:{{{1|}}}|[[{{{1|}}}]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Kohlenhydrate?==&lt;br /&gt;
{{#if:{{{2|}}}|[[{{{2|}}}]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/includeonly&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
==Infos für die Bearbeitung==&lt;br /&gt;
Damit du dich in dem Lernpfad leicht zurechtfindest, sind auf dieser Seite einige Informationen zusammengestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben auf dem Bildschirm siehst du eine Aufzählung der Kapitel, die du durchlaufen wirst. Das Kapitel, in dem du dich befindest, ist jeweils markiert – so zum Beispiel gerade das Kapitel „Willkommen“. Du kannst durch einfaches Anklicken zwischen den Kapiteln hin- und herspringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu der Arbeit im Lernpfad erhältst du einen &#039;&#039;&#039;persönlichen Hefter&#039;&#039;&#039; mit Zusatzmaterialien ([https://unterrichten.zum.de/images/c/c1/Hefter_zum_Lernpfad_QF_erkunden.pdf PDF herunterladen]). Darin befindet sich außerdem Platz für Notizen, Merksätze und für die Bearbeitung von Aufgaben. Wenn du dieses Zeichen siehst, wird dein Hefter benötigt: [[Datei:Notepad-117597.svg|43x43px]]. Neben dem Zeichen steht immer, was genau deine Aufgabe ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Im Lernpfad triffst du auf folgende Bausteine:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
|Merke&lt;br /&gt;
|Wichtige Erkenntnisse werden in Merkkästchen zusammengefasst. &lt;br /&gt;
|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
|Aufgabe&lt;br /&gt;
|Hier sollst du aktiv werden und Neues entdecken. Genauere Erklärungen stehen bei der jeweiligen Aufgabe.&lt;br /&gt;
|Arbeitsmethode&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
|Übung&lt;br /&gt;
|Neue Erkenntnisse bleiben nicht von selbst im Kopf haften. Durch diese Markierungen werden Übungsaufgaben gekennzeichnet. Sie befinden sich gesammelt im letzten Kapitel des Lernpfads. &lt;br /&gt;
|Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen Aufgaben stehen dir &#039;&#039;&#039;Hilfen&#039;&#039;&#039; zur Verfügung, wenn du nicht weiter kommst. Versuche immer zuerst die Lösung alleine herauszufinden. Die Hilfen werden aufgedeckt durch Anklicken von: {{Lösung versteckt|Hier werden dir dann Tipps zu den Aufgaben angezeigt.|Hilfe anzeigen|Hilfe verbergen}}&lt;br /&gt;
Wenn du eine Aufgabe gelöst hast, bekommst du sofort eine &#039;&#039;&#039;Rückmeldung&#039;&#039;&#039;, ob dein Ergebnis richtig ist oder nicht. Dies geschieht entweder durch einen entsprechenden Lösungs-Button innerhalb interaktiver Applets oder durch Anklicken von: {{Lösung versteckt|Hier werden dir dann Lösungen und Erklärungen angezeigt.}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background-color:#efefef;;padding:7px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Kompetenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;grid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das kannst du schon: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Du kennst Alkohole, Aldehyde und Ketone und die funktionellen Gruppen, die sie besitzen (Hydroxy-, Aldehyd- und Carboxy-Gruppe)&lt;br /&gt;
*Du kannst organische Moleküle erkennen, zeichnen und benennen.&lt;br /&gt;
*Du kennst die Lewis-Schreibweise (mit allen Elektronenpaaren) und die Halbstrukturschreibweise (z. B. &amp;lt;chem&amp;gt;CH3-CH2-CH2-OH&amp;lt;/chem&amp;gt;)&lt;br /&gt;
*Du kennst van-der-Waals-Kräfte und Wasserstoffbrückenbindungen und weißt, wie sie die Stoffeigenschaften beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Du kannst Reaktionsgleichungen/Reaktionsschemata aufstellen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das kannst du lernen: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Welche Kohlenhydrate biologisch bedeutsam sind.&lt;br /&gt;
*Welche Besonderheiten es bei den Strukturen von Monosacchariden gibt und mit welchen Schreibweisen (Fischer-Projektion, Haworth-Schreibweise) man ihre Strukturformeln darstellt.&lt;br /&gt;
*Was Stereoisomere sind und wie man sie mithilfe der Polarimetrie unterscheiden kann.&lt;br /&gt;
*Wie Monosaccharide sich zu Disacchariden und Polysacchariden verbinden.&lt;br /&gt;
*Wie man Kohlenhydrate nachweisen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein letzter Hinweis==&lt;br /&gt;
[[Datei:hourglass-1221382.svg|rahmenlos|links|80px]]&lt;br /&gt;
Du kannst dir die Zeit bei der Bearbeitung der einzelnen Kapitel des Lernpfades selber einteilen. Das heißt einerseits, dass du alle neuen Entdeckungen und Übungen in deinem Tempo durchlaufen kannst, andererseits musst du aber auch selbstständig darauf achten, nicht unnötig zu trödeln und voranzukommen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht mit den Themen und den wesentlichen Fachbegriffen findest du hier: [[Datei:Übersicht Fachbegriffe Kohlenhydrate.png|alternativtext=Lernlandkarte Kohlenhydrate|links|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nun kann es losgehen:&#039;&#039;&#039; Klicke oben in der Kapitelübersicht auf das nächste Thema oder direkt hier unten auf den Pfeil, der dich im Lernpfad immer zum nächsten Kapitel führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fortsetzung|weiter=Was sind Kohlenhydrate?|weiterlink=Definition Kohlenhydrate}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Benutzer:Brockmann/Lernpfad_Kohlenhydrate_(Sek_2)&amp;diff=122700</id>
		<title>Benutzer:Brockmann/Lernpfad Kohlenhydrate (Sek 2)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Benutzer:Brockmann/Lernpfad_Kohlenhydrate_(Sek_2)&amp;diff=122700"/>
		<updated>2022-01-03T20:45:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box|Herzlich Willkommen im Lernpfad &#039;&#039;Kohlenhydrate!| &lt;br /&gt;
Dieser [[Lernpfad]] richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die bereits über Vorwissen in der Organischen Chemie verfügen und sich speziell mit dem Thema Kohlenhydrate beschäftigen möchten. Neben dem Wissen zu Monosacchariden, Disacchariden und Polysacchariden gibt es auch eine Einführung in die Stereochemie. &lt;br /&gt;
Viel Spaß beim Lernen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite erfährst du, wie der Lernpfad aufgebaut ist und welche Zeichen dir auf den folgenden Seiten begegnen können.&lt;br /&gt;
|Lernpfad}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lernpfad Kohlenhydrate}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies ist die Vorlage „Lernpfad Kohlenhydrate“.&lt;br /&gt;
Sie sollte im folgenden Format genutzt werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Lernpfad Kohlenhydrate&lt;br /&gt;
|1=&lt;br /&gt;
|2=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klick auf „Bearbeiten“, um den Quelltext der Vorlage anzusehen.&lt;br /&gt;
{{#cargo_declare:_table=Lernpfad Kohlenhydrate (Sek 2)|1=Page|2=Page}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&amp;lt;includeonly&amp;gt;{{#cargo_store:_table=Lernpfad Kohlenhydrate (Sek 2)|1={{{1|}}}|2={{{2|}}} }}&lt;br /&gt;
==Willkommen==&lt;br /&gt;
{{#if:{{{1|}}}|[[{{{1|}}}]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was sind Kohlenhydrate?==&lt;br /&gt;
{{#if:{{{2|}}}|[[{{{2|}}}]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/includeonly&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
==Infos für die Bearbeitung==&lt;br /&gt;
Damit du dich in dem Lernpfad leicht zurechtfindest, sind auf dieser Seite einige Informationen zusammengestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben auf dem Bildschirm siehst du eine Aufzählung der Kapitel, die du durchlaufen wirst. Das Kapitel, in dem du dich befindest, ist jeweils markiert – so zum Beispiel gerade das Kapitel „Willkommen“. Du kannst durch einfaches Anklicken zwischen den Kapiteln hin- und herspringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu der Arbeit im Lernpfad erhältst du einen &#039;&#039;&#039;persönlichen Hefter&#039;&#039;&#039; mit Zusatzmaterialien ([https://unterrichten.zum.de/images/c/c1/Hefter_zum_Lernpfad_QF_erkunden.pdf PDF herunterladen]). Darin befindet sich außerdem Platz für Notizen, Merksätze und für die Bearbeitung von Aufgaben. Wenn du dieses Zeichen siehst, wird dein Hefter benötigt: [[Datei:Notepad-117597.svg|43x43px]]. Neben dem Zeichen steht immer, was genau deine Aufgabe ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Im Lernpfad triffst du auf folgende Bausteine:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
|Merke&lt;br /&gt;
|Wichtige Erkenntnisse werden in Merkkästchen zusammengefasst. &lt;br /&gt;
|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
|Aufgabe&lt;br /&gt;
|Hier sollst du aktiv werden und Neues entdecken. Genauere Erklärungen stehen bei der jeweiligen Aufgabe.&lt;br /&gt;
|Arbeitsmethode&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
|Übung&lt;br /&gt;
|Neue Erkenntnisse bleiben nicht von selbst im Kopf haften. Durch diese Markierungen werden Übungsaufgaben gekennzeichnet. Sie befinden sich gesammelt im letzten Kapitel des Lernpfads. &lt;br /&gt;
|Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen Aufgaben stehen dir &#039;&#039;&#039;Hilfen&#039;&#039;&#039; zur Verfügung, wenn du nicht weiter kommst. Versuche immer zuerst die Lösung alleine herauszufinden. Die Hilfen werden aufgedeckt durch Anklicken von: {{Lösung versteckt|Hier werden dir dann Tipps zu den Aufgaben angezeigt.|Hilfe anzeigen|Hilfe verbergen}}&lt;br /&gt;
Wenn du eine Aufgabe gelöst hast, bekommst du sofort eine &#039;&#039;&#039;Rückmeldung&#039;&#039;&#039;, ob dein Ergebnis richtig ist oder nicht. Dies geschieht entweder durch einen entsprechenden Lösungs-Button innerhalb interaktiver Applets oder durch Anklicken von: {{Lösung versteckt|Hier werden dir dann Lösungen und Erklärungen angezeigt.}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background-color:#efefef;;padding:7px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Kompetenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;grid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das kannst du schon: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Du kennst Alkohole, Aldehyde und Ketone und die funktionellen Gruppen, die sie besitzen (Hydroxy-, Aldehyd- und Carboxy-Gruppe)&lt;br /&gt;
*Du kannst organische Moleküle erkennen, zeichnen und benennen.&lt;br /&gt;
*Du kennst die Lewis-Schreibweise (mit allen Elektronenpaaren) und die Halbstrukturschreibweise (z. B. &amp;lt;chem&amp;gt;CH3-CH2-CH2-OH&amp;lt;/chem&amp;gt;)&lt;br /&gt;
*Du kennst van-der-Waals-Kräfte und Wasserstoffbrückenbindungen und weißt, wie sie die Stoffeigenschaften beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Du kannst Reaktionsgleichungen/Reaktionsschemata aufstellen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das kannst du lernen: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Welche Kohlenhydrate biologisch bedeutsam sind.&lt;br /&gt;
*Welche Besonderheiten es bei den Strukturen von Monosacchariden gibt und mit welchen Schreibweisen (Fischer-Projektion, Haworth-Schreibweise) man ihre Strukturformeln darstellt.&lt;br /&gt;
*Was Stereoisomere sind und wie man sie mithilfe der Polarimetrie unterscheiden kann.&lt;br /&gt;
*Wie Monosaccharide sich zu Disacchariden und Polysacchariden verbinden.&lt;br /&gt;
*Wie man Kohlenhydrate nachweisen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein letzter Hinweis==&lt;br /&gt;
[[Datei:hourglass-1221382.svg|rahmenlos|links|80px]]&lt;br /&gt;
Du kannst dir die Zeit bei der Bearbeitung der einzelnen Kapitel des Lernpfades selber einteilen. Das heißt einerseits, dass du alle neuen Entdeckungen und Übungen in deinem Tempo durchlaufen kannst, andererseits musst du aber auch selbstständig darauf achten, nicht unnötig zu trödeln und voranzukommen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht mit den Themen und den wesentlichen Fachbegriffen findest du hier: [[Datei:Übersicht Fachbegriffe Kohlenhydrate.png|alternativtext=Lernlandkarte Kohlenhydrate|links|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nun kann es losgehen:&#039;&#039;&#039; Klicke oben in der Kapitelübersicht auf das nächste Thema oder direkt hier unten auf den Pfeil, der dich im Lernpfad immer zum nächsten Kapitel führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fortsetzung|weiter=Was sind Kohlenhydrate?|weiterlink=Definition Kohlenhydrate}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Benutzer:Brockmann/Lernpfad_Kohlenhydrate_(Sek_2)&amp;diff=122699</id>
		<title>Benutzer:Brockmann/Lernpfad Kohlenhydrate (Sek 2)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Benutzer:Brockmann/Lernpfad_Kohlenhydrate_(Sek_2)&amp;diff=122699"/>
		<updated>2022-01-03T20:40:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box|Herzlich Willkommen im Lernpfad &#039;&#039;Kohlenhydrate!| &lt;br /&gt;
Dieser [[Lernpfad]] richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die bereits über Vorwissen in der Organischen Chemie verfügen und sich speziell mit dem Thema Kohlenhydrate beschäftigen möchten. Neben dem Wissen zu Monosacchariden, Disacchariden und Polysacchariden gibt es auch eine Einführung in die Stereochemie. &lt;br /&gt;
Viel Spaß beim Lernen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite erfährst du, wie der Lernpfad aufgebaut ist und welche Zeichen dir auf den folgenden Seiten begegnen können.&lt;br /&gt;
|Lernpfad}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lernpfad Kohlenhydrate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
==Infos für die Bearbeitung==&lt;br /&gt;
Damit du dich in dem Lernpfad leicht zurechtfindest, sind auf dieser Seite einige Informationen zusammengestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben auf dem Bildschirm siehst du eine Aufzählung der Kapitel, die du durchlaufen wirst. Das Kapitel, in dem du dich befindest, ist jeweils markiert – so zum Beispiel gerade das Kapitel „Willkommen“. Du kannst durch einfaches Anklicken zwischen den Kapiteln hin- und herspringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu der Arbeit im Lernpfad erhältst du einen &#039;&#039;&#039;persönlichen Hefter&#039;&#039;&#039; mit Zusatzmaterialien ([https://unterrichten.zum.de/images/c/c1/Hefter_zum_Lernpfad_QF_erkunden.pdf PDF herunterladen]). Darin befindet sich außerdem Platz für Notizen, Merksätze und für die Bearbeitung von Aufgaben. Wenn du dieses Zeichen siehst, wird dein Hefter benötigt: [[Datei:Notepad-117597.svg|43x43px]]. Neben dem Zeichen steht immer, was genau deine Aufgabe ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Im Lernpfad triffst du auf folgende Bausteine:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
|Merke&lt;br /&gt;
|Wichtige Erkenntnisse werden in Merkkästchen zusammengefasst. &lt;br /&gt;
|Merksatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
|Aufgabe&lt;br /&gt;
|Hier sollst du aktiv werden und Neues entdecken. Genauere Erklärungen stehen bei der jeweiligen Aufgabe.&lt;br /&gt;
|Arbeitsmethode&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Box&lt;br /&gt;
|Übung&lt;br /&gt;
|Neue Erkenntnisse bleiben nicht von selbst im Kopf haften. Durch diese Markierungen werden Übungsaufgaben gekennzeichnet. Sie befinden sich gesammelt im letzten Kapitel des Lernpfads. &lt;br /&gt;
|Üben&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen Aufgaben stehen dir &#039;&#039;&#039;Hilfen&#039;&#039;&#039; zur Verfügung, wenn du nicht weiter kommst. Versuche immer zuerst die Lösung alleine herauszufinden. Die Hilfen werden aufgedeckt durch Anklicken von: {{Lösung versteckt|Hier werden dir dann Tipps zu den Aufgaben angezeigt.|Hilfe anzeigen|Hilfe verbergen}}&lt;br /&gt;
Wenn du eine Aufgabe gelöst hast, bekommst du sofort eine &#039;&#039;&#039;Rückmeldung&#039;&#039;&#039;, ob dein Ergebnis richtig ist oder nicht. Dies geschieht entweder durch einen entsprechenden Lösungs-Button innerhalb interaktiver Applets oder durch Anklicken von: {{Lösung versteckt|Hier werden dir dann Lösungen und Erklärungen angezeigt.}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background-color:#efefef;;padding:7px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Kompetenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;grid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das kannst du schon: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Du kennst Alkohole, Aldehyde und Ketone und die funktionellen Gruppen, die sie besitzen (Hydroxy-, Aldehyd- und Carboxy-Gruppe)&lt;br /&gt;
*Du kannst organische Moleküle erkennen, zeichnen und benennen.&lt;br /&gt;
*Du kennst die Lewis-Schreibweise (mit allen Elektronenpaaren) und die Halbstrukturschreibweise (z. B. &amp;lt;chem&amp;gt;CH3-CH2-CH2-OH&amp;lt;/chem&amp;gt;)&lt;br /&gt;
*Du kennst van-der-Waals-Kräfte und Wasserstoffbrückenbindungen und weißt, wie sie die Stoffeigenschaften beeinflussen.&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;div class=&amp;quot;width-1-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das kannst du lernen: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Welche Kohlenhydrate biologisch bedeutsam sind.&lt;br /&gt;
*Welche Besonderheiten es bei den Strukturen von Monosacchariden gibt und mit welchen Schreibweisen (Fischer-Projektion, Haworth-Schreibweise) man ihre Strukturformeln darstellt.&lt;br /&gt;
*Was Stereoisomere sind und wie man sie mithilfe der Polarimetrie unterscheiden kann.&lt;br /&gt;
*Wie Monosaccharide sich zu Disacchariden und Polysacchariden verbinden.&lt;br /&gt;
*Wie man Kohlenhydrate nachweisen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein letzter Hinweis==&lt;br /&gt;
[[Datei:hourglass-1221382.svg|rahmenlos|links|80px]]&lt;br /&gt;
Du kannst dir die Zeit bei der Bearbeitung der einzelnen Kapitel des Lernpfades selber einteilen. Das heißt einerseits, dass du alle neuen Entdeckungen und Übungen in deinem Tempo durchlaufen kannst, andererseits musst du aber auch selbstständig darauf achten, nicht unnötig zu trödeln und voranzukommen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht mit den Themen und den wesentlichen Fachbegriffen findest du hier: [[Datei:Übersicht Fachbegriffe Kohlenhydrate.png|alternativtext=Lernlandkarte Kohlenhydrate|links|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nun kann es losgehen:&#039;&#039;&#039; Klicke oben in der Kapitelübersicht auf das nächste Thema oder direkt hier unten auf den Pfeil, der dich im Lernpfad immer zum nächsten Kapitel führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Fortsetzung|weiter=Was sind Kohlenhydrate?|weiterlink=Definition Kohlenhydrate}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Die_Struktur_von_Glucose&amp;diff=122698</id>
		<title>Die Struktur von Glucose</title>
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		<updated>2022-01-03T20:27:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eines der wichtigsten Kohlenhydrate. Sie wurde 1792 von Tobias Lowitz als Bestandteil von Weintrauben entdeckt und daher von ihm Traubenzucker genannt, der Name „Glucose“ stammt aus dem 19. Jahrhundert, eine weitere Bezeichnung ist „Dextrose“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glucose kommt nicht nur in Weintrauben vor, sondern auch in anderen Früchten und in Honig. Außerdem spielt die Glucose bei allen Lebewesen eine wichtige Rolle und ist – teilweise in Verbindung mit anderen Molekülen – Lieferant für Energie und Kohlenstoff. Bei Tieren und beim Menschen kommt reine Glucose beispielsweise als Blutzucker vor, bei Pflanzen ist sie der Grundbaustein für den Aufbau von Stärke und Cellulose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|In der folgenden Learningapp erhältst du Informationen zur Glucose. Sortiere sie korrekt und ziehe die richtigen Schlussfolgerungen.&lt;br /&gt;
Die Reihenfolge ist egal, aber innerhalb einer Zeile muss alles zusammenpassen. Klicke die Kärtchen an, um den gesamten Text lesen zu können.&lt;br /&gt;
Zwei Felder bleiben leer.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LearningApp&lt;br /&gt;
| app = 21975203&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|Zeichne mithilfe der richtigen Schlussfolgerungen eine Strukturformel von Glucose. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte dabei die Erlenmeyer-Regel: An einem Kohlenstoffatom kann maximal eine Hydroxy-Gruppe gebunden sein, sonst ist das Molekül nicht stabil.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleiche anschließend dein Molekül mit den hier abgebildeten und mach die Übung, um deine Lösung zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{H5p-zum|id=17060|height=500}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Die_Struktur_von_Glucose&amp;diff=121718</id>
		<title>Die Struktur von Glucose</title>
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		<updated>2021-11-01T19:53:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eines der wichtigsten Kohlenhydrate. Sie wurde 1792 von Tobias Lowitz als Bestandteil von Weintrauben entdeckt und daher von ihm Traubenzucker genannt, der Name „Glucose“ stammt aus dem 19. Jahrhundert, eine weitere Bezeichnung ist „Dextrose“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glucose kommt nicht nur in Weintrauben vor, sondern auch in anderen Früchten und in Honig. Außerdem spielt die Glucose bei allen Lebewesen eine wichtige Rolle und ist – teilweise in Verbindung mit anderen Molekülen – Lieferant für Energie und Kohlenstoff. Bei Tieren und beim Menschen kommt reine Glucose beispielsweise als Blutzucker vor, bei Pflanzen ist sie der Grundbaustein für den Aufbau von Stärke und Cellulose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|In der folgenden Learningapp erhältst du Informationen zur Glucose. Sortiere sie korrekt und ziehe die richtigen Schlussfolgerungen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LearningApp&lt;br /&gt;
| app = 21975203&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|Zeichne mithilfe der richtigen Schlussfolgerungen eine Strukturformel von Glucose. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte dabei die Erlenmeyer-Regel: An einem Kohlenstoffatom kann maximal eine Hydroxy-Gruppe gebunden sein, sonst ist das Molekül nicht stabil.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleiche anschließend dein Molekül mit den hier abgebildeten und mach die Übung, um deine Lösung zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{H5p-zum|id=17060|height=500}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://zumunterrichten.idea-sketch.com/index.php?title=Die_Struktur_von_Glucose&amp;diff=121717</id>
		<title>Die Struktur von Glucose</title>
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		<updated>2021-11-01T19:52:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Brockmann: H5P ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Glucose ist eines der wichtigsten Kohlenhydrate. Sie wurde 1792 von Tobias Lowitz als Bestandteil von Weintrauben entdeckt und daher von ihm Traubenzucker genannt, der Name „Glucose“ stammt aus dem 19. Jahrhundert, eine weitere Bezeichnung ist „Dextrose“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glucose kommt nicht nur in Weintrauben vor, sondern auch in anderen Früchten und in Honig. Außerdem spielt die Glucose bei allen Lebewesen eine wichtige Rolle und ist – teilweise in Verbindung mit anderen Molekülen – Lieferant für Energie und Kohlenstoff. Bei Tieren und beim Menschen kommt reine Glucose beispielsweise als Blutzucker vor, bei Pflanzen ist sie der Grundbaustein für den Aufbau von Stärke und Cellulose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|In der folgenden Learningapp erhältst du Informationen zur Glucose. Sortiere sie korrekt und ziehe die richtigen Schlussfolgerungen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LearningApp&lt;br /&gt;
| app = 21975203&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Aufgabe|Zeichne mithilfe der richtigen Schlussfolgerungen eine Strukturformel von Glucose. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beachte dabei die Erlenmeyer-Regel: An einem Kohlenstoffatom kann maximal eine Hydroxy-Gruppe gebunden sein, sonst ist das Molekül nicht stabil.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleiche anschließend dein Molekül mit den hier abgebildeten und mach die Übung, um deine Lösung zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{H5p-zum|id=17060|height=150}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Brockmann</name></author>
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